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DE1459953C - Aus Wandelementen zusammengesetzte Metallfensterwand - Google Patents

Aus Wandelementen zusammengesetzte Metallfensterwand

Info

Publication number
DE1459953C
DE1459953C DE19641459953 DE1459953A DE1459953C DE 1459953 C DE1459953 C DE 1459953C DE 19641459953 DE19641459953 DE 19641459953 DE 1459953 A DE1459953 A DE 1459953A DE 1459953 C DE1459953 C DE 1459953C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
post
elements
support
metal window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641459953
Other languages
English (en)
Other versions
DE1459953A1 (de
Inventor
Karl 8883 Gundelfingen Gartner
Original Assignee
Josef Gartner & Co, 8883 Gundel fingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Gartner & Co, 8883 Gundel fingen filed Critical Josef Gartner & Co, 8883 Gundel fingen
Publication of DE1459953A1 publication Critical patent/DE1459953A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1459953C publication Critical patent/DE1459953C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine aus Wandelementen Metallfensterwand keine befriedigende Lösung, da zusammengesetzte Metallfensterwand, deren aus die Wälzkörper außerhalb der Ebene der Wand-Pfosten und Sprossen bestehende Elemente seitliche elemente angeordnet sind. Hierdurch müssen Halbpfosten aufweisen, die bei benachbarten EIe- zusätzliche Biegemomente aufgenommen werden,
menten sich mit inneren und äußeren Flanschen 5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine überlappen und Hohlpfosten bilden, von denen nur aus Wandelementen zusammengesetzte Metallfensterder Halbpfosten des einen Elements durch einen wand der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, bei Stützbock mit einer Stockwerksdecke verbunden ist, der die einzelnen Wandelemente an der Hauswand während der Halbpfosten des anderen Elements sich und aneinander in statisch günstiger Weise abgestützt waagerecht verschiebbar auf dem Halbpfosten des io sind, wobei sich die einzelnen Wandelemente infolge erstgenannten Elements abstützt. von Wärmedehnungen leicht und ohne Geräusch-
Bei einer bekannten Metallfensterwand dieser entwicklung gegeneinander verschieben lassen, und Bauart ist am Stoß zweier Wandelemente ein Stütz- die Dichtigkeit der zwischen den Wandelementen bock nur an dem inneren Flansch des einen Halb- befindlichen Stoßfugen gewährleistet ist.
pfostens befestigt, und zwar' mittels eines Futter- 15 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gestücks und Schraubenbolzen, wobei der innere löst, daß bei einer Metallfensterwand der eingangs Flansch des anderen Halbpfostens sich mit dem erwähnten Bauart die Stützglieder, mit denen sich die oberen Rand einer rechteckigen Aussparung auf dem beiden Halbpfosten gegenseitig abstützen, an den Futterstück verschiebbar abstützt. Stegen derselben annähernd in der lotrechten Mittel-
Diese Bauart hat den Nachteil, daß die durch die so ebene der Sprossen befestigt und zwischen den Stützgegenseitige Überlappung der Pfostenflansche er- gliedern in an sich bekannter Weise Wälzkörper zielte Abdichtung durch die in dem einen Flansch angeordnet sind sowie der den Halbpfosten des einen zwecks Abstützung vorgesehene rechteckige Ausspa- Wandelements mit der Stockwerksdecke verbindende rung unterbrochen, und damit die Metallfensterwand Stützbock eine lotrechte, senkrecht zur Wandebene an dieser Stelle undicht wird. Ein weiterer Nachteil 35 stehende Lasche aufweist, die mit dem Steg des dieser Abstützung besteht darin, daß im Hinblick auf Halbpfostens und einem Stützglied durch Schrauben die hohe spezifische Flächenpressung, die 1000 kg/cm2 od. dgl. verbunden ist.
betragen kann, erhebliche Reibungskräfte auftreten, Da bei dieser neuen Bauart der Stützbock mit dem
die bei Wärmeausdehnung der Wandelemente Halbpfosten des Wandelements sowie einem Stützunangenehme Knackgeräusche verursachen. Da 30 glied in der lotrechten Mittelebene der Sprossen weiterhin die vorerwähnte gegenseitige Abstützung befestigt ist, wird auf die Halbpfosten bei Wärmeder Wandelemente an deren inneren Flanschen er- ausdehnung durch Reibungskräfte kein diese Pfosten folgt, die lotrechte Mittelebene der Sprossen jedoch verdrehendes Moment ausgeübt und wird die Stützin erheblichem Abstand von diesen Flanschen liegt, kraft vom Stützglied direkt in den Stützbock eingeso treten bei Wärmeausdehnung Kräfte auf, die ein 35 leitet. Die lotrechte Lasche vermag bei relativ Drehmoment erzeugen, das eine Verdrehung der geringen Abmessungen hohe Kräfte zu übertragen, offenen Halbpfostenprofile zur Folge hat und eine Die Reibungskräfte werden außerdem durch die Wellenlinie der äußeren Profilkanten hervorruft. Wälzkörper erheblich vermindert, so daß Knack-Diese Verdrehung der Halbpfosten kann außerdem geräusche nicht mehr auftreten,
eine unzulässige Pressung der Glasscheiben bzw. 40 Die Erfindung und deren weitere Einzelheiten, die Wandplatten zur Folge haben und weiterhin auch ein Gegenstand von Unteransprüchen sind, sind im Verklemmen der Dichtungsflansche der Halbpfosten folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargebewirken. stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Weiterhin ist eine Metallfensterwand aus rahmen- Fig. 1 eine Stockwerksdecke in Aufsicht" mit
förmigen, an den Stockwerksdecken gelagerten 45 einem Stützbock für zwei aneinanderstoßende Wand-Elementen bekannt, welche mit Dehnungsspiel zu elemente, im Schnitt nach Linie I-I der F i g. 2 geeinem gitterförmigen Gerippe zusammengefügt sind, zeichnet, -
wobei die Wandelemente an den Lagerstellen in Fig. 2 einen lotrechten Schnitt nach Linie II-II
Wandlängsrichtung beweglich geführt sind. An den - derFig. 1, .
Lagerstellen sind zwei mit den offenen Seiten ein- 5° Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1, ander zugewendete U-förmig profilierte Schienen Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.
waagerecht übereinander angeordnet, von denen die In der Zeichnung ist mit 1 eine Stockwerksdecke
eine an der Stockwerksdecke und die andere am bezeichnet, an welcher, wie nachbeschrieben, ein aus Wandelement befestigt ist. Zwischen diesen Schienen den Winkelstücken 2, 22 zusammengesetzter Stützsind Wälzkörper eingesetzt, die dem Wandelement in 55 bock einstellbar befestigt ist. Dieser Stützbock dient Wandlängsrichtung eine Beweglichkeit infolge von zur Abstützung von zwei benachbarten Wand-Wärmedehnungen gestatten. Diese Beweglichkeit elementen, die seitliche Halbpfosten 4 bzw. 4 α und wird dadurch begrenzt, daß eine der U-förmig profi- waagerechte Sprossen 5 aufweisen. Diese Halbpfosten lierten Schienen an den Enden geschlossen ist. Nach- weisen einen Steg 6, 6 a, äußere Dichtungsflansche 7, teilig an dieser bekannten Metallfensterwand ist, daß 6° 7 α und innere Dichtungsflansche 8 bzw. Sa auf, die jedes einzelne Wandelement auf beiden Seiten jeweils in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise ineinandermittels der Wälzlager an einem mit der Stockwerks- greifen. Die Halbpfosten 4, 4 α sind mit Profilen 9 decke verbundenen Stützbock abgestützt ist. Die bzw. 9 a verbunden, die in Kombination mit Falz-Wandelemente sind' somit in Wandlängsrichtung leisten 10 zur Lagerung und Befestigung von Wandungenügend fixiert, so daß benachbarte Wand- 65 platten 11 bzw. auch von Glasscheiben (nicht dargeelemente z. B. bei Windeinwirkung gegeneinander stellt) dienen. Diese Wandplatten können aus einer anschlagen können, was mit Geräuschen verbunden Isolierplatte 12, zwei Blechschalen 13 und einer diese ist. Auch in statischer Hinsicht bildet diese bekannte Schalen am Rand verbindenden Neoprene-Leiste 14
bestehen. Zur Lagerung und Abdichtung dieser Wandplatten sind Neoprene-Profile 15 und 16 vorgesehen.
Erfindungsgemäß sind Stützglieder 17,17 a, mit denen sich die beiden Halbpfosten gegenseitig abstützen, an den Stegen 6 bzw. 6 α derselben befestigt, und zwar gemäß Fig. 1 annähernd in der lotrechten Mittelebene E-E der Sprossen 5. Gemäß F i g. 3 sind zwischen den Stützgliedern 17,17 α in an sich bekannter Weise Wälzkörper 18 angeordnet. Der den Halbpfosten 4 des einen Wandelements mit der Stockwerksdeckel verbindende, aus den Winkelstücken 2,22 zusammengesetzte Stützbock 22,2 weist eine lotrechte, senkrecht zur Wandebene stehende Lasche 3 aufv die mit dem Steg 6 des Halbpfostens und dem Stützglied 17 durch Schrauben 20 verbunden ist. Damit wird eine einwandfreie Abstützung der beiden benachbarten Wandelemente erzielt. Für die Stützglieder werden vorteilhaft, wie in der Zeichnung gezeigt, Winkelprofilstücke verwendet, ferner ao ist vorteilhaft ein Käfig 19, der an einem Stützglied 17 befestigt ist, vorgesehen, mit welchem die Wälzkörper an diesem Stützglied gehalten werden.
Die bei Wänneausdehnung auftretenden Kräfte wirken in der Mittelebene E-E der Sprossen, so daß also dank der neuen Anordnung der Stützglieder 17,17 a keine Drehmomente auf die Halbpfosten 4, Aa ausgeübt werden. Dank Anordnung der Wälzkörper 18 tritt nur eine geringe rollende Reibung auf, so daß Knackgeräusche nicht auftreten.
Bei dem gezeigten vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist die Lasche 3 mit einem Winkelstück 2 fest verbunden, und dieses ist mittels einer lotrechten Schraube 21 höhenverstellbar an einem zweiten Winkelstück 22 mittels Schrauben 23 befestigt. Dieses Winkelstück 22 ist seinerseits in bekannter Weise mittels Schrauben 24 art einer in der Stockwerksdecke angeordneten waagerechten Schiene 25 befestigt, die einen Längsschlitz 26 aufweist. Da andererseits die Winkelschiene 22 mit Querschlitzen 27 versehen ist, ist die Winkelschiene 22 und damit auch der Stützbock 22, 2 in der waagerechten Ebene in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen A und B verstellbar gehalten. Demgemäß ist also im Hinblick auf die zusätzliche Höhenverstellung mit der Schraube 21 der Stützbock 22, 2 in drei zueinander senkrecht stehenden Richtungen justierbar.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Aus Wandelementen zusammengesetzte Metallfensterwand, deren aus Pfosten und Sprossen bestehende Elemente seitliche Halbpfosten aufweisen, die bei benachbarten Elementen sich mit inneren und äußeren Flanschen überlappen und Hohlpfosten bilden, von denen nur der Halbpfosten des einen Elements durch einen Stützbock mit einer Stockwerksdecke verbunden ist, während der Halbpfosten des anderen Elements sich waagerecht verschiebbar auf dem
, Halbpfosten des erstgenannten Elements abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß Stützglieder (17,17 a), mit denen sich die beiden Halbpfosten (4, 4 a) gegenseitig abstützen, an den Stegen (6,6 a) derselben annähernd in der
. lotrechten Mittelebene (E-E) der Sprossen (5) befestigt und zwischen den Stützgliedern in an sich bekannter Weise Wälzkörper (18) angeordnet sind sowie der den Halbpfosten (4) des einen . Wandelements mit der Stockwerksdecke verbindende Stützbock eine lotrechte, senkrecht zur Wandebene stehende Lasche (3) aufweist, die mit dem Steg (6) des Halbpfostens und einem Stützglied (17) durch Schrauben od. dgl. verbunden ist.
2. Metallfensterwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (17, 17 ä) aus Winkelprofilstücken bestehen.
3. Metallfensterwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzkörper (18) an einem Stützglied (17) mittels eines Käfigs (19) gehalten sind. -
4. Metallfensterwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (3) mit einem Winkelstück (2) fest verbunden und dieses mittels einer lotrechten Schraube (21) höhenverstellbar an einem zweiten Winkelstück (22) befestigt ist, das seinerseits in bekannter Weise an einer in der Stockwerksdecke angeordneten waagerechten Schiene (25) in der waagerechten Ebene verstellbar gehalten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19641459953 1964-09-18 1964-09-18 Aus Wandelementen zusammengesetzte Metallfensterwand Expired DE1459953C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG0041544 1964-09-18
DEG0041544 1964-09-18

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1459953A1 DE1459953A1 (de) 1969-03-20
DE1459953C true DE1459953C (de) 1973-03-01

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10234807A1 (de) * 2002-07-31 2004-02-19 Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg Tragwerk zur Befestigung von Fassadenplatten an einer Zwischendecke oder dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10234807A1 (de) * 2002-07-31 2004-02-19 Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg Tragwerk zur Befestigung von Fassadenplatten an einer Zwischendecke oder dgl.

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