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DE1464555C - Vorrichtung zum Einfuhren und Entneh men von Brennelementen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuhren und Entneh men von Brennelementen

Info

Publication number
DE1464555C
DE1464555C DE1464555C DE 1464555 C DE1464555 C DE 1464555C DE 1464555 C DE1464555 C DE 1464555C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
bearing unit
stop body
tube
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Levallois Seine Le Feuvre Camille Paris Coffin. Lucien, (Frankreich)
Original Assignee
Electncite de France (Service National). Paris
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen und Entnehmen von Brennelementen in einen bzw. aus einem druckgasgekühlten Kernreaktor, dessen Spaltzone, die von parallelen, längs konzentrischer Kreise angeordneten Brennstoffkanälen durchsetzt ist, sich in einem Druckgefäß befindet, dessen Wand von koaxial zu den Brennstoffkanälen angeordneten und mit den Brennstoffkanalmündungen verbundenen Beschickungsschächten durchsetzt ist, bestehend aus einem vertikal angeordneten Führungsrohr, aus einem am unteren Ende des Führungsrohres um eine zur Führungsrohrachse senkrechte Achse schwenkbar gelagerten Schwenkrohr, aus einer unterhalb des Schwenkrohres und koaxial zum Führungsrohr angeordneten rohrförmigen Lagereinheit, die mit axialem Spiel über einen Träger am Führungsrohr befestigt und in die Beschickungsschächte einführbar ist, in eine Zentrierausnehmung an der Brennstoffkanalmündung eingreift und die in ihrem Inneren Brennelemente führt, aus einer innerhalb der Lagereinheit axial verschiebbar gelagerten Hülse, die entweder unmittelbar oder über einen drehsymmetrischen Anschlagkörper auf dem Träger abstützbar ist, und aus einer Lenkstange, die sowohl an der Hülse als auch am Schwenkrohr schwenkbar befestigt ist, so daß die axiale Stellung der Hülse in der Lagereinheit den Winkel zwischen Führungsrohrachse und Schwenkrohrachse festlegt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist in der französischen Patentschrift 1 229 800 und der zugehörigen Zusatzpatentschrift 75 412 beschrieben.
Bei dieser bekannten Vorrichtung erfolgt das radiale Ausschwenken des Schwenkarmes der Brennstpfführung durch Anheben der das untere Gelenk der Lenkstange tragenden Hülse, die in der Zentrierlagereinheit axial geführt ist, mittels einer Gewindespindel, die fest mit der Hülse verbunden ist und bei Drehung der gesamten Beschickungsvorrichtung bzw. der gesamten Brennstofführung um ihre Achse sich in einer in der Zentrierlagerung festgelegten Mutter schraubend nach oben bzw. unten bewegt. Das Ausschwenken des Armes erfolgt dabei stetig während seiner Drehung um die Achse der Beschickungsvorrichtung. Die Mündungen der zu bedienenden Reaktorkanäle müssen infolgedessen auf Spirallinien um die Achse der Zentriervorrichtung angeordnet sein. Dies bedingt zunächst einmal eine ziemlich verwickelte Anordnung der Brennstoffkanalmündungen, und außerdem muß vor dem Herausziehen der Brennstofführung aus dem Gehäuseschacht der Schwenkarm durch eine entsprechende Drehung der gesamten Brennstofführung im umgekehrten Drehsinn wieder genau axial auf den oberen festen Rohrteil ausgerichtet werden. Um mit dem Schwenkarm alle über einen Schacht des Druckgehäuses zu bedienende Kanäle zu erreichen, sind dabei mehrere vollständige Umdrehungen der gesamten Brennstofführung erforderlich, und die genaue Einstellung des Schwenkarmes auf einen bestimmten der Brennstoffkanäle bereitet — auch hinsichtlich der Kontrolle — große Schwierigkeiten.
Eine ähnliche Vorrichtung ist auch in der französischen Patentschrift 1 275 735 beschrieben. Wesentlichstes Merkmal dieser bekannten Vorrichtung ist die formschlüssige Verbindung zwischen der zentrierenden Drehlagereinheit und dem Schwenkarm, deren axiale Lage gegenüber dem axialen Rohr bzw. gegenüber dem Träger der Drehlagereinheit den Schwenkwinkel des Schwenkarmes gegen das axiale Rohr bestimmt. Dazu ist auf der Drehlagereinheit , eine in Achsrichtung verschiebbare Schablone vorgesehen, deren wirksame Oberfläche mit einem an dem Schwenkarm angebrachten Bolzen in Berührung steht. Je nach der axialen Lage der Schablone zu der Drehlagereinheit bzw. je nach dem Abstand des Schablonenendes von dem Reaktorkern ruht der Bolzen auf einer anderen der drei abgeschrägten
ίο Schablonenstufen und führt dementsprechend zu einer mehr oder weniger weitgehenden Abspreizung des Schwenkarmes von dem axialen Rohr. Die Höhenlage des Schablonenendes mit den abgeschrägten Stufen ihrerseits hängt von der. radialen Lage einer das untere Ende der Schablone umgreifenden und über Tragstützen auf dem Reaktorkern ruhenden Kranz ab. Zur Einnahme einer anderen Lage der Tragstützen in bezug auf im Reaktorkern vorgesehene Sacklöcher und damit zur Änderung des Spreizwinkeis des Schwenkarmes ist es also erforderlich, den Kranz mit den Tragstützen und damit auch die fest damit verbundene Schablone und mit ihr den Schwenkarm um die Achse des axialen Rohres zu drehen. Das bedeutet aber, daß die auf konzentrisehen Kreisen um die Zentrieröffnung im Reaktorkern herum angeordneten Kanalmündungen für benachbarte Kreise radial gegeneinander versetzt liegen müssen, da die radiale Lage des Schwenkarmes fest mit seiner Spreizung gegen das axiale Rohr ge-
koppelt ist. ,
Ausgehend von diesem bekannten Stand de^Technik liegt daher der Erfindung die Aufgabe jiügrunde, eine Beschickungsvorrichtung anzugeben, die ' bei einfachstem Aufbau und gleichzeitig bequemer und betriebssicherer Handhabungsweise keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Anordnung der zu bedienenden Brennstoffkanäle des Kernreaktors auf konzentrischen Kreisen rund um den Einführungsschacht für die Vorrichtung in das Druckgehäuse des Reaktors voraussetzt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Anschlagkörper in axialer Richtung relativ zu dem Träger der Lagereinheit. verschiebbar und austauschbar angeordnet ist, daß sich die Hülse auf dem Änschlagkörper unter Zwischenschaltung von Klinken abstützt, die durch Anheben der Hülse versenkbar sind, und daß die Klinken und der Anschlagkörper derart bemessen sind, daß sich beim Absenken der Hülse die !Berührung zwischen Klinken und Anschlagkörper vor dem unmittelbaren Anschlagen der Hülse an eine Tragschulter der Lagereinheit ergibt. *
Die oben beschriebene Beschickungsart wird durch die folgende Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Beschikkungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der oben beschriebenen Beschickungsvorrichtung, wobei die Einzelteile in der Stellung gezeigt sind, die sie einnehmen, wenn die Vorrichtung an einem Greifer hängt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die auf einen zum inneren Kreis gehörigen Kanal abgesenkte Vorrichtung,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht, in der die Einzelteile der Vorrichtung in der Stellung ge-
3 4
zeigt sind, die sie einnehmen, wenn die Vorrichtung Hülse 44 gegen eine innere Schulter 46 der Lagerein-
von einem Mechanismus zum Heben und Senken heit32 bestimmt (Fig. 2) oder durch den Anschlag
in der oberen Stellung gehalten sind, mehrerer an der Hülse 44 sitzender Klinken 48 (von
Fig.4 einen Schnitt durch die über einen zu denen im allgemeinen drei vorhanden sind) gegen
einem äußeren Kreis gehörenden Kanal eingestellte 5 einen Anschlagkörper 50, der sich gegen eine innere
Vorrichtung vor deren Absenken und Schulter 52 der Lagereinheit 32 abstützt (Fig. 4
Fig. 5 als Einzelheit in größerem Maßstab einen und5). Es sind Anschlagkörper 50 unterschiedlicher
Schnitt durch die Lagereinheit der in Fig. 4 darge- Einsatzlänge vorgesehen, um die Relativstellung der
stellten Vorrichtung. Hülse 44 gegenüber der Lagereinheit 32 zu ändern.
Die Beschickungsvorrichtung weist einen in Fig. 1 io Einer jeden Stellung entspricht eine bestimmte win-
dargestellten oberen Teil auf, der aus einem inneren kelmäßige Ausschwenkung des Schwenkarmes 40
Teleskoprohr 10 und einem äußeren Teleskoprohr 12 gegenüber dem Träger 26. Es ist auf diese Weise
besteht. Das äußere Teleskoprohr 12 hat einen kon- möglich, mehrere Gruppen von auf konzentrischen
stanten Innendurchmesser und endet in seinem un- Kreisen angeordneten Kanälen zu bedienen,
teren Teil in einem nach innen vorspringenden 15 Die Klinken 48 sind in Achsen gelagert, die in der
Flansch 14, der mittels einer Keilführung auf dem Hülse 44 sitzen, und schwenken seitlich zurück, so-
inneren Rohr 10 verschieblich ist. In seinem oberen bald die Hülse 44 gegenüber der Lagereinheit 32 an-
Teil weist das Rohr 12 einen Außenflansch 16 auf, gehoben wird. Dieses Anheben ergibt sich, sobald
der sich gegen einen Heb- und Senkmechanismus der Absenkmechahismus die Vorrichtung in die in
für die Vorrichtung abstützt. Die Bohrung des In- ao Fig. 3 gezeigte Stellung bringt, in der das innere
nenrohres 10 besitzt eine konische Verengung 18, die Teleskoprohr 10 allein den Schwenkarm 40 trägt, an
zur Stützung provisorischer Verschlußelemente dient, dem die Hülse 44 hängt.
die als Strahlenschutz dienen. Am oberen Teil ist in Eine Buchse 34, die den Träger 26 verlängert, der Bohrung des Innenrohres 10 eine Handhabungs- greift während des Äbsenkens der Beschickungsvornut 20 vorgesehen, die eine Handhabung des Rohres 35 richtung in eine öffnung ein, die in einer Platte 54 10 mittels einer gestrichelt dargestellten Zange er- vorgesehen ist, die die Zentrierung der Vorrichtung möglicht. Das innere Teleskoprohr 10 ist ebenfalls sicherstellt (Fig. 5). Diese Platte54 ist im allgemeimit einem oberen Flansch 22 versehen, der an dem nen vom Kern 56 des Reaktors durch einen Zwi-Innenflansch 14 anstößt, wenn sich die Vorrichtung schenraum getrennt, durch den Rohrleitungen .,ψτ-in gestreckter Stellung befindet. Die Außenwand des 30 laufen. Eine innere, an die Platte 54 angeschweißte Rohres 12 besitzt schräge Schulterführungen 24 Hülse 58 greift in eine Außenhülse 60 ein,"ilie an (Fig. 2), die selbsttätige Ausrichtung der Vorrich- dem Kern 56 befestigt ist und gegebenenfalls einen tung bei ihrem Ansetzen sicherstellen. Kanal 62 verlängert. Ausdehnungen des Kernes 56
Das Innenrohr 10 greift mit seinem unteren Teil werden auf diese Weise durch eine gegenseitige axiale in einen Träger 26 ein, der U-förmiges Profil hat und 35 Verschiebung der Hülsen 58 und 60 kompensiert, der mit dem Innenrohr 10 durch eine Gleitkupplung Das Anheben und der Austausch des Anschlagkörverbunden ist, die dem Träger 26 ein gewisses axiales pers 50 werden mittels einer Zange bewirkt, die in Bewegungsspiel gibt, um ein Ausschwenken eines eine Innennut 64 des Anschlagkörpers 50 eingreift, rohrförmigen Schwenkarmes 40 zu ermöglichen, wenn Die Klinken 48, die dann in der Wand der Hülse 44 das äußere Teleskoprohr 12 von dem Absenkmecha- 4° versenkt sind, widersetzen sich dem Herausziehen nismus freigegeben ist und nicht mehr mittels seines des Anschlagkörpers 50 nicht. Innenflansches 14 das Innenrohr 10 trägt (wie es Um das Ausschwenken des Schwenkarmes 40 zu Fig. 2 zeigt, in der der Mechanismus gestrichelt dar- erleichtern, wenn die Heb- und Senkvorrichtung den gestellt ist). Das Rohr 10 stützt sich auf den Träger Flansch 16 von der in Fig. 3 gezeigten'Stellung in 26 ab, nachdem es das von der Gleitkupplung gebil- 45 diejenige nach Fig. 4 nach unten führt, ist an der dete Spiel durchlaufen hat. Diese Gleitkupplung be- Innenfläche des U-förmigen Trägers 26 eine Auflaufsteht beispielsweise aus einem von dem Rohr 10 ge- fläche 66 vorgesehen, die eine Rolle 68 des Schwenktragenen Zapfen 28, der in eine Nut 30 des Trägers armes 40 nach außen abstößt. Wenn sich der Arm 26 eingreift. 40 einmal in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befinr
Der U-förmige Träger 26 endet in seinem unteren 50 det, führt ein zusätzliches Herunterlassen sein Ende
Teil in einer Lagereinheit 32, die in eine Buchse 34 bis zur Berührung mit einer Führung 70, in die der
eingeschlossen ist. Während des- Äbsenkens der Vor- entsprechende Kanal des Reaktors ausläuft,
richtung hält eine Feder 36 die Buchse an eine Schul- Die Handhabung der Brennstoffelemente in einem
ter 38 der Lagereinheit angedrückt. Solange die La- Kanal erfordert nacheinander das Ausrichten der
gereinheit 32 nicht an einer Ausnehmung, die später 55 Vorrichtung und ihr Absenken auf den Kanal. Dazu
beschrieben wird, anliegt, hält die Gleitkupplung 28, wird die mit provisorischen Verschlußelementen ver-
30 den Träger 26, wie in Fig. 3 gezeigt, zurück. sehene Beschickungsvorrichtung von einer nicht dar-
Die Brennstoffelemente werden durch das Innen- gestellten Bedienungsmaschine über den Schacht ein-
rohr 10 und durch den Schwenkarm 40 befördert, der gestellt. Die an einem Greifer hängende Vorrichtung
an dem Rohr 10 mittels Lagerzapfen 41 angelenkt ist. 60 wird in zusammengezogenem Zustand und geschlos-
Eine oder mehrere Lenkstangen 42 zum Aus- sen in den Schacht niedergelassen (Fig. 1). Die
schwenken des Armes sind mit ihrem einen Ende an schrägen Schultern 24 des äußeren Teleskoprohres
dem rohrförmigen Schwenkarm 40 und mit ihrem 12 richten die, Vorrichtung im Verlauf des Äbsenkens
anderen Ende an einer in der Lagereinheit 32 glei- an einer Einstellführung aus, wobei das Absenken
tenden Hülse 44 angelenkt. «5 durch Anschlagen des oberen Flansches 16 gegen die
Die Stellung der Hülse 44 in der Lagereinheit 32 das Anheben oder Absenken steuernde Vorrichtung
ist, während der Schwenkarm 40 von der Hülse 44 begrenzt wird, die in Fig. 3 schematisch in gestrichelgetragen wird, entweder durch den Anschlag der ten Linien angedeutet ist. Diese Vorrichtung befin-
det sich dann in der oberen Stellung. Der Endkonus der Lagereinheit 32 leitet zunächst das Zentrieren der Lagereinheit 32 in der Hülse 58 während des Absenkens der Vorrichtung ein und korrigiert einen gewissen Einstellfehler bei dem Einsetzen. Nachdem sich der obere Kragen der Buchse 34 auf der Platte 54 abgestützt hat, wird die Zange gelöst und zurückgezogen. Die Bedienungsmaschine wird durch eine Hauptmaschine zur Beschickung ersetzt, die die Strahlenschutz-Verschlußelemente anhebt, die auf der Verengung 18 des inneren Rohres 10 ruhen.
Das Herunterlassen der Hubvorrichtung von der Stellung nach Fig. 3 in die nach Fig. 2 verursacht das Absenken der Rohre 12 und 10 sowie des oberen Gelenkes des Armes 40, das aus dem an dem Rohr 10 sitzenden Lagerzapfen 41 besteht.
Während eines ersten Arbeitsganges, der das Ausschwenken des Schwenkarmes 40 umfaßt, senken sich die Rohre 12 und 10, die von dem Hubmechanismus gehalten sind, um eine Strecke, die gleich dem in der Nut 30 vorhandenen axialen Bewegungsspiel ist. Wenn sich in der Lagereinheit 32 kein Anschlagkörper 50 befindet, wird die Hülse 44 angehalten, sobald sie sich gegen die Schulter 46 anlegt, wobei „diese Berührung vor dem vollständigen Durchlaufen des von der Nut 30 gebildeten Spiels erfolgt. Die Hülse 44 wird durch Abstützen auf der mittels der Feder 36 festgelegten Lagereinheit 32 angehalten, und das von der Lenkstange 42 und dem Schwenkarm 40 gebildete Gelenksystem wird ausgeschwenkt, wobei sich der Schwenkarm 40 dem Kanal des inneren Kreises gegenüberstellt, auf den die gesamte Vorrichtung durch entsprechende Drehung eingestellt ist.
Bei einem zweiten, dem Absenken des Schwenkarmes 40 entsprechenden Arbeitsgang wird der Mechanismus in die in Fig. 2 gezeigte Stellung übergeführt und das Außenrohr 12 freigegeben, dessen innerer Kragen 14 den Flansch 22 verläßt. Das nun nicht mehr von dem Rohr 12 getragene Rohr 10 ruht auf dem Träger 26. Die dem Gewicht des Trägers 26 und des Schwenkarmes 40 ausgesetzte Feder 36 drückt sich dann um ein Stück zusammen, das so groß ist, daß sich der Arm 40 auf die Führung 70 auflegen kann (Fig. 2).
Die Feder muß offenbar einen maximalen Federweg besitzen, der wenigstens gleich der Absenklänge ist, d. h. gleich dem Abstand des Endes des Schwenkarmes 40 von der gegenüberliegenden Führung am Ende des ersten Arbeitsganges.
Das Ausschwenken des Schwenkarmes 40 wird durch das Auflaufen der Rolle 68 auf die Auflauffläche 66 eingeleitet. Auf diese Weise wird die Gefahr eines Verklemmens des Schwenkarmes 40 gegenüber der Lenkstange 42 ausgeschaltet.
Eines der Enden der Lenkstange 42 ist mit doppeltwirkenden Federn ausgestattet, die ein gewisses Ausschwenkspiel für den Schwenkarm 40 zulassen, damit eine genaue Zentrierung trotz eventueller Fehlausrichtung möglich ist.
Für die Ausrichtung des Schwenkarmes 40 auf einen anderen, demselben Kreis zugehörigen Kanal wird das Rohr 12 mittels der Hubvorrichtung angehoben. Das Zurückkehren der Hubvorrichtung in die in F i g. 3 gezeigte Stellung läßt den Arm 40 wieder zurückschwenken, der von neuem ausgerichtet werden kann. Im Verlauf dieser Ausrichtung unterliegt die Lagereinheit 32 keiner Gegenkraft eines Anschlages, und es muß also nicht mit einem Drucklager ausgerüstet sein. Nach der erneuten Ausrichtung des Armes 40 genügt es, ihn wieder abzusenken, um ihn um dasselbe Maß wie vorher wieder auszuschwenken.
Um das Ausschwenken des Schwenkarmes 40 bis zu einem äußeren Kreis zu erzielen, wird die gesamte Vorrichtung mittels der Hubvorrichtung angehoben, und ein Anschlagkörper 50, dessen Höhe die maximale winkelmäßige Ausschwenkung des Armes 40 bestimmt, wird in eine Zeile der Hauptmaschine eingeführt und mittels eines Greifers in die Lagereinheit 32 heruntergelassen. Die drei Klinken 48 befinden sich in der Wand der Hülse 44 und geben den notwendigen Durchgang für den Anschlagkörper frei. Der Arm 40 wird in die Richtung des gewünschten Kanals gedreht und abgesenkt. Die Hülse 44 senkt sich in die Lagereinheit 32 bis zu einer Stellung, in der die Klinken 48 an dem Anschlagkörper 50 anliegen. Die Hülse 44, die nun höher liegt als ohne Anschlagköfper 50, gibt dem Schwenkarm 40 eine stärkere winkelmäßige Ausschwenkung. Dieselben Arbeitsgänge wie im Falle des inneren Kreises gestatten den Übergang auf einen anderen Kanal in demselben Kreis. Um zu einem anderen Kreis überzugehen, genügt es, den Anschlagkörper 50 auszuwechseln, während sich die Vorrichtung in der oberen Stellung befindet.
Nach abgeschlossener Arbeit in den Kanälen wird der eingesetzte Anschlagkörper 50 mittels einer Zange zurückgezogen und in der Hauptmasjjhme abgestellt. Die Strahlenschutzverschlüsse werden dann wieder in das Rohr 10 eingesetzt. Die Ha*uptmaschine wird durch die Bedienungsmaschine ersetzt und die Vorrichtung hochgehoben. .
Es ist festzustellen, daß der Schwenkarm 40 sich bei jedem Wechsel eines Kanals oder Kreises in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, sobald die Vorrichtung angehoben wird. Der Schwenkarm 4(f kann aber in keinem Fall in ausgeschwenkter Stellung blockiert bleiben, selbst wenn ein Anschlagkörper 50 in der Lagereinheit 32 festgeklemmt bleibt.
Die Funktionssicherheit ist deshalb stets gewähr-' leistet.
Die Verbindung zwischen dem Schwenkarm 40 und der Kanalführung sichert eine gute Abdichtung, da diese Verbindung mit dem größten Teil des Gewichtes des Rohres 10 und des Schwenkarmes 40 belastet ist.

Claims (7)

Patentansprüche: /;
1. Vorrichtung zum Einführen und Entnehmen von Brennelementen in einen bzw. aus einem druckgasgekühlten Kernreaktor, dessen Spaltzone, die von parallelen, längs konzentrischer Kreise angeordneten Brennstoffkanälen durchsetzt sind, sich in einem Druckgefäß befindet, dessen Wand von koaxial zu den Brennstoffkanälen angeordneten und mit den Brennstoffkanalmündungen verbundenen Beschickungsschächten durchsetzt ist, bestehend aus einem vertikal angeordneten Führungsrohr, aus einem am unteren Ende des Führungsrohres um eine zur Führungsrohrachse senkrechte Achse schwenkbar gelagerten Schwenkrohr, aus einer unterhalb des Schwenkrohres und koaxial zum Führungsrohr angeordneten rohrförmigen Lagereinheit, die mit axialem Spiel über
einen Träger am Führungsrohr befestigt und in die Beschickungsschächte einführbar ist, in eine Zentrierausnehmung an der Brennstoffkanalmündung eingreift und die in ihrem Innern Brennelemente führt, aus einer innerhalb der Lagereinheit. axial verschiebbar gelagerten Hülse, die entweder unmittelbar oder über einen drehsymmetrischen Anschlagkörper auf dem Träger abstützbar ist, und aus einer Lenkstange, die sowohl an der Hülse als auch am Schwenkrohr schwenkbar befestigt ist, so daß die axiale Stellung der Hülse in der Lagereinheit den Winkel zwischen Führungsrohrachse und Schwenkrohrachse festlegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (50) in axialer Richtung relativ zu dem Träger (26) der Lagereinheit (32) verschiebbar und. austauschbar angeordnet ist, daß sich die Hülse (44) auf dem Anschlagkörper (50) unter Zwischenschaltung von Klinken (48) abstützt, die durch Anheben der Hülse versenk- so bar sind, und daß die Klinken (48) und der Anschlagkörper (50) derart bemessen sind, daß sich beim Absenken der Hülse die Berührung zwischen Klinken und Anschlagkörper vor dem unmittelbaren Anschlagen der Hülse an eine Tragschulter (46) der Lagereinheit (32) ergibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (48) in Zapfen gelagert sind und beim Anheben der Hülse (44) unter dem Einfluß ihrer Eigenschwere in die Hülse (44) einschwenken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagereinheit (32) eine Auflauffläche aufweist, die beim Absenken der Hülse (44) eine Ausrichtung der Klinken (48) auf den Anschlagkörper (50) bewirkt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlagkörper (50) mit einer die Hülse (44) überragenden Verlängerung versehen ist, in die eine Innennut (64) eingearbeitet ist, die eine Handhabung des Anschlagkörpers (50) mittels einer Zange ermöglicht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte am Träger (26) befestigte Lagereinheit (32) von einer sich auf der Brennstoffkanalmündung abstützenden Buchse (34) aufnehmbar und elastisch in einer gegenüber der Buchse festgelegten axialen Stellung fixierbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als elastische Kupplung zwischen der Lagereinheit (32) und der Buchse (34) eine Feder (36) vorgesehen ist, die zwischen zwei Beilagscheiben zusammengepreßt ist, welche bestrebt sind, sich gleichzeitig auf zwei Schultern aufzusetzen, von denen die eine an der Lagereinheit (32) und die andere an der Buchse (34) angebracht ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,. dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Spiel zwischen dem Führungsrohr (10) und dem Träger (26) eine Verstellmöglichkeit ergibt, die für das Zurückr schwenken des Schwenkrohres (40) ausreicht; selbst wenn sich das Schwenkrohr (40) in *der von der Lagereinheit (32) am weitesten entfernten Stellung befindet und unabhängig davon, was für ein Anschlagkörper (50) eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109621/89

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