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DE1461373A1 - Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung,insbesondere fuer Sammeldrahtheftmaschinen - Google Patents

Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung,insbesondere fuer Sammeldrahtheftmaschinen

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Publication number
DE1461373A1
DE1461373A1 DE19651461373 DE1461373A DE1461373A1 DE 1461373 A1 DE1461373 A1 DE 1461373A1 DE 19651461373 DE19651461373 DE 19651461373 DE 1461373 A DE1461373 A DE 1461373A DE 1461373 A1 DE1461373 A1 DE 1461373A1
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DE
Germany
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relay
sheet
switching device
contact
station
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Application number
DE19651461373
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English (en)
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DE1461373C3 (de
DE1461373B2 (de
Inventor
Fischer Dipl-Ing Dieter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB
Original Assignee
Leipziger Buchbinderei Maschinenwerke VEB
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Publication date
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Publication of DE1461373A1 publication Critical patent/DE1461373A1/de
Publication of DE1461373B2 publication Critical patent/DE1461373B2/de
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Publication of DE1461373C3 publication Critical patent/DE1461373C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors
    • B65H7/06Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors responsive to presence of faulty articles or incorrect separation or feed

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  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, ins, besondere für Sammeldrahtheftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, insbesondere für Sammeldrahtheftmaschinen, zum prüfen der auf einer dachförmigen oder flachen Sammelbshn zusammengetragenen und einer Weiterverarbeitungsmaschine, beispielsweise einer Broschürendrahtheftmaschine, zuzuführenden Broschüren oder Buchblöcke auf Fehl- oder Doppelbogen und zum Aussondern fehlerhaft zusammengetragener Bogen. n Sammeldrahtheftmaschinen sind Bogenkontrollvorrichtungen bekannt, die an einer zentralen Stelle der Maschine die auf einer dachförmigen Sammelbahn zusammengetragenen Broschüren vor ihrer Weiterbearbeitung, d. h. vor dem Heftvorgang durch Dickemmessung mittels Elektromechanischer Tastorgans auf ihre Vollständigkeit überprüfen. Wird hierbei die vorgegebene Dickentoleranz über oder unterschritten, so bewirkt dies einerseits das Auslösen von Stuervorgängen, wie beispielsweise die Sperrung der Drehtzuführung, die das Heften dar nicht ordnung sgemäß zusammengetragenen Broschüren verhindert und andererseits die Steuerung von Bogenweichen, die hinter don Heftköpfen in der Moschinenauslage ongoordnot sind und die Broschüren aussondern. Zum @berbrücken der Maschinentakte, die zwischen den @btasten der. Brosch@ren und den Heft- bzw. Aussondervorgang liegen, ist hierbei eine mechanische oder elektrische Speichereinrichtung vorgesehen. Dadurch, daß jedoch uuch-die fehlerhaft zusammengetragenen Broschüren die gesamte Drahtheftmaschine bis zur Auslage durchlaufen, ohne daß sie gehaftet werden, besteht die erhöhte Gefahr, daß dio einzelnen Bogen sich verschieben und an. Maschinenteilen hängenbleiben. Die gesammte Maschine muß dünn stillgesetzt werden, um dio sogenunnten Stopper wieder entfernen zu können.
  • Zur Vermeidung derartiger Störungen wurden Vorrichtungen zum.
  • Aussondern unvollständiger Broschüren aus dem Förderfluß einer Sammelheftmaschine entwickelts die beispielsweise aus einem Auslegearm oder einer Abwurfeinrichtung bestohen und zwischen dem Tastorgan und der Heftmaschine i, itlich der Zuführeinrichtung angeordnet sind. Eine auf ihre Dicke abgetastete und die zulässige Toleranz über-oder untorschreitende Broschäre wird dann unmittelber nach dem Abtastvorgang aus dem Förderfluß geleitet. Auch bei dieser Arbeitsweise wird also eine Schlußfolgerung von der abgetasteten Broschürendicke auf die Vollständigkeit der Broschrüe gezogen.' All derartigen Kontrollvorrichtungen haftet jedoch der gemeinsame Nachteil an, daß die Summe der möglichen Papierdickentoleranzen größer werden kann, als die kleinstmöglichen festaustell. énde Dickendiffernz beim Ausbleiben einer Bogenlage oder eines Einzelbogens. Die Papierstärkenunterschiede führen folglich zu einer fehlerhaften Funktion der Kontrollvorrichtung.
  • Auch kann es hierbei vorkommen, daß sich bei der Dickemessung einer Broschii : re ein Doppelbogen durch einen Fehlbogen ausgleicht, so daß kein unzulässiger Dickenunterschied entsteht.
  • Eine exakte Kontrolle der Broschüren auf ihre Vollständigkeit ist folglich mit derartigen Vorrichtungen nicht möglich.
  • Weiterhin sind Sammeldrehtheftmase hinen- bekannt, die längs der dachförmigen Sammelbahn automatische Bogenanleger aufweisen. letztere' besitzen Tastorgane, die, sobald ein Bogen- nicht ordnungsgemäß der Sammelbahn zugeführt, wird, das gesamte Maschinenaggregat, das aus der Sammelheftmaschine selbst, den automatischen Anlegeapparaten und einem nachgeschalteten automatischen Beschneideautomaten bestehen kann, stillsetzen.
  • Aus der Einzelabtestung jedes zugeführten Bogens ergibt sich der große Vorteil, d3ß die Brosohüren mit, Sicherheit auf ihre Vollständigkeit überprüft werden. Aus der Abschaltung des gesamten Maschinenaggregates im Falle eines Fel- oder Doppelbogens ent ; stellen jedoch andererseits erhebliche Stillstandszeiten, die sich nachteilig auf die Wirtschaftlichkeit eines solchen Aggregstes auswirken.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, insbesondere für Sammeldrahtheftmaschinen zu entwickeln, die die auf einer flschen oder dachförmigen Sem@@lbahn zusammenzutragenden Broschürch oder Buchblöcke mit Sicherheit auf Vollständigkeit überprüft und im Eslle von Fehl- oder Doppelbogen, bei Vermeidung jeglicher Stillstandszeiten 1us den Forder-Bluß susscheidet.
  • Diese @ufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an eins@lnen Bogenanlegest llen einer dechförmigen oder flachen Bogensammelbahn @ngeordneten Testorgane @ber eine Impulsleitvorrich ung mit dem Steuermechanismus cincr in an sich beksnnten Weise am Ende der Sammelbahn angeordneten Station zum Aussondern zusammongetragener Bogen derart verbunden sind, daß bei fehlerhafter Bogenanlage dos diesen Fehler feststellende Tastorgen die Station zum. Aussondern zeitrichtig zum Bogenförderfluß in Betrieb setzt und die fehlerhaft zusammengetregenen Bogen aus dem Förderfluß leitet. Die Impulseitvorrichtung kann hierbei mit dem Steuermechanismus einer der Bogensammelbahn nachgeordneten Weiterverarbeitungsmaschine derart verbunden sein, daß bei fehlerhafter Bogenanlage zeitrichtig zum Bogenförderfluß, ohne Unterbrochung des Anti eines der WEiterverarbeitungsmaschine, ein Arbeitstakt aussetzt.
  • Jedem Anleger ist eine, aus einem Stationsrelais, einem Zwischenrelais und einem Übergaberelais bestehende Relaisgruppe zugeordnet, deren Relais wähnend des laufes des Bogenstapels zum Abtaster des nachfolgenden Anleger nacheinander durch einen Taiçt ; eber über einen Arbeitskontakt des jeweils vorhergehenden Relais der gleichen Relaisgruppe oder als erstes Relais der Relaisgruppe über den Abtaster oder einen Arbeitskontakt des letzten Relais der Relaisgruppe des vorhergehenden Anlegers an Spannung gelegt und nach Anzug des nachfolgenden Relais wieder zum Abfall gebracht werden. Der Taktgeber besteht aus einer Nockenscheibe, auf deren Umfang die Rollenstössel dreier Kontaktreihen, zum Anschluß der Relais on Spannung angeordnet sind. Die Anschlüsse der drei Kontaktreihen des Kontaktgebers an die Relais können zum wechsel der Mitnehmerteilung der Transporteinrichtungn umschaltbar aus-Gebildet sein. Weiterhin ist es möglich, an einem Relais der jedem einzelnen Anleger zugeordneten Relaisgruppe. vorzugsweise dem Stationsrelais einen mit einer Anzeigelampe verbundenen Arbeitskontakt zuzuordnen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dergestellt. es zeigen: Fig.1 die schematische Darstellung einer Bogensammelbahn mit in Normalteilung eingestellten Mitnehmern, Fig.2 die gleiche Darstellung mit in Großteilung eingestellten Mitnehmern, Fig. 3 die prinzipelle Schaltung der Vorrichtung im Ausschnitt zwischen dem zweiten und dritten Bogenanleger, Fig.4 die Schaltung eines Taktgebers mit Anschlässen für eine Bogensammelbahn mit Normalteilung der Mitnehmer, Fig. 5 eine der Fig.4 entsprechende Schaltung für Großteilung der Mitnehmer, Fig.6 eine Schaltung entsprechend Fig.3 in abgewandelter und erweiterter Form, Fig,7 eine Schaltung entsprechend Fig.3 in abgewandelter Form.
  • Längs einer Transporteinrichtung 9 sind in gleichmäßigen Abständen sechs Anleger 1 bis 6 und eine Station 8 zum Aussondern fehlerhaft zusammengetragener Bogen angeordnet (Fig.1)' An die Bogentransporteinrichtung 9 schließt sich eine Drahtheftmaschine 11 an. Die Transporteinrichtung 9, die sich in Pfeilrichtung bewegt, ist mit Mitnehmern 10 versehen die von-einander einen Abstand n besitzen, der dem halben Abstand der Anleger voneinander entspricht.
  • In der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung legen alle Anleger 1 bis 6 gleichzeitig eine Bogenlage auf die Transporteinrichtung 9 bzw. auf den unter ;j.hnen befindlichen Teilstapel.
  • Die nächsten Bogenlegen werden angelegt, wenn die Transporteinrichtung 9 um einen Weg n in Pfeilrichtung bewegt worden ist.
  • Sind Bogenlagen anzulegen, deren Breite den bstand n zwischen den Mitnehmern 10 übertrifft dann werden die itnehmer 10 in einen Abstond G voneinander noch Bio. 2 angeordnet. Der Abstand n der Mitnehmer 10 nach Fig. 1 wird mit Normalteilung und der Abstand ç nach Fig. 2 mit Großteilung bezeichnet. Der Abstand g entspricht dem angerhalbfachen des Abstandes n.
  • Die Vergrößerung der teilung erfordert ein gruppenweise versetztes Arbeiten der Anleger 1 bis 6.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Lage der Mitnehmer 10 zu den Anlegern legen zunächst die Anleger 1 und 4 eine Bogenlage an.
  • Nach Bewegung der Transporteinrichtung 9 um den dritten Teil des Abstandes g legen dann die Anleger 2 und 5 ihre Bogenlagen an. Die Anleger 3 und 6 arbeiten, wenn die Transporteinrichtung 9 um ein weiteres Drittel der Strecke g bewegt wurde. Anschließend sind wieder die Anleger 1 und 4 an der Reihe.
  • Anhand der Fig. 3 wird die prizipielle Schaltung und Arbeitsweise eines Teiles der Kontroll- und Schaltvorrichtung vom Anleger 2 zum Anleger 3 beschrieben. Jedem Anleger 1 bis 6 ist ein aus einem elektromechanischen Fühler oder aus fotoelektrischen Organen, z. B. einer Lichtschranke bestehender Abtaster A, ein Stationsrelais S, ein Zwischenrelais Z und ein Übergaberelais ü zugeordnet. Weiterhin sind je ein Kontakt S', Z' und Ü' eines späteren Kontaktgebers 7 vorhnnden, die nacheinander taktmäßig geschlossen werden und unter bestimmten, noch zu erläuternden Voraussetzungen die Relais. S, Z und g nacheinander sum Anzug bringen.
  • Wenn der Anleger 2 eine Bogenlage auf die Transporteinrichtung 9 auflegt, wird die erste Kontaktgruppe des Taktgebers 7 (Fig. 4) und mit ihr auch der Kontakt S' 2 geschlossen und legt kurzzeitig Spannung an den Abtaster A2, der die anzulegende Bogenlage abtastet. Fehlt die bogenlage oder hat @ der Anleger 2 mehrere Bogenlagen. gleichzeitig ergriffen, dann 1st der Kontakt des Abtasters A2 geschlossen, das Stationsrelais S2 zieht an und hält sich selbst über den Kontakt S2/1. Wenn das Übergaberelais Ü1 des vorhergehenden Anleger 1 angezogen ist, ist der Kontakt Ü/2 geschlossen und der Kontakt S'2 bringt auch dann das, Stationsrolais S2 zum Anzug, wenn der Kontakt des Abtasters 22 geöffnet ist.
  • Nach dem Anzug das Stationsrelais 2 wird durch die Kontaktgruppe Ü' ein in Fig.3 nicht dargestellter Ruhckontakt Ü1H im Stromkreis der Übergaberelsis Ü1 geöffnet, so daß dieses abfällt. Weitere Schaltvorgänge können durch die Kontaktgruppe Ü' nicht ausgelöst werden, da Relais 52 nur das angezogene Relais 22 zum Ansprechen gebracht werden kann.
  • Mach weiterer Drehung der Nockenscheibe schließt der Kontakt Z'2 der dritten Kontaktgruppe des Taktgebers 7. wenn das Stationsrelais S2 angezogen ist, ist der Kontakt s2/2 ge@chlossen, so daß das Zwischenrelais Z2 snzichen und sich solbst über den Kontakt Z2/1 halten kann.
  • Durch Offnen des in der Kontcktgruppe @@ angeordneten kuhekontontes S'/2H wird nocl? Abl@uf einen Umdrehung da Stationsrelais @2 zum Abk@ll gebracht, sofern nicht durch fchlerhsft angelegte Bogen Der Kontekt des Abtasters A2 erneut geschlossen ist. Das nschfolg@nde Schließen des Kontaktes Ü'2 bringt. über den geschlossenen Kontakt g2/2 des Zwischenrelais das Übergaberelais l2 zum Anziehen, welches sich selbst über 22/1 hält. Ist der gespreicherte Impuls vom Übergaberelais Ü2 übernommen worden, so unterbricht nach weiterer Drehung der Kontakt Z'2H den Selbsthaltekreis des Zwischenrelais.
  • Sobald der Bogenstapel den Anleger 3 erreicht hat, wird durch den Taktgeber 7 wieder die erste Kontaktgruppe und damit auch der Kontakt s3 kurzzeitig geschlossen. Ist der Bogenstapel fehlerfrei, dann ist das vorhergehende Übergsberelais Ü2 spannungslos und der Kontakt J2/2 geöffnet, so daß der Abtaster A3 in der vorbeschriebenen Weise die richtige Anlage einer Bogenlage durch den Anleger 3 überwacht und im Fehlerfall das Relais 53 zum Anzug bringt. Ist der zu komplettierende Bogenstapel bereits mit einem oder mehreren Pehlern behaftet, dann ist das Übergeberelais Ü2 angezogen, der Kontakt Ü2/2 geschlossen, so daß die Schließung des Kontaktes S'3 das Stationsrelais 53 unmittelbar zum Anzug bringt. In der bereits beschriebenen Weise hält es sich selbst. Wie hier dargelegt, wird ein in die Kontrolleinrichtung an irgend einen Abtaster eingegebener Fehlerimpuls synchron zur Förderung des Bogenstapels bis zu einem dem letzten Anleger zugeordneten ttbergaberelais weiter-gegebenen und schließlich zur Schaltung einer Bogenweiche zur Unterbrechung des Drshtvorschubes einer sich anschließenden Drahtheftmaschine oder zu einem sonst gewünschten Zweck ausgenutzt.
  • Die Schaltung gemäß Fig. 3 ist nach einer geringfügigen Umschaltung, die sich leicht, beispielsweise durch Stekcerleisten, mit entsprechenden Querverbindungen durchführen läßt, auch~zur Kontrolle der in Großteilung gruppenweise arbeitenden Anlagen geeignet.
  • Zur Erläuterung der Umschaltung dienen die Fig. 4 und 5. In Fig. 4 ist wie auch in Fig. 5 ein an sich aus einer Nockenscheibe bestehender Taktgeber 7 dargestellt, der nach jeweils einer Drehung um 1200 einen Kontaktsatz schaltet. Die Schaltzahl des Kontaktgebers 7 ist mit der Arbeitsweise der Transportein. richtung und der Anleger derart synchronisiert, daß beim Anlegen einer Bogenlsge durch alle Anleger bei Normalteilung (Fig. 4) oder durch eine bestimmte Anlegergruppe bei Großteilung (Fig. 5) ein bestimmter, die den jeweils anlegenden Anleger zugeordneten Abtaster an Spannung legender Kontaktsatz geschlossen wird.
  • Bei Normalteilung und bei Großteilung schließt der Kontakte ber 7, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, den unteren Kontaktsatz im Augenblick der Abtastung der Bogen lage im Anleger 1. Bei Normalteilung legen alle Anleger gleichzeitig ihre Bogenlagen an. Hier sind folglich alle zu den Abtastern A bzw. den Stationsrelais 5 rührenden Kontaktsätze S' gleichzeitig, wie in Fig. 4. dargestellt, geschlossen.
  • Bei Großteilung legen nur die Anleger 1 und 4 zu gleicher Zeit Bogen an. Daher isnd am unteren Kontaktsatz der Fig. 5 nur die zu den Abtasters Al und A4 bzw. zu den Stationsrelais S1 und S4 führenden Kontakte 5'1 und S'4 geschlossen sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, legen dann die Anleger 2 und 5 ihre Bogenlagen an, wenn die Transporteinrichtung ihre Bogenstapel um ein Drittel des Teilungswesges g g weitergefördert hat. In diesem Augenblick haben sich die Nockenscheiben des Taktgebers 7 um 1200 gedreht, so daß die mittlere Kontaktsatzreihe geschlossen und die Verbindung zu den Abtastern A2 und AS bzw. den Stationsrelais 52 und S5 durch die Kontakte S'2 und S'5 hergestellt ist. Zugleich ist Jedoch auch die Verbindung zu den Zwischenrelais Z1 und Z4 durch die Kontakte Z'1 und Z'4 hergestellt, so daß ein etwa auf den Stationsrelais S1 oder S4 gespeicherter Fehlerim- Puls von den Zwischenrelais Z1 oder Z4 übernommen werden kann.
  • Wenn nach weiterer Drehung der Nockenscheiben Taktgebers 7 um 1200 die anleger 3 und 6 arbeiten, sind die Kontakte S'3 und S'6 der oberen Kontaktsatzreihe geschlossen und an den Abtasters A 3 und A 6 liegt Spannung. Zugleich sind die @bergaberelais Ü1 und Ü4 sowie die Zwischenrelais Z2 und Z5 über die Kontakte th und Ü'4 bzw. Zt2 und Z15 zur etwaigen Übernahme eines auf dem vorhergehenden Relais gespreicherten Impulses an Spannung gelegt. Nach weiterer Drehung der Nockenscheiben des Taktgebers 7 ist der in Fig., 5 und Fig. 2 dargestellte Ausgangszustand wieder erreicht. Die Anleger 1 und 4 legen an. Ihre Stationsrelais S1 und S4 liegen über ihhe Abtaster Al und A4 an Spannung. Ebenso sind die Übergaberelais Ü2 und Ü5 sowie die Zwischenrelais Z3 und Z6 zur Übernahme eines auf dem vorhergehenden Relais gespreicherten I Impulses an Spannung gelegt.
  • Der in Fig. 5 dargestellte Taktgeber 7 arbeitet in Fig. 4 in gleicher Weise. Da jedoch alle Anleger gleichzeitig tätig sind, werden vom unteren Kontaktsatz S' alle Stationsrelais S vom mittleren Kontaktsatz Ü' alle Übergaberelais Ü und von oberen Kontaktsatz Z' alle Zwischenrelais Z gleichzeitig an Sapnnung gelegt.
  • Die Nockenscheiben des Taktgebers 7 haben einen vollen Umlauf beendet, wenn die Mitnehmer 10 der Transportrichtung 9 den Weg n der Normalteilung nach Fig. 1 zurückgelegt haben. iiJie bereits erwähnt, kann die Umschaltung der Anschlüsse der Kontaktsätze -einfaoh durch Steckerleis-ten erfolgen. Dabei lassen sich die Anzeigeeinrichtungen zwischenschalten, die erkennen lassen, ob die Kontrolle nach der Normalteilung oder nach der Großteilung erfolgt.
  • Ohne vom Grundgedanken der Erfindun. abzuweichen, läßt sich die Erfindung schaltungsmäßig und mechanisch weitgehend abwendeln.
  • So ist es möglich, durch optische,mit dem Bogenstapel mitlaufende Anzeigeeinrichtungen, fehlerhafte Bogenstapel zu kennzeichnen.
  • Dies kann beispielsweise durch einen zusätzlichen Kontakt an den Stationsrelais geschehen. Auch können Einrichtungen zum Einstellen der Anleger durch ständige Zufuhr der Betriebs spannung an die Abtaster vorgesehen sein. Desweiteren ist es beispielsweise möglich, alle Kontakte, die den abfall der Relais bewirken sollen, als Ruhekontakte in Taktgeber 7. anzuordnen und von diesem mit zu betätigen.
  • Ein Ausfahrungsbeispiel für eine derart abgewandelte Schaltung zeigt in einem die Anleger 2 und 3 umfassenden Ausschnitt Fig. 6.
  • Die Kontakte S', Z' und Ü' des Taktgebers 7 nach Fig. 4 und Fig.
  • 5 sind hier. als Umschaltkontakte ausgebildet, deren mechanischer Aufbau gewährleistet, daß während der Umschaltung beide Kontakte kurzzeitig ge'schlossen sind.
  • Wird vom Anleger 2 eine Bogenlage angelegt, dann ist der Kontakt '2 nach oben umgeschaltot und der Abtastor A2 sowie der Kontakt Ü1/2 des Übergaberelais ; Ul der Relaisgruppe des Anleger 1 liegt an Spannung. Wenn der Abtaster A2. iiifolgo eines Anlegefehlers gchließt oder der Kontakt Ü1/2 infolge eines im Anleger 1 aufgetretenen Fehlers geschlossen ist, zießt das Stationsrelais S2 an und hält sich selbst aber S2/1 und den überlappt umschaltenden Kontakt S'2. Nunmchr schaltet der zum Zwischenrelais Z2 führenden Kontakt Z'2 des Taktgebers 7 um und bringt über den geschlossenen Kontakt S2/2 das zwischenrelais Z2 zum Anzug, welches sich über d.-n Kontakt Z2/1 und dem überlap@t umschlagenden Kontakt Z'2 selbst hält. Ist während der Umschaltung des Kontaktes Z'2 das Stationsrelais S2 nicht chgezogen, so kann auch das Zwisch@@relais Z2 nicht zum Anzichen gebracht werden.
  • In gleicher Weise wie das Zwischegrelais Z2 arbeitet auch des Übergaberelais Ü2 über die Kontakte Ü'2 und Z2/2 zur Übernahme eines Fehlerimpulses voran Zwischenrelais Z2. Ein übernommener Fehlerimpuls wird durch Schließen des Kontaktes Ü2/2 auf das Stationsrelais 83 des Anlegers 3 übertragen, welches über den Umschaltkontakt S'3 unabhängig von der Stellung des Abtasters A3 zum An-Zug gebracht wird. Alle Selbsthaltungen der Stationsrelais 5 werden durch Umschalten der S'-Kontakte, der Zwischenrelais Z, durch Umschalten der Z'Kontakte und der Übergaberelais Ü durch Umschalten der Ü'-Konakte aufgelöst, wenn nicht ein Fehlersignal zu übernchmen ist.
  • An den Stationsrelais ß ist ein Kontakt S'3 vorgesehen, der im Fehlerfall eine Anzeigelampe L zum Aufleuchten bringt. Wird den Abtastern A der Anleger durch eine nicht dargestellte Schaltung ständig Spannung zugeführt, dann können die Anzeigelampen L zur genauen Einstellung der Anleger und der Abtaster Verwendung finden. Beim Einstellen wird man zweckmäßigerweise die Spannungszufuhr zu den Z- und ff-Relais unterbrechen und vorhandene Bogenweichen zum Aussondern der zusammengetragenen Bogenstapel dauernd einschalten oder die Funktion eines angeschlossenen Weiterverarbeitungsaggregates dauernd unterbrechen.
  • Fig. 7 und 8 zieigen weitere Ausführungsbeispiele der nach Fig. 3 beschriebenen Schaltung.
  • Die einer Kontaktgruppe zugehörigen Relais wurden hier von einem gemeinsamen Kontakt S!, Z' und Ü' betätigt.' Des Unterbrechen der Selbsthaltung erfolgt gleichfalls für die Relais einer Gruppe durch den gemeinsamen Kontakt S'H, Z'H und Ü'H Die nach Fig. 3 beschriebene Fehlerweitergabe sowie das Vermeiden von Rückwirkungen, d. h. Fehlschaltungen, durch die Anordung nur eines Kontaktes für jede Relaisgruppe wird nach Fig. 7 durch den Einbau von Gleichrichterdioden G in die Verbindungsleituns,- benachharter Relais gewährleistet.
  • Die in Fig. 8 dargestellte Schaltung mit gemeinsamen Kontakten für jede Relaisgruppe ermöglicht die getrennte und synchrone Weitergabe der Fehlerimpulse durch den Einbau von Relais mit getrennter Halte- und Ansprechwicklung.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, insbeondere für Sammeldrahtheftmaschinen mit an den einzelnen Bogenanlegestellen einer dachförmigen oder flachen Bogensammelbahn angeordneten Tastorganen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tastorgane über eine Impulsleitvorrichtung mit dem Steuermechanismus einer in an sich bekannter Weise am Ende der Sammelbahn angeordneten -Station zum Aussondern zusammengetragener Bogen derart verbunden sind, daß bei fehlerhafter Bogenanlaue das diesen Fehler feststellende Tastorgan die Station zum Aussondern zeitrichtig zum Bogenförderfluß in Betrieb setzt, und die fehlerhaft zusammengetragenen Bogen aus dem Förderfluß leitet.
  2. 2. Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsleitvorrichtung mit dem Steuermechanismus einer der Bogensammolbahn nachgeordneten Weiterverarbei'tungsmaschine derart verbunden ist, daß bei fehlerhafter Bogenanlage zeitrichtig zum Bogenförderfluß ohne Unterbrechung des 2triebes der Weiterverarbeitungsmaschine ein Arbeitstakt aussetzt.
  3. 3. BogenintrolI- und Schaltvorrichtung nach anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Anleger (1 bis 6) eine aus einem Stationsralais (S), einem Zwischenrelais (Z) und einem Übergaberelais (Ü) bestehende Relaisgruppe zugeordnet ist, deren Relais (S, Z, Ü) während des Laufes des Bogenstapels zum Abtos-ten des nächfolgenden Anleger nacheinander durch einen Taktgeber (7) über einen Arbeitskontakt (S'S, Z'2) des Jeweils vorhergehenden Relais (S, Z) der gleichen Relaisgruppe oder als erstes Relais (S) der Relaisgruppe über den Abtaster (A) oder einen Arbeitskontakt (Ü/2) des letzten Relais der der Relaisgruppe des vorhergehenden Anleger an Sapnnung gelegt und nach Anzug des nachfolgenden Relais wieder zum Abfall gebracht werden.
  4. 4. Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (7) aus liner Nockenscheibe besteht, auf deren Umfang die Rollenstößel dreier Kontaktreihen, zum Anschluß der Relais (S, Z, Ü) an Spannung, angeordnet sind.
  5. 5. Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse der drei Kontaktreihen des Taktgebers (7) an die Relais (S, Z, Ü) zum Wechse der Mitnehmerteilung (n, g) der Transporteinrichtung (9) umschaltbar ausgebildet sind.
  6. 6. Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß an einem Relais der dem Anleger (1 bis 6) zugeordneten Relaisgruppe vorzugsweise am Stationsrelais (S), eEn mit einer Anzeigelampe (L) verbundener Arbeitskontakt (5/3) vorgesehen ist.
DE19651461373 1965-02-01 1965-02-01 Kontroll- und Schaltvorrichtung zum Zusammentragen von Bogen zu einem Stapel, insbes. für Drahtheftmaschinen Expired DE1461373C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0027661 1965-02-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1461373A1 true DE1461373A1 (de) 1969-04-10
DE1461373B2 DE1461373B2 (de) 1973-04-05
DE1461373C3 DE1461373C3 (de) 1973-10-18

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DE19651461373 Expired DE1461373C3 (de) 1965-02-01 1965-02-01 Kontroll- und Schaltvorrichtung zum Zusammentragen von Bogen zu einem Stapel, insbes. für Drahtheftmaschinen

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DE (1) DE1461373C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4625954A (en) * 1985-11-26 1986-12-02 Pusey Jon C Sheet feeding apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4625954A (en) * 1985-11-26 1986-12-02 Pusey Jon C Sheet feeding apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
DE1461373C3 (de) 1973-10-18
DE1461373B2 (de) 1973-04-05

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