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Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, ins, besondere für Sammeldrahtheftmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Bogenkontroll- und Schaltvorrichtung, insbesondere für
Sammeldrahtheftmaschinen, zum prüfen der auf einer dachförmigen oder flachen Sammelbshn
zusammengetragenen und einer Weiterverarbeitungsmaschine, beispielsweise einer Broschürendrahtheftmaschine,
zuzuführenden Broschüren oder Buchblöcke auf Fehl- oder Doppelbogen und zum Aussondern
fehlerhaft zusammengetragener Bogen. n Sammeldrahtheftmaschinen sind Bogenkontrollvorrichtungen
bekannt, die an einer zentralen Stelle der Maschine die auf einer dachförmigen Sammelbahn
zusammengetragenen Broschüren vor ihrer Weiterbearbeitung, d. h. vor dem Heftvorgang
durch Dickemmessung mittels Elektromechanischer Tastorgans auf ihre Vollständigkeit
überprüfen. Wird hierbei die vorgegebene Dickentoleranz über oder unterschritten,
so bewirkt dies einerseits das Auslösen von Stuervorgängen, wie beispielsweise die
Sperrung der Drehtzuführung, die das Heften dar nicht ordnung sgemäß zusammengetragenen
Broschüren verhindert und andererseits die Steuerung von Bogenweichen, die hinter
don Heftköpfen in der Moschinenauslage ongoordnot sind und die Broschüren aussondern.
Zum @berbrücken der Maschinentakte, die zwischen den @btasten der. Brosch@ren und
den Heft- bzw. Aussondervorgang liegen, ist hierbei eine mechanische oder elektrische
Speichereinrichtung
vorgesehen. Dadurch, daß jedoch uuch-die fehlerhaft
zusammengetragenen Broschüren die gesamte Drahtheftmaschine bis zur Auslage durchlaufen,
ohne daß sie gehaftet werden, besteht die erhöhte Gefahr, daß dio einzelnen Bogen
sich verschieben und an. Maschinenteilen hängenbleiben. Die gesammte Maschine muß
dünn stillgesetzt werden, um dio sogenunnten Stopper wieder entfernen zu können.
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Zur Vermeidung derartiger Störungen wurden Vorrichtungen zum.
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Aussondern unvollständiger Broschüren aus dem Förderfluß einer Sammelheftmaschine
entwickelts die beispielsweise aus einem Auslegearm oder einer Abwurfeinrichtung
bestohen und zwischen dem Tastorgan und der Heftmaschine i, itlich der Zuführeinrichtung
angeordnet sind. Eine auf ihre Dicke abgetastete und die zulässige Toleranz über-oder
untorschreitende Broschäre wird dann unmittelber nach dem Abtastvorgang aus dem
Förderfluß geleitet. Auch bei dieser Arbeitsweise wird also eine Schlußfolgerung
von der abgetasteten Broschürendicke auf die Vollständigkeit der Broschrüe gezogen.'
All derartigen Kontrollvorrichtungen haftet jedoch der gemeinsame Nachteil an, daß
die Summe der möglichen Papierdickentoleranzen größer werden kann, als die kleinstmöglichen
festaustell. énde Dickendiffernz beim Ausbleiben einer Bogenlage oder eines Einzelbogens.
Die Papierstärkenunterschiede führen folglich zu einer fehlerhaften Funktion der
Kontrollvorrichtung.
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Auch kann es hierbei vorkommen, daß sich bei der Dickemessung einer
Broschii : re ein Doppelbogen durch einen Fehlbogen ausgleicht, so daß kein unzulässiger
Dickenunterschied entsteht.
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Eine exakte Kontrolle der Broschüren auf ihre Vollständigkeit ist
folglich mit derartigen Vorrichtungen nicht möglich.
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Weiterhin sind Sammeldrehtheftmase hinen- bekannt, die längs der dachförmigen
Sammelbahn automatische Bogenanleger aufweisen. letztere' besitzen Tastorgane, die,
sobald ein Bogen- nicht ordnungsgemäß der Sammelbahn zugeführt, wird, das gesamte
Maschinenaggregat, das aus der Sammelheftmaschine selbst, den automatischen Anlegeapparaten
und einem nachgeschalteten automatischen Beschneideautomaten bestehen kann, stillsetzen.
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Aus der Einzelabtestung jedes zugeführten Bogens ergibt sich der große
Vorteil, d3ß die Brosohüren mit, Sicherheit auf ihre Vollständigkeit überprüft werden.
Aus der Abschaltung des gesamten Maschinenaggregates im Falle eines Fel- oder Doppelbogens
ent ; stellen jedoch andererseits erhebliche Stillstandszeiten, die sich nachteilig
auf die Wirtschaftlichkeit eines solchen Aggregstes auswirken.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Bogenkontroll-
und Schaltvorrichtung, insbesondere für Sammeldrahtheftmaschinen zu entwickeln,
die die auf einer flschen oder dachförmigen Sem@@lbahn zusammenzutragenden Broschürch
oder Buchblöcke mit Sicherheit auf Vollständigkeit überprüft und im Eslle von Fehl-
oder Doppelbogen, bei Vermeidung jeglicher Stillstandszeiten 1us den Forder-Bluß
susscheidet.
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Diese @ufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an eins@lnen
Bogenanlegest llen einer dechförmigen oder flachen Bogensammelbahn @ngeordneten
Testorgane @ber eine Impulsleitvorrich ung mit dem Steuermechanismus cincr in an
sich
beksnnten Weise am Ende der Sammelbahn angeordneten Station
zum Aussondern zusammongetragener Bogen derart verbunden sind, daß bei fehlerhafter
Bogenanlage dos diesen Fehler feststellende Tastorgen die Station zum. Aussondern
zeitrichtig zum Bogenförderfluß in Betrieb setzt und die fehlerhaft zusammengetregenen
Bogen aus dem Förderfluß leitet. Die Impulseitvorrichtung kann hierbei mit dem Steuermechanismus
einer der Bogensammelbahn nachgeordneten Weiterverarbeitungsmaschine derart verbunden
sein, daß bei fehlerhafter Bogenanlage zeitrichtig zum Bogenförderfluß, ohne Unterbrochung
des Anti eines der WEiterverarbeitungsmaschine, ein Arbeitstakt aussetzt.
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Jedem Anleger ist eine, aus einem Stationsrelais, einem Zwischenrelais
und einem Übergaberelais bestehende Relaisgruppe zugeordnet, deren Relais wähnend
des laufes des Bogenstapels zum Abtaster des nachfolgenden Anleger nacheinander
durch einen Taiçt ; eber über einen Arbeitskontakt des jeweils vorhergehenden Relais
der gleichen Relaisgruppe oder als erstes Relais der Relaisgruppe über den Abtaster
oder einen Arbeitskontakt des letzten Relais der Relaisgruppe des vorhergehenden
Anlegers an Spannung gelegt und nach Anzug des nachfolgenden Relais wieder zum Abfall
gebracht werden. Der Taktgeber besteht aus einer Nockenscheibe, auf deren Umfang
die Rollenstössel dreier Kontaktreihen, zum Anschluß der Relais on Spannung angeordnet
sind. Die Anschlüsse der drei Kontaktreihen des Kontaktgebers an die Relais können
zum wechsel der Mitnehmerteilung der Transporteinrichtungn umschaltbar aus-Gebildet
sein. Weiterhin ist es möglich, an einem Relais der jedem einzelnen Anleger zugeordneten
Relaisgruppe. vorzugsweise dem Stationsrelais einen mit einer Anzeigelampe
verbundenen
Arbeitskontakt zuzuordnen.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
dergestellt. es zeigen: Fig.1 die schematische Darstellung einer Bogensammelbahn
mit in Normalteilung eingestellten Mitnehmern, Fig.2 die gleiche Darstellung mit
in Großteilung eingestellten Mitnehmern, Fig. 3 die prinzipelle Schaltung der Vorrichtung
im Ausschnitt zwischen dem zweiten und dritten Bogenanleger, Fig.4 die Schaltung
eines Taktgebers mit Anschlässen für eine Bogensammelbahn mit Normalteilung der
Mitnehmer, Fig. 5 eine der Fig.4 entsprechende Schaltung für Großteilung der Mitnehmer,
Fig.6 eine Schaltung entsprechend Fig.3 in abgewandelter und erweiterter Form, Fig,7
eine Schaltung entsprechend Fig.3 in abgewandelter Form.
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Längs einer Transporteinrichtung 9 sind in gleichmäßigen Abständen
sechs Anleger 1 bis 6 und eine Station 8 zum Aussondern fehlerhaft zusammengetragener
Bogen angeordnet (Fig.1)' An die Bogentransporteinrichtung 9 schließt sich eine
Drahtheftmaschine 11 an. Die Transporteinrichtung 9, die sich in Pfeilrichtung bewegt,
ist mit Mitnehmern 10 versehen die von-einander einen Abstand n besitzen, der dem
halben Abstand
der Anleger voneinander entspricht.
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In der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung legen alle Anleger 1 bis
6 gleichzeitig eine Bogenlage auf die Transporteinrichtung 9 bzw. auf den unter
;j.hnen befindlichen Teilstapel.
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Die nächsten Bogenlegen werden angelegt, wenn die Transporteinrichtung
9 um einen Weg n in Pfeilrichtung bewegt worden ist.
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Sind Bogenlagen anzulegen, deren Breite den bstand n zwischen den
Mitnehmern 10 übertrifft dann werden die itnehmer 10 in einen Abstond G voneinander
noch Bio. 2 angeordnet. Der Abstand n der Mitnehmer 10 nach Fig. 1 wird mit Normalteilung
und der Abstand ç nach Fig. 2 mit Großteilung bezeichnet. Der Abstand g entspricht
dem angerhalbfachen des Abstandes n.
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Die Vergrößerung der teilung erfordert ein gruppenweise versetztes
Arbeiten der Anleger 1 bis 6.
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In der in Fig. 2 dargestellten Lage der Mitnehmer 10 zu den Anlegern
legen zunächst die Anleger 1 und 4 eine Bogenlage an.
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Nach Bewegung der Transporteinrichtung 9 um den dritten Teil des Abstandes
g legen dann die Anleger 2 und 5 ihre Bogenlagen an. Die Anleger 3 und 6 arbeiten,
wenn die Transporteinrichtung 9 um ein weiteres Drittel der Strecke g bewegt wurde.
Anschließend sind wieder die Anleger 1 und 4 an der Reihe.
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Anhand der Fig. 3 wird die prizipielle Schaltung und Arbeitsweise
eines Teiles der Kontroll- und Schaltvorrichtung vom Anleger 2 zum Anleger 3 beschrieben.
Jedem Anleger 1 bis 6 ist ein aus einem elektromechanischen Fühler oder aus fotoelektrischen
Organen,
z. B. einer Lichtschranke bestehender Abtaster A, ein Stationsrelais S, ein Zwischenrelais
Z und ein Übergaberelais ü zugeordnet. Weiterhin sind je ein Kontakt S', Z' und
Ü' eines späteren Kontaktgebers 7 vorhnnden, die nacheinander taktmäßig geschlossen
werden und unter bestimmten, noch zu erläuternden Voraussetzungen die Relais. S,
Z und g nacheinander sum Anzug bringen.
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Wenn der Anleger 2 eine Bogenlage auf die Transporteinrichtung 9 auflegt,
wird die erste Kontaktgruppe des Taktgebers 7 (Fig. 4) und mit ihr auch der Kontakt
S' 2 geschlossen und legt kurzzeitig Spannung an den Abtaster A2, der die anzulegende
Bogenlage abtastet. Fehlt die bogenlage oder hat @ der Anleger 2 mehrere Bogenlagen.
gleichzeitig ergriffen, dann 1st der Kontakt des Abtasters A2 geschlossen, das Stationsrelais
S2 zieht an und hält sich selbst über den Kontakt S2/1. Wenn das Übergaberelais
Ü1 des vorhergehenden Anleger 1 angezogen ist, ist der Kontakt Ü/2 geschlossen und
der Kontakt S'2 bringt auch dann das, Stationsrolais S2 zum Anzug, wenn der Kontakt
des Abtasters 22 geöffnet ist.
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Nach dem Anzug das Stationsrelais 2 wird durch die Kontaktgruppe Ü'
ein in Fig.3 nicht dargestellter Ruhckontakt Ü1H im Stromkreis der Übergaberelsis
Ü1 geöffnet, so daß dieses abfällt. Weitere Schaltvorgänge können durch die Kontaktgruppe
Ü' nicht ausgelöst werden, da Relais 52 nur das angezogene Relais 22 zum Ansprechen
gebracht werden kann.
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Mach weiterer Drehung der Nockenscheibe schließt der Kontakt Z'2 der
dritten Kontaktgruppe des Taktgebers 7. wenn das Stationsrelais S2 angezogen ist,
ist der Kontakt s2/2 ge@chlossen, so daß das Zwischenrelais Z2 snzichen und sich
solbst über den Kontakt Z2/1 halten kann.
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Durch Offnen des in der Kontcktgruppe @@ angeordneten kuhekontontes
S'/2H wird nocl? Abl@uf einen Umdrehung da Stationsrelais @2 zum Abk@ll gebracht,
sofern nicht durch fchlerhsft angelegte Bogen Der Kontekt des Abtasters A2 erneut
geschlossen ist. Das nschfolg@nde Schließen des Kontaktes Ü'2 bringt.
über
den geschlossenen Kontakt g2/2 des Zwischenrelais das Übergaberelais l2 zum Anziehen,
welches sich selbst über 22/1 hält. Ist der gespreicherte Impuls vom Übergaberelais
Ü2 übernommen worden, so unterbricht nach weiterer Drehung der Kontakt Z'2H den
Selbsthaltekreis des Zwischenrelais.
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Sobald der Bogenstapel den Anleger 3 erreicht hat, wird durch den
Taktgeber 7 wieder die erste Kontaktgruppe und damit auch der Kontakt s3 kurzzeitig
geschlossen. Ist der Bogenstapel fehlerfrei, dann ist das vorhergehende Übergsberelais
Ü2 spannungslos und der Kontakt J2/2 geöffnet, so daß der Abtaster A3 in der vorbeschriebenen
Weise die richtige Anlage einer Bogenlage durch den Anleger 3 überwacht und im Fehlerfall
das Relais 53 zum Anzug bringt. Ist der zu komplettierende Bogenstapel bereits mit
einem oder mehreren Pehlern behaftet, dann ist das Übergeberelais Ü2 angezogen,
der Kontakt Ü2/2 geschlossen, so daß die Schließung des Kontaktes S'3 das Stationsrelais
53 unmittelbar zum Anzug bringt. In der bereits beschriebenen Weise hält es sich
selbst. Wie hier dargelegt, wird ein in die Kontrolleinrichtung an irgend einen
Abtaster eingegebener Fehlerimpuls synchron zur Förderung des Bogenstapels bis zu
einem dem letzten Anleger zugeordneten ttbergaberelais weiter-gegebenen und schließlich
zur Schaltung einer Bogenweiche zur Unterbrechung des Drshtvorschubes einer sich
anschließenden Drahtheftmaschine oder zu einem sonst gewünschten Zweck ausgenutzt.
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Die Schaltung gemäß Fig. 3 ist nach einer geringfügigen Umschaltung,
die sich leicht, beispielsweise durch Stekcerleisten, mit entsprechenden Querverbindungen
durchführen läßt, auch~zur Kontrolle der in Großteilung gruppenweise arbeitenden
Anlagen geeignet.
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Zur Erläuterung der Umschaltung dienen die Fig. 4 und 5. In Fig. 4
ist wie auch in Fig. 5 ein an sich aus einer Nockenscheibe bestehender Taktgeber
7 dargestellt, der nach jeweils einer Drehung um 1200 einen Kontaktsatz schaltet.
Die Schaltzahl des Kontaktgebers 7 ist mit der Arbeitsweise der Transportein. richtung
und der Anleger derart synchronisiert, daß beim Anlegen einer Bogenlsge durch alle
Anleger bei Normalteilung (Fig. 4) oder durch eine bestimmte Anlegergruppe bei Großteilung
(Fig. 5) ein bestimmter, die den jeweils anlegenden Anleger zugeordneten Abtaster
an Spannung legender Kontaktsatz geschlossen wird.
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Bei Normalteilung und bei Großteilung schließt der Kontakte ber 7,
wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, den unteren Kontaktsatz im Augenblick der Abtastung
der Bogen lage im Anleger 1. Bei Normalteilung legen alle Anleger gleichzeitig ihre
Bogenlagen an. Hier sind folglich alle zu den Abtastern A bzw. den Stationsrelais
5 rührenden Kontaktsätze S' gleichzeitig, wie in Fig. 4. dargestellt, geschlossen.
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Bei Großteilung legen nur die Anleger 1 und 4 zu gleicher Zeit Bogen
an. Daher isnd am unteren Kontaktsatz der Fig. 5 nur die zu den Abtasters Al und
A4 bzw. zu den Stationsrelais S1 und S4 führenden Kontakte 5'1 und S'4 geschlossen
sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, legen dann die Anleger 2 und 5 ihre Bogenlagen
an, wenn die Transporteinrichtung ihre Bogenstapel um ein Drittel des Teilungswesges
g g weitergefördert hat. In diesem Augenblick haben sich die Nockenscheiben des
Taktgebers 7 um 1200 gedreht, so daß die mittlere Kontaktsatzreihe geschlossen und
die Verbindung zu den Abtastern A2 und AS bzw. den Stationsrelais 52 und S5 durch
die Kontakte S'2 und S'5 hergestellt ist. Zugleich ist Jedoch auch die Verbindung
zu den Zwischenrelais Z1 und Z4 durch die Kontakte Z'1 und Z'4 hergestellt, so daß
ein etwa auf den Stationsrelais S1 oder S4 gespeicherter Fehlerim-
Puls
von den Zwischenrelais Z1 oder Z4 übernommen werden kann.
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Wenn nach weiterer Drehung der Nockenscheiben Taktgebers 7 um 1200
die anleger 3 und 6 arbeiten, sind die Kontakte S'3 und S'6 der oberen Kontaktsatzreihe
geschlossen und an den Abtasters A 3 und A 6 liegt Spannung. Zugleich sind die @bergaberelais
Ü1 und Ü4 sowie die Zwischenrelais Z2 und Z5 über die Kontakte th und Ü'4 bzw. Zt2
und Z15 zur etwaigen Übernahme eines auf dem vorhergehenden Relais gespreicherten
Impulses an Spannung gelegt. Nach weiterer Drehung der Nockenscheiben des Taktgebers
7 ist der in Fig., 5 und Fig. 2 dargestellte Ausgangszustand wieder erreicht. Die
Anleger 1 und 4 legen an. Ihre Stationsrelais S1 und S4 liegen über ihhe Abtaster
Al und A4 an Spannung. Ebenso sind die Übergaberelais Ü2 und Ü5 sowie die Zwischenrelais
Z3 und Z6 zur Übernahme eines auf dem vorhergehenden Relais gespreicherten I Impulses
an Spannung gelegt.
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Der in Fig. 5 dargestellte Taktgeber 7 arbeitet in Fig. 4 in gleicher
Weise. Da jedoch alle Anleger gleichzeitig tätig sind, werden vom unteren Kontaktsatz
S' alle Stationsrelais S vom mittleren Kontaktsatz Ü' alle Übergaberelais Ü und
von oberen Kontaktsatz Z' alle Zwischenrelais Z gleichzeitig an Sapnnung gelegt.
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Die Nockenscheiben des Taktgebers 7 haben einen vollen Umlauf beendet,
wenn die Mitnehmer 10 der Transportrichtung 9 den Weg n der Normalteilung nach Fig.
1 zurückgelegt haben. iiJie bereits erwähnt, kann die Umschaltung der Anschlüsse
der Kontaktsätze -einfaoh durch Steckerleis-ten erfolgen. Dabei lassen sich die
Anzeigeeinrichtungen zwischenschalten, die erkennen lassen, ob die Kontrolle nach
der Normalteilung oder nach der Großteilung erfolgt.
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Ohne vom Grundgedanken der Erfindun. abzuweichen, läßt sich die Erfindung
schaltungsmäßig und mechanisch weitgehend abwendeln.
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So ist es möglich, durch optische,mit dem Bogenstapel mitlaufende
Anzeigeeinrichtungen, fehlerhafte Bogenstapel zu kennzeichnen.
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Dies kann beispielsweise durch einen zusätzlichen Kontakt an den
Stationsrelais geschehen. Auch können Einrichtungen zum Einstellen der Anleger durch
ständige Zufuhr der Betriebs spannung an die Abtaster vorgesehen sein. Desweiteren
ist es beispielsweise möglich, alle Kontakte, die den abfall der Relais bewirken
sollen, als Ruhekontakte in Taktgeber 7. anzuordnen und von diesem mit zu betätigen.
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Ein Ausfahrungsbeispiel für eine derart abgewandelte Schaltung zeigt
in einem die Anleger 2 und 3 umfassenden Ausschnitt Fig. 6.
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Die Kontakte S', Z' und Ü' des Taktgebers 7 nach Fig. 4 und Fig.
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5 sind hier. als Umschaltkontakte ausgebildet, deren mechanischer
Aufbau gewährleistet, daß während der Umschaltung beide Kontakte kurzzeitig ge'schlossen
sind.
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Wird vom Anleger 2 eine Bogenlage angelegt, dann ist der Kontakt
'2 nach oben umgeschaltot und der Abtastor A2 sowie der Kontakt Ü1/2 des Übergaberelais
; Ul der Relaisgruppe des Anleger 1 liegt an Spannung. Wenn der Abtaster A2. iiifolgo
eines Anlegefehlers gchließt oder der Kontakt Ü1/2 infolge eines im Anleger 1 aufgetretenen
Fehlers geschlossen ist, zießt das Stationsrelais S2 an und hält sich selbst aber
S2/1 und den überlappt umschaltenden Kontakt S'2. Nunmchr schaltet der zum Zwischenrelais
Z2 führenden Kontakt Z'2 des Taktgebers 7 um und bringt über den geschlossenen Kontakt
S2/2 das zwischenrelais Z2 zum Anzug, welches sich über d.-n Kontakt Z2/1 und dem
überlap@t umschlagenden Kontakt Z'2 selbst hält. Ist während der Umschaltung des
Kontaktes Z'2 das Stationsrelais S2 nicht chgezogen, so kann auch das Zwisch@@relais
Z2 nicht zum Anzichen gebracht werden.
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In gleicher Weise wie das Zwischegrelais Z2 arbeitet auch des Übergaberelais
Ü2 über die Kontakte Ü'2 und Z2/2 zur Übernahme eines
Fehlerimpulses
voran Zwischenrelais Z2. Ein übernommener Fehlerimpuls wird durch Schließen des
Kontaktes Ü2/2 auf das Stationsrelais 83 des Anlegers 3 übertragen, welches über
den Umschaltkontakt S'3 unabhängig von der Stellung des Abtasters A3 zum An-Zug
gebracht wird. Alle Selbsthaltungen der Stationsrelais 5 werden durch Umschalten
der S'-Kontakte, der Zwischenrelais Z, durch Umschalten der Z'Kontakte und der Übergaberelais
Ü durch Umschalten der Ü'-Konakte aufgelöst, wenn nicht ein Fehlersignal zu übernchmen
ist.
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An den Stationsrelais ß ist ein Kontakt S'3 vorgesehen, der im Fehlerfall
eine Anzeigelampe L zum Aufleuchten bringt. Wird den Abtastern A der Anleger durch
eine nicht dargestellte Schaltung ständig Spannung zugeführt, dann können die Anzeigelampen
L zur genauen Einstellung der Anleger und der Abtaster Verwendung finden. Beim Einstellen
wird man zweckmäßigerweise die Spannungszufuhr zu den Z- und ff-Relais unterbrechen
und vorhandene Bogenweichen zum Aussondern der zusammengetragenen Bogenstapel dauernd
einschalten oder die Funktion eines angeschlossenen Weiterverarbeitungsaggregates
dauernd unterbrechen.
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Fig. 7 und 8 zieigen weitere Ausführungsbeispiele der nach Fig. 3
beschriebenen Schaltung.
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Die einer Kontaktgruppe zugehörigen Relais wurden hier von einem gemeinsamen
Kontakt S!, Z' und Ü' betätigt.' Des Unterbrechen der Selbsthaltung erfolgt gleichfalls
für die Relais einer Gruppe durch den gemeinsamen Kontakt S'H, Z'H und Ü'H Die nach
Fig. 3 beschriebene Fehlerweitergabe sowie das Vermeiden von Rückwirkungen, d. h.
Fehlschaltungen, durch die Anordung nur eines Kontaktes für jede Relaisgruppe wird
nach Fig. 7 durch den Einbau von Gleichrichterdioden G in die Verbindungsleituns,-
benachharter Relais gewährleistet.
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Die in Fig. 8 dargestellte Schaltung mit gemeinsamen Kontakten für
jede Relaisgruppe ermöglicht die getrennte und synchrone Weitergabe der Fehlerimpulse
durch den Einbau von Relais mit getrennter Halte- und Ansprechwicklung.