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DE1467699A1 - Waschmittelzusammensetzung sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Waschmittelzusammensetzung sowie Verfahren zu deren Herstellung

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DE1467699A1
DE1467699A1 DE19651467699 DE1467699A DE1467699A1 DE 1467699 A1 DE1467699 A1 DE 1467699A1 DE 19651467699 DE19651467699 DE 19651467699 DE 1467699 A DE1467699 A DE 1467699A DE 1467699 A1 DE1467699 A1 DE 1467699A1
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DE
Germany
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detergent
foam
hydrocarbon
detergent according
alkali
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DE19651467699
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DE1467699B2 (de
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Schweigl Othmar Friedrich
Best Georg Peter
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Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
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Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE1467699A1 publication Critical patent/DE1467699A1/de
Publication of DE1467699B2 publication Critical patent/DE1467699B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/02Inorganic compounds ; Elemental compounds
    • C11D3/04Water-soluble compounds
    • C11D3/06Phosphates, including polyphosphates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • C11D3/18Hydrocarbons
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Description

Museumpark. 1, Rotterdam / Holland
Waschmittelzusammensetzungen, sowie Verfahren zu deren Herstellunge
Priorität: Britische Patentanmeldung
IJr. 28 7C$/64 vom 10. Juli 1964
Die Erfindung betrifft Waschmittel und insbesondere solche, welche bei gutem Grobwaschvermögen ein auffallend gedrücktes Schäumen zeigen, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser Waschmittel.
Übliche Grobwaschmittel, welche bei Verwendung in Schaufelradwaschmaschinen keinen Grund zur Klage geben, verursachen Schwierigkeiten bei Verwendung in Trommelwaschmaschinen oder solchen Waschmaschinen, welche diesen in Bezug auf die starke Bewegung ähnlich sind. Der in Übermaß sich entwickelnde Schaum neigt nicht nur zum Überströmen, sondern verhindert auch die Bewegung der Textilien in einem solchen Ausmaß, daß die Bewegung zur Erzielung einer wirksamen Reinigung ungenügend wird. (sogenannter"Kisseneffekt")
Demgemäß entstand infolge der Einführung der Trommelwaschmaschinen in zunehmender Weise die Forderung nach Waschmitteln, welche mindestens das gute Grobwaschvermögen der üblichen Waschmittel besitzen, jedoch nicht die Nachteile der starken Schaumentwicklung aufweisen«
Da es in der Seifen- und Waschmittelindustrie eine wohlbekannte Tatsache ist, daß Seife, allein oder
in Mischung mit freien Fettsäuren, das Schaumver-909825/1376
mögen eines Waschmittels des SuIfonat- oder Sulfattyps, insbesondere in hartem Wasser herabsetzen kann, sollte eine Lösung des Problems zur Beherrschung der Schäumwirkung eines solchen Waschmittels in der Einverleibung einer gewissen Menge Seife in ein stark schäumendes Grobwaschmittel sein, um so zu einem wenig schäumenden Grobwaschmittel zu kommen.
In dieser Richtung wurden verschiedene Versuohe unternommen» Indessen ist bei zu geringem Zusatz einer Seifen- oder einer Seifen/Pettsäuremisohung der Schaum-vermindernde Effekt der Mischung zu gering, wogegen bei Anwendung einer zu großen Menge einer solchen Mischung es zu den gleichen Nachteilen kommt, wie sie mit Seifenpulvern erlebt werden, nämlich zu einer Inkrustierung der Stoffe, die zu einer gelben Verfärbung des gewaschenen Guts bei der Aufbewahrung führt, Schaumbildung, etc.
Es sind bereits aus der Literatur Versuche zur Überwindung dieser Schwierigkeiten bekannt* es wurde beispielsweise vorgeschlagen, eine Kombination von Seifen aus gesättigten Fettsäuren und nichtionischen Detergentien zu verwenden, was jedoch nicht sehr reizvoll ist, da es einen unwirtschaftlichen Aufwand an den Nonionics in solchen Zusammensetzungen erfordert.
Es wurde nun gefunden, daß es ein zufriedenstellendes einfaches und wirtschaftlich/ reizvolles Verfahren zur Regelung des Schäumvermögens eines Waschmittels auf der Grundlage eines synthetischen anionischen Detergens gibt, ohne daß die Nachteile auftreten, die durch die Anwesenheit von zu viel oder zu wenig Seife in der Zusammensetzung gegeben sind und ohne daß eine unwirtschaftliche Menge der teuren Nonionics in dem Waschmittelansatz verwendet wird.
Ein wichtiges Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer schaumdrückenden Mischung zur Einverleibung in ein Waschmittel auf der Grundlage eines anionischen synthetischen Detergens mit Grobwaechvermögen, um
so ein Grobwasohmittel zu erhalten, welches besonders 909825/1378 *
~ 3 ~ BAD ORIGINAL
geeignet für die Verwendung in Trommelwaschmaschinen oder ähnliohen Waschmaschinen mit starker und schneller Bewegung ist, da die Schaumbildung derart vermindert wird, daß keine Gefahr eines Übersohäumens in diesen fasohmasohinentypen zu befürchten ist·
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Sohaffung eines solchen sohlechtsohäumenden Grobwasohmittels, welches zumindest das gute Wasohvermögen der üblichen Waschmittel besitzt, ohne jedoch ein Sohaumvermögen aufzuweisen, das zum "Kisseneffekt11 führen würde·
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Stabilität des gebildeten Sohaumes derart zu verringern, daß keine Gefahr einer Ansammlung von schon gebildetem Schaum mit neu entstehendem Schaum infolge der Rotation des zylindrischen Kessels der Trommelwaschmaschine besteht, was zu einem solchen Ansteigen der Sohaumschioht führen würde, daß schließlich doch ein Überschäumen verursacht werden würde.
Die Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß eine Misohung aus im wesentlichen einem Kohlenwasserstoff und einem ein hochmolekulares Acyl enthaltenden Bestandteil (eine Fettsäure oder eine Mischung von Fettsäuren und/oder deren Alkaliseifen) eine ausgeprägte Hemmwirkung auf das Schäumvermögen eines anionischen synthetischen Detergens besitzt, ohne daß diese Misohung für das Grobwaschvermögen des Wasohmittels nachteilig ist. Es wurde beobachtet, daß die Kombination eines Kohlenwasserstoffe und einer Fettsäure oder ihrer Alkaliseife eine viel ausgeprägtere sohaumdrückende Wirkung zeigt, als die Verwendung irgendeiner dieser Verbindungen allein als Zusatz zum Waschmittel· Ferner Wirten der Kohlenwasserstoff - oder die Mischung von Kohlenwasserstoffen - und die Fettsäuren und/oder deren Alkaliseifen in synergistischer Weise hinsichtlich der Unterdrückung des Schäumens synthetischer anionischer Detergentien, ohne deren Reinigungskraft nachteilig zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäß umfaßt ein Grobwaschmittel mit sohaumdrückende r Wirkung im wesentlichen ein synthetisches 909825/1376
- 4 - ßAD
anionisches Sulfat- oder SuIfonatdetergens, ein Alkalipolyphoaphat und eine sohaumdrUckende Mischung die im wesentlichen aus einem Kohlenwasserstoff mit einem Siedepunkt über 9O0O und einer Fettsäure mit 12 bis etwa 31 Kohlenstoffatomen und/oder deren Alkalisalzen besteht·
Die dem Waschmittelansatz zugesetzte sohaumdrückende Mischung beträgt zur Erhaltung eines erfindungsgemäßen Waschmittels etwa 0,6 - 20 Grew.-£ des gesamten Wasohmittelansatzes, welcher außerdem im wesentlichen etwa 5-30 Gew.-fS eines synthetischen anionischen Sulfat- oder Sulfonatdetergens und von 5-60 Grew.-ji eines Alkaliphosphats enthält.
Ein bevorzugter Wasohmittelansatz gemäß der Erfindung umfaßt 10 - 20 Grew.-$6 eines synthetischen anionischen Sulfat- oder Sulfonatdetergens, 35-45 Gew.«f6 eines Alkalipolyphosphats und 2-14 Gew.-^ einer schaumdrüokenden Mischung·
zur Verwendung nach der vorliegenden Erfindung geeigneter Kohlenwasserstoff kann ein geradkettlges oder verzweigtes Alkan, ein Alken, ein alkyliertes Benzol, eine kondensierte aromatische Verbindung, deren alkylierte Derivate, oder ein alioyolischer Kohlenwasserstoff sein, z.B. Paraffine mit einem Siedepunkt über 10O0O, Okten, Decen, Undecen, Dodecen, Tetradeoen, Hexadecen, Octadeoen, n-Propylbenzol, η-Butylbenzol, t-Butylbenzol, Decylbenzol, tJndecylbenzol, n-Dodecylbenzol, Tetrapropylenbenzol, Tetradecylbenzol, Naphthalin und seine Methylderivate, dessen hydrierte Derivate, beispieleweise Tetrahydro- und Dekahydronaphthaiin, Anthracen und seine Methylderivate. Als Beispiel einer alicyclisohen Verbindung kann Zyklohexan und Zykloheptan erwähnt werden, wogegen als monozyklisches Terpen Menthan und als bizyklisches Terpen Pinan, Pinen, Sibanen und Thujen zu nennen sind; auch Camphan iet für diesen Zweck geeignet·
909825/1376
Die Fettsäuren und/oder deren Alkaliseifen, welohe zusammen mit einem Kohlenwasserstoff als Bestandteile der schaumdrtickenden Mischung gemäß der Erfindung verwendet werden können, sind im allgemeinen handelsübliche Fettsäuren und/oder Seifen, die sich von vorzugsweise hydrierten natürlichen ölen ableiten. Gleichfalls sind Mischungen, die sich von vorzugsweise hydrierten natürlichen ölen mit einem Titer von zumindest 330C ableiten, geeignet·
Die erfindungsgemäße Mischung besteht vorzugsweise aus Fettsäuren und/oder deren Seifen, von welchen etwa 6C$ bis 8($ eine Kettenlänge von nxigKzxxlx 16-18 Kohlenstoffatomen und etwa 20-bis etwa 40$ eine Kettenlänge von weniger als 16 Kohlenstoffatomen besitzen·
Mischungen von Fettsäuren, die eine solche Verteilung der Kettenlänge des Acylradikals aufweisen, können durch Verseifung von Mischungen von pflanzlichen und/oder tierischen Fetten hergestellt werden, die beispielsweise Talg, Palmkernöl, Palmöl und/oder Erdnußöl enthalten. Die Mischungen können auch durch einfaches Vermischen der einzelnem Fettsäuren in bestimmtem Verhältnis erhalten werden·
Werden beispielsweise Fettsäuren und/oder Seifen, die die vorerwähnte Verteilung der Acylradikale besitzen, mit Kohlenwasserstoffmaterial mit einem Siedepunkt über 900C, wie beispielsweise Parafflnöl und/oder Paraffinwachs, Dodecylbenzol oder Terpentinöl vermischt, und diese schaumdrückende Mischung einem Waschmittel einverleibt, das im wesentlichen ein synthetisches anionisches Sulfatoder Sulfonatdetergens und ein Alkalipolyphosphat enthält, so erhält man ein Waschmittel mit geringem
cd Schaumvermögen·
1^ Vorzugsweise werden Fettsäuren und/oder Seifen ver-"*·"" wendet, welche die nachfolgende Verteilung der Ket~ c*> tenlänge der Acylradikale besitzen« 15 - 30 der cn Acylradikale haben eine Kettenlänge von weniger ale 18 Kohlenet of fat omen, 30 - 60 i> der Aoylradikalt
haben eine Kettenlänge von 18 Kohlenstoffatomen, 15 - 30 $ der Acylradikale haben eine Kettenlänge von mehr als 18 Kohlenstoffatomen. In diesem Falle besitzt das schließlich erhalt ene Waschmittel ein optimal niedriges Schaumvermögen insbesondere bei höheren Temperaturen, selbst bis zum Siedepunkt der Wasdhlauge. Mischungen von Fettsäuren, welche die. letzterwähnte Verteilung besitzen, werden erhalten durch Verseifung von hydrierten Seetierölen, beispielsweise Heringsöl, Menhadenöl und Walöl oder hydriertem Rapsöl·
Durch Einverleibung eines schaumdrückenden Mittels, bestehend aus einer Mischung eines Kohlenwasserstoffs und der letzterwähnten Fettsäuren und/oder deren Seifen in einen Waschmittelansatz gemäß der Erfindung kann ein Waschmittel erhalten werden, welches eine ausgeprägte Verminderung des Sohaumvermögens zeigt, wie insbesondere durch die Höhe der Sohaumsohicht, die über einen weiten Temperaturbereich im wesentlichen konstant bleibt, bewiesen wird. Dieser Temperaturbereich* wird beeinflußt durch die Auswahl des Kohlenwasserstoffes bzw. der Fettsäuren und/oder Seifen. Der weite Temperaturbereich, welcher Temperaturen von etwa 200C bis über etwa 800C umfaßt, ist eine der wichtigsten Eigenschaften der Waschmittel gemäß der Erfindung und macht sie besonders geeignet zur Verwendung in Trommelwaschmaschinen, welche je nach dem Waschgut innerhalb dieses Bereiches auf verschiedene spezielle Temperaturen eingestellt werden können.
Das Verhältnis zwischen Kohlenwasserstoff und Fettsäure und/oder Seife in der schaumdrückenden Misohung ist vorzugsweise etwa 1:1, kann jedoch zwischen cd etwa 1:2 und 3:1 schwanken, je nach den vom Endprodukt
J0 gewünschten Eigenschaften·
NJ Gemäß einer besonderen Ausfuhrungsform der Erfindung
^ kann die schaumdrückende Misohung auch ein nicht-
^J ionisches synthetisches Detergens enthalten, welches ^J im weitesten Sinne als eine Verbindung definiert werden kann, die aue' Alkylenoxydgruppen und einem hydrophoben Organischen Teil besteht· Ale aiohUoni-
. * ache Subatanzen können beispielsweise verwendet werden hOhere Alkohole und Alkylphenole t welche mit 8 - 50 Äthylenoxydgruppen kondensiert Bind, beispielsweise Laurylalkohol oder Talgalkohol, welche mit etwa 10 moleη Äthylenoxyd je Mol Alkohol kondensiert sind, oder Verbindungen, welche duroh umsetzung tinea Polyoxydpropylena mit Äthylenoxyd hergestellt Bind·
Die Menge der ternärβη sohaumdrUckenden Misοhung gemäfl der Erfindung (ein Kohlenwasserstoff, eine Fettaäure und ein Honionio) kann zwischen 0,6 und 30 Gtow.fC dta gtaamten Wasonmittelansatzes betragen, vorzugsweise liegt diese Menge im Bereich von 6 -20 Otv.-ft bezogen auf das Gtaamtpodukt. Das Verhältnis dtr Menge an Kohlenwasserstoff zur gesamten Mengt der Ftttaäureradikale enthaltenden Komponente und nichtionisohen Substanzen ist vorzugsweise 1x1·
Beispiele dtr synthetischen anionischen Sulfonatdetergentien, die in dem Waschmittel gemäß der Erfin- ^»T«fcT dung verwendet werden, sind verzweigte oder unverzweigte Alkylarylsulfonate, insbesondere jene Alkylbenaolaulfonate, welche eine Alkylgruppe von zumindeat 6 Kohlenstoffatomen besitzen, wie z.B. Dodeoylbenzoliulfonat oder Alkylglyoeryläthersulfonat.
Beispiele von aynthetischen anionischen Sulfatdetergentitn sind Sulfate, die sich von höheren Fettalkoholen mit zumindest 12 C-Atomen, wie beispielsweise Laurylalkohol, Talgalkohol, Kokosölalkohol, ableiten. Die Sulfate können sioh auch von Alkylenoxydkondensationsprodukten dieser höheren Alkohole
<o oder Alkylphenole herleiten·
° I
^ Das Waschmittel gemäß der Erfindung kann weiterhin
w enthalten: Aufbauatoffe, Füllstoffe und normale "v» Hilfastoffe, wie schmutzsuspendierende Wirkstoffe, ^ Riechstoffe oder fluoreszierende Farbstoffe. Beispiele *"4 soloher Beatandteile sind Silikate, Natriumsalze von Äthylendiamintetraessigeäure und Nitrilotriessigsäure.
Der aynergietlache Effekt, der mit Lösungen dtr erfindungagemäfltn Waschmittel beob*chtet werden kann,
welche neben einem synthetischen Sulfat- oder SuI-fonatdetergena und einem Alkalipolyphosphat eine schaumdrückende Mischung eines Kohlenwasserstoffes und einer Fettsäure und/oder ihrer Seifen und Vorzugs· weise ein Nonionic enthalten, kann hinsichtlioh ihrer schaumdrückenden Wirkung in folgender Weise gezeigt werden. Es wird eine Standardlösung hergestellt, die ein anionischea synthetisches Detergens und ein kondensiertes Polyphoaphat in konstantem Verhältnis, enthält und das Schäunnrerhalten dieser Lösung wird unter Standardbedingungen gemäß der international anerkannten Methode von Ross-Miles ("oil and Soap", te, 1941, Seiten 99 - 102) geprüft, ffaoh dieser Methode wurde die aus den Fettsäuren gehärteten Fischöls und Paraffinöl bestehende Mischung mit oder ohne Polyoxypropylenäthylenoxydkondensat getestet, wobei eine Standardlösung enthaltend 1 g/l Dodecylbenzoliulfonat und 2 g/l Tripolyphosphat verwendet wurde« Anschließend wurde das Schaumverhalten bestimmt, die Ergebnisse sind in Tabelle I wiedergegeben·
Schaumhöhen-Versuche (Ross-Miles) bei 200C, in hartem Wasser
1 1 1 1 1
CVJ 2 2 2 CVl
0,2 ^, 0,1
(g/l verwendet in Versuch Nr.)
1 _2 3 4 Dodecylbenzolsulfonat
Tripolyphosphat
Natriumseife von gehärteten Fisehölfettsäuren
Polyoxypropylenäthylenoxyd _ o n
(Molgewicht etwa 2000) " "" Ό*ά Ul
Paraffinöl - - - 0,2 -
Schaumhöhe (cm) a) eofort 20,5 12,5 16,5 15
b) nach 5 Min. 20,5 11 H U >
909825/1376 _ Q
7 1467699 9 10
6 1 8 1 1
1 2 1 2 2
2 - 2 0,05 0,05
0,1 0,1 0,1 0,1 0,05
- 0,1 0,05 0,05 0,1
0,1 18 0,05 10 12
7 16 6 8,5 9,5
5 4,5
Dodecylbenzolaulfonat
Tripolyphosphat
Natriumseife von gehärteten
Fischölfettsäuren
Polyoxypropylenäthylenoiyd
(Molgewicht etwa 2000)
Paraffinöl
Schaumhöhe (cm) a) sofort
b) nach 5 Min«
+) (DH - 10DH ist 1 g CaO je 100 1 Wasser)
Die obigen Werte zeigen, daß die schaumdrüokende Mischung, aus den Bestandteilen Fettsäuren und/oder Seifen, einen Kohlenwasserstoff und vorzugsweise Nonionics, eine viel ausgeprägtere Wirkung auf die Yerminderung des Schaumvermögens des Wasohmittels besitzt, als jeder dieser Bestandteile allein. ÜJach Tabelle I wird eine optimale Verringerung des Sohaumvermögens erhalten, wenn das Verhältnis von Seife in bezug auf die Gesamtmenge von Kohlenwasserstoff und Nonionic 1:1 ist (vergl. Versuch 8). Diese Prüfung zeigt auch, daß der gebildete Schaum eine geringe Beständigkeit besitzt, wenn eine schaumdrückende Mischuni gemäß der Erfindung im Waschmittel anwesend ist·
In Tabelle II ist der synergistische Effekt gezeigt, welcher erzielt wird, wenn eine schaumdrückende Mischung gemäß Tabelle I, in welcher jedoch das Paraffin durch Dodecylbenzol bzw. durch Terpentinöl ersetzt wurde, verwendet wird« Außer Polyoxypropylenäthylenoxydaddukt als nichtionischer Bestandteil der schaumdrückenden Mischung wurde auch der Einfluß von Nonylphenol/10 E.O. und Laurylalkohol/10 E.O. auf das Schaumvermögen des Waschmittels untersucht.
909825/1376 - 10 -
ΐ ABe lie II , /
Schaumhöhen-Versuche (Rosa-Miles) bei 8O0O in hartem Wasser (14°DH)
Konzentration in g/l bei Versuch ffr·
1 2 3 4 5 6 7 8
Dodecylbenzolsulfonat 1 1 1 1 1 1 1 1
Tripolyphoshpat 2 2 2 . 2 2 2 2 2
Seife von gehärteten
Fischölfettsäuren
- 0,2 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0
Dodecylbenzol - - 0,1 - - - 0,05
Terpentinöl - - - o,1- - - -
Polyoxypropylenäthylenoxyd n Λ n nt-
Molgewicht etwa 2000) ~ " ~ " υ,ι - - υ,υρ
Ionylphenol/10 E.O. _-.-__ 0,1 - -
Laurylalkohol/10 E.O. - - - - - - 0,1 -
Sohaumhöhe (cm) sofort 20 18,5 10 15 13,5 16,5 16,4 4
nach 5 Min. 1,50 0 0 0 0 0 0
Zeit, nach welcher die _ ο Λ/ο Λ λ oVo oUo Va
Schaumhöhe Null ist (min) d 1/2 1 1 ^d 272 Y4
Schaumhöhe Null ist (min)
9 10 11 12 13 14 15
Dodecylbenzolsulfonat 1111111
Tripolyphosphat 2 2 2 2 2 2 2
Seife von gehärteten ni n , , . ..
Fischölfettsäuren 0^ °»1 °'1 °»1 °»1 ~
Dodecyl benzol 0,05 0,05 - - - 0,2 co
ο Terpentinöl - - 0,05 0,05 0,05 - 0,2 er>
Polyoxypropylenäthylenoxyd Λ nt-
£5 (Molgewicht etwa 2000) " " "»^5-
-» Nonylphenyl/10 E.O. 0,05 - - 0,05 " -
^1 Laurylalkohol/10 E.O. - 0,05 - - 0,05 -
Schaumhöhe (cm) sofort 8 10 11 13 13 20 20
'nach 5 Min. 0 0 0 0 0 1 1
9 10 11 12 13 U
Zeit nach welcher die Schaumhöhe Null ist (min)
Nach Tabelle II ergibt die Einverleibung von Terpentinöl allein in die Dodecylbenzolsulfonat-Tripolyphosphat-Mischungen eine sofortige Schaumhöhe von 20 (Versuohi5)» welche nach 5 Min. auf 1 absinkt, wogegen die Einverleibung von Seife allein unter vergleichbaren Bedingungen eine sofortige Schaumhöhe von 18,5 (Versuch 2) ergibt, welche nach 5 Min. auf Hull absinkt· Verglichen mit diesen Werten wird ein ausgeprägter Synergistisoher Effekt beobachtet, wenn die Kombination aus einer besonderen Seife, dem Kohlenwasserstoff und gegebenenfalls einem Nonionio in die Dodeoylbenzolsulfonat und Tripolyphosphat enthaltenden Mischungen einverleibt wird, indem nämlioh in Versuch 8 eine maximale Reduktion der Sohaumhöhe, nämlich auf 4 festgestellt wird. Darüber hinaus zeigen die obigen Versuche, daß die Beständigkeit des Sohaums durch die Verwendung der verschiedenen sohaumdrückenden Misohungen gemäß der Erfindung derart stark vermindert wird, daß die Schaumhöhe innerhaiο 1 kinuie auf Hull aDSinkt. Dies ist eine wichtige Eigenschaft der Waschmittel gemäß der Erfindung, da durch Verwendung eines Wascniniutels, welcnes eine veriainaerte dohaumhöne ergiot, jeaooh einen ucaoilen schaum iiexert in einer Irommeiwascnioaauhine oder einer annliunen Wascnmasohine mit starter und sohneller bewegung - trotz aes verminderten äohaumvermogens an sich - ein Überschäumen eintreten wira, als Ergebnis aes Aufscnionteus aes
co neu geDildetexi bcnauins aui αβη υβχ-eits
co Schaum, wenn uiesex- noon mom. 2uaammeufteiaij.cn ιηι<·
ro Waschmittel gemäß der vorliegenden Erfindung werden ί^ im allgemeinen hergestellt durch Vermischen des ~* synthetischen anionischen Sulfat- oder Sulfonatde- ^3 tergens, des Alkalipolyphosphats, des Kohlenwasser stoffe, der Pettsäure(n) und/oder einer oder mehrerer Seifen und der anderen Zusätze mit Wasser in jeder beliebigen Reihenfolge zu einem Brei, wonach dieser
BAD
Brei in hohem Grad homogenisiert wird. Aus diesem Brei wird das schließliche feste Waschmittel durch Hitzetrocknungsverfahren, wie beispielsweise Sprühtrocknung oder Trommeltrocknung erhalten. Der Kohlenwasserstoff wird indessen vorteilhafterweise gesondert dem Brei der übrigen Bestandteile des Waedi mittels derart einverleibt, daß eine homogene Dispersion erhalten wird. Dies kann beispielsweise erzielt werden durch besonders schnelles Einrühren des Kohlenwasserstoffs in die Aufschlämmung. Mit Vorteil wird diea durchgeführt, indem der den Kohlenwasserstoff enthaltende Brei in einer Homogeniaierapparatur beispielsweise einer Kolloidmühle oder einer ähnlichen Einrichtung behandelt wird. Die am meisten vorzuziehende und einfachste Methode zur Einverleibung des Kohlenwasserstoffs
in den Brei ist eine Voremulgierung des Kohlenwasserstoffs mit dem synthetischen anionischen Waeohmittelbestandteil, oder einem Teil hiervon, und nachfolgende Einarbeitung dieser Emulsion unter starkem Rühren in den Brei.
Wird ein Waschmittel, worin ein Kohlenwasserstoff nach dem oben beschriebenen Verfahren einverleibt ist, in Wasser gelöst, so erhält man eine metastabile Emulsion, die ein trübes Aussehen besitzt. Erfolgt die Einverleibung des Kohlenwasserstoffs in anderer Weise, erzielt man keine homogene Dispersion des Kohlenwasserstoffs und demgemäß auch keine metastabile Emulsion, wenn das aus diesem Brei hergestellte Waschmittel in Wasser gelöst wird; in diesem Falle wird sich der Kohlenwasserstoff unmittelbar aus der wässrigen Lösung als eine gesonderte Schicht abscheiden, was für den Wascherfolg nachteilig ist. Außerdem kann, wenn ein flüssiger Kohlenwasserstoff in der Aufschlämmung nicht gut verteilt ist, das schließlich erhaltene trockene pulverförmige Produkt den Kohlenwasserstoff ausschwitzen.
- 13 909825/1376
σ
co
oo
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung·
Beispiel 1.
Ein Kohlenwasserstoffmaterial bestehend aus Paraffinöl und Paraffinwachs im Verhältnis 1:1 wurde (was gewünschtenfalls bei etwas erhöhter Temperatur erfolgen kann) mit einem Teil oder mit der Gesamtmenge dea Dodeoylbenzolsulfonats, welches im fertigen Waschmittel enthalten sein soll, emulgierte Die Emulsion wurde mit einer wässrigen Aufschlämmung, enthaltend die anderen im Endprodukt gewünschten Bestandteile, vermischt. Ein Vergleich der Ansätze ist in Tabelle III wiedergegeben. Der so erhaltene Brei wurde danach einer Sprühtrocknung unterworfen. Die so hergestellten pulverförmigen Waschmittel zeigten ausgezeichnete s oh aumd rück ende Eigenschaften.
Tabelle III
Gew.-$ in Ansatz Nr.
Dodecylbenzoliulfonat 14 40 13 9 ,2
Natriumcarboxymethylcellulose 1,4 6 1.2 1
Natriumtripolyphosphat 6 40 40
Natriums ilicat 6 6 6
Natriumcarbonat 0,14 5 5
Natriumsulfat (wasserfrei) 0,15 5 5 ,14
Fluorescenzfarbstoff 15 0,14 0 ,15
Riechstoff 1 0,15 0
Natriumperborat - 15 15
Natriumseifen von Fettsäuren
gehärteten Fischöls
1 1
Natriumseifen von Kokosfett
säuren
- 4
Nonylphenol/10 E. O. 3 3
- 14 -
Polyoxypropylen/Äthylen- 111 oxyd (Molgew, etwa 2000)
Paraffinwachs 11 1
Paraffinöl 111
Feuchtigkeit zu 100 zu 100 zu IOO
Schaumhöhen-Versuche (Ross-Miles) bei 200C in hartem Wasser (150DH)
(Konzentration 5 g/l) Ansatz ITr. 1 Hr. 2 Nr.
Schaumhöhe (cm) 10,0 10,5 6,5
Unter Verwendung einer Trommelwaschmaschine wurden !izx praktische Waschprüfungen mit Wasser von 15°DH durchgeführt. Die Waschlauge enthielt 5,0 g Wasohmittel je Liter. In den beiliegenden Zeichnungen A Fig. 1, 2 und 3 sind die Diagramme von Schaumhöhe und Temperatur wiedergegeben. In diesen Figuren stellt die Ordinate die Schaumhöhe in cm, die Abszisse die Temperatur des Schaums in 0O dar, während bei den Pfeilen das Waschgut zugesetzt wird. Die gekrümmte Linie stellt die Höhe dar, bei welcher Überschäumen auftrat· Wie aus diesen Darstellung ersichtlich ist, hält die schaumdrückende Wirkung über einen weiten Temperaturbereich, nämlich von etwa 2O0C bis etwa 800C an.
Beispiel 2.
^ Es wurden zwei Serien von praktischen Waschversuohen
mit den nachfolgenden Waschmittelansätzen, die nach
öd dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt
cn worden waren, durchgeführt, wobei die Waschlauge
_» 5,0 bzw. 6,5 g Waschmittel je Liter enthielt. Die to
<j Ergebnisse dieser Prüfungen für 5 g pro Liter enthaltende Waschlaugen sind in den Kurven 1-5 der
- 15 -
Zeichnung B wiedergegeben, wobei die Prüfungen für Waaohlauge, welche 6,5 g pro Liter enthält, in den Kurven 2-6 der Zeichnung O dargestelltaind, während Kurve 1 infolge starken ÜberSchäumens nicht bestimmt let. Sie Bedeutung dee Koordinatenkreuzes, der gekrümmten Linie und dee .Pfeils sind die gleichen wie in Beispiel 1· Jede Kurvenzahl entspricht der gleichen Ansatzzahl·
Tabelle IY
Im Arbeiteversuch verwendete Waaohmittelanaätze (Jew.-9t in Ansatz Nr.
13'2 13'2 13'2 13»2 13'2 13'2 13'2 13'2
Natriumoarboxymethyloellulos·
Tripolyphosphat 32,1 32,1 32,1 30,1 30,1 30,1 30,1 30,1 Polyphoephat 13,2 13,2 13,2 10,2 10,2 10,2 10,2 10,2 Hatriumsilioat 6,2 6,2 6,2 6,2 6,2 6,2 6,2 6,2 Hatriumoarbonat - . - - 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0
Natriumsulfat 8,0 8,0 8,0 8aO 8,0 8,0 8,0 8,0 Natrlumperborat 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0
Natriumaeifen von Fettsäuren gehär- - 42 4 2 2 1 0,5
teten Fisohöls
P oly oxy pr opy Ie n-
äthylenoxyd (Mol- ----2-1
gewicht etwa 2000)
Paraffinöl - - 1 1,4 1,4 0,7 0,7 0,35 Paraffinwache - - 1 1,4 1,4 0,7 0,7 0,35 Feuchtigkeit zu 100 zu 100 —-
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- 16 -

Claims (12)

Patentansprüche
1. Waschmittel mit hohem Grobwasch- und vermindertem Schaumvermögen, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen ein synthetisches an— ionisches Sulfat- oder Sulfonatdetergens, ein Alkalipolyphosphat und eine schaumdrückende Mischung umfaßt, welch letztere einen Kohlenwasserstoff mit einem Siedepunkt über 900G und eine Fettsäure mit etwa 12' bis etwa 31 Kohlenstoffatomen und/oder deren Alkaliselfen enthält.
2. Waschmittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es 5 bis 30 Gew.-$ eines anionischen Sulfat- oder Sulfonatdetergens, 5 bis 60 Gew.-^ eines Alkalipolyphosphats und 0,6 bis 20 Gew.-9» einer schaumdrückenden Mischung umfaßt.
3. Waschmittel gemäß Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet , daß der Gehalt an dem synthetischen anionischen Sulfat- oder Sulfonatdetergens zwischen 10 und 20 $, der Gehalt an dem Alka.lipolyphosphat zwischen 35 und 45 $ und der Gehalt an der schaumhemmenden Mischung zwischen 2 und 14 $ berechnet auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung liegt.
4. Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 1-3 , da durch gekennzeichnet, daß der Kohlenwasserstoffbestandteil der schaumdrückenden Mischung aus der Gruppe, bestehend aus geradkettigen oder verzweigtkettigen Alkanen oder Alkenen, alkyliertem Benzol, naphthalin und Anthrazen und alkylierten Derivaten und alicyclischen Kohlenwasserstoffen, ausgewählt ist·
5. Waschmittel gemäß Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenwasserstoffbestandteil aus gesättigten geradkettigen oder verzweigtkettigen hochmolekularen Alkanen mit einem
, Siedepunkt über 1000C besteht.
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6. Waschmittel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Kohlenwasserstoffbeatandteil Dodecylbenzol ist·
7. Waschmittel gemäß Anspruch 4»dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenwasserstoffbestandteil Terpentinöl ist
8. Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Fettsäurebestandteil der schaumdrückenden Mischung Fettsäuren und/oder deren Alkaliseifen enthält, von welchen etwa 60 bis etwa 80 fo Acylradikale mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen und etwa 20$ bis etwa 40 a/o Acylradikale mit weniger als 16 Kohlenstoffatomen
besitzen«
9. Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 > dadurch gekennzeichnet , daß der Fettsäurebestandteil der schaumdrückenden Mischung Fettsäuren und/oder deren Alkaliseifen enthält, von welchen etwa 15 bis etwa 30 tfo Acylradikale mit mehr als 18 Kohlenstoffatomen, etwa 30 bis etwa 60 aß> Acylradikale mit 18 Kohlenstoffatomen und etwa 15 bis etwa 30 °ß> Acylradikale mit weniger als 18 Kohlenstoffatomen enthalten·
10. Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 1 - 9 » da durch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Menge an Kohlenwasserstoff zur Menge der Fettsäure oder der Fettsäuren und/oder deren Seifen in der schaumdrückenden Mischung etwa 1s1 ist.
11. Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 > dadurch gekennzeichnet, daß die schaumdrückende Mischung auch ein nichtionisches synthetisches Detergens enthält·
ep
12. Waschmittel gemäß Anspruch 11, dadurch g e -
^ kennzeichnet, daß der Gehalt der schaum-
drückenden Mischung zwischen 0,6 und 30 Gew*-$ des
-4 ' gesamten Waschmittelansatzes beträgt«
^ 13« Waschmittel nach den Ansprüchen 11 und ^,dadurch gekennzeichnet, daß das
,o BAD OfUGjNAL
— 18 —
nichtionisehe synthetische Detergens ein Polyoxyäthylenkondenaationsprodukt eines Äthylenoatyds mit höheren Alkoholen oder Alkylphenolen oder mit einem Propylenoxyd/ Propylenglykol-Kondensationsprodukt ist·
He Waschmittel gemäß einem der Ansprüche 11 bia ^,dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Menge an Kohlenwasserstoff in Bezug auf die Gesamtmengen des JTettsäureradikale enthaltenden Bestandteils und des synthetischen nichtionischen Detergens 1:1 beträgt*
15· Verfahren zur Herstellung eines Waschmittels gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 , dadurch gekennzeichnet, daß das synthetische nichtionische Sulfat- oder Sulfonatdetergens mit einem Alkalipolyphosphat, einem Kohlenwasserstoff, Fett— säure(n) und/oder deren Alkaliseifen und anderen Zusatzstoffen und Wasser zu einer Aufschlämmung bzw. einem Brei vermischt, dann dieser Brei homogenisiert und schließlich hitzegetrocknet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15,dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenwasserstoff zunächst mit einen Teil des anionischen Sulfat- oder Sulfonatdetergens emulgiert und dann diese Emulsion dem Brei einverleibt wirde
BAD OniutNAL
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