DE1468023B - Verfahren zur Herstellung von organischen Sulfonsäuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von organischen SulfonsäurenInfo
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Description
3 4
Natronlauge auf 7 erhöht und das Reaktionsgemisch weise zugesetzt, wobei der pH-Wert jeweils auf den
mit dem gleichen Volumen Wasser verdünnt. Durch ursprünglichen Wert zurückgeht. Die letzte Portion
dreimaliges Extrahieren mit heißem Benzin (80 bis wird nach etwa 5 Stunden zugegeben und die Reaktion
1100C) wird der unsulfonierte Anteil (US) abgetrennt. nach insgesamt 6 Stunden abgebrochen. Der pH-Wert
Die wäßrige Lösung kann durch Eindampfen und 5 liegt bei dieser Arbeitsweise immer über 4.
Extraktion des Rückstandes mit Alkohol aufbereitet Das Reaktionsgemisch wird mit verdünnter Natronoder
nach Oxydation des Sulfits zu Sulfat als solche lauge auf pH 7 eingestellt und mindestens mit gleichem
eingesetzt werden. Die Ausbeute wird aus dem US Volumen Wasser verdünnt. Das Unsulfonierbare wird
berechnet und auf den eingesetzten Laurinsäureallyl- durch dreimalige Extraktion mit heißem Benzin (80
ester bezogen. Sie beträgt 86,8% der Theorie bei 13,2% io bis 110° C) abgetrennt. Die wäßrige Lösung kann
US. durch Eindampfen und Extraktion des Rückstandes
2. Gegenüber dem Beispiel 1 wurde nur das Verhält- mit Alkohol aufbereitet oder nach Oxydation des SuI-nis
Natriumhydrogensulfit zu Natriumsulfit von 95:5 fits zu Sulfat als solche eingesetzt werden.
Molprozent auf 90:10 Molprozent abgeändert, statt Ausbeute: 86,2% der Theorie (6,6 g = 13,8% US;
28,5 g Natriumpyrosulfit wurden 27 g, statt 2 g 15 SZ 19,3).
Natriumsulfit wurden 4 g eingesetzt. Der pH-Wert Aus der niedrigen SZ und US folgt, daß bei
wurde bei 5,5 bis 5,8 gehalten. den gewählten Bedingungen praktisch kein Ester-Ausbeute:
90% der Theorie (10% US). sulfonat verseift wird. Der eingesetzte Laurinsäure-
3. In Analogie zu den Beispielen 1 und 2 wurde allylester hatte nämlich eine SZ von 5,4, die ursprüngunter
sonst gleichen Bedingungen das Verhältnis 20 lieh vorhandene Säure wird also lediglich im US an-Natriumhydrogensulfit
zu Natriumsulfit auf 85:15 gereichert.
Molprozent abgeändert. Es wurden 25,5 g Natrium- 10. Ein 0,4-Mol-Versuch wurde analog dem Bei-
pyrosulfit und 6 g Natriumsulfit eingesetzt (pH-Wert spiel 9 durchgeführt. Der pH-Wert wurde mit einer
etwa 6). Glaselektrode gemessen und auf 5,5 konstant gehalten.
Ausbeute: 90,8% der Theorie (9,2% US). 25 Die Lösung von 16 g Natriumsulfit in 60 ml Wasser
4. Analog wurde das Bisulfit-Sulfit-Verhältnis auf wurde bei diesem Versuch in dem Maße zugetropft,
80:20 Molprozent abgeändert (24 g Natriumpyrosulfit daß der pH-Wert bei 5,5 blieb. Nach 4 Stunden wurde
und 8 g Natrium-Sulfit) (pH-Wert zwischen 5,9 und ein kleiner Rest auf einmal zugegeben, wodurch der
6,5). pH-Wert auf 6,1 stieg. Durch diese Arbeitsweise wurde
Ausbeute: 88,7% der Theorie (11,3% US). 30 bezweckt, daß das Sulfit noch für die Reaktion zur
5. Analog wurde das Bisulfit-Sulfit-Verhältnis auf Verfügung stand. Die Aufbereitung erfolgte bei diesem
60:40 Molprozent abgeändert. (21 g Natriumpyro- wie bei den weiteren Beispielen wie im Beispiel 9
sulfit und 12 g Natriumsulfit). Der pH-Wert wurde angegeben.
durch Zusatz von 1 mll0%iger Natronlauge bei 6,2 Ausbeute: 82,7% der Theorie (17,3% US; SZ =
gehalten. 35 27,8).
Ausbeute: 71 % der Theorie (29% US). 11. Ein 0,4-Mol-Ansatz wurde analog dem Beispiel
6. Das Beispiel 2 wurde mit 200 g einer 30%igen 10 mit einer 40%igen 3-Lauroyloxy-propansulfonat-Lösung
aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Mono- (l)-Lösung durchgeführt, wobei der pH-Wert zunächst
sulfonate der Kettenlänge C14-C16) an Stelle von 3- bei 5,5 dadurch konstant gehalten wurde, daß die
Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösung wiederholt, es 4° 40%ige 3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösung im
wurden also 90 Molprozent Bisulfit und 10 Molprozent Verlauf von 4 Stunden tropfenweise zugegeben wurde.
Sulfit eingesetzt (pH-Wert 5,7 bis 6,0). Zum Schluß wurde wiederum ein kleiner Rest auf einAusbeute:
91 % der Theorie (9 % US). mal zugegeben, wodurch der pH-Wert auf 6,1 anstieg.
7. Das Beispiel 3 wurde mit 200 g einer 30%igen Ausbeute: 84,6% (15,4% US).
Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Mono- 45 12. Ein 0,4-Mol-Ansatz wurde analog dem Beispiel
sulfate der Kettenlänge C14-C16) in Analogie zum 10 mit einer 25%igen 3-Lauroyloxy-propansulfat-(l)-
Beispiel 6 wiederholt, es wurden also 85 Molprozent Lösung durchgeführt. Der pH-Wert des Reaktions-
Bisulfit und 15 Molprozent Sulfit eingesetzt (pH 6,2 gemisches wurde durch tropfenweise Zugabe der
bis 6,6). 25%igen3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösungwäh-
Ausbeute: 93% der Theorie (7% US). 5° rend 4 Stunden auf 5,5 gehalten und anschließend
8. Das Beispiel 3 wurde mit 200 g einer 30%igen durch plötzliche Zugabe eines Restes der Lösung auf
Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Mono- 6,1 gebracht.
sulfate der Kettenlänge C14-C16) in Analogie zum Ausbeute: 83,3% der Theorie (16,7% US).
Beispiel 6 wiederholt, es wurden also 80 Molprozent 13. Ein 0,4-Mol-Ansatz wurde analog dem Beispiel
Bisulfit und 20 Molprozent Sulfit eingesetzt (pH 5,9 55 10 mit einer 20%igen 3-Lauroyloxy-propansulfonatbis
6,7). (l)-Lösung durchgeführt. Der pH-Wert des Reaktions-Ausbeute:
90,8% der Theorie (9,2% US), gemisches wurde durch tropfenweise Zugabe der
9. 200 g einer 30%igen 3-Lauroyloxy-propansulfo- 20%igen3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösungwähnat-(l)-Lösung
werden in einem Becherglas mit Plan- rend 4 Stunden auf 5,5 gehalten und anschließend
flansch (Wittichtopf) mit 21 g Natriumpyrosulfit, 4 g 60 durch plötzliche Zugabe eines Restes der Lösung auf
Natriumsulfit und 48 g (0,2 Mol) Laurinsäureallylester 6,1 gebracht.
gemischt und unter Rühren (Porzellanrührer) auf 90° C Ausbeute: 67 % (33 % US).
erhitzt. Dann werden 50 ml einer 5%igen Natrium- 14. Ein 0,4-Mol-Ansatz wurde analog Beispiel 10
hypochloritlösung während 4 Stunden tropfenweise mit 200 g einer 30 %igen Tetrapropylenbenzolsulfonatzugegeben
(12,5 ml je Stunde). 65 lösung ausgeführt. Der größte Teil der Lösung wurde
Am Anfang liegt der pH-Wert zwischen 5 und 6. in dem Maße zugetropft, daß der pH-Wert bei 5,5
Weitere 8 g Natriumsulfit, gelöst in 40 ml Wasser, blieb. Nach 4 Stunden wurde ein kleiner Rest auf ein-
werden in Abständen von etwa 30 Minuten portions- mal zugegeben, wodurch der pH-Wert auf 6,1 stieg.
Während des Versuches (nach etwa 30 Minuten) wurde das Reaktionsgemisch pastös.
Ausbeute: 78,3% (21,7% US).
Ausbeute: 78,3% (21,7% US).
15. Beispiel 14 wurde mit einer 30%igen wäßrigen Lösung aliphatischer Alkansulfonate (überwiegend
Monosulfate der Kettenlänge C14-C16) wiederholt.
Ausbeute: 89,2% der Theorie (10,8% US).
16. 200 g einer 7 %igen wäßrigen Lösung von 3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)
werden mit 48 g (0,2 Mol) Laurinsäure-allylester, 25,5 g Natriumpyrosulfit und
6 g Natriumsulfit unter Rühren und Rückflußkühlung auf 90 bis 95° C erhitzt. Als Katalysator werden 50 ml
einer 5%igen NaOCL-Lösung während 4 Stunden gleichmäßig zugetropft. Gesamtreaktionszeit 6 Stunden.
Ausbeute: 39% der Theorie (61 % US).
Bei diesem Beispiel wurden je 0,2 Mol Allylester 0,04 Mol Sulfonat eingesetzt, entsprechend 20 Molprozent
(bezogen auf eingesetzten Allylester). Dieses Beispiel zeigt, daß mit bekannten Sulfonatzusätzen
(bis zu 15 Molprozent) in alkoholfreiem Medium keine guten Umsätze erzielt werden können.
17. Analog zu Beispiel 16 werden 200 g einer 15%igen Lösung des gleichen Sulfonate verwendet,
entsprechend 0,085 Mol bzw. 42,5 Molprozent (bezogen auf eingesetzten Allylester).
Ausbeute: 62% der Theorie (38% US).
18. Analog zu Beispiel 16 werden 200 g einer 20%igen Lösung des gleichen Sulfonate verwendet,
entsprechend 0,113 Mol bzw. 56,6 Molprozent (bezogen
auf eingesetzten Allylester).
Ausbeute: 91,7% der Theorie (8,3% US).
Wie Beispiel 18 zeigt, kann man also bereits mit einer 20%igen Lösung optimale Ausbeuten erhalten.
Wie Beispiel 18 zeigt, kann man also bereits mit einer 20%igen Lösung optimale Ausbeuten erhalten.
19. Analog zu Beispiel 16 werden 200 g einer Lösung verwendet, welche 20 % 3-Lauroyloxy-propansulf onat-(1)
sowie 10% p-Toluolsulfonat enthält.
Ausbeute: 90% der Theorie (10% US).
20. Analog zu Beispiel 16 werden 200 g einer 30 %igen Natriumtoluolsulfonatlösung verwendet (entsprechend
0,38 Mol bzw. 190 Molprozent, bezogen auf eingesetzten Allylester).
Ausbeute: 82,9% der Theorie (17,1% US).
21. Das Beispiel 19 wird mit 200 g einer 50%igen Natrium-p-toluol-sulfonatlösung durchgeführt (entsprechend
0,638 Mol bzw. 319 Molprozent).
Ausbeute: 91,9 der Theorie (8,1 % US).
22. 62,4 g (0,2 Mol) eines technischen Stearinsäureallylesters werden in 200 g einer Lösung, welche 20 %
3-Stearoyloxy-propan-sulfonat-(l) und 10% Na-oc-Sulfofettsäuremethylester
(Basis Talgfettsäure) enthält, analog zu Beispiel 16 durchgeführt.
Ausbeute: 84,6 der Theorie (15,4% US).
23. 48 g Laurinsäureallylester (0,2 Mol) werden in 200 g einer 30%igen Lösung aliphatischer Sulfonate
(vorwiegend Monosulfate der Kettenlänge C14-C16)
mit 25,5 g Natriumpyrosulfit und 6 g Natriumsulfit umgesetzt; je Mol Olefin werden also 1,5 Mol Gesamtsulfit
verwendet.
Ausbeute: 92,9% der Theorie (7,1 % US).
24. Das Beispiel 23 wird mit 1,4 Mol Gesamtsulfit je Mol Olefin wiederholt (24 g Natriumpyrosulfit und
5,3 g Natriumsulfit).
Ausbeute: 90,3% der Theorie (9,7% US).
25. Das Beispiel 23 wird mit 1,3 Mol Gesamtsulfit je Mol Olefin wiederholt (21 g Natriumpyrosulfit und
54,9 g Natriumsulfit).
. Ausbeute: 89,2 % der Theorie (10,8 % US).
26. Das Beispiel 23 wird mit 1,2 Mol Gesamtsulfit je Mol Olefin wiederholt (19,5 g Natriumpyrosulfit
und 4,5 g Natriumsulfit).
Ausbeute: 84% der Theorie (16% US).
27. 48 g (0,2 Mol) Laurinsäureallylester werden in 200 g einer 30%igen wäßrigen 3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösung mit 25,5 g Natriumpyrosulfit und 6 g Natriumsulfit unter Rühren und Rückflußkühlung bei 90 bis 950C umgesetzt. Als Katalysator werden ίο während 4 Stunden etwa 20 1 Luft (1 bis 2 Blasen je Sekunde) eingeleitet. Gesamtreaktionszeit 6 Stunden, pH-Wert zwischen 5,8 und 4,5.
27. 48 g (0,2 Mol) Laurinsäureallylester werden in 200 g einer 30%igen wäßrigen 3-Lauroyloxy-propansulfonat-(l)-Lösung mit 25,5 g Natriumpyrosulfit und 6 g Natriumsulfit unter Rühren und Rückflußkühlung bei 90 bis 950C umgesetzt. Als Katalysator werden ίο während 4 Stunden etwa 20 1 Luft (1 bis 2 Blasen je Sekunde) eingeleitet. Gesamtreaktionszeit 6 Stunden, pH-Wert zwischen 5,8 und 4,5.
Ausbeute: 42,5 % der Theorie (57,5 % US).
28. Das Beispiel 27 wird wiederholt, jedoch wird als Katalysator an Stelle von Luft eine Lösung von 3 g
50%igem tert.-Butylperbenzoat (in Weichmacher gelöst) in 20 ml Äthanol während 4 Stunden gleichmäßig
zugetropft.
Ausbeute: 97,5% der Theorie (2,5% US unter Berücksichtigung des mit dem Katalysator zugesetzten
Weichmachers).
29. Das Beispiel 27 wird wiederholt, jedoch wird als Katalysator eine Suspension von 4,25 g Chlorkalk in
50 ml Wasser gleichmäßig während 4 Stunden zugegeben (trübes Reaktionsgemisch).
Ausbeute: 87,7% der Theorie (12,3% US).
30. Das Beispiel 27 wird wiederholt, jedoch wird als Katalysator eine Lösung von 5 g p-Toluol-(N-methyl-N-nitroso)-sulfonamid
in 40 ml Isopropanol gleichmäßig während 4 Stunden zugetropft.
Ausbeute: 89,4% der Theorie (10,6% US).
31. Das Beispiel 27 wird folgendermaßen abgewandelt: An Stelle von 200 g werden nur 100 g einer
30 %igen 3-Lauroyloxy-propansulf onat-(l)-Lösung eingesetzt, als Katalysator werden 50 ml einer 5%igen
Natriumhypochloritlösung gleichmäßig während 4 Stunden zugetropft.
Ausbeute: 83,1 % der Theorie (16,9% US).
Ausbeute: 83,1 % der Theorie (16,9% US).
32. 48 g (0,2 Mol) Laurinsäureallylester werden in 200 g einer 30%igen Olefinsulfonatlösung (hergestellt
durch Sulfonierung eines C15-C18-Olefingemisches der
mittleren Kettenlänge C16) mit 27 g Natriumpyrosulfit und 4 g Natriumsulfit umgesetzt. Als Katalysator
werden 50 ml einer 5 %igen Natriumhypochloritlösung gleichmäßig während 4 Stunden zugetropft (pH 5,6
bis 5,9).
Ausbeute: 79,2% der Theorie (20,8% US).
Ausbeute: 79,2% der Theorie (20,8% US).
33. 34 g (0,2 Mol) Cla-«-Olefin werden in 30%ig«r
wäßriger Dodecansulfonat-(1)-Lösung mit 25,5 g Natriumpyrosulfit und 6 g Natriumsulfit bei 95° C
umgesetzt. Als Katalysator werden 50 ml einer 5 %igen Natriumhypochloritlösung während 4 Stunden gleichmäßig
zugetropft. Gesamtzeit: 6 Stunden.
Ausbeute: 80,6% der Theorie (19,4% US).
34. 50 g (0,2 Mol) C18-<x-Olefin werden in 200 g einer 30%igen Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Monosulfate der Kettenlänge C14- C16) analog wie im Beispiel 33 umgesetzt.
34. 50 g (0,2 Mol) C18-<x-Olefin werden in 200 g einer 30%igen Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Monosulfate der Kettenlänge C14- C16) analog wie im Beispiel 33 umgesetzt.
Ausbeute: 55% der Theorie (45% US).
35. 39,4 g (0,2 Mol) Undecylensäuremethylester werden in 200 g einer 30%igen Undecansäuremethylester-11-Na-sulfonat-Lösung analog wie im Beispiel 33 umgesetzt, als Katalysator werden jedoch 2 g NO2 (mit Luft auf 3 1 Gesamtvolumen verdünnt) während 4 Stunden gleichmäßig eingeleitet.
35. 39,4 g (0,2 Mol) Undecylensäuremethylester werden in 200 g einer 30%igen Undecansäuremethylester-11-Na-sulfonat-Lösung analog wie im Beispiel 33 umgesetzt, als Katalysator werden jedoch 2 g NO2 (mit Luft auf 3 1 Gesamtvolumen verdünnt) während 4 Stunden gleichmäßig eingeleitet.
Ausbeute: 88,8% der Theorie (11,2% US).
36. 16,4 g (0,2 Mol) Cyclohexen werden in 200 g einer 30%igen Cyclohexansulfonatlösung analog wie
36. 16,4 g (0,2 Mol) Cyclohexen werden in 200 g einer 30%igen Cyclohexansulfonatlösung analog wie
im Beispiel 33 umgesetzt, jedoch wird als Katalysator eine Lösung von 2 g Natriumnitrit in 50 ml Wasser
während 4 Stunden gleichmäßig zugetropft (pH-Wert anfangs bei 5,4, am Schluß 7,7). Bei diesem Beispiel
wurde wegen des niedrigen Siedepunktes des Cyclohexene statt mit Benzin 3mal mit Äther extrahiert,
dieser wurde nach dem Trocknen in einer Destillationskolonne vom US abdestilliert.
Ausbeute: 98% der Theorie (2% US).
37. 16 g Cyclohexadien werden in 200 g einer 30%igen Natrium-p-toluolsulfonatlösung wie im
Beispiel 33 umgesetzt, jedoch wird als Katalysator eine Lösung von 5 g Natriumchlorit in 50 ml Wasser
verwendet. Die Aufbereitung wird wie im Beispiel 36 durchgeführt.
Ausbeute: 82,5% der Theorie (17,5% US).
Ein Vergleichsversuch, welcher in 200 g einer 30%igen Kalium-(l,4-dihydroxy)-butan-2,3-disulfonat-Lösung
mittels 50 ml einer 5%igen Natriumhypochloritlösung durchgeführt wurde, ergab eine Ausbeute
von 66% der Theorie (34% US).
38. 48 g (0,2 Mol) Laurinsäureallylester werden in 200 g einer 30 %igen wäßrigen Lösung von unverzweigtem
Alkylbenzolsulfonat analog wie im Beispiel 33 umgesetzt, jedoch wird als Katalysator eine Lösung von
3,5 ml Isopropylnitrit (frisch zubereitet) in 20 ml Isopropanol während 4 Stunden gleichmäßig zugetropft.
Ausbeute: 85,4% der Theorie (14,6% US),
ίο 39. 48 g Laurinsäureallylester (0,2 Mol) und 25,5 g Natriumpyrosulfit (85 Molprozent), 6,0 g Natriumsulfit (15 Molprozent) (insgesamt 0,3 Mol) werden in 200 g einer 30%igen Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Monosulfate der Kettenlänge C14- C16) auf 95° C erhitzt (Rührer und Rückflußkühler), 12 ml 2,2%ige NaOCl-Lösung (= 1,8 Molprozent, bezogen auf Allylester) in 4 Stunden gleichmäßig zugetropft. Aufarbeitung nach 6 Stunden.
Ausbeute: 81,5% (18,5% US).
ίο 39. 48 g Laurinsäureallylester (0,2 Mol) und 25,5 g Natriumpyrosulfit (85 Molprozent), 6,0 g Natriumsulfit (15 Molprozent) (insgesamt 0,3 Mol) werden in 200 g einer 30%igen Lösung aliphatischer Sulfonate (vorwiegend Monosulfate der Kettenlänge C14- C16) auf 95° C erhitzt (Rührer und Rückflußkühler), 12 ml 2,2%ige NaOCl-Lösung (= 1,8 Molprozent, bezogen auf Allylester) in 4 Stunden gleichmäßig zugetropft. Aufarbeitung nach 6 Stunden.
Ausbeute: 81,5% (18,5% US).
209 540/525
Claims (1)
1 2
Salze, chlorige Säure oder deren Salze und Chlordi-
Patentanspruch: oxyd verwendbar.
Als olefinische Ausgangsmaterialien dienen alipha-
Verfahren zur Herstellung von organischen SuI- tische Olefine mit vorzugsweise endständiger Doppelfonsäuren
bzw. deren Salzen durch Anlagerung 5 bindung, teilhydrierte aromatische Verbindungen, arovon
wasserlöslichen Bisulfiten an Alkene, die auch matische Verbindungen mit ungesättigten aliphatischen
durch Arylreste substituiert oder durch Hetero- Seitenketten, Carbonsäureester mit ungesättigter Alatome
oder Heteroatomgruppen unterbrochen sein koholgruppe, speziell Fettsäureallylester oder Ester
können, oder Cycloalkene in Gegenwart von An- aus ungesättigten Fettsäuren und gesättigten Alkolagerungskatalysatoren,
dadurch gekenn- io holen.
zeichnet, daß man die Umsetzung in wäßriger An Stelle der Ester können auch entsprechende unLösung
in Gegenwart hydrotroper Substanzen gesättigte Bindungen enthaltende aliphatische, hydro-
und/oder grenzflächenaktiver Stoffe mit anion- aromatische oder aliphatisch-aromatische Äther,
aktivem Charakter durchführt, wobei diese in Amine, Carbonamide oder Sulfonamide verwendet
Form wäßriger Lösungen, deren Konzentration im 15 werden. Es können weiterhin mehrfach ungesättigte
Bereich von 10 bis 80 Prozent liegt, eingesetzt Verbindungen mit konjugierter oder isolierter Stellung
werden. der Doppelbindungen umgesetzt werden, wie z. B.
—: Ester ungesättigter Carbonsäuren mit ungesättigten
Alkoholen oder aliphatische Diolefine.
Es ist bekannt, Alkylsulfonate durch Anlagerung 20 Als hydrotrope Substanzen kommen Verbindungen
von Bisulfit an Olefine in Gegenwart von organischen wie wasserlösliche Toluolfulfonate, wasserlösliche Al-Lösungsmitteln,
die auch einen gewissen Wassergehalt kylarylsulfonate, wasserlösliche Mineralölsulfonate in
besitzen können, herzustellen. Das Reaktionsgemisch Betracht.
besteht daher während der Umsetzung im allgemeinen Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform stellt
aus einer Lösung oder aus zwei flüssigen Schichten, 25 die Verwendung von Lösungen solcher Sulfonate dar,
d. h. einer vorwiegend flüssigen Olefinschicht und einer die bei der betreffenden Umsetzung hergestellt werden
das Bisulfition und das Olefin enthaltenden organi- sollen, wie z. B. 3-Lauroyloxypropansulfonat-(l) und
sehen Lösungsmittelschicht. Der praktische Wert die- 3-Stearoyloxy-propansulfonat-(l).
ses Verfahrens ist jedoch beschränkt, weil besondere Die in Betracht kommenden wäßrigen Konzentra-Maßnahmen zur Verhinderung von Lösungsmittel- 30 tionen der hydrotropen Substanzen und/oder grenzverlusten, zur Rückgewinnung der Lösungsmittel aus flächenaktiven Stoffe liegen zwischen 10 und 80%, den beiden Phasen und dem Reaktionsprodukt sowie insbesondere bei 20 bis 50%. Die Reaktionstemperazur Aufarbeitung der Lösungsmittel getroffen werden türen liegen vorzugsweise bei etwa 80 bis 1000C. Eine müssen. Katalysatorzugabezeit von 2 bis 5 Stunden bei einer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur 35 Gesamtreaktionszeit von 5 bis 8 Stunden hat sich als Herstellung von organischen Sulfonsäuren bzw. deren besonders vorteilhaft erwiesen. Auf jeden Fall soll die Salzen durch Anlagerung von wasserlöslichen Bisul- Zugabe stetig erfolgen, beispielsweise in einem Zeitfiten an Alkene, die auch durch Arylreste substituiert raum, der zwei Drittel der Gesamtreaktionszeit ent- oder durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen spricht. Die Bisulfite, wie wasserlösliche Alkalibisulunterbrochen sein können, oder Cycloalkene in Gegen- 40 fite, Ammoniumbisulfit werden vorteilhaft in Mengen wart von Anlagerungskatalysatoren, dadurch gekenn- von etwa 1,5 Mol Bisulfit pro Mol Olefindoppelbinzeichnet, daß man die Umsetzung in wäßriger Lösung dung eingesetzt, diese Mengen können aber auch unterin Gegenwart hydrotroper Substanzen und/oder grenz- oder überschritten werden.
ses Verfahrens ist jedoch beschränkt, weil besondere Die in Betracht kommenden wäßrigen Konzentra-Maßnahmen zur Verhinderung von Lösungsmittel- 30 tionen der hydrotropen Substanzen und/oder grenzverlusten, zur Rückgewinnung der Lösungsmittel aus flächenaktiven Stoffe liegen zwischen 10 und 80%, den beiden Phasen und dem Reaktionsprodukt sowie insbesondere bei 20 bis 50%. Die Reaktionstemperazur Aufarbeitung der Lösungsmittel getroffen werden türen liegen vorzugsweise bei etwa 80 bis 1000C. Eine müssen. Katalysatorzugabezeit von 2 bis 5 Stunden bei einer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur 35 Gesamtreaktionszeit von 5 bis 8 Stunden hat sich als Herstellung von organischen Sulfonsäuren bzw. deren besonders vorteilhaft erwiesen. Auf jeden Fall soll die Salzen durch Anlagerung von wasserlöslichen Bisul- Zugabe stetig erfolgen, beispielsweise in einem Zeitfiten an Alkene, die auch durch Arylreste substituiert raum, der zwei Drittel der Gesamtreaktionszeit ent- oder durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen spricht. Die Bisulfite, wie wasserlösliche Alkalibisulunterbrochen sein können, oder Cycloalkene in Gegen- 40 fite, Ammoniumbisulfit werden vorteilhaft in Mengen wart von Anlagerungskatalysatoren, dadurch gekenn- von etwa 1,5 Mol Bisulfit pro Mol Olefindoppelbinzeichnet, daß man die Umsetzung in wäßriger Lösung dung eingesetzt, diese Mengen können aber auch unterin Gegenwart hydrotroper Substanzen und/oder grenz- oder überschritten werden.
flächenaktiver Stoffe mit aniqnaktivem Charakter Das vorliegende Verfahren ermöglicht die Hersteldurchführt,
wobei diese in Form wäßriger Lösungen, 45 lung der verschiedenartigsten Sulfonate in ausgezeichderen
Konzentration im Bereich von 10 bis 80 Prozent neten Ausbeuten ohne Verwendung organischer Löliegt,
eingesetzt werden. sungsmittel. Alle damit verbundenen Schwierigkeiten, Dabei werden konzentrierte wäßrige Lösungen von Verluste, Maßnahmen und sonstigen Aufwendungen»
hydrotropen Substanzen und/oder grenzflächenaktiven werden vermieden. Damit wird die Herstellung dieser
Stoffen verwendet, in denen die umzusetzenden öle- 50 Sulfonate, deren Verwendung trotz ausgezeichneter
finischen Verbindungen in beträchtlichem Maße löslich Eigenschaften an den Herstellungsschwierigkeiten bissind.
Dabei ist es nicht erforderlich, daß die gesamte her gescheitert ist, auf einfache technisch leicht durchumzusetzende
Olefinmenge klar in Lösung geht, son- führbare Weise ermöglicht.
dem es genügt in vielen Fällen, wenn nur ein gewisser Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Anteil gelöst wird. In die so hergestellte Lösung bzw. 55 . .
Dispersion des Olefins oder Olefingemischs wird die Beispiele
wäßrige Bisulfitlösung gegeben, gegebenenfalls nach 1. 200 g einer 30%igen wäßrigen 3-Lauroyloxy-Einstellung auf den gewünschten pH-Wert, der zweck- propansulfonat-(l)-Lösung werden in einem 1-1-Bechermäßig zwischen 5 und 7 liegt. Es besteht aber auch die glas mit Planflansch (Wittichtopf) mit 28,5 g Natrium-Möglichkeit, das Bisulfit in fester Form oder als 60 pyrosulfit, 2 g Natriumsulfit und 48 g (0,2 Mol) Laurin-Suspension zuzusetzen. säureallylester gemischt und unter Rühren (Porzellan-Ais Katalysatoren dienen bei dieser Anlagerungs- rührer) und Rückflußkühlung auf 90 bis 95° C erhitzt, reaktion die allgemein bekannten Mittel, wie Luft, Dann werden 50 ml einer 5%igen Natriumhypochlo-Sauerstoff, organische Oxydationsmittel wie p-Toluol- ritlösung gleichmäßig während 4 Stunden zugetropft. (N-methyl-N-nitroso)-sulfonamid, Alkylnitrite, Per- 65 Der mit einer Glaselektrode gemessene pH-Wert wurde oxyde wie tert.-Butylperbenzoat, anorganische Oxyda- bei 5,2 mit einigen Tropfen 10 %iger Natronlauge tionsmittel wie Nitrite, NO2. Weiterhin sind mit be- konstant gehalten. Nach einer Gesamtreaktionszeit sonderem Vorteil unterchlorige Säure oder deren von 6 Stunden wird der pH-Wert mit verdünnter
Anteil gelöst wird. In die so hergestellte Lösung bzw. 55 . .
Dispersion des Olefins oder Olefingemischs wird die Beispiele
wäßrige Bisulfitlösung gegeben, gegebenenfalls nach 1. 200 g einer 30%igen wäßrigen 3-Lauroyloxy-Einstellung auf den gewünschten pH-Wert, der zweck- propansulfonat-(l)-Lösung werden in einem 1-1-Bechermäßig zwischen 5 und 7 liegt. Es besteht aber auch die glas mit Planflansch (Wittichtopf) mit 28,5 g Natrium-Möglichkeit, das Bisulfit in fester Form oder als 60 pyrosulfit, 2 g Natriumsulfit und 48 g (0,2 Mol) Laurin-Suspension zuzusetzen. säureallylester gemischt und unter Rühren (Porzellan-Ais Katalysatoren dienen bei dieser Anlagerungs- rührer) und Rückflußkühlung auf 90 bis 95° C erhitzt, reaktion die allgemein bekannten Mittel, wie Luft, Dann werden 50 ml einer 5%igen Natriumhypochlo-Sauerstoff, organische Oxydationsmittel wie p-Toluol- ritlösung gleichmäßig während 4 Stunden zugetropft. (N-methyl-N-nitroso)-sulfonamid, Alkylnitrite, Per- 65 Der mit einer Glaselektrode gemessene pH-Wert wurde oxyde wie tert.-Butylperbenzoat, anorganische Oxyda- bei 5,2 mit einigen Tropfen 10 %iger Natronlauge tionsmittel wie Nitrite, NO2. Weiterhin sind mit be- konstant gehalten. Nach einer Gesamtreaktionszeit sonderem Vorteil unterchlorige Säure oder deren von 6 Stunden wird der pH-Wert mit verdünnter
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