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DE1463844A1 - Elektromechanischer Impulswandler,insbesondere fuer Zaehlwerke - Google Patents

Elektromechanischer Impulswandler,insbesondere fuer Zaehlwerke

Info

Publication number
DE1463844A1
DE1463844A1 DE19631463844 DE1463844A DE1463844A1 DE 1463844 A1 DE1463844 A1 DE 1463844A1 DE 19631463844 DE19631463844 DE 19631463844 DE 1463844 A DE1463844 A DE 1463844A DE 1463844 A1 DE1463844 A1 DE 1463844A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
armature
pole
poles
pulse converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631463844
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Veeder Industries Inc
Original Assignee
Veeder Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Veeder Industries Inc filed Critical Veeder Industries Inc
Publication of DE1463844A1 publication Critical patent/DE1463844A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K37/00Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors
    • H02K37/02Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of variable reluctance type
    • H02K37/04Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of variable reluctance type with rotors situated within the stators
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/10Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
    • G06M1/102Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means
    • G06M1/107Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means electromotors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • banisclsvlawandler. insbesondere
    für Zählwerke.
    Die Erfindung besieht sich auf einen elektroauchanischen Impulswandler, der
    bei jedem einlaufenden Impuls um einen vorgegebenen Winkelschritt weiter-
    dreht und nacheinander einlaufende Impulse durch aufeinanderfolgende gleiche
    Schritte addiert.
    Die meist= der bekannt gewordenen impulawandler arbeiten mit Elektromgne-
    ten, die bei jedem einlaufenden Impuls mit einem einmaligen Hin- und Hergang
    ihres Ankers reagieren. Die so entstehende Schwingbewegung wird durch Stoa-
    und/oder Zugklinken, durch Grahm-Anker oder andere bekannt gewordene Kon-
    struktionselesente in Zusammenwirken mit einer Zahn- oder Stift-Scheibe in
    eine fortschreitende Drehbewegung verwandelt, wobei sich meist zur Sicherung
    der erreichten Stellung Rasteinrichtungen nicht vermeiden lassen.
    Solche Konstruktionselemente, die die Schwingbewegung des Impulsempfängers
    in eine Drehbewgung usdandeln, unterliegen wegen der nicht zu vermeiden-
    den Flächenreibung einer natürlichen Abnutzung, die Rasteinrichtungen gleich-
    falls. Zudes sässen noch für die AnkerrtIckstellung elastische Glieder ver-
    wendet werden, welche einer Ermüdungsgefahr ausgesetzt sind. Man kann in
    erster Näherung rechnen, dal die Zahl der eaipfangenen und verarbeiteten
    Impulse die Stendseit einer solchen Einrichtung bestiast.
    Solche Einrichtungen haben sich für kleine und mittlere Impulsfrequenzen durchaus bewährt. Man muB aber aus den angegebenen Gründen damit rechnen, dab bei höherer Impulsfrequenz die absolute Standzeit solcher Einrichtungen der Impulsfrequenz proportional oder noch stärker abnimmt Die bei höheren Impulsfrequenzen trotz sorgfältigster Materialaus-
    wk erreichbaren absoluten Standzeiten reichen dann nich4mehr aus.
    Es ist daher erwünscht, Impulswandler verwenden zu können, welche auf einlaufende Impulse mit einer Drehbewegung konstant bleibender Drehrichtung derart reagieren, daß sie für jeden einlaufenden Impuls den gleichen Winkelweg zurücklegen. Dabei ist zusätzlich noch erwünscht, daß Rasteinrichtungen vermieden werden, um nicht die Standzeit durch eine solche Schwachatelle,wie es eine Rasteinrichtung ist, wieder zu begrenzen. Bei solchen Impulswandlern erübrigt sich die Umsetzung einer Schwingbewegung in eine Drehbewegung, denn die Drehbewegung des Impulswandlers kann leicht durch bekannte Wälztriebe (Zahnräder u. dgl.) weitergeleitet werden. Ihre Standzeiten liegen um einige Größenordnungen höher. Teillösungen der hierdurch gegebenen Aufgabenstellung sind bekannt geworden. So ist ein Impulswandler als Impulszähler bekannt geworden, der nicht einen Elektromagneten, sondern zwei von diesen verwendet, die fair nacheinander einlaufende Impulse wechselseitig eingeschaltet werden, derart, das der eine Impuls den einen Elektromagneten, der auf ihn folgende den zweiten, der nächstfolgende wieder den ersten usw. betätigt. Zwischen den beiden einander diametral gegenüberliegenden Elektromagneten bewegt sich ein Polrad mit einer ungeraden Anzahl von Polen. Um ein Pendeln zu verhindern und eine eindeutige Drehrichtung zu erhalten, ist die . Änderung der magnetischen Leitwerte mit dem Drehwinkel bei beiden Elektromagneten in gleicher Drehrichtung unsymmetrisch gehalten. Hierdurch ist bereits ein wesentlicher Nachteil solcher Einrichtungen gegeben. Das in der Einstellage auftretende Drehmoment bei kleinen Winkelauslenkungen, das sogenannte Richtmoment, das der Rastung in die Einstellage dienen soll, ist klein und verschwindet mit aufhörendem Impuls vollständig. Deshalb können mit solchen Einrichtungen nur aufeinanderfolgende Impulse richtig erfaßt werden, zwischen denen keine Pause liegt.
    Da solche Impulsfolgen selten zur Verfügung stehen, ist zusätzlich noch
    ein Impulsumsetzer erforderlich, der ankommende Impulse in erforderlicher
    Weise umformt. Dieser wird meist elektronisch ausgelegt. Der hier zu
    treibende Aufwand durch den Impulsumformer und durch &e beiden nicht zu
    entbehrenden Elektromagnete ist genau so unerwünscht, wie der Faumbe-
    darf einer solchen Einrichtung mit den nicht u entbehrenden Zugitzen.
    Soll aber diese Elektronik bei einer solchen Einrichtung vermieden werden, sind mechanische ,Umschalteinrichtungen erforderlich, die, bei höheren Impulsfrequenzen den gleichen Abnutzungserscheinungen unterliegen, wie die vorher bekannt gewordenen Impulswandler. Dann sind diesen gegenüber keine Vorzüge mehr zu erkennen.
    Weiterhin ist schon vorgeschlagen worden, zur Zählung von elektrischen
    Impulsen diese für für die Erregung von im Ringspalt eines permanenten oder
    konstant erregten Magneten beweglich angeordneten Tauchspulen zu rr-
    wenden, deren pendelnde Bewegung dann über Getriebe oder mit Sperrädern
    zusammenwirkende Anker auf ein Rollenzählwerk übertragen wurde. Die
    durch die Massen der Getriebeteile und die Trägheitsmomentm der Zahlen-
    rollen gegebene größtmöglich zu verarbeitende Impulszahl pro Sekunde
    konnte dabei noch dadurch heraufgesetzt werden, daß zum Antrieb der
    Zählrollen nicht mehr die Zählstroailee selbst di.en@eno sondern ein
    Fremdantrieb in Gestäi'a iMm Vaiorn-benutzt Wurde und die Zähistromim-
    des Ankers jeweils die von einer Polgruppe ausgehende magnetische Kraftwirkung im impulsfreien Zustand schwächer, bei Impulseingabe stärker als die von einer dieser Polgruppe benachbarten Polgruppe ausgehende magnetische Kraftwirkung ist, und daß der zu seiner Drehachse symmetrisch gestaltete Anker gegenüber einer durch diese gelegten Ebene eine Unsymmetrie aufweist, bei der er in jeder Dreh-Stellung von beiden Polgruppen beeinfluBbar und jeweils in eine Drehstellung gegenüber derjenigen Polgruppe magnetisch einrastbar ist, die mit dem stärkeren magnetischen Fluß auf ihn einwirkt, wodurch der Anker bei jedem Beginn und Ende eines Stromimpulses je um ein Viertel der Polteilung, bei Ablauf jeder Impulsdauer also um eine halbe Polteilung weiterdrehbar ist. Am Anker können nach der Erfindung z. B. sichelförmige Polflächen als in der gleichen Umfangsrichtung wegragende Zungen vorgesehen sein. Der Magnet kann elektrisch erregbar oder als Dauermagnet ausgebildet sein. Die unterschiedliche Wirkung der beiden Polgruppen kann z. B. dadurch erzielt werden ,daß an den Polen der einen Polgruppe je eine vom Impuls-Strom durchfließbare Wicklung vorgesehen ist. Je nach der Richtung des Impulsstromflusses läBt sich dabei der Erregerfluß verstärken oder schwächen. So kann der Erregerfluß in der einen Polgruppe verstärkt und in der anderen Polgruppe gegebenenfalls gleichzeitig geschwächt werden. Es ist auch ohne weiteres möglich" diese Wirkungen mittels eines Impulsumsetzers bei Impulseingabe oder impulafreiem Zustand zu vertauschen.
    pulse nur zur Steuerung einer Hmmavorrichtung verwendet Wurden.
    Schließlich ist es bereits bekennt: bei Sehrittwalzwerkenj, die durch
    elektrische Impulse betätigt werden und als Antriebe von Zeitaeßge-
    räten, Iipulszählern u. dgl. Anwendung finden: in magnetischen Kreis
    des,ettors einen Dauersageeten anzuwenden, der eine Vormagnetisierung
    hervorruft! die den von den Feldspulen erzeugten Fluß entgegengerichtet
    ist. Wird eine derartige Vorrichtung mit Straaimpulsen gleicher Rieh-
    tung betrieben, so erfolgt eine schrittweise Drehbewegung des Rotors,
    die sich aus einer Halbdrehung des Rotors, hervorgerufen durch den Strom-
    impuls,und einer weiteren Halbdrehung» hervorgerufen durch die Vorsagne-
    tisIesung des Dauermagneten" zusammensetzt.
    Die Erfindung vermeidet die vorerwähnten Nachteile. Sie benötigt in ihrer
    GrunBsuslegang keinerlei Kontakte und/oder ümsehaltungen und ist, obgleich
    in der Ausgangsstellung magnetisch gerastet, bei der Drehbewegung des Ankers
    weitgehend unabhängig von der Länge des Impulses und der zwischen zwei In-
    pulsen luden Pause! wenn nur beide Werte bestimmte Mindestwerte nicht
    unterschreiten.
    Ein elekts@onschsniseher hpulsdandler, insbesondere für
    mit einen
    in magnetischen Kreis eines Stators angeordnetem als Dauermagnet ausgebil-
    deten Rotor= der durch eingehende St ro ninpulse in eine sebrittvsise ablatz-
    (ende nlreöb«efg versetzbar ist, ist erfindungsgemäß in erster T:inie da-
    durch gelamseiclmetg daß der Stator ans einem Magneten besteht, dessen
    katsentriseh zur ahse eines als mit diametral sich erstreckenden
    Stegen verseherner An gestalteten Roterz in einer als ganzes Vie@lfaehes
    von vier betragenden Anzahl und mit gleicher Teilung angeordnete Pole derart
    durch einen edogei@enäen streut='] s beeinflußbar sind, daß In Drehbereich
    Bei dem so beschaffenen Impulswandler beschränkt sich die mechanische Beanspruchung praktisch auf das Lager des Ankers, Die Schaltgeschwindigkeit ist im wesentlichen durch die Masse des Ankers bestimmt, die sich mit den derzeitigen Können des einschlägigen Fachmannes äußerst klein halten läbt. Es sind demzufolge außerordentlich kurze Schaltzeiten bei größter Lebensdauer erzielbar. Erfindungswesentliche Merkmale sollen im folgenden an Hand der Zeichnung ausführlich erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung einen erfindungsgemäben Impulswandler mit vier Polen, von denen je zwei einander gegenüberliegende mit einer vom Impulsstrom durchflossenen Wicklung versehen sind, Fig. 2 im wesentlichen die gleiche Anordnung, bei der jedoch alle vier Pole eine Wicklung tragen, in denen die Richtung des Stromflusses mittels eines Impulsumsetzers steuerbar ist, Fig. 3 einen Schnitt durch eine besondere Ausführungsform der Erfindung gemäß der Linie III - III in Fig. 4, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch ausschließlich die Polschuhe der vorgenannten Ausführungsform nach der Linie V - V in Fig. 4 und Fig. 6 und 7 jeweils eine Draufsicht auf einen Bauteils der zwei benachbarte Polschuhe trägt.
    In Fig. 1 ist 1 ein Eagnetjoch, das eine an die Klemme n a und b einer
    besonderen Speisequelle anlegbare Erregerspule 2 trägt. Dieses Erreger-
    joch kann gegebenenfalls auch in bekannter Weise durch einen Dauer-
    magneten mit geeignete= magnetischem Nebenschlub ersetzt werden. Für
    die Erläuterung der Wirkungsweise wird hier jedoch von einer besonderen
    Erregerspule -2 ausgegangen.
    Der einfachen Darstellungsweise wegen wird in Fig. 1 der eintreffende
    Impuls von der Speisequelle abgeleitet und in an sich bekannter Weise
    mittels eines Schalters 3 erzeugt. An die Stelle dieses Schalters kön-
    nen selbstverständlich auch andere impulserzeugende Vorrichtungen treten,
    und es ist nicht erforderlich, die Impulse, wie gezeichnet, von der
    Speisequelle für die Erregung abzuleiten
    Das Erregerjoch trägt in Fig. 1 vier Pole 4, 5, 6 und 7, von denen die Pole 4 und 6 mit Spulen 15 bzw. 16 bewickelt sind, die vom Impulsstrom derart durchflossen werden, das die so geschaffenen Amperewindungen den über die Pole 4 und 6 gehenden Erregerfluß bei eintreffenden Impulsen vergrößern. Innerhalb der Pole 4, 5, 6 und 7 ist ein Anker 8 auf einer Achse 21 drehbar gelagert, an dessen Steg 8a in gezeichneter Weise zwei sich diametral gegenüberliegende, sichelförmige Polflächen 9 und 10 angebracht sind, die in die Polflächen der für die augenblickliche Einstellage des Ankers 8 nicht maßgebenden Pole hineinragen. Der Anker 8 ist zwar zu seiner Drehachse 21 symmetrisch, jedoch zu einer durch diese gelegten Axialebene A - A unsymetrisch gestaltet. Die Luftspalte zwischen dem Anker 8 und den Polen 5 und 7 sind wesentlich kleiner gehalten als die zwischen dem Anker 8 und den Polen 4 und j 6. Dadurch hat der Anker 8 eine eindeutig gerastete Ausgangslage in der gezeichneten Stellung zwischen den Polen 5 und 7. Trifft nun ein Impuls auf die Spulen 15 und 16 des Impulswandlers, d. h. wird in dem gezeichneten Beispiel der Sehalter 3 geschlossen, so beginnt ein Strom durch die Spulen 15 und 16 zu fließen, welcher der Zeitkonstante ihres Stromkreises entsprechend ansteigt. Der über die Pole 4 und 6 gehende Induktionsfluh steigt an. Mit den Polen 4 und 6 zusammen bilden nun die Zungen 9 und 10 einen Elektromagneten mit veränderlicher Flächenbedeckung, der ein Drehmoment am Anker 8 in Richtung des Pfeiles 17 hervorruft, das dem Quadrat des über die Pole 4 und 6 gehenden Induktionsflusses proportional ist. Übersteigt dieses Drehmoment das durch die Pole 5 und 7 hervorgerufene Richtmoment, so wird sich unter seiner Wirkung der Anker 8 in Richtung des Pfeiles 17 drehend in Bewegung setzen. Diese Drehbewegung wird er so lange beibehalten, bis er zwischen den Polen 4 und 6 eine Stellung einnimmt, die der gezeichneten Ausgangsstellung zwischen den Polen 5 und 7 entspricht. in diese Stellung wird er magnetisch einrasten, in gleicher
    Weise, wie er in der gezeichneten Ausgangeatellung magnetisch einrastete.
    Er wird diese Stellung beibehalten, so lange der Mapuls andauert.
    Nach Beendigung des Impulses, d.h, wenn, wie in dem gezeichneten Bei-
    spiel gezeigt, der Schalter 3 wieder geöffnet wird, bilden nun die in die
    Polflächen der Pole 5 und 7 hineinragenden Zungen 9 und 10 mit diesen
    Polen einen Elektromagneten mit veränderlicher Flächenbed£ung, wodurch
    wieder= ein Ihrsbaoment in Richtung des Pfeiles 11auf den Anker g ein-
    wirkt. Hei kleiner werdende® Induktionsflut über die Pole 4 und 6 wird
    der An ker 8 unter Wirkung dieses Drebmmentes schließlich eine Bewegung
    ausführen, die Ibn in Richtung des Pfeiles 17 Beine der gezeichneten
    Stellung vollständig entsprechende Stellung zwischen den Polen 5 und 7
    führt, in die er wieder magnetisch einrastet. Diese Stellung ist gegen-
    über der Ausgangsstellung des Ankers 8 um i80° gedreht.
    In dieser Stellung verharrt nun der Anker 8, bis ein neu eintreffender
    Impuls den geschilderten Torgang abereals ablaufen lätt. Unter der Wirkung
    eines jeden Impulses wird also in den gezeichneten Beispiel der Anker 8 eine
    Drehung von 18G° ausführen, wobei bei Überschreiten bestirnter Mindesiaverte
    die Idinge eines Impulses sewie die zwischen zwei Impulsen liegende Pausen-
    länge rollständig ohne Einflut sind.
    In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden bei gleich bleibenden Träg-
    heitamoment des Ankers 8 die auf ihn wirkenden Drebnomente dadurch vorgrö-
    tert, dat auch auf die Pole 5 und 7 in nicht gezeichneter, aber leicht
    dnrahschsnbarer Weine Spulen gelegt werden, die mit den gezeichneten Spulen
    15 und 16 in Reihe liegen, aber so gepolt sind, dat sie den über die Pole
    5 und 7 gehenden Mnänktionsflut bei eintreffend« Impuls schwächen. Dann
    nimmt gleichseitig alt des Ansteigen des durch die Spulen 15 und 16 über
    die Pole 4 und 6 auf den Anker 8 ausgeübten Drebnomentes das von dee Polen
    5 und 7 auf den Anker wirkende Richtmoment ab, das resultierende Moment
    wird größer und der Anker 8 setzt sich früher und schneller in Bewegung.
    Hei geeigneter Ausbildung dieser zusätaiahen Spulen kann man errerichen,
    dai preMsah keine Ilnderung des
    zehr eintritt, @n ein
    Iignla den Mefalsmptfger erreicht. In der Erregerspule 2 auftretende
    indu:ierte Spannung» werden denn sehr klein, und der Stronkreis äi«er
    Spule 2 wird durch die Vorgänge praktisch nicht mehr beeinflußt. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß man den Ohmschen Widerstand des Stromkreises der Spule 2 verhältnismäßig klein halten kann und damit die aufzuwendende Erregerleistung vermindert wird. Von besonderem Vorteil ist eine solche Anordnung, wenn anstelle eines Elektromagneten mit Erregerspule ein Dauermagnet verwendet werden soll. Die bei Impulsempfang wirksamen Amperewindungen beeinflussen diesen dann kaum noch, und magnetische Nebenschlüsse zum Dauermagneten werden weitge-hend entbehrlich. In besonderen Fällen dürfte es zweckmäßig sein, die Zungen 9 und 10 des Ankers 8 so auszubilden, daß sie bei Führung eines bestimmten Induktionsflusses bereits magnetisch gesättigt werden. Auf diese Weise können die Riehtmomente in den Einstellagen vergröbert und die Einstellung des Ankers 8 sicherer gehalten werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann noch zusätzlich zum eigentlichen Impulsempfänger ein Impulsumsetzer nach Fig. 2 verwendet werden. In dieser Fig. 2 wurden die Bezeichnungen der Fig. 1 beibehalten, die auf den Polen 5 und 7 liegenden Spulen mit 18 und 19 bezeichnet. Der dort vorgesehene elektrische Impulsumsetzer hat die Bezeichnung 20 erhalten. Der Ipulsumsetzer kann nun so arbeiten, dab er die Spulen 19 und 18 ständig von Strom durchflossen hält, wenn kein Impuls eintrifft, und zwar so, das diese Spulen noch den an sich die Pole 5 und 7 durchsetzenden Induktionsflut verstärken. Dann wird schon eine verstärkte Rastung in der Ausgangsstellung erreicht, wenn die zwischen Anker g und den Polen liegenden Luftspalte sämtlich gleich sind. Der Impulsumsetzer 20 soll nun so arbeiten, daß er in an sich bekannter Weise bei einem eintreffenden Impuls den den Spulen 19 und 18 zugeleiteten Strom in seiner Richtung umkehrt. Da nach Fig. 2 die Spulen 15 und 16 in vorher beschriebener Weise direkt vom Impulsstrom durchflossen werden, ist die sonstige Arbeitsweise des so ausgebildeten Impulsempfängers die gleiche, wie vorher beschrieben. Bei Impulsende wird der die Spulen 18 und 19 durchflie-Sende Strom wieder umgekehrt und fließt nun bis zu einem neu eintreffenden Impuls ständig. Nach der Erfindung ausgelegte Impulsempfänger sind besonders vorteilhaft, wenn eine flache Bauweise erwünscht ist. Ist eine gedrungenere Bauform in anderen Fällen erwünscht, so kann auch eine Bauweise gewählt werden, bei der Anker und Ständer mehr walzenartig ausgelegt sind. Geeignete Bauweisen sind in den Fig. 3 bis 8 dargestellt. In Fig. 3 ist das Erregerjoch 1' als Rundkern ausgebildet, der die Erregerspule 2 trägt und die Achse 21 zur Lagerung des Ankers 8 aufnimmt. Anstelle des magnetisch weichen Joches 1 kann auch ein Dauermagnet treten. An den Enden des Erregerjoches sind die winkelförmigen Pole 4, 5, 6 und 7 in einer Weine angebracht, die aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist. Eine Draufsicht gibt noch die Fig. 4 1, die, ebenso wie Fig. 5.ohne weitere Erläuterungen bei Verwendung des bisher dargestellten Grundprinzips verständlich ist. Bemerkt sei noch, daß in Fig. 5 eine Ausführung gewählt wurde, die der vorhergehenden Abbildung 1 entspricht, bei der also swei der hier vorgesehenen Pole unbewickelt sind.
    Die Zeichung bezieht sich auf vierpolige Impulswandler" ofleich es durch-
    aus möglich und in die Erfindung eingeschlossen ist, das erfinderische
    Prinzip auf äquivalent gebaute Anordnungen zu überxtragen, deren Pol-
    zahl ein ganzzahliges Vielfaches von vier ist. Ein Impulsempfänger nach der Erfindung hat nun alle Vorzüge, die vorher für solche drehenden Impulsempfänger als wünschenswert dargestellt wurde. die aber durch bisher bekannt gewordene Impulsempfänger nur teilweise gegeben sind.

Claims (1)

  1. Paten t a n s p r ü ehe 1. Elektromechanischer Tapulswandler, insbesondere für Zählwerke, mit einem im magnetischen 'reis eines Statcrs angeordneten, als Dauer- magnet ausgebildeten Rotor, der durch eingehende Stromiapulse in eine schrittweise ablaufende Drehbewegung versetzbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, das der Steter aus einem Magneten (1) besteht, dessen kon- zentrisch zur Drehachse (21) eines als mit diametral sich erstreckerrs den Stegen (8a) versehener Anker (g) gestalteten Rotors in einer als ganzes Vielfaches von vier betragenden Anzahl und mit gleicher Teilung angeordnete Pole (4 bis 7) derart durch einen eingehenden Strom%püls beeinfluäbar sind, daß im Drehbereich des Ankers (8) je- weils die von einer Polgruppe (4,6) ausgehende magnetische Kraft- wirkung im impulsfreien Zustand schwächer, bei Impulseingabe stärker als die von einer dieser Polgruppe (4,6) benachbarten Polgruppe (5,7) ausgehende magnetische Kraftwirkung ist, und dab der zu seiner Drehachse (21) symmetrisch gestaltete Anker (8) gegenüber einer durch diese gelegten Eben* (A-A) eine Unsycaetrie aufweist, bei der er in je- der Drehstellung von beiden Polgruppen (4,6 und 5,7) beeinllujbar und jeweils in eine Drehstellung gegenüber :rjenigen Polgruppe (5,7 bsw. 4,6) magnetisch einrastbar ist, die mit dem stärkeren magnetischen glub auf ihn einwirkt, »durch der Anker (8) bei jeden Beginn und Ende eines Stromimpulses je um ein viertel der Polteilung, bei Ablauf jeder Impulsäauer also um eine halbe Polteilung weiterdrehbar ist.
    2. Impulswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker(8) einen Steg (8a) oder der halben Polpaarzahl entsprechende Stege (8a) aufweist, an deren Enden sich je eine in gleicher Umfangsrichtung über angenähert eine halbe Polteilung erstreckende Zunge (9 bzw. 10) vorgesehen ist. 3. Inpulasandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (9,10) sichelförmig gestaltet sind. 4. Impulswandler nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (9,10) einen Form- bzw. Querschnittaverlauf aufweisen, bei dem sie bereits während der Drehbewegung des Ankers (8) eine durchgehende oder teilweise magnetische Sättigung erfahren. 5. Impulswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Luftspaltes (12) zwischen den Polen einer und derselben Polgruppe (5,7) und dem Anker (8) gleich, jedoch unterschiedlich von der Größe des Luftspalten (13) zwischen den Polen einer benachbarten Polgruppe (4,6) und dem Anker (8) ist. 6. Impulswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von
    einer ersten Polgruppe (4,6) ausgehende magnetische Fluß mittels des durch deren Wicklungen (15 bzw. 16) fließenden Izpulsstrozes
    verstärkbarist. .
    7. Lapulswandler nach Anspruch 1 und 6/dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer zweiten Polgruppe (5,7) ausgehende magnetische Fluß mittels des durch deren Wicklungen (19 bzw. 18) fließenden Iapula- stroses schwächbar ist.
    B. Impulswandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole beider Polgruppen (4,6 und 5,7) mit Wicklungen versehen sind. 9. Impulswandler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daÞ der von den Polen der einen Polgruppe (5,7) ausgehende magnetische Fluß mittels des durch dem Wicklungen (19 bzW. 18) in der Impulspause fließenden Stromes verstärkbar, jedoch bei einlaufenden Impulsen durch eine mittels eines Impulsmsetzers (20) erfolgende Umkehrung des in die Wicklungen (19,18) umgeleiteten Stromes sehwächbar ist. 10. Impulswandler nach Anspruch 1 und mindestens einen der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, Aal das Joch des Magneten (1) als gegebenen- falls von einer Erregerspule (2) umgebener Rundkern (1t) ausgebildet ist, an dessen Stirnflächen winkelförmige Polschuhe (4. bis 7) arge- 10 schlossen sind.
    11. Impulswandler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rundkern (1t) eine der Lagerung des Ankers (8) dienende Achse (21) aufhirt.
DE19631463844 1963-07-17 1963-07-17 Elektromechanischer Impulswandler,insbesondere fuer Zaehlwerke Pending DE1463844A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE0025172 1963-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1463844A1 true DE1463844A1 (de) 1969-01-16

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ID=7071602

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631463844 Pending DE1463844A1 (de) 1963-07-17 1963-07-17 Elektromechanischer Impulswandler,insbesondere fuer Zaehlwerke

Country Status (1)

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DE (1) DE1463844A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0162966A3 (de) * 1984-05-29 1987-01-21 VDO Adolf Schindling AG Elektrischer Schrittmotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0162966A3 (de) * 1984-05-29 1987-01-21 VDO Adolf Schindling AG Elektrischer Schrittmotor

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