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DE1465363C - Druckgasschalter - Google Patents

Druckgasschalter

Info

Publication number
DE1465363C
DE1465363C DE1465363C DE 1465363 C DE1465363 C DE 1465363C DE 1465363 C DE1465363 C DE 1465363C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
switch
piston
slide
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
4032 Lintorf Grossmann. Franz-Karl. Dipl. Ing
Original Assignee
Calor Emag Elektnzitäts Aktienge Seilschaft. 4030 Ratingen:
Publication date

Links

Description

f) der Ventilschieber des zweiten Zweiwegeventils einen durch einen Teil des Inneren des Schiebers des Doppelventils hindurchgeführten Stößel besitzt, gegen den der Arbeitskolben des beweglichen Kontaktstückes nach einem Teil seines Ausschalthubes stößt und und dann den Ventilschieber dieses Zweiwegeventils in die der Schließstellung des Blasventils entsprechende Stellung drückt und dadurch dieses schließt.
Eine solche Ausbildung hat viele Vorteile. Es wird ein zwangläufiger Ablauf der Schalthandlung auch bei einem weiteren Ausbleiben des Steuerimpules erreicht; andererseits verharrt das bewegliche Schaltstück in der angesteuerten Schaltstellung, unabhängig
eine von der Leistungsschaltstelle unabhängige Blasdüse möglich, deren Strömungscharakteristik nicht durch Lichtbogeneinwirkungen gefährdet ist.
An Hand der Zeichnung wird an einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung nach der Erfindung der Aufbau und die Wirkungsweise näher beschrieben.
Fig'. 1'zeigt einen Druckgasschalter im Längs
stattfindet, wenn nur ein Steuerventil von der einen 15 vom Vorhandensein des Steuerimpulses. Man kann Stellung in eine andere verschoben wird, wobei es z. B. eine Handnotschaltung auf einfache Weise bedurch die Betätigungseinrichtung in der jeweiligen werkstelligen. Da nur ein Druckimpuls auf den Stellung festgehalten wird. Bei einem solchen in der Steuerkolben notwendig ist, können die zu ihm fühdeutschen Auslegeschrift 1003 321 dargestellten renden Steuerleitungen in der arbeitsfreien Zeit Schalter ist der mit dem beweglichen Schaltstift ver- 20 druckfrei gehalten werden.
bundene Arbeitskolben als Differentialkolben ausge- Durch das der Erfindung eigene Ventilsystem ist
bildet, dessen sämtliche Flächen in der Einschaltstellung druckbeaufschlagt sind und -für, die Ausschaltung die größere Kolbenseite entlastet wird.
Mit der Erfindung soll bei einem Schalter der zu- 25
gründe liegenden Art die Aufgabe gelöst werden, ein
in jedem Falle sicheres und einfaches Ansteuern und
einen zwangläufigen Ablauf einer vollständigen
Schalthandlung sowohl in Ein- als auch in Ausschaltrichtung zu gewährleisten und mit einer von der Lei- 30 schnitt in eingeschaltem Zustand vor Beginn der Abstungsschaltstelle unabhängigen Blasdüse zu arbeiten. schaltung;
~ ~ ~ " Fig. 2 zeigt einen Druckgasschalter im Längs
schnitt in ausgeschaltetem Zustand und den Löschmittelstrom;
F i g. 3 zeigt einen Druckgasschalter im Längsschnitt in ausgeschaltetem Zustand.
Gemäß F i g. 1 steht ein ortsfester Hauptkontakt 1 mit einem beweglichen Hauptkontakt 2 in elektrisch leitender Verbindung. Das gesamte Löschsystem ist
Kolben eines Differentialkolbens ist, durch den 40 in einem geschlossenen Schaltergehäuse 3 angeorder in öffnungs- wie in Schließrichtung pneuma- net. Die Zuleitungen zu den Hauptkontakten sind tisch betätigbar ist, wobei der Differentialkolben durch Durchführungen geführt; zu dem ortsfesten noch zusätzlich in Öffnungsrichtung durch eine Hauptkontakt 1 durch die Durchführung 4; die nicht Feder belastet ist; . eingezeichnete Durchführung zum beweglichen Haupt-
c) im Inneren des Schaltgehäuses sich eine Doppel- 45 kontakt 2 mündet im Gleitkontakt 5, der seinerseits ventilanordnung befindet, deren Doppelventil- mit dem beweglichen Hauptkontakt 2 eine elekschieber mittels eines außerhalb des Schalter- trisch leitende Verbindung eingeht. Das Schaltergehäuse^ liegenden, über eine rohrförmige gehäuse 3 umschließt ein durch Ventile gesteuertes Stange gekoppelten Kolbens in die der Ein- Drucksystem des teilweise hochkomprimierten gas- bzw. der Ausschaltstellung des Schalters ent- 50 förmigen Löschmittels, wobei die gespeicherte Drucksprechende Lage verschiebbar ist, wobei sich energie während der Schalthandlungen teilweise abdurch Differcntialbeaufschlagung der Ventil- gebaut und durch einen nicht eingezeichneten Komilüchen der Doppelvcntilschiebcr in beiden End- pressor stets wieder erneuert wird. Der Stutzen 6 Stellungen selbsttätig hält; steht mit dem Hochdrucksystem und der Stutzen 7
d) der weiter im inneren des Schaltgohüuscs lie- 55 mit dem Niederdrucksystem in Verbindung. Die ergende Ventilteil mit dem Schieber des Doppel- forderliche Druckdifferenz läßt sich bis auf eine zu-
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß
a) das bewegliche Schaltstück in an sich bekannter Weise mit einem Arbeitskolben zur pneumatischen Betätigung sowohl in Ein- als auch in Ausschaltrichtung durch Be- und Entlasten der Kolbenflächen verbunden ist und
b) der bewegliche Teil des Blasventils der kleinere
vcntils, der als Dreiwegeventil ausgeführt ist, das bewegliche Schaltstück steuert; e) der zweite als erstes Zweiwegeventil ausgeführte Teil mit dem Schieber des Doppelventils zusam- fio men mit einem zweiten Zweiwegeventil, das einen Vcntilscliiebcr besitzt, die Betätigung des Diasventils steuert, wobei der zum Doppelventil gehörende Ventilschieber mit dem Ventilschieber des /weiten Zweiwcgeventils in der das öffnen der. lilasventils bewirkenden Richtung über eine r.-der in der das Schließen bewirkenden Richtung kraftschlüssig verbunden ist;
lässige Toleranz mittels eines nicht eingezeichneten Druckwächters und eines Kompressors über diese beiden Stutzen konstant halten.
Die Betätigung des beweglichen Schaltstückes erfolgt durch unterschiedliche Druckbeaufschlagung des mit diesem starr verbundenen Arbeitskolbens 8, wobei die Druckbeaufschlagung durch Betätigen eines Ventilschiebers 9 erfolgt, der wieder von einem außerhalb des Schaltcrgchäuscs liegenden Ventilkolben 10 betätigt wird.
Eine unterschiedliche Druckbcaufschlagiing dieses VeiHilkolbcns IO erfolgt durch Stutzen Il und 12,
wobei ein Überdruck im Stutzen 11 eine Einschaltung und ein Überdruck im Stutzen 12 eine Ausschaltung einleitet. Diese Druckdifferenzen in den Stutzen 11 und 12 werden mittelbar durch nicht eingezeichnete Steuer- bzw. Auslöseventile erzeugt, wobei das Antriebsmedium unabhängig vom Löschmittel sein kann und vorteilhaft flüssig ist.
Der Ventilschieber 9, der unmittelbar mit dem Ventilkolben 10 verbunden ist, betätigt ein Dreiwegeventil, das die Schaltbewegung des beweglichen Kontaktes 2 steuert.
Der Ventilkolben 10 ist weiter mit einem Ventilschieber 13 verbunden; er steuert das Ventilglied 14 in der das Öffnen eines Blasventils 19 bewirkenden Betätigungsrichtung kraftschlüssig und in entgegengesetzter Betätigungsrichtung über eine Druckfeder 15. Die zuletzt genannten Steuerglieder 13, 14 regulieren die Druckbeaufschlagung eines Raumes 16, der für einen Differentialkolben 17/18 den einen Zylinderraum darstellt. Die zweite Beaufschlagungsfläche dieses Differentialkolbens entsteht durch den Ring 18, der gleichzeitig als Ventilteller für das Blasventil 19 dient.
In dem dargestellten Schaltzustand ist der Ring 18 druckbeaufschlagt, in dem Raum 16 herrscht ein Unterdruck, demnach ist das Blasventil 19 geschlossen. Die angeführten Pfeile beziehen sich auf den später beschriebenen Einschaltvorgang.
Wird nach F i g. 2 der Ventilkolben 10 durch den Stutzen 12 druckbeaufschlagt, werden die Ventilschieber 9 und 13 sowie das Ventilglied 14 so betätigt, daß durch Druckausgleich die in Pfeilrichtung ange- ; deutete Löschmittelströmung entsteht. Dabei wird der Raum 16 druckbeaufschlagt. Dadurch hebt sich der Differentialkolben 17, und das Löschventil 19 öffnet sich. Dieser Vorgang wird durch eine Feder 21 unterstützt. Gleichzeitig wird der Kolben 8 nach unten gedrückt, die Kontakte 1 und 2 trennen sich, der zwischen ihnen brennende Lichtbogen gerät in den Strömungsbereich der Blasdüse 20 und wird durch intensive Löschmittelströmung gelöscht. Die Druckausgleichsrichtungen sind durch Pfeile angegeben.
Nach Beendigung des Schaltvorganges nach F i g. 3 gelangt der Arbeitskolben 8 in die untere Anschlagstellung. Hierbei drückt er unter Überwindung der Federkaft der Druckfeder 15 das Ventilglied 14 nach unten; damit kann sich der Druck aus dem Raum 16 in Pfeilrichtung entlasten, die Druckfeder 21 wird durch die Druckwirkung auf den Differentialkolben 17/18 zusammengedrückt, das Blasventil 19 schließt sich. Der Ausschaltvorgang ist abgeschlossen. Der Ventilkolben 10 kann völlig entlastet werden, die Ventilschieber 9 und 13 halten sich selbsttätig, das Ventilglied 14 wird durch den Arbeitskolben 8 in seiner Endstellung gehalten.
Zum Einschalten wird nach F i g. 1 der Ventilkolben 10 durch den Stutzen 11 von oben druckbeaufschlagt. Die Ventilschieber 9 und 13 werden nach unten bewegt und halten jetzt das Ventilglied 14 in der unteren Sperrstellung, damit verbleibt der Differentialkolben 17/18 in seiner unteren Stellung und die Blasdüse 20 geschlossen. Es erfolgt ein Druckausgleich in Pfeilrichtung, der Arbeitskolben 8 wird angehoben, damit schaltet das Gerät ein. Anschließend kann die Druckbeaufschlagung auf den Ventilkolben 10 entfallen; das Ventilsystem hält sich durch die Differentialdruckbeaufschlagung selbsttätig.

Claims (4)

4 Patentansprüche:
1. Druckgasschalter mit geschlossenem Gaskreislauf mit einem in einem Niederdruckbehälter angeordneten Hochdruckbehälter und mit einem in der Nähe der Unterbrechungsstelle angeordneten, ringförmigen Blasventil, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) das bewegliche Schaltstück (2) ist in an sich bekannter Weise mit einem Arbeitskolben (8) zur pneumatischen Betätigung sowohl in Ein- als auch in Ausschaltrichtung durch Be- und Entlasten der Kolbenflächen verbunden;
b) der bewegliche Teil des Blasventils (19) ist der kleinere Kolben eines Differentialkolbens (17, 18), durch den er in öffnungs- wie in Schließrichtung pneumatisch betätigbar ist, wobei der Differentialkolben noch zusätzlich in Öffnungsrichtung durch eine Feder (21) belastet ist;
c) im Inneren des Schaltergehäuses (3) befindet sich eine Doppelventilanordnung, deren Doppelventilschieber (9, 13) mittels eines außerhalb des Schaltergehäuses liegenden, über eine rohrförmige Stange gekoppelten Kolbens (10) in die der Ein- bzw. Ausschaltstellung des Schalters entsprechende Lage verschiebbar ist, wobei sich durch Differentialdruckbeaufschlagung der Ventilflächen der Doppelventilschieber in beiden Endstellungen selbsttätig hält;
d) der weiter im inneren des Schaltergehäuses (3) liegende Ventilteil mit dem Schieber (9) des Doppelventils, der als Dreiwegeventil ausgeführt ist, steuert das bewegliche Schaltstück;
e) der zweite als erstes Zweiwegeventil ausgeführte Teil mit dem Schieber (13) des Doppelventils steuert zusammen mit einem zweiten Zweiwegeventil, das einen Ventilschieber (14) besitzt, die Betätigung des Blasventils (19), wobei der zum Doppelventil gehörende Ventilschieber (13) mit dem Ventilschieber (14) des zweiten Zweiwegeventils in der das Öffnen des Blasventils bewirkenden Richtung über eine Feder (15) in der das Schließen bewirkenden Richtung kraftschlüssig verbunden ist;
f) der Ventilschieber (14) des zweiten Zweiwegeventils besitzt einen durch einen Teil des Inneren des Schiebers (9, 13) des Doppelventils hindurchgeführten Stößel, gegen den der Arbeitskolben (8) des beweglichen Kontaktstücks (2) nach einem Teil seines Ausschalthubes stößt und dann den Ventilschieber (14) dieses Zweiwegeventils in die der Schließstellung des Blasventils (19) entsprechende Stellung drückt und dadurch dieses schließt.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (10) hydromechanisch betätigt wird.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem Kolben
(10) führenden Steuerleitungen in der schaltfreien Zeit druckfrei gehalten sind.
4. Druckgasschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederdruckanschluß für das Steuerventilsystem des Schalters über den rohrförmig ausgebildeten Ventilschieber (9, 13) bewirkt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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