DE1457850A1 - Kunstduengerstreuer - Google Patents
KunstduengerstreuerInfo
- Publication number
- DE1457850A1 DE1457850A1 DE19621457850 DE1457850A DE1457850A1 DE 1457850 A1 DE1457850 A1 DE 1457850A1 DE 19621457850 DE19621457850 DE 19621457850 DE 1457850 A DE1457850 A DE 1457850A DE 1457850 A1 DE1457850 A1 DE 1457850A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fertilizer spreader
- adjusting device
- artificial fertilizer
- artificial
- spreader according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 19
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 28
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 4
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/201—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
- E01C19/202—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely rotating, e.g. discharging and spreading drums
- E01C19/203—Centrifugal spreaders with substantially vertical axis
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/005—Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
- A01C15/008—Aprons; Deflecting plates; Band-spreading attachments
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
- A01C17/006—Regulating or dosing devices
- A01C17/008—Devices controlling the quantity or the distribution pattern
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Fertilizing (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Dipl.-Inrj. August Boshart
Dipl.-tng. WcSisr Jackisch
Patentanwalt·
Siuttgart-N, Menzelstraße 4Q
19. Nov. 1968
57 85Q8
C. VAN DER LELY N.V., In MAASIAlO (Niederlande)
Kunstdüngere treuer
Die Erfindung betrifft einen Kunstdüngers treuer mit rotierendem
Streuorgan und einem Streugutbehälter, über dessen mit einem
Regelschieber abdeckbare AustragSffnungen das Streugut zwangsweise
ausströmt.
Bei bekannten Kunstdüngerstreuern dieser Art kann das Verschlussglied
mehr oder weniger abgedeckt werden, um eine bestimmte Menge Materials pro zu fahrende Länge einheit ausstreuen zu kennen. Das
Material wird hierbei gleiehmässig über einen Streifen ausgestreut,
über den der Streuer fortbewegt wird.
Die Erfindung bezweckt, einen Streuer vorerwähnter Art zu schaffen,
der bei Portbewegung mit Unterbrechungen Material ausstreut. Gemäss der Erfindung ist der Regelschieber über eine Verstellvorrichtung
zu betätigen, welche in an sich bekannter Weise auf in dem befahrbaren Gelände vorhandene Widerstände, wie Bäume oder
dgl. reagiert, derart, dass der Kunstdünger in Abhängigkeit von dem Standort der zu düngenden Pflanzen intermittierend ausge-
o schleudert wird. Hierbei kann z.B. beim ,Ausstreuen von Kunst-
co eine grosse Gutersparnis erzielt weraen.
!^ Besonders zwecimässig ist es, die Verstellvorrichtung mit einem
° Tastorgan zu versehen, welches mit dem Baum oder dgl. über eine
co
-J bestimmte Wegstrecke in Berührung bleibt und damit den Regel-
schieber über die Verstellvorrichtung für eine entsprechende
H5785Ö
Zeitdauer in der vorbestimmten Offnungslage hält. Man erhält
hierdurch einen Streuer, bei dem z.B. das Ausstreuen des Materials
in Abhängigkeit von dem Peldgut derart regelbar ist, dass Material
nur in unmittelbarer Nähe der Pflanzen ausgestreut wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert, die mehrere Ausführungsformen zeigen; es sind dargestellt in:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Streuer mit einem Führungsglied,
wobei der Behälter des Streuers weggelassen ist;
Fig. 2 eine Ansicht des Streuers nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II gesehen; efa Teil des Streuers ist im Schnitt
dargestellt, wobei ein Teil des Behälters weggelassen wurde;
Fig. 3 ein Teil des Streuers im Schnitt längs der Linie III-III
in Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Führungsgliedes;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Streuir mit einem Führungsglied,
der mit einem Regelglied für die Zufuhr des Materials an das Auswerf glied versehen ist;
Fig. 6 ein Teil des Regelgliedes nach Fig. 5 in grSsserer Darstellung
und in schematischer Darstellung.
Der Streuer enthält einen gekrümmten, zur vertikalen Ebene 2 in der
Fahrtrichtung des Streuers symmetrischen Rahmenbalken. Der Streuer
ist mit einem an einer vertikalen Achse befestigten Auswerfglied 3 versehen, wobei die Achse 4 in einem Lager 5 gelagert ist, das an
einem mit dem Gestell 1 verbundenen Rahmenbalken 6 befestigt ist. «c Die Achse 4 ist mit einer Zahnradübersetzung gekuppelt, die in
cc einem Zahnradkasten 7 untergebracht ist. Die Zahnradübersetzung ^0 wird mittels einer Achse 8 angetrieben, die mit der Zapfwelle z.B.
1^ eines Schleppers zur Kupplung des Streuers verbunden werden kann.
ω Die Enden 9 und 10 des Rahmenbalkens 1 liegen über dem Auswerfcd
glied 3 und stützen einen Behälter 11 ab. Der Rahmenbalken 1
weist zwei Platten 12 auf, die zur Ebene 2 symmetrisch sind und
U57850
von aenen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist. An jeder Platte
ist ein Stift 13 angebracht, der an dem unteren Hebearm der Hebevorrichtung des Schleppers befestigt werden kann. Nahe den
Enden 9 und 10 weist das Gestell des Streuers zwei schräg aufwärts
verlaufende Arme 14 und 15 auf, deren obere Enden 16 parallel zueinander
und in einem kurzen Abstand voneinander liegen. Jedes Ende 16 der Arme 14 und 15 weist eine Bohrung 17 auf, wobei die
Bohrungen derart in Flucht miteinander liegen, dass die Enden mit dem oberen Hebearm der Hebevorrichtung des Schleppers durch
einen durch die Bohrungen 17 geführten Stift kuppelbar sind. Die Befestigung der Arme 14 und 15 an dem Rahmenbalken 1 ist ausserdem
durch Streben 18 und 19 versteift. Auf der unteren Seite enthält der Rahmenbalken 1 zwei Abstützungen 20, die zur Ebene
symmetrisch auf je einer Seite des Streuers liegen, so dass der
Streuer, wenn er nicht an der Hebevorrichtung des Schleppers befestigt ist, abgestützt werden kann.
Die untere Seite des Behälters hat eine Abfuhrtülle 22, die von einem Ring 23 derart umgeben ist, dass der Ring frei beweglich
um diecTülle 22 und auf der Auswerfscheibe 3 liegt. Der Ring 23
ist mit zwei Abfuhrö*ffnungen 24 und 25 versehen, deren Abstand
voneinander gegenüber der Achse 4 etwa 180 beträgt. Der Ring 23 wird durch einen Fixiermechanismus gehalten, der zwei am
Ring 23 befestigte laschen 26 enthält, an denen eine gekrümmte Stange 27 angeordnet ist. Die Stange 27 weist einen Arm 28 auf,
an dessen Ende ein Stift 29 durch eine der Ausnehmungen 30 in
einem am Gestell befestigten Balken 31 gesteckt ist. Die Abfuhr-(Jffnungen
24 und 25 lassen sich mehr oder weniger durch plattenfb*rmige Verschlussglieder 32 und 33 abschliessen, die an einem
iund einen Reg;e!}.schieber bilden.
um den Ring 23 angeordneten Ring 34 befestigt sind\ Der Ring 34 sitzt auf den Lasiahen 26 und einem am Ring 23 befestigten Stift
35. Die Lage der Verschlussplatten 32 und 33 um den Ring 23 ist
durch einen mit dem Ring 34 gekuppelten Verstellmechanismus einstellbar, mit Hilfe dessen die Platten in mehreren Lagen
feststellbar sind. Der Verstellmechanismus enthält einen Arm 37 mit einer Platte 39. Die Platte 38 und somit der Ring 34 und
die Platten 32 und 33 sind gegenüber dem Ring 23 durch einen Kleinmechanismus 39 in mehreren Lagen fixierbar.
909822/0373
-4- ■ U5785Q
Das Auewerf glied 3 hat eine waagerechte Scheibe 40, an der
mehrere im wesentlichen waagerechte, über die Scheibe vorstehende,
gekrümmte Audwurfarme 41 befestigt sind. Die Scheibe 40 ist von
einem Führungsglied 42 umgeben, das aus zwei gleichförmigen feilen
43 und 44 besteht. Das Führungsglied 44 hat einen land 45 mit Offnungen 46 und 47. Das Führungsglied 42 ist an den Enden 9 und
10 des Rahmenbalkens 1 aufgehängt. Zu diesem Zweck ist das Ftthrungsglied mit zwei übereinander liegenden Bügeln 48 versehen.
Auf der oberen Seite sind am oberen Bügel 48 weitere Bügel 49 und 50 vorgesehen, die &s Ende 9 des Balkens 1 umschlieseen.
Zum Antrieb des Streuers wird dieser an der Hebevorrichtung eines Schleppers oder eines anderen Fahrzeuges befestigt-1" und in
Richtung des Pfeiles I «ber die zu bestreuende Fläche bewegt. Die Achse 8 wird mittels einer Zwischenachse mit der Zapfwelle des
Schleppers gekuppelt, so dass das Auswerf glied in Richtung des Pfeiles 51 in Drehung versetzt wird. Die Platten 32 und 33 werden
gemäss der Menge des pro Längeneinheit auszustreuenden Materials um einen grSsseren oder kleineren Teil durch Verstellung und
Befestigung der Platte 38 Über den Arm 28 ν,οη den Offnungen 24 und
25 weggeschoben, wobei die Offnungen ganz oder teilweise geöffnet
sind, was sich von der Skaleneinteilung 39A der Platte 39 ablesen lässt. In der ganz oder teilweise offenen Lage der Öffnungen 24
und 25 wird das Material beim Drehen des Auswerfgliedes den Streuarmen
43 zugeführt, die das Material durch die Ausstreuäffnungen 46 und 47 des Führungsgliedes 42 in zwei einander annähernd entgegengesetzten
Richtungen streuen, so dass das Material auf beiden Seiten des Streuers ausgestreut wird. Die öffnungen 24 und 25 im
Ring 23 sind durch Verstellung des Armes 28 und durch Einführung des Stiftes 29 in eine andere Ausnehmung 30 änderbar.
Mit Hilfe des Führungsgliedes 44 kann mittels des Streuers z.B.
ο
co Kunstdünger vorteilhaft über Gelände gestreut werden, auf dem das
K2 Erntegut in Reihen in einem verhältnismässig grossen Abstand von-
^ einander angebaut ist, wobei in der Mitte zwischen den Reihen das
° Ausstreuen von Kunstdünger zu vermeiden ist. Der Einsatz des
-j Führungsgliedes ist z.B. in einer Kaffeeplantage besonders zweckmäisxg.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines Führungsgliedes,
-5- U5785Ö
das um das Streuglied 3 angeordnet werden kann. Das in dieser Figur dargestellte Führungsglied 5t enthält zwei gleiche Teile
53 und 54» die drehbar im eine Achse 55 miteinander verbunden
sind und mit dem Gestell gekuppelt sind mittels Bügeln 56 und
Der feil 53 des !Fuhrungegliedes 52 weist einen Rand 58 auf, der
konzentrisch zum Mittelpunkt 59 liegt. Der Rand 58 ist Über einen Winkel 60 von etwa 65° unterbrochen, se dass eine Ausstreu-Sffnung
61 gebildet wird. An der Ausstreu&ffnuag 61 sehliesst
eine Ausfuhrtülle an, die durch Ränder 62 und 63 gebildet ist· Am Ende ist die Ausfuhr tülle mit einer beweglichen Führungeklappe
64 versehen. Die Führungsklappe 64 ist in mehreren Lagen um die Achse 65 drehbar und mittels eines Fixiermechanismus 66 in
mehreren Lagen feststellbar. Der feil 54 ist gleich ausgebildet wie der Teil 53, jedoch in bezug auf den Punkt 59 in waagerechter
Richtung über 180° verdreht· Die entsprechenden Teile des Teiles
54 sind mit den gleichen Bezugsziffern wie die des Teiles 53 bezeichnet· Die im Teil 54 vorgesehene Ausfuhrtülle liegt gegenüber
der Fahrtrichtung I nach rechts seitlieh und etwa schräg nach
hinten gerichtet.
Bei Verwendung des Streuers wird das Material durch die jeweiligen
AusstreuSffnungen 61 der Teile 53 und 54 von dem Auswerfglied 3 weggeworfen, und das Material wird ausserhalb der Offnungen 61
weiter durch die Ausfuhrtüllen geführt, die aus den Rändern 62 und
63 bestehen. An dem Ende der Tüllen wird das Material durch die Führungsklappen 64 nach unten geführt. Obgleich in dieser Ausführungsform
Klappen 64 vorgesehen sind, kann das Führungsglied auch ohne Führungsklappen 64 verwendet werden.
In der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist eine Führungsklappe nach Fig. 4 an einer Streuvorrichtung angebracht, die mit
^ einem Schlepper gekuppelt ist. In dieser Ausführungsform ist das
° Führungsglied mit einem Regelglied versehen, das am bestimmten oo Augenblick die geschlossenen AbfuhrSffnungen 24 und 25 Sffnet und
I^ diese wieder verschlisset. Dieses Regelglied enthält einenam
"^ Rahmenbalken 1 befestigten, seitlich verlauf endenv Arm 67, an des-
° eine Verstellvorrichtung
ω sen Ende flHHMflHHHHiHHMHMBHft 68 um einen vertikalen Stift
co 69 schwenkbar angeordnet ist. Der Arm 67 besteht aus zwei Teilen
67A und 67B, die relativ zueinander verschiebbar und von einem Stift 67C in mehreren Lagen fixierbar sind.
- 6 - · H57850*·
^■■■■■■■■■■t besteht aus einem Hebel, der eineyVerlängerung
70 aufweist, die wenigstens teilweise rohrf-rirmig ausgebildet und
einen
über Mi Arm W verschiebbar ist. Die Verlängerung 70 ist in bezug
auf den Arm Bl in mehreren Lagen mittels eines Klemmechanismus 71
fixierbar· Sie Verlängerung 70 weist ein abgebogenes Ende 72 yen
einer Länge 73 auf. Der in bezug auf die Fahrtrichtung I vor seiner Gelenkachse 69 liegende Teil 16 des Armes 68 ist mit einem Ende
einer Zugfeder 74 verbunden, deren mderes Ende mit dem Arm 67 verbunden ist. Die Feder 74 drückt gegen den Arm 68 und damht
diesen in Richtung des Pfeiles 75 um die Achse 69· Ein an dem Arm
68 angebrachter Anschlag 68A hält den Arm 68 in einer bestimmten Lage in bezug auf den Arm 67. An dem vor der Achse 69 liegenden
Ende 76 des Armes 68 ist eine Stange 77 mittels eines vertikalen Gelenkstiftes 78 angebracht. Das nicht mit dem Arm 68 verbundene
Ende der Stange 77 trägt ein Gewinde und ist in eine Buchse 79 geschraubt.
In dem anderen Ende der Buchse 79 ist eine zur Stange 77 fluchtreoht liegende Stange 80 vorgesehen, die auch mit einem mit Gewinde versehenen Ende in die Buchse 79 geschraubt ist. Die Stange
80 ist an ihrem freien Ende schwenkbar mittels eines Gelenkstiftes 81 mit einer Lippe 85 des Ringes 34 verbunden, an dem die
Verschlussplatten 32 und 33 befestigt sind. In dieser Ausführungsform, die das seitlich über das Führungsglied vorstehende Regelglied enthält, wei* der Ring 34 keinen Fixiermechanismus wie die
AusfüfeEungsform nach Fig. 1 auf. Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung eignet ich z.B. zum Einsatz in Baumkultüren,
in denen die Bäume in einem grösseren Abstand voneinander stehen. Das erwähnte Regelglied Sffnet die Offnungen 14 und 25 nur in den
Augenblkcken, in denen das auszustreuende Material z.B. Kunstdünger, nur in der Nähe der Bäume ausgestreut wird und nicht unnötig in den
to grossen Abständen zwischen den Bäumen. Während der Fortbewegung des
S Streuers in Richtung des Pfeiles I liegt die Verlängerung 70 in der
n> deren der Streuer fährt. Beim Passieren eines Baumes, z.B. des
ο Baumes 82. kommt die Verlängerung 70 mit diesem Baum in Berührung, - 80 da88 £^ϊΜΪ*Μΰ^** 68 sich mit der verlgngerung 70
^5 um den Stift 69 dreht. Infolge der Drehung des Armes 68 in der dem
Pfeil 75 entgegengesetzten Richtung um die Achse 69 wird der Arm in Richtung des Pfeiles 83 bewegt, so dass sich der Ring 34 mit den
~7~ H57850
Afcschluesplatten 32 und 33 in Sichtung des Pfeiles 84 um den
Ring 23 dreht. Infolgedessen werden die Offnungen 24 und 25 geöffnet
und das Material strömt in das Auswerfglied und kann danach durch die Ausfuhrtüllen der Führungekappe ausgestreut werden. Der
»Hlearmformige verstülvorriintung
Arm 67 mn« WMHHI 68 mit der Verlängerung 70 sind derart angeordnet,
dass das Material, das in dem Augenblick, in dem sich die Verlängerung 70 längs des Baumes 82 bewegt, von dem Auswerf glied
ausgestreut wird, in die Nähe des Baumes 82 gelangt. Das am Baum
82 ausgebrachte Material wird durch die rechte Ausfuhrtülle des Führungsgliedes ausgestreut, und zwar unter einem Winkel von
nahezu 90° zur Fahrtrichtung I nach rechts seitlich und etwas nach
hinten. !Die linke Ausstreutülle streut in demselben Augenblick Material in entgegengesetzter Richtung aus, so dass dieses
Material unter einem Winke}, von nahezu 90 nach links seitlich und
etwas nach vorn ausgestreut wird. Die Ausstreuung des Materials in entgegengesetzten Richtungen sichert, dass das Material auf
beiden Seiten des Streuers in die Nähe von Bäumen gelangt, wenn die Bäume zweier nebeneinander liegender Reihen versetzt zueinander
stehen. Die Richtung der Ausfuhrtüllen bestimmt gleichzeitig die Ausstreurichtung des Materials. Die Beschreibung zeigt,
dass das Material gegebenenfalls auch in zwei entgegengesetzten Richtungen ausgestreut werden kann, die je einen Winkel von genau
90° mit der Fahrtrichtung I einschliessen.
bogene Ende 72 ist derart angeordnet, dass es beim Passieren des Baumes 82 nahezu parallel zur Fahrtrichtung liegt und dadurch die
Stange 80 während des Passierens des Baumes in einer bestimmten Lage hält und die Platten 32 und 33 ebenfalls in einer bestimmten
Lage in bezug auf die Offnungen 24 und 25. So lange sich der Teil
72 längs des Baumes bewegt, bleiben die Offnungen 24 und 25 geöffnet;
hat sich jedoch das abgebogene Ende 72 am Baum 82 vorbeibewegt, zieht die Feder 74 den Arm 66 wieder in Richtung des
Pfeiles 75 um den Stift 69 und die Platten 32 und 33 verschliessen die Offnungen 24 und 25 erneut, bis sich die Verlängerung 70
mit dem Ende 72 am nächsten Baum entlang bewegt. Es ist klar, dass je grosser der Abstand 73, je langer bleiben die öffnungen 24 und
25 geöffnet. 909822/0379
ORIGINAL INSPECTED
Die Grosse der durch, die Platten 32 und 33 freigegebenen Offnungen
24 und 25 wird durch den Winkel bedingt, über den sieh der Ring
mit den Platten 32 und 33 in Richtung des Pfeiles 84 unter der Wirkung der Stange 80 dreht. Diese Drehung des Ringes 34 ist abhängig
vom Hub, den das mit dem Teil 76 des Armes 68 verbundene Ende der Stange 77 um die Achse 69 erfährt und der durch den Abstand
86 zwischen dem Stift 78 und dem Stift 69 bestimmt wird.
Der Abstand 86 ist dadurch einstellbar, dass das Ende der Stange in eine andere Ausnehmung 76A des Teiles 76 dee Armes 68 gesteckt
wird, so dass die Materialmenge, die die geöffneten Offnungen 24 und 25 verlässt, regelbar ist.
Obgleich in diesem Ausftihrungsbeispiel der Ring 34 in Richtung des
Pfeiles 84 um den Ring 23 gedreht wird, ist der Ring 34 zum Offnen
I der öffnungen 24 und 25 auch in entgegengesetzter Richtung um den
Ring 23 drehbar, wenn der Arm 77 auf der anderen Seite des Stiftes 69 mit dem Arm 68 verbunden ist.
Auch ist es möglich, das Regelglied, das den Betätigungsmechanismus
68 umfasst und das Abschlussglied betätigt, auf andere Weise herzustellen, derart, dass es reagiert auf Einzelheiten auf oder von
der Oberfläche, iiber welche der Streuer fortbewegt wird, um die Abfuhröffnungen zu öffnen und abzuschliessen derart, dass nur auf
bestimmte Teile der Oberfläche Material ausgestreut wird.
909822/0379
Claims (7)
- Ansprüche:r1. /Kunstdüngerstreuer mit rotierendem Streuorgan und einem Streugutv^/ behälter, über dessen mit einem Regelschieber abdeckbare Austragöffnungen das Streugut zwangsweise ausströmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Hegelschieber (32 bis 34) über eine Verstellvorrichtung (68) zu betätigen ist, welche in an sich bekannter Weise auf in dem befahrbaren Gelände vorhandene Widerstände, wie Bäume (82) oder dgl. reagiert, derart, dass der Kunstdünger in Abhängigkeit von dem Standort der zu düngenden Pflanzen intermittierend ausgeschleudert wird.
- 2. Kunstdüngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung (68) mit einem üDastorgan (70, 72) versehen ist, welches mit dem Baum oder dgl. über eine bestimmte Wegstrecke (73) in Berührung bleibt und damit den Regelschieber (32 bis 34) über die Verstellvorrichtung (68) für eine entsprechende Zeitdauer in der vorbestimmten Öffnungslage hält,
- 3· Kunstdüngerstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung.(68) mit einem seitlichen Ausleger (67) des Düngerstreuers schwenkbar verbunden und durch eine Feder (74) in einer Endlage gehalten ist, und dass die Verstellvorrichtung mit einer Verbindungsstange (77) "eersehen ist, die an dem Regelschieber angelenkt ist.
- 4. Kunstdüngerstreuer nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tastorgan (70, 72) ein etwa in Fahrtrichtung des Düngerstreuers liegendes Ende (72) aufweist, welches den Baum oder dgl. berührt.
- 5. Kunstdüngerstreuer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längen des Auslegers (67) und der Verbindungsstange (77) einstellbar sind.
- 6. Kunstdüngerstreuer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem an der Verstellvorrichtung (68) befindlichen Anlenkpunkt (69) des Auslegers (67) und dem vom Regelschieber abgewendeten Ende der Verbindungsstange (77) einstellbar ist. 909822/0 3 79(Art. 7 41 Abs.? Nr. t ScifcJ dw. Xnderunvg«. V..4.'..ίο- . H57850
- 7. Kunstdüngers treuer nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Abstand des Tastorganes (70, 72) zum Gerfitegestell durch Verlgngerung der Verstellvorrichtung (68) veränderbar ist.909822/0379
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL273620 | 1962-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1457850A1 true DE1457850A1 (de) | 1969-05-29 |
Family
ID=19753537
Family Applications (4)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621782205 Pending DE1782205A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulvriges Gut |
| DE19621782203 Pending DE1782203A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut |
| DE19621457836 Pending DE1457836A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut |
| DE19621457850 Pending DE1457850A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Kunstduengerstreuer |
Family Applications Before (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621782205 Pending DE1782205A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulvriges Gut |
| DE19621782203 Pending DE1782203A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut |
| DE19621457836 Pending DE1457836A1 (de) | 1962-01-16 | 1962-12-29 | Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3210084A (de) |
| DE (4) | DE1782205A1 (de) |
| GB (3) | GB1035649A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0347643A1 (de) * | 1988-06-18 | 1989-12-27 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Verfahren zum Ausbringen von Düngemitteln mittels eines Zentrifugaldüngerstreuers |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL6500112A (de) * | 1965-01-07 | 1966-07-08 | ||
| US3419221A (en) * | 1965-07-15 | 1968-12-31 | Swenson Spreader & Mfg Co | Material spreading and mixing apparatus |
| US3443763A (en) * | 1965-10-23 | 1969-05-13 | Myers & Bro Co F E | Granular distributor |
| US3879888A (en) * | 1973-12-21 | 1975-04-29 | Eugene D Riley | Soil conditioner depositing apparatus |
| DE19733549B4 (de) * | 1997-08-02 | 2004-06-03 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Zweischeiben-Schleuderstreuer |
| US7581350B2 (en) * | 2006-09-26 | 2009-09-01 | Rasco, Llc | Gardening apparatus for shielding desired vegetation and surrounding areas from unwanted contact with a sprayed chemical |
| DE102016002827A1 (de) * | 2016-03-09 | 2017-09-14 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Verteilmaschine |
| DE102019118900A1 (de) | 2019-07-12 | 2021-01-14 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Landwirtschaftliche Verteilmaschine mit Rühreinrichtung |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA615034A (en) * | 1961-02-21 | J. Scranton Charles | Straw exhauster for combines | |
| US922028A (en) * | 1908-08-19 | 1909-05-18 | Washington B Parrish | Combined planter and fertilizer-distributer. |
| US1107992A (en) * | 1914-01-26 | 1914-08-18 | John E Parrish | Broadcasting mechanism. |
| US1166477A (en) * | 1915-03-16 | 1916-01-04 | Washington B Parrish | Seed and fertilizer distributer. |
| US2418546A (en) * | 1942-03-16 | 1947-04-08 | Comtois Rodolphe | Spreading machine |
| US2874878A (en) * | 1955-04-14 | 1959-02-24 | Stokland Sigmund | Dispensers for agricultural machines |
-
1962
- 1962-12-27 GB GB9238/66A patent/GB1035649A/en not_active Expired
- 1962-12-27 GB GB9237/66A patent/GB1035648A/en not_active Expired
- 1962-12-27 GB GB48682/62A patent/GB1035647A/en not_active Expired
- 1962-12-29 DE DE19621782205 patent/DE1782205A1/de active Pending
- 1962-12-29 DE DE19621782203 patent/DE1782203A1/de active Pending
- 1962-12-29 DE DE19621457836 patent/DE1457836A1/de active Pending
- 1962-12-29 DE DE19621457850 patent/DE1457850A1/de active Pending
-
1963
- 1963-01-08 US US250174A patent/US3210084A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0347643A1 (de) * | 1988-06-18 | 1989-12-27 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Verfahren zum Ausbringen von Düngemitteln mittels eines Zentrifugaldüngerstreuers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1035648A (en) | 1966-07-13 |
| DE1457836A1 (de) | 1969-05-08 |
| GB1035649A (en) | 1966-07-13 |
| US3210084A (en) | 1965-10-05 |
| DE1782205A1 (de) | 1971-07-22 |
| DE1782203A1 (de) | 1971-07-22 |
| GB1035647A (en) | 1966-07-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3308058A1 (de) | Streuvorrichtung | |
| DE1457850A1 (de) | Kunstduengerstreuer | |
| DE3050904C2 (de) | ||
| DE821861C (de) | Drillmaschine | |
| DE3034410C1 (de) | Breitsaeschar | |
| DE102014002658B3 (de) | Injektionsvorrichtung | |
| DE1457856A1 (de) | Vorrichtung zum Ausstreuen koernigen oder staubfoermigen Materials | |
| DE1816970B2 (de) | Streugerät | |
| DE1457863B2 (de) | Streugerat | |
| EP1161856A2 (de) | Zentrifugalstreuer, insbesondere Düngerstreuer | |
| DE2722809A1 (de) | Streugeraet fuer schuettgut | |
| DE840024C (de) | Bodenbearbeitungsgeraet fuer Weinberge mit einem auslenkbaren Schar | |
| WO2007140874A1 (de) | Landwirtschaftliches in den boden eingreifendes scharwerkzeug | |
| EP0217387B1 (de) | Schar für eine Sämaschine | |
| DE2628798B2 (de) | Anbauvorrichtung für Schleuderdüngerstreuer | |
| DE7219816U (de) | Säschar für die Bandsaat | |
| DE2111528A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Saatgut | |
| DE10010347A1 (de) | Vorrichtung zum Ausbringen von Gut auf landwirtschaftliche Flächen | |
| DE1924631C3 (de) | Streugerät | |
| DE4104685C1 (de) | ||
| DE1582066A1 (de) | Kunstduengerstreuer | |
| DE202018104133U1 (de) | Vorrichtung zum Einbringen einer Flüssigkeit in einen Boden | |
| DE1459780C (de) | Streugerät | |
| EP0199113A2 (de) | Zusatzpflugkörper für Drehpflüge | |
| DE4206301A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regelung der streubreite einer schleuderstreumaschine fuer koernige erzeugnisse auf einen bestimmten wert |