DE1468159B - - Google Patents
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Description
if
© Int. Cl.:
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Deutsche Kl.
j Behordeneigent
um
C 07 c COIb
12 o, 19/01
12 o, 1/01 12 i, 1/16
Auslegeschrift 1468159
Ausstellungspriorität: —
Aktenzeichen: P 14 68 159.5-42 (K 53671) Änmeldetag: 5. August 1964
Offenlegungstag: 8: Mai 1969 Auslegetag: 11. Juni 1970
Ünionspriorität Datum-Land:
Aktenzeichen:
Aktenzeichen:
Bezeichnung:
Zusatz zu: Ausscheidung aus: Anmelder:
Verfahren (und Vorrichtung) zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen zu Acetylen, Äthylen, Methan und Wasserstoff mit Hilfe von im
elektrischen Lichtbogen erhitztem Wasserstoff
Knäpsäck AG, 5030 HürüV ^>; ^1 =
Vertreter:
Als Erfinder benannt: Sennewald, Dipl.-Chem. Dr. Kurt; Gehrmann, Dipl.-Chem. Dr. Klaus;
..■,·.·.■,.-"".■■.".,.,.·:'■.. Strie, Dipl.-ing.'Lothar; 5033 Knapsack; .
Bender, Dipl.-Ing. Ludwig, 5040 Brühl;
Schallus, Erich; Stephan, Dipl.-Ing. Hans-Werner; 5000 Köln
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit in Betracht gezogene Druckschriften:
US-PS 3114691
OE-PS 222 625 ■ · J .
1 2
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein gasförmig ist und demzufolge vor seinem Eintreten
Verfahren (und eine Vorrichtung) zur Spaltung von in den Reaktionsraum nicht in den dampfförmigen
Kohlenwasserstoffen zu Acetylen, Äthylen, Methan Zustand übergeführt zu werden braucht,
und Wasserstoff mit Hilfe von im elektrischen Licht- Bei dem Verfahren nach der USA.-Pateritschrift
bogen erhitztem Wasserstoff. 5 3 114 691 wird Wasserstoff auch nur an einer ein-
Es ist eine Anzahl von Verfahren zur Spaltung zigen Stelle, nämlich entlang der Elektrode in den
von Kohlenwasserstoffen mit Hilfe des elektrischen Lichtbogenbrennraum geleitet. An zwei mit Abstand
Lichtbogens bereits bekanntgeworden. So wird z. ß. voneinander angeordneten Eindüsstellen wird Mebei
den in den deutschen Patentschriften 806 455 than radial in den Reaktionsraum eingebracht. Die
und 871 001 beschriebenen Verfahren flüssiger Aus- io zweite Einströmstelle für das Methan liegt unmittelgangskohlenwasserstoff
durch die Lichtbogenstrecke bar oberhalb des Abschreckraumes, so daß das hier getrieben, wobei in diese gleichzeitig Wasserstoff ein- eingebrachte Methan wohl kaum genügend aufgegeblasen
bzw. eine wasserstoffhaltige oder eine inerte heizt werden kann, da es sofort den Abschreckraum
Atmosphäre im Reaktionsraum aufrechterhalten durchströmt. Das Abschrecken des Reaktionswird.
Hierbei entstehen jedoch große Mengen von 15 gemisches erfolgt hier durch die von außen gekühlte
Nebenprodukten, die die Ausbeute mindern, vor Wandung des Abschreckraumes,
allem ist der Anfall von Ruß erheblich. Schließlich seien noch die deutschen Patentschrif-
allem ist der Anfall von Ruß erheblich. Schließlich seien noch die deutschen Patentschrif-
Auch bei dem Verfahren nach der deutschen Pa- ten 1 175 224 und 1 168 419 erwähnt. Nach der ersttentschrift
597 129 läßt man den Lichtbogen in genannten wird ein rotierender, dünner, sich stetig
einer im wesentlichen aus Wasserstoff bestehenden 20 erneuernder Film des flüssigen Ausgangskohlen-Atmosphäre
brennen, bespült aber die Innenwandung Wasserstoffes gleichzeitig der Einwirkung von im
des Reaktionsraumes mit dem flüssigen Ausgangs- elektrischen Lichtbogen erhitztem Wasserstoff und
kohlenwasserstoff. der Strahlung des gleichen Lichtbogens ausgesetzt.
Nach der deutschen Patentschrift 1 064 945 wird Bei der an zweiter Stelle genannten Patentschrift
die Innenwand des Reaktionsraumes durch einen 25 wird der in der Lichtbogenbrennzone erhitzte Wasserkontinuierlichen Strom von Wasser oder Schweröl stoff in der auf diese folgenden Reaktionszone mit dem
bespült, während die zur Durchführung der endo- gas- oder dampfförmigen Ausgangskohlenwasserstoff
thermen Spaltreaktion benötigten Wärmemengen zusammengebracht, der am entfernt liegenden Ende
durch partielle Verbrennung des Ausgangskohlen- der Reaktionszone tangential eingeführt und in einer
Wasserstoffes im Reaktionsraum erzeugt oder aber 30 Schraubenbewegung an der Wandung der Reaktionsdurch
erhitzte Gase von außen zugeführt werden. zone entlang dem erhitzten Wasserstoff zunächst ent-
Des weiteren werden zum Stand der Technik noch gegenströmt, worauf am anderen Ende der Reakdie
Patentschrift 160 519, Reichspatentamt, Zweig- tionszone das Reaktionsgemisch seine Bewegungsstelle Österreich, die die bessere Ausnutzung von im richtung umkehrt und entlang der Mittelachse der
Reaktionsraum verfügbaren überschüssigen Wärme- 35 rotationssymmetrischen Reaktionszone mit wachsenmengen
für Zwecke der Spaltung betrifft, und die der Strömungsgeschwindigkeit in die Nachreaktionsbelgische
Patentschrift 544 124 angeführt, die die zone einströmt und schließlich abgeschreckt wird,
strömungsmäßige Führung des Ausgangskohlen- Der Wasserstoff wird hierbei in der Weise eingewasserstoffs
und des verwendeten gasförmigen bracht, daß ein erster Teilstrom am oberen Rande
Wärmeträgers im Reaktionsraum zum Gegenstand 4° der Lichtbogenbrennzone tangential in diese und
hat. weitere Teilströme, die Elektroden gleichmäßig um-
Nach dem in der österreichischen Patentschrift . hüllend und längs derselben, in die Lichtbogenbrenn-222
625 beschriebenen Verfahren wird Wasserstoff zone eingeführt werden. Von dieser Art der Erhitzung
mit hoher Geschwindigkeit durph eine Lichtbogen- des Wasserstoffs wird auch bei der vorliegenden Erbrennzone
getrieben und in einer sich an die Licht- 45 findung Gebrauch gemacht.
bogenbrennzone anschließenden Reaktionszone mit Diese Erfindung besteht darin, daß am Einström-
Kohlenwasserstoffen vermischt. Der Wasserstoff er- ende der Reaktionszone in den diese durchströmen-
hitzt dabei die Kohlenwasserstoffe, wodurch deren den erhitzten Wasserstoff in Richtung seiner Strömung*
Spaltung eintritt. Die Abschreckung des Reaktions- . Ausgangskohlenwasserstoff in Dampfform einge-
gemisches erfolgt dadurch, daß letzteres einen teil- 50 blasen und die Strömungsgeschwindigkeit des Reak-
weise mit Wasser gefüllten Abschreckraum von tionsgemisches bis zum Verlassen der Reaktionszone
unten nach oben durchfließt. Die sich an den Reak- stetig erhöht wird, worauf am Einströmende der sich
tionsraum anschließende Wassersäule jnuß von dem an die Reaktionszone unmittelbar anschließenden
Reaktionsgemisch getragen werden, so daß die Ge- Nachreaktionszone weiterer Ausgangskohlenwasser-
fahr besteht, daß bei Druck- oder Geschwindigkeits- 55 stoff in Dampfform in das nunmehr mit im wesent-
abfall des Reaktionsgemisches infolge irgendwelcher liehen gleichbleibender Geschwindgkeit strömende
Störungen in den Gaszuleitungssystemen Kühlwasser heiße Reaktionsgemisch quer zu dessen Strömungs-
in den Reaktions- und Lichtbogenbrennraum ge- richtung eingeführt und das Reaktionsgemisch bzw.
langen kann, was zur Unterbrechung des vorbekann- Spaltprodukt nach dem Verlassen der Reaktionszone
ten Verfahrens führen würde. 60 in an sich bekannter Weise abgeschreckt wird.
Der Wasserstoff wird nur an einer einzigen Stelle, Das Verfahren kann auch in der Weise abgeändert
und zwar entlang der Elektrode in die Lichtbogen- werden, daß das strömende heiße Reaktionsgemisch
brennzone geleitet. Desgleichen ist auch nur eine aus der ersten Reaktionszone in eine sich unmitteleinzige
Zuführungsstelle für die Kohlenwasserstoffe bar an diese anschließende zweite Reaktionszone
vorgesehen. Das Problem der möglichst innigen Ver- 65 übergeführt wird, an deren Einströmende ihm in
mischung der Kohlenwasserstoffe mit dem erhitzten Richtung seiner Strömung weiterer Ausgangskohlen-Wasserstoff
ist hier nicht gegeben, da das als Aus- wasserstoff in Dampfform zugeführt und die Strögangskohlenwasserstoff
benutzte Methan ohnehin mungsgeschwindigkeit stetig weiter erhöht wird,
Claims (1)
- worauf das aus dieser zweiten Reaktionszone aus- kohlenwasserstoff auf seinem ganzen Wege durch tretende Reaktionsgemisch bzw. Spaltprodukt in an den Reaktionsraum zur Rotationsachse hin gerichtete sich bekannter Weise abgeschreckt wird. Die Ver- Führungskräfte erzeugt werden, die den Strömungswendung einer Nachreaktionszone kann bei Hinter- querschnitt unter entsprechender Erhöhung der Strö-. einanderschaltung von zwei oder mehr Reaktions- 5 mungsgeschwindigkeit bis zum Austritt des Reakzonen entfallen. tionsgemisches aus der Reaktionszone stetig verrini Die stetige Erhöhung der Strömungsgeschwindig-: gern. Jedes Volumelement des Reaktionsgemisches keit des Reaktionsgemisches innerhalb der Reak- bewegt sich dabei im wesentlichen auf einem Meritionszone wird durch Ausübung von Führungskräf- dian des Reaktionsraumes. ; ten auf dasselbe, die eine Verminderung des Strö- ισ Um eine besonders gleichmäßige Verteilung des mungsquerschnittes bewirken, hervorgerufen. dampfförmigen Ausgangskohlenwasserstoffs über dieZur Erhitzung des in Teilströmen zugeführten Wandung des Reaktionsraumes zu erreichen, kann esWasserstoffes im elektrischen Lichtbogen werden je indessen zweckmäßig sein, ihm beim Austritt ausNm3 Wasserstoff 2 bis 7, vorzugsweise 2 bis 5,KiIo- dem Ringschlitz, beispielsweise mittels Leitschaufeln,'Wattstunden aufgewandt. · ■.-. ····;·■■ 15 eine Richtung zu geben, die um einen zwischen O mul■·. Die Strömungsgeschwindigkeit des erhitzten Was- 3O9 liegenden Winkel von den Meridianlinien ab-serstdffes beim Eintritt in die erste Reaktionszone weicht.wird zweckmäßig in den Bereich von etwa 40 bis ■ Die' Austrittsöffnung des Reaktionsraumes· besitzt400 m/sec verlegt. Sie beträgt vorzugsweise etwa einen kleineren Durchmesser als der darauffolgende:60 m/sec, . · · 20 Nachreaktionsraum, dessen Durchmesser wiederumDer in Dampfform gebrachte Ausgangskohlen- kleiner ist als der des sich daran anschließenden Abwasserstoff wird mit einer Strömungsgeschwindigkeit schreckraumes. · von etwa 20 bis 400 m/sec in die Reaktionszone ein- Bei einer geänderten Ausführüngsfofm der erfirigefahren. Für Kohlenwasserstoffe von geringem Mo- dungsgemäßen Vorrichtung sind dem ersten Reäklekulargewicht, wie z. B. Methan, wählt man dabei 25 tionsraum ein oder mehrere Reaktionsräume vorden Geschwindigkeitsberech von etwa 100 bis dem Abschreckraum nachgeschaltet. Hierbei ist, aus-400 m/sec und für Benzinkohlenwasserstoffe der genommen der dem Abschreckraum unmittelbar mittleren Zusammensetzung C6H14 den Geschwin- vorausgehende Reaktionsraum, von der Mantellinie digkeitsbereich zwischen etwa 50 und 150 m/sec. jeweils nur der zur Rotationsachse konkave Teil·ver-·Die Vorrichtung .zur Durchführung des erfindungs- 30 wendet.gemäßen Verfahrens besteht aus einer gleichachsigen Zur Einführung des dampfförmigen Ausgangs-Aneinanderreihung einer in an sich bekannter Weise kohlenwasserstoffs ist jeder Reaktionsraum an seiner gestalteten Lichtbogenbrenrikarnmer, eines rotations- Eintrittsöffnung mit einem in einer zur Rotationssymmetrischen Reaktionsraumes, dessen größerer achse senkrechten Ebene liegenden, rundum laufen-Durchmesser der Lichtbogenbrennkammer und 35 den Ringschlitz versehen. An der Wandung des dessen kleinerer Durchmesser dem darauffolgenden Ringschlitzes, die von dem strömenden Wasserstoff Nachreaktionsraum .zugekehrt ist, und einer sich an bzw. von dem strömenden Reaktionsgemisch zuerst diesen anschließenden Einrichtung zum Abschrecken erreicht wird, ist zum Reaktionsraum hin eine in des Spaltproduktes. Richtung der Strömung weisende, ebenfalls rundum1Die Lichtbogenbrennkammer ist in ihren Einzel- 4° laufende Lippe zur Ablenkung des Strahles des heiten bereits in der deutsehen Patentschrift dampfförmigen Ausgangskohlenwasserstoffs ange-1168 419 beschrieben und wird in ihren wesent- ordnet. Diese zwingt den aus dem Ringschlitz austrolichen Teilen unverändert übernommen. Sie besteht tenden Kohlenwasserstoff zum dichten Anlegen an aus einer kreiszylindrischen, gekühlten Kammer, die die Wandung des Reaktionsraumes, die dadurch nach unten offen und oben durch eine Abdeckung 45 gegen die Bildung von Kohlenstoff ablagerungen geverschlossen ist, in der Durchtrittsöffnungen für die schützt wird.Elektroden eingearbeitet und Halterungen für diese Bei Hintereinanderschaltung von zwei oder mehrangeordnet sind. An ihrem oberen Rande sind Ein- Reaktionsräumen kann auf einen Nachreaktions-strömöffnungen für Wasserstoff vorgesehen, der in raum verzichtet werden, so daß auf den letzten Re-der Lichtbogenbrennkammer erhitzt werden soll. Die 5° aktionsraum sofort der Abschreckraum folgt.Elektroden sind durch besondere Hülsen geführt, die Der Nachreaktionsraum und der Abschreckraumdie Zuleitung weiterer Teilströme von Wasserstoff sind an ihren Eintrittsöffnungen mit einem Ring-längs der Elektroden ermöglichen. schlitz, der in einer zur Rotationsachse senkrechtenAm oberen Rand des Reaktionsraumes und des Ebene liegt, versehen. Durch diesen wird in einem Nachreaktionsraumes sind besonders ausgebildete 55 Falle weiterer verdampfter Ausgangskohlenwasser-Ringschlitze für die Einführung des dampfförmig an- stoff in das strömende, heiße Reaktionsgemisch und gewandten Ausgangskohlenwasserstoffs vorgesehen. im anderen Falle das Abschreckmittel in das strö-Die sich aus dem Meridianschnitt ergebende mende, heiße Spaltprodukt in der Ebene des Ring-Mantellinie des Reaktionsraumes ist in ihrem oberen Schlitzes radial eingeführt.Teil zur Rotationsachse konkav und kann nach 60 Die zur Durchführung des erfindungsgemäßenDurchlaufen eines Wendepunktes in ihrem unteren Verfahrens entwickelte Vorrichtung ist in den Zeich-Teil konvex gestaltet sein. Im Grenzfall, d. h. bei nungen schematisch dargestellt,unendlich großen Krümmungsradien, geht sie in die. Fig. 1 ist ein Meridianschnitt durch eine aus'Mantellinie eines Kreiskegelstumpfes über. Durch Lichtbogenbrennkammer, Reaktionsraum, Nachreak-diese Formgebung wird erreicht, daß auf den am 65 tionsraum und Abschreckraum bestehende Vorrichoberen Rande des Reaktionsraumes aus einem Ring-:. tung;schlitz tangential zur Mantelfläche des Reaktions- F i g. 2 ist ein Meridianschnitt durch eine ausraumes eingeführten dampfförmigen Ausgangs^ Lichtbogenbrennkammer, einem ersten und einem;zweiten Reaktionsraum sowie einem nachfolgenden eingearbeitete kreiszylindrische AbschreckkammerAbschreckraum bestehende Vorrichtung. 23, an deren Eingangsseite der rundum laufendeDie Lichtbogenbrennkammer 1 in F i g. 1 ist im Ringschlitz 24 zur Einführung des Abschreckmittelswesentlichen begrenzt durch die zylindrische Boh- in radialer Richtung in das einströmende heiße Spalt-rung des beispielsweise aus Kupfer bestehenden Zwi- 5 produkt angeordnet ist.schenstücks 9, das mit einem Ringkanal 10 für die Das abgeschreckte Spaltprodukt tritt in RichtungDurchleitung eines Kühlmittels, beispielsweise von des Pfeils 27 aus der Vorrichtung aus und wird nunWasser, sowie mit einer Zuleitung 11 und einer Ab- in an sich bekannter Weise aufgearbeitet,
leitung 12 für dasselbe versehen ist. Die in F ig. 2 gezeigte Ausführungsform der Vor-: Die obere Begrenzung wird durch die Abdek- io richtung unterscheidet sich von der in F i g. 1 darge-kung 2 gebildet, durch die die Elektroden 3 hin- stellten durch das Fehlen des Nachreaktionsraumesdurchgeführt und in der sie gehaltert sind (vgl. die und die Verwendung eines weiteren Reaktionsraumesdeutsche- Patentschrift 1 168 419). Um jede Elek- 25, der in einem Reaktorkörper 26 eingearbeitet undtrode3 herum bleibt hierbei ein ringförmiger Ein- ebenfalls mit einem Ringschlitz 14 zur tangentialenStrömkanal 4, durch den Wasserstoff, die Elektrode 15 Einspeisung von verdampften Ausgangskohlen-umhüllend, in die Lichtbogenbrennkammer 1, einge- wasserstoff versehen'ist. Bei dem Reaktionsraum 25führt wird. ist nur der: zur Rotationsachse konkave Teil des: Zwischen der Abdeckung 2 und dem Zwischen- Meridianschnitts ausgenutzt. : 'stück 9 ist -ein Verteilerring 5 für die Einleitung wei- Bei dieser in Fi g.^2 gezeigten Ausführurigsformterer Wasserstoff mengen angeordnet,: der mit einem 20 der Vorrichtung dient der in den Reaktionsraum 25Ringkanal 6 versehen ist. Dieser steht durch eine Zu- eingeführte ·."·; Ausgangskohlenwasserstoff in ersterleitung 7 mit einer Wasserstoffquelle und : durch Linie zum Schutz der Wandung desselben, währendgleichmäßig im Kreise verteilte Ausströmöffnungen 8, die innige Vermischung von dampfförmigem Aus-die tangential in die Lichtbogenbrennkammer 1 ein- garigskohlenwasserstöff und heißem Wasserstoff erstmünden, mit dieser in Verbindung. , . ... a5 mit dem Eintritt des Gemisches in den zweiten Re-' Auf die Lichtbogenbrennkammer 1 folgt in der aktionsraum 16 einsetzt. Die Reaktionsräume 25 undStrömungsrichtung der erhitzten Wasserstoffteil- 16 haben demnach etwas unterschiedliche Aufgaben,ströme zunächst die Ringschlitzanordnung 13, die Es'hat" sich bei dieser Anordnung als zweckmäßigzur Einführung des verdampften Ausgangskohlen- erwiesen, den Ausgangskohlenwasserstoff etwa mitWasserstoffs in den Reaktionsraum 16 dient. Die von 30 der gleichen Strömungsgeschwindigkeit in den Reak-dem strömenden erhitzten Wasserstoff zuerst er- tionsraum 25 eintreten zu lassen wie den heißenreichte Wandung 14 der Ringschlitzanordnung 13 Wasserstoff.trägt an der dem Reaktionsraum 16 zugekehrten Seite In den Zeichnungen Fig. 1 und 2 sind an Stelleeine rundum laufende Lippe 15> die den aus dem von je drei Elektroden, wie sie für das üblicherweiseRingschlitz 13 austretenden Strom des verdampften 35 verwendete Dreiphasensystem benötigt werden, derAusgangskohlenwasserstoffs 17 so umlenkt, daß er Deutlichkeit halber nur je zwei Elektroden darge-sich in dünner Schicht an die Innenwand des Reak- stellt·.: Die Anordnung kann jedoch beim Vorliegentionsraumes 16 legt. Durch die schon beschriebene anderer Stromversorgungsverhältnisse auch mit einerFormgebung dieser Innenwandung ist sichergestellt, anderen Elektrodenanzahl ausgeführt werden," ohnedaß diese dünne Schicht bis zum Austritt des Reak- 40 daß sich · dadurch am erfindungsgemäßen' Verfahrentionsgemisches in den sich anschließenden Nach- etwas ändern würde. :. : '■::.:reaktionsraum 20, abzüglich der chemisch umgesetz- ■/ ■ ' :ten Anteile, im wesentlichen erhalten bleibt. :·■: ' . :: - Beispiel; Für den Fall, daß die Strömungsrichtung des in ' . .- : : ..den Reaktionsraum 16 der Fig. 1 einströmenden 45 In einem elektrischen Hochstromlichtbogen, derAusgangskohlenwasserstoffs nicht parallel zu den in : der wassergekühlten Lichtbogenbrennkammer 1Meridianlinien liegen soll, werden im zugehörigen (Fig. 1):zwischen drei Graphitelektroden 3 brenntRingschlitz 13 entsprechend- schräggestellte Leit- und eine elektrische Leistung von 5280 kW umsetzt*schaufeln 28 eingesetzt; - .■■:'·-· -:·.■·:. werden stündlich 1350 Nm3 Wasserstoff aufgeheizt.Der Reaktionsraum 16 ist in dem beispielsweise 50 Der Wasserstoff wird in mehrere Teilströme aufgeaus Graphit bestehenden, von außen gekühlten Re- teilt, von denen die einen längs der Elektroden 3 aktorkörper 18 eingearbeitet. > durch die Einströmkanäle 4 und' der restliche Anteil r ,Gleiches: gilt auch von dem im Reaktorkörper 19 durch die Wasserstoffzuleitung 7 in ■ den Ringkanal 6 eingearbeiteten Nachreaktionsraum 20, der kreis- des Verteilerrings 5 und aus diesem durch die Auszylindrisch gestaltet und an der: Eingangsseite mit 55 Strömöffnungen 8 in die Lichtbogenkammer 1 eindem rundum laufenden Ringschlitz 21. versehen ist, strömen: Die Strömungsgeschwindigkeit des erhitzten durch den weiterer dampfförmiger Ausgangskohlen-- und teilweise dissoziierten Wasserstoffs beim Eintritt wasserstoff, im wesentlichen in radialer Richtung, in in: den Reaktionsraum 16 liegt im Mittel bei etwa das in Richtung der Rotationsachse durchströmende 60 m/sec. Durch die: gekühlte Ringschlitzeinrichtung heiße Reaktionsgemisch eingefahren wird. Es steht 60 13 werden: nun: stündlich: als Ausgangskohlenwasseraber auch.einer tangentialen Einführung des dampf- stoff 2000 kg dampfförmiges Benzin,: dessen Siedeförmigen Ausgangskohlenwasserstoffs nichts im grenzen bei 40 und 130° C liegen, mit einer Strö-Wege. An Stelle des Ringschlitzes 21 kann in diesem mungsgeschwindigkeit von etwa 80 m/sec beim Ver-FaIl eine Anordnung Verwendung finden, wie sie lassen des Ringschlitzes in den Reaktionsraum 16 schon bei der tangentialen Einführung von Wasser- 65 eingefahren.: Durch die Anordnung der rundum stoff mittels der Teile 5, 6, 7 und 8 beschrieben ist. laufenden Lippe 15 in Verbindung mit der Form-Im Anschluß an den Nachreaktionsraum 20 folgt gebung des Reaktionsraumes 16 wird der Benzinin Strömungsrichtung die in der Abschreckleitung 22 dampf 17 gezwungen, sich gleich dem Wasserstoff
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