DE1464156C - Kaltkathodenanzeigerohre - Google Patents
KaltkathodenanzeigerohreInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Kaltkathoden-Anzeige- übereinandergeschichtet sind. Die Zuführung zu
glimmlampe zur Darstellung unterschiedlicher Zei- diesen Kathoden erfolgt über Stifte, die durch zwei
chen, mit einem ein Betrachtungsfenster aufweisen- Glimmerplatten durchgeführt sind, und über isolierte
den Röhrenkolben, der eine gasförmige Atmosphäre Zuführungsleitungen, die mit Stiften im Röhrensockel
unter einem zur Aufrechterhaltung von Kathoden- 5 verbunden sind. Von den beiden Glimmerplatten
glimmen ausreichenden Druck enthält, ferner mit dient eine als Schutz gegen zerstäubtes Material. Eine
einer Anode und einer Anzahl länglicher, band- solche Röhre ist sehr kompliziert im Aufbau und
förmiger Kathoden, die innerhalb des Röhrenkolbens bringt vor allem Schwierigkeiten bei der Ablesung,
von leitenden Traggliedern derart gehalten werden, da Abschattungen durch die nicht im Betrieb befinddaß
eine Sichtseite jeder Kathode dem Betrachtungs- io liehen Kathoden auftreten und bei der seitlichen
fenster gegenüberliegt, wobei die Sichtseiten der Ablesung der Ziffern eine beträchtliche Parallaxe
Kathoden in einer gemeinsamen Ebene liegen und die auftritt. Im übrigen ist auch hier die durchgehende,
Kathoden in einem Muster angeordnet und jeweils sorgfältige Isolierung der Zuführungsleitungen und
mit einem Kathodenleiter verbunden sind, so daß der Anschlußstifte im Röhrensockel wegen der notgewünschte
Kombinationen der Kathoden gleich- 15 wendigen Sorgfalt sehr aufwendig und verteuert die
zeitig erregbar sind, um als eine ein gewünschtes Herstellung einer solchen Röhre stark.
Zeichen darstellende Einheit zu glimmen, und wobei Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 2 783 408 die Enden der Kathoden dicht beieinanderliegen, so eine Anzeigeröhre bekannt, bei der die verschiedenen daß bei gleichzeitiger Erregung zweier benachbarter Anzeigeelektroden mit Hilfe von Krampen an einer Kathoden das Glimmen der einen Kathode in das 20 Glimmerscheibe befestigt sind und daher in einer Glimmen der anderen Kathode derart übergeht, daß Ebene liegen. Diese Krampen und die von ihnen wegder Eindruck einer einzigen glimmenden Kathode führenden Anschlußleiter werden hier mit Alumi- (jQ-entsteht. niumoxyd überzogen, vermutlich zum Zwecke der ■Die moderne Technologie, insbesondere die Isolation. Auch hier gilt, daß diese Maßnahme sehr Rechenmaschinentechnik, erfordert an vielen Stellen 25 aufwendig ist und die Herstellung stark verteuert, den Einsatz von numerischen oder alphanumerischen Außerdem ist es im Betrieb unvermeidlich, daß sich Anzeigeröhren. Diese Röhren sind praktisch ununter- zerstäubtes Kathodenmaterial auf der Vorderseite brachen im Betrieb und müssen deshalb eine hohe dieser Glimmerscheibe niederschlägt, wodurch mit Lebensdauer haben. Die angezeigten Zeichen müssen der Zeit leitende Verbindungen zwischen den eindabei sehr hell sein, was einen hohen Strom zwischen 30 zelnen Anzeigeelektroden entstehen und daher die der Anode und den Kathoden der Röhre erfordert. sichere Funktion der Röhre nicht mehr gewährleistet Falls das dargestellte Zeichen durch das Glimmen ist. Eine solche Anzeigeröhre kann also nur eine verschiedener Kathoden gebildet wird, müssen die ziemlich kurze Lebensdauer haben und ist daher für Enden dieser Kathoden außerdem dicht beieinander- viele Anwendungsfälle ungeeignet,
liegen, damit für den Betrachter der Eindruck ent- 35 Aus der USA.-Patentschrift 2 878 407 ist ferner steht, es handele sich um ein ununterbrochenes eine Kaltkathodenanzeigeröhre bekannt, bei welcher Zeichen. Bei der Herstellung solcher Kaltkathoden- die einzelnen Kathoden in Form verschiedener anzeigeröhren hoher Leuchtdichte muß man diese Ziffern gebogen und übereinandergeschichtet sind. Röhren einem strengen Alterungsprozeß bei ab- Unterhalb dieser Anoden ist ein Drahtgitter vornormal hohem Strom unterziehen, um beim Endpro- 40 gesehen, das dazu dienen soll, zerstäubtes Kathodendukt die gewünschte Charakteristik zu erhalten. material aufzufangen, das sich sonst auf den Stiften
Zeichen darstellende Einheit zu glimmen, und wobei Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 2 783 408 die Enden der Kathoden dicht beieinanderliegen, so eine Anzeigeröhre bekannt, bei der die verschiedenen daß bei gleichzeitiger Erregung zweier benachbarter Anzeigeelektroden mit Hilfe von Krampen an einer Kathoden das Glimmen der einen Kathode in das 20 Glimmerscheibe befestigt sind und daher in einer Glimmen der anderen Kathode derart übergeht, daß Ebene liegen. Diese Krampen und die von ihnen wegder Eindruck einer einzigen glimmenden Kathode führenden Anschlußleiter werden hier mit Alumi- (jQ-entsteht. niumoxyd überzogen, vermutlich zum Zwecke der ■Die moderne Technologie, insbesondere die Isolation. Auch hier gilt, daß diese Maßnahme sehr Rechenmaschinentechnik, erfordert an vielen Stellen 25 aufwendig ist und die Herstellung stark verteuert, den Einsatz von numerischen oder alphanumerischen Außerdem ist es im Betrieb unvermeidlich, daß sich Anzeigeröhren. Diese Röhren sind praktisch ununter- zerstäubtes Kathodenmaterial auf der Vorderseite brachen im Betrieb und müssen deshalb eine hohe dieser Glimmerscheibe niederschlägt, wodurch mit Lebensdauer haben. Die angezeigten Zeichen müssen der Zeit leitende Verbindungen zwischen den eindabei sehr hell sein, was einen hohen Strom zwischen 30 zelnen Anzeigeelektroden entstehen und daher die der Anode und den Kathoden der Röhre erfordert. sichere Funktion der Röhre nicht mehr gewährleistet Falls das dargestellte Zeichen durch das Glimmen ist. Eine solche Anzeigeröhre kann also nur eine verschiedener Kathoden gebildet wird, müssen die ziemlich kurze Lebensdauer haben und ist daher für Enden dieser Kathoden außerdem dicht beieinander- viele Anwendungsfälle ungeeignet,
liegen, damit für den Betrachter der Eindruck ent- 35 Aus der USA.-Patentschrift 2 878 407 ist ferner steht, es handele sich um ein ununterbrochenes eine Kaltkathodenanzeigeröhre bekannt, bei welcher Zeichen. Bei der Herstellung solcher Kaltkathoden- die einzelnen Kathoden in Form verschiedener anzeigeröhren hoher Leuchtdichte muß man diese Ziffern gebogen und übereinandergeschichtet sind. Röhren einem strengen Alterungsprozeß bei ab- Unterhalb dieser Anoden ist ein Drahtgitter vornormal hohem Strom unterziehen, um beim Endpro- 40 gesehen, das dazu dienen soll, zerstäubtes Kathodendukt die gewünschte Charakteristik zu erhalten. material aufzufangen, das sich sonst auf den Stiften
Es hat sich nun gezeigt, daß bei Röhren, die diesen im Fuß der Röhre niederschlagen würde und dort
Forderungen (hohe Stromdichte; Alterungsprozeß; leitende Brücken bilden könnte. Bei dieser Anord- Cj
kleiner Abstand zwischen beieinanderliegenden Ka- nung müssen die Anschlußleiter sämtlicher Kathoden ·,
thoden) entsprechen sollen, ein schwieriges Problem 45 (bei zehn Ziffern z. B. zehn Anschlußleiter) isoliert
auftritt, da sich zerstäubtes Kathodenmaterial in der durch dieses Gitter durchgeführt werden, was erNähe
der Kathoden niederschlägt und dabei leitende sichtlich wegen der erforderlichen Sorgfalt sehr
Brücken zwischen den Kathoden bildet, so daß die aufwendig ist. Außerdem erscheint eine solche
Anzeige relativ rasch unzuverlässig wird. Solche Konstruktion für Kathoden ungeeignet, deren Sicht-Röhren
hatten deshalb bisher eine' ziemlich kurze 50 seiten wie bei der vorliegenden Erfindung in einer
Lebensdauer. Ebene liegen.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift Eine ähnliche Röhre mit übereinandergeschich-1849
310 ist eine Kaltkathodenröhre der eingangs teten, in Form von Ziffern gebogenen Kathoden zeigt
genannten Art bekannt. Bei dieser bekannten Röhre die USA.-Patentschrift 2 874 320. Zwischen den
sind die Verbindungsleitungen zu den Kathoden 55 Kathoden und dem Fuß der Röhre ist hier eine Isoisoliert
durch Durchbrüche in der Anode durchge- lierscheibe angeordnet, durch die die Anschlußleiter
führt. Eine solche Isolierung muß äußerst sorgfältig durchgeführt und dann abgebogen sind. Zum Verdurchgeführt
werden, damit sie nicht im folgenden hindern des Glimmens der Anschlußleiter ist es auch
durch Glimmentladungen zerstört wird, und verteuert hier erforderlich, diese einzeln zu isolieren. Die j
dadurch die Herstellung einer solchen Röhre stark. 60 Patentschrift gibt hierfür als Material Glas oder . j
Ist die Isolierung nicht ausreichend, so wird durch die Alundum an. Ersichtlich ist das Aufschmelzen von
Glimmentladung Material unter der Anode zerstäubt, Glas auf diese dünnen Leiter ein aufwendiger Vor- \
wodurch eine Brücke zwischen zwei oder mehreren gang und verteuert die Herstellung einer solchen
Anschlüssen entstehen kann, die dann zu einer Fehl- Röhre stark. ; i
anzeige führt. 65 Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, Nach- j
Weiterhin ist aus der USA.-Patentschrift 2 996 635 teile der bekannten Röhren zu vermeiden und insbe-
eine Kaltkathodenanzeigeröhre bekannt, bei der sondere eine preiswert herzustellende Kaltkathoden- ■*>·'■·
mehrere in Form von Ziffern ausgebildete Kathoden röhre der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei
sicherer und deutlicher Anzeige eine lange Lebensdauer aufweist.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer eingangs genannten Kaltkathoden-Anzeigeglimmlampe dadurch
erreicht, daß zwischen den Sichtseiten der Kathoden und einer gemeinsamen Tragplatte für die Kathoden
wenigstens annähernd parallel zu und im Abstand von sowohl der Tragplatte als auch der gemeinsamen
Ebene der Kathodensichtseiten ein mit Durchbrüchen versehenes Abschirmteil aus Isolierstoff angeordnet
ist, daß die Tragglieder der Kathoden durch entsprechende Durchbrüche in dem Abschirmteil mit einem
Abstand an allen Punkten von der Wand der Durchbrüche hindurchgeführt sind und dieser Abstand nur
von der gasförmigen Atmosphäre erfüllt ist, daß ferner die Kathoden und die Tragglieder keinerlei
Isolierüberzug oder -abdeckung aufweisen, und daß die Anode zwischen der gemeinsamen Ebene der
Kathodensichtseiten und dem Betrachtungsfenster und das Abschirmteil und die Kathodenleiter auf der
von der Anode abgewandten Seite dieser gemeinsamen Ebene angeordnet sind. Durch den erfindungsgemäßen
Aufbau erreicht man, daß sich das zerstäubte Kathodenmaterial im wesentlichen auf dem
Abschirmteil niederschlägt, wo es keine leitenden Brücken zwischen den Kathoden bilden kann, da die
Durchbrüche im Abschirmteil· so groß sind, daß kein Kontakt zwischen einer Kathode und einem Abschirmteil
möglich ist. Das zerstäubte Kathodenmaterial, das durch diese Durchbrüche hindurch auf
die gemeinsame Tragplatte gelangt, kann dort nur ganz keine Flächen bedecken, jedoch keine Brücken
bilden, da große Teile der Tragplatte vom Abschirmteil völlig abgedeckt sind. Durch den Abstand
zwischen Tragplatte und Abschirmteil wird zudem eine Brückenbildung zwischen Tragplatte und Abschirmteil
verhindert. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung entfällt eine Isolierung der Kathoden
und Tragglieder, so daß die Herstellung wesentlich verbilligt wird. Die Erfindung ermöglicht es, _die
Kathoden sehr nahe beieinander anzuordnen, so daß für den Betrachter die Lücken zwischen aneinanderstoßenden
Kathoden praktisch nicht sichtbar sind und der Eindruck eines einheitlichen Zeichens entsteht.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel der Erfindung und aus den Unteransprüchen. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anzeigeröhre,
F i g. 2 eine auseinandergezogene Darstellung der Lampe nach Fi gi 1,
F i g. 3 mit teilweise weggeschnittenen Teilen eine Draufsicht auf die Röhre der Fig. 1,
F i g. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1,
F i g. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Röhre nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, und
F i g. 6 eine schaubildliche Darstellung, teilweise im Schnitt, eines anderen Teils der Röhre nach
Fig. 1.
Die Zeichnungen zeigen eine gasgefüllte KaItkathodenanzeigeröhre
10 mit einem Mantel 14 aus Glas od. dgl., der einen Sockel 18 und einen Kolben 20 aufweist. Der Kolben 20 hat einen durchsichtigen
Teil 24, der als Betrachtungsfenster dient. Der Sockel 18 trägt mehrere leitende Stifte 30, über die die
Elektroden der Röhre mit äußeren Stromkreisen verbindbar sind. Bei der fertigen Röhre ist der
Mantel 14 mit einem geeigneten, das Glimmen der Kathoden unterstützenden Gas gefüllt, z. B. Neon,
Argon od. dgl., und gewünschtenfalls mit einer bestimmten Menge von Quecksilber oder eines anderen
schweren verdampfbaren Stoffes.
Die Elektrodenanordnung, die innerhalb des
ίο Röhrenkolbens angeordnet ist, umfaßt gemäß F i g. 2
eine isolierende Grund- oder Tragplatte 34 aus Glimmer od. dgl., die eine obere Seite 35 und eine
untere Seite 36 aufweist. Die Tragplatte hat eine etwa rechteckige Form und ist mit mehreren Öffnungen
38 versehen, die nach einem Schema angeordnet sind, das demjenigen entspricht, in dem als Kathoden
dienende Elektrodensegmente 42 angeordnet werden sollen. Die Öffnungen 38 sind schmale, längliche
Schlitze, die eine etwa rechteckige Form aufweisen, aber zugespitzte oder auf andere Weise verengte
Enden 44 und 46 haben. Die Öffnungen 38 nehmen die Kathoden 42 auf, und die verengten Enden der
öffnungen dienen dazu, die Kathoden in der nachstehend beschriebenen Weise in Stellung zu halten.
Die Elektrodenanordnung kann jede gewünschte Zahl von Kathoden 32 umfassen, die im allgemeinen
nur von der Größe der Anordnung abhängig ist. Bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform der Erfindung sind dreizehn getrennte Kathoden
vorgesehen, die in der dargestellten Weise angeordnet sind und die zu verschiedenen Kombinationen verbunden
werden können, um die Ziffern 0 bis 9 und verschiedene Buchstaben des Alphabets darzustellen.
Die Kathoden sind so angeordnet, daß sie in einer gemeinsamen Ebene liegen, und die zum Betrachtungsfenster
24 gewandten Sichtseiten 48 der Kathoden 42 liegen ebenfalls in einer Ebene.
Die Kathodensegmente 42 sind dünne, ebene Metallstreifen, die eine beträchtlich größere Breite als
Dicke haben. Jedes Segment weist eine obere Kante 48 und eine untere Kante 50 auf. Die untere Kante
jedes Kathodensegments weist eine erhöhte, als Tragglied dienende Schulter 56 auf, die mit zwei im Abstand
voneinanderliegenden Ansätzen 60 versehen ist.
Zwischen den Ansätzen 60 ist ein Verriegelungsfortsatz 64 angeordnet. Einer der Ansätze 60 jeder
Kathode ist mit einer Verbindungsleitung 68 versehen. Da die Länge der Kathodensegmente verschieden
sein kann und da jedes Segment einen eigenen Platzbedarf hat, wenn es in einer Öffnung 38
der Tragplatte 34 befestigt wird, kann die Anordnung der Schulter 56, der Ansätze 60 und des Fortsatzes
64 längs der Kathode für jedes Kathodensegment verschieden sein.
Die Kathoden 42 sind auf der Grundplatte 34 hochkant angeordnet, wobei die Schultern 56 gegen
die obere Seite 35 der Platte anliegen, während die Ansätze 60 und der Fortsatz 64 in die entsprechende
öffnung in der isolierenden Tragplatte' 34 hineinragt.
Die Ansätze 60 werden in den zugespitzten Enden 44 und 46 der öffnung festgekeilt. Sie versteifen dadurch
die Kathodenbefestigung und verhindern, daß sich die Kathoden bezüglich der Tragplatte 34 in seitlicher
Richtung bewegen. Der Verriegelungsfortsatz 64 wird verschränkt, so daß er zum Hauptteil der Kathode
senkrecht steht. Er liegt dann gegen die untere Seite 36 der Tragplatte 34 an und verriegelt die Kathode
in ihrer Stellung auf der Tragplatte, so daß sie aus
Claims (13)
- 5 6ihrer öffnung nicht herausgezogen werden oder her- Betrachtungsfenster. Das Drahtgitter 90 weist auch ausfallen kann. Die Verbindungsieitung 68 jeder zwei Seitenteile 94 und 96 auf, die von den langen Kathode ist mit einem Stift 30 verschweißt oder gegenüberliegenden Kanten des großen Teils 92 nach verlötet, so daß für jedes Kathodensegment eine unten gerichtet sind. Die unteren Kanten der Seiten-Verbindung nach außen hergestellt ist. 5 teile tragen eine oder mehrere VerriegelungslaschenUnter gewissen Umständen, die durch die Art der 100, die in Ausnehmungen 104 der isolierenden Gasfüllung der Röhre 10, die Kathodenmaterialien Tragplatte 34 eingreifen und dadurch das Drahtund/odcr das Herstellungsverfahren der Röhre be- gitter 90 in seiner Lage halten. Das Drahtgitter weist stimmt werden, kann eine Kathodenzerstäubung auf- auch eine Verbindungsleitung 110 auf, die mit einem treten, entweder ganz allgemein während des Be- io Stift 30' (F i g. 4) verschweißt ist, so daß für die Iriebes der Röhre und/oder während der Herstellung Verwendung als Anode elektrische Spannungen ander Röhre. Unter gewissen Umständen kann sich das gelegt werden können. Der Stift 30' trägt eine Isolierzerstäubte Kathodenmctall auf der isolierenden hülse 112, die ein Glimmen der Stifte 30 während des Tragplatte 34 ablagern und glimmen. Unter extremen Betriebes der Röhre verhindert.
Bedingungen können sich auf der Platte 34 zwischen 15 Die ganze Elektrodenanordnung kann von den benachbarten Kathodensegmenten 42 Kriechwege Röhrensockelstiften getragen werden, oder die Anbildcn und die Röhre betriebsunfähig machen. Um Ordnung kann auch oberhalb der Stifte mittels der zu verhindern, daß zerstäubtes Kathodcnmetall den Kathoden- und Anoden-Verbindungsleitungen 68 Betrieb der Röhre schädlich beeinflußt, ist in bzw. 110 starr abgestützt werden, die mit den Stiften der Elektrodenanordnung ein Abschirmteil 74 aus 20 30 verschweißt sind.Glimmer od. dgl. vorgesehen. Das Teil 74 ist als Die fertige Röhre 10 enthält ein das Glimmen derdünne Platte ausgebildet, deren Größe und Form der- Kathoden unterstützendes Gas, wie z. B. Neon oder *-jenigen der Tragplatte 34 etwa entsprechen und die Argon, und kann zusätzlich eine kleine Menge eines ' /oberhalb der oberen Seite 35 der Tragplatte 34 an- schweren Stoffes enthalten, wie z. B. Quecksilber,geordnet ist. Das Abschirmlei] 74 wird im Abstand 25 um das Zerstäuben der Kathoden im wesentlichenvon der Tragplatte durch als Distanzstücke dienende zu verhindern, wenn die Röhre in Betrieb ist. Dasisolierende Abstandsplattcn 76 aus keramischem Ma- Quecksilber kann auf irgendeine Weise in die Röhretcrial od. dgl. gehalten, die zwischen den angrenzen- 10 eingebracht werden. Beispielsweise kann ein Glas-den Enden des Abschirmtcils 74 und der Tragplatte röhrchen 120, das ein Kügelchen Quecksilber enthält,34 angeordnet sind. Befestigungsmittel, wie z. B. 30 und das von einem Heizdraht 121 umgeben ist,Niete oder Buchsen 78. sind in Öffnungen 80 des innerhalb des Röhrenkolbens angeordnet werden,Abschirmteils 74. der Abstandsplatten 76 und der wobei der Draht 121 an zwei Röhrensockelstiften 30Tragplatte 34 befestigt und halten auf diese Weise die befestigt ist, die zu diesem Zwecke vorgesehen sind,drei Teile zu einer Einheit zusammen. Das Röhrchen 120 kann zerbrochen werden, indemDas Abschirmteil 74 liegt auch im Abstand von 35 zu einem ausgewählten Zeitpunkt ein Heizstrom den Kathodensegmenten und steht nirgends mit den- durch den Draht 121 hindurchgeleitet wird, um das selben in Berührung. Zu diesem Zweck ist das Ab- Quecksilber frei zu machen, so daß es sich mit dem schirmteil mit länglichen Durchbrüchen 84 versehen. im Röhrenkolben enthaltenen Gas mischen kann, die in Anzahl, Form und Anordnung den Öffnungen Das Quecksilber kann auch in Form eines Amalgams 38 in der Tragplatte 34 entsprechen. Die Durch- 40 vorgesehen werden, aus dem es durch Induktionsbrüche 84 im Abschirmteil 74 haben jedoch eine erhitzung frei gemacht wird.solche Größe, daß ihre Ränder die Kathoden- Beim Betrieb der Röhre 10 wird an das Anodensegmente nicht berühren, sondern umgeben (F i g. 3 drahtgitter 90 ein positives Potential und in Abhän- und 6). und sie größer sind als die Öffnungen in der gigkeit von dem darzustellenden Zeichen an ausge- ^ Tragplatte 34. Außerdem sind die Teile so ange- 45 wählte Kathodensegmente ein necatives Potential anordnet, daß die untere Kante 50 der Endteile jeder gelegt. Wenn beispielsweise der Buchstabe I oder die Kathode im Abstand von der oberen Seite des Ab- Ziffer 1 dargestellt werden soll, wird das Kathodenschirmtcils 74 liegt. Durch die Anordnung ist die segment 42 A erregt. Wenn der Buchstabe W dar-Tragplattc 34 genügend von den glimmenden Teilen gestellt werden soll, werden die Kathodensegmente an den oberen Kanten und Seiten der Kathoden- 50 42 B erregt. Indem auf diese Weise ausgewählte segmentc abgeschirmt, um jede nennenswerte Ab- Kathodensegmente kombiniert und entsprechende lagerung von zerstäubtem Metall auf der Tragplatte Potentiale angelegt werden, um sie zum Glimmen zu 34 zu verhindern. Außerdem verhindert der Abstand bringen, können verschiedene Zeichen dargestellt zwischen den Kathodensegmenten und der Grund- werden.platte, daß sich aus zerstäubtem Metall zwischen be- 55 Bei einer bevorzugten Ausführungsförm der Röhre nachbarten Kathodensegmenten Kriechwege bilden. 10 wurde jedes Kathodensegment aus einem Bandweiche die Röhre 10 unwirksam machen würden. oder Schienensegment aus nichtrostendem Stahl mit Die Elektrodenanordnung der Röhre 10 umfaßt einer Dicke von ungefähr 0,15 mm hergestellt, wobei ferner eine Drahtgitterelektrode 90. die zum Auf- die Höhe jedes Segments oberhalb der oberen Seite fangen zerstäubten Kathodcnmetalls dient und die 60 der Platte 34 ungefähr 1,5 mm betrug. Um einen auch als Röhrenanode verwendbar ist. Das Draht- weichen Übergang des Glimmens zwischen benachgitter weist einen ebenen Teil 92 auf, dessen Größe harten Kathodensegmenten zu erzielen, sind die be- und Form jenen der Platten 34 und 74 entspricht. nachbarten Enden der Kathoden in einem Abstand Das Drahtgitter übergreift alle Kathodenclemente von ungefähr 0.25 bis 0,38 mm angeordnet,
und schließt sie von anderen Teilen der Röhre ab, 65insbesondere vom Betrachtungsfensler 24. Der Teil Patentansprüche:92 des Drahtgitters 90 befindet sich im Abstand von 1. Kaltkathodcn-Anzeigeglimmlampc zur Dar-i Kathoden und liegt zwischen denselben und dem stellung unterschiedlicher Zeichen, mit einem einBetrachtungsfenster aufweisenden Röhrenkolben, der eine gasförmige Atmosphäre unter einem zur Aufrechterhaltung von Kathodenglimmen ausreichenden Druck enthält, ferner mit einer Anode und einer Anzahl länglicher bandförmiger Kathoden, die innerhalb des Röhrenkolbens von leitenden Traggliedern derart gehalten werden, daß eine Sichtseite jeder Kathode dem Betrach-, tüngsfenster gegenüberliegt, wobei die Sichtseiten der Kathoden in einer gemeinsamen Ebene liegen und die Kathoden in einem Muster angeordnet und jeweils mit einem Kathodenleiter.verbunden sind, so daß gewünschte Kombinationen der Kathoden gleichzeitig erregbar sind, um als eine ein gewünschtes Zeichen darstellende Einheit zu glimmen, und wobei die Enden der Kathoden dicht beieinanderliegen, so daß bei gleichzeitiger Erregung- zweier benachbarter Kathoden das Glimmen der einen Kathode in das Glimmen der anderen Kathode derart übergeht, daß der Ein- sto druck einer einzigen glimmenden Kathode entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Sichtseiten (48) der Kathoden (42) und einer gemeinsamen Tragplatte.(34) für die Kathoden wenigstens annähernd parallel zu und im Abstand von sowohl der Tragplatte als auch der gemeinsamen Ebene der Kathodensichtseiten (48) ein mit Durchbrüchen (84) versehenes Abschirmteil (74) aus Isolierstoff angeordnet ist, daß die Tragglieder (56) der Kathoden durch entsprechende Durchbrüche (84) in dem Abschirmteil (74) mit einem Abstand an allen Punkten von der Wand der Durchbrüche hindurchgeführt sind und dieser Abstand nur von der gasförmigen Atmosphäre erfüllt ist, daß ferner die Kathoden (42) und die Tragglieder keinerlei Isolierüberzug oder -abdeckung aufweisen und daß die Anode (90) zwischen der gemeinsamen. Ebene der Kathodensichtseiten (48) und dem Betrachtungsfenster (24) und das Abschirmteil (74) und die Kathodenleiter (68) auf der von der Anode abgewandten Seite dieser gemeinsamen Ebene angeordnet sind. - 2. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (56) der Kathoden (42) in der Nähe der Kanten der Durchbrüche (84) des Abschirmteils (74) angeordnet sind.
- 3. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenleiter (30) zur Verbindung mit äußeren elektrischen Schaltungen durch den evakuierten Röhrenkolben (14) durchgeführt und zur selektiven Erregung der Kathoden mit den betreffenden Traggliedern (56) der Kathoden (42) verblinden sind.
- 4. Kaltkathodenanzeigeröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längserstreckung der Kathoden (42) jeweils wesentlich größer ist als die des zugeordneten Tragglieds (56), und daß das Abschirmteil (74) zwischen den länglichen Kathoden (42) und der gemeinsamen Tragplatte (34) angeordnet ist.
- 5. Kaltkathodenanzeigeröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (56) der Kathoden (42) jeweils einen ersten mit der Tragplatte (34) zusammenwirkenden Abschnitt (60) zum Verhindern einer seitlichen Bewegung der Kathode bezüglich der Tragplatte (34) und einen zweiten mit der Tragplatte (34) zusammenwirkenden Abschnitt (64) zur Verriegelung gegen die Abnahme der Kathode von der Tragplatte aufweisen.
- 6. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt eines Tragglieds (56) jeweils durch ein Paar im Abstand voneinander angeordnete Fortsätze (60, 60) gebildet ist, die sich durch entsprechende Schlitze (38) in der gemeinsamen Tragplatte (34) erstrecken, und daß diese Schlitze (38) verengte Enden (44, 46) an den Stellen aufweisen, wo sie von den Fortsätzen (60,60) durchdrungen werden, so daß letztere in den Schlitzen (38) festgekeilt werden, um eine starre Befestigung der jeweiligen Kathoden (42) zu bewirken und eine seitliche Bewegung bezüglich der gemeinsamen Tragplatte (34) zu verhindern.
- 7. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt eines Tragglieds (56) jeweils durch einen Fortsatz (64) gebildet wird, der einen entsprechenden Schlitz (38) der Tragplatte (34) durchdringt und an seinem freien Ende verschränkt ist, so daß er quer zum Schlitz liegt (F i g. 5) und gegen diejenige Seite (36) der gemeinsamen Tragplatte (34) anliegt, die von den Kathoden (42) abgewandt ist.
- 8. Kaltkathodenanzeigeröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode als ebene, durchsichtige Elektrode (90) ausgebildet und zwischen dem Betrachtungsfenster (24) und den Sichtseiten (48) der Kathoden (42) angeordnet ist.
- 9. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 8V dadurch gekennzeichnet, daß die Anode als feines Drahtgitter (90) zum Abfangen von zerstäubtem Kathodenmaterial ausgebildet ist, um so einen Niederschlag dieses Kathodenmaterials auf dem Betrachtungsfenster (24) zu verhindern.
- 10. Kaltkathodenanzeigeröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschirmteil (74) einen Abstand von der Tragplatte (34) aufweist, der etwa der Dicke des Abschirmteils (74) entspricht.
- 11. Kaltkathodenanzeigeröhre nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abschirmteil (74) und Tragplatte (34) mindestens ein Distanzstück (76) vorgesehen ist.
- 12. Kaltkathodenanzeigeröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode (90) einen wesentlichen Teil des seitlichen Umfangsteils (94, 96) um die Kathoden (42) herum überdeckt.
- 13. Kaltkathodenröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet; daß die Anode (90) von der gleichen Tragplatte (34) getragen ist, die die Kathoden (42) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 684/74
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