DE1465762C - Hall-Generator und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Hall-Generator und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Claims (3)
1 2
Die Erfindung betrifft einen Hall-Generator aus lieh ist, die Veränderung der Eigenschaften während
einem Halbleiterkörper mit einem Bereich niedrigen der Elektronenstrahlbombardierung zu überwachen
spezifischen Widerstandes und einem Bereich hohen und diese beim Erreichen der gewünschten Werte zu
spezifischen Widerstandes. unterbrechen; bei dem vorerwähnten bekannten
Aus der deutschen Auslegeschrift 1025 494 ist 5 Hall-Generator ist dagegen eine Inbetriebnahme
bereits ein Hall-Generator bekannt, der eine hohe erst nach seiner Fertigstellung möglich.
Hall-Spannung besitzt und bei welchem der Halb- Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung
leiterkörper aus zwei Schichten mit unterschied- näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
lichem spezifischem Widerstand besteht. Dabei wird A b b. 1 und 2 schematische Skizzen von mit Hilfe
die einen hohen Widerstand aufweisende Unter- io üblicher Verfahren hergestellter Hall-Generatoren
schicht an der einen Oberfläche mit einer Schicht und
niedrigen Widerstandes versehen, und zwar durch A b b. 3 eine schematische Skizze eines HaIl-
Eindirlundieren oder Einlegieren von Verunreinigun- Generators, der gemäß der Erfindung hergestellt ist.
gen. Die Schicht niedrigen Widerstandes soll dann In den Abb. 1 und 2 sind η-leitende Germadas
eigentliche Hall-Element darstellen. Bei diesem 15 nium-Hall-Generatoren 1 dargestellt, deren jeder
vorbekannten Hall-Generator fließt also der Strom einen spezifischen Widerstand von 0,1 Ohm cm
lediglich durch diese dünne Schicht niedrigen Wider- aufweist (entsprechend einer Trägerdichte von
Standes, womit die Dicke des Hall-Elementes im 2 · 10lß cm"3). Zwei Teile jedes Elementes sind mit
wesentlichen der Dicke dieser dünnen Schicht ent- einer Plattierung versehen und Stromzuführungen 3
spricht, mit der Folge, daß die durch ao entsprechend darauf gelötet, so daß Ohmsche Kon
takte auf den plattierten Teilen entstehen. Außerdem
y — H L·'H ' s'nd Spannungszuführungen 6 angebracht. Im Fall
H χ " von A b b. 1 sind; die mit den Spannungszuführungen
versehenen Teile mit Plattierungen 4 versehen und
(wobei V1, die Hall-Spannung, R der Hall-Koeffi- 25 die Spannungszuführungen 6 darauf aufgelötet, wozient,
/ der Strom, H das vertikale Magnetfeld und hingegen im Fall von Abb. 2 die Zuführungsdrähte 6
T die Dicke des Hall-Elementes ist) darstellbare mit Hilfe von Spannungsklemmen 5 befestigt sind.
Hall-Spannung sehr groß wird, da die Dicke T des Der Hall-Koeffizient Äw eines auf diese Weise
Hall-Elementes, welche, wie gesagt, der Dicke der hergestellten Hall-Generators weist den folgenden
dünnen Oberflächenschicht entspricht, sehr klein ist. 30 Wert auf: Andererseits wird offensichtlich bei diesem Hall- _ ' 1 3
Generator die Erhöhung der Hall-Spannung mit -R// = = 300
einer beträchtlichen Erhöhung des Eingangswider- e · η Coulomb
Standes erkauft.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Hall-Spannung 35 (wobei mit e die Elektronenladung und η die Vervon
HaÜTGeneratoren wesentlich zu erhöhen, und unreinigungskonzentration bezeichnet ist),
zwar bei nur unwesentlicher Erhöhung des Eingangs- Wenn ein Hall-Generator obigen Aufbaus mit
Widerstandes dieses Generators.1 Nach der Erfindung einer Länge von 10 mm, einer Breite von 1 mm und
wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Bereich einer Dicke von 0,2 mm in ein Magnetfeld von
hohen spezifischen Widerstandes eine den Halb- 40 1000 Gauß Stärke eingebracht und ein Strom von
leiterkörper zwischen den Hall-Elektroden quer zur 10 Milliampere durch die Stromzuführungen des
Richtung des Primärstromes durchsetzende dünne Hall-Generators hindurchgeschickt wird, so tritt eine
Schicht ist. Hall-Spannung V1, von 1,5 Millivolt auf. Da der
Bei der Erfindung wird also, etwa durch Elek- Widerstand R zwischen den Stromzuführungen
tronenstrahlbombardierung, ein Bereich hohen 45 50 Ohm beträgt, ist in diesem Fall die Quellenspan-Widerstandes
quer zur Strahlrichtung zwischen den nung 0,5 Volt.
beiden Anschlußelektroden erzeugt. Damit wird er- Bei einem Hall-Generator im oben beschriebenen
reicht, daß die Erhöhung der Hall-Spannung nur Zustand wird nun nach der Erfindung ein Mitteleine
vergleichsweise geringe Erhöhung des Eingangs- bereich zwischen seinen Spannungszuführungen in
Widerstandes mit sich bringt. Die Erhöhung der 50 einer Breite von 0,2 mm der Bombardierung durch
Hall-Spannung wird also bei der„Erfindung durch einen Elektronenstrahl und damit einer Erhitzung
Erhöhung des Hall-Koeffizienten erreicht, während ausgesetzt, wodurch dieser Bereich einer thermischen
dies bei dem vorerwähnten bekannten Hall-Gene- Umsetzung unterworfen wird und ein Bereich 7 mit
rator durch Verminderung der Dicke T des Hall- einer Elektronenkonzentration von IO14 cm"3 entElementes
geschieht. ~ 55 steht, wie in A b b. 3 angedeutet. Daraus ergibt sich
Der erfindungsgemäße Hall-Generator kann in bei Berücksichtigung des Faktors eine Hall-Spander
Weise hergestellt werden, daß ein Hall-Gene- nung von 30 Millivolt. Da der Widerstandswert R
rator aus einem Halbleiterkörper niedrigen spezi- zwischen den Stromzuführungen zu 200 Ohm wird,
fischen Widerstandes in einem begrenzten Bereich sinkt die Quellenspannung auf 0,2 Volt. Es ist festzwischen
den Hall-Elektroden quer zur Richtung 60 zustellen, daß bei Erhöhung der Quellenspannung
des Primärstromes mittels eines Elektronenstrahls des Hall-Generators um das höchstens Vierfache die
oder eines Lichtbündels so weit erhitzt wird, daß in Hall-Spannung Vn um das Zwanzigfache ansteigt,
diesem Bereich eine den spezifischen Widerstand
erhöhende thermische Umsetzung auftritt. Dieses Patentansprüche:
Verfahren nach der Erfindung hat den wesentlichen 65 1. Hall-Generator aus einem Halbleiterkörper
Vorteil, daß bereits vor der Erzeugung der Zone mit einem Bereich niedrigen spezifischen Widerhohen
Widerstandes die Elektroden am Halbleiter- Standes und einem Bereich hohen spezifischen
körper angebracht werden können, wodurch es mög- Widerstandes, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich hohen spezifischen Widerstandes (7) eine den Halbleiterkörper (1) zwischen den
Hall-Elektroden (5) quer zur Richtung des Primärstromes durchsetzende dünne Schicht ist.
2. Verfahren zur Herstellung eines Hall-Generators nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Hall-Generator aus einem Halbleiterkörper niedrigen spezifischen Widerstandes in
einem begrenzten Bereich zwischen den Hall-Elektroden quer zur Richtung des Primärstromes
mittels eines Elektronenstrahles oder eines Lichtbündels so weit erhitzt wird, daß in diesem Bereich
eine den spezifischen Widerstand erhöhende thermische Umsetzung auftritt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den erhitzten Bereich eine
den spezifischen Widerstand des Bereiches zusätzlich erhöhende Substanz eindiffundiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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