DE1067760B - Ziehscheibe - Google Patents
ZiehscheibeInfo
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- DE1067760B DE1067760B DEM37192A DEM0037192A DE1067760B DE 1067760 B DE1067760 B DE 1067760B DE M37192 A DEM37192 A DE M37192A DE M0037192 A DEM0037192 A DE M0037192A DE 1067760 B DE1067760 B DE 1067760B
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/02—Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
- B21C1/14—Drums, e.g. capstans; Connection of grippers thereto; Grippers specially adapted for drawing machines or apparatus of the drum type; Couplings specially adapted for these drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Drahtziehmaschinen mit mehreren Ziehscheiben, die im Geradeauszug arbeiten.
Ein schlupffreies Ziehen des Drahtes ist bei diesen Maschinen aus mehreren Gründen nicht möglich. Einmal
lassen sich die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen Stufen mit einem wirtschaftlich vertretbaren
Aufwand nicht so abstimmen, daß sie genau der erforderlichen Ziehgeschwindigkeit entsprechen;
zum anderen ist die Abnahme des Drahtdurchmessers meist nicht genau die erwartete, da der lichte Durchmesser
der Ziehsteine entsprechend der Abnutzung zunimmt. Insbesondere ist eine genaue Regelung der
Drehzahl der Ziehscheiben dann schwer möglich, wenn zum Antrieb der Ziehstufen Drehstrommotore
verwendet werden, was aus Kosten- und Betriebsgründen erwünscht ist. Man muß also sogar auch
beim sogenannten gleitlosen Ziehen dafür sorgen, daß ein Gleiten der Windungen auf der Ziehscheibe möglich
ist, um Drahtbrüche zu vermeiden.
Es sind Ziehscheiben bekannt, die mit der Antriebswelle nicht formschlüssig verbunden sind, sondern
von der Antriebswelle über Reibflächen angetrieben werden. Eine derartige Ziehscheibe kann auf der Antriebswelle
schlüpfen, wobei die Zugkraft, bei der ein Schlupf einsetzt, unabhängig von der auf der Scheibe
befindlichen Drahtwindungszahl ist. Nachteilig ist hierbei, daß das von den Reibflächen übertragbare
Drehmoment nicht konstant gehalten werden kann. Der Reibungsbeiwert kann sich im Laufe der Zeit bis
auf den doppelten Wert ändern, wodurch die höchstzulässige Zugkraft überschritten wird und der Draht
reißt, wenn der Drahtnachschub zu gering wird.
Der Schlupf setzt mit Sicherheit immer dann bei einer bestimmten Zugkraft ein, wenn die Zahl der
Drahtwindungen auf der Ziehscheibe nicht größer ist, als es für die Mitnahme der Windungen beim Ziehen
erforderlich ist. Das bedeutet, daß die Windungszahl gering und vor allem begrenzt ist und die Windungen
keine Zeit haben, sich abzukühlen, bevor sie dem nächstfolgenden Ziehstein zugeführt werden. Für die
Haltbarkeit der Ziehsteine ist es aber wesentlich, daß die Temperatur des Drahtes möglichst niedrig liegt.
Die Erfindung bezweckt eine Ausbildung der Ziehscheibe, die trotz hoher Zahl von Windungen auf der
Ziehscheibe ein Gleiten der für die Mitnahme des Drahtes notwendigen Windungen zuläßt.
Erfindungsgemäß ist bei einer normalen schollenden Ziehscheibe mit untenliegendem Schollrand,
hieran anschließendem Ziehrand sowie einem an diesen weiterhin anschließenden konischen Mantel,
von dessen oberem Teil der Draht zur nächsten Scheibe hin abläuft, entweder ein Teil der mit Draht
bewickelten Mantelfläche der Scheibe oder ein Teil des Schollrandes einschließlich des ganzen Ziehrandes
Anmelder:
Maschinenfabrik Herborn
Berkenhoff & Drebes A. G.,
Herborn (Dillkr.)
Berkenhoff & Drebes A. G.,
Herborn (Dillkr.)
Hans Pfeiffer, Herbom (Dillkr.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
und eines Teils der mit Draht bewickelten Mantellläche von der Oberfläche eines in einer Nut der
Scheibe frei drehbar, vorzugsweise auf Rollen gelagerten Ringes gebildet. Im ersten Falle kann der gesamte
Ziehrand an den Schollrand anschließen; es muß dann jeweils die gesamte Höhe des Ziehrandes
mit Windungen aufgefüllt sein, bevor der Ring selbst Windungen aufnehmen kann. Das hat bei wechselndem
Drahtdurchmesser die Folge, daß bei kleinen Drahtdurchmessern mehr Windungen auf dem Ziehrand
liegen, als zur Mitnahme erforderlich ist, so daß diese bei Übersteigen des zulässigen Drahtzuges nicht
gleiten können. Der Ziehrand kann aber auch aufgeteilt und zu beiden Seiten des Ringes angeordnet
sein. In diesem Falle wird die Höhe des dem Ring vorgeschalteten Teils des Ziehrandes so gering gehalten,
daß die Zahl der Windungen hierauf stets unter der notwendigen liegt. Die restlichen Windungen
können dann in der jeweils gewünschten Zahl auf dem Teil des Ziehrandes aufgebracht werden, der dem
beweglichen Ring nachgeschaltet ist. Hierbei werden die auf dem losen Ring sitzenden Windungen von
einem Teil der Zugspannung entlastet.
Im zweiten Falle, wenn also ein Teil des Schollrandes einschließlich des ganzen Ziehrandes und eines
Teils der Mantelfläche einer normalen Ziehscheibe von dem frei drehbaren Ring gebildet werden, ist der
im Anschluß an den drehbaren Ring verbleibende Teil der konischen Mantelfläche der Ziehscheibe der
Ziehrand. Der gesamte Ring ist hier mit Windungen besetzt, und die Zahl der auf dem eigentlichen Ziehrand
sitzenden Windungen bleibt beliebig wählbar,
909 640/1EO
Claims (2)
1. Ziehscheibe mit einem gegenüber der Scheibe drehbar gelagerten sowie mit dem Draht bewickelten
Ring, bei der die auf dem Reibungsweg von der Scheibe auf den Draht übertragbare Mitnahmekraft
oberhalb einer bestimmten Windungszahl unabhängig von der auf der Scheibe befindlichen
Drahtwindungszahl ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer üblichen schollenden
Ziehscheibe mit untenliegendem Schollrand, hieran anschließendem Ziehrand sowie einem an diesen
weiterhin anschließenden konischen Mantel, von dessen oberem Teil der Draht zur nächsten Scheibe
hin abläuft, entweder ein Teil der mit Draht bewickelten Mantelfläche der Scheibe (1, 14) oder
ein Teil des Schollrandes (15) einschließlich des ganzen Ziehrandes und eines Teils der mit Draht
bewickelten Mantelfläche von der Oberfläche eines in einer Nut der Scheibe frei drehbar, vorzugsweise
auf Rollen (5) gelagerten Ringes (6, 13., 20) gebildet ist.
2. Ziehscheibe nach Anspruch 1 in zweistufiger Ausbildung, dadurch gekennzeichnet, daß in der
oberen Stufe ein Teil der mit Draht bewickelten Mantelfläche der Scheibe und in der unteren
Scheibe ein Teil des Schollrandes einschließlich des ganzen Ziehrandes und eines Teils der mit
Draht bewickelten Mantelfläche der Scheibe von der Oberfläche des Ringes gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM37192A DE1067760B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Ziehscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM37192A DE1067760B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Ziehscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067760B true DE1067760B (de) | 1959-10-29 |
Family
ID=7302771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM37192A Pending DE1067760B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Ziehscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067760B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150039B (de) * | 1960-03-12 | 1963-06-12 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Trommel fuer vorzugsweise Geradeaus-Mehrfach-Drahtziehmaschinen |
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-
1958
- 1958-03-29 DE DEM37192A patent/DE1067760B/de active Pending
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