DE1463143A1 - Schmelzsicherung - Google Patents
SchmelzsicherungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/04—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
- H01H85/041—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
- H01H85/044—General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schmelzsicherung, die insbesondere zum direkten Einschalten in Leitungen geeignet
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zweckmäßig konstruierte Sicherung einfacher und robuster Konstruktion
zu schaffen, die einfach auszuwechseln ist.
Der Erfindung liegt außerdem die Aufgabe zugrunde, eine solche Konstruktion zu schaffen, bei der das bei Überbeanspruchung
schmelzende Sicherungselement außerhalb.der Leitungselemente
liegt, so daß eine Brückenbildung durch geschmolzene Metalltropfen und damit ein erneutes Schließen
d·* Stromkreises vermieden wird.
Die jsrfindungs gemäße Lösung ist gekennstichnet durch
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einen Kontaktzapfen mit einem ersten und einem zweiten flansch an den Enden, zwischen denen auf dem Kontaktzapfen
ein erster leitender Ring und ein zweiter leitender Ring aufgesteckt sind, die durch ein leitendes Sicherungselement
miteinander verbunden sind, durch eine mit dem zweiten Anschlagring in Kontakt stehende Anschlußfahne, durch einen
ersten Isolationsring zur Trennung des ersten Anschlußringea
von dem zweiten AnschluGring und zur Trennung des zv/eiten Anschlußringes von dem Kontaktzapfen, durch einen zweiten
Isolationsring zur Trennung der Anschlußfahne von dem zweiten Flansch des Kontaktzapfens, der in direktem Kontakt mit dem
ersten Anschlußring steht.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des
Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Sicherung,
Fig. 2 ist ein Schnitt 2-2 durch Fig. 1, Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine bei dem
Ausführungsbeispiel verwendete Anschlußfahne,
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Abwicklung des Sicherungselemehts mit seinen zwei leitenden
Anschlußringen und
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Pig. 5 ist eine Seitenansicht der Pig. 4 und zeigt in gestrichelten Linien
die beiden Anschlußringe mit dem sie verbindenden Sicherungselement in
umgebogener, einbaufertiger Lage.
Die erfindungsgemäße Sicherung gemäß dem Ausführungsbeispiel weist einen hohlen Kontaktzapfen 2 mit Planschen
6 und 8 an den Enden auf. Zwischen diesen beiden Planschen sind auf dem Kontaktzapfen 2 leitende Anschlußringe 10 und 14,
ein Sicherungselement 18, Isolierscheiben 30 und 34 und eine Anschlußfahne 20 aufgereiht. Diese Teile sollen nachfolgend
im einzelnen beschrieben werden.
Aus den Pig. 2, 4 und 5 der Zeichnung ist die Porm des Sicherungselements erkennbar, das an seinen Enden leitende
Anschlußringe aufweist. Das sich so ergebende Teil kann in einfacher Weise aus dünnem Blech oder anderem leitenden Material
ausgestanzt werden. Die Größe und Stärke des Sicherungaelements richtet sich dabei natürlich nach den Werten der
Sicherung.
Ein innerer Rand 12 des leitenden Anschlußringes 10 hat im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie der äußere
Rand 4 des Kontaktzapfens 2. Der Durchmesser eines inneren
- 4 —
Randes 16 des Anschlußringes H hat im wesentlichen einen größeren Durchmesser als der äußere Rand 4 des Kontaktzapfens
2. An dem Anschlußring 14 befinden sich nach hinten
abgewinkelte Laschen 26, die dem nachfolgend näher beschriebenen Zweck dienen. Die beiden leitenden Anschlußringe werden
durch das Sicherungselement 18 verbunden, das so bemessen iat, daß es bei einer bestimmten Stromlast schmilzt.
Bevor das Sicherungselement gemäß Fig. 4 in die Sicherungsanordnung eingesetzt wird, wird es in die mit gestrichelten
Linien angedeutete Form gemäß Fig. 5 gebracht.
Fig. 3 zeigt die Anschlußfahne 20, die bei der erfindungsgemäßen Sicherung verwendet wird. Sie ist aua Eisen
oder irgendeinem anderen leitenden Material hergestellt, und ihre Oberfläche ist zweckmäßigerweise zum Schutz gegen
Korrosion mit einem besonderen Material, beispielsweise Kadmium, plattiert. Die Anschlußfahne 20 weist ein Loch 22
auf, dessen Durchmesser etwas größer als der äußere Durchmesser 4 des Kontaktzapfens 2 ist. In dem inneren Rand de«
Loches 22 befinden sich Ausnehmungen 28, die die nach unten gebogenen Laschen 26 an dem Anschlußring 14 aufnehmen sollen,
wenn die Sicherung zusammengesetzt ist. Die Anschlußfahne
gemäß Fig. 3 ist außerdem an ihrem anderen Ende mit einem zweiten Loch 24 zur Aufnahme einer Anschlußschraube oder
anderer Kontaktmittel versehen, um ao die Sicherung in eine
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Leitung einschalten zu können. Die Anschlußfahne 20 kann natürlich auch beliebige andere Formen halsen.
In der Zusammenbauzeichnung gemäß Pig. 2 sind zwei Ieolierecheiben 30 und 34 dargestellt, die vorteilhaft aus
Spauldit oder irgendeinem anderen brauchbaren Isoliermaterial
hergestellt sind. Von den Scheiben 30 und 34 aus erstrecken sich Axialansätze 32 und 36.
In den Fig. 1 und 2 ist ein U-förmiges Metallteil 38
zu erkennen, das als fester Anschlag für die Isolierscheibe 34 dient und das außerdem als Führung dienen kann, wenn die
Sicherung in einer Leitung montiert wird.
Nachdem die Einzelteile beschrieben sind, soll nun unter Hinweis auf Fig. 1 und 2 der Zusammenbau der Einzelteile zu der
erfindungsgemäßen Sicherung erläutert werden. In Fig. 2 ist erkennbar, daß der hohle Kontaktzapfen 2 einen leitenden Haltezapfen
bildet, auf dem die verschiedenen Teile konzentrisch aufgesteckt und zwischen den Flanschen 6 und 8 gepreßt gehalten
werden.
Gemäß Fig. 2 befindet sich auf dem Kontaktzapfen 2 der
leitende Anschlußring 10, der mit seinem inneren Rand 12 im leitenden
Kontakt mit dem Flansch 6 steht. Der Anschlußring 10 ist durch das schleifenförmige Sicherungselement 18 mit dem zweiten
Anschlußring verbunden, dessen innerer Rand 16 im wesentlichen etwas größer als der äußere Rand des Kontaktzapfens 2 ist, so
daß der Anschlußring 14 von dem Kontaktzapfen 2 in radialer Richtung elektrisch getrennt ist. Der Raum zwischen dem Kontaktzapfen
2 und dem inneren Rand 16 des Anschlußringes 14 wird von dem sich axial von der Scheibe 30 aus erstreckenden
Ansatz.32 ausgefüllt. Die Isolierung in axialer Richtung zwischen dem Anschlußring 10 und dem Anschlußring 14 wird durch
die Isolierscheibe 30 hergestellt. Auf diese Weise fließt der Strom von dem einen zum anderen Anschlußring, über das Sicherungselement 18.
Die Anachlußfahne 20 liegt auf dem Kontaktzapfen 2 leitend
an dem Anschlußring 14 an. Die Anschlußfahne 20 ist in radialer Richtung von dem Kontaktzapfen 2 durch die Ansätze
32 und 36 isoliert, die sich von den Isolierscheiben 30 und
aus erstrecken. Die Isolierscheibe 34 trennt und isoliert in axialer Richtung die Anschlußfahne 20 von dem U-förmigen
Teil 38.
Die nach unten gebogenen Laschen 26 des Anschlußringes 14 greifen in die Ausnehmungen 28 in dem inneren Rand des
Loches 22 ein und verhindern so eine gegenseitige Verdrehung der Anschlußfahne 20 und des Anschlußringes 14. Auf diese Weise
ist sichergestellt, daß sich das Sicherungselement 18 immer seitlich zu der Anschlußfahne 20 erstreckt.
Die Sicherung kann so hergestellt werden, daß zunächst die Teile auf dem Kontaktzapfen aufgereiht werden, und.daß
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danach durch Quetschung der Enden des Kontaktzapfens die Ränder zu einem Planach umgebogen werden. Es ist natürlich
möglich, die einzelnen Teile in anderer zweckmäßiger Form zusammenzufügen.
Aus den Fig. 1 und 2 kann man erkennen, daß die Sicherung dadurch durch eine Leitung einschaltbar ist, indem
ein erster Kontakt durch den hohlen Kontaktzapfen 2 geführt wird, während ein zweiter Kontakt an der Anschlußfahne 20
mittels des Loches 24 angeschlossen ist. Der Strom fließt so durch die Anschlußfahne 20 zu dem Anschlußring H und von dort
über das Sicherungselement 18 zu dem Anschlußring 10 und von
diesem schließlich über den Kontaktzapfen 2 an das andere Ende der abzusichernden Leitung. Wie bereits erwähnt, können die
charakteristischen Eigenschaften der Sicherungselemente entweder
durch bestimmte Auswahl des Materials für das Sicherungselement 18 oder durch eine entsprechende Wahl der Abmeaeungen
des Sicherungselementa 18 bestimmt werden.
Die Sicherung arbeitet wie herkömmliche Sicherungen. Wird die Sicherung mit einem überstrom belastet, so schmilzt
das Sieherungselement 18 durch, wenn die Stromstärke des
Sicherungselements überschritten wird.
Bei der Sicherung iat daa Sicherungselement so zweckmäßig
angeordnet, daß die beim Durchschmelzen des Sicherungaelements
infolge zu hoher Stromatärke entstehenden Metalltropfen
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außerhalb der Anschlußfahne 20 frei herunterfallen können, ao daß durch das geschmolzene Metall keine neuen Brücken
entstehen können, die zu. einem erneuten Schließen des Stromkreises führen.
entstehen können, die zu. einem erneuten Schließen des Stromkreises führen.
SL/Sch 809901/0418 -Ansprüche-
Claims (5)
- Ansprüche\1Λ Schmelzsicherung, gekennzeichnet durch einen Kontaktzapfen mit einem ersten und einem zweiten Plansch an den Enden, zwischen denen auf dem Kontaktzap'f en ein erster leitender Ring und ein zweiter leitender Ring aufgesteckt sind, die durch ein leitendes Sicherungaelement miteinander verbunden sind, durch eine mit dem zweiten Anschlagring in Kontakt stehende Anschlußfahne, durch einen ersten Isolationsring zur Trennung des ersten Anschlußringes von dem zweiten Anschlußring und zur Trennung des zweiten Anschlußringes von dem Kontaktzapfen, durch einen zweiten Isolationsring zur Trennung der Anaohlußfahne von dem zweiten Flansch des Kontaktzapfens, der in direktem Kontakt mit Aen ersten Anschlußring steht.
- 2. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine feste Halteklammer zwischen dem zweiten Iaolationaring und dem zweiten Plansch.
- 3. 'Johraelzsicherun^ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktzapfen hohl ist.
- 4·. Cchmelzsioherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiebnet> daß die ^nsohlußfajine an ihrem freien Ende für AnschluflsBwtok·-A2-809901/0418mit einem Loch versehen ist.
- 5. Schmelzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sichorungselement bogenförmig in den freim Raum außerhalb der Sicherung und entfernt von der Anschlußfahne erstreckt, derart, dai3 die beim Durchschmelzen des Sicherungselements entstehenden Metalltropfen frei herunterfallen können.BAD ORsQINALSL/Sch809901/0418
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|---|---|---|---|
| US404798A US3280281A (en) | 1964-10-19 | 1964-10-19 | In-line fuse |
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE1463143A1 (de) |
| GB (1) | GB1098618A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1964
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1965
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Also Published As
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| US3280281A (en) | 1966-10-18 |
| GB1098618A (en) | 1968-01-10 |
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