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DE145919C - - Google Patents

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Publication number
DE145919C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formaldehyde
acetone
ammonia
distribution
vapors
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT145919D
Other languages
English (en)
Publication of DE145919C publication Critical patent/DE145919C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/204Formaldehyde

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Desinfektion von Räumen, Kleidungsstücken, Bettzeug usw., das in gleicher Weise auch bei der Sterilisierung, Konservierung oder Desinfektion von Leichen verwendet werden kann.
Man war bisher stets der Ansicht, daß die Anwendung von Ammoniak und Formaldehyd nacheinander insofern einen Wider-Spruch darstellt, als diese beiden Stoffe sich augenblicklich sättigen.
Nach einem früheren, durch Patent 101639 geschützten Verfahren behandelte der Erfinder die zu desinfizierenden Räume und Gegenstände zunächst mit sehr leicht alkoholisiertem und alkalinisiertem Wasserdampf, um die Fettschicht aufzulösen, mit der die zu behandelnden Gegenstände infolge des Gebrauches (durch Berühren mit den Händen, Schweiß und dergl.) überzogen sind. Später verwendete er Aceton, das eine hinreichend große Lösungsfähigkeit für Fett besitzt und dessen Überschuß das Eindringen des Wassers und damit des Formaldehyds erleichtert. Diese Durchdringung oder Durchfeuchtung mit Wasser war jedoch immer noch unzulänglich und hätte erst bei einem so großen Überschuß von Aceton zweckentsprechend sein können, daß das Verfahren dann nicht mehr praktisch gewesen wäre. Die erzielte Durchdringung übertraf zwar alles bis dahin Erreichte, war aber trotzdem noch immer insofern unzureichend, als Sporen oder Keime, welche sich unter mehreren (zwei oder drei) Stoff lagen befanden, nicht sterilisiert wurden.
Der Erfinder hat nun festgestellt, daß, wenn bei der ersten Behandlung der Räume und Gegenstände der Gehalt des zugeführten Ammoniaks zur Erzielung einer vollständigen Durchdringung der behandelten absorbierenden Oberflächen ausreicht, bei der folgenden Behandlung mit einem Überschuß an zweckmäßig wässerigen Dämpfen von reinem oder acetoniertem Formaldehyd eine augenblickliche Sättigung eintritt, die sich durch die ganze Dicke der mit Ammoniakwasser durchtränkten Oberflächen hindurch fortpflanzt und darin partielle Vakuen erzeugt, die das vollkommene Eindringen des überschüssigen Formaldehyds ermöglichen. Die Schnelligkeit der Sättigung und der Durchdringung wird durch die gleichzeitige (besser als die nachträgliche) Anwendung von Wasserdampf erhöht.
Diese Sättigung hat offenbar einen Verlust an Formaldehyd zur Folge; im Vergleich zu der erzielten Wirkung ist aber der Wert des verlorenen Stoffes ganz unbedeutend. Man erreicht so tatsächlich in sehr dicken WoIl- und Haarmatratzen, wie in Ballen von zwanzig Tuchlagen übereinander, die Vernichtung der widerstandsfähigsten Sporenkulturen, sogar solcher, die einem zweistündigen Kochen in Wasser widerstehen.
Die Wirkung des Ammoniaks ist so günstig, daß man das Aceton ganz weglassen könnte; man müßte dann aber das Ammoniak in größerer Menge anwenden, was wiederum von mehr oder weniger ungünstigem Einfluß auf verschiedene Gegenstände, Metalle usw.
sein würde, während diese Unannehmlichkeit bei den im folgenden beispielsweise angegebenen Mengenverhältnissen gar nicht oder nur in sehr geringem Grade auftritt.
Das Ammoniak hat also beim vorliegenden Verfahren eine völlig neue, bisher ganz unbekannte Bestimmung, und die dadurch erzielten Erfolge werden voraussichtlich eine vollständige Umwälzung in der Desinfektion
ίο im großen mittels Formaldehyds mit sich bringen.
Das Verfahren bezweckt, die denkbar größte Durchdringung der absorbierenden Oberflächen zu erzielen, und beruht im wesentliehen auf der mittels eines Überschusses von Formaldehyddämpfen bewirkten Sättigung von ammoniakhaltigen event, acetonierten Dämpfen, mit welchen diese Oberflächen zuvor befeuchtet und durchtränkt worden sind, in Verbindung mit der vollkommenen und gleichzeitigen Desinfektion durch acetonierte Formaldehyddämpfe.
Es umfaßt die folgenden Maßnahmen:
i. Anfeuchtung der Räume und der zu desinfizierenden Gegenstände und Imprägnierung und Durchdringung ihrer absorbierenden Oberflächen durch die Dämpfe von ammoniakälischem, eventuell acetoniertem Wasser.
2. Sättigung dieser Dämpfe durch Formaldehyddämpfe.
3. Gleichzeitige Desinfektion dieser Flächen in ihrer ganzen Dicke durch die acetonierten Formaldehyddämpfe (Formacetondämpfe).
Versuche, betreffend die Desinfizierung im großen mittels acetonierter Formaldehyddämpfe, haben ergeben, daß bei der normalen Desinfizierung von Räumen und Gegenständen die Durchdringung der absorbierenden Flächen sehr beschränkt ist, gleichgültig, wie groß die Menge der desinfizierenden Dämpfe und wie hoch die Temperatur ist.
Bei Temperaturen von etwa 15 bis 20 ° C. nach einer Berührungsdauer von 24 Stunden, oder bei der Temperatur von 35 bis 400 C. nach einer Berührungsdauer von 4 bis 6 Stunden, oder bei Temperaturen von 80 bis 85 ° C. bei einer Dauer von 1Y2 bis 2 Stunden ist die Desinfizierung vollständig, aber in bezug auf eine verhältnismäßig geringe Tiefe, da die Desinfektion über eine Stärke von drei übereinander gelegten Tuchlagen nicht hinausgehen kann. Wenn auch die auf diesem Wege erzielte Durchdringung größer ist als die im allgemeinen erreichte, was eine Folge der Mitwirkung des Acetons ist, welches eine erhebliche Diffusionsfähigkeit besitzt, außerordentlich lösungsfähig in Wasser ist und die Fettstoffe leicht löst, so fehlt doch eine das Eindringen des überschüssigen Formaldehyds in der aus dem folgenden ersichtlichen Weise erleichternde chemische Einwirkung des Acetons auf den Formaldehyd.
Versuche haben den Erfinder erkennen lassen, daß diese letztere Eigenschaft des Acetons, die bisher von ihm als ein Vorzug angesehen wurde, die Durchdringung nicht zu befördern vermag, und daß man, wenn das Aceton durch eine andere Substanz ersetzt wird, welches alle die, Vorzüge des Acetons event, noch in höherem Maße besitzt, dagegen eine erhebliche Affinität für den Formaldehyd hat, jede gewünschte Durchdringung erzielt.
Diese Bedingungen erfüllt das 2Oproz. Ammoniak; es wirkt außerdem auf die Mikroben und Bakterien und gestattet überdies noch, das Aceton teilweise oder ganz, wie dies auseinander gesetzt werden soll, fortzulassen.
Bei geeignet langer Berührungsdauer oder genügender Temperatur imprägnieren die Ammoniakdämpfe infolge ihrer großen Diffusionsfähigkeit nacheinander und schnell die absorbierenden Oberflächen in ihrer größten Dicke.
Nun sättigt infolge seiner großen Affinität für das Ammoniak der in Überschuß angewendete Formaldehyd, indem er seinerseits die Gegenstände bezw. ihre Oberflächen imprägniert, das kondensierte Ammoniak und der Überschuß dringt tief ein. Ferner werden auch die nicht kondensierten Ammoniakdämpfe durch die Formaldehyddämpfe gesättigt. Es findet bei dieser augenblicklichen Sättigung eine Zusammenziehung und infolgedessen Bildung von partiellen Vakuen statt, die ein Ansaugen weiterer Formaldehyddämpfe veranlassen, welche auf diese Weise tief in Gegenstände eindringen.
Seit den ersten Versuchen sind die Er- ιού Wartungen und Hoffnungen des Erfinders bestätigt und das Durchdringen von 13 bis 20 Tuchlagen erreicht worden.
Das Verfahren kann natürlich durch Erhöhung der Temperatur durch Druck oder Evakuieren — letztere beiden natürlich nur bei kleineren Behältern verwendbar — unterstützt werden.
Beispiele:
i. Desinfektion eines Raumes bei einer Durchschnittstemperatur von 15 bis 20 ° und einer Dauer von 24 · Stunden.
Die Gegenstände werden im Inneren des Raumes in bekannter Weise angeordnet und alle Auslässe des Raumes dicht verschlossen; alsdann wird die Tür, auf deren innerer Seite der Apparat zur Verteilung der Dämpfe angeordnet ist, dicht abgeschlossen. Nun wird zunächst acetoniertes Wasser in dem Räume verteilt, dem eine Menge Ammoniak züge-
setzt worden ist, die sich nach der Anzahl und der Art der zu desinfizierenden Gegenstände und nach dem Inhalt des Raumes usw. richtet. Nach einer Stunde wird sodann Formaceton, dem 40 proz. Formaldehydlösung, und zwar in einer Menge zugesetzt ist, die ausreicht, um das Ammoniak der ersten Verteilung genau zu sättigen, in dem Räume zur Verteilung gebracht. Nach 2 bis 6 Stunden wird eine leichte Verteilung von Wasserdämpfen vorgenommen, welcher nach 24 Stunden eine letzte Verteilung von Ammoniak folgt, um die ganze Menge des verteilten Formacetons zu sättigen.
Alsdann wartet man noch etwa 4 oder 6 Stunden, damit die Reaktion möglichst vollständig vor sich geht, schließlich wird der Raum geöffnet und entlüftet.
2. Desinfektion eines Raumes in 6 oder 4 Stunden:
Die Temperatur des Raumes muß dann auf 35 bis 40° gebracht werden. Der Zugang des Raumes wird dicht mit einer abnehmbaren Tür abgeschlossen, welche die Zubehörteile des Erhitzers und · des Verteilers trägt. Eine Lufteinlaßöffnung mit dichtem Verschluß ist an der Tür vorgesehen, und zwar an dem unteren Teile derselben; dieser Lufteinlaß bleibt offen, während die Erhitzung vor sich geht, bis die Verteilung erfolgt.
Es wird die erste Verteilung (acetoniertes Wasser -j- Ammoniak) vorgenommen und bis auf 35 oder 40° erhitzt, alsdann das Feuer ausgelöscht und nach etwa 1J2 Stunde wieder angezündet. Hierauf wird 1 Stunde nach der ersten die zweite Verteilung (Formaceton -\- Formaldehyd) vorgenommen. Man setzt die Erhitzung 10 bis 15 Minuten fort und löscht das Feuer alsdann aus. Nach einer Stunde wird die im Beispiel 1 erwähnte zusätzliche Verteilung von Wasserdampf vorgenommen und 4 oder 6 Stunden nach der zweiten Verteilung erfolgt die dritte unter Erhitzen (10 bis 15 Minuten lang). Falls der Druck beim Erhitzen nicht zu groß wird, kann man das Erhitzen weitere 15 bis 20 Minuten fortsetzen. Etwa 2 oder 3 Stunden später öffnet man ein wenig einen der Auslässe des Raumes, ebenso den Lufteinlaß unten an der Tür und erhitzt den Raum, um den Wasserdampf und andere Dämpfe abzuziehen; schließlich wird in den Raum wieder frische Luft eingeführt.
Beim Desinfizieren von Gegenständen in
einem Behälter oder dergl., welcher luftdicht verschlossen werden kann, ist die Arbeitsweise die gleiche, aber von geringerer Dauer, sie schwankt dann zwischen 1 bis 2 Stunden. • Die Desinfektion von Bettzeug in einem dieses enthaltenden Räume wird in folgender Weise ausgeführt.. Ein tragbarer, mit dichten Fugen versehener Kasten dient zur Aufnahme der Bettstücke. Sodann erfolgt die Erhitzung und die Verteilung der Dämpfe in der bereits beschriebenen Weise; nach jeder Verteilung in dem Raum wird eine solche Verteilung in dem Kasten vorgenommen.
Der Desinfektionskasten ist an zwei gegenüberliegenden Stellen mit Lufteinlässen versehen, von denen der eine oben und der andere unten angeordnet ist; beide Einlasse werden geöffnet, sobald die Ventilation vor sich geht, sei es nun, daß diese sich auf den Kasten allein oder gleichzeitig damit auch auf den Raum erstrecken soll, in dem der Kasten zur besonderen Desinfektion von Bettzeug, Matratzen, Keilkissen, Kleidungsstücken usw. aufgestellt ist; im letzteren Falle wird die Ventilation des Kastens gleichzeitig mit derjenigen des Raumes vorgenommen, in welchem der Kasten Aufstellung findet.
Während des Erhitzens und bis zu der ersten Verteilung läßt man den oberen Lufteinlaß offen.
Bei der Sterilisierung, Konservierung und Desinfizierung von Leichen vollzieht sich das Verfahren in dem Kasten im wesentlichen in der gleichen Weise; indessen wird die Behandlung ein wenig abgeändert, namentlich in bezug auf das Erhitzen und die Mengenverhältnisse der desinfizierenden Stoffe; außerdem wird jede Verteilung von Wasserdämpfen fortgelassen.
Die zu verwendenden Mengenverhältnisse der zur Verteilung kommenden Stoffe sind zweckmäßig die aus dem folgenden ersichtlichen, können aber, wie Versuche ergeben haben, ein wenig abgeändert werden, je nach der Art des Raumes und der Gegenstände, der Dicke der absorbierenden Oberflächen usw.
Für einen Raum von 100 Kubikmetern.
1. Verteilung: Aceton 10 bis 20 ecm pro Kubikmeter, Ammoniak 5 bis 7 ecm pro Kubikmeter, Wasser 30 ecm pro Kubikmeter.
2. Verteilung: Formaldehyd J1J2 bis 10Y2CCm für die Sättigung des Ammoniaks und 30 bis 45 ecm für die Desinfektion pro Kubikmeter.
Aceton: :/3 des freien (nicht gesättigten) Formaldehyds.
Zusätzliche Verteilung 10 bis II ecm Wasser pro Kubikmeter.
3. Verteilung: Ammoniak 50 Prozent des freien Formaldehyds und 33 Prozent des Acetons. .
■ Für die Desinfektion in dem Kasten.
i. Verteilung: Wasser bis 3 Kubikmeter 400 ecm pro Kubikmeter, über 3 Kubikmeter 300 ecm pro Kubikmeter.
Für jede Matratze 750 ecm, für jedes Keilkissen usw. 250 ecm.
Aceton: 30 ecm pro Kubikmeter bis zu 3 Kubikmeter, 20 ecm über 3 Kubikmeter.
Für jede Matratze 60 ecm, für jedes Keil- und Kopfkissen 25 ecm.
Ammoniak: die gleichen Verhältnismengen wie für Aceton.
2. Verteilung: Formaldehyd bis 3 Kubikmeter 75 ecm pro Kubikmeter, über 3 Kubikmeter 60 ecm pro Kubikmeter.
Für jede Matratze 150 ecm, für jedes Keiloder Kopfkissen 75 ecm und außerdem für die Sättigung des Ammoniaks der ersten Verteilung das 1Y2 fache des Volumens des verwendeten Ammoniaks.
Aceton: Y3 des nicht gesättigten Formaldehyds.
Zusätzliche Verteilung: Wasser bis 3 Kubikmeter 300 ecm pro Kubikmeter, über 3 Kubikmeter 250 ecm pro Kubikmeter.
3. Verteilung: Ammoniak 50 Prozent des freien (nicht gesättigten) Formaldehyds, 30 Prozent des Acetons.
Das Aceton kann weggelassen werden, man muß indessen dann die Mengen von Ammoniak steigern und auch ein wenig mehr Formaldehyd zur Verteilung bringen, um die Wirkung auszugleichen, welche die große Diffusionsfähigkeit des Acetons herbeiführt.
Das Aceton verhindert außerdem die PoIymerisation des Formaldehyds und in vielen Fällen darf man seine wesentliche, Insekten tötende Eigenschaft nicht übersehen.
Dieses neue Verfahren weicht wesentlich von anderen bekannten Desinsfektionsverfahren ab, insofern es gestattet, die vollkommenste Durchdringung in allen Tiefen der absorbierenden Oberflächen zu erzielen, die bisher äußerst beschränkt war (man konnte eine größere Dicke als die von drei Tuchlagen beispielsweise nicht durchdringen).
Bei der Durchführung des Verfahrens bei gewöhnlicher Temperatur, das naturgemäß eine längere Zeit beansprucht, werden die Gegenstände aus Eisen und Kupfer oberflächlich oxydiert.
Der Verlust an Formaldehyd, veranlaßt durch die Sättigung des Ammoniaks der ersten Verteilung, kann als besonders lästig und bedenklich mit Rücksicht auf die erzielten Erfolge nicht gelten.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Verfahren zur Desinfektion von Räumen, Kleidungsstücken, Bettzeug usw., sowie zur Sterilisierung, Konservierung oder Desinfizierung von Leichen mittels Formaldehyds, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung der größten Durchdringbarkeit der absorbierenden Oberflächen diese zunächst mit ammoniakhaltigen Dämpfen befeuchtet und durchtränkt und hierauf mittels eines Überschusses von event, noch Aceton enthaltenden Formaldehyddämpfen behandelt werden.
DENDAT145919D Active DE145919C (de)

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