DE1462999B2 - Schaltungsanordnung zur Teilneh meridentifizierung in Fernschreibwahl Vermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Teilneh meridentifizierung in Fernschreibwahl VermittlungsanlagenInfo
- Publication number
- DE1462999B2 DE1462999B2 DE19661462999 DE1462999A DE1462999B2 DE 1462999 B2 DE1462999 B2 DE 1462999B2 DE 19661462999 DE19661462999 DE 19661462999 DE 1462999 A DE1462999 A DE 1462999A DE 1462999 B2 DE1462999 B2 DE 1462999B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- subscriber
- connection
- identification
- central
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 27
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 26
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 20
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 15
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims description 6
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 4
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 claims 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009420 retrofitting Methods 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 5
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
- H04L12/02—Details
- H04L12/08—Allotting numbers to messages; Counting characters, words or messages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
Description
Zeichnungen erläutert. Dabei zeigen Fig. 1, 3, 4 und
5 auszugsweise Fernschreibwählvermittlungsanlagen
mit denjenigen Teilen, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind. In Fig. 2 ist eine zentrale,
vollelektronische Identifiziereinrichtung dargestellt, die über die erfindungsgemäß vorgesehene Identifizierzusatzeinrichtung
angesteuert wird und über die die kennzeichnenden Kennungen der an der Verbindung
beteiligten Teilnehmer aufgenommen und weitergegeben werden.
Identifizierung eines rufenden Teilnehmers:
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Identifizierung eines rufenden Teilnehmers erläutert. Im oberen Teil von F ig. 1 ist auszugsweise eine bekannte Vermittlungsanlage dargestellt. Links ist die rufende Teilnehmerschaltung TSr dargestellt, die über die Übertragung Ue an die zu einem nachgeordneten Verbindungsglied führende Fernleitung FL anschaltbar ist. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist im unteren Teil von F ig. 1 dargestellt; sie ist in diesem Falle über die Rückwärtsschreibader b, der zum rufenden Teilnehmer führenden Leitung an den Verbindungsweg anschaltbar. Über einen weiteren Ausgang hat sie Zugang zur Zählader ζ der Teilnehmerschaltung TSr. Im unteren rechten Teil von Fig. 1 ist die zentrale Identifiziereinrichtung JE dargestellt, auf deren Aufbau und Wirkungsweise später noch näher eingegangen wird. Ein zur Identifizierung eines rufenden Teilnehmers günstiges und schaltungsmäßig leicht zugängliches Kriterium ist das Wählaufforderungszeichen. Beim Verbindungsaufbau über eine Fernleitung läuft dieses Wählaufforderungszeichen nach der Belegung der fernen Übertragung bekanntlich als ein 25 ms dauernder Impuls mit Stop-Polarität zum rufenden Teilnehmer zurück.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Identifizierung eines rufenden Teilnehmers erläutert. Im oberen Teil von F ig. 1 ist auszugsweise eine bekannte Vermittlungsanlage dargestellt. Links ist die rufende Teilnehmerschaltung TSr dargestellt, die über die Übertragung Ue an die zu einem nachgeordneten Verbindungsglied führende Fernleitung FL anschaltbar ist. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist im unteren Teil von F ig. 1 dargestellt; sie ist in diesem Falle über die Rückwärtsschreibader b, der zum rufenden Teilnehmer führenden Leitung an den Verbindungsweg anschaltbar. Über einen weiteren Ausgang hat sie Zugang zur Zählader ζ der Teilnehmerschaltung TSr. Im unteren rechten Teil von Fig. 1 ist die zentrale Identifiziereinrichtung JE dargestellt, auf deren Aufbau und Wirkungsweise später noch näher eingegangen wird. Ein zur Identifizierung eines rufenden Teilnehmers günstiges und schaltungsmäßig leicht zugängliches Kriterium ist das Wählaufforderungszeichen. Beim Verbindungsaufbau über eine Fernleitung läuft dieses Wählaufforderungszeichen nach der Belegung der fernen Übertragung bekanntlich als ein 25 ms dauernder Impuls mit Stop-Polarität zum rufenden Teilnehmer zurück.
Es sei nun angenommen, daß das Anrufkriterium der rufenden Teilnehmerschaltung TSr über die
Fernleitung FL eine ferne Übertragung erreicht und diese dadurch belegt hat. Der von der fernen Übertragung
daraufhin über die Rückwärtsschreibadern a I und b 1 der Fernleitung FL zurücklaufende Rückimpuls
wird in der Übertragung Ue in bekannter Weise abgefangen. Sowohl das Relais R als über den Kontakt
rl auch das Relais F sprechen kann. Der zweite Rückimpuls, der das Wählaufforderungszeichen darstellt,
erregt über den Kontakt /1 und den Kontakt el das Belegungsrelais BL über dessen Wicklung I,
das sich über seinen Kontakt 612 und seine Wicklung II weiter hält (Erde, e3, 612, BLII, -WB).
Über den Kontakt 613 wird ein Erregungskreis für das Relais HP und über dessen Kontakt hp 1 ein Erregungskreis
für das Relais TP gebildet. Über die Kontakte tp2 und Ap2 der Relais HP und TP wird der
Prüfordner PO in der zentralen Identifiziereinrichtung JE angesteuert und belegt. Dieser sorgt dafür,
daß jeweils nur ein einziger Identifiziervorgang eingeleitet werden kann. Ist die zentrale Identifiziereinrichtung
JE frei, so wird vom Prüfordner PO her das Relais PO über dessen Wicklung I in der Identifizierzusatzeinrichtung
JZ erregt, das sich über seinen Kontakt pol hält. Der Kontakt pol dient außerdem
auch dazu, den Belegungszustand der zentralen Identifiziereinrichtung JE für die Dauer des Identifiziervorganges
aufrechtzuerhalten. Die weiteren Kontakte des Relais PO lösen folgende Funktionen aus: Der
Kontakt pol schließt einen Haltekreis für die Wicklung II des Relais PO und unterbricht den Ansprechkreis
der Relais HP und TP, die daraufhin verzögert
abfallen. Über den Kontakt po3 wird während dieses Zeitraumes die Textkette TK eines Sendeverteilers
in der zentralen Identifiziereinrichtung JE in ihre Grundstellung gebracht. Der Kontakt po 4 erregt über
die Zählader ζ das Markierrelais M, in der Teilnehmerschaltung
TSr über dessen Wicklung I das unter der Annahme, daß der Teilnehmer durch eine dreistellige
Kennung charakterisiert sein soll, hier drei Arbeitskontakte, besitzt, die insgesamt drei Kennungszeichen
bilden.
Zur weiteren Erläuterung der Vorgänge wird nun auf Fig. 2 verwiesen. Dort ist die zentrale Identifiziereinrichtung
JE im Prinzip dargestellt. Die Ansteuerung der Identifiziereinrichtung JE geschieht,
wie bereits beschrieben, über die Identifizierzusatzeinrichtung JZ, von der in Fig. 2 lediglich die Kontakte
po3, hp4, eS und m4 dargestellt sind. Wie bereits erwähnt, wird nach der Bewertung des den
Identifiziervorgang einleitenden Wählaufforderungszeichen die Textkette TK über die Kontakte po3 und
hp4 in ihre Grundstellung gebracht. Inzwischen
wurde über den Kontakt po4 in Fig. 1 das Relais M in der Teilnehmerschaltung TSr erregt. Mit seinen
Arbeitskontakten ml, ml und m.3 links in Fig. 2
wird in den Kombinationsfeldern KFl, KFIl und
KFlIl eine den Teilnehmer charakterisierende Kennung durch Markieren einzelner Eingänge mit Erdpotential
eingestellt. Über den in der Zeichnung rechts dargestellten Kontakt m4 des Relais M und das Anlaßgatter
AG werden nun die Sendeverteiler 5Kl und
SVI angelassen.
Die zentrale-Identifiziereinrichtung JE enthält außerdem die Schaltmittel Kb und Ke zum Aussenden
eines Kennungsbeginnzeichens und eines Kennungsendezeichens. Über die Textkette TK wird als erstes
das Kennungsbeginnzeichen, dann werden die Zeichen der den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden
Kennung, und schließlich wird das Kennungsendezeichen abgefragt und über das Zwischengatter ZG dem
Ausgangsgatter AuG zugeführt, von dem aus die Zeichen
über den Ausgangsverstärker V2 dem Senderelais SR als Sendeschaltmittel zugeleitet werden; die
taktgenaue Zeichenbildung erfolgt dabei durch die Sendeverteiler 5Kl und 5K2. Da es sich bei dem die
Kennungssendung einleitenden Kennungsbeginnzeichen und dem die Kennung abschließenden Kennungsendezeichen
um fest eingestellte Kennungen handelt, können diese durch eine einmalige Zuordnung,
beispielsweise durch Einlegen entsprechender Brücken in die betreffenden Zuleitungen gebildet
werden. Die einen rufenden Teilnehmer kennzeichnende Kennung wird dagegen durch Abfrage der
Kombinationsfelder KFl bis KFlIl gebildet. Hierzu dient die Abtastkette AbK, deren Gatter Gl bis G15
sowohl über die Ausgänge der Kennungsfelder KFl bis KFIl als auch über den betreffenden Ausgang der
Textkette TK vorbereitet sind. Am Ende der Kennungssendung, also nach der Aussendung des Kennungsendezeichens,
wird die Textkette TK angehalten und zum Senden eines besonderen Signals veranlaßt, das dem Verstärker Kl zugeführt und von
diesem dem Identifizierzusatz JZ zur Bewertung zugeleitet wird.
Die Bewertung dieses Schlußsignals wird wieder an Hand von Fig. 1 erklärt. Das vom Verstärker Vl
kommende Signal erregt über den Kontakt poS das das Kcnnungsende bewertende Relais E, das sich
über seinen Kontakt e4 und den Vcrbindungsiibcrwa-
chungskontakt rl bis zum Ende der Verbindung hält. Mit dem Kontakt e 1 wird der Erregungskreis für das
Relais BL über dessen Wicklung I aufgetrennt, das verzögert abfällt. Der Kontakt e3 trennt den Erregungskreis
für das Relais PO über dessen Wicklung II auf, wodurch der Prüfordner PO und damit der zentrale
Teil, also die zentrale Identifiziereinrichtung JE, wieder freigegeben werden. Während der Abfallzeit
des Relais BL wird über den Kontakt el vorübergehend Stop-Polarität an die zur rufenden Teilnehmerschaltung
TSr führende Rückwärtsschreibader b gelegt und dort als Wählaufforderungszeichen bewertet.
Darauf folgt der weitere Verbindungsaufbau in an sich bekannter Weise. Das Relais E fällt erst nach dem
Abbau der Verbindung, nämlich wenn der Kontakt rl in der Übertragung Ue öffnet, wieder ab.
Wie an Hand von Fig. 2 erläutert wurde, stehen die den rufenden Teilnehmer identifizierenden Kennungsangaben
über das Senderelais SR als Sendeschaltmittel zur Verfügung. Sie können von dort entweder
einer zentralen Auswerteeinrichtung oder, wie es in Fig. 1 angedeutet ist, über den Kontakt po6
auf die Vorwärtsschreibadern al und bl der Fernleitung
FL gegeben werden, über die sie zu einem übergeordneten Amt gelangen und dort weiter verarbeitet
werden können. Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich möglich, an das Sendeschalimittel
beispielsweise eine Mitlesemaschine anzuschalten. Weiterhin besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die
Kennungsangaben, evtl. nach vorheriger Umsetzung, anderen Auswertesystemen zuzuführen. Im Gegensatz
zu einer abgehenden Belegung der Übertragung Ue, durch die der Identifiziervorgang stets eingeleitet
wird, spricht bei einer ankommenden Belegung der Übertragung Ue die Identifizierzusatzeinrichtung JZ
nicht an. Das wird dadurch erreicht, daß über den in der Übertragung Ue in bekannter Weise betätigten
Kontakt p\ das Relais E in der Identifizierzusatzeinrichtung
JZ sofort anspricht. Dadurch wird die Rückwärtsschreibader b über den Kontakt el direkt
durchgeschaltet.
Die bisher beschriebene Anordnung kann jedoch zum Identifizieren eines rufenden Teilnehmers auch
an ein anderes Verbindungsglied als an die Übertragung Ue angeschaltet sein. In Fig. 3 ist die Identifizierzusatzeinrichtung
JZ an den Gruppen- bzw. Leitungswähler GWbzw. LW anschaltbar. Von der links
dargestellten rufenden Teilnehmerschaltung TSr sind lediglich die Rückwärtsschreibader b und die Prüfader
c sowie die Zählader ζ dargestellt. Das den rufenden Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel,
nämlich das Markierrelais M, ist mit seiner Wicklung I in der Zählader ζ angeordnet. Von dem
Gruppen- bzw. Leitungswähler GW bzw. LW sind lediglich das Prüfrelais C sowie die Wählerarme b
und c dargestellt. Sowohl die pro Übertragungsweg vorhandene Identifizierzusatzeinrichtung JZ als auch
die zentrale Identifiziereinrichtung JE sind in der gleichen Weise aufgebaut, wie dies in Fig. 1 und 2
dargestellt ist.
In diesem Falle wird der die rufende Teilnehmerschaltung TSr identifizierende Identifiziervorgang
nicht durch das Wählaufforderungszeichen, sondern durch das Belegungskriterium für den Gruppen- bzw.
Leitungswähler GW bzw. LW, eingeleitet; diese Belegung erfolgt bekanntlich über die Prüfader c. Über
den Kontakt el wird das Belegungsrelais BL in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ über seine Wicklung
I erregt. Die weiteren Vorgänge verlaufen dann in der bereits beschriebenen Weise. Zur Aufnahme
der Kennungen ist in diesem Falle die zentrale Bewertungseinrichtung KE vorhanden, die über den Kontakt
po6 an die Identifizierzusatzeinrichtung JZ anschaltbar
ist.
Identifizierung eines gerufenen Teilnehmers:
Die bisher geschilderten Vorgänge betreffen durchwegs die Identifizierung von rufenden Teilnehmern. Im folgenden soll die Identifizierung eines gerufenen Teilnehmers beschrieben werden. Hierzu wird auf F i g. 4 hingewiesen, in der rechts die gerufene Teilnehmerschaltung TSg und links die Leitungswählerstufe LW mit den Wählerarmen a, b und c dargestellt sind. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist in diesem Falle an die Vorwärtsschreibader α anschaltbar, die zu diesem Zwecke aufgetrennt und über die Identifizierzusatzeinrichtung JZ geführt ist. Das den Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel ist in
Die bisher geschilderten Vorgänge betreffen durchwegs die Identifizierung von rufenden Teilnehmern. Im folgenden soll die Identifizierung eines gerufenen Teilnehmers beschrieben werden. Hierzu wird auf F i g. 4 hingewiesen, in der rechts die gerufene Teilnehmerschaltung TSg und links die Leitungswählerstufe LW mit den Wählerarmen a, b und c dargestellt sind. Die Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist in diesem Falle an die Vorwärtsschreibader α anschaltbar, die zu diesem Zwecke aufgetrennt und über die Identifizierzusatzeinrichtung JZ geführt ist. Das den Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel ist in
.20 diesem Falle die Wicklung II des Markierrelais M, das ebenfalls der Teilnehmerschaltung TSg zugeordnet
ist. Während das Markierrelais M mit seiner Wicklung I zum Identifizieren eines rufenden Teil-'
nehmers gemäß F i g. 1 und 3 in der Zählader ζ der Teilnehmerschaltung TSr angeordnet ist, liegt es zum
Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers mit seiner Wicklung II zwischen der Vorwärtsschreibader α und
der Prüf ader c. Sowohl die pro Übertragungsweg vorhandene Identifizierzusatzeinrichtung JZ als auch die
für die gesamte Vermittlungsanlage zentrale Identifiziereinrichtung JE sind ebenso aufgebaut wie in den
vorherigen Ausführungsbeispielen.
Der Identifiziervorgang beim Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers verläuft folgendermaßen. Als
das den Identifiziervorgang auslösende Kriterium wird in diesem Falle das Belegungskriterium der gerufenen
Teilnehmerschaltung benutzt. Beim Aufprüfen des Leitungswählers LW auf die gerufene Teilnehmerschaltung
TSg wird die Prüfader c in bekannter Weise durchgeschaltet, die Teilnehmerschaltung TSg
also ankommend belegt. Normalerweise würde darauf die Teilnehmerschleife umgepolt und der Schreibzustand
hergestellt werden. Da jedoch hier die Vorwärtsschreibader α aufgetrennt ist, wird das Relais B
in der Teilnehmerschaltung TSg durch das vom rufenden
Teilnehmer her anliegende Trennpotential nicht umgepolt. -Statt dessen wird das Belegungsrelais BL
in der Identifizierzusatzeinrichtung JZ über den Kontakt
el und seine Wicklung I erregt. Das Aufprüfen auf den Prüfordner PO der zentralen Identifiziereinrichtung
JE sowie die Rückstellung der Textkette TK in dieser erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Nach der Belegung der zentralen Identifiziereinrichtung JE wird in der ebenfalls bereits geschilderten
Weise das Relais PO über dessen Wicklung I erregt, über dessen Kontakt po 4 sowie über den Kontakt ü 1
des Relais Ü, auf dessen Wirkungsweise später noch näher eingegangen wird, dann Zeichenpolarität über
die Vorwärtsschreibader α zur gerufenen Teilnehmerschaltung TSg gelangt. Dadurch wird das Markierrelais
M über dessen Wicklung II erregt, das mit seinen Kontakten ml, ml und m3 in Fig. 2 die den
gerufenen Teilnehmer kennzeichnende Markierung auf die Kombinationsfelder KF bis KFlIl in Fig. 2
gibt. Soll die Kennung nicht nur in der zentralen Identifiziereinrichtung
JE zur Verfügung stehen, so kann sie über den zusätzlichen Kontakt po 6 in Rückwärtsrichtung
über die Rückwärtsschreibader b auch zu ei-
309 540/91
nem vorhergehenden Verbindungsglied, beispielsweise zu einer Gruppenwahlstufe, zurückgesendet
werden. Selbstverständlich ist dann dort eine Maßnahme erforderlich, durch die verhindert wird, daß
die Kennung bis zum rufenden Teilnehmer zurück weiterläuft.
Die zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers erforderliche Einschaltung des Markierschaltmittels
M zwischen die Vorwärtsschreibader α und die Prüfader c in der Teilnehmerschaltung TSg erfordert,
daß zusätzlich der Kontakt m5 des Relais M vorhanden ist, der parallel zu dem Kontakt r des Verbindungsüberwachungsrelais
R geschaltet ist. Dadurch wird in jedem Falle sichergestellt, daß sich das
Relais M während einer Kennungssendung auch dann hält, wenn der gerufene Teilnehmer während dieser
Zeit seinerseits ebenfalls seine Anruftaste drückt.
Ist der Identifiziervorgang beendet, so wird ein Erregungskreis für das Relais E gebildet, über dessen
Kontakt el sowie über die Kontakte po4 und ül die
Vorwärtsschreibader α zum gerufenen Teilnehmer durchgeschaltet wird. Vom rufenden Teilnehmer her
liegt dann Stop-Polarität (Trennpolarität) an der Vorwärtsschreibader
a, wodurch das 5-Relais der Teilnehmerschaltung
TSg umgepolt und der Schreibzustand hergestellt wird. Die weiteren Vorgänge
verlaufen in der bereits beschriebenen -Weise.
Bei der Anordnung nach F i g. 4 hat das Relais Ü, dessen Abfallzeit auf etwa 300 ms bemessen ist, die
Aufgabe der Verbindungsüberwachung. Durch das Öffnen des Kontakts «1 wird vermieden, daß die Relais
in der gerufenen Teilnehmerschaltung TSg im Auslösefall unter ungünstigen Bedingungen schon abgefallen
sind, über die Vorwärtsschreibader α aber noch immer Minuspotential anliegt und das Relais M
über dessen Wicklung II dadurch fälschlicherweise erregt würde.
Während in den bisher beschriebenen Fällen für beide Identifiziervorgänge je eine eigene Identifizierzusatzeinrichtung
JZ notwendig ist, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, zum Identifizieren von rufenden
und gerufenen Teilnehmern am Leitungswähler nur eine einzige Identifizierzusatzeinrichtung
einzusetzen. In diesem Fall ist es lediglich erforderlich, die Identifizierung des gerufenen Teilnehmers unmittelbar
nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers einzuleiten, d. h. eine Umschalteeinrichtung zu
schaffen, die bei Kennungsende der Identifizierung des rufenden Teilnehmers eingeleitet wird. Bei der
in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist links die rufende Teilnehmerschaltung TSl und rechts die gerufene
Teilnehmerschaltung TS2 dargestellt, und als Verbindungsglied ist der Leitungswähler L W mit den
drei Wählerarmen a, b und c sowie dem Belegungsrelais C vorhanden. Die Identifizierzusatzeinrichtung
JZ sowie die zentrale Identifiziereinrichtung JE sind in der bereits beschriebenen Weise aufgebaut. Die
Identifizierzusatzeinrichtung JZ ist zum Identifizieren
des rufenden Teilnehmers an die Vorwärtsschreibader α und zum Identifizieren des gerufenen Teilnehmers
an die Rückwärtsschreibader b anschaltbar. Das nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers die
Umschaltung auf die Identifizierung des gerufenen Teilnehmers auslösende Schaltmittel ist das Relais U,
das über den Kontakt e6 des das Kennungsende bewertenden Relais E erregbar ist.
Bei der Belegung der Leitungswählerstufe durch die rufende Teilnehmerschaltung TSl wird in der beschriebenen
Weise das Relais BL über dessen Wicklung I erregt (Erde, c2, ul, el, BLl, u2, -WB).
Abhängig davon werden die zum Identifizieren des rufenden Teilnehmers erforderlichen Funktionen
ausgelöst. Am Ende der den rufenden Teilnehmer
ίο kennzeichnenden Kennung wird das Relais E erregt,
über dessen Kontakt el dem rufenden Teilnehmer ein stoppolarer Impuls als Wählaufforderungszeichen
zugeleitet wird. Gleichzeitig wird über den Kontakt e6 ein Erregungskreis für das Umschaltrelais U gebildet
(Erde, c2, e6, U, — WB). Über den betätigten Kontakt «1 wird das Relais ÖL an die Vorwärtsschreibader
α angeschaltet und durch das nach Erreichen des
; gerufenen Teilnehmers über diese Ader anliegende Stop-Potential über den betätigten Kontakt u2 erregt
ao (+TB, a,pl, ul, el, BLl, u2, Erde). In der an Hand von Fi g. 4 beschriebenen Weise wird nun der Identifiziervorgang
für den gerufenen Teilnehmer ausgelöst. Am Ende der den gerufenen Teilnehmer kennzeich- '
nenden Kennung wird das Relais E erneut erregt, wodurch auch die Vorwärtsschreibader α durchgeschaltet
wird und der weitere Verbindungsaufbau bis zur Herstellung des Schreibzustandes in beiden Teilnehmerschaltungen
vollendet wird. Erst nach der Identifizierung des gerufenen Teilnehmers halten sich die
Relais BL und E bis zum Verbindungsende weiter. Da die jeweilige Kennung pro Teilnehmer individuell
einstellbar ist, in diesem Beispiel durch Anschalten von Erdpotential über bestimmte Kontakte eines
Markierrelais an Kombinationsfelder, ist die Anwendung der Erfindung sowohl zum Identifizieren als auch
zum Klassifizieren möglich. Die Erfindung ist auch keineswegs auf eine bestimmte Stellenzahl von Kennungen
beschränkt. Wenn beispielsweise die Anzahl der Kombinationsfelder bzw. die Stufenzahl der Textkette
variiert wird, so kann die Stellenzahl der Kennung ebenfalls beliebig gemacht werden. Das gleiche
gilt für mehrstellige Codes, an die die Anordnung mit Hilfe der Kombinationsfelder und der Sendeverteiler
angepaßt werden kann. Im Rahmen der Erfindung ist es darüber hinaus möglich, den Sendeverteiler von
Fall zu Fall auf unterschiedliche Codes einzustellen; ebenso ist eine Anpassung der Identifiziereinrichtung
an andere Wählsysteme oder an andere Kriterien möglich.
Eine weitere Anwendung der Erfindung kann beispielsweise auch darin gesehen werden, daß an Stelle
der aus Fernschreibzeichen bestehenden Kennungen Nummernschalterimpulse oder ähnliche Wählimpulse
gesendet werden. Die Teilnehmerkennung kann dann aus einzelnen Ziffern, beispielsweise aus den Ziffern
der Rufnummer, aufgebaut werden. Für diesen Fall ist im zentralen Schaltungsteil der gesamten Identifiziereinrichtung
eine Sendevorrichtung aus einem Impulssender mit einer Zählkette und einer sogenannten
Ansteuerung vorzusehen. Für den Fall, daß wechselweise Fernschreibzeichen und Wählimpulse zu senden
sind, kann der Sendeverteiler mit seiner Textkette und den Kombinationsfeldern diesbezüglich umschaltbar
ausgelegt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zum Identifizieren von rufenden und gerufenen Teilnehmern mittels einer
zentralen Identifiziereinrichtung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Übertragungsweg eine
zentral angeordnete Zusatzeinrichtung (JZ) zugeteilt ist, die zum Identifizieren eines rufenden
Teilnehmers (TSr in Fig. 1 oder 3 bzw. TSl in Fig. 5) an den aufzubauenden Verbindungsweg
(Ue in Fig. 1 oder GW bzw. LW in Fig. 3 bzw.
L W in F i g. 5) und zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers (TSg in Fig. 6 bzw. TS2 in
Fig. 5) noch vor dem Eintritt des Schreibzustandes an den aufgebauten Verbindungsweg
(LW) anschaltbar ist, daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) Auswerteschaltmittel (BL) enthält, die das
Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) als ein den Identifiziervorgang
einleitendes Kriterium bewerten, daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) Steuerschaltmittel
(HP, TP, PO) enthält, die bei jeder Anschaltung der Zusatzeinrichtung (JZ) ein in der Teil- »5
nehmerschaltung (TSr in Fig. 1 oder 3 bzw..TSl
in Fig. 5 und TSg in Fig. 4 bzw. TS2 in Fig. 5) des jeweils zu identifizierenden Teilnehmers angeordnetes
Markierschaltmittel (MI bzw. M II) zum Aussenden und die zentrale Identifiziereinrichtung
(JE) zum Empfangen und Auswerten der dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Kennung
veranlassen, und daß jede Zusatzeinrichtung (JZ) weitere Auswerteschaltmittel (E) enthält, die
am Ende der betreffenden Kennungssendung die Zusatzeinrichtung (JZ) abschalten und den vorbereitend
aufgebauten Verbindungsweg wirksam durchschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Markierschaltmittel ein Markierrelais (M) mit einer der Stellenzahl
der Kennung entsprechenden Anzahl von Kontakten (ml, ml, m3 in Fig. T) ist, das mit seiner
ersten Wicklung (I) in der Zählader (z in Fig. 1 oder 3) bzw. der Teilnehmerschaltung (TSr in
Fig. 1 oder 3 bzw. TSl in Fig. 5) und mit seiner zweiten Wicklung (II) über entkoppelnde Dioden
(Dl, D2inFig. 4 bzw. 5) zwischen der Vorwärtsschreibader
(a) und der Prüfader (c) der Teilnehmerschaltung (TSg in F i g. 4 bzw. TS2 in F i g. 5)
angeordnet ist und daß die erste Wicklung (I) des Markierrelais (M) zum Identifizieren einer rufenden
Teilnehmerschaltung (TSr) und die zweite Wicklung (II) des Markierrelais (M) zum Identifizieren
einer rufenden Teilnehmerschaltung ( TSr) und die zweite Wicklung (II) des Markierrelais
(M) zum Identifizieren einer gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) an die Zusatzeinrichtung (JZ)·
anschaltbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsschreibader
(b) zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung (TSr) über die Zusatzeinrichtung
(JZ) geführt ist und daß das Auswerteschaltmittel ( BL) der Zusatzeinrichtung (JZ) über
ein das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium,
Belegungskriterium) in bekannter Weise auswertendes Schaltmittel (/1 in Fig. I
oder c2in Fig. 3 bzw. 5) an eine im.Verbindungsweg
liegende 'Verbindungseinrichturig (Ue in Fig. 1 oder LW bzw. GW in Fig. 3 bzw. LW
in Fig. 5) anschaltbar und durch das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium
+ TB über /1 in F i g. 1 oder Belegungskriterium Erde über c2 in Fig. 3 bzw. 5) erregbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorwärtsader (α) zum Identifizieren einer gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) über die Zusatzeinrichtung
(JZ) geführt ist und daß das Auswerteschaltmittel (BL) der Zusatzeinrichtung (JZ) an
eine im Verbindungsweg liegende Verbindungseinrichtung (LW in Fig. 4 bzw. 5) anschaltbar
und durch einen nach erfolgter Belegung der gerufenen Teilnehmerschaltung (TSg) in bekannter
Weise vom rufenden Teilnehmer ausgehenden stoppolaren Impuls erregbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abhängigkeit vom Wirksamwerden der das Verbindungsaufbausignal (Wählaufforderungskriterium,
Belegungskriterium) bewertenden Auswerteschaltmittel (BL) wirksamwerdende (über fol3
-in Fig. 1 bzw. 4) Steuerschaltmittel (HP, TP) einen Prüfordner (PO) in der zentralen Identifiziereinrichtung
(JE) anschalten (mittels hp2, tp2 in Fig. 1 bzw. 4) und daß nach erfolgter Belegung
der zentralen Identifiziereinrichtung (JE) wirksamwerdende Steuerschaltmittel (PO) die Markierschaltmittel
(MI in Fig. lbzw. Mil in Fig. 4) in der jeweils zu identifizierenden Teilnehmerschaltung
(TSr in Fig. 1, TSg in Fig. 4) zum Aussenden wirksam machen (über po4 in Fig. 1
bzw. 4) und gleichzeitig eine Textkette (TK) in der zentralen Identifiziereinrichtung (JE) zum
Abfragen der Kennungen der jeweils zu identifizierenden Teilnehmerschaltung (TSr, TSg) veranlassen
(über po3 in Fig. 1 bzw. 4). :
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Textkette (TK in
Fig. T) eine zusätzliche Stufe besitzt, die am Ende
jeder Kennungsabfrage ein vorgegebenes Signal (über Vl in Fi g. 1 bis 5) abgibt, und daß die weiteren
Auswerteschaltmittel (E) in der Zusatzeinrichtung (JZ) in Abhängigkeit von diesem Signal
ansprechen, sich bis zum Verbindungsende halten (über e4), die das Verbindungsaufbausignal
(Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) bewertenden Auswerteschaltmittel (BL)
abschalten (mittels el in Fig. 1, 3, 4, 5) und die Rückwärtsschreibader (b) der Verbindung (mittels
el in Fig. 1, 3, 4, 5) sowie gegebenenfalls die Vorwärtsader (a) der Verbindung (mittels el
in F i g. 4 bzw. 5) durchschalten.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zusatzeinrichtung (JZ) ein die Reihenfolge der Identifizierung bestimmendes Schaltmittel (U in
Fig. 5) enthält,das die Identifizierung des gerufenen
Teilnehmers erst nach der Identifizierung des rufenden Teilnehmers einleitet.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
den jeweils zu identifizierenden Teilnehmer kennzeichnende Kennung einer zentralen Bewertungseinrichtung (KE in Fig. 3) und/oder einer nach-
bzw. vorgeschalteten: Verbindungsstufe zuleitbar
ist. ....:■ . ■- ' '
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Identifizieren von rufenden und gerufenen Teilnehmern
mittels einer zentralen Identifiziereinrichtung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen.
Ein seit langem in der Fernmeldetechnik zur Gebührenerfassung
verwendetes System beruht auf dem Prinzip der Zeitzonenzählung. Dabei wird eine Verbindung
sowohl nach der zeitlichen Dauer ihres Bestehens (Zeit) als auch nach der in Stufen unterteilten
Länge des Verbindungsweges (Zone) bewertet. Ein Nachteil dieser Zeitzonenzählung besteht darin, daß
die Zählergebnisse auf teilnehmereigenen Zählern aufsummiert werden und somit nur schwer einer zentralen
Stelle zugänglich sind.
Im Zuge der zunehmenden Rationalisierung ist jedoch die Forderung gestellt worden, das Erfassen und
Sammeln der Gebühren in-Fernmeldeanlagen zu automatisieren. Das bedeutet in erster Linie, daß die
Gebührentechnik weitgehend zentralisiert werden muß; in diesem Zusammenhang ist aber auch die dabei
auftretende Forderung nach einer zentralisierten Teilnehmerklassifizierung von erheblichem Interesse.
Beide Forderungen bedingen letzten Endes, daß die an einer Verbindung beteiligten Teilnehmer zentral
identifiziert werden müssen. Gelingt es, die Identifizierung sowohl des rufenden als auch des gerufenen
Teilnehmers vor der Herstellung des Schreibzustandes für beide an der Verbindung beteiligten Teilnehmer
an einer zentralen Stelle im Amt durchzuführen, so sind sowohl für die Gebührenerfassung, nämlich zur
Zonenbestimmung, als auch für die Klassifizierung der
Teilnehmer die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Mit der Übergabe der Ergebnisse einer
Identitätsfeststellung an ein nachgeordnetes zentrales Schaltglied besteht die Möglichkeit, durch Einsatz von
Speichern und Rechengeräten sowohl die Gebührenerfassung als auch die Klassifizierung der Teilnehmer
zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ein wesentliches Problem ist dabei allerdings darin zu sehen, daß
diese Identifizierung vor der Herstellung des Schreibzustandes bei den beiden an der Verbindung beteiligten
Teilnehmer eingeleitet und abgeschlossen sein muß. ■ . ·.■■'·: ί
Es wurde bereits eine Schaltungsanordnung vorgeschlagen, die es gestattet, die zur Bewertung einer
Verbindung notwendigen Kennungen an einer zentralen Stelle zu erfassen und auszuwerten. Bei dieser
Anordnung ist ein Kennungsvielfach vorhanden, über das nach einer Aufforderung durch ein zentral angeordnetes
Verbindungsglied, das seinerseits über einen Schalt- oder Prüfordner gesteuert wird, die Kennung
des rufenden Teilnehmers übertragen wird. Zur Identifizierung
des gerufenen Teilnehmers dient die vom rufenden Teilnehmer jeweils gesendete Wahlinformation.
Da jedoch die Anschaltung der zentralen Einrichtung über jeweils einen Kanalkennungsgeber geschieht,
ist der nachträgliche Einbau in bereits vorhandenen Vermittlungsanlagen nicht ohne weiteres
möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung anzugeben, mit der für die Einleitung der Identifizierung
in einer zentralen Identifiziereinrichtung diejenigen Phasen des Verbindungsaufbaues benützt werden
können, die ohne weiteres an den jeweils arbeitenden Verbindungsaggregaten zugänglich sind," .
Durch die im folgenden beschriebene Erfindung wird eine Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung
in Fernschreibwählvermittlungsarilagen angegeben, die diese Bedingungen erfüllt und die es
ermöglicht, die Identifizierung der rufenden und der
ίο gerufenen Teilnehmer an einer zentralen Stelle im
Amt vorzunehmen. Gekennzeichnet ist die Erfindung dadurch, daß jedem Übertragungsweg eine zentral
angeordnete Zusatzeinrichtung zugeteilt ist, die zum Identifizieren eines rufenden Teilnehmers an den auf zubauenden
Verbindungsweg und zum Identifizieren eines gerufenen Teilnehmers noch vor dem Eintritt
des Schreibzustandes an den aufgebauten Verbindungsweg anschaltbar ist, daß jede Zusatzeinrichtung
Auswerteschaltmittel enthält, die das Verbindungsaufbausignal
(Wählaufforderungskriterium, Belegungskriterium) als ein den Identifiziervorgang einleitendes
Kriterium bewerten, daß jede Zusatzeinrichtung Steuerschaltmittel enthält, die bei jeder Anschaltung
der Zusatzeinrichtung ein in der Teilnehmer-
»5 schaltung des jeweils zu identifizierenden Teilnehmers
angeordnetes Markierschaltmittel zum Aussenden und die zentrale Identifiziereinrichtung zum Empfangen
und Auswerten der dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Kennung veranlassen, und daß jede
Zusatzeinrichtung weitere Auswerteschaltmittel enthält, die am Ende der betreffenden Kennungssendung
die Zusatzeinrichtung abschalten und den vorbereitend aufgebauten Verbindungsweg wirksam durchschalten.
Das einen Teilnehmer kennzeichnende Markierschaltmittel ist ein Markierrelais mit einer der Stellenzahl
der Kennung entsprechenden Anzahl von Kontakten, das mit seiner ersten Wicklung in der Zählader
der Teilnehmerschaltung und mit seiner zweiten Wicklung über entkoppelnde Dioden zwischen der
Vorwärtsschreibader und der Prüfader der Teilnehmerschaltung angeordnet ist, von denen die erste
Wicklung zum Identifizieren einer rufenden Teilnehmerschaltung und. die zweite Wicklung zum Identifizieren
einer gerufenen Teilnehmerschaltung an die Zusatzeinrichtung anschaltbar ist. Als zentrale Identifiziereinrichtung
kann eine bereits vorgeschlagene Anordnung angewendet werden. Diese Einrichtung besteht aus einem zentralen Kennungsvielfach, in dem
die Anzahl der Leitungen dem verwendeten Code und der Stellenzahl der Kennung entspricht und über das
die eine Verbindung charakterisierenden Kennungen einer zentralen Bewertungseinrichtung zugeführt
werden. Diese Bewertungseinrichtung enthält beispielsweise Speicher und Rechengeräte. · ,
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die zentrale Identifiziereinrichtung ohne Änderung
der bestehenden Amts- und Leitungskriterien und ohne Eingriff in bestehende und bereits im Betrieb
befindliche Vermittlungsanlagen angeschaltet werden kann. Da zur Anschaltung der zentralen Identifiziereinrichtung
nunmehr die üblichen Verbindungssteuerkriterieri verwendet werden, sind darüber hinaus
auch keine zusätzlichen Steueradern zwischen der Identifiziereinrichtung und der Teilnehmerschaltung
erforderlich. : ."·■■■·.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie deren Arbeitsweise werden im folgenden an Hand der
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0103064 | 1966-04-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1462999A1 DE1462999A1 (de) | 1968-12-12 |
| DE1462999B2 true DE1462999B2 (de) | 1973-11-15 |
| DE1462999C3 DE1462999C3 (de) | 1974-06-20 |
Family
ID=7524900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661462999 Expired DE1462999C3 (de) | 1966-04-06 | 1966-04-06 | Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1462999C3 (de) |
-
1966
- 1966-04-06 DE DE19661462999 patent/DE1462999C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1462999C3 (de) | 1974-06-20 |
| DE1462999A1 (de) | 1968-12-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1044146B (de) | Selbsttaetiges Fernschreibvermittlungssystem | |
| DE1462999C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung in Fernschreibwählvermittlungsanlagen | |
| DE1537013B2 (de) | Schaltung fuer eine fernsprechvermittlungsanlage | |
| AT274052B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1163401B (de) | Schaltungsanordnung fuer ein Zeitmultiplexvermittlungssystem fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen | |
| AT233078B (de) | Schaltungsanordnung für ein Zeitmultiplexvermittlungssystem für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen | |
| AT132899B (de) | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen. | |
| DE1055055B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern | |
| DE2809047C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Zeichen für Tastwahl und Sonderfunktionen zwischen Wahlaufnahmesätzen und Steuerwerken in zentral gesteuerten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen | |
| DE1152157B (de) | Verfahren zur Durchfuehrung der selbsttaetigen und zentralisierten Gebuehrenerfassung in aus Haupt- und Unteranlagen bestehenden Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE3004536C2 (de) | Verfahren für ein Schaltkennzeichensystem zur Abwicklung des Verbindungsverkehrs in Fernsprechnetzen, insbesondere in Nebenstellennetzen mit Wählunteranlagenverkehr | |
| DE2247830C2 (de) | Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernmeldevermittlungsanlagen mit Koppelfeldern und Wegesuchern | |
| DE1512965C (de) | Schaltungsanordnung für eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit einem Hauptamt und daran angeschlossenen Konzentratoren | |
| DE1939277C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen über Meldeübertragungen durch an den Meldeübertragungen anschaltbaren Vermittlungsplätzen in zentral gesteuerten Fernsprechanlagen | |
| DE2706825A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen und steuernden gemeinsamen einrichtungen | |
| DE2342429C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage, mit elektronischen Koppelpunkten | |
| DE2021342C (de) | Verfahren für die Abwicklung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage | |
| DE3923169C2 (de) | ||
| DE1901241C3 (de) | Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE1105475B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Verkehrsrichtungen und Trennung der Einstell- und Sprechwege | |
| DE1109743B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-vermittlungsanlagen | |
| DE2132588A1 (de) | System zur uebertragung von nachrichtenverbindungen zugehoerigen, insbesondere durch schaltkennzeichen gebildeten datensignalen, ueber eine pcm-uebertragungsstrecke | |
| DE3047831A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechanlage, insbesondere fernsprechnebenstellenanlage, mit gezielt ansteuerbaren vermittlungsplaetzen | |
| DE1068309B (de) | ||
| DE1112758B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungs-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit Verbindungsverkehr zu anderen Vermittlungsanlagen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |