DE1461952C - Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen Packungen in Sammelbehältern - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen Packungen in SammelbehälternInfo
- Publication number
- DE1461952C DE1461952C DE1461952C DE 1461952 C DE1461952 C DE 1461952C DE 1461952 C DE1461952 C DE 1461952C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- packs
- bag
- rotatable
- container
- hub
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000013461 design Methods 0.000 description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 2
- 244000269722 Thea sinensis Species 0.000 description 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000001802 infusion Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000005022 packaging material Substances 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum. selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen
Packungen aus schmiegsamem Material, die an einem Ende dicker als am anderen sind, in Sammelbehälter,
z. B. Faltkartons, mit Einrichtungen zum Zuführen der Packungen in einer vorbestimmten Lage und mit
einer Transporteinrichtung für die Packungen, die aus an einer schrittweise drehbaren Nabe abwechselnd
drehfcst und drehbar angeordneten Trageinrichtungen besteht, wobei die drehbaren Trageinrichtungen
mit einem Zahnrad verbunden sind, das mit einem ortsfest und konzentrisch zur Nabe angeordneten
Zahnrad derart im Eingrilf steht, daß an der Abgabestelle der Transporteinrichtung die dicken
und die dünnen linden der Packungen wechselweise übereinander zu liegen kommen und die Schauseiten
aller Packungen in dieselbe Richtung weisen.
Es ist bereits bekannt, flaclibeutelühnliche
Packungen aus schmiegsamem Material, die am einen Ende dicker als am anderen sind, insbesondere mit
Faden und Etikette versehene Aufgußbeutel, in Sammelbehälter, z. B. Faltkartons selbsttätig einzubringen,
und zwar derart, daß die Packungen wechselweise mit dem dünnen und dem dicken Ende so übereinandergelegt
sind, daß ihre Schauseiten untereinander, entweder in der einen oder anderen Richtung, gleich
zu liegen kominuji. Dabei werden vor dem Einbringen
der Packungen außerhalb des Sammelbehälters mit jeweils einer bestimmten Anzahl von Packungen fortlaufend
einzelne Stapel in einem Zwischenbehälter in der obenerwähnten Weise gebildet, worauf der Zwischenbehälter
von oben in den Sammelbehälter eingeführt und unter Zurücklassung des Stapels im Sammelbehälter
wieder herausgenommen wird.
Die selbsttätige Stapelung der Packungsbeutel in der genannten Ordnung erfolgt bei dieser Einrichtung
unter Verwendung von Führungs- und Transportmitteln, bei welchen die Packungen im Hinblick auf
ihre mechanische Empfindlichkeit weitgehend ohne formschlüssige, absolut zwangläufige Führung, vorzugsweise
unter Verwendung der Schwerkraft, teils über Rutschen, teils im freien Fall, zum Stapel bewegt
werden. Dabei zeigt sich jedoch, daß die genannten Mittel trotz sorgfältiger Ausbildung immer
wieder Anlaß zu Störungen geben, insbesondere wenn Packungen mit verschiedenen- Gewichten gestapelt
werden sollen, wobei dann die Beutel im Stapel nicht exakt deckungsgleich liegen, oder der genaue Ablauf
des Stapelvorganges nicht eingehalten werden kann, so daß sich ein der hohen Ausstoßleistung moderner
Packungsmaschinen angepaßter Kartoniervorgang nicht mit Sicherheit einhalten läßt. Auch die hierbei
vorgesehene Kalibrierung des Packungsstapels und dessen Einbringung in den Sammelbehälter mit Hilfe
eines Zwischenbehälters reichen nicht aus, um allen Bedingungen zu entsprechen, wobei vor allem die
Empfindlichkeit der schmiegsamen Beutel bei der Kalibrierung nicht genügend berücksichtigt ist.
Des weiteren wurde bereits bei einer Verpackungsvorrichtung für keilförmige Gegenstände, insbesondere
Teebeutel, mit einem schrittweise bewegbaren Drehkopf und abwechselnd fest und drehbar am
Drehkopf angeordneten Trägern für die zu verpackenden Gegenstände und mit konzentrisch an den drehbaren
Trägern angebrachten Zahnrädern, die beim (/miaut' des Drehkopfes über ein ortsfest und konzentrisch
zur Achse des Drehkopfes angeordnetes Zahnrad angetrieben werden, so daß die Träger auf
ihrem Weg von einer Beschickungs- zu einer Ausstoßstation die aufgenommenen Gegenstände um
KSO" verdrehen, während die fest angeordneten Träger die Gegenstände ungewendet transportieren, vorgeschlagen,
die Achsen der Träger und des Drehkopfes etwa senkrecht anzuordnen und die Träger als
oben offene, mit einem entfernbaren Boden versehene Behälter auszubilden und an der Beschickungsstation
einen Schacht mit ebenfalls entfernbarem Boden vorzusehen, wobei der Schacht und die Behälter der
Form der Gegenstände angepaßt sind, und ferner zum Einbringen der Gegenstände in den Schacht
einen Förderer vorzusehen (deutsches Patent 123" 612). Die Ausgestaltung der Trageinrichtung
ist dem Schutzbegehren dieses nicht vorveröffentlichten älteren Patentes jedoch nicht zu entnehmen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen
Packungen in Sammelbehälter der eingangs genannten Art in der Weise weiterzubilden, daß die
genannten Mängel beseitigt werden und daß die Packungen bis zu ihrer Stapelung absolut zwangläufig
und so geführt werden, daß Beschädigungen durch mechanische Beanspruchungen nahezu ausgeschlossen
sind und daß Gewichtsunterschiede keine Störungen mehr hervorrufen können, wobei des weiteren
angestrebt wird, daß das Füllgut im Packungsbeutel während seiner Bewegung zu der Stapelung
möglichst nicht verlagert wird.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die in einer vertikalen Ebene umlaufenden Trageinrichtungen
mit radial verschiebbaren, nach außen gerichtete Halteplatten tragenden Sauggreifern versehen
sind, wobei die einander gegenüberliegenden drehbaren Trageinrichtungen auf einer in der Nabe
drehbar gelagerten, das nicht ortsfeste Zahnrad tragenden Welle befestigt sind, und daß zur Bereitstellung
der einzelnen Beutel in vertikaler Lage Halteklappen vorgesehen sind, welche den jeweiligen
Beutel am Ende einer Führungsschiene seitlich umfassen, und welche mit einem Antrieb versehen sind,
der das Halten und Freigeben der Beutel im Arbeitstakt ermöglicht.
Zur radialen Verschiebung des Greifers können hierbei in vorteilhafter Weise Schwenkhebel vorgesehen werden, welche über einen auf dem Greifer angeordneten Anschlag, z. B. gegen Federwirkung, eine im Arbeitstakt der Maschine ausgelöste Verschiebebewegung ausüben.
Zur radialen Verschiebung des Greifers können hierbei in vorteilhafter Weise Schwenkhebel vorgesehen werden, welche über einen auf dem Greifer angeordneten Anschlag, z. B. gegen Federwirkung, eine im Arbeitstakt der Maschine ausgelöste Verschiebebewegung ausüben.
Zum Aufnehmen der Packungen unter der Transporteinrichtung ist es ferner angebracht, Zwischenbehälter
um eine zentrale Achse drehbar anzuordnen, wobei die Drehung schrittweise in Abhängigkeit vom
Füllzustand des Behälters erfolgt, und einen Stößel vorzusehen, der zum Einschieben des Stapels jeweils
während der Haltezeit in einen darunterstehenden Sammelbehälter dient.
Durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen
Packungen ist es möglich, den Packungsbeutel sehr exakt und zwangläuf'ig auf verhältnismäßig
kurzem Wege in die verlangte Lage zu bewegen, ohne daß seitliche Verschiebungen oder ein
ungenauer Ablauf des Transportvorganges die Endlage der Packung beeinflussen könnten. Dies hat noch
den weiteren Vorteil, daß die Arbeitsgeschwindigkeit der vorsehlaggemäßen Vorrichtung gegenüber der
vorbekannten Ausführungen wesentlich erhöht wer-
3 4
den kann, wobei eine Kalibrierung des Stapels nicht der Drehung der Welle 5 am Kegelrad 16 abwälzt,
mehr erforderlich ist, da sie schon durch die exakte Da die Kegelräder 15 und 16 im Verhältnis 1 :2
Ablage erreicht ist. übersetzt sind, so ergibt sich bei einer Drehung der
Die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ge- Welle 5 um 9ün die geforderte Drehung der Welle 12
bildeten Packimgsstapel eignen sich nicht nur zum 5 bzw. die Schwenkung der Greifer 2 und 4 um 180°.
Hinbringen in Sammelbehälter bzw. Kartons, sondern Dadurch ist es möglich, die beiden anderen Greifer 1
können auch in Magazine gesteckt werden, welche und 3 auf den Achsen 17, 18 zu befestigen (Fig. 3),
als Zubringer für die Weiterverarbeitung, z. B. für das weiche undrehbar in die Nabe 13 eingesetzt sind,
Umpacken mit Zellglasfolie, dienen. Da der Zwi- jedoch eine radiale Verschiebung der Greifer 1 und 5
sclienbehähcr nicht mehr die Aufgabe hat, den Stapel io zulassen. Diese radiale Verschiebung der Greifer 1
zu kalibrieren, sondern nur noch zu transportieren, bis 4 erfolgt beispielsweise durch Schwenkhebel 19,
so ist es auch möglich, die Stapel nicht in einem 20, deren Bewegung im Arbeitstakt der Maschine
Behälter, sondern unmittelbar, z. B. in den Aufnah- gesteuert ist, und die über einen Anschlag 21 den
metuschen einer Förderkette zu bilden, von wo aus Greifer, z. B. gegen Federwirkung, im geeigneten
sie dann in bekannter Weise in Querrichtung in mit- 15 Zeitpunkt verschieben.
laufende Kartons oder andere Behälter eingeschoben LIm den bereitgestellten Beutel 7 rasch und ohne
werden. Die durch die Erfindung erreichte exakte seitliche Verschiebung erfassen zu können, ist hinter
Ablage, sowie die zwangläufige Stapelbildung von der durchlöcherten Halteplatte 22 jedes Greifers ein
oben, machen es sogar möglich, die einzelnen Saugraum 23 vorgesehen, welcher jeweils durch eine
Packungen unmittelbar in zugeführte Sammelbehälter 20 flexible Leitung 24 über nicht dargestellte Steuereinoder
Kartons einzubringen, soweit dies aus konstruk- richtungen mit einer pneumatischen Unterdruckquelle
tiven Gründen vorteilhaft ist. Außerdem ist auch die verbunden ist. . ·
Ablage der Packungen auf Verpackungsmaterial mög- Die Greif- und Haltevorrichtung arbeitet in der
lieh, mit welchem der Stapel umpackt wird. Schließ- Weise, daß nach einer Drehung der Nabe 13 um 90°
lieh können auch in einen Sammelbehälter mehrere 25 in Pfeilrichtung A auch ein Beutel (7) in Bereit-Packungsstapel
neben- und hintereinander abgelegt stellung steht, worauf die ihm gegenüberstehende
werden, weil durch die exakte Schichtung von oben Halteplatte des Greifers (z. B. 1) durch den Schwenkbei
entsprechender Führung des Sammelbehälters hebel 19 an den Beutel heranbewegt wird. Gleichjede
gewünschte Gruppierung von Stapeln mög- zeitig wird die Saugluft eingeschaltet, welche den
lieh ist. 30 Beutel an die Halteplatte anpreßt, wobei die Haltc-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nach- klappen 9 den Beutel freigeben. Nach Zurückstel-
folgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigt lung des Greifers wird die Welle 5 um 90° in Pfeil-
F i g. 1 eine Seitenansicht der Greif- und Schwenk- richtung »A« weitergedreht, wobei die Greifer 2
vorrichtung, und 4 eine Schwenkung um 180° um die Achse der
F i g. 2 die Vorrichtung nach Fig.! von oben 35 Welle 12 ausführen, während die Greifer 1 und 3
gesehen, keine Schwenkung ausführen, so daß jetzt der dicke
Fig. 3 die Greif- und Schwenkvorrichtung in Teil des Beutels7, welcher sich in Fig. 1 unten bevergrößerter
Darstellung, findet, bei der horizontalen Lage des Greifers 1 an
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie AlA der der linken Seite des Greifers 2 liegt. Bei Beuteln mit
F i g. 3, 40 Faden und Etikett liegt das Etikett 26 vorzugsweise
F i g. 5 den als Sammelbehälter verwendeten dem Greifer direkt gegenüber.
Faltkarton und Unterhalb der Greif- und Haltevorrichtung sind
F i g. 6 einen Sammelbehälter für die Aufnahme über einer horizontalen Scheibe 27 die Zwischenbe-
mehrerer Stapelreihen. hälter 28, 29, 30, 31 in gleichen Bogenabständen und
Die z. B. mit vier Sauggreifern 1, 2, 3, 4 versehene 45 so angeordnet, daß jeweils ein Behälter mit dem
Greifvorrichtung wird über eine Antriebswelle 5, unteren horizontalen Greifer deckungsgleich liegt,
welcne in einem Gehäuseteil 6 gelagert ist, im Ar- Diese Behälter dienen zur Aufnahme und zum Transbeitstakt
der die Beutel 7 liefernden Maschine ange- port des Packungsstapels 32, welcher im Behälter
trieben. Die Beutel 7, welche frei fallend aus der durch kleine elastische Vorsprünge 33 am unteren
Maschine kommen, werden durch eine Führungs- 50 Behälterrand gehalten wird. Wenn also nach der obenschiene
8 in die exakte, etwa vertikale Bereitstellung erwähnten Drehung der Nabe 5 um 90° der Greifer 1
gebracht, wo sie einem der Greifer genau gegenüber- mit dem Beutel 7 in der Horizontalen über dem Bestehen
und in dieser Lage durch seitliche Halte- halter 28 steht, so wird der Saugluftstrom selbsttätig
klappen 9 gehalten werden. Letztere sind mit Zahn- abgestellt, so daß sich der jeweilige Beutel in der gesegmenten
10 versehen, welche die gleichzeitige 55 wünschten Lage auf den Stapel legt. Damit dieses
zwangläufige Betätigung der Halteklappen durch Ablegen auf möglichst kurzem Wege erfolgt, wird
eine Stange 11 im Arbeitstakt der Maschine ermög- durch den Schwenkhebel 20 der Greifer vor Freigabe
liehen. des Beutels dicht an den Stapel herangeführt, wobei
Zwei einander gegenüberliegende Greifer, z. B. die auch ein leichtes Aufdrücken des abzulegenden Beu-
Greifer 2 und 4, sind radial verschiebbar auf einer 60 tels durch den federnd ausgebildeten Schwenkhebel
Welle 12 befestigt, welche in der Nabe 13 gelagert 20 zulässig ist.
ist (Fig. 3, 4). Bei der dargestellten bevorzugten Die Zwischenbehälter 28 bis 31 sind mit einer verAnordnung
von vier Greifern ist die Welle 12 durch tikalen Achse 34 verbunden, deren Umlauf so steuerdie
mit der Nabe 13 drehfest verbundene Antriebs- bar ist, daß ein Behälter, z. B. 28, erst dann um 90°
welle 5 hindurchgeführt. Auf der Welle 12 ist ein 65 weiterrückt, wenn die gewünschte Anzahl Packungen,
Kegelzahnrad 15 befestigt, das in ständigem Eingriff z. B. fünf, auf dem Stapel liegt. Diese Transportbemit
einem Kegelzahnrad 16 steht, welches am Ge- wegung des Behälters führt über die in einer horizonhäuseteil
fixiert ist, so daß sich das Kegelrad 15 bei talen Bahn 36 tangential zu der Behälterbewegung
in Pfeilrichtung B zulaufenden Sammelbehälter
ζ. Β. Faltkartons 38, welche durch entsprechende Steueiung deckungsgleich unter den Zwischenbehälter,
z. B. 31, geführt werden.
Während einer kurzen Anhaltezeit wird dann der fertige Stapel 32 durch die gesteuerte Bewegung eines
Stößels 39 in dem Sammelbehälter 38 geschoben, worauf nach Rückführung des Stößels der nächste Arbeitsschritt
erfolgt. Dabei gelangt der Sammelbehälter 38 um eine Station weiter, während ein neuer leerer
Sammelbehälter in die Füllstation nachgerückt ist.
Wenn, wie im vorliegenden Beispiel, als Sammelbehälter Faltkartons verwendet werden, so kann deren
Bewegung auf der Bahn 36 dazu benutzt werden, den Karton vor der Füllstation zu öffnen, offenzuhalten
und nach Durchlaufen der Füllstation zu schließen. Zum Öffnen der Seitenklappen 41 des Kartons dienen
dabei die Öffnungsbügel 40 und zum Schließen die Schließbügel 42. Damit der Karton beim Schließen
seine Form behält, wird er im Bereich der Schließbügel gegen Eindrücken durch ein Stützblech 43 seitlich
abgestützt. Zum Schließen des Deckels 44 wird der Karton in das senkrecht zur Bahn 36 verlaufende
Bahnstück 45 weitergeführt, wobei der Deckel 44 durch einen weiteren Bügel 46 geschlossen wird. Bei
diesem Vorgang wird die Deekellasehe 47 so geführt, daß sie in den Karton eingesteckt wird (vgl. F i g. 5).
In Fig. 6 ist- ein Sammelbehälter50 gezeigt,.in
welchem mehrere Packungsstapel 32 in Reihen nebeneinander eingelegt sind. Eine derartige Anordnung
kann dadurch erreicht werden, daß der Karton bzw. Sammelbehälter in der Füllstation jeweils vor
dem Einbringen eines neuen Stapels um eine Packungsbreite bzw. Packungslänge in Längs- bzw.
Querrichtung verschoben wird.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen Packungen aus schmiegsamem
Material, die an einem Ende dicker als am anderen sind, in Sammelbehälter, z. B. Faltkartons,
mit Einrichtungen zum Zuführen der Packungen in einer vorbestimmten Lage und mit
einer Transporteinrichtung für die Packungen, die aus an einer schrittweise drehbaren Nabe abwechselnd
drehfest und drehbar angeordneten Tragcinrichlungen besteht, wobei die drehbaren
Trageinrichtungcn mit einem Zahnrad verbunden sind, das mil einem ortsfest und konzentrisch zur
Nabe angeordneten Zahnrad derart im Eingriff steht, daß an der AbgabcstcIIc der Transporteinrichtung
die dicken und die dünnen Enden der Packungen wechselweise übereinander zu liegen
kommen und die Schauseiten aller Packungen in dieselbe Richtung weisen, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer vertikalen Ebene
umlaufenden Trageinrichtungen mit radial verschiebbaren, nach außen gerichtete Haltcplatten
(22) tragenden Sauggreifern (1, 2, 3, 4) versehen sind, wobei die einander gegenüberliegenden
drehbaren Trageinrichtungen (2 und 4) auf einer in der Nabe (13) drehbar gelagerten, das nicht
ortsfeste Zahnrad (15) tragenden Welle (12) befestigt sind, und daß zur Bereitstellung der einzelnen
Beutel in vertikaler Lage Haltcklappcn (9) vorgesehen sind, welche den jeweiligen Beutel (7)
am Ende einer Führungsschiene (8) seitlich umfassen, und welche mit einem Antrieb (10,11)
versehen sind, der das Halten und Freigeben der Beutel im Arbeitstakt ermöglicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,- dadurch gekennzeichnet,
daß zur radialen Verschiebung des Greifers Schwenkhebel (19, 20) vorgesehen sind,
weiche über einen auf dem Greifer angeordneten Anschlag (21), z. B. gegen Federwirkung, eine im
Arbeitstakt der Maschine ausgelöste Verschiebebewegung ausüben.
3. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufnehmen
der Packungen unter der Transporteinrichtung Zwischenbehälter (28,29,30,31) um eine zentrale Achse (34) drehbar angeordnet sind,
wobei die Drehung schrittweise in Abhängigkeit vom Füllzustand des Behälters erfolgt, und daß
ein Stößel (39) vorgesehen ist, der zum Einschieben des Stapels (32) jeweils während der Haltezeit
in einen darunterstehenden Sammelbehälter (38) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3409263C2 (de) | ||
| EP0062249B1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE1950625C2 (de) | Vorrichtung zum gruppenweisen Verpacken von gefüllten Beuteln | |
| DE2500569A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| CH459047A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verpackung von Beuteln, insbesondere Teebeuteln | |
| DE2405138A1 (de) | Ueberfuehrungsgeraet fuer verpackungsmaschinen | |
| DE4204987C2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden und Abstapeln von scheibenförmigen Einzelpackungen | |
| CH676955A5 (de) | ||
| DE3153367C2 (de) | ||
| EP4438533A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ausbilden von verpackungsstapeln | |
| DE2229469A1 (de) | Munzfuhrungsvornchtung in einer Munzverpackungsanlage | |
| DE4213555C1 (de) | ||
| DE2700060A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE2558288A1 (de) | Anlage fuer die herstellung von zigarettenpackungen mit direkter beschickung der zigaretten von der bzw. den herstellungsmaschinen zum trichter fuer die gruppierung und die abgabe von zigaretten an die verpackungslinie der verpackungsmaschine, sowie vorrichtung mit magazin fuer den ausgleich von produktionsschwankungen zwischen diesen maschinen | |
| DE1461952C (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen Packungen in Sammelbehältern | |
| DE1761814B2 (de) | Vorrichtung zum vereinzeln und ueberfuehren von ineinander gestapelten behaeltern | |
| DE102017104098A1 (de) | Kapselverpackungssystem | |
| CH440105A (de) | Doppelbahniger Querpacker | |
| CH683830A5 (de) | Verfahren zum Abpacken von Briefumschlägen in Schachteln und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. | |
| DE1461952B (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Einbringen von flachbeutelähnlichen Packungen in Sammelbehältern | |
| DE444302C (de) | Einpackmaschine fuer in bestimmte Mengen abzuteilende Gegenstaende | |
| DE1461952A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Einbringen von flachbeutelaehnlichen Packungen in Sammelbehaelter | |
| DE2401193C3 (de) | Vorrichtung zum geordneten Einbringen von Schlauchbeuteln in einen Versandkasten | |
| DE3043469C2 (de) | ||
| DE2619366A1 (de) | Vorrichtung zum ausbringen stabfoermiger gegenstaende aus einem behaelter |