DE1465593C - Unterputzschrank aus Isolierstoff, insbesondere fur Elektrizitätszähler - Google Patents
Unterputzschrank aus Isolierstoff, insbesondere fur ElektrizitätszählerInfo
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Description
3 4
kastenteil rechteckigen Grundriß aufweist und aus F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der
einem Boden und mindestens einem Seitenwandteil F i g. 6,
besteht und daß der lange Schenkel der L-förmigen F i g. 8 eine Draufsicht auf einen Mauerkasten für
Laschen an seinem freien Ende in zwei Arme aufge- drei Elektrizitätszähler,
teilt ist, von denen jeder in eine entsprechende Aus- 5 F i g. 9 eine Draufsicht auf einen Mauerkasten für
sparung der Seitenwandteile zweier benachbarter einen Elektrizitätszähler,
Mauerkastenteile eingreift und daß der kurze Sehen- Fig. 10 eine Rückansicht, eine Verbindungslasche
kel der L-förmigen Laschen die Böden dieser benach- und
barten beiden Mauerkastenteile, vorzugsweise durch Fig. 11 eine Ansicht von links gemäß Fig. 10.
Verschrauben, miteinander verbindet. io Der in F i g. 6 und 7 dargestellte Mauerkasten be-
Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, daß steht aus sechs Kastenteilen 1, 2 und 3, wobei jeweils
diese einzelnen Mauerkastenteile sich mit relativ ein- zwei Kastenteile gleich sind. Diese Kastenteile könfachen
Formen herstellen, auf Lager legen und im nen aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen
Bedarfsfalle zu Mauerkästen beliebiger Größe zu- und durch Spritzen hergestellt sein. An den Stoßsammensetzen
lassen, wobei ein einfache und billige 15 stellen weisen die Kastenteile 1 bis 3 angeformte VerMontage
möglich ist. Da ferner jeder einstückig aus- dickungen 4 bzw. 5 auf, in denen schlitzförmige
gebildete Mauerkastenteil rechteckigen Grundriß auf- Taschen 6 vorgesehen sind, in die Arme 7 von metalweist
und aus einem Boden und mindestens einem lenen Verbindungslaschen 8 möglichst spielfrei ein-Seitenwandteil
besteht, besitzen diese einzelnen greifen. Die Laschen 8 sind, wie insbesondere aus
Mauerkastenteile und damit auch der gesamte Mauer- 20 F i g. 11 hervorgeht, L-förmig ausgebildet. Der lange
kasten eine große Festigkeit und Steifigkeit. senkrechte Schenkel dieser Verbindungslaschen 8
Um auch im Bereich der Böden eine einwandfreie liegt hierbei an den Seitenwandteilen der Kastenteile 1
Verbindung der einzelnen Mauerkastenteile zu er- bis 3 an, während der kurze waagerechte Schenkel 9
zielen, sind die Böden der Mauerkastenteile nach diese Kastenteile untergreift, wie insbesondere aus
einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung im 25 F i g. 7 klar ersichtlich ist. In diesem Bereich ist der
Bereich ihrer inneren Ecken durch Kreuzverbinder kurze Schenkel 9 der Verbindungslasche 8 mit Hilfe
miteinander verbunden. Besonders preisgünstig dabei zweier Schrauben 10 mit den beiden aneinander-
ist ein Mauerkasten aus Teilen aus thermoplastischem liegenden Kastenteilen 1 bis 3' verbunden. Hierbei
Kunststoff. greifen zur Lagesicherung zwei fingerartige Ab-
Vorzugsweise besteht auch der aus Isolierstoff her- 30 biegungen 11 des kurzen Schenkels 9 in entsprechende
gestellte Blendrahmen aus zusammensetzbaren Tei- Aussparungen 12 der verdickten Böden der Kasten-
len, die an den Schrankecken miteinander verbunden teile 1 bis 3 ein. Die Verbindungslasche 8 besitzt noch
sind. , einen aus ihr herausgestanzten, senkrecht abge-
Vorteilhaft ist es, außen am Mauerkasten Mauer- bogenen Lappen 13, der als Mauerkrampe verwendet
auflagewinkel in der Höhe einstellbar zu befestigen 35 werden kann. Im Bereich der inneren Bodenecken
und an die Seitenwandteile der Mauerkastenteile sind die Kastenteile 1 bis 3 mit Hilfe von Kreuzver-
außen als Mauerkrampen dienende Ansätze ein- bindern 14 miteinander verbunden. Diese Kreuzver-
stückig anzuformen. binder weisen Schlitze auf, in die die Böden der
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Kastenteile 1 bis 3 eingreifen.
sind zur Erleichterung der Montage außen am Mauer- 40 Wie aus F i g. 7 hervorgeht, sind an der Außenkasten
im Bereich der Mauerauflagewinkel und innen wand des Mauerkastens Mauerauflagewinkel 15 mit
im Bereich der Befestigungsschrauben von an den Hilfe von Schrauben 16 befestigt. Da diese Mauer-Seitenwänden
angebrachten Stegen, an denen Trag- auflagewinkel 15 einen Schlitz 17 besitzen, können
schienen zur Aufnahme von Sicherungen, Schaltern sie in verschiedenen Höhen eingestellt und in diesen
od. dgl., eine Abdeckung und der Blendrahmen 45 verschiedenen Stellungen durch die Schraube 16 festbefestigt sind, Markierungen zur genauen Einstel- gesetzt werden. Dadurch besteht die Möglichkeit,
lung der Mauerauflagewinkel und der Stege ange- verschieden tiefe Mauernischen beim erfindungsgeordnet,
mäßen Unterputzschrank zu berücksichtigen. Insbe-
Dabei ist es vorteihaft, daß jeder der an den Sei- sondere sind durch den Schlitz 17 die beiden End-
tenwänden angebrachten Stege mittels der Befesti- 50 lagen der Mauerauf lagewinkel'15 bestimmt, die in
gungsschrauben in der Höhe einstellbar mit dem F i g. 7 rechts stark ausgezogen und gestrichelt dar-
Mauerkasten verbunden ist und daß die Stege in Füh- gestellt und durch die Zahlen 160 und 140 ge-
rungsnuten des Mauerkastens geführt sind. kennzeichnet sind, die die leichte Schranktiefe be-
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den deuten.
Figuren dargestellt. Es zeigt 55 In den Mauerkastenteilen 1 und 2 sind Vorsprünge
F i g. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I der" F i g. 3 18 vorgesehen, die eine Aussparung 19 aufweisen, in
in vergrößertem Maßstabe, die eine Schraube 20 eingreift. Die Schraube 20 ist in
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der eine Mutter 21 eingeschraubt. Sie dient zur Be-
Fig. 1, festigung eines Steges 22 im Mauerkasten. Zwischen
F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Unterputzschrank 60 der Mutter 21 und der Unterseite des Steges ist auf
gemäß der Erfindung, der Schraube 20 eine Druckfeder 23 angeordnet.
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen weiteren Unter- Diese Druckfeder 23 hält bei der Montage den Steg
putzschrank gemäß der Erfindung, 22 in der eingestellten Lage.
F ig. 5 eine Einzelheit aus Fig. 1 in vergrößertem Auf zwei solchen Stegen 22 ist eine Tragschiene 24
Maßstab, 65 befestigt, auf der in bekannter Weise Sicherungs-
F i g. 6 eine Draufsicht auf einen Mauerkasten des elemente. Schalter od. dgl. angeordnet werden kön-
Unterputzschrankes gemäß der Erfindung für zwei nen. Diese Sicherungselemente, Schalter od. dgl. sind
Zähler, mit einer Abdeckung 25 versehen, die mit Hilfe von
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Schrauben 26 an dem Steg 22 befestigt ist. Die Ab- Mauerkasten in die Mauernische 39 eingesetzt. Hierdeckung
25 kann hierbei als Rahmen ausgebildet bei stützen sich die Mauerkrampen 27 in der Wand
sein, in den von der Seite oder von- oben her eine mit ab. Dann erfolgt das Einsetzen der Stege 22, an
entsprechenden Aussparungen versehene Platte 25' denen bereits die Tragschiene 24 und die Abdeckung
eingesetzt werden kann. Durch die Aussparungen 5 25 befestigt sind, in die durch die Führungsstege 38
dieser Platte ragen dann die Sicherungselemente, gebildeten Führungsnuten. Danach werden die
Schalter od. dgl. hindurch. Schrauben 20 in die Muttern 21 eingeschraubt und
Wie F i g. 1 zeigt, besitzt der Mauerkasten außen nach den angebrachten Marken eingestellt. Durch die
angeformte Mauerkrampen 27, mit denen er sich im Druckfedern 23 werden die Stege 22 in der einge-
Mauerwerk abstützt. io stellten Lage gehalten.
Der dargestellte Unterputzschrank weist ferner Nach Verlegung der Leitungen wird der Blendeinen
Blendrahmen 28 auf, der mehrteilig ausgebildet rahmen 28 mit Hilfe der Schrauben 30 an den Stegen
sein kann, wie aus F i g. 3 hervorgeht. Gemäß F i g. 3 22 befestigt. Besteht hierbei noch die Möglichkeit,
besteht der Blendrahmen 28 aus vier Seitenteilen, den Blendrahmen 28 von Hand nach unten zu
die an den Ecken miteinander verbunden sind. 15 drücken, bis sein äußerer unterer Rand 28' auf dem
Der Blendrahmen 28 weist flanschartige Ansätze äußeren Mauerrand aufliegt, dann muß die Schraube
29 auf, von denen jeder eine Durchgangsbohrung auf- 20 noch weiter so lange betätigt werden, bis der
weist, durch die eine Schraube 30 hindurch- und in äußere untere Rand 28' des Blendrahmens 28 auf
eine entsprechende Bohrung des Steges 22 eingreift. dem äußeren Mauerrand aufliegt. Vor diesem Auf-
Im Blendrahmen 28 ist eine Tür 31 um eine Achse 20 liegen besteht beim Herunterdrücken des Blend-
32 (Fig. 3) schwenkbar gelagert. Die Tür 31 weist rahmens 28 zwischen dem Kopf der Schraube 20 und
im Bereich der Sicherungselemente, Schalter od. dgl. dem Steg 22 ein Spalt Sp gemäß Fig. 5, der durch
je einen Schacht 33 auf, dessen Unterkante 34 mit Anziehen der Schrauben 20 beseitigt wird,
der Abdeckung 25 abschließt, so daß dadurch ein Zur Plombierung der Tür 31 weist diese eine
Stromdiebstahl ausgeschlossen ist. Der Schacht 33 25 wannenartige Vertiefung 40 auf, mit der sie gemäß
kann durch einen bei 35 schwenkbar gelagerten F i g. 1 auf einem Winkel 41 aufliegt, der einstückig
Klappdeckel 36 abgedeckt sein. an dem Blendrahmen angeformt sein kann. Eine
Am Boden des Mauerkastens können eine oder Plombierschraube 42 dient zur Befestigung der Tür
mehrere Zählerplatten 37' aus Isolierstoff unmittelbar 31 an dem Winkel 41. Zur Abdeckung der wannen-
oder in einem bestimmten AbstandD gemäß Fig. 1 30 artigen Vertiefung 40 kann auf der Oberseite der
befestigt sein. Der Raum, der durch diesen Abstand Jür 31 eine schwenkbare Platte 43 vorgesehen sein,
bestimmt wird, kann zur Führung von Leitungen die durch eine weitere Plombierschraube 44 in ihrer
benutzt werden. In den Unterputzschränken nach den wirksamen Lage gesichert sein kann. Wie die F i g. 3
F i g. 3 und 4 sind zwei Elektrizitätszähler 37 und im und 4 zeigen, können die Sicherungselemente, Schal-
Unterputzschrank nach F i g. 8 drei Elektrizitäts- 35 ter od. dgl. oberhalb (F i g. 3) oder unterhalb (F i g. 4)
zähler 37 und im Unterputzschrank nach F i g. 9 ein der Zähler 37 angeordnet sein. Die Klemmen 45 sind
einziger Elektrizitätszähler 37 vorgesehen. Zur Füh- gemäß F i g. 3 in üblicher Weise unterhalb der Zähler
rung des Steges 22 besitzt der Mauerkasten zwei 37 vorgesehen.
Führungsstege 38, die einstückig mit den entsprechen- Die Mauerkastenteile 1 bis 3 sind so ausgebildet,
den Mauerkastenteilen 1, 2 ausgebildet sind. Wie ins- 40 daß bei ihrem Zusammensetzen zu entsprechenden
besondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind die beiden Mauerkästen diese Abmessungen aufweisen, die
Schrauben 23 und 30 nebeneinander so angeordnet, innerhalb der genormten Maße liegen,
daß sie getrennt voneinander leicht betätigt werden Da gemäß F i g. 1 die Unterkante 34 des Schachtes
können. 33 stets mit der Abdeckung 25 abschließt, bleiben die
Bevor der Mauerkasten in die Mauernische 39 45 Abstände α und b bei jeder beliebigen Tiefeneinstel-
eingesetzt wird, erfolgt zunächst eine entsprechende lung des Mauerkastens konstant.
Befestigung der Mauerauflagewinkel 15 an der Im Bereich der Zähler 37 weist die Tür 31 Fenster
Außenwand des Mauerkastens. Dann wird der 46 zur Ablesung des Zählerstandes auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Unterputzschrank aus Isolierstoff, insbesondere für Elektrizitätszähler, mit einem Mauerkasten,
der aus mehreren Teilen besteht, die mittels L-förmiger Laschen zusammengehalten werden,
deren langer Schenkel in Aussparungen der
■ Seitenwände eingreift und deren kurzer Schenkel
mit dem Boden verbunden ist, dadurch ge-io L-förmige Laschen bzw. Bolzen zusammengehalten kennzeichnet, daß jeder einstückig ausge- werden (deutsches Gebrauchsmuster 1 834587). Bei bildete Mauerkastenteil (I, 2, 3) rechteckigen diesem Kasten müssen für jede Größe verschieden Grundriß aufweist und aus einem Boden und min- große Wandteile und Bodenteile hergestellt werden, destens einem Seitenwandteil besteht und daß der Dadurch ergibt sich eine komplizierte Fertigung. Zur lange Schenkel der L-förmigen Laschen an seinem 15 Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit sind die Einfreien Ende in zwei Arme (7) aufgeteilt ist, von zelteile dieser Kästen an ihren Stoßkanten miteindenen jeder in eine entsprechende Aussparung (6) ander verschweißt, wodurch die Herstellung erder Seitenwandteile zweier benachbarter Mauer- schwert und verteuert wird.
■ Seitenwände eingreift und deren kurzer Schenkel
mit dem Boden verbunden ist, dadurch ge-io L-förmige Laschen bzw. Bolzen zusammengehalten kennzeichnet, daß jeder einstückig ausge- werden (deutsches Gebrauchsmuster 1 834587). Bei bildete Mauerkastenteil (I, 2, 3) rechteckigen diesem Kasten müssen für jede Größe verschieden Grundriß aufweist und aus einem Boden und min- große Wandteile und Bodenteile hergestellt werden, destens einem Seitenwandteil besteht und daß der Dadurch ergibt sich eine komplizierte Fertigung. Zur lange Schenkel der L-förmigen Laschen an seinem 15 Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit sind die Einfreien Ende in zwei Arme (7) aufgeteilt ist, von zelteile dieser Kästen an ihren Stoßkanten miteindenen jeder in eine entsprechende Aussparung (6) ander verschweißt, wodurch die Herstellung erder Seitenwandteile zweier benachbarter Mauer- schwert und verteuert wird.
kastenteile (I, 2, 3) eingreift und daß der kurze Weiter ist ein vollisolierter Schrank, insbesondere
Schenkel (9) der L-förmigen Laschen (8) die 20 für Zähler- und Verteileranlagen bekannt (deutsches
Böden dieser beiden benachbarten Mauerkasten- Gebrauchsmuster 1 864 049), der aus einem Kunstteile
(I, 2, 3), vorzugsweise durch Verschraubung, stoffgehäuse, das von einem eisernen Traggerüst zu-(10)
miteinander verbindet. . sammengehalten wird, besteht. Der Schrank ist aus
2. Unterputzschrank nach Anspruch 1, dadurch einzelnen Kunststoffplatten, die den Boden bzw. die
gekennzeichnet, daß die Böden der Mauerkasten- 25 Seitenwand bilden, zusammengesetzt. Zur Herstellung
teile (1, 2, 3) im Bereich ihrer inneren Ecken verschieden großer Schränke müssen hierbei verdurch
Kreuzverbinder (14) miteinander verbun- schieden große Einzelteile verwendet werden. Daden
sind. durch wird die Herstellung erschwert und verteuert.
3. Unterputzschrank nach einem der An- Weiterhin ist eine Verteilungstafel für Auf- und
sprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß 30 Unterputz bekannt (Deutsches Patent 930 314). Sie
auch der aus Isolierstoff hergestellte Blendrah- besteht aus' mehreren verschieden ausgebildeten Teimen
(28) aus zusammensetzbaren Teilen be- 4en, von denen die. als Winkelstück ausgebildeten
steht, die an den Schrankecken miteinander ver- Eckstücke des Rahmens und die Seitenabdeckungen
bunden sind. mit ihrem Oberteil und dem Seitenteil aus einem
4. Unterputzschrank nach einem der An- 35 Stück bestehen. Es sind jedoch noch plattenförmige
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Teile erforderlich. Die einzelnen Teile werden nicht
außen am Mauerkasten Mauerauflagewinkel (15) durch L-förmige Laschen zusammengehalten.
in der Höhe einstellbar befestigt sind. Bekannt ist auch eine elektrische Stromverteilungs-
5. Unterputzschrank nach einem der An- tafel mit einer staubdichten, aus Isolierstoff hergesprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an 40 stellten Abdeckung (Deutsches Patent 671 667), die
die Seitenwandteile der Mauerkastenteile (1, 2, 3) aus mehreren Einzelteilen mit angeformten Seitenaußen
als Mauerkrampen dienende Ansätze (27) teilen besteht, die so ausgebildet sind, daß durch Eineinstückig
angeformt sind. setzen weiterer Zwischenstücke die Abdeckung ver-
6. Unterputzschrank nach Anspruch 4, dadurch größert werden kann. Jedoch werden auch diese Eingekennzeichnet,
daß außen am Mauerkasten im 45 zelteile nicht durch L-förmige Laschen zusammenge-Bereich
der Mauerauflagewinkel (15) und innen halten.
im Bereich der Befestigungsschrauben (20) von an Zur Herstellung von Gehäusen der Elektrotechnik
den Seitenwänden angebrachten Stegen (22), an aus Isolierstoff ist außerdem bekannt, größere Gedenen
Tragschienen (24) zur Aufnahme von häuse dadurch herzustellen, daß man kleinere Teile
Sicherungen, Schaltern od. dgl., eine Abdeckung 50 fertigt und durch deren Zusammenfügen Gehäuse
(25) und der Blendrahmen (28) befestigt sind, jeder beliebigen Größe durch Auswahl geeigneter
Markierungen zur genauen _ Einstellung der Teile erhält (Deutsches Gebrauchsmuster 1 748 656).
Mauerauflagewinkel (15) und der Stege (22) an- Die zusammensetzbaren, aber nicht genügend stabilen
geordnet sind. Einzelteile sind mit an Boden- oder Deckenfläche an-
7. Unterputzschrank nach Anspruch 6, da- 55 geformten Seitenwänden ausgeführt.
durch gekennzeichnet, daß jeder der an "den Sei- Endlich ist auch noch ein Anschlußkasten — aller-
tenwänden angebrachten Stege (22) mittels der dings nur für elektrische Steigleitungen — bekannt,
Befestigungsschrauben (20) in der Höhe einstell- der ebenfalls in seiner Größe variabel ist, indem
bar mit dem Mauerkasten (1, 2, 3) verbunden ist. mehrere aus Bodenfiäche und zwei Seitenwänden be-
8. Unterputzschrank nach einem der An- 60 stehende Grundeiemente aneinandergereiht werden
sprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß (Deutsches Patent 444 071).
die Stege (22) in Führungsnuten (Führungsstege Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
38) des Mauerkastens (I, 2, 3) geführt sind. Unterputzschrank der eingangs erwähnten Art dahin-
9. Unterputzschrank nach Anspruch 1, da- gehend zu verbessern, daß er einfach und billig in verdurch
gekennzeichnet, daß die Mauerkastenteile 65 schiedenen Größen herstellbar ist und dabei eine
(1,2, 3) aus einem thermoplastischen Kunststoff hohe Festigkeit und Steifigkeit aufweist.
bestehen. rj;e Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß
dadurch, daß jeder einstückig ausgebildete Mauer-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0039840 | 1964-02-13 | ||
| DEG0039840 | 1964-02-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1465593A1 DE1465593A1 (de) | 1969-05-08 |
| DE1465593B2 DE1465593B2 (de) | 1972-05-10 |
| DE1465593C true DE1465593C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
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