DE1469280B - Verwendung wässeriger Zubereitungen von Salzen von N,N-disubstituierten Säureamiden von Di- oder Tricarbonsäuren zum Weichmachen von Textilien - Google Patents
Verwendung wässeriger Zubereitungen von Salzen von N,N-disubstituierten Säureamiden von Di- oder Tricarbonsäuren zum Weichmachen von TextilienInfo
- Publication number
- DE1469280B DE1469280B DE1469280B DE 1469280 B DE1469280 B DE 1469280B DE 1469280 B DE1469280 B DE 1469280B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mol
- preparation
- acid
- salts
- aqueous preparations
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Description
CH7CH2-NHCO-R
CON
amide, jedoch tritt der gewünschte Veredlungszweck, namentlich die Herstellung von weichgemachten
Textilfasern, nicht ein.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung wäßriger Zubereitungen in Form von Lösungen,
Dispersionen oder Pasten von Salzen von Ν,Ν-disubstituierten Säureamiden von Di- oder Tricarbonsäuren,
welche außerdem, bezogen auf 1 Mol Salz des Säureamides, 0,02 bis 0,4 Mol eines Kondensationsproduktes
aus 5 bis 80 Mol Äthylenoxyd und 1 Mol eines Alkylphenols enthalten, zum Weichmachen
von Textilien nach dem Ausziehverfahren, durch Tauchen oder durch Imprägnieren, gegebenenfalls
zusammen mit Farbstoffen oder wasserlöslichen Formaldehyd-Kondensationsprodukten des Harnstoffs
oder Melamins. Die Halbamide entsprechen vorzugsweise der allgemeinen Formel
COONa CH,CH,—NHCO-R
entspricht, worin R ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest
von 11 bis 21 Kohlenstoffatomen ist.
3. Verwendung, gemäß Anspruch 1 und 2, wäßriger Zubereitungen, worin das Kondensationsprodukt
ein Produkt aus 8 bis 10 Äthylenoxyd und Nonylphenol ist.
4. Verwendung, gemäß Anspruch 1 bis 3, wäßriger Zubereitungen, worin sie mit hartem Wasser hergestellt
sind.
35
40
45
Wäßrige Lösungen, Dispersionen oder Pasten von Alkalimetallsalzen von Ν,Ν-disubstituierten Säureamiden,
die sich von Dicarbonsäuren wie Adipinsäure oder Sebacinsäure ableiten, sind bekannt. Die Produkte
stellen Halbamide dar, wobei eine Carboxylgruppe in Salzform vorliegt und die andere durch
Umsetzen mit einem sekundären Amin die Amidgruppierung aufweist. Es ist auch bekannt, wäßrige
Zubereitungen dieser Halbamide als Textilhilfsmittel, beispielsweise als Weichmacher, zu verwenden, vgl.
die amerikanische Patentschrift 2 936 251. Die Anwendung dieser wäßrigen Zubereitungen stößt auf
erhebliche Schwierigkeiten, weil die Lösungen bzw. Dispersionen, namentlich mit hartem Wasser, unstabil
sind und nach kurzer Zeit Ausfällungen entstehen. Es hat sich nun gezeigt, daß man bei Zugabe ausgewählter
Hilfsmittel auch mit hartem Wasser stabile Lösungen bzw. Dispersionen herstellen kann, wobei
bei Anwendung dieser Zubereitungen auch die gewünschten Veredlungseffekte auf Textilmaterialien
erhalten werden. Es wurde gefunden, daß sich kationaktive und anionaktive Hilfsmittel nicht eignen und
daß aus der Vielzahl von nichtionogenen Hilfsmitteln nur solche mit Erfolg verwendet werden können, die
Anlagerungsprodukte von Äthylenoxyd an Alkylphenole darstellen. Bei Zugabe von Äthylenoxydanlagerungsprodukten
aus höheren aliphatischen oder cycloaliphatischen Alkoholen, aus höheren Fettsäuren
oder aus höheren Fettaminen erhält man wohl stabile Lösungen bzw. Dispersionen der Salze der Halb-
55
R'
N—C—
' .11
ο
A [—COOM]
worin A ein aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer di- oder trivalenter Kohlenwasserstoffrest
von höchstens 8, vorzugsweise von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, M ein Alkalimetallatom, R und R' je ein
gleicher oder verschiedener Rest der Formel
R"— R"—-CONH-R"'—
R"—CONH-R"'—N—R"
C = O
R"
ist, wobei R" ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest von 11 bis 23 Kohlenstoffatomen und R'" ein divalenter
Rest von 2 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, und η die Zahl 1 oder 2 bedeutet. Der Kohlenwasserstoffrest A,
an welchen die Amidgruppierung und die Carboxygruppe bzw. deren Salz gebunden ist, leitet sich von
Di- und Tricarbonsäuren ab.
Als Di- und Tricarbonsäuren, die zur Herstellung der Halbamide verwendet werden, eignen sich aliphatische,
aromatische und cycloaliphatische Säuren, beispielsweise Oxalsäure, Bernsteinsäure, Malonsäure,
Adipinsäure, Sebazinsäure, Maleinsäure, Phthalsäure, Tetra- und Hexahydrophthalsäure, Terephthalsäure
und Trimellithsäure sowie die entsprechenden Anhydride. Die Halbamide erhält man durch Kondensation
von 1 Mol einer Dicarbonsäure bzw. eines Dicarbonsäureanhydrids mit 1 Mol eines sekundären
Amins, beispielsweise mit 1 Mol eines Dialkylamins der Formel
R" —NH-R"
eines Monoamidomonoalkylamins der Formel
eines Monoamidomonoalkylamins der Formel
R" —NH-R'" —NHCO —R"
eines Diamidomonoalkylamins der Formel
R" —CONH-R'" —NH-R'" —NHCO —R'"
eines Diamidomonoalkylamins der Formel
R" —CONH-R'" —NH-R'" —NHCO —R'"
oder eines Triamidomonoalkylamins der Formel
R"—CONH-R"'—Ν—R'"—NH-R'"
COR"
R"—CONH-R"'—Ν—R'"—NH-R'"
COR"
R" ist ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 11 bis 23 Kohlenstoffatomen, und R'" ist ein divalenter
Rest mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen. R" ist beispielsweise C11H23, C12H25, C15H31, C17H35 oder C21HUf,
und R'" ist
-CH2-CH-
CH3
CH CH2
OH
OH
Im Falle der Trimellithsäure bzw. deren Anhydrid werden 2 Mol sekundäres Amin eingesetzt.
Von den Dicarbonsäuren verwendet man vorzugsweise Phthalsäure bzw. Phthalsäureanhydrid. Als
sekundäre Amine eignen sich namentlich Ν,Ν-Dialkylmonoamine,
deren Alkylreste 12 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisen, und Kondensationsprodukte
von 2 Mol einer höheren Fettsäure mit 1 Mol Diäthylen- oder Dipropylentriamin. Die Natrium- und
Kaliumsalze stellen die bevorzugten Salze der HaIbamide dar. Zweckmäßig werden sie durch Behandeln
der Halbamide mit alkoholischer Natron- oder Kalilauge hergestellt.
Die zur Herstellung der oxyäthylierten Alkylphenole geeigneten Phenole entsprechen vorzugsweise der
allgemeinen Formel
OH
wobei X ein geradkettiger oder verzweigter Alkyl-
oder Cycloalkylrest von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und s die Zahl 1. 2 oder 3 ist. Zweckmäßig enthält
mindestens ein Rest X 4 bis 12 Kohlenstoffatome. Beispielsweise seien genannt: tert.-Octylphenol, Ditert.-butyl-p-kresol,
p-tert.-Butyl-o-kresol, Nonylphenol, Dodecylphenol und p-Cyclohexylphenol.
Das erfindungsgemäß verwendete nichtionogene Hilfsmittel erhält man durch Anlagerung von 5 bis 80,
vorzugsweise von 8 bis 30 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Alkylphenol.
Die Menge Äthylenoxydanlagerungsprodukt, bezogen auf das Salz des Halbamides, kann nicht beliebig
gewählt werden. Damit einerseits eine stabile wäßrige Zubereitung entsteht und anderseits die
damit behandelten Materialien die gewünschte Veredlung aufweisen sind 0,02 bis 0,4, vorzugsweise 0,1
bis 0,2 Mol, des Äthylenoxydkondensationsproduktes auf 1 Mol des Salzes des Halbamides einzusetzen.
Unter den Begriff wäßrige Zubereitungen fallen nicht nur Lösungen und Dispersionen, sondern auch Pasten.
Die Pasten enthalten 30 bis 70 Gewichtsprozent des
Gemisches von Halbamid und nichtionogenem Hilfsmittel. Die Lösungen und Dispersionen enthalten in
der Regel je Liter 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 3 g, des Salzes des Halbamides sowie die den vorstehenden
Angaben entsprechende Menge nichtionogenes Hilfsmittel. Das Gemisch aus Halbamid und Hilfsmittel
kann auch in Form von Pulver vorliegen, aus welchem dann vor Gebrauch die gewünschte Lösung oder Dispersion
hergestellt wird. Die trockene Mischung erhält man vorzugsweise durch Trockenversprühen der wäßrigen
Lösungen. Das pulverförmige Präparat ist gut haltbar und ergibt bei Zugabe von Wasser die genannten
Lösungen, Dispersionen oder Pasten.
Die Kombination von Alkalimetallsalz des HaIbamides und oxyäthyliertem Alkylphenol zeichnet sich namentlich dadurch aus, daß sie unter Verwendung von hartem Wasser, d. h. Wasser mit einer Härte von 15 bis 20° dH (Deutsche Härtegrade), die Herstellung von stabilen wäßrigen Zubereitungen ermöglicht.
Die Kombination von Alkalimetallsalz des HaIbamides und oxyäthyliertem Alkylphenol zeichnet sich namentlich dadurch aus, daß sie unter Verwendung von hartem Wasser, d. h. Wasser mit einer Härte von 15 bis 20° dH (Deutsche Härtegrade), die Herstellung von stabilen wäßrigen Zubereitungen ermöglicht.
Diese ergeben ausgezeichnete Weichgriffeffekte. Die mit hartem Wasser hergestellten Zubereitungen bilden
in der Regel leicht opal getrübte Lösungen bzw. Dispersionen. Sie werden namentlich als Weichgriffmittel
für Textilmaterial in Form von Geweben, Flokken oder Fasern eingesetzt. Als Textilien kommen
solche aus natürlichem, regeneriertem, abgewandeltem oder vollsynthetischem Material in Betracht,
z. B. solche aus Baumwolle, Wolle, Viskose, Cellulose-2V2-acetat,
Triacetat, Polyamiden, Polyestern und Polyacrylnitril. Weiterhin eignen sich die erfindungsgemäßen
Präparate bzw. deren wäßrige Zubereitungen als Egalisiermittel, als Avivagemittel, als Nachbehandlungsmittel
und als Antistatika für Textilien sowie als Hilfsmittel für die Papier- und Lederindustrie.
Ein weiterer Vorteil der wäßrigen Zubereitungen besteht darin, daß sie zusammen mit Farbstoffen oder
wasserlöslichen Formaldehydkondensationsprodukten von Harnstoff oder Melamin angewendet werden
können. Ungefärbte Ware erfährt durch die Behandlung mit der erfindungsgemäßen Kombination keine
Vergilbung. Werden die Lösungen bzw. Dispersionen einer intensiven Flottenumwälzung ausgesetzt, beispielsweise
durch Pumpen in Zirkulationsapparaten, so erfolgt keine Ausfällung der Produkte.
Die in den Beispielen verwendeten Halbamide
werden wie folgt hergestellt:
Präparat A
260 g (0,5 Mol) eines sekundären, höhermolekularen Dialkylamins und 48 g (0.25 Mol) Trimellithsäureanhydrid
werden bei LIO0C geschmolzen und so lange bei 160° C in Stickstoffgasatmosphäre erwärmt, bis
nahezu 5 g (etwa 0,25 Mol) Wasser abgespalten wurde. Man erhält 302 g (0,25 Mol) einer wachsartigen Substanz
mit einer Säurezahl von etwa 46 und welche in heißer 10%iger Natriumhydroxydlösung opal löslich
ist. Die mutmaßliche Formel des Kondensationsproduktesist
R = höherer Alkylrest mit 16 bis 20 C-Atomen.
IO
An Stelle des obigen Dialkylamins können auch verwendet werden: 305 g (0,5 Mol) eines Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Diäthylentriamin und 2 Mol
Stearinsäure oder 315 g (0,5 Mol) eines solchen mit 2MoI ölsäure oder 202 g (0,25 Mol) eines Umsetzungsproduktes
aus 1 Mol Triäthylentetramin und 3 Mol Stearinsäure. In jedem Fall erhält man harte,
wachsartige Massen, die in heißer 10%iger Natriumhydroxydlösung opal löslich sind.
Präparat B
Man schmilzt 305 g (0,5 Mol) eines basischen Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Diäthylentriamin und
2MoI technischer Stearinsäure vom Molgewicht 270 und gibt bei 90 bis 1000C 74 g (0,5 Mol) Phthalsäureanhydrid
in Pulverform zu. In Stickstoffatmosphäre wird die Mischung langsam bis gegen 1600C erwärmt,
wobei bei 120 bis 130° C eine sehr gut bemerkbare exotherme Reaktion stattfindet. Man erhält nach dem
Abkühlen 375 g eines spröden, wachsartigen Produktes von beiger Farbe, welches bei 58 bis 6O0C schmilzt.
Diese wachsartige Masse ist in einer 10%igen Natriumhydroxydlösung opal löslich. Die Formel des Kondensationsproduktes
ist
O CH2CH2-NHCO-C17H35
^V-C-N
-COOH CH,CH,—NHCO-G7H
30
40
45
17"3S
Präparat C
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber an Stelle des genannten basischen Umsetzungsproduktes
315 g (0,5 Mol) eines analogen aus ölsäure hergestellten Produktes oder auch 405 g (0,5 Mol)
eines Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Triäthylentetramin und 3 Mol Stearinsäure.
Präparat D
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber an Stelle von 0,5 Mol Phthalsäureanhydrid 76 g
(0,5 Mol) Tetrahydrophthalsäureanhydrid. Man erhält 380 g eines hellfarbigen, spröden Wachses, das
in heißer 10%iger Natriumhydroxydlösung opal löslich ist. Ein gleiches Produkt erhält man mit
77 g (0,5 Mol) Hexahydrophthalsäure.
Präparat E
305 g (0,5 Mol) eines basischen Umsetzungsproduktes aus 1 Mol Diäthylentriamin und 2 Mol einer
technischen Stearinsäure vom Molekulargewicht 270 . wird geschmolzen und bei 90 bis 100° C mit 83 g
(0,5 Mol) Terephthalsäure versetzt. In Stickstoffatmosphäre wird die Mischung langsam bis gegen
200° C erwärmt. Nach dem Abkühlen erhält man eine harte, wachsartige Masse von sehr heller Farbe,
die in 10%iger Natriumhydroxydlösung opal löslich ist.
Präparat F
Man arbeitet gemäß Präparat E, verwendet aber an Stelle von 0,5 Mol Terephthalsäure 73 g (0,5 Mol)
Adipinsäure. Man erhält eine wachsartige Masse von hellbeiger Farbe, die in 10%iger Natriumhydroxydlösung
heiß opal löslich ist. Ein ähnliches Produkt erhält man bei Verwendung von 101 g Sebazinsäure.
Präparat G
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber an Stelle von Phthalsäureanhydrid 59 g (0,5 Mol)
Bernsteinsäureanhydrid. Man erhält eine blaßgelbe, harte, wachsartige Masse, die in heißer 10%iger
Natriumhydroxydlösung opal löslich ist.
.v : Präparat H ; ---.-
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber 260 g (0,5 Mol) eines basischen Kondensationsproduktes
aus 1 Mol Diäthylentriamin und 2 Mol Myristinsäure.
Präparat J
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber 370 g (0,5 Mol) eines basischen Kondensationsproduktes
aus 104 g (1 Mol) Diäthylentriamin und 680 g (2 Mol) Behensäure.
Präparat K
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber 316 g (0,5MoI) eines basischen Kondensationsproduktes
aus 132 g (1 Mol) Di-propylentriamin und 544 g (2 Mol) einer technischen Stearinsäure vom
Molgewicht 270.
Präparat L
Man arbeitet gemäß Präparat B, verwendet aber 310 g (0,5 Mol) eines basischen Kondensationsproduktes
aus 370 g (etwa 1 Mol) eines Aminopropylalkylamins, gewonnen aus Sojafettsäure nach bekannten
Methoden, und 270 g (1 Mol) einer Stearinsäure vom Molgewicht 270. Das Kondensationsprodukt
entspricht der Formel
COONa CH2CH2CH2-NHCO-C17H35
R1 = Rest aus Sojafettsäure.
Herstellungsvorschrift 50%iger Pasten
aus den wachsartigen Präparaten A bis L
aus den wachsartigen Präparaten A bis L
1 Mol des jeweiligen Kondensationsproduktes wird in 300 g Alkohol mit 1,05 Mol NaOH (eingesetzt als
wäßrige 30%ige Lauge) während 2 Stunden am Rückfluß stark gekocht. Hierauf wird das Lösungsmittel verdampft
und durch Erhitzen mit Wasser eine 50%ige Lösung hergestellt. Diese wird beim Erkalten flüssig
bis zähflüssig.
Pasten können auch hergestellt werden durch Verkochen
von 1 Mol der wachsartigen Präparate mit 1,05 bis 1,1 Mol NaOH in so viel Wasser, daß sich in
der Hitze eine 50%ige Lösung ergibt.
Beispiel 1
In den nachfolgenden Versuchen bedeutet
In den nachfolgenden Versuchen bedeutet
. ■ = = kein Weichgriff,
+ = Spur Weichgriff,
+ + = deutlicher Weichgriff,
+ + + = guter Weichgriff,
+ + + + = sehr guter Weichgriff,
s = schmieriger Weichgriff.
a) Tauchverfahren
Die Zubereitung ist eine 50%ige Paste aus dem Na-SaIz des Präparates B und der 10 Molprozent
entsprechenden Menge des Anlagerungsproduktes von 9 Mol Äthylenoxyd an 1 Mol Nonylphenol. Das
Wasser hat eine Härte von 20° dH. Das Flottenverhältnis beträgt 1:10, und die Behandlung erfolgt bei
Raumtemperatur. Die Garnstränge werden lose umgezogen, abgeschleudert und bei 70° C getrocknet.
Baumwolle
IO
0,5 g/l. 1,5 g/l. 2,5 g/l.
Präparat
Viskose
Nylon
Polyacrylnitril
b) Foulardverfahren
Zubereitung und Wasserhärte wie bei a). Das Material wird in zwei Passagen auf dem Benteler-Foulard
imprägniert. Die Trocknung erfolgt bei 70° C.
Präparat (F)
Baumwolle
65
65
Viskose
95
95
Nylon
45 Polyacrylnitril
Polyester
50
50
Cellulose-272-acetat 60
1,25 g/l
2,5 g/l .
2,5 g/l .
+s +s
F = Flottenaufnahme in %.
c) Ausziehverfahren
Zubereitung und Wasserhärte wie bei a); Flottenverhältnis
1:30. Man bringt die Ware bei 45° C in das Bad und behandelt bei Raumtemperatur 1Z2 Stunde.
Anschließend wird abgeschleudert und bei 70° C getrocknet.
30
35 Baumwolle
Präparat
Viskose
Triacetat
Cellulose-2'/2-acetat
Baumwolle
0,25"/O1)
0,50X,1)
0,50X,1)
Präparat
') Bezogen auf das Gewicht des Textilgutes.
Viskose
H-
Triacetat
Cellulose-
2'/2-acetat
') Bezogen auf das Gewicht des Textilgutes.
d) Verwendung im Direktfärbebad . ,
0,5 g/l Zubereitung wie bei a). Mercerisiertes Baumwollgarn wird unter Zusatz von 15% Glaubersalz
und der nachfolgend beschriebenen Direktfarbstoffe im Ausziehverfahren gefärbt. Das Flottenverhältnis
beträgt 1:40. Die Behandlung erfolgt 1 Stunde bei
90° C, jeweils mit weichem Wasser und hartem Wasser.
CH,
N=N-
HO3S
NH-
SO,H = C=O
Orange
CH
CH3
N=N
NHCOCH,
Bordo
OH
209 548/487
NH-
SO3H
-C=O
Violett
N=N-<f >-Ν=Ν·
Blau
SO3H
Weichgriff
| 3,6% Orange |
3,2% Bordo |
3,6% Violett |
3% Blau |
|
| Weiches Wasser |
+ + + | + + + | + + + | + + + |
| Hartes Wasser |
+ + + + | + + + + | + + + +■ | + + + + |
| Beispiel | 2 |
tes von 30MoI Äthylenoxyd an 1 Mol Dodecylphenol.
Man erhält einen Viskosestrang mit gutem, weichem Griff.
Man erhält einen Viskosestrang mit gutem, weichem Griff.
Man behandelt Viskosegarn, wie im Beispiel 1 unter Tauchverfahren beschrieben, nur besteht die
Zubereitung aus dem Gemisch der 50% igen Paste des Na-Salzes des Präparates D und der 8 Molprozent
entsprechenden Menge des Anlagerungsproduk
Man behandelt Viskose-, Baumwoll-, Acetatseiden- und Triacetatseidengarn, wie im Beispiel 1 unter
Ausziehverfahren beschrieben, nur besteht das Präparat aus dem Gemisch der 8 Molprozent entsprechenden
Menge des Anlagerungsproduktes von 8 Molprozent Äthylenoxyd an 1 Mol tert.-Octylphenol und
der jeweils 50%igen Paste "der Na-Salze der Präparate A, E, F, G, H, K und L. Man. erhält auf den
obigen Garnen einen guten Weichgriffeffekt, der verbessert werden kann, wenn das alkalische Imprägnierbad
mit wenig Ameisensäure schwach alkalisch gestellt wird.
Claims (2)
1. Verwendung wäßriger Zubereitungen in Form von Lösungen, Dispersionen oder Pasten von
Salzen von Ν,Ν-disubstituierten Säureamiden von Di- oder Tricarbonsäuren, welche außerdem, bezogen
auf 1 Mol Salz des Säureamides, 0,02 bis 0,4 Mol eines Kondensationsproduktes aus 5 bis
80 Mol Äthylenoxyd und 1 Mol eines Alkylphenols enthalten, zum Weichmachen von Textilien nach
dem Ausziehverfahren, durch Tauchen oder durch Imprägnieren, gegebenenfalls zusammen mit Farbstoffen
oder wasserlöslichen Formaldehyd-Kondensationsprodukten des Harnstoffs oder Melamins.
2. Verwendung, gemäß Anspruch 1, wäßriger Zubereitungen, worin das Alkalimetallsalz des
Säureamids der Formel
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1419042A1 (de) | Verfahren zur Ausruestung von geformten Gebilden | |
| DE1938555C3 (de) | Verfahren zur Herstellung stabiler Zubereitungen von Polyadditionsprodukten aus Epoxyden und Aminoverbindungen und deren Verwendung | |
| DE2056694C3 (de) | Verfahren zur Erzeugung egaler Färbungen auf Fasermaterialien aus linearen Polyestern und deren Mischungen mit Cellulose- bzw. stickstoffhaltigen Fasern | |
| DE1469280C (de) | Verwendung wasseriger Zubereitungen von Salzen von N,N disubstituierten Saure amiden von Di oder Tricarbonsäuren zum Weichmachen von Textilien | |
| CH375892A (de) | Mischung, enthaltend einen Polyester und ein Lösungsmittel für denselben, und Verfahren zur Herstellung der Mischung | |
| DE1469280B (de) | Verwendung wässeriger Zubereitungen von Salzen von N,N-disubstituierten Säureamiden von Di- oder Tricarbonsäuren zum Weichmachen von Textilien | |
| DE1000778B (de) | Verfahren zur Veraenderung der Oberflaechenstruktur von Polyesterfasern | |
| DE1469280A1 (de) | Verwendung waesseriger Zubereitungen von Salzen von N,N-disubstituierten Saeureamiden von Di- oder Tricarbonsaeuren zum Weichmachen von Textilien | |
| DE1619082A1 (de) | Verfahren zur permanenten antistatischen Ausruestung von Textilmaterial | |
| DE894099C (de) | Verfahren zum Verbessern der Nassechtheiten von Faerbungen und Drucken | |
| DE1149687B (de) | Verfahren zur Behandlung, insbesondere antistatischen Ausruestung von Textilmaterialien | |
| DE1294928B (de) | Faserschutzmittel fuer natuerliche eiweisshaltige Fasern | |
| DE690240C (de) | Verfahren zum Faerben von Textilstoffen aus Cellulosefasern | |
| CH505863A (de) | Kunststoff-Folie und deren Verwendung als Dielektrikum | |
| DE1619069A1 (de) | Verfahren zum Ausruesten von Stoffen und danach behandelte textile Werkstoffe | |
| DE2115477B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Reinigungsverstärkern auf Basis von Kondensationsprodukten aus Fettsäureaminoalkylalkanolamiden und Harnstoff bzw. Acetylharnstoff | |
| DE1011392B (de) | Verfahren zum partiellen Verseifen von geformten Gebilden aus hochschmelzenden Polymeren mit Estergruppen in der Kette | |
| DE2744021C3 (de) | Konzentriertes wäßriges Mittel zum Antistatischmachen von synthetischen Fasermaterialien und dessen Verwendung | |
| DE1815706A1 (de) | Ester und ihre Verwendung als Textil-Hilfsmittel | |
| DE1619082C (de) | Verwendung von wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren hartbaren Konden sationsprodukten zur permanenten antista tischen Ausrüstung von Textilmaterial | |
| DE2754175A1 (de) | Verfahren zum faerben oder bedrucken von cellulosehaltigem textilmaterial | |
| DE1909963A1 (de) | Verfahren zur Erhoehung der Farbstoffaffinitaet von Fasermaterialien aus natuerlichen Polyamiden | |
| DE1444031C (de) | Verfahren zum antistatischen Präparieren von Gebilden aus synthetischen makromolekularen Stoffen | |
| DE733689C (de) | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Textilstoffen | |
| AT256280B (de) | Verfahren zur Herstellung wässeriger basischer Lösungen von Phthalocyaninpigmenten |