DE1465303A1 - Mehrpoliger Ausschalter - Google Patents
Mehrpoliger AusschalterInfo
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Description
- Mehrpoliger Ausschalter
Gemäß der Erfindung werden alle Teile für die Funktion des Schalters, wie Kontaktstücke und dgl., in Aussparungen des Sockels und der Äbdeckhaube lose eingelegt bzw. geführt und durch Befestigen der Abdeckhaube am Sockel in ihrer Funktionslae gehalten. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß die Kontaktstücke mit den Anachlußklemmen in kammerartige Aussparungen des Sockels eingebettet sind, und daß'die Abdeckhaube am Fuß mit vorstehenden in die kammerartigen Aussparungen von oben eingreifenden Zapfen ausgestattet ist, die auf die lose eingelegten Kontaktstücke drücken und diese in ihrer Lage durch Verschrauben von Abdeckhaube und Sockel festhalten. Dabei bestehen die durch die Abdeckhaube in kammerartigen Aussparungen des Sockels festgehaltenen Kontaktstücke aus prismatischen Profilstücken, die die Befestigungsschrauben für den Anschluß der Drähte und je-einen Kontaktniet enthalten, der durch eine rückseitige Bohrung im Kontaktstück festgenietet ist. Des weiteren erhalten die Abdeckhaube und der Sockel an ihren schmalen Innenseiten Nuten, in denen der Schaltschieber, der die Schaltstücke enthält, senkrecht geführt ist. Umgekehrt kann der Schaltschieber an seinen Schmalseiten Nuten aufweisen, und Abdeckhaube und Sockel zwecks senkrechter Führung des Schaltschiebers für die Ein- und Ausschaltbewe;;un.rg entsprechende Rippen. Es empfiehlt sich, die Achse des Betätigungshebels in die Abdeckhaube einzunieten, und die Befestigungs- Buchsen für die Verschraubung in die Abdeckhaube einzupressen. Um eine einfache Befestigung des Schalters auf Schienen zu ermöglichen, ist der Sockel mit, ohne Seitenschieber im Werkzeug hergestellten. Durchbrüchen versehen, die eingelegte Verklinkungsorgane für die Schnellbefestigung, bestehend aus Klinke und Druckfeder aufnehmen und in: ihrer Funktionslage schraublos halten, ferner mit einer der Rastnase der Klinke gegenüberliegenden Gegennase, die am Sockel fest angepreßt ist. Dabei liegen die Durchbrüche für die Aufnahme der Verklinkungsorgane vorteilhaft unterhalb der kammerartigen Aussparung für die Anschlußklemnen, und vor den Durchbrüchen in der PreBrichtung im Sockel sind weitere Aussparungen vorhanden, die eine rechteckige rsoliei stoffscheibe aufnehmen, die die Kontaktstücke von den Verriegelungsorganen für die Schnellbefestigung soweit trennt, daß--die benötigten Kriech- und Luftstrecken eingehalten werden. Damit besteht, abgesehen von der Gegennase, die Aufschnappbefestigung aus nur lose eingelegten Teilen, wobei die benötigten Kriech- und Luftstrecken eingehalten sind. Kin Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung in vier FigÜren.e Erfindung hat einen mehrpoligen Ausschalter mit Schaltschieber r Zählertafeln und Verteilungstafeln zum Gegenstand, der aus einem ckel besteht, in dem die dem Stromschluß dienenden elektrischen und :hanischen Schaltorgane angeordnet sind, sowie aus einer mittels hrauben gegen den Sockel festgezogenen, die Klemmschrauben der Kon- ktstücke freigebenden Abdeckhaube, an der der den Schaltschieber be- ;gende Betätigungshebel befestigt ist. Der Ausschalter kann von der 3ite die T-Ansicht und Niaße eines üblichen In3tallations-Selbstschal- 3rs, Fehlerstrom-Schutzschalters und dgl. haben und eignet sich seiner orm nach für den Einbau in Zählertafeln und Verteilungstafeln gemein- ;am mit den genannten Schaltern. )ie bisher bekanntgewordenen mehrpoligen Ausschalter der genannten Irt haben, besonders wenn sie für höhere Stromstärken bestimmt sind, einen ziemlich aufwendigen Aufbau, weil fast alle Schalterteile mit den Gehäuseteilen fest verschraubt sind bzw. verschraubt sein müssen. - Die Figa 1 gibt eine Draufsicht auf danmehrpoligen Ausschalter, die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, die Fig. 3 eine Seitenansicht nach Fig. 2, die Fig.. 4 einen Schnitt nach der Linie II-II.
- Der mehrpolige Ausschalter nach- dem Ausführungsbeispiel besteht aus einem Sockel 1 und aus einer Abdeckhaube 2 aus den im Schalterbau üblichen Werkstoffen, die miteinander verschraubt sind. Zur Verschraubung beider dienen die in die Abdeckhaube 2 eingepreßten -Befestigung "s-Buchsen 3, und die durch den Sockel 1 hindurchgeführten Befestigungs-« schrauben 4. Der Sockel 1 hat an beiden Querseiten je drei kammerar-tige Aussparungen 5 zum' Einbetten lose eingelegten Kontaktstücke ö, die aus einem prismatischen Profilstück bestehen. Einbetten bedeutet das 'in der Zeichnung wiedergegebene mehrseitige Umfassen des Kontaktstückes 6. Es hat eine Bohrung 7 für die Aufnahme der Anschlußdrähte' und Klemmschrauben $ zur Befestigung dieser Drähte. Jedes Kontaktstück 6 hat eine senkrecht zur Bohrung 7 gerichtete Bohrung 9, durch die ein Kontaktniet 10 am Kontaktstück 6 festgenietet ist. Der Sockel 1 hat ferner eine in Querrichtung verlaufende Ausnehmung 11 mit Vertiefungen 12, in denen sich die Abhubfedern 13, die sich am Schieber 14 abstützen, mit ihrem anderen Ende abstützen können. Im Schieber 14 sind in Ausneh-' mutigen 1,5 die streifenartigen Kontaktbrücken 16 mit Kontaktnieten 17 lose eingelegt und von den Stirnwänden der Abdeckhaube 2 geführt. Die Kontaktbrücken 16 liegen oberhalb der Kontaktstücke 6. Die Kontaktbrücken 16 werden von den Druckfedern 41 in@hrer unteren Zage festgehalten. Die Federn: werden beim Einschalten nach dein Berühren der=-Kontaktniete 17 mit lfl zusammengedrückt und erzeugen somit den nötigen Kontaktdruck. In .der Abdeckhaube 2 ist die Achse 18 für den Betätigungshebel 19 einöenietet..Er ist an seinen in der Abdeckhaube 2 liegenden Enden se geformt, daß seine Enden 20, 21 mit Schrägen 22, 23 der Abdeckhaube 2 Schaltanschläge für die Ein- und Ausschaltstellung I, 0 bilden. Der-Betätigungshebel 19 und der Schieber 14 sind mittels Achsen 24, 25 und laschen 26 miteinander verbunden. Der Schieber 14 hat an seinen Seiten Nuten 27, und die Abdeckhaube 2 und der Sockel 1 Rippen 28, die eine senkrechte Führung für den Schieber 14 bei seiner Ein- und Ausschaltbewegung mittels des Betätigungshebels 19 ergeben.
- Die Abdeckhaube 2 hat, wie aas den Figuren 2 und 3 zu ersehen ist, i am Fußende Zapfen 29, die mit Spiel in die Aussparungen 5 für die Kontaktstücke ,6 eingreifen, so daß bei -dem Verschrauben von Sockel l und Abdeckhaube 2 mittels der'Befestigungsbuchsen 3 und Befestigungsschrauben 4 die im Sockel 1 lose eingelegten Kontaktstücke 6 allseitig festgehalten werden, und gleichzeitig alle dem Stromschluß dienenden Teile 14, 16, 17 n ihrer für die :Schalterfunktion notwendigen Lage bleiben. i Die Befestigung des Schalters in Zählertafeln und Verteilungstafeln kann mittels .Schrauben 30 erfolgen, die durch Öffnungen 31 und 32 des Sockels l hindurchgeführt sind. Für die Schnellbefestigung an Schienen 33 ist der Sockel 1 mit einer fest angepreßten Nase 34 ausgestattet. Der Sockel 1 hat ferner Durchbrüche 35, die von den Aufnahmekammern für die Kontaktstücke 6 ausgehen. In diesen Durchbrüchen 35 ist eine Druckfeder 36 festgelegt und eine Klinke 37, die an einem abgewinkelten Schieber 38 angebracht ist, der in einem Schlitz 39 des Sockels l geführt ist. Zwischen dem Durchbruch 35 und der kammerartigen Aussparung 5 für das Kontaktstück 6 ist eine Aussparung vorgesehen, die eine rechteckige Isolierscheibe 40, z. B. aus Preßstoff, aufnimmt, die ihrerseits für die benötigten Kriech- und Luftstrecken zwischen den Kontaktstücken 6 und den Verriegelungsorganen 36, 37, 38 der Schnellbefett-;urig sorgt.
Claims (3)
- Paten aansprüche -1)-Mehrpoliger Ausschalter mit Schaltschieber für Zählertafeln und: Verteilungstafeln, bestehend aus einem Sockel, in dem die dem . Stromschluß dienenden elektrischen und mechanischen Schaltorgane angeordnet sind., sowie einer mittels Schrauben gegen den Sockel festgezogenen, die Klemmschrauben der Kontaktstücke freigebenden Abdeckhaube, an der der den Schaltschieber bewegende Betätigungshebel befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß alle TeiIe für die Funktion des Schalters, wie Kontaktstücke und dgle-in Aussparungen des Sockels (1) und der Abdeckhaube (2) lose ein-gelegt-bzw: geführt und durch Befestigen der Abdeckhaube (2) am Sockel-(1) in ihrer Funktionslage gehalten werden.
- 2) Mehrpoliger Ausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (6) mit den Anschlußklemmen in kammerartigen Aussparugen (5) des Sockels (1) eingebettet sind, und daß die Abdeckhaube (2) am Fuß mit vorstehenden in die kammerartigen Aussparungen (5) von oben eingreifenden Zapfen (29) ausgestattet ist, die auf die lose eingelegten Kontaktstücke (6) drücken und diese in ihrer Zage durch Verschrauben von Abdeckhaube (2) und Sockel (1) festhalten.
- 3) Yiehrpoliger Ausschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Abdeckhaube (2) in kammerartigen Aussparungen (5) des Sockels (1) festgehaltenen Kontaktstücke (6) aus prismatischen Profilstücken bestehen, die die Befestigungsschrauben (@.) für den Anschluß der Drähte und je einen Kontaktniet (10) enthalten, der durch eine rückseitige Bohrung (9) im Kontaktstück (6) festgenietet ist. l) Mehrpoliger Ausschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (2)-und der Sockel (1) an ihren schmalen Innenseiten Nuten aufweisen, in denen der Schaltschieber (14), der die Schaltstücke enthält, senkrecht geführt ist. 5) Mehrpoliger Ausschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltschieber (1h.) an seinen Schmalseiten Nuten (2$) aufweist, und. Abdeckhaube (2) und Sockel (1) zwecks senkrechter Führung des Schaltschiebers (14) für die Ein- und Ausschaltbewegung entsprechende Rippen (12). Mehrpoliger Ausschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch ge- , kennzeichnet, daß die Achse (1$) des Betätigungshebels .(19) in der Abdeckhaube (2) eingenietet ist" 'und die Befestigungsbuchsen (3) .für die Verschraubung in der Abdeckhaube (2) eingepreßt sind:, Mehrpoliger Ausschalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (l) mit - ohne Seitenschieber im Werkzeug hergestellten"- Durchbrüchen (35) versehen ist, die eingelegte Verklinkungsorgane für eine Schnellbefestigung, bestehend aus Klinke (37) und Druckfeder (36) aufnehmen und in. ihrer Funktionslage schraublos halten, und mit einer der Rastnase (34) der Klinke (37) gegenüberliegenden Gegennase, die an ihm (1) fest angepreßt ist. Mehrpoliger Ausschalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (35) für die Aufnahme der Verklinkungsorgane unterhalb der kammerartigen Aussparung (5) für die Anschlußklemmen liegen, und daß vor den Durchbrüchen (35) in der Preßrichtung im Sockel (1) weitere Aussparungen vorhanden sind, die eine rechteckige Isolierstoffscheibe (40) aufnehmen, die die Kontaktstücke von den Verriegelungsorganen (36, 37, 3$) für die Schnellbefestigung soWeit trennt, daß die benötigten Kriech- und Luftstrecken eingehalten werden.
Applications Claiming Priority (1)
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1964
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