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DE1464053C - Kontaktlose Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kontaktlose Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1464053C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
thyristor
ignition device
internal combustion
contactless
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshiaki Tokio; Senzaki Takaya Saitama; Hirosawa (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Gijutsu Kenkyusho KK
Original Assignee
Honda Gijutsu Kenkyusho KK
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine kontaktlose Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem Zündkondensator, der von einem, von der Brennkraftmaschine angetriebenen Generator aufladbar ist, einer Zündspule mit Primär- und Sekundärwicklung und einem Thyristor, durch den der Zündkondensator über die Primärwicklung der Zündspule entladbar ist.
Bei kontaktlosen Zündeinrichtungen des eingangs beschriebenen grundsätzlichen Aufbaus tritt das Problem auf, den Thyristor, der den Kontakt herkömmlicher, kontaktbehafteter Zündeinrichtungen ersetzt, in Abhängigkeit von der.Drehzahl der Brennkraftmaschine stets im richtigen Zündzeitpunkt als Schalter zu betätigen. ' .
Eine erste bekannte Ausführungsform einer kontaktlosen Zündeinrichtung des eingangs beschriebenen Aufbaus arbeitet mit einem zweiten Generator, der, wie der erste Generator, synchron mit der Brennkraftmaschine läuft und die zur Betätigung des Thyristors als Schalter erforderlichen Steuerimpulse abgibt. Das Erfordernis eines zweiten Generators zur Erzeugung der Steuerimpulse für den Thyristor ist nachteilig.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer kontaktlosen Zündeinrichtung des eingangs beschriebenen grundsätzlichen Aufbaus (französische Patentschrift 1 325 736) wird zur Erzeugung der Steuerimpulse für den Thyristor aus einer Anzapfung des Generators eine Schaltungsanordnung aus einem Widerstand, einer Diode und einem Kondensator gespeist. Nachteilig ist bei dieser Ausführungsforfn einerseits der erforderliche schaltungstechnische Aufwand, andererseits die Notwendigkeit der Anzapfung des Generators, so daß ζ. B. Kraftfahrzeuge mit kontaktbehafteter Zündeinrichtung, die nur einen Generator ohne Anzapfung aufweisen, nicht ohne weiteres nachträglich umgerüstet werden können.
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, eine kontaktlose Zündeinrichtung des eingangs beschriebenen Aufbaus zu schaffen, die äußerst einfach aufgebaut ist und hinsichtlich des Generators keine weitergehenden Anforderungen stellt als die herkömmlichen kontaktbehafteten Zündeinrichtungen.
Die Erfindung, bei der die zuvor aufgezeigte Aufgäbe gelöst ist, besteht bei der eingangs genannten kontaktlosen Zündeinrichtung darin, daß der Thyristor im Zündzeitpunkt durch eine seiner Anoden-Steuerelektroden-Strecke parallel geschaltete Zenerdiode gezündet wird. Dabei ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Steuerelektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors ein Widerstand, der vorzugsweise einstellbar ist, parallel geschaltet. Schließlich ist bei einer kontaktlosen Zündeinrichtung mit einem Wechselstromgenerator zwischen dem Wechselstromgenerator und dem Zündkondensator ein Einweggleichrichter vorgesehen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind zusammengefaßt darin zu sehen, daß die vorliegende kontaktlose Zündeinrichtung äußerst einfach aufgebaut ist, nämlich mit einer zusätzlichen Zenerdiode zur Erzeugung der für den Thyristor benötigten Steuerimpulse auskommt, und in Verbindung mit den üblichen Generatoren, die keine Anzapfung aufweisen, eingesetzt werden kann, so daß auch nachträglich Kraftfahrzeuge auf die kontaktlose Zündeinrichtung nach der Erfindung ohne weiteres umgerüstet werden können.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltschema der kontaktlosen Zündeinrichtung und
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise der kontaktlosen Zündeinrichtung.
Die in der Fig. 1 in Form eines Schaltschemas dargestellte kontaktlose Zündeinrichtung ist für Brennkraftmaschinen bestimmt und besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem von der Brennkraftmaschine angetriebenen Generator, im Ausführungsbeispiel einem Wechselstromgenerator 1, einem über einen Einweggleichrichter 2 aufladbaren Zündkondensator 3, einer Zündspule mit Primärwicklung 4 und Sekundärwicklung 5 und einem Thyristor 6, durch den der Zündkondensator 3 über die Primärwicklung 4 der Zündspule entladbar ist, so daß in der Sekundärwicklung 5 der Zündspule ein Zündimpuls erzeugt wird, der einer Zündkerze 7 zugeführt wird.
Der Anoden-Steuerelektroden-Strecke des Thyri- r stors 6 ist eine in Sperrichtung beanspruchte Zener- ^ diode 8 parallel geschaltet, d. h. die Zenerdiode 8 ist einerseits an die Anödet und andererseits an die Steuerelektrode G des Thyristors 6 angeschlossen. Diese Zenerdiode 8 zündet im Zündzeitpunkt den Thyristor 6.
Im darstellenden Ausführungsbeispiel ist der Steuerelektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors 6 ein einstellbarer Widerstand 9 parallel geschaltet, d. h. der Widerstand 9 ist einerseits an die Steuerelektrode G des Thyristors 6 und andererseits an »Erde« E angeschlossen, wobei auch die Kathode des Thyristors 6 mit der »Erde« E verbunden ist.
Die Funktionsweise der vorliegenden kontaktlosen Zündeinrichtung ist folgende:
Der Wechselstromgenerator 1 lädt über den Einweggleichrichter 2 den Zündkondensator 3 auf, der sich so lange, wie der Thyristor 6 noch sperrt, nicht entladen kann. Die sich am Zündkondensator 3 aufbauende Spannung liegt über der Primärwicklung 4 der Zündspule auch an der Anode A des Thyristors 6 und an der Zenerdiode 8 an. Erreicht diese '■ Spannung den Wert der Zenerspannung der Zenerdiode 8, so fließt über die Zenerdiode 8 ein Steuerimpuls in die Steuerelektrode G des Thyristors 6, so daß der Thyristor 6 leitend wird und der Zündkondensator 3 sich über die Primärwicklung 4 der Zünd^ spule und den Thyristor 6 entladen kann. Dabei wird in der Sekundärwicklung 5 der Zündspule ein Zündimpuls induziert, der an die Zündkerze 7 weitergegeben wird.
Bei der vorliegenden kontaktlosen Zündeinrichtung erfolgt die Erzeugung der Steuerimpulse für den Thyristor 6 und damit die Erzeugung der Zündimpulse für die Zündkerze 7 synchron mit der Drehzahl der Brennkraftmaschine stets im gleichen Zündzeitpunkt.
Wie die F i g. 2 zeigt, wird der Steuerimpuls für den Thyristor 6 und damit der Zündimpuls für die Zündkerze 7 stets dann erzeugt, wenn der Zündkondensator 3· eine bestimmte Spannung e erreicht hat. Der Linienzug V gilt bei einer niedrigen Drehzahl, der Linienzug V gilt bei einer höheren Drehzahl.
Nach der Zeit t ist der Zündkondensator 3 entladen und der Thyristor 6 sperrt wieder.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kontaktlose Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem Zündkondensator, der von einem von der Brennkraftmaschine angetriebenen Generator aufladbar ist, einer Zündspule mit Primär- und Sekundärwicklung und einem Thyristor, durch den der Zündkondensator über die Primärwicklung der Zündspule entladbar ist, dadurchgekennzeichnet, daß der Thyristor(6) im Zündzeitpunkt durch eine seiner Anoden-Steuerelektroden-Strecke parallel geschaltete Zenerdiode (8) gezündet wird.
2. Kontaktlose Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerelektroden-Kathoden-Strecke des Thyristors (6) ein Widerstand (9), der vorzugsweise einstellbar ist, parallel geschaltet ist.
3. Kontaktlose Zündeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Wechselstromgenerator, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wechselstromgenerator (1) und dem Zündkondensator (3) ein Einweggleichrichter (2) geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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