DE1460866A1 - Verfahren zum Waschen,insbesondere Kochen,von Waesche und danach arbeitende Trommelwaschmaschine - Google Patents
Verfahren zum Waschen,insbesondere Kochen,von Waesche und danach arbeitende TrommelwaschmaschineInfo
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Description
"Verfahren zum Waschen, insbesondere Kochen von Wäsche und
danach arbeitende Trommelwaschmaschine"
Es ist bekannt, die Wäsche in Trommelwaschmaschinen zu kochen«, Dabei entsteht eine starke Dampf- und Schaumentwicklung,
insbesondere bei solchen Trommelwaschmaschinen, deren Waschtrommel während des Waschens um eine waagerechte
Achse umläuft,. Wird der Kochprozeß längere Zeit aufrechterhalten,
so werden die Schaum- und Dampfmassen so groß, daß sie aus den vom Trommelbehälter in den Aufstellungsraum
der Maschine führenden Öffnungen austreten, wie ZoB0 duroh
die Waschmittel-Einfüllöffnung, durch vorhandene Entlüftungsleitungen o.dglo Je nach der Bemessung der Heizleistung
bzwo nach der Größe des Temperaturanstiegs der Waschflotte pro Zeiteinheit ist die Dampfentwicklung mehr oder
weniger heftig. Um die damit verbundenen Übelstände zu b&-
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Zum Schreiben vom 1 9..P. 1§M.U.1§1. αηΙΐΖ£$Μ9Ά....2...$Μ.9Ά§Άι .ΪΜ^§
f'e Kochen von Wäsche und e.00 H
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seitigen, ist bereits vorgeschlagen worden, den beim Kochen
entstehenden Dampf entweder aus dem Trommelbehälter abzusaugen oder aber den Trommelbehälter unter Beachtung der
notwendigen Sicherheitsvorkehrungen druckdicht zu verschließen, so daß die Dämpfe und der Schaum nicht nach außen dringen
können, vielmehr über am Trommelbehälter angeschlossene
Austrittsleitungen in einen Abflußkanal gelangen,, Die so
beschaffenen Trommelwaschmaschinen arbeiten zwar zufriedenstellend, erfordern jedoch einen nicht unerheblichen baulichen
Aufwand, da sie zum Ableiten der entstehenden Dampfund Schaummassen besondere Einrichtungen, wie Z0B0 Sauggebläse,
Wasserstrahlpumpen, Regelorgane ο«dgl. benötigen,.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, Wege und Mittel zu finden, um das vorerwähnte Problem auf baulich
einfache und energiesparende Weise zu lösen. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die sich beim Waschen,
insbesondere bei "Plottentemperaturen von mehr als 85 0, bildenden Dämpfe im Trommelbehälter kondensiert werden und
das entstehende Dampfkondensat entweder aufgefangen und aus
dem Trommelbehälter geleitet oder aber in die siedende Flotte zurückgeführt wirdo Der beim Waschen, insbesondere beim
Kochen entstehende Dampf wird also im Trommelbehälter selbst niedergeschlagen, wobei im Bereich des Dampfkondensatabscheiders
ein gewisser Unterdruck entsteht, so daß die Dämpfe zum
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Dampfkondensatabseheider strömen und dadurch, von den in den
Aufstellungsraum der Maschine führenden Öffnungen abgehalten werden. Wird das Dampfkondensat in die Flotte zurückgeleitet,
so kühlt sich die Flotte ab, wobei die Dampfentwicklung
eingeschränkt wird. Erst nach einem bestimmten Aufheizintervall
setzt das Sieden der Flotte wieder ein, worauf der vorbeschriebene Vorgang sich wiederholt. Die Temperatur
der Flotte pendelt dabei also um einen Mittelwert, der in der Nähe des Siedepunktes liegte
Eine zur Durchführung des neuen Verfahrens dienende Trommelwaschmaschine, die mit einem die umlaufende Waschtrommel
enthaltenden, beheizbaren Trommelbehälter ausgestattet ist, weist im oberen Trommelbehälterraum ein oder mehrere
als Dampfkondensatabscheider dienende Kühlelemente auf0
Diese Kühlelemente können entweder in dem zwischen der umlaufenden Trommel und dem Trommelbehälter befindlichen
Ringraum oder aber auch auf dem oberen, äußeren Teil des Trommelbehältermantels angeordnet sein. Bei Trommelwaschmaschinen,
die eine obere, durch einen Gehäusedeckel zu verschließende Trommelbehälter-Beschickungsöffnung besitzen,
wird das Kühlelement bzw« der Dampfkondensatabscheider vorzugsweise
auf der Unterseite des G-ehäusedeckels angeordnet«
Die aus dem unteren, beheizbaren Teil des Trommelbehälters aufsteigenden Dämpfe und Schaummassen gelangen an den Dampfkondensatabscheider
bzw. an den gekühlten Trommelmantel, wo
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sie kondensieren bzw« dort niedergeschlagen werden. Das Kondenswasser
läuft an den Trommelbehälterwänden ab und gelangt dadurch in die Flotte zurück. Die Kühlmittelzufuhr
zum Dampfkondensatabscheider kann bereits mit Beginn der Waschphase erfolgen. Besser ist es aber, damit erst bei
Erreichen einer Flottentemperatur von Z0B. 85 0O zu beginnen,
weil dadurch an Heizenergie gespart wird. In jedem Fall wird der Kondensatabscheider erst dann wirksam, wenn die
Dämpfe oder der Schaum den Dampfkondensatabscheider oder den oberen gekühlten Teil des Trommelbehälters beaufschla~
geno Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dienenden Einrichtungen sind in ihrem Aufbau äußerst einfach gehalten und daher auch mit geringem Zeit- und Kostenaufwand
zu erstellen«.
In der Zeichnung ist das Verfahren anhand eines Diagrammes und die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens
in mehreren Ausführuhgsbeispielen schematisch dargestellt» Dabei zeigt
Fig. 1 das Arbeitsdiagramm einer nach dem Verfahren arbeitenden
Waschmaschine,
Figo 2 einen Kondensatabscheider bevorzugter Ausführungsform in der Aufsicht,
Fig» 2a einen Teilschnitt durch den Kondensatabscheider
gemäß Fig. 2,
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3 das Trommelsystem einer stirnseitig zu beschickenden Waschmaschine,
Fig«, 4 das Trommelsystem für eine von oben zu beschickende
Waschmaschine und
Fig. 5 ein Schaltbild»
Im Diagramm naoh Figo 1 ist auf der Abszisse die
Zeit t für das laufende Waschprogramm und auf der Ordinate die Temperatur T der Waschflotte aufgetragen. Der Hauptwaschgang
beginnt zum Zeitpunkt O0 Mach einer Zeit t1, die im
Diagramm um die Zeit /^t verkürzt dargestellt ist, ist die
Temperatur der Waschflotte beispielsweise bis auf 90 0C
angestiegen, entsprechend dem Diagramm-Punkt P^«, Die Trommelheizung
bleibt weiter in Betrieb, Die sich infolge der höheren Flottentemperatur stärker entwickelnden Dämpfe gelangen
an den Dampfkondensatabscheider und kondensieren dorte
Im vorliegenden Beispiel fließt das Dampfkondensat in die
Flotte zurücke Dadurch steigt die Flottentemperatur, wie der gestrichelt eingezeichnete Kurvenzug 1 erkennen läßt,
langsamer an, bis schließlich im Punkt P2 die Siedetemperatur
S erreicht wirdo Der"Dampfkondensat-Rüokstrom zur Flotte
ist inzwischen so groß geworden, daß die Temperatur der Flotte vom Punkt P, ab absinkt und beispielsweise einen Wert von
90 0C erreicht, entsprechend dem Punkt P.. Damit wird die
Dampfentwicklung und somit auch der Dampfkondensat-Rückstrom
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gemindert, so daß die Temperatur gemäß dem Kurvenzug 2 wieder ansteigt. Der vorbeschriebene Vorgang wiederholt
sich periodisch während der gesamten Dauer des Kochens der Wäsche, Charakteristisch dafür ist also, daß die Temperatur
der Waschflotte um einen Mittelwert T periodisch pendelte
Dadurch kann ein "Überkochen", der Maschine wirkungsvoll vermieden werden,,
Der in den Figuren 2 und 2a abgebildete Dampfkondensatabscheider besteht vorzugsweise aus zwei Aluminiumplatten 3 und 4ι die mit röhrenförmige Kanäle 5f 6 bildenden
Ausprägungen versehen sind, im übrigen flach aufeinanderliegen und miteinander verschweißt sind» Durch die Kanäle 5» 6,
die vorzugsweise einen durchlaufenden, mäanderförmig abgewinkelten Strömungskanal bilden, wird das Kühlmittel, z.B.
Wasser, hindurchgeleitet, das an der Stelle 7 in den Kondensatabscheider einströmt und ihn an der Stelle 8 verläßt.
Bei dem in Figo 3 dargestellten Trommelsystem einer stirnseitig zu beschickenden Wasch- und Schleudermaschine
ist im Trommelbehälter 9 die Waschtrommel 10 um eine waagerechte Achse drehbar gelagerte In dem zwischen der
Waschtrommel und dem Trommelbehälter befindlichen Ringraum 12 ist in dessen oberem Teil ein Dampfkondensatabscheider
angeordnet, der vorteilhaft von der in Fig» 2 dargestellten Beschaffenheit ist« Der aus der Flotte 14 aufsteigende
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Dampf 15 gelangt an die gekühlten Flächen des Dampfkondehsatabscheiders
13 und kondensiert dort. Das Kondenswasser 16 läuft in die Flotte zurück und kühlt letztere entsprechend
abβ Während des Wäsohens wird die im unteren Teil des Ringraumes
12 befindliche elektrische Heizung 17 ständig betrieben« Der Thermostat 18 ist dafür vorgesehen, den Kühlmittelzufluß
zum Dampfkondensatabscheider 13 in Abhängigkeit von der Flottentemperatur zu regeln, was beispielsweise über ein
vom Thermostaten gesteuertes, nicht dargestelltes Regelventil in der Kühlmittelzuleitung zum Kondensatabsoheider geschehen
kann.
Anstelle des vorbeschriebenen, im Ringraum 12 angeordneten
Dampfkondensatabscheiders 13 kann auch ein entsprechend beschaffenes Kühlelement 19 auf dem äußeren Mantelteil
20 des Trommelbehälters 9 angebracht sein. Dies bietet den Vorteil, daß das Kühleleinent 19 leichter und einfacher
am Trommelbehältermantel zu befestigen ist.
Bei der in Fig„ 4 dargestellten Trommelwaschmaschine
mit von oben zu besphickender Trommel ist der Dampfkondensatabscheider 21 an der Unterseite des Gehäusedeckels 22
angebracht, der die Beschickungsöffnung zum Trommelbehälterraum
23 nach außen hin abdeckt, im Trommelbehälterraum befindet sich die hier ebenfalls um eine waagerechte Achse
drehbare Waschtrommel 24. Die während des Kochens der Wäsche oder schon zu einem früheren Zeitpunkt, d<,he auch bereits
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bei niedrigerer Temperatur der Flotte, aufsteigenden Dämpfe gelangen an die Flächen des Dampfkondensatabscheiders 21«
von dem aus das Dampfkondensat, wie bei dem vorbeschriebenen
Ausführungsbeispiel, in den Trommelraum zurückfließt» Der Dampfkondensatabscheider 21 ist an die Frischwasserzuleitung
25 der Waschmaschine angeschlossen» Das darin befindliche elektromagnetische Ventil 26 wird entweder vom
Thermostaten 18 bei einer bestimmten Flottentemperatur oder vom Programmregler zu einer vorgegebenen Zeit geöffnet, so
daß zu diesem Temperatur- und/oder Zeitpunkt der Dampfkondensatabscheider 21 in Betrieb gesetzt wird. Zum Füllen des
Trommelbehälters wird das zum Ventil 26 parallel geschaltete, elektromagnetisch zu betätigende Ventil 27 geöffnet.
Letzteres kann auch zum Strömungswaschen benutzt werden»
Für diesen Fall wird das Ventil in bekannter Weise periodisch geöffnet und geschlossen gehalten»
Wie aus Fig» 5 hervorgeht, schließt der Thermostat 18 bei Erreichen einer bestimmten Flottentemperatur den
Schalter 28, wodurch das das elektromagnetische Ventil 26 steuernde Schütz 26' erregt wird« Sofern das den elektromagnetischen
Ventilen 26 und 27 vorgelegene, in Fig» 4 nicht dargestellte Hauptwasserventil 29 geöffnet wird,
strömt das Kühlmittel über das geöffnete Ventil 26 durch den Kondensatabscheider 21 bzw. 13 oder 19 und fließt sodann
in den Ablaufkanal 31 der Waschmaschine ab»
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Die Yorriclitung zur Ausübung des Verfahrens kann
im Rahmen der beschriebenen Merkmale mannigfach abgeändert und ausgebildet werden. So ist es beispielsweise möglich,
dem Dampfkondensatabscheider eine andere Form als die in den Zeichnungen dargestellte zu gebene Auch kann anstelle
von Wasser ein anderes Kühlmittel verwendet werden, z.Bo
Ammoniak uedgl« Weiterhin kann der Dampfkondensatabscheider
mit einem Kälteerzeuger verbunden werden, so daß eine entsprechend größere Wärmemenge aue dem Trommelbehälterraum
abgeführt bzw. die Kondensationsleistung vergrößert wirdo Anstelle eines Thermostaten als Schalter für die Inbetriebsetzung
des Dampfkondensatabscheiders kann auch ein. Programmlaufwerk verwendet werden, so daß der Dampfkondensatabscheider
zeitabhängig in und außer Betrieb gesetzt wird. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren betriebene Waschmaschine
kann automatisch oder halbautomatisch arbeiten und während des Waschens gleichwohl mit stationärer oder
mit fließender-"Flotte, z.Bo nach dem Strömungswaschverfahren
betrieben werden«,
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Claims (1)
- Gonstrueta-Werke Gr.nuboHo·, Düsseldorf-Oberkassel,Hansa-Allee 305Patentansprüche;1· Verfahren zum Waschen, insbesondere Kochen von Wäsche in Irommelwaschmaschinen, dadurch gekenn« zeiohnet, daß die sich beim Waschen, insbesondere bei Flottentemperaturen von mehr als 85°0, bildenden Dämpfe im Trommelbehälter kondensiert werden und das entstehend« Dampfkondensat entweder aufgefangen und aus dem Trommölbehälter abgeleitet oder aber in die siedende Flotte zurückgeführt wird οVerfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vfäsche enthaltende Flotte durch Aufrechterhaltung der Flottenbeheizung und Zurückführen des Kondenswasser in die Flotte in einem zwischen der Siedetemperatur und etwa 85 0C liegenden Temperaturbereich periodisch gekühlt und erwärmt wirdo3β Trommelwaschmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, mit einem eine umlaufende Waschtrommel enthaltenden, beheizbaren Trommelbehälter, dadurch gekennzeichnet| daß im oberen909822/ORIGINALTromnjelb ehält err aum ein oder mehrere als Dampf kondensat abscheider dienende Kühlelemente vorgesehen sind.4· Waschmaschine nach Anspruch 31 dadurch gekenn« zeiohnet| daß der oder die Dampfkondensatabschei··· der (13) in dem oberen Teil des zwischen der umlaufenden Trommel (10) und dem Trommelbehälter (9) befindlichen Ringraume« (12) angeordnet sind«,© Waschmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß das oder die Kühlelemente (19) auf dem oberen, äußeren Teil des Trommelbehältermantels (20) angeordnet sind.6» Waschmaschine nach Anspruch 3f mit einer oberen, durch einen Gehäusedeokel zu verschließenden Trommelbehälter-Beschickungs» öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfkondensatabseheider (21) auf der Unterseite des Gehäusedeokels (22) angeordnet ist»7ο Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß in der Kühlmittelzulei*· tung (25) zum Kühlelement (13 bzw. 19t 21) ein elektromagnetisch zu betreibendes Ventil (26) vorgesehen ist, das während des Waschganges entweder von einem Thermostaten (18) oder vom Programmregler der Maschine zu steuern ist»909822/0 398Leerseite
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