[go: up one dir, main page]

DE146803C - - Google Patents

Info

Publication number
DE146803C
DE146803C DENDAT146803D DE146803DA DE146803C DE 146803 C DE146803 C DE 146803C DE NDAT146803 D DENDAT146803 D DE NDAT146803D DE 146803D A DE146803D A DE 146803DA DE 146803 C DE146803 C DE 146803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
pulling
previous
pulley
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT146803D
Other languages
English (en)
Publication of DE146803C publication Critical patent/DE146803C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
    • B21C1/14Drums, e.g. capstans; Connection of grippers thereto; Grippers specially adapted for drawing machines or apparatus of the drum type; Couplings specially adapted for these drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 146803 KLASSE 7h.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schutzblech mit Stauklemme für Drahtzugmaschinen , bei welchen der Draht in kontinuierlichem Zuge durch mehrere Ziehlöcher hintereinander gezogen wird.
. Die meisten der bisher konstruierten Mehrfachzugmaschinen leiden an folgendem Übelstande :
Es ist selbst bei genauester Berechnung
ίο unmöglich, die einzelnen aufeinander folgenden Scheiben so zu konstruieren, daß jede folgende Scheibe dasselbe Quantum Draht aufnimmt, wie die vorhergehende bringt. Für den Fall aber, daß die vorhergehende Scheibe weniger Draht liefert, als die folgende braucht, muß der Draht zwischen beiden sich spannen und reißen. Um dieses zu verhüten, konstruiert man die Mehrfachzugmaschine so, daß die einzelnen Zugrollen mit Voreilung arbeiten, so daß also die vorhergehende Zugrolle immer mehr bringt, als die nachfolgende erfordert.
Legt man nun sehr viele Drahtwindungen um die Drahttrommeln, so daß schon bei geringem Anzug an dem vorderen Ende der Draht genügend Reibung findet, um durch das vorhergehende Ziehloch gezogen zu werden, so wird regelmäßig zu viel Draht nachgebracht. Der Draht wickelt sich in großen Ringen von der Ziehscheibe ab und springt von derselben, so daß ein Weiterarbeiten unmöglich wird.
Verringert man, um diesem Übelstande zu begegnen, die Anzahl der Windungen derart, daß erst bei starkem Anzüge am vorderen Ende der Draht hinreichende Reibung hat, so zeigen sich andere Mißstände.
Man muß nämlich dann, damit der Draht infolge der starken· Spannung, welcher ■ er ausgesetzt ist, nicht reißt, erfahrungsgemäß die Voreilung unverhältnismäßig groß machen, etwa 10 bis 15 Prozent für jede Scheibe.. Es schleift also bei einer Zugmaschine von sechs Scheiben 5x15 Prozent = 75 Prozent des gesamten Drahtes fortwährend unter starker Spannung auf den Scheiben.
Dieses Schleifen unter Spannung zeitigt zwei Übelstände. Einmal schneidet der Draht in die Scheiben, selbst wenn dieselben aus dem härtesten Material bestehen, ein und macht dieselben bald unbrauchbar. Sodann wird der Draht selbst durch das Schleifen auf der einen Seite rauh, der feine Metallstaub setzt sich in die Ziehlöcher und verdirbt diese.
Vorstehend geschilderte Mißstände hat man vor allem durch Regulierung der Voreilung zu beseitigen gesucht.
Bei der vorliegenden Erfindung kommt die Voreilung zwar nicht in Wegfall, die besagten Übelstände sind aber praktisch beseitigt.
Um jede Ziehscheibe cf ist in einem Abstande, der etwa der doppelten Drahtstärke entspricht, ein an dem Maschinengestell befestigtes Band h aus Blech oder Gußeisen gelegt. Dieses Band hat da, wo der Draht auf die Ziehtrommel aufläuft, und da, wo er dieselbe verläßt, je einen Schlitz und ist außerdem, um eine bessere Wärmeausstrah-
lung- des heißen Drahtes zu ermöglichen, mit Löchern / versehen.
An der Stelle, an welcher der Draht die Ziehtrommel verläßt, sind entweder an dem Blechbande h oder an einem besonderen Halter Stauklemmen i (Fig. ι und 3) angebracht. In diesen Stauklemmen wird der Draht zwischen Öl- oder Fettlappen, welche durch die Schraube k zusammengedrückt werden, mit einer gewissen Reibung zurückgehalten.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Nimmt die nachfolgende Ziehscheibe weniger Draht ab, als die vorhergehende bringt, so staut sich der Draht in der Stauklemme; es löst sich eine Windung nach der anderen von der Ziehscheibe los und legt sich gegen das Schutzblech. Dieser Vorgang hört entweder dann auf, wenn so viel Draht sich gegen das Blech gelegt hat, daß die Reibung des Drahtes auf der Ziehscheibe nicht mehr , hinreicht, um den Draht durch das vorhergehende Zieheisen zu ziehen und nachzubringen, oder dann, wenn die folgende Scheibe wieder Draht bedarf und anzieht.
' Die Vorteile dieser Einrichtung vor dem bisherigen Verfahren liegen in folgenden Punkten:
i. Der Draht erhält niemals eine größere Spannung als die, welche dazu nötig ist, ihn durch das Ziehloch zu ziehen.
2. Die Voreilung kann sehr gering genommen werden, da es bei dieser Anordnung möglich ist, so viel Drahtwindungen auf die einzelnen Zieheisen zu belassen, daß ein geringer Anzug an dem vorderen Ende des Drahtes das Ziehen des Drahtes durch das vorhergehende Ziehloch gewährleistet. Ein Abspringen der Drahtwindungen ist hierbei nicht zu befürchten, da, wenn die Maschine zu viel Draht bringt, dieser sich von der Ziehscheibe gegen die Schutzbleche abhebt.
3. Infolge der geringen Voreilung findet ein geringeres Schleifen des Drahtes statt.
4. Dieses Schleifen erfolgt sozusagen ohne Spannung des Drahtes. Die nachteiligen Folgen des Schleif ens treten daher nicht auf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ^0
    Eine Vorrichtung zur Verhinderung des Schleifens des Drahtes auf der Ziehscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß um die Ziehscheibe ein Schutzband und vor derselben eine Stauklemme angeordnet ist, so daß, falls die nachfolgende Ziehscheibe nicht so viel Draht nachzieht, als die vorhergehende Ziehscheibe nachbringt, durch die Stauklemme der Draht so lange gezwungen wird, sich von der Ziehscheibe abzuheben und sich an das Schutzband anzulegen, bis die folgende Ziehscheibe wieder Draht nachzieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT146803D Active DE146803C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE146803C true DE146803C (de)

Family

ID=414041

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT146803D Active DE146803C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE146803C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067760B (de) * 1958-03-29 1959-10-29 Herborn Berkenhoff & Drebes A Ziehscheibe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067760B (de) * 1958-03-29 1959-10-29 Herborn Berkenhoff & Drebes A Ziehscheibe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE146803C (de)
DE4134217C1 (de)
DE817875C (de) Verfahren und Vorrichtung, um einen Faden an einen Webstuhl oder an eine andere Textilmaschine zu liefern
DE579036C (de) Anspinnvorrichtung fuer Kunstseidespinnmaschinen
DE941637C (de) Kloeppel fuer Flechtmaschinen
DE278995C (de)
DE2335416A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren und spannen von draehten fuer drahtverstaerkte einlagen, insbesondere fuer fahrzeugreifen
DE285522C (de)
DE608662C (de) Verfahren zum Erzeugen eines aus einer Vielzahl einzelner Faeden bestehenden Stranges aus Glas
DE59923C (de) Einrichtung zum Aufdrehen gebrauchten Tauwerks
DE502121C (de) Mehrnadelnaehmaschine mit uebereinander angeordneten Fadenspannungen
DE2234444C3 (de)
DE64763C (de) Krempel mit Abnehmer unterhalb des Zuführtisches
DE905599C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schaeren von Faeden, insbesondere mit rechteckigem Querschnitt
DE17797C (de) Neuerungen an dem durch das Patent Nr. 9733 geschützten Apparate zur Herstellung konisch gewebter Bänder
DE822668C (de) Einrichtung zum Fuehren von Vorgarnspulen an Krempeln und Selfaktoren
DE2733010C2 (de) Vorrichtung zur Überwachung mittels einer Hohlspindel verzwirnter Effektgarne
DE566434C (de) Kunstseidenspinntopf-Spinnmaschine
DE90005C (de)
DE391347C (de) Verfahren und Maschine zum Trennen gebuendelter Blaetter
AT80513B (de) Vorrichtung zur Verteilung von Faserstreifen an PaVorrichtung zur Verteilung von Faserstreifen an Papierstoffvorgarnmaschinen. pierstoffvorgarnmaschinen.
DE190588C (de)
DE42610C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Draht
DE887777C (de) Platinen-, Nadel- und Struppenwerk fuer Doppelhub-Jacquardmaschinen
DE401987C (de) Vorrichtung zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen