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DE1462999B2 - Schaltungsanordnung zur Teilneh meridentifizierung in Fernschreibwahl Vermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Teilneh meridentifizierung in Fernschreibwahl Vermittlungsanlagen

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Publication number
DE1462999B2
DE1462999B2 DE19661462999 DE1462999A DE1462999B2 DE 1462999 B2 DE1462999 B2 DE 1462999B2 DE 19661462999 DE19661462999 DE 19661462999 DE 1462999 A DE1462999 A DE 1462999A DE 1462999 B2 DE1462999 B2 DE 1462999B2
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DE
Germany
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subscriber
connection
identification
central
circuit
Prior art date
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Granted
Application number
DE19661462999
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English (en)
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DE1462999C3 (de
DE1462999A1 (de
Inventor
Rudolf Dipl.-Ing. 8000 Muenchen Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1462999A1 publication Critical patent/DE1462999A1/de
Publication of DE1462999B2 publication Critical patent/DE1462999B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1462999C3 publication Critical patent/DE1462999C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/08Allotting numbers to messages; Counting characters, words or messages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Zeichnungen erläutert. Dabei zeigen Fig. 1, 3, 4 und 5 auszugsweise Fernschreibwählvermittlungsanlagen mit denjenigen Teilen, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind. In Fig. 2 ist eine zentrale, vollelektronische Identifiziereinrichtung dargestellt, die über die erfindungsgemäß vorgesehene Identifizierzusatzeinrichtung angesteuert wird und über die die kennzeichnenden Kennungen der an der Verbindung beteiligten Teilnehmer aufgenommen und weitergegeben werden.
Identifizierung eines rufenden Teilnehmers:
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Identifizierung eines rufenden Teilnehmers erläutert. Im oberen Teil von F ig. 1 ist auszugsweise eine bekannte Vermittlungsanlage dargestellt. Links ist die rufende Teilnehmerschaltung TSr dargestellt, die über die Übertragung Ue an die zu einem nachgeordneten Verbindungsglied führende Fernleitung FL anschaltbar ist. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist im unteren Teil von F ig. 1 dargestellt; sie ist in diesem Falle über die Rückwärtsschreibader b, der zum rufenden Teilnehmer führenden Leitung an den Verbindungsweg anschaltbar. Über einen weiteren Ausgang hat sie Zugang zur Zählader ζ der Teilnehmerschaltung TSr. Im unteren rechten Teil von Fig. 1 ist die zentrale Identifiziereinrichtung JE dargestellt, auf deren Aufbau und Wirkungsweise später noch näher eingegangen wird. Ein zur Identifizierung eines rufenden Teilnehmers günstiges und schaltungsmäßig leicht zugängliches Kriterium ist das Wählaufforderungszeichen. Beim Verbindungsaufbau über eine Fernleitung läuft dieses Wählaufforderungszeichen nach der Belegung der fernen Übertragung bekanntlich als ein 25 ms dauernder Impuls mit Stop-Polarität zum rufenden Teilnehmer zurück.
Es sei nun angenommen, daß das Anrufkriterium der rufenden Teilnehmerschaltung TSr über die Fernleitung FL eine ferne Übertragung erreicht und diese dadurch belegt hat. Der von der fernen Übertragung daraufhin über die Rückwärtsschreibadern a I und b 1 der Fernleitung FL zurücklaufende Rückimpuls wird in der Übertragung Ue in bekannter Weise abgefangen. Sowohl das Relais R als über den Kontakt rl auch das Relais F sprechen kann. Der zweite Rückimpuls, der das Wählaufforderungszeichen darstellt, erregt über den Kontakt /1 und den Kontakt el das Belegungsrelais BL über dessen Wicklung I, das sich über seinen Kontakt 612 und seine Wicklung II weiter hält (Erde, e3, 612, BLII, -WB). Über den Kontakt 613 wird ein Erregungskreis für das Relais HP und über dessen Kontakt hp 1 ein Erregungskreis für das Relais TP gebildet. Über die Kontakte tp2 und Ap2 der Relais HP und TP wird der Prüfordner PO in der zentralen Identifiziereinrichtung JE angesteuert und belegt. Dieser sorgt dafür, daß jeweils nur ein einziger Identifiziervorgang eingeleitet werden kann. Ist die zentrale Identifiziereinrichtung JE frei, so wird vom Prüfordner PO her das Relais PO über dessen Wicklung I in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ erregt, das sich über seinen Kontakt pol hält. Der Kontakt pol dient außerdem auch dazu, den Belegungszustand der zentralen Identifiziereinrichtung JE für die Dauer des Identifiziervorganges aufrechtzuerhalten. Die weiteren Kontakte des Relais PO lösen folgende Funktionen aus: Der Kontakt pol schließt einen Haltekreis für die Wicklung II des Relais PO und unterbricht den Ansprechkreis der Relais HP und TP, die daraufhin verzögert abfallen. Über den Kontakt po3 wird während dieses Zeitraumes die Textkette TK eines Sendeverteilers in der zentralen Identifiziereinrichtung JE in ihre Grundstellung gebracht. Der Kontakt po 4 erregt über die Zählader ζ das Markierrelais M, in der Teilnehmerschaltung TSr über dessen Wicklung I das unter der Annahme, daß der Teilnehmer durch eine dreistellige Kennung charakterisiert sein soll, hier drei Arbeitskontakte, besitzt, die insgesamt drei Kennungszeichen bilden.
Zur weiteren Erläuterung der Vorgänge wird nun auf Fig. 2 verwiesen. Dort ist die zentrale Identifiziereinrichtung JE im Prinzip dargestellt. Die Ansteuerung der Identifiziereinrichtung JE geschieht, wie bereits beschrieben, über die Identifizierzusatzeinrichtung JZ, von der in Fig. 2 lediglich die Kontakte po3, hp4, eS und m4 dargestellt sind. Wie bereits erwähnt, wird nach der Bewertung des den Identifiziervorgang einleitenden Wählaufforderungszeichen die Textkette TK über die Kontakte po3 und hp4 in ihre Grundstellung gebracht. Inzwischen wurde über den Kontakt po4 in Fig. 1 das Relais M in der Teilnehmerschaltung TSr erregt. Mit seinen Arbeitskontakten ml, ml und m.3 links in Fig. 2 wird in den Kombinationsfeldern KFl, KFIl und KFlIl eine den Teilnehmer charakterisierende Kennung durch Markieren einzelner Eingänge mit Erdpotential eingestellt. Über den in der Zeichnung rechts dargestellten Kontakt m4 des Relais M und das Anlaßgatter AG werden nun die Sendeverteiler 5Kl und SVI angelassen.
Die zentrale-Identifiziereinrichtung JE enthält außerdem die Schaltmittel Kb und Ke zum Aussenden eines Kennungsbeginnzeichens und eines Kennungsendezeichens. Über die Textkette TK wird als erstes das Kennungsbeginnzeichen, dann werden die Zeichen der den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden Kennung, und schließlich wird das Kennungsendezeichen abgefragt und über das Zwischengatter ZG dem Ausgangsgatter AuG zugeführt, von dem aus die Zeichen über den Ausgangsverstärker V2 dem Senderelais SR als Sendeschaltmittel zugeleitet werden; die taktgenaue Zeichenbildung erfolgt dabei durch die Sendeverteiler 5Kl und 5K2. Da es sich bei dem die Kennungssendung einleitenden Kennungsbeginnzeichen und dem die Kennung abschließenden Kennungsendezeichen um fest eingestellte Kennungen handelt, können diese durch eine einmalige Zuordnung, beispielsweise durch Einlegen entsprechender Brücken in die betreffenden Zuleitungen gebildet werden. Die einen rufenden Teilnehmer kennzeichnende Kennung wird dagegen durch Abfrage der Kombinationsfelder KFl bis KFlIl gebildet. Hierzu dient die Abtastkette AbK, deren Gatter Gl bis G15 sowohl über die Ausgänge der Kennungsfelder KFl bis KFIl als auch über den betreffenden Ausgang der Textkette TK vorbereitet sind. Am Ende der Kennungssendung, also nach der Aussendung des Kennungsendezeichens, wird die Textkette TK angehalten und zum Senden eines besonderen Signals veranlaßt, das dem Verstärker Kl zugeführt und von diesem dem Identifizierzusatz JZ zur Bewertung zugeleitet wird.
Die Bewertung dieses Schlußsignals wird wieder an Hand von Fig. 1 erklärt. Das vom Verstärker Vl kommende Signal erregt über den Kontakt poS das das Kcnnungsende bewertende Relais E, das sich über seinen Kontakt e4 und den Vcrbindungsiibcrwa-
chungskontakt rl bis zum Ende der Verbindung hält. Mit dem Kontakt e 1 wird der Erregungskreis für das Relais BL über dessen Wicklung I aufgetrennt, das verzögert abfällt. Der Kontakt e3 trennt den Erregungskreis für das Relais PO über dessen Wicklung II auf, wodurch der Prüfordner PO und damit der zentrale Teil, also die zentrale Identifiziereinrichtung JE, wieder freigegeben werden. Während der Abfallzeit des Relais BL wird über den Kontakt el vorübergehend Stop-Polarität an die zur rufenden Teilnehmerschaltung TSr führende Rückwärtsschreibader b gelegt und dort als Wählaufforderungszeichen bewertet. Darauf folgt der weitere Verbindungsaufbau in an sich bekannter Weise. Das Relais E fällt erst nach dem Abbau der Verbindung, nämlich wenn der Kontakt rl in der Übertragung Ue öffnet, wieder ab.
Wie an Hand von Fig. 2 erläutert wurde, stehen die den rufenden Teilnehmer identifizierenden Kennungsangaben über das Senderelais SR als Sendeschaltmittel zur Verfügung. Sie können von dort entweder einer zentralen Auswerteeinrichtung oder, wie es in Fig. 1 angedeutet ist, über den Kontakt po6 auf die Vorwärtsschreibadern al und bl der Fernleitung FL gegeben werden, über die sie zu einem übergeordneten Amt gelangen und dort weiter verarbeitet werden können. Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich möglich, an das Sendeschalimittel beispielsweise eine Mitlesemaschine anzuschalten. Weiterhin besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Kennungsangaben, evtl. nach vorheriger Umsetzung, anderen Auswertesystemen zuzuführen. Im Gegensatz zu einer abgehenden Belegung der Übertragung Ue, durch die der Identifiziervorgang stets eingeleitet wird, spricht bei einer ankommenden Belegung der Übertragung Ue die Identifizierzusatzeinrichtung JZ nicht an. Das wird dadurch erreicht, daß über den in der Übertragung Ue in bekannter Weise betätigten Kontakt p\ das Relais E in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ sofort anspricht. Dadurch wird die Rückwärtsschreibader b über den Kontakt el direkt durchgeschaltet.
Die bisher beschriebene Anordnung kann jedoch zum Identifizieren eines rufenden Teilnehmers auch an ein anderes Verbindungsglied als an die Übertragung Ue angeschaltet sein. In Fig. 3 ist die Identifizierzusatzeinrichtung JZ an den Gruppen- bzw. Leitungswähler GWbzw. LW anschaltbar. Von der links dargestellten rufenden Teilnehmerschaltung TSr sind lediglich die Rückwärtsschreibader b und die Prüfader c sowie die Zählader ζ dargestellt. Das den rufenden Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel, nämlich das Markierrelais M, ist mit seiner Wicklung I in der Zählader ζ angeordnet. Von dem Gruppen- bzw. Leitungswähler GW bzw. LW sind lediglich das Prüfrelais C sowie die Wählerarme b und c dargestellt. Sowohl die pro Übertragungsweg vorhandene Identifizierzusatzeinrichtung JZ als auch die zentrale Identifiziereinrichtung JE sind in der gleichen Weise aufgebaut, wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
In diesem Falle wird der die rufende Teilnehmerschaltung TSr identifizierende Identifiziervorgang nicht durch das Wählaufforderungszeichen, sondern durch das Belegungskriterium für den Gruppen- bzw. Leitungswähler GW bzw. LW, eingeleitet; diese Belegung erfolgt bekanntlich über die Prüfader c. Über den Kontakt el wird das Belegungsrelais BL in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ über seine Wicklung I erregt. Die weiteren Vorgänge verlaufen dann in der bereits beschriebenen Weise. Zur Aufnahme der Kennungen ist in diesem Falle die zentrale Bewertungseinrichtung KE vorhanden, die über den Kontakt po6 an die Identifizierzusatzeinrichtung JZ anschaltbar ist.
Identifizierung eines gerufenen Teilnehmers:
Die bisher geschilderten Vorgänge betreffen durchwegs die Identifizierung von rufenden Teilnehmern. Im folgenden soll die Identifizierung eines gerufenen Teilnehmers beschrieben werden. Hierzu wird auf F i g. 4 hingewiesen, in der rechts die gerufene Teilnehmerschaltung TSg und links die Leitungswählerstufe LW mit den Wählerarmen a, b und c dargestellt sind. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist in diesem Falle an die Vorwärtsschreibader α anschaltbar, die zu diesem Zwecke aufgetrennt und über die Identifizierzusatzeinrichtung JZ geführt ist. Das den Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel ist in
.20 diesem Falle die Wicklung II des Markierrelais M, das ebenfalls der Teilnehmerschaltung TSg zugeordnet ist. Während das Markierrelais M mit seiner Wicklung I zum Identifizieren eines rufenden Teil-' nehmers gemäß F i g. 1 und 3 in der Zählader ζ der Teilnehmerschaltung TSr angeordnet ist, liegt es zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers mit seiner Wicklung II zwischen der Vorwärtsschreibader α und der Prüf ader c. Sowohl die pro Übertragungsweg vorhandene Identifizierzusatzeinrichtung JZ als auch die für die gesamte Vermittlungsanlage zentrale Identifiziereinrichtung JE sind ebenso aufgebaut wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen.
Der Identifiziervorgang beim Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers verläuft folgendermaßen. Als das den Identifiziervorgang auslösende Kriterium wird in diesem Falle das Belegungskriterium der gerufenen Teilnehmerschaltung benutzt. Beim Aufprüfen des Leitungswählers LW auf die gerufene Teilnehmerschaltung TSg wird die Prüfader c in bekannter Weise durchgeschaltet, die Teilnehmerschaltung TSg also ankommend belegt. Normalerweise würde darauf die Teilnehmerschleife umgepolt und der Schreibzustand hergestellt werden. Da jedoch hier die Vorwärtsschreibader α aufgetrennt ist, wird das Relais B in der Teilnehmerschaltung TSg durch das vom rufenden Teilnehmer her anliegende Trennpotential nicht umgepolt. -Statt dessen wird das Belegungsrelais BL in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ über den Kontakt el und seine Wicklung I erregt. Das Aufprüfen auf den Prüfordner PO der zentralen Identifiziereinrichtung JE sowie die Rückstellung der Textkette TK in dieser erfolgt in der bereits beschriebenen Weise. Nach der Belegung der zentralen Identifiziereinrichtung JE wird in der ebenfalls bereits geschilderten Weise das Relais PO über dessen Wicklung I erregt, über dessen Kontakt po 4 sowie über den Kontakt ü 1 des Relais Ü, auf dessen Wirkungsweise später noch näher eingegangen wird, dann Zeichenpolarität über die Vorwärtsschreibader α zur gerufenen Teilnehmerschaltung TSg gelangt. Dadurch wird das Markierrelais M über dessen Wicklung II erregt, das mit seinen Kontakten ml, ml und m3 in Fig. 2 die den gerufenen Teilnehmer kennzeichnende Markierung auf die Kombinationsfelder KF bis KFlIl in Fig. 2 gibt. Soll die Kennung nicht nur in der zentralen Identifiziereinrichtung JE zur Verfügung stehen, so kann sie über den zusätzlichen Kontakt po 6 in Rückwärtsrichtung über die Rückwärtsschreibader b auch zu ei-
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nem vorhergehenden Verbindungsglied, beispielsweise zu einer Gruppenwahlstufe, zurückgesendet werden. Selbstverständlich ist dann dort eine Maßnahme erforderlich, durch die verhindert wird, daß die Kennung bis zum rufenden Teilnehmer zurück weiterläuft.
Die zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers erforderliche Einschaltung des Markierschaltmittels M zwischen die Vorwärtsschreibader α und die Prüfader c in der Teilnehmerschaltung TSg erfordert, daß zusätzlich der Kontakt m5 des Relais M vorhanden ist, der parallel zu dem Kontakt r des Verbindungsüberwachungsrelais R geschaltet ist. Dadurch wird in jedem Falle sichergestellt, daß sich das Relais M während einer Kennungssendung auch dann hält, wenn der gerufene Teilnehmer während dieser Zeit seinerseits ebenfalls seine Anruftaste drückt.
Ist der Identifiziervorgang beendet, so wird ein Erregungskreis für das Relais E gebildet, über dessen Kontakt el sowie über die Kontakte po4 und ül die Vorwärtsschreibader α zum gerufenen Teilnehmer durchgeschaltet wird. Vom rufenden Teilnehmer her liegt dann Stop-Polarität (Trennpolarität) an der Vorwärtsschreibader a, wodurch das 5-Relais der Teilnehmerschaltung TSg umgepolt und der Schreibzustand hergestellt wird. Die weiteren Vorgänge verlaufen in der bereits beschriebenen -Weise.
Bei der Anordnung nach F i g. 4 hat das Relais Ü, dessen Abfallzeit auf etwa 300 ms bemessen ist, die Aufgabe der Verbindungsüberwachung. Durch das Öffnen des Kontakts «1 wird vermieden, daß die Relais in der gerufenen Teilnehmerschaltung TSg im Auslösefall unter ungünstigen Bedingungen schon abgefallen sind, über die Vorwärtsschreibader α aber noch immer Minuspotential anliegt und das Relais M über dessen Wicklung II dadurch fälschlicherweise erregt würde.
Während in den bisher beschriebenen Fällen für beide Identifiziervorgänge je eine eigene Identifizierzusatzeinrichtung JZ notwendig ist, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, zum Identifizieren von rufenden und gerufenen Teilnehmern am Leitungswähler nur eine einzige Identifizierzusatzeinrichtung einzusetzen. In diesem Fall ist es lediglich erforderlich, die Identifizierung des gerufenen Teilnehmers unmittelbar nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers einzuleiten, d. h. eine Umschalteeinrichtung zu schaffen, die bei Kennungsende der Identifizierung des rufenden Teilnehmers eingeleitet wird. Bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist links die rufende Teilnehmerschaltung TSl und rechts die gerufene Teilnehmerschaltung TS2 dargestellt, und als Verbindungsglied ist der Leitungswähler L W mit den drei Wählerarmen a, b und c sowie dem Belegungsrelais C vorhanden. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ sowie die zentrale Identifiziereinrichtung JE sind in der bereits beschriebenen Weise aufgebaut. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist zum Identifizieren des rufenden Teilnehmers an die Vorwärtsschreibader α und zum Identifizieren des gerufenen Teilnehmers an die Rückwärtsschreibader b anschaltbar. Das nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers die Umschaltung auf die Identifizierung des gerufenen Teilnehmers auslösende Schaltmittel ist das Relais U, das über den Kontakt e6 des das Kennungsende bewertenden Relais E erregbar ist.
Bei der Belegung der Leitungswählerstufe durch die rufende Teilnehmerschaltung TSl wird in der beschriebenen Weise das Relais BL über dessen Wicklung I erregt (Erde, c2, ul, el, BLl, u2, -WB). Abhängig davon werden die zum Identifizieren des rufenden Teilnehmers erforderlichen Funktionen ausgelöst. Am Ende der den rufenden Teilnehmer
ίο kennzeichnenden Kennung wird das Relais E erregt, über dessen Kontakt el dem rufenden Teilnehmer ein stoppolarer Impuls als Wählaufforderungszeichen zugeleitet wird. Gleichzeitig wird über den Kontakt e6 ein Erregungskreis für das Umschaltrelais U gebildet (Erde, c2, e6, U, — WB). Über den betätigten Kontakt «1 wird das Relais ÖL an die Vorwärtsschreibader α angeschaltet und durch das nach Erreichen des
; gerufenen Teilnehmers über diese Ader anliegende Stop-Potential über den betätigten Kontakt u2 erregt
ao (+TB, a,pl, ul, el, BLl, u2, Erde). In der an Hand von Fi g. 4 beschriebenen Weise wird nun der Identifiziervorgang für den gerufenen Teilnehmer ausgelöst. Am Ende der den gerufenen Teilnehmer kennzeich- ' nenden Kennung wird das Relais E erneut erregt, wodurch auch die Vorwärtsschreibader α durchgeschaltet wird und der weitere Verbindungsaufbau bis zur Herstellung des Schreibzustandes in beiden Teilnehmerschaltungen vollendet wird. Erst nach der Identifizierung des gerufenen Teilnehmers halten sich die Relais BL und E bis zum Verbindungsende weiter. Da die jeweilige Kennung pro Teilnehmer individuell einstellbar ist, in diesem Beispiel durch Anschalten von Erdpotential über bestimmte Kontakte eines Markierrelais an Kombinationsfelder, ist die Anwendung der Erfindung sowohl zum Identifizieren als auch zum Klassifizieren möglich. Die Erfindung ist auch keineswegs auf eine bestimmte Stellenzahl von Kennungen beschränkt. Wenn beispielsweise die Anzahl der Kombinationsfelder bzw. die Stufenzahl der Textkette variiert wird, so kann die Stellenzahl der Kennung ebenfalls beliebig gemacht werden. Das gleiche gilt für mehrstellige Codes, an die die Anordnung mit Hilfe der Kombinationsfelder und der Sendeverteiler angepaßt werden kann. Im Rahmen der Erfindung ist es darüber hinaus möglich, den Sendeverteiler von Fall zu Fall auf unterschiedliche Codes einzustellen; ebenso ist eine Anpassung der Identifiziereinrichtung an andere Wählsysteme oder an andere Kriterien möglich.
Eine weitere Anwendung der Erfindung kann beispielsweise auch darin gesehen werden, daß an Stelle der aus Fernschreibzeichen bestehenden Kennungen Nummernschalterimpulse oder ähnliche Wählimpulse gesendet werden. Die Teilnehmerkennung kann dann aus einzelnen Ziffern, beispielsweise aus den Ziffern der Rufnummer, aufgebaut werden. Für diesen Fall ist im zentralen Schaltungsteil der gesamten Identifiziereinrichtung eine Sendevorrichtung aus einem Impulssender mit einer Zählkette und einer sogenannten Ansteuerung vorzusehen. Für den Fall, daß wechselweise Fernschreibzeichen und Wählimpulse zu senden sind, kann der Sendeverteiler mit seiner Textkette und den Kombinationsfeldern diesbezüglich umschaltbar ausgelegt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Identifizieren von rufenden und gerufenen Teilnehmern mittels einer zentralen Identifiziereinrichtung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Übertragungsweg eine zentral angeordnete Zusatzeinrichtung (JZ) zugeteilt ist, die zum Identifizieren eines rufenden Teilnehmers (TSr in Fig. 1 oder 3 bzw. TSl in Fig. 5) an den aufzubauenden Verbindungsweg (Ue in Fig. 1 oder GW bzw. LW in Fig. 3 bzw.
L W in F i g. 5) und zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers (TSg in Fig. 6 bzw. TS2 in Fig. 5) noch vor dem Eintritt des Schreibzustandes an den aufgebauten Verbindungsweg (LW) anschaltbar ist, daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) Auswerteschaltmittel (BL) enthält, die das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) als ein den Identifiziervorgang einleitendes Kriterium bewerten, daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) Steuerschaltmittel (HP, TP, PO) enthält, die bei jeder Anschaltung der Zusatzeinrichtung (JZ) ein in der Teil- »5 nehmerschaltung (TSr in Fig. 1 oder 3 bzw..TSl in Fig. 5 und TSg in Fig. 4 bzw. TS2 in Fig. 5) des jeweils zu identifizierenden Teilnehmers angeordnetes Markierschaltmittel (MI bzw. M II) zum Aussenden und die zentrale Identifiziereinrichtung (JE) zum Empfangen und Auswerten der dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Kennung veranlassen, und daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) weitere Auswerteschaltmittel (E) enthält, die am Ende der betreffenden Kennungssendung die Zusatzeinrichtung (JZ) abschalten und den vorbereitend aufgebauten Verbindungsweg wirksam durchschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierschaltmittel ein Markierrelais (M) mit einer der Stellenzahl der Kennung entsprechenden Anzahl von Kontakten (ml, ml, m3 in Fig. T) ist, das mit seiner ersten Wicklung (I) in der Zählader (z in Fig. 1 oder 3) bzw. der Teilnehmerschaltung (TSr in Fig. 1 oder 3 bzw. TSl in Fig. 5) und mit seiner zweiten Wicklung (II) über entkoppelnde Dioden (Dl, D2inFig. 4 bzw. 5) zwischen der Vorwärtsschreibader (a) und der Prüfader (c) der Teilnehmerschaltung (TSg in F i g. 4 bzw. TS2 in F i g. 5) angeordnet ist und daß die erste Wicklung (I) des Markierrelais (M) zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung (TSr) und die zweite Wicklung (II) des Markierrelais (M) zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung ( TSr) und die zweite Wicklung (II) des Markierrelais (M) zum Identifizieren einer gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) an die Zusatzeinrichtung (JZ)· anschaltbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsschreibader (b) zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung (TSr) über die Zusatzeinrichtung (JZ) geführt ist und daß das Auswerteschaltmittel ( BL) der Zusatzeinrichtung (JZ) über ein das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) in bekannter Weise auswertendes Schaltmittel (/1 in Fig. I oder c2in Fig. 3 bzw. 5) an eine im.Verbindungsweg liegende 'Verbindungseinrichturig (Ue in Fig. 1 oder LW bzw. GW in Fig. 3 bzw. LW in Fig. 5) anschaltbar und durch das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium + TB über /1 in F i g. 1 oder Belegungskriterium Erde über c2 in Fig. 3 bzw. 5) erregbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärtsader (α) zum Identifizieren einer gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) über die Zusatzeinrichtung (JZ) geführt ist und daß das Auswerteschaltmittel (BL) der Zusatzeinrichtung (JZ) an eine im Verbindungsweg liegende Verbindungseinrichtung (LW in Fig. 4 bzw. 5) anschaltbar und durch einen nach erfolgter Belegung der gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) in bekannter Weise vom rufenden Teilnehmer ausgehenden stoppolaren Impuls erregbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeit vom Wirksamwerden der das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) bewertenden Auswerteschaltmittel (BL) wirksamwerdende (über fol3 -in Fig. 1 bzw. 4) Steuerschaltmittel (HP, TP) einen Prüfordner (PO) in der zentralen Identifiziereinrichtung (JE) anschalten (mittels hp2, tp2 in Fig. 1 bzw. 4) und daß nach erfolgter Belegung der zentralen Identifiziereinrichtung (JE) wirksamwerdende Steuerschaltmittel (PO) die Markierschaltmittel (MI in Fig. lbzw. Mil in Fig. 4) in der jeweils zu identifizierenden Teilnehmerschaltung (TSr in Fig. 1, TSg in Fig. 4) zum Aussenden wirksam machen (über po4 in Fig. 1 bzw. 4) und gleichzeitig eine Textkette (TK) in der zentralen Identifiziereinrichtung (JE) zum Abfragen der Kennungen der jeweils zu identifizierenden Teilnehmerschaltung (TSr, TSg) veranlassen (über po3 in Fig. 1 bzw. 4). :
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Textkette (TK in Fig. T) eine zusätzliche Stufe besitzt, die am Ende jeder Kennungsabfrage ein vorgegebenes Signal (über Vl in Fi g. 1 bis 5) abgibt, und daß die weiteren Auswerteschaltmittel (E) in der Zusatzeinrichtung (JZ) in Abhängigkeit von diesem Signal ansprechen, sich bis zum Verbindungsende halten (über e4), die das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) bewertenden Auswerteschaltmittel (BL) abschalten (mittels el in Fig. 1, 3, 4, 5) und die Rückwärtsschreibader (b) der Verbindung (mittels el in Fig. 1, 3, 4, 5) sowie gegebenenfalls die Vorwärtsader (a) der Verbindung (mittels el in F i g. 4 bzw. 5) durchschalten.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzeinrichtung (JZ) ein die Reihenfolge der Identifizierung bestimmendes Schaltmittel (U in Fig. 5) enthält,das die Identifizierung des gerufenen Teilnehmers erst nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers einleitet.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweils zu identifizierenden Teilnehmer kennzeichnende Kennung einer zentralen Bewertungseinrichtung (KE in Fig. 3) und/oder einer nach-
bzw. vorgeschalteten: Verbindungsstufe zuleitbar ist. ....:■ . ■- ' '
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Identifizieren von rufenden und gerufenen Teilnehmern mittels einer zentralen Identifiziereinrichtung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen.
Ein seit langem in der Fernmeldetechnik zur Gebührenerfassung verwendetes System beruht auf dem Prinzip der Zeitzonenzählung. Dabei wird eine Verbindung sowohl nach der zeitlichen Dauer ihres Bestehens (Zeit) als auch nach der in Stufen unterteilten Länge des Verbindungsweges (Zone) bewertet. Ein Nachteil dieser Zeitzonenzählung besteht darin, daß die Zählergebnisse auf teilnehmereigenen Zählern aufsummiert werden und somit nur schwer einer zentralen Stelle zugänglich sind.
Im Zuge der zunehmenden Rationalisierung ist jedoch die Forderung gestellt worden, das Erfassen und Sammeln der Gebühren in-Fernmeldeanlagen zu automatisieren. Das bedeutet in erster Linie, daß die Gebührentechnik weitgehend zentralisiert werden muß; in diesem Zusammenhang ist aber auch die dabei auftretende Forderung nach einer zentralisierten Teilnehmerklassifizierung von erheblichem Interesse. Beide Forderungen bedingen letzten Endes, daß die an einer Verbindung beteiligten Teilnehmer zentral identifiziert werden müssen. Gelingt es, die Identifizierung sowohl des rufenden als auch des gerufenen Teilnehmers vor der Herstellung des Schreibzustandes für beide an der Verbindung beteiligten Teilnehmer an einer zentralen Stelle im Amt durchzuführen, so sind sowohl für die Gebührenerfassung, nämlich zur Zonenbestimmung, als auch für die Klassifizierung der Teilnehmer die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Mit der Übergabe der Ergebnisse einer Identitätsfeststellung an ein nachgeordnetes zentrales Schaltglied besteht die Möglichkeit, durch Einsatz von Speichern und Rechengeräten sowohl die Gebührenerfassung als auch die Klassifizierung der Teilnehmer zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ein wesentliches Problem ist dabei allerdings darin zu sehen, daß diese Identifizierung vor der Herstellung des Schreibzustandes bei den beiden an der Verbindung beteiligten Teilnehmer eingeleitet und abgeschlossen sein muß. ■ . ·.■■'·: ί
Es wurde bereits eine Schaltungsanordnung vorgeschlagen, die es gestattet, die zur Bewertung einer Verbindung notwendigen Kennungen an einer zentralen Stelle zu erfassen und auszuwerten. Bei dieser Anordnung ist ein Kennungsvielfach vorhanden, über das nach einer Aufforderung durch ein zentral angeordnetes Verbindungsglied, das seinerseits über einen Schalt- oder Prüfordner gesteuert wird, die Kennung des rufenden Teilnehmers übertragen wird. Zur Identifizierung des gerufenen Teilnehmers dient die vom rufenden Teilnehmer jeweils gesendete Wahlinformation. Da jedoch die Anschaltung der zentralen Einrichtung über jeweils einen Kanalkennungsgeber geschieht, ist der nachträgliche Einbau in bereits vorhandenen Vermittlungsanlagen nicht ohne weiteres möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung anzugeben, mit der für die Einleitung der Identifizierung in einer zentralen Identifiziereinrichtung diejenigen Phasen des Verbindungsaufbaues benützt werden können, die ohne weiteres an den jeweils arbeitenden Verbindungsaggregaten zugänglich sind," .
Durch die im folgenden beschriebene Erfindung wird eine Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung in Fernschreibwählvermittlungsarilagen angegeben, die diese Bedingungen erfüllt und die es ermöglicht, die Identifizierung der rufenden und der
ίο gerufenen Teilnehmer an einer zentralen Stelle im Amt vorzunehmen. Gekennzeichnet ist die Erfindung dadurch, daß jedem Übertragungsweg eine zentral angeordnete Zusatzeinrichtung zugeteilt ist, die zum Identifizieren eines rufenden Teilnehmers an den auf zubauenden Verbindungsweg und zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers noch vor dem Eintritt des Schreibzustandes an den aufgebauten Verbindungsweg anschaltbar ist, daß jede Zusatzeinrichtung Auswerteschaltmittel enthält, die das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) als ein den Identifiziervorgang einleitendes Kriterium bewerten, daß jede Zusatzeinrichtung Steuerschaltmittel enthält, die bei jeder Anschaltung der Zusatzeinrichtung ein in der Teilnehmer-
»5 schaltung des jeweils zu identifizierenden Teilnehmers angeordnetes Markierschaltmittel zum Aussenden und die zentrale Identifiziereinrichtung zum Empfangen und Auswerten der dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Kennung veranlassen, und daß jede Zusatzeinrichtung weitere Auswerteschaltmittel enthält, die am Ende der betreffenden Kennungssendung die Zusatzeinrichtung abschalten und den vorbereitend aufgebauten Verbindungsweg wirksam durchschalten.
Das einen Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel ist ein Markierrelais mit einer der Stellenzahl der Kennung entsprechenden Anzahl von Kontakten, das mit seiner ersten Wicklung in der Zählader der Teilnehmerschaltung und mit seiner zweiten Wicklung über entkoppelnde Dioden zwischen der Vorwärtsschreibader und der Prüfader der Teilnehmerschaltung angeordnet ist, von denen die erste Wicklung zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung und. die zweite Wicklung zum Identifizieren einer gerufenen Teilnehmerschaltung an die Zusatzeinrichtung anschaltbar ist. Als zentrale Identifiziereinrichtung kann eine bereits vorgeschlagene Anordnung angewendet werden. Diese Einrichtung besteht aus einem zentralen Kennungsvielfach, in dem die Anzahl der Leitungen dem verwendeten Code und der Stellenzahl der Kennung entspricht und über das die eine Verbindung charakterisierenden Kennungen einer zentralen Bewertungseinrichtung zugeführt werden. Diese Bewertungseinrichtung enthält beispielsweise Speicher und Rechengeräte. · ,
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die zentrale Identifiziereinrichtung ohne Änderung der bestehenden Amts- und Leitungskriterien und ohne Eingriff in bestehende und bereits im Betrieb befindliche Vermittlungsanlagen angeschaltet werden kann. Da zur Anschaltung der zentralen Identifiziereinrichtung nunmehr die üblichen Verbindungssteuerkriterieri verwendet werden, sind darüber hinaus auch keine zusätzlichen Steueradern zwischen der Identifiziereinrichtung und der Teilnehmerschaltung erforderlich. : ."·■■■·.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie deren Arbeitsweise werden im folgenden an Hand der
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