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DE1469768C - - Google Patents

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DE1469768C
DE1469768C DE1469768C DE 1469768 C DE1469768 C DE 1469768C DE 1469768 C DE1469768 C DE 1469768C
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water
dye
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Färben von organischem, besonders aus natürlichem oder synthetischem Polyamid bestehendem Fasermaterial sowie" die für dieses Verfahren geeigneten Imprägnierflotten und Färbepräparate. Sie betrifft des weiteren das nach dem neuen Verfahren bzw. das mit der neuen Imprägnierflotte gefärbte organische Fasermaterial. ·
Es ist bekannt, daß man Fasermaterial aus Polyamid kontinuierlich färben kann. Ein bekanntes •Verfahren besteht beispielsweise darin, daß man Wolle mit einer gegebenenfalls verdickten, wäßrigen Lösung saurer Wollfarbstoffe bei unter der Aufziehtemperatur dieser Farbstoffe liegenden Temperaturen imprägniert, hernach die imprägnierte Ware antrocknet und zur Fixierung des Farbstoffs in ein heißes Säurebad einfährt (»Säureschockverfahren«) und die so behandelte Ware spült. Da dieses Verfahren Nachteile aufweist, ζ. Β. ungleichmäßige Färbungen ergibt, hat es keine praktische Bedeutung erlangt.
Als Weiterentwicklung dieses Verfahrens wurde schon vorgeschlagen, der Imprägnierflotte Farbübertragungsmittel zuzusetzen. Als solche haben sich wasserlösliche Kondensationsprodukte aus Fettsäuren mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen oder aus Gemischen solcher Säuren mit 2 Äquivalenten Dialkanolamin am besten bewährt. Diese Kondensationsprodukte -sind als »Kritchevsky-Basen« bekannt und in der USA.-Patentschrift 2089 212 beschrieben.
Doch ist die Verwendung auch dieser Imprägnierflotten noch mit einer Anzahl Nachteile behaftet. Vor allem sind solche imprägnierflotten nicht stabil, denn oft scheiden sie sich ohne ersichtliche äußere Einflüsse nach einigen Stunden irreversibel je in eine hilfsmittelarme und in eine hilfsmittelreiche, die Hauptmenge des Farbstoffs enthaltende Phase. Diese Phasentrennung in der Imprägnierflotte erschwert das einheitliche Färben besonders in großen Metragen.
Solche nicht stabilen Imprägnierflotten erhält man ■ auch unter Verwendung des aus der französischen Patentschrift 1 312 177 abgeleiteten Hilfsmittelgemisches aus Kritchevsky-Basen und Polyglykoläthern von Fettalkoholen mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, deren Polyglykolät-hergruppe mindestens 20 Äthylenoxygruppen aufweist.
Man hat die Neigung zur Phasentrennung für die entscheidende Eigenschaft brauchbarer Imprägnierflotten gehalten. Die Praxis hat jedoch gelehrt, daß die Imprägnierflotten des besprochenen, bekannten Verfahrens nur dann brauchbare Färbungen ergeben, wenn sie einen sorgfältig aufeinander abgestimmten Gehalt an Farbstoff, Elektrolyten und Hilfsmitteln aufweisen. Die Phasentrennung ist besonders stark abhängig vom Salzgehalt der Imprägnierflotte. Das Einschleppen von Elektrolyten in die Flotte ist aber dann unvermeidlich, wenn im kontinuierlich durchgeführten Verfahren beispielsweise carbonisierte und neutralisierte Wolle verwendet wird, die nicht genügend sorgfältig gespült worden ist. Solche Einflüsse beeinträchtigen die kontinuierliche Durchführung des bekannten Verfahrens sowie die Gleichmäßigkeit der Färbungen und schränken somit den Anwendungsbereich des Verfahrens stark ein. Außerdem erweist sich — sofern man die Farbstoffixierung durch Einfahren in ein heißes Säurebad ausführt — eine Vortrocknung der imprägnierten Ware als notwendig, um ein Ausbluten im Säurebad zu ver-' meiden.
Man hat darum auch schon danach getrachtet, die Phasentrennung in der imprägnierflotte zu verhindern. Dies erreichte man z. B. gemäß der belgischen Patentschrift 621 283 durch Verwendung der vorstehend genannten, wasserlöslichen Kondensationsprodukte aus Fettsäuren und Dialkanolamin gemäß USA.-Patentschrift 2089 212 zusammen mit nicht
Ίο schäumenden anionaktiven Dispergatoren, wie Tetrahydronaphthalinsulfonsäure, oder durch Verwendung löslicher Salze gesättigter, aliphatischer 8 bis 14 Kohlenstoffatome aufweisender Monocarbonsäuren zusammen mit Polyglykoläthern von Fettalkoholen oder Fettsäuren, mit 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, mit 4 bis 12 Äthergruppen als Farbüberträgermittel in der Färbeflotte. Aber auch dann war es noch nötig, da diese Färbeflotten nur in pH-Bereichen von etwa 6 und höher stabil sind, das organische Fasermaterial in neutralem bis alkalischem Medium zu färben. Dies ist vor allem für das Färben von Wolle nachteilig und unerwünscht und schließt die Verwendung gewisser technisch wertvoller chromierbarer Wolli'arbstoffe, wie z. B. Eriochromschwärz T®,
C. I. Mordant Black 11, Nr. 14 645, aus, die ein Nachchromieren in einem pH-Bereich unter 5 verlangen.
Es wurde nun ein vor allem in saurem Medium durchführbares Verfahren zum kontinuierlichen Färben von organischem, besonders aus' natürlichem oder synthetischem Polyamid bestehendem Faser- _material, namentlich von Wolle, gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das genannte Fasermaterial mit einer gegebenenfalls verdickten wäßrigen Lösung bzw. Dispersion mindestens eines nicht kationischen Farbstoffs, die als Farbüberträger
a) unsulfatierte Amide aliphatischer, gegebenenfalls substituierter, mindestens einen lipophilen Rest aufweisender Monocarbonsäuren mit primären oder sekundären, mindestens eine niedere Hydroxyalkylgruppe aufweisenden Aminen und
b) entweder sulfatierte Amide aliphatischer, gegebenenfalls substituierter, mindestens einen Jipo-'
. philen Rest aufweisender Monocarbonsäuren mit primären oder sekundären, mindestens eine niedere Hydroxyalkylgruppe aufweisenden Aminen oder sulfatierte'(Alkylphenyl)-(2,3-dihydroxypropyl)-äther, deren Alkylrest 8 bis 12, vorzugsweise 9 Kohlenstoffatome aufweist, oder eine Mischung der genannten sulfatierten Amide und sulfatierten Äther bzw. die löslichen Salze dieser sulfatierten Verbindungen, wobei das Gewichtsverhältnis der sulfatierten Verbindungen zu den ünsulfatierten Säureamiden ungefähr 5:1 bis 1:5, vorteilhaft 2:1 bzw. 1 :2, beträgt,
und die gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, bei Temperaturen, die unter der Aufziehtemperatur der anwesenden Farbstoffe liegen, und bei einem pH-Wert von ungefähr 2 bis 7 imprägniert und die behandelte Ware in der Hitze fertigstellt.
Das Beimischen einer solchen erfindungsgemäßen Farbüberträgermischung zu einer wässerigen Farbstofflösung erlaubt ein kontinuierliches Foulardieren in einem weiten pH-Bereich, insbesondere dem genannten pH-Bereich von 7 bis 2.
Erfindungsgemäß verwendbare unsulfatierte Amide aliphatischer unsubstituierter, definitionsgemäßer
I 469
Monocarbonsäuren leiten sich beispielsweise ab von der Capryl-, Pelargon-, Caprin-, Laurin- oder Myristinsäure und vorzugsweise von dem unter dem Sammelbegriff »Kokosölfettsäuren« zusammengefaßten Säuregemisch; erfindungsgemäß verwendbare unsulfatierte" Amide aliphatischer substituierter Monocarbonsäuren gemäß Definition, beispielsweise von durch Alkylphenoxygruppen substituierten niederen Fettsäuren, insbesondere von Alkylphenoxyessigsäuren, deren Alkylreste 8 bis 12, vorzugsweise'9 Kohlenstoffatome aufweisen, und von den folgenden Aminen:
a) von Mono-hydroxyalkylamjnen, wie /i-Hydroxyäthylamin, γ - Hydroxypropylamin, oder Dihydroxyalkylaminen, wie //,-/-Dihydroxypropyl- i5" amin;
b) von Bis-(o>-hydroxyalkyl)-aminen, wie Bis-(//-hydroxyäthyl)-amin, Bis-(y-hydroxypropyl)-amin, Bis-(u-methyl-/Miydroxyäthyl)-amin;
c) von N-Alkyl-N-(f»-hydroxyalkyl)-aminen, wie N-Methyl- oder N-ÄthyI-N-(,i-hydroxyäthyl)-amin, N-Methyl- oder N-Äthyl-N-(;--hydroxypropyl)-amin.
Bevorzugt werden die Bis-(r<j-hydroxyalkyl)-amide, vor allem Amide mit 2 oder 3 Kohlenstoffatome aufweisenden Hydröxyalkylresten. wie Bis-(/i-hydroxyäthyl)-amide oder Bis-(j'-hydroxypropyl)-amide der vorstehend beschriebenen Fettsäuren, insbesondere de'r Kokosölfettsäuren, da sie eine besonders gute Farbausbeute vermitteln.
Man erhält diese Amide durch Umsetzung der Ester definitionsgemäßer aliphatischer, gegebenenfalls substituierter Monocarbonsäuren mit niederen Alkanolen, z. B. der Fettsäuremethyl- oder -äthylester mit dem gewünschten Amin in Gegenwart von Natrium oder Kaliumalkoholat nach bekannten Verfahren.
Als erfindungsgemäß verwendbare sulfatierte Amide aliphatischer, gegebenenfalls substituierter definitionsgemäßer Monocarbonsäuren kommen vorzugsweise sulfatierte Fettsäure - mono -,;- hydroxyäthylamide, deren Fettsäurereste 8 bis 14, vorzugsweise 12 (inklusive — COOH-Gruppe) Kohlenstoffatome aufweisen, insbesondere sulfatiertes Kokosölfettsäure - mono-/i-hydroxyäthylamid, oder dann sulfatierte Alkylphenoxy-, wie die Fettsäure-, insbesondere Alkylphenoxy-essigsäure-mono- oder vorteilhaft -bis-^-hydroxyäthylamide, deren Alkylreste 8 bis 12, vorteilhaft 9 Kohlenstoffatome aufweisen, beispielsweise sulfatiertes Nonylphenoxy-essigsäure-bis-^-hydroxyäthylamid, in Frage.
Als erfindungsgemäß verwendbare sulfatierte (Alkylphenyl)-(2,3-dihydroxypropyl)-äther kommt in erster Linie sulfatierter (Nonylphenyl) - (2,3 - dihydroxypropyl)-äther in Betracht.
Man erhält diese Äther durch Umsetzen von Glycolchlorhydrin oder l-Chlor-2,3-dihydroxypropan mit entsprechenden Alkylphenolen und Sulfatieren der erhaltenen Dihydroxy verbindungen nach an sich bekannten Methoden.
Die sulfatierten Verbindungen verwendet man in der Regel in Form ihrer löslichen Salze; insbesondere die Alkali-, die Ammonium-, die niederen Alkyl- oder die (D-Hydroxyalkylammoniumsalze, im letzteren Falle die Di- oder Tri-(//-hydroxyäthylamin)-salze.
Der mengenmäßige Anteil der Imprägnierflotte an Farbüberträgermischung beträgt 5 bis 100 g und vorzugsweise 20 bis 40 g pro Liter.
Um die Stabilität und Homogenität der eriindungsgemäßen, farbübertragenden Mischung über mehrere Monate oder gar Jahre zu gewährleisten, sind Zusätze von 4 bis 20 Gewichtsprozent, berechnet auf das Totalgewicht der genannten Mischung, an Isopropanol und/oder /i-Alkoxyalkanol, wie z. B. //-Methoxyäthanol, /i-Äthoxyäthanol, oder ^-Hexoxyäthanol angebracht. Ein solcher Zusatz hat jedoch keinen Einfluß auf die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Farbtiefe der Färbung. Wird eine frisch hergestellte Farbüberträgermischung verwendet, beispielsweise durch Erwärmen eines vorgenannten unsulfierten Amides, bis es vollständig verflüssigt ist und Eintragen desselben unter Rühren in eine konzentrierte wäßrige Lösung einer der vorgenannten sulfatierten Verbindungen, so ist ein Zusatz von Isopropanol überflüssig.
Zur Herstellung geeigneter Imprägnierflotten für den erfindungsgemäßen Färbeprozeß können auch vorgemischte Färbepräparate verwendet werden, die sich im wesentlichen wie folgt zusammensetzen:
a) 8 bis 35 und vorzugsweise IO bis 20 Gewichtsprozent eines geeigneten weiter unten beschriebenen Farbstoffs,
b) 5 bis 35 Gewichtsprozent einer erfindungsgemäßen Farbüberträgermischung, bestehend aus den vorgenannten definitionsgemäßen unsulfatierten Säureamiden und sulfatierten Verbindungen und die restlichen Gewichtsprozente aus
c) Wasser,
d) 0 bis 5 Gewichtsprozent, je nach Art des ver- _ wendeten Farbstoffs, an sauren Verbindungen, wie Essigsäure, Ameisensäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure, um eine befriedigende Homogenität des Färbepräparates zu sichern, und gegebenenfalls
e) einer wäßrigen Verdickerlösung und
f) Isopropanol und/oder /f-Alkoxyalkanol, um eine Viskosität des Färbepräparates von 1 bis 50 und vorzugsweise 10 bis 40 Poise zu gewährleisten.
Man stellt erfindungsgemäß verwendbare Imprägnierflotten aus solchen Färbepräparaten her, indem man 100 bis 400 g dieser Färbepräparate mit Wasser und gegebenenfalls Verdickerlösung auf 1 1 verdünnt, je nach der gewünschten Farbtiefe der Ausfärbung.
Die Verwendung solcher Färbepräparate zur Herstellung erfindungsgemäßer Imprägnierflotten hat den wesentlichen Vorteil, daß sie leicht zu handhaben sind und daß der Farbstoff im allgemeinen in äußerst feinverteilter und vor allem in einheitlicher Form vorliegt, wodurch sehr gleichmäßige und gut durchgefärbte Ausfärbungen erzielt werden.
Schließlich kann die erfindungsgemäß verwendbare Imprägnierflotte neben Farbstoff oder an Stelle von Farbstoff auch noch bakterizide und fungizide Verbindungen sowie Schutzstoffe gegen Insektenfraß, namentlich Mottenschutzmittel, wie die Verbindungen der Formeln
SOjH
ο -<
NHSO,CH,C1
= 2 bis 6)
Cl
Cl —[''
ei—1
Ci-C-Cl ί CH-, i O
IS
Cl
enthalten.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden auch bei großen Metnigen uniforme Färbungen erzielt.
Die Aufzichtemperatur der verwendeten Farbstoffe, d. h. die Temperatur, bei der der Farbstoff in etwa .einer Minute auf die Faser aufzieht. liegt meistens bei 70 C oder höher. Das Imprägnieren beim crfindungsgemäßen Verfahren muß unterhalb dieser Aufziehtemperatur durchgeführt werden.
Als organisches Fasermaterial, welches erfindungsgemäß gefärbt werden kann, kommt unter anderem polycstcrhaltiges in Frage, wie Ccllulosedi- bis -triacetal, namentlich hochmolekulare Ester aromatischer Polycarbonsäuren mit polyfunktionellen Alkoholen, beispielsweise Polyterephthalsäurcgh koiester oder Polyurethan, ferner polymeres und copolymcres Aeryl- und Methacrylnitril, Polyolefine. Vor allem aber eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren zum kontinuierlichen Färben von synthetischem Polyamid, wie Nylon, und insbesondere natürlichem Polyamid, wie Wolle oder Seide.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Farbstoffe müssen nicht kanonische Farbstoffe sein, die aus einer Imprägnierflotte mit pH-Werten von 2 bis 7 gefärbt werden können. Sie können je nach dem zu färbenden Substrat beliebigen Farbstoffklassen angehören.
Hs kann sich sowohl um metallfreie als auch um schwermetallhaltige und metallisierbare Mono-, Dis- und Polyazofarbstoffe, besonders deren Chrom-, Kobalt-, Nickel- und Kupfcrkomplexe. wozu auch die Formazanfarbstoffe zählen, sowie um Anthrachinone Nitro-, Mcthin-, saure Triphenylmethan-, Xanthon-, Naphthazarin- und Cliinophthalon- wie auch die Phthalocyaninfarbstoffe handeln.
Es gehören hierzu einerseits wasserlösliche Farbstoffe, und zwar saure und basische und andererseits in <<o Wasser dispergicrbarc Farbstoffe.
Für natürliche und synthetische Polyamide, vor allem für Wolle, eignen sich die wasserlöslichen, sogenannten sauren Wollfarbstoffe, d.h. solche, deren färbender Bestandteil ein Anion ist. besonders schwermetallhaltige, namentlich chrom-, kobalt- oder kupferhaltige Azofarbstoffe, einschließlich der Formazanfarbstoffe, vorzugsweise aber metallisierte Monoazofarbstoffe, die an ein Metallatom 2 Moleküle Azofarbstoffe gebunden enthalten, sowie Chromfarbstoffe, besonders chromicrbarc Azofarbstoffe, welch letztere ζ. B. zusammen mit Chrom(III)-saIzcn oder löslichen Chromatcn in saurem Medium Anwendung finden. Ferner eignen sich die sogenannten »Reaktivfarbstoffe«, die mit der WoIl- und Baumwollfaser reagieren und die sich insbesondere von den Azo-, Anthrachinonodcr Phthalocyaninfarbstoffen ableiten.
Zum Färben von Polyestern, Polyacrylnitrile!! und deren Copolymerisate oder Polyolefinen sind dispergierbare Azo-, Anthrachinone Nitro-. Methin- und Naphthazarinfarbstoffe, die frei von wasserlöslichmachendcn Gruppen sind, speziell geeignet, während Polyurethane wie auch die synthetischen Polyamidfasern sich sowohl mit wasserlöslichen Farbstoffen als auch mit Dispcrsionsfarbstoffen befriedigend färben lassen.
Vorteilhaft enthält die Farbflotte Verdicker. Als Verdicker verwendet man die in der Textildruckerei bekannten -'Produkte, z. B. Johannisbrotkernmehl. Galaktomannane. Tragant. Solvitose oder Britisch Gummi oder im neutralen bis alkalischen Bereich auch die wasserlöslichen Salze von Alginsäurcn. Es können aber auch Cellulosederivate, wie Methylcellulose oder lösliche Salze der Carboxymethylcellulose. Verwendung finden. Es ist darauf zu achten, daß die Verdickungsmittel unter den Applikationsbedingungen keine Ausfällungen ergeben.
Das organische Fasermaterial kann, sofern die hierfür geeigneten technischen Einrichtungen vorhanden sind, in jeder beliebigen Form erlindungs-"gcmäß gefärbt werden. Es kann beispielsweise in Form von Flocken. Kammzug. Garn oder Geweben gefärbt werden. Es kann auch in Form von Mischfasern vorliegen, die z. B. aus Polyamiden und inkrustierten Cellulosefaser!! bestehen können, öder in Form von Mischgeweben, insbesondere in Form von Mischgeweben aus Wolle und Polyesterfasern, wie Celluloseacetat-, Cellulosetriacetat- und besonders PoIyterephthalsäureglykolesterfasern. Man kanndabei nur den Polyamid-(z. B. Woll-)anleil oder auch gleichzeitig den Polyamid- und den Polyesteranteil mit den hierfür geeigneten Farbstoffen färben.
Das Imprägnieren des Fasermatcrials crfolgt-'lieispielsweise durch Bedrucken. Beschichten oder Be- · sprühen, vorzugsweise jedoch durch Foulardieren. Erfindungsgemäße Imprägnierlösungcn stellt man vorteilhaft durch Vermischen warmer wäßriger Farbstofflösungen bzw. -dispersionen geeigneter Konzentration, welche gegebenenfalls Verdickungsmittel enthalten, mit der gewünschten Menge definilionsgemäßer unsulfatierter Säureamide und sulfatierter Verbindungen sowie gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen her. Das Polyamidfasermaterial wird mit Vorteil bei 30 bis 70 C imprägniert und hernach auf den gewünschten Gehalt an Imprägnierflottc von ungefähr 40 bis 130°,,,. vorzugsweise 50 bis 100",,. des Fasergewichts abgequetscht.
Die Fertigstellung der imprägnierten Ware erfolgt durch Einfahren in ein heißes Säurebad (sogenanntes »Säureschockverfahren«) oder durch Dämpfen oder Dämpfen und Säureschock oder unter Thermofixierbediimungen. d.h. zum Beispiel Temperaturen von 1 SO bis 250 C.
Das Dämpfen des imprägnierten organischen Fasermaleiials geschieht nach bekannten Methoden, vorteilhaft mit neutralem gesättigtem Dampf. Wolle und
Seide werden hierbei bei etwa 90 bis 120 C, synthetische Fasern bei 90 bis-140''C gedämpft.. s-
Anschließend an das vorgenannte Dämpfen kann zwecks Reduzierung der Dämpfzeit die weitere Fixierung des Farbstoffs auf dem Fasermaterial durch Behandlung im heißen Säurebad nach bekannten Methoden vorgenommen werden. Der Gehalt an Säure beträgt hierbei vorteilhaft etwa 9 bis 10 g I. Mit Vorteil führt man die Warebei 80 bis 98 C in das Säurebad ein. Zur Einstellung saurer pH-Werte des Säurebads geeignet sind anorganische und organische Säuren, beispielsweise Schwefel-, Phosphoroder Salzsäure oder Ameisen- öder Essigsäure. Bevorzugt wird eine organische Säure, insbesondere die Ameisensäure. In manchen Fällen ist es von Nutzen, dem Säurebad auch noch wasserlösliche Salze, vorzugsweise wasserlösliche Calciumsalze, zuzugeben.
Die fixierte Ware wird gespült, z.B. mit kaltem oder warmem Wasser, welches in der Färberei übliche Hilfsmittel, beispielsweise Ameisensäure oder Essigsäure, oder auch netzende, waschaktive oder avivierende Substanzen enthalten kann.
Das erfindungsgemäßc Verfahren weist gegenüber ähnlichen bekannten Verfahren bemerkenswerte Vorteile auf: Es gewährleistet ein Färben im sauren pH-Bereich, was vor allem bei Wolle eine weitgehende Faserschonung bedeutet, und es werden tiefe Farbtöne in sehr kurzen Fixierzeiten erzielt, was neben einer weitgehenden Vermeidung von Faserschädigung einen bedeutenden technischen Fortschritt darstellt. Besonderc zusätzliche Maßnahmen, wie z. B. die Kontrolle der die neuen Farbüberträger enthaltenden Foulardierllotten, sind nicht erforderlich, und die Flotten wirken gleichmäßig auch bei Verwendung von Farbstoffmischungen und ermöglichen die Übernahme von Farbstoffrezepten aus der konventionellen'Färberei nach entsprechender Umrechnung in die Foulardierrezeptur. Dies alles bedeutet eine erhebliche Vereinfachung der bisher bekannten, ähnlichen Verfahren und ermöglicht ein noch rationelleres Arbeiten, was als zusätzlicher technischer Fortschritt zu werten ist.
Die folgenden Beispiele dienen der Veranschaulichung der Erfindung. Darin sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Die Teile sind, sofern etwas anderes nicht ausdrücklich vermerkt ist. Gewichtsteile. Gewichtsteile verhallen sich zu Volumteilen wie Gramm zu Kubikzentimeter.
B e i s ρ ie I 1
22 g des Disazofarbstoffs 2,2'-Diamino-4.4'-dichlordiphenyisulfid -i^L^-Amino-S-hydroxynaphthalin-6-sulfonsäure. 6 g des Farbstoffs der Formel
55
CH, NHCOCH, Cl
und 13 g des chromhaltigen Monoazofarbstoffs 2-Aminophenol-4-mcthylsuIfon —»l-Phenvl-3-mctlnI-pyra/olon. Farbstoff zu Chrom = 2:1. werden mit 60 g kaltem Wasser angeteigt. Dazu fügt man unter Rühren 750 g heißes Wasser zu und erhitzt das Ganze zum Kochen.
Zu dieser Lösung fügt man 10 g eines hochviskosen Galactomannanäthers (Verdicker), der vorher mit Äthylalkohol zur besseren Löslichkeit angeteigt wurde, unter Rühren zu. Wenn sich das Verdickungsmittel klar gelöst hat, läßt man die Lösung auf etwa 50 abkühlen und fügt derselben 30 g eines Farbüberträgergemisches bei, das aus 160 Teilen Kokosölfettsäure-bis-/Miydroxyäthylamid, 80 Teilen Natriumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-bis-^-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Wasser und 30 Teilen Isopropanol besteht.
Zu dieser Lösung gibt man 160 g einer wäßrigen Lösung, bestehend aus 40 g 85%iger Ameisensäure und 120 g Wasser.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man Wollkammzug bei etwa 50° und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 100% Gewichtszunahme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf 30 Minuten bei 100 bis 102 gedämpft. Nach dem Dämpfen wird die Ware mit warmem Wasser von etwa 40'' gespült und anschließend mit einer wäßrigen Lösung, die 1 g/1 Nonylphenolpolyglykoläther enthält, bei 40" gewaschen, anschließend gespült und getrocknet. Man erhält einen bordogefärbten Kammzug ohne Grauschleier.
Ebenfalls gute Färbungen ohne Grauschleier erhält man, wenn man an Stelle des im Beispiel verwendeten Farbüberträgergemisches entsprechende Teile eines der nachfolgenden Gemische verwendet und ansonsten wie im Beispiel beschrieben verfahrt:
I. 160 Teile KokosoIfcttsaure-bis-Zf-hydroxyathyl-
amid,
160 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonyl-
phenoxy-essigsäure-bis-^-hydroxy-
äthylamid,
160 Teile Wasser und
60 Teile Isopropanol oder
II. 160 Teile Kokosolfettsaure-bis-ZJ-hydroxyathyl-
amid,
320 Teile Natriumsalz von sulfatiertem Nonyi-
phenoxy-essigsäure-bis-Zf-hydroxy-
äthylamid,
320 Teile Wasser und
120 Teile Isopropanol oder
III. 153 Teile Kokosölfettsäure-bis-/^hytiroxyäthyl-
amid,
58 Teile Natriumsalz von sulfatierfcm Kokosöl-
fcttsäurc-mono-/f-hydroxyäthylamid,
95 Teile Wasser und
34 Teile Isopropanol oder
IV. 240 Teile Kokosolfettsaure-bis-zMiydroxypropyl-
amid,
100 Teile Natriumsalz von sulfatiertem (Nonyl-
phenyl)-(2,3-dihydroxypropyI)-äther,
140 Teile Wasser und '
80 Teile Isopropanol oder
V. 136 Teile Kokosolfettsaurc-bis-zi-hydroxyathyl-
amid,
68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nony 1-
phenoxy-essigsäure-mono-zi-hydroxy-
äthylamid,
68 Teile Wasser und
30 Teile Isopropanoloder
909 586/161
VI. 160 Teile Kokosölfettsäure-bis-ß-hydroxyäthyl-
amid,
80 Teile Natriumsalz von sulfatiertem Nonyl-
phenoxy-essigsäure-bis-ß-hydroxy-
athylamid, ,
80 Teile Wasser.
Ähnliche Färbungen werden erhalten, wenn an Stelle der genannten Natrium- oder Ammoniumsalze äquivalente Mengen der Di- oder Triäthanolaminsalze oder der Kaliumsalze verwendet werden.
B e i s ρ i e 1 2
35 g des Farbstoffs l-Amino-6-nitro-2-hydroxynaphthalin - 4 - sulfonsäure —> 2 - Hydroxynaphthalin werden mit 60 g kaltem Wasser angeteigt und mit 770 g heißem Wasser unter Erhitzen bei Kochtemperatur gelöst. Zu dieser Lösung werden 50 g einer wäßrigen Essigsäurelösung, bestehend aus 10 g 80%iger Essigsäure und 40 g Wasser, langsam zugefügt. Dieser Lösung werden 14 g Verdickungsmittel auf Johannisbrotkernmehlbasis, das vorher zur besseren Löslichkeit mit etwas Äthylalkohol angeteigt wurde, unter Rühren zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat, läßt man das Gemisch auf etwa 50° abkühlen und fügt diesem 35 g eines Farbüberträgergemisches zu, das aus 160 Teilen Kokosölfettsäure-bis-/Miydroxyäthylamid, 80 Teilen Natriumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-bis-^-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Wasser und 30-Teilen Iso- — propanol besteht. Dieser Lösung werden 20 g 85%iger Ameisensäure sowie eine Dispersion, bestehend aus 80 g Wasser und 40 g Chromfluorid, zugefügt.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man WoII-kammzug bei 50° und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 105% Gewichtszunahme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf bei 100 bis 102° 30 Minuten gedämpft. Nach dem Dämpfen wird die Ware mit warmem Wasser von etwa 40° gespült und anschließend mit einer wäßrigen Lösung, die 1 g/l Nonylphenolpolyglykoläther enthält, bei 40° gewaschen, anschließend gespült und getrocknet.
Man erhält einen schwarzgefärbten Kammzug ohne Grauschleier.
Verwendet man an Stelle des im Beispiel angegebenen Farbüberträgergemisches eines der nachfolgenden Gemische und verfährt im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man ebenfalls einen schwarzgefärbten Kammzug ohne Grauschleier.
Kokosölfettsäure-bi$-/?-hydroxyäthylamid,
Natriumsalz von sulfatiertem Kokosölfettsäure-mono-/Miydroxyäthylamid,
Wasser und
Isopropanol oder
Kokosölfettsäure-bis-Zi-hydroxypropyl-
amid,
Natriumsalz von sulfatiertem (Nonyl-
phenyl)-(2,3-dihydroxypropyl)-äther,
Wasser und
Isopropanol oder
153 Teile
58 Teile
95 Teile
34 Teile
240 Teile
100 Teile
140 Teile
80 Teile
136 Teile Kokosölfettsäure-bis-Zi-hydroxyäthylamid,
60 68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-mono-fi-hydroxyäthylamid,
68 Teile Wasser und
30 Teile Isopropanol.
Ähnlich zufriedenstellende Resultate werden erhalten bei Durchführung des im Beispiel angegebenen Verfahrens mit einer von Isopropanol freien Farbüberträgermischung.
Beispiel 3
20 g des Farbstoffs Sulfoanthranilsäure—» 1-Sulfotolyl-3-methyl-5-pyrazolon werden mit 60 g Wasser angeteigt und unter Zugabe von 840 g heißem Wasser unter weiterem Erhitzen gelöst. Dieser Lösung werden 10 g eines hoch viskosen Galactomannanäthers (Verdicker), der vorher mit etwas Äthylalkohol zur besseren Löslichkeit angeteigt wurde, unter Rühren zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat, läßt man die Lösung auf 50° abkühlen und fügt dieser dann 30 g eines Farbüberträgergemisches der folgenden Zusammensetzung bei:
153 Teile Kokosölfettsäure-bis-zi-hydroxyäthyl-
amid, .
58 Teile Natriumsalz von sulfatiertem Kokosölfett-
säure-mono-/Miydroxyäthylamid,
95 Teile Wasser und
34 Teile Isopropanol.
Dieser Lösung werden nun noch 10g 85%iger Ameisensäure und 30 g Wasser zugefügt. Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man Wollflanell bei 50° und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 110% Gewichtszunahme ab. Der Wollflanell wird anschließend in gesättigtem Dampf bei 100 bis 102° 15 Minuten gedämpft. Nach dem Dämpfen wird er mit warmem Wasser von etwa 40° gespült und anschließend mit einer wäßrigen Lösung, die 1 g/l Nonylphenolpolyglykoläther enthält, bei 40° gewaschen, anschließend gespült und getrocknet. Man erhält einen gelbgefärbten Wollflanell ohne Grauschleier.
Verwendet man statt des im Beispiel angegebenen Farbüberträgergemisches eines der nachfolgenden Gemische und verfährt im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man ebenfalls einen gelbgefärbten ■ Wollflanell ohne Grauschleier.
240 Teile Kokosölfettsäure-bis-zi-hydroxypropyl-
amid,
100 Teile Natriumsalz von sulfatiertem (Nonyl-
phenyl)-(2,3-dihydroxypropyl)-äther,
140 Teile Wasser und
80 Teile Isopropanol oder
136 Teile Kokosölfettsäure-bis-ß-hydroxyäthyl-
amid,
68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonyl-
phenoxy-essigsäure-mono-^-hydroxy-
äthylamid,
68 Teile Wasser und
30 Teile Isopropanol.
Erhöht man die Dämpfzeit von 15 auf 30 oder 45 Minuten, so erhält man etwas färbstärkere Färbungen.
Beispiel 4
16 g des Farbstoffs Sulfanilsäure —* 1 - Hydroxy-B-CfS'-trichlorpyrimidylaminoJ-benzoylaminoj-naphthalin-3,6-disulfonsäure werden mit 40 g Wasser angeteigt und dann unter Zugabe von 890 g heißem Wasser unter weiterem Erhitzen gelöst. Dieser Lösung werden 10 g eines hochviskosen Galactomannanäthers (Verdicker), der vorher mit etwas Äthylalkohol zur besseren Löslichkeit angeteigt wurde, unter Rühren zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat, läßt man die Lösung auf 50° abkühlen und fügt ihr dann 30 g eines Farbüberträgergemisches bei, welches aus 160 Teilen Kokosölfettsäure-bis-^-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Natriumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-bis-/i-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Wasser und 30 Teilen Isopropanol besteht.
Dieser Lösung fügt man noch 10 g 85%ige Ameisensäure und 30 g Wasser bei.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man Wollkammzug bei 50° und quetscht.ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 100% Gewichtszunahme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf bei 100 bis 102" 15 Minuten gedämpft. Nach dem Dämpfen wird er mit warmem Wasser von etwa 40° gespült und anschließend mil einer wäßrigen Lösung, die 1 g/l Nonylphenolpolyglykoläther enthält, bei 40° gewaschen, anschließend gespült und getrocknet. Man erhält einen rotgefärbten Kammzug ohne Grauschleier.
Verwendet man statt der 16 g des vorstehend genannten Farbstoffs 5 g Natrium - Kupferphthalocyanin-disulfonat und verfährt im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man einen türkisblaugefärbten Kammzug.
Verwendet man statt des im Beispiel angegebenen Farbüberträgergemisches eines der nachfolgend angegebenen Gemische, so erhält man, bei ansonst gleicher Arbeitsweise wie im Beispiel angegeben, einen rot- bzw. türkisblaugefärbten Kammzug ohne Grauschleier.
153 Teile KokosöIfettsäüre-bis-^-hydroxyäthyl-
amid,
58 Teile Natriumsalz von sulfatiertem Kokosölfett-
säure-mono-/i-hydroxyäthylamid,
95 Teile Wasser und
34 Teile Isopropanol oder
240 Teile Kokosölfettsäure-bis-zi-hydroxypropyl-
amid,
100 Teile Natriumsalz von sulfatiertem (Nonylphenyl)-(2,3-dihydroxypropyl)-äther,
140 Teile Wasser und
80 Teile Isopropanol oder
136 Teile Kokosolfettsaure-bis-^-hydroxyathyl-
amid,
68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonyl-
phenoxy-essigsäure-mono-Zi-hydroxy-
äthylamid,
68 Teile Wasser und
30 Teile Isopropanol.
von 890 g heißem Wasser unter weiterem Erhitzen gelöst.
Dieser Lösung werden 10 g eines hochviskosen Galactomannanäthers (Verdicker), der vorher mit etwas Äthylalkohol zur besseren Löslichkeit angeteigt wurde, unter Rühren'zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat, läßt man die Lösung auf 50' abkühlen und fügt ihr dann 30 g eines Farbüberträgergemisches bei, das aus 160 Teilen Kokosölfettsaure-bis-^-hydroxyathylamid, 80 Teilen Natriumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy - essigsäure - bis-/i-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Wasser und 30 Teilen Isopropanol besteht.
Dieser Lösung fügt man noch 10 g 85%ige Essigsäure und 10 g Wasser bei.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man Wollkammzug bei 50° und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 105% Gewichtszunahme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf bei 100 bis 102° 15 Minuten gedämpft. Nach dem Dämpfen wird er mit warmem Wasser von etwa 40" gespült und anschließend mit einer wäßrigen Lösung, die 1 gl Nonylphenolpolyglykoläther enthält, bei 40' gewaschen, anschließend gespült und getrocknet. Man erhält einen graugefärbten Kammzug.
Färbungen ähnlicher Qualität erhält man, wenn man an Stelle des genannten Farbüberträgergemisches eines der nachfolgenden Gemische verwendet und im übrigen wie im Beispiel angegeben verfährt:
Beispiel 5
13 g des chromhaltigen Farbstoffs zu 2-Aminophenol-4-methylsulfon—> 1 -Acetylamino-7-hydroxynaphthalin, Farbstoff zu Chrom = 2:1, werden mit 60 g kaltem Wasser angeteigt und dann unter Zusatz 153 Teile
58 Teiie
95 Teile
34 Teile
240 Teile
Kokosolfettsaure-bis-^-hydroxyathyl-
amid,
Natriumsalz von sulfatiertem Kokosölfett-
säure-mono-/>'-hydroxyäthylamid,
Wasser und
Isopropanol oder
Kokosölfettsäure-bis-^-hydroxypropyl-
amid,
100 Teile Natriümsalz von sulfatiertem (Nonyl-
phenyl)-(2,3-dihydroxyprppyl)-äther, 140 Teile Wasser und
80 Teile Isopropanol oder
136 Teile Kokosölfettsäure-bis-^-hydroxyäthyl- ■"
amid,
68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonyl-
phenoxy-essigsäure-mono-^-hydroxy-
äthylamid,
68 Teile Wasser und
30 Teiie Isopropanol.
B e i s ρ i e 1 6
13 g des im Beispiel 5 verwendeten chromhaltigen Farbstoffs werden mit 60 g kaltem Wasser angeteigt und unter Zugabe von 890 g heißem Wasser unter weiterem Erhitzen gelöst. Dieser Lösung werden 10 g eines hochviskosen Galactomannanäthers (Verdicker), der vorher zur besseren Löslichkeit mit etwas Äthylalkohol angeteigt wurde, unter Rühren zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat, läßt man die Lösung auf 50° abkühlen und fügt ihr dann 30 g eines Farbüberträgergemisches bei, das aus 160 Teilen Kokosölfettsäure-bis-Zi-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Natriumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-bis-/J-hydroxyäthylamid, 80 Teilen Wasser und 30 Teilen Isopropanol besteht.
Dieser Lösung fügt man noch 10 g 85" „ige Essigsäure und 10 g Wasser bei.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man WoII-kammzug bei 50 und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetscheffekt von etwa 105" (, Gewichtszunähme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf, bei 100 bis 102 10 Minuten gedämpft. Anschließend wird er in einem wäßrigen Bad von 95 , das 6 g 1 85%iger Ameisensäure enthält, 5 Minuten behandelt. Der so behandelte Kammzug wird mit 40 warmem Wasser gespült, anschließend in einem wäßrigen Bad von 40 . das 1 gl Nonylphenolpolyglykoläther enthält, gewaschen, gespült und getrocknet. Man erhält einen grauen Kammzug ohne Grauschleier.
Verwendet man an Stelle des im Beispiel angegebenen Farbüberträgergcniischcs eines der nachfolgend angegebenen Gemische und verfährt im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man ebenfalls einen grauen Kammzug ohne Grauschleier.
153 Teile KokosoIfettsaurc-bis-zMiydroxyathyl-
amid,
58 Teile Natriumsalz von sulfatiertem Kokosöljett-
säurc-mono-//-hydroxyäthylamid,
95 Teile Wasser und 2S
34 Teile Isopropanol oder
240 Teile Kokosölfcttsäure-bis-;<-hydrox\ propyl-
amid.
KX) Teile Natriumsalz von sulfatiertem (Nonyl- w
phenylH2.3-dihydroxypropyl)-äther.
140 Teile Wasser und
80 Teile Isopropanol oder "
136 Teile Kokosölfettsäure-bis-,/-hydroxyälh\l-
amid,
68 Teile Ammoniumsalz von sulfatiertem Nonylphenoxy-cssigsäurc-monoy-hydroxyäthylamid.
68 Teile Wasser und
30 Teile Isopropanol.
Man erhält einen oliven, gut durchfärbten Nylontoile von guter Gleichmäßigkeit der Färbung.
Beispiels
Ein Gewebe, welches aus 45 g Wolle und 55 g Polyester besieht, wird analog Beispiel 5 imprägniert und gedämpft. Man erhält auf dem Wollantcil des Gewebes eine graue Färbung, während der Polyesteranteil praktisch ungefärbt bleibt.
Beispiel 9
Ein Mischgewebe aus Wolle und Cellulosetriacetat wird analog Beispiel 5 imprägniert und gedämpft. Man erhält auf dem Wollanteil des Gewebes eine graue Färbung, während der Triacetatanteil praktisch ungefärbt bleibt.
.Beispiel 10 '
7 g des chromhaltigen Farbstoffs zu 2-AminophenoI-4-mcthylsulfon—»1 -Acctylamino-7-hydroxynaphthalin. Farbstoff zu Chrom = 2:1, werden mit 60 g kaltem Wasser angeteigt und dann unter Zusatz von 890 g heißem Wasser unter weiterem Erhitzen gelöst.
Dieser Lösung werden 10g eines hoch viskosen Galaetomannanäthers (Verdicker), der vorher mit etwas Äthylalkohol zur besseren Löslichkeit angeleigt wurde, unter Rühren zugefügt. Nachdem sich der Verdicker gelöst hat. läßt man die Lösung auf 50 abkühlen und fügt ihr dann 30 g eines Farbüberträgergemisches bei, das aus 153 Teilen Kokosölfett'säurebis-/i'-hydroxyälhylamid. 58 Teilen sulfatiertem Kokosölfettsäurc - mono - /f - hydroxyäthylamid. 95 Teilen Wasser und 34 Teilen Isopropanol besteht.
Dieser Lösung fügt man 10 g des Mottenschutzmittels der Formel .
B e j s ρ i e I 7
In einer 80 warmen Mischung, die 2(X) g einer 2.5° „igen wäßrigen Stärkclösung, 30 g einer Färb-Überträgermischung, bestehend aus
160 Teilen KokosoIfeUsaure-bis-zf-hydroxyathyl-
amid,
80 Teilen sulfatiertem Nonylphenoxy-essigsäure-
bis-/i-hydroxyäihylamid.
30 Teilen Isopropanol und
350 Teilen Wasser,
enthält, werden 37,5 g des chromhaltigen Monoazofarbstoffe zu 2-Carboxy-l-aminobenzol —♦ 1-Phenyl-3-methyI-5-pyrazolon (Farbstoff zu Chrom = 2:1) und 5,0 g des chromhaltigen Monoazofarbstoffs zu 2 - Aminophenol - 4 - sulfonsäure - N - mcthylamid —» l-Carbäthoxyamino-7-hydroxynaphthalin (Farbstoff zu Chrom = 2:1) aufgelöst. Die erhaltene Lösung wird auf einen pH-Wert von 7 eingestellt und mit kaltem Wasser auf 1000 Teile verdünnt. Die Temperatur soll etwa 40 betragen.
Mit dieser Flotte wird Nylontoile imprägniert, auf einen Flottcngehalt von 50°,, des Fasergewichts abgequetscht, während 8 Minuten bei einer Temperatur von 130' gedämpft und danach mit heißem und anschließend mit kaltem Wasser gespült.
SO3H
CI -·
— o—:
Cl
NHCONH
- Cl
das in K)Og warmem Wasser vorgelöst wurde, hei.
verdünnt das Ganze mit warmem Wasser auf 990 g und fügt am Schluß 10 g 85" „ige Essigsäure bei.
Mit dieser Foulardierflotte imprägniert man WoII-kammzug bei 50 und quetscht ihn auf einem Foulard mit einem Abquetschcffckt von etwa 105",, Gewichtszunahme ab. Der Kammzug wird anschließend in gesättigtem Dampf bei 100 bis 102 15 Minuten gedämpft. Nach dem Dämpfen wird er mit warmem Wasser von etwa 40 gespült und anschließend mit einer wäßrigen Lösung, die 1 gl Nonylphcnolpoly-
<*> glykoläthcr enthält, bei 40 gewaschen, dann gespült und getrocknet.
Man erhält einen graugefärbten Kammzug mit einem befriedigenden Schutz gegen Mottenfraß.
Verwendet man an Stelle des im Beispiel angegebenen Farbüberträgergemisches eines der nachfolgend angegebenen Gemische und verfährt im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man ebenfalls einen grauen Kammzug ohne Grauschleier
und mit einem befriedigenden Schutz geizen Mottenfraß:
160 Teile Laurinsäure-N,N-bis-(/>'-hydroxypropyl)-
amid,
100 Teile Kaliumsalz von sulfaticrtem Octylphenyl-
2,3-dihydroxypropyläther und 100 Teile Wasser oder
150 Teile Caprinsaure-N-^-hydroxyathylamid, 80 Teile Diäthanolaminsalz von sulfaticrtem Octylphenoxy-essigsäure-mono-/)'-hydroxyäthylamid,
80 Teile Diäthanolaminsalz von sulfaticrtcm,
Nonylphenyl^J-dihydroxypropyläther, 100 Teile Wasser und 1S
30 Teile //-Äthoxyäthanol oder
150 Teile CapryIsäure-N-//.;-dihydroxypropylamid, 100 Teile Diäthanolaminsalz von sulfaticrtcm
Pclargonsäure-^l.^!-bis-/ί-Ilydroxyäthylamid, .
100 Teile Ammoniumsalz von sulfaticrtem Nonyl-
phcnyl-2,3-dihydroxypropyläther. 100 Teile Wasser und -
35 Teile ,i-Metho'xyiithanol.
25
Bcispi e I 11
Man dispergiert 11 g des I-'arbstoffs der Formel
OH
CH.,C()NH
in einer 80 warmen Mischung von 200 g einer 2.5" „igen wäßrigen Natriumalginatlösung und 35 g einer Farbstoffüberträgermischung, bestehend aus:
. iftOTcilcn Kokosölfcttsäure-bis-/Miydroxyäthyl-
amid.
80 Teilen sulfatiertcm Nonylphemm-essigsäure-
bis-//-hydroxyälhylamid. 80 Teilen Wasser und
80 Teilen Isopropanol.
Die erhaltene Lösung wird mit warmem Wasser auf etwa 1000 g aufgefüllt, wobei der pH-Wert ungeßihr 7 betragen soll.
Mit dieser Lösung imprägniert man bei 30 Kammzug aus Polyacrylnitrilfaser. quetscht ihn auf ungefähr I00",„ (bezogen auf das Trockengewicht) ab und dämpft ihn mit gesättigtem Dampf bei 98 während Minuten. Anschließend wäscht man ihn mit einer gl Nonylphenolpolyglykoläther enthaltenden wäß- fto rigen Lösung aus und spült ihn mit kaltem und Warmem Wasser. Man erhält einen gelbgefärbtcn Kammzug.
Verwendet man an Stelle der 11 g des angegebenen Farbstoffs die gleiche Menge des Farbstoffs 1-Amino-2-methoxy-4-hydroxyanthrachinoii und verfährt ansonst wie im Beispiel angegeben, so erhält man rotuefärbtcn Polvaervlnitrilkamm/iiü.
Beispiel 12
Polyglykolterephthalatkammzug wird mit einer gemäß Beispiel 11,Abschnitt !,hergestellten Foulardierfiotte bei 30 imprägniert und auf einen Flottengehalt von 80% abgequetscht.
Man dämpft den Kammzug während 30 Minuten mit gesättigtem Dampf von 98°, wäscht ihn anschließend mit einer 1 g/l Nonylphenolpolyglykoläther enthaltenden wäßrigen Lösung und spült ihn mit warmem und kaltem Wasser aus. Man erhält gleichmäßig gelb- bzw. rotgefärbten Polyesterkammzug.
Versetzt man obige Foulardierflotte mit 5 g o-Phenylphenol und verfahrt in derselben Weise wie im Beispiel angegeben, so erhält man farbstärkeren gelb- bzw. rotgefärbten Kammzug.
Beispiel 13
360 g des Farbstoffs 1-Amino-o-nitro^-hydroxynaphthaiin-4-sulfonsäure—»2-Hydroxynaphthalin in Preßkuchenform werden in einen mit Turbomischer versehenen Kessel, in dem 36Og Wasser vorgelegt sind, unter Rühren portionenweise eingetragen und während einer Stunde verrührt. In einem zweiten Mischgcfäß werden 120 g einer Farbstoffüberträgermischung, bestehend aus 160 Teilen Kokosölfettsäurebis-//-hydroxyäthylamid, 80 Teilen sulfatiertem Nonylphcnoxy-essigsaure-bis-zf-hydroxyathylamid, 80 Teilen Wasser und 30 Teilen Isopropanol, und 10 g 85%iger Essigsäure vermischt.
Diese homogene Mischung gießt man langsam unter stetigem Rühren zur Farbstoffsuspension und rührt das Ganze anschließend noch während 15 Minuten, wobei ein gebrauchsfertiges homogenes, braunes Färbepräparat erhalten wird.
Eine Imprägnierflotte wird hergestellt durch Verrühren von 300 g dieses Färbepräparates mit 35Og warmem Wasser von 60 und 100 g einer wäßrigen 2.5" „igen Johannisbrotkernmehl-Verdickcrlösung. Die resultierende Lösung versetzt man mit 40 g Chromtrifluorid und 20 g 85%iger Ameisensäure und füllt hierauf die Flotte mit warmem Wasser auf 11 auf. Mit dieser Flotte imprägniert man nun einen Wollkammzug, wie im Beispiel 2 beschrieben.
Man erhält einen gleichmäßig schwarzgefärbtcn Wollkammzug, der sich gut verkämmen und verspinnen läßt. Die Ausfärbung ist gut wasch- und lichtecht. ' ■ ■

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum kontinuierlichen Färben von organischem, besonders aus natürlichem oder synthetischem Polyamid bestehendem Fascrmatcrial. dadurch gekennzeichnet, daß man dieses Material mit einer gegebenenfalls verdickten wäßrigen sauren Farbstofflösung bzw. -dispersion mindestens eines nicht kationischen Farbstoffs, die als Farbüberträger
    a) unsulfatierte Amide aliphatischen gegebenenfalls substituierter, mindestens einen lipophilen Rest aufweisender Monocarbonsäuren mit primären oder sekundären, mindestens eine niedere Hydroxyalkylgruppe aufweisenden Aminen und
    909 586/161
    b) entweder
    i) sulfatierte Amide aliphatischer, gegebenenfalls substituierter, mindestens einen lipophilen Rest aufweisender Monocarbonsäuren mit primären oder sekundären, mindestens eine niedere Hydroxyalkylgruppe aufweisenden Aminen oder ii) sulfatierte (Alkylphenyl)-(2,3-dihydroxypropyl^äther, deren ..Alkylreste 8 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen, oder iii) eine Mischung von sulfatierten Amiden aliphatischer, gegebenenfalls substituierter, mindestens einen lipophilen Rest aufweisender Monocarbonsäuren mit primären oder sekundären, mindestens eine '5
    niedere Hydroxyalkylgruppe aufweisenden Aminen und sulfatierten (Alkylphenyl) - (2,3 - dihydroxypropyl) - äthern, deren Alkylreste 8 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen, bzw. die löslichen Salze dieser sulfatierten Verbindungen,
    wobei das Gewichtsverhältnis der sulfatierten Verbindungen zu den unsulfatierten Säureamiden ungefähr 5:1 bis 1 ;5. beträgt,
    und die gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, bei Temperaturen, die unter der Aufziehtemperatur der anwesenden Farbstoffe liegen, und bei einem pH-Wert von ungefähr 2 bis 7 imprägniert und die behandelte Ware in der Hitze fertigstellt.

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