DE1459135C - Rohrtürschließer fur Metallturen - Google Patents
Rohrtürschließer fur MetallturenInfo
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- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen Rohrtürschließer für Metalltüren, bei dem mittels einer in einem in den
Flügel eingesetzten Schließerrohr angeordneten Feder-Verstellstange auf dem Öffnungswege des Flügels
eine Feder gespannt wird, die den Flügel nach Loslassen wieder in die Schließlage zurückführt, wobei
die Feder-Verstellstange über eine Hebelanordnung an einen Festpunkt angelenkt ist, der mittels einer
Klemmbefestigung an einem Türrahmenrohr befestigt ist.
Es hat sich gezeigt, daß durch diese Ausbildung noch kein Optimum des Öffnungswiderstandes und
des Schließdruckes erreicht wird und daß hierbei der Federweg sehr groß gewählt sein muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Öffnungswiderstand und den Schließdruck durch besondere Anordnung
des Fixpunktes und Ausbildung des Übertragungshebels zu verbessern.
Dies erfolgt nach der Erfindung dadurch, daß der Festpunkt innerhalb des Türrahmenrohres in größtmöglicher
Entfernung von der Drehachse des Flügels liegt, und daß die Hebelanordnung aus zwei gekröpften
Gelenkhebeln besteht, die mit ihren Kröpfungen in der Tür-Offenstellung die Kante des Türrahmenrohres
bzw. des Schließrohres umgreifen, ohne an irgendeiner Stelle anzuecken.
Der Festpunkt wird vorteilhafterweise durch einen lotrechten Bolzen gebildet, der in einem tcpfartigen
Gehäuse angeordnet ist, welches seinerseits mittels einer Klemmbefestigung im Türrahmen befestigt ist.
Das den Festpunkt umgreifende Auge des Gelenkhebels ist dabei doppelkegelig ausgebildet.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch einen Rohrtürschließer nach der Erfindung und
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Rohrtürschließer
nach Fig. 1.
In dem Flügel E ist ein Schließerrohr F angeordnet. Eine Feder-Verstellstange des Rohrtürschließers,
der im einzelnen nicht dargestellt ist, greift an einem Gelenkhebel 8 im Gelenkpunkt 11 an. Der Flügel E
dreht sich um eine Drehachse C, die ortsfest an dem Türrahmen B befestigt ist. Um einen für alle Toleranzen
ausreichenden Betrag ist das dem Flügel E zugekehrte Blech des Türrahmens B ausgeschnitten,
so daß eine ÖffnungA entsteht. In diese Öffnung^
ist ein topfartiges Gehäuse 7 eingesetzt, welches sich mit Flanschen 1 auf die vordere Wandung des Türrahmens
B anlegt und dadurch befestigt wird, daß über eine Schraube 2 eine Mutter 3 angezogen wird,
die ihrerseits Klemmbacken 4 anzieht und gegen die Innenwandung des Türrahmens B preßt. In dem Gehäuse
7 ist als Festpunkt ein Bolzen 5 in senkrechter Stellung befestigt. Dieser Bolzen 5 wird von einem
Auge 10 eines Gelenkhebels 6 umgriffen. Dieses Auge ist doppelkegelig ausgebildet, so daß es eine Kippbewegung
des Gelenkhebels 6 zur Achse des Bolzens 5 gestattet. Die Hebelanordnung zwischen dem Gelenkpunkt
11 und dem Festpunkt ist zweiteilig ausgebildet, d. h., der Gesamthebel besteht aus den beider
einzelnen Gelenkhebeln 8 und 6, die mittels einel· Bolzens 9 aneinander angelenkt sind, wobei der Ge-Ienkhebel8
eine starke Kröpfung8a und der Gelenkhebel 6 eine Kröpfung 6 α aufweist. Beim Öffnen de)
Tür wandert der Gelenkpunkt 11 nach rechts. Gleich zeitig schwenkt der sich nach rechts bewegende Ge
lenkpunkt 11 um den Festpunkt, während sich die Tür um die Drehachse C dreht. Da hierbei die Ge
lenkhebel 6 und 8 sozusagen um die Ecke greifei müssen, knicken sie um den Bolzen 9 ein, die Kröp
fung 6 a legt sich dabei um die Kante des Tür rahmensß und die Kröpfung Sa des Gelenkhebels i
um die Kante des Flügels £. Auf diese Weise win der Weg des Gelenkpunktes 11 wesentlich verkleinert
so daß ohne an dem Türschließer etwas zu änden der Öffnungwiderstand verkleinert bzw. der Schließ
druck vergrößert wird.
Claims (3)
1. Rohrtürschließer für Metalltüren, bei den mittels einer in einem in den Flügel eingesetzte!
Schließerrohr angeordneten Feder-Verstellstang.
auf dem Öffnungswege des Flügels eine Feder gc spannt wird, die den Flügel nach Loslassen wiede
in die Schließlage zurückführt, wobei die Feder Verstellstange über eine Hebelanordnung a:
einen Festpunkt angelenkt ist, der mittels eine Klemmbefestigung an einem Türrahmenrohr bc
festigt ist, dadurch gekennzeichnet, dal der Festpunkt innerhalb des Türrahmenrohres (B
in größtmöglicher Entfernung von der Drehachs (C) des Flügels (E) liegt und daß die Hebel
anordnung aus zwei gekröpften Gelenkhebel; (6, 8) besteht, die mit ihren Kröpfungen (6 a bzw
8ö) in Tür-Offenstellung die Kanten des Tüi
rahmens (B) bzw. des Schließerrohres (F) urr
greifen.
2. Rohrtürschließer nach Anspruch 1, dadurc gekennzeichnet, daß der Festpunkt ein lotrechte
Bolzen (5) ist, der in einem topfartigen Gehäus (7) angeordnet ist, welches seinerseits mitte!
einer Klemmbefestigung im Türrahmen (B) bc festigt ist.
3. Rohrtürschließer nach Anspruch 1 oder 1 dadurch gekennzeichnet, daß das den Festpunk
umgreifende Auge (10) des Gelenkhebels (6) dop pelkegelig ausgebildet ist.
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