DE1465055A1 - Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Waermespeicher-Heizeinrichtung - Google Patents
Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Waermespeicher-HeizeinrichtungInfo
- Publication number
- DE1465055A1 DE1465055A1 DE19631465055 DE1465055A DE1465055A1 DE 1465055 A1 DE1465055 A1 DE 1465055A1 DE 19631465055 DE19631465055 DE 19631465055 DE 1465055 A DE1465055 A DE 1465055A DE 1465055 A1 DE1465055 A1 DE 1465055A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resistor
- sensor
- charging
- setpoint
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 32
- 238000005338 heat storage Methods 0.000 title claims description 7
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 claims 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 8
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N s-[2-[[4-(acetylsulfamoyl)phenyl]carbamoyl]phenyl] 5-pyridin-1-ium-1-ylpentanethioate;bromide Chemical compound [Br-].C1=CC(S(=O)(=O)NC(=O)C)=CC=C1NC(=O)C1=CC=CC=C1SC(=O)CCCC[N+]1=CC=CC=C1 XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/1919—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller
- G05D23/1923—Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller using thermal energy, the cost of which varies in function of time
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/275—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Control Of Resistance Heating (AREA)
- Central Heating Systems (AREA)
Description
St !K Kuus köSnImaKn ^s!f^rf' den
Köü, 79414
P H 65 055.6
Herbert Kirn 75 Karlsruhe-Waldstadt Waldenburger Straße 6
Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Wärmespeicher-Heizeinrichtung
Gegenstand des Patents ... (Patentanmeldung P 14 65 052.3) ist eine Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens
einar elektrischen Wärmespeieher-Heizeinrichtung mit einem
der Speichertemperatur ausgesetzten Meßfühler, einer der Heizeinrichtung unmittelbar zugeordneten, von Hand einstellbaren
Einrichtung zur Vorgabe einer ersten Sollwert-Komponente entsprechend dem zulässigen maximalen Speichersollwert und
einem Überwachungsorgan zum Vergleich des eingestellten Sollwertes
mit einem von dem Meßfühler gelieferten Istwert sowie zur Abschaltung fcvö3a Speisestromkreisen der Heizeinrichtung
in Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleichs, wobei eine
Unterlagen WVP^
809813/076!
von einer zentralen Stelle aus einstellbare Einrichtung zur ' Abgabe einer zusätzlichen, von dem Zustand der Heizeinrichtung
unabhängigen und der ersten Sollwert-Komponente· überlagerten weiteren Sollwert-Komponente vorgesehen ist.
Bei dieser Anordnung wird sowohl eine zentrale Einstellung der Aufheiztemperatur für mehrere Geräte gleichzeitig als
auch die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse in der Temperierung einzelner Räume durch manuelle Einstellung von
Sollwertkomponenten vorgenommen. Eine automatische Einstellung der Temperatur*? auf die die Speicherkerne der elektrischen
Speicherofen aufgeheizt werden, je nach Tageszeit in Abhängigkeit
von der Außentemperatur auf verschiedene Höhe ist jedoch nicht vorgesehen.
Zur automatischen Aufladung von elektrischen Nachtstromspeicheröfen
bei Berücksichtigung der herrschenden Witterung ist bereits ein beheizter Wetterfühler bekannt. Der Wetterfühler
besteht im einzelnen aus einem Behälter mit Wärmedämmung, in dem ein einfacher Thermostat ohne Umschaltkontakt
und ein Heizwiderstand untergebracht sind. Mit; dem Wetterfühler
ist ein Summierwerk mit einem verhältnismäßig aufwendigen Ferraris-Meßwerk verbunden, das die Signale über einen Tag
summiert. In Abhängigkeit von der gebildeten Summe wird die Aufladezeit der Heizungsanlage verstellt, und zwar gleichmäßig
für alle Geräte. Dabei wird die Kerntemperatur in den . einEelnen Speicherofen nicht berücksichtigt. Die Kerntemperatur
809813/0761
146505S
eines Speicherofens kann sich also aufschaukeln.
Zum Stand der Technik gehört ferner eine Vorrichtung zur Vorgabe eines Sollwertes eines Wärmegerätes von einem entfernten
Ort aus. Bei dieser Vorrichtung reicht ein nicht einstellbarer Festwertthermostat, dessen Temperaturfühler mit
einer Heizwicklung umgeben ist, in einen Heizkessel hinein. Die Heizwicklung steht über einen getrennten Widerstand, der
einstellbar ist, und über einen Außenfühler mit einer Spannungsq.uelle
in Verbindung. Der Außenfühler weist einen Thermostaten mit Umschaltkontakt und einen Heizwiderstand in
einem Gehäuse auf. Der Heizwiderstand in dem Außenfühler* wird stets dann aufgeheizt, wenn der Heizwiderstand in dem
Heizkessel abgeschaltet ist und umgekehrt. Diese Vorrichtung ermöglicht jedoch keine individuelle Einstellung mehreuyWärmespeicher
bei gleichzeitiger zentraler Verstellung.
Der vorliegenden Zusatzerfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens
einer elektrischen Wärmespeicherhei8einrichtung zu schaffen, die zentral verstellt werden kann, gleichzeitig eine individuelle
Einstellung der Wärmespeicher-Heizeinrichtung erlaubt und die außerdem in Abhängigkeit von der Witterung und
der Tageszeit automatisch variiert wird. Diese Vorrichtung soll sich durch einen möglichst geringen Aufwand auszeichnen.
Mit ihr soll ferner die Möglichkeit geschaffen werden, daß nur die stark entladenen Speicheröfen zu Beginn der Nieder-
809813/0761
tarifzeit eingeschaltet werden, die übrigen jedoch erst
später hinzugeschaltet werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für eine Anordnung der
eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß die Einrichtung zur Abgabe einer zusätzlichen Sollwertkomponente mit
einem an sich bekannten, elektrische Impulse erzeugenden Außenfühler elektrisch verbunden ist.
Der Außenfühler unterbricht den Steuerstrom impulsartig, < so daß mit kälter werdender Außentemperatur die dem Widerstand
am Temperaturfühler des Aufladethermostaten zufließenden Einschaltimpulse immer kürzer und die Ausschaltimpulse
immer länger werden und somit der Mittelwert der Steuerspannung immer mehr absinkt, bis schließlich bei der minimalen
Außentemperatur, für die die Anlage ausgelegt ist, der Steuerstrom dauernd unterbrochen wird. Hierdurch erhalten
die Temperaturfühler der Aufladethermostate der elektrischen
Speicheröfen keine zusätzliche Aufheizung, wodurch die Aufladethermostate erst bei der höchstzulässigen Temperatur
der Speicherkerne abschalten. Ist die Außentemperatur so hoch angestiegen, daß keine Raumheizung mehr erforderlich
ist, dann wird der Steuerstrom nicht mehr unterbrochen. Damit werden die Temperaturfühler der Aufladethermostate
auf Abschalttemperatur aufgeheizt und die Speicherheizung ausgeschaltet.
8098 13/0761
Bei dieser Vorrichtung "bleibt die gleichzeitige zentrale
und individuelle Einstellbarkeit der Speicherofen voll erhalten, und außerdem wird die Aufladung der Speicheröfen in
Abhängigkeit von der Witterung gesteuert. Die Heizung der Speicherkerne jedes einzelnen Gerätes wird selbsttätig bei
einer Kerntemperatur abgeschaltet, die umgekehrt proportional
der Außentemperatur ist. Es wird sichergestellt, daß sich die Kerntemperatur eines Speicherheizgerätes nicht aufschaukeln
kann. Das Signal des Außenfühlers fließt unmittelbar zu den einzelnen Speicherheizgeräten und nicht erst in
ein summierendes Steuergerät. Der Aufwand für die neue Vorrichtung ist also verhältnismäßig gering. Durch einen kleinen
Mehraufwand ist es bei einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der neuen Vorrichtung möglich, die Einschaltzeitpunkte
der Speicherheizgeräte zu verschieben.
Bei dem geschilderten Aufbau der Vorrichtung werden alle in einer Anlage zusammengeschlossenen elektrischen Speicherofen
mit dem Beginn der Niedertarifzeit eingeschaltet. Erfahrungsgemäß
sind nun aber die elektrischen Speicherofen einer Anlage nichV gleichmäßig stark entladen, wenn die Niedertarifzeit und damit die Aufladung beginnt. Je nach der Himmelsrichtung,
zu der die Fenster eines Raumes liegen, nach dem herrschenden Wetter und nach der Benutzung der einzelnen Räume
sind die elektrischen "Speicheröfen in gewissen Räumen stärker, in anderen schwächer entladen. Mit dem Beginn der Niedertarifzeit
wurden bei der bisher beschriebenen Vorrichtung alle
809813/0761 '
Speicheröfen eingeschaltet werden. Nach wenigen Aufladestunden
würden sich die elektrischen Speicheröfen jedoch ausschalten, die nur wenig entladen waren, und mit fortschreitender
Zeit würden sich immer mehr elektrische Speicheröfen ausschalten, bis gegen Ende der tariflichen Nachtzeit
nur noch wenige elektrische Speicheröfen eingeschaltet 3ind.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist dazu die Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung derart ausgebildet, daß im
Strompfad zum Heizwiderstand im Außenfühler ein Widerstand angeordnet ist, der durch den Kontakt einer Schaltuhr überbrückbar
ist. Damit werden die elektrischen Speicheröfen, die stark entladen wurden, d. h. viel Wärme verloren haben,
schon zu Beginn der Niedertarifzeit, die übrigen jedoch
später eingeschaltet. Die elektrischen Speicheröfen können also nur wenig Wärme vor dem Beginn der Entladezeit über die
Oberfläche abgeben. Auch aus der Sicht der Elektrizitätsversorgung ist eine derartige Steuerung günstiger, da die Belastungskurve
der Versorgungsnetze gegen Morgen in der Regel tiefer als in den späten Abendstunden verläuft.
Ferner ist die Anordnung günstig so ausgestaltet, daß der
Widerstand im Strompfad zum Heizwiderstand als Doppelwiderstand mit zwei Schleife1!! und einer Mittelanzapfung ausgebildet
ist, daß der Heizwiderstand mit dem einen Schleifer in Verbindung steht, und daß ein Schließkontakt der Schaltuhr
809813/0761
146505S
mit der Mittelanzapfung und dem anderen Schleifer gekuppelt
ist. Damit wird die erwünschte Steuerung mit einem geringen Aufwand erzielt«
Ein Ausiührungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
anhand einer Zeichnung beschrieben:
In einem als Außenfühler ausgebildeten wärmeisolierten Kästchen F befindet sich ein Heizwiderstand 19 und ein Thermostat
dessen Kontaktzunge 17 unterhalb des am Thermostat eingestellten Sollwertes an einer Kontaktzunge 18 anliegt. Der
über eine Hilfsenergie-Leitung 14 mit Schalter 22 zufließende Strom heizt den Widerstand 19 und damit den Innen-rauo des
Außenfühlers F auf. Sobald der Sollwert der Temperatur im Außenfühler erreicht ist, öffnet die Kontaktzunge 17 sprungartig
den Kontakt mit der Zunge 18 und schließt ihn mit der Kontaktzunge 16. Der Heizwiderstand 6a am Temperaturfühler 6
des Aufladethermostaten 5 erhält Spannung und beginnt, den Temperaturfühler 6 aufzuheizen.
Sobald die Temperatur im Außenfühler etwas abgesunken ist, öffnet die Kontaktzunge 17 den Kontakt mit der Kontaktzunge
und schließt ihn mit 18 usw. usw. Je niedriger die Außentemperatur
ist, umso langer bleiben bei jedem Regelspiel die Kontaktzungen 17 und 18 geschlossen und umso langer sind
die Öffnungszeiten zwischen den Kontaktzungen 16 und 17 im
Verhältnis zu deren Schließungszeiten. Damit sinkt der MLt-
• · ' 809813/076!
telwert der Heizleistung der Widerstände 6a mit kalter werdendem
Außenklima ab, d. h. die Temperaturfühler 6 werden durch die Widerstände 6a um so weniger zusätzlich erwärmt,
je kälter das Außenklima ist. Im gleichen Maße wie die Außentemperatur
absinkt und die Temperaturfühler 6 schwächer beheizt werden, steigt die {Temperatur, auf die die Speicherkerne
1 aufgeheizt werden und damit die gespeicherte Wärmemenge an.
Bei der minimalen Außentemperatur, für die die Heizungsanlage berechnet ist, bleiben die Kontakte 17 und 18 dauernd
geschlossen, die Temperaturfühler 6 werden nicht zusätzlich aufgeheizt, und die Aufladethermostate 5 schalten erst bei
der höchsten zulässigen Speicherkerntemperatur ab.
Ist die Außentemperatur so hoch angestiegen, daß eine Raumheizung nicht mehr erforderlich ist, dann bleiben die Kontakte
16 und 17 dauernd geschlossen, die Widerstände 6a liegen dauernd an der vollen Steuerspannung und heizen die Temperaturfühler
6 so stark auf, daß die Thermostäte 5 die Stromzufuhr
zu den Heizwiderständen dauernd unterbrechen.
Um die Stromzufuhr zu den Speicherofen während der Zeit des
hohen Stromtarifes (am Tage) zu sperren und in der Zeit des niederen Stromtarifes (nachts) freizugeben, kann ein Kontakt B
einer Schaltuhr 20 zwischen die Hilfsenergieleitung 14 und die Steuerleitung 11 gelegt werden. Während cter Sperrzeit
809813/0761
(am Tage) wird an die leistungsschwachen Widerstände 6a (ca. 20 Watt) durch'den Kontakt B der Schaltuhr 20 unmittelbar
Spannung gelegt und somit der Temperaturfühler 6 voll aufgeheizt, so daß der Thermostat 5 die Stromzufuhr sperrt.
Nachts unterbricht der Kontakt B die unmittelbare Verbindung zwischen der Hxlfsenergieleitung 14 und dem Steuerkontakt 16,
so daß die Speicherofen in Abhängigkeit von der Außentemperatur aufgeladen werden.
Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Arbeitsweise der Vorrichtung
ist, daß die Wärmeträgheit der Temperaturfühler 6 und die Anzahl Regelspiele des Außenthermostates aufeinander
abgestimmt sind.
Das Verfahren ist auch anwendbar, wenn der Thermostat 18
im Außenfühler P nur einen Öffnungskontakt hat. Durch den Thermostat im Außenfühler wird in diesem Falle ein Eelais
beeinflußt, das immer dann, wenn der Thermostat im Außenfühler schließt, die Stromzufuhr zu den Widerständen 6a
unterbricht und umgekehrt.
Zur Einschaltung unterschiedlich entladener Speicheröfen
zu verschiedenen Zeiten dienen folgende Teile der Anordnung:
Ein Doppelwiderstand 30 liegt in Reihe mit einem Widerstand 19 des AuSenfühlers F. Durch Verstellen des Doppelwiderstandes 50 ändert sich die Leistung des Widerstandes
809813/0761
- ίο -
nicht, da der Teil des Widerstandes 30, der mit dem Widerstand
19 des Außenfühlers in Reihe liegt, auch bei Betätigung der Verstelleinrichtung gleich bleibt. Wird jedoch ein
Teil des Doppelwiderstandes 30 durch einen Kontakt A der Schaltuhr 20 überbrückt, dann steigt die Heizleistung des
Widerstandes 19 im Außenfühler an. Der Thermostat im,Außenfühler
reagiert jetzt ebenso, als wenn die Außentemperatur angestiegen wäre. Der Widerstand 19 wird durch den Thermostaten
des Außenfühlers F jetzt verkürzt ein- und längere Zeit ausgeschaltet, während die Widerstände 6a an den Temperaturfühlern
6 der elektrischen Speicherofen längere Zeit ein- und kürzere Zeit ausgeschaltet werden.
Die Temperaturfühler 6 werden dadurch von den Widerständen 6a verstärkt vorgeheizt, so daß die Aufladethermostate 5 die
Aufladung bei einer Temperatur der Speicherkerne 1 unterbrechen, die je nach Größe des überbrückten Widerstandes 30
um einen bestimmten Betrag niedriger ist, als wenn der Kontakt A der Schaltuhr 20 geöffnet ist. Die Aufladethermostate
schalten die Aufladung nur derjenigen elektrischen Speicherofen ein, die soweit entladen sind, daß die Temperatur der
Speicherkerne unter dem Wert liegt, bei dem die Aufladethermostate 5 bei geschlossenem Kontakt A der Schaltuhr 20 die
Aufladung unterbrechen.
8098 13/0761
Sobald der Kontakt A öffnet, geben die Aufladethermostate 5
die Aufladung für alle Speicherofen bis zu dem Wert der Temperatur der Speicherkerne frei, bei der die Wärmemenge
gespeichert ist, die bei der herrschenden Außentemperatur zur Heizung der Räume während eines Tages benötigt wird.
Durch das Verstellen des Doppelwiderstandes 30 in der in der Zeichnung dargestellten Weise kann eingestellt werden, auf
welchen Teilbetrag der mit Rücksicht auf die herrschende Witterung erforderlichen Kerntemperatur die Speicherkerne
bei geschlossenem Kontakt A der Schaltuhr 20 aufgeheizt werden.
Es ist auch möglich, mehr als zwei Stufen, d. h. Teilaufladung/Vollaufladung
entsprechend der herrschenden Witt-erung, zu wählen. Hierzu muß der Widerstand 30 mehrfach unterteilt
werden, und eine Schaltuhr mit der gleichen Anzahl Kontakte gibt je nach Tageszeit die Aufladung z. B. zu 30 % oder zu
70 $> oder zu 100 # frei.
Ein Widerstand 23 dient dazu, den Sollwert der gesamten Anlage zu verstellen. Wird der Widerstand 23 vergrößert, dann
werden alle elektrischen Speicheröfen stärker aufgeladen,
wird er vermindert, dann werden sie bei gleichen Witterungsverhältniseen
schwächer aufgeladen.
Das Verfahren nach der Erfindung läßt sich nicht nur "bei
Wärmespeicheröfen mit beheiztem Temperaturfühler des
809813/D781
Aufladethermostaten anwenden, sondern auch bei Speicheröfen,
die einen Stufenthermostaten mit beheiztem Temperaturfühler besitzen, ferner bei solchen, die sowohl die erstgenannte
als auch die zweitgenannte Einrichtung aufweisen.
809813/0761
Claims (2)
1. Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens
einer elektrischen Wärmespeicher-Heizeinrichtung mit einem der Speichertemperatur ausgesetzten Meßfühler f- einer
der Heizeinrichtung unmittelbar zugeordneten, von Hand einstellbaren Einrichtung zur Vorgabe einer ersten Sollwert-Komponente
entsprechend dem zulässigen maximalen Speichersollwert und einem Überwachungsorgan zum Vergleich des eingestellten
Sollwertes mit einem von dem Meßfühler gelieferten Istwert sowie zur Abschaltung von Speisestromkreisen
der Heizeinrichtung in Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleichs, wobei eine von einer zentralen Stelle aus einstellbare
Einrichtung zur Abgabe einer zusätzlichen, von dem Zustand der Heizeinrichtung unabhängigen und der ersten
Sollwert-Komponente überlagerten weiteren Sollwert-Komponente vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(6a, 11) zur Abgabe einer zusätzlichen Sollwert-Komponente mit einem an sich bekannten, elektrische Impulse erzeugenden
Außenfühler elektrisch verbunden ist.
dadurch gekennzeichnet,
2. Anordnung nach Anspruch 1, daß der Außenfühler aus einem
wärmeisolierten Kästchen (F) besteht, in dem sich ein Thermostat mit Umschaltkontakt (16, 17, 18) und ein Heizwiderstand
(19) befinden.
809813/0761
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Außenfühler ein Thermostat ohne Umschaltkontakt angeordnet
ist, d£!e mit einem Umschaltrelais elektrisch gekoppelt
ist.
4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,, dadurch gekennzeichnet, daß im Strompfad zum Heizwiderstand (19)
im Außenfühler ein Widerstand (30) angeordnet ist, der durch den Kontakt (A) einer Schaltuhr (20) überbrüekbar
ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Widerstand (30) im Strompfad zum Heizwiderstand als Doppelwiderstand mit zwei Schleifet und einer Mittelauszapfung
ausgebildet ist, daß der Heizwiderstand mit dem einen Schleifer in Verbindung steht und daß ein Schließkontakt
(A) der Schaltuhr (20) mit der Mittelanzapfung und dem anderen Schleifer gekuppelt ist.
8098 13/0761
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0051535 | 1963-12-04 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1465055A1 true DE1465055A1 (de) | 1968-12-19 |
| DE1465055B2 DE1465055B2 (de) | 1974-08-22 |
Family
ID=46969894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1465055A Withdrawn DE1465055B2 (de) | 1963-12-04 | 1963-12-04 | Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Wärmespeicher-Heizeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1465055B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2020635A1 (de) * | 1970-04-28 | 1971-11-25 | Helmut Freundlieb | Verfahren zur Regelung der Aufladung von elektrisch betriebenen Waermespeichern fuer Heizungszwecke wie Waermespeicher-Raumheizoefen,Waermespeicher-Zentralheizungen od.dgl. in Billigzeitperioden |
-
1963
- 1963-12-04 DE DE1465055A patent/DE1465055B2/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2020635A1 (de) * | 1970-04-28 | 1971-11-25 | Helmut Freundlieb | Verfahren zur Regelung der Aufladung von elektrisch betriebenen Waermespeichern fuer Heizungszwecke wie Waermespeicher-Raumheizoefen,Waermespeicher-Zentralheizungen od.dgl. in Billigzeitperioden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1465055B2 (de) | 1974-08-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2604368A1 (de) | Steueranordnung fuer eine mit elektrischer energie gespeiste heizung | |
| DE1465055A1 (de) | Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Waermespeicher-Heizeinrichtung | |
| DE2306070C3 (de) | Steuervorrichtung für die Aufheizung von Speicherheizgeräten | |
| AT261073B (de) | Anlage mit Wärmespeicher-Heizeinrichtung | |
| DE2344472C3 (de) | Einrichtung zum Steuern eines Brenners | |
| DE1540864A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Heizeinrichtungen | |
| DE1299090B (de) | ||
| CH672015A5 (en) | Generating steam to moisture air - monitoring current to check conductivity of water and regulating top-up and drainage | |
| DE2743403C2 (de) | Elektrisches Heizgerät mit akustischer Signalvorrichtung des erreichten Endes des Heizvorgangs | |
| DE1540869A1 (de) | Vorrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Heizeinrichtungen | |
| DE2540678A1 (de) | Gemischt betriebener speicherheizkoerper | |
| DE2150798B2 (de) | Schaltung zur begrenzung der heizleistung eines heizungssystems waehrend der stossbelastungszeit | |
| AT223717B (de) | Zweikreis-Elektro-Heißwasserspeicher | |
| AT155166B (de) | Verfahren zum Regeln der mittleren Raumtemperatur in Warmwasserheizanlagen, vorzugsweise mit Kohlenbeheizung. | |
| DE2256769A1 (de) | Warmwasser-umlaufzentralheizung | |
| DE1538666C3 (de) | Schaltung zur Steuerung oder Regelung des Stromes fur Verbraucher | |
| DE2349722C2 (de) | Zahnärztliches Handstück | |
| DE1101644B (de) | Energieregler fuer elektrische Heizgeraete mit Mitteln zur Ausschaltung des Raumtemperatureinflusses | |
| DE1565288C (de) | Vorrichtung zur Steuerung der Aufheizung eines Speicherofens | |
| DE1540864C3 (de) | Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Wärmespeicher-Heizeinrichtung | |
| DE710792C (de) | Selbsttaetig arbeitender Temperaturregler fuer Heizungsanlagen | |
| DE1901018A1 (de) | Steuereinrichtung fuer elektrische Waermespeicheroefen | |
| CH183626A (de) | Verfahren zur Regelung der Temperatur eines von einer Heizanlage grosser Wärmeaufnahmefähigkeit beheizten Raumes. | |
| DE1565687B2 (de) | Verfahren zur steuerung von waermespeicheroefen | |
| DE1910564A1 (de) | Elektrischer Heisswasserbereiter mit Temperaturregler und Mitteln zur Kochendwasserbereitung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHN | Withdrawal |