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DE1456775C - Fahrbarer Schaufellader mit Ladeschwin - Google Patents

Fahrbarer Schaufellader mit Ladeschwin

Info

Publication number
DE1456775C
DE1456775C DE19661456775 DE1456775A DE1456775C DE 1456775 C DE1456775 C DE 1456775C DE 19661456775 DE19661456775 DE 19661456775 DE 1456775 A DE1456775 A DE 1456775A DE 1456775 C DE1456775 C DE 1456775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
cylinder
arms
hollow body
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661456775
Other languages
English (en)
Other versions
DE1456775A1 (de
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE1456775A1 publication Critical patent/DE1456775A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1456775C publication Critical patent/DE1456775C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Schaufellader mit einer Ladeschwinge, deren Hubarme einerseits am Fahrgestell angelenkt und im rückwärtigen Bereich mit die Hubarme nach unten wesentlich verbreiternden Seitenteilen versehen sind, während die Hubarme andererseits gelenkig eine Schaufel tragen, an der oberhalb der Anlenkachse Kippgestänge angreifen, die aus an den Hubarmen gelagerten zweiarmigen Hebeln, Verbindungslenkern und Kippzylindern bestehen, die in der gleichen Vertikalebene wie die an den Hubarmen angreifenden, etwa waagerecht verlaufenden Hubzylinder' angeordnet sind, die am Schaufellader abgedeckt untergebracht sind.
Bei dem fahrbaren Schaufellader nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 902 472 sind die Hubzylinder am Fahrgestell und an den Hubarmen so angelenkt, daß sie im wesentlichen senkrecht stehen und den Kippzylinder wenigstens bei angehobenen Hubarmen kreuzen. Dadurch wird es nicht möglich, die Kippzylinder mit dem zugehörigen Kippgestänge in der gleichen lotrechten Ebene anzuordnen wie die Hubarme. Durch diese seitliche Versetzung der Teile ergeben sich erhebliche Reaktionskräfte, die zu starken Beanspruchungen und Verschleißbelastungen, insbesondere im Bereich der Gelenke, führen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es aus der USA.-Patentschrift 3 076 571 bekannt, das Kipp-60 gestänge und die Hubzylinder jeweils in gemeinsamen senkrechten Ebenen anzuordnen, so daß die obengenannten Reaktionskräfte nicht auftreten. Bei diesem bekannten fahrbaren Schaufellader ist jeder Hubzylinder mit seiner Kolbenstange am Fahrgestell und mit seinem Zylinder an den nach unten verbreiterten Seitenteilen der Hubanne angelenkt. Die unteren Enden der zweiarmigen Hebel des Kippgestänges sind über Lenker ebenfalls mit dem Fahrgestell verbunden, während'zwischen dem oberen Ende des zweiarmigen Hebels und der Schaufel die Kippzylinder angeordnet sind.
Ferner ist ein Schaufellader bekanntgeworden, bei dem die geschützt in einem kastenförmigen Hohlkörper des Fahrgestells etwa waagerecht gelagerten Hubzylinder mit den Kolbenstangen an nach unten stehenden Seitenteilen der Hubarme angreifen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Schaufellader der eingangs näher bezeichneten Gattung so weiterzubilden, daß einerseits die Anordnung der Kippgestänge und der Hubzylinder in einer vertikalen Ebene erhalten bleibt und gleichzeitig die Kippzylinder und Hubzylinder mit den zugehörigen Kolbenstangen gegen Einwirkung von äußeren Einflüssen weitgehend geschützt angeordnet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kolbenstange jedes in einem kastenförmigen Hohlkörper des Fahrgestells gelagerten Hubzylinders am unteren Ende der Seitenteile des Hubarmes angreift, die zwischen sich den Kippzylinder aufnehmen, der über dem Hubzylinder liegend mit seinem rückwärtigen Ende ebenfalls im Hohlkörper gelagert ist und mit seiner Kolbenstange an dem nach unten weisenden Arm des zweiarmigen Kippgestängehebels ansetzt.
Bei dieser Anordnung ist dieser Hubzylinder in jeder Stellung der Hubarme vollständig geschützt in dem kastenförmigen Hohlkörper des Fahrgestells aufgenommen, wobei auch die Kolbenstange im ausgefahrenen Zustand noch weitgehend innerhalb dieses kastenförmigen Hohlkörpers zu liegen kommt. Der über den kastenförmigen Hohlkörper hinausragende Teil der ausgefahrenen Kolbenstangen der Hubzylinder wird, zumindest nach oben hin, durch die nach unten verbreiterten Seitenteile der Hubarme geschützt aufgenommen. Oberhalb der ausgefahrenen Kolbenstangen des Hubzylinders liegt bei angehobe nen Hubarmen jeweils der Kippzylinder, und zwar vollständig aufgenommen, zwischen den herabgezogenen Seitenteilen der Hubarme, so daß auch der Kippzylinder gegen Einwirkungen von außen weitgehend geschützt ist. Im ausgefahrenen Zustand der Kippzylinder liegen die Kolbenstangen der Kippzylinder unterhalb der Hubarme und wenigstens teilweise geschützt durch die nach unten ragenden Arme der zweiarmigen Hebel des Kippgestänges, so daß auch im ausgefahrenen Zustand die Kolbenstangen der Kippzylinder insbesondere nach oben geschützt sind. Da in keiner Stellung der Hubarme und der Schaufel die einander zugeordneten Kippzylinder und Hubzylinder einander kreuzen oder überschneiden, können die Hubzylinder und die Kippzylinder mit dem zugehörigen Kippgestänge jeweils in der gleichen vertikalen Ebene angeordnet sein, so daß eine Versetzung der Gelenke quer zur Arbeitsebene der Hubarme nicht vorliegt und die Gelenke und zugehörigen Teile vor der Einwirkung von Quermomenten geschützt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des neuen fahrbaren Schaufelladers.
F i g. 2 eine Vorderansicht des Schaufelladers nach F i g. I bei angehobener Schaufel und
F i g. 3 und 4 die Ladeschwinge des Schaufelladers
3 4
nach F i g. 1 und 2 in Seitenansicht bei verschiedenen lenkig angreift. Das Kippgestängehebelpaar 15 kann
Stellungen der Schaufel. sich ber eingefahrenem Kippzylinder 13 an einem An-
In den Zeichnungen ist ein Schaufellader mit einer schlag 20 am Hubarm 4 anlegen.
Ladeschwinge gezeigt, die zwei Hubarme und zwei Wie ein Blick auf Fig. 2 zeigt, liegen alle Gelenk-Kippgestänge für die Schaufel aufweist, welche je- 5 stellen des Kippgestänges und der Hub- und Kippweils gleich ausgebildet und beiderseits des Fahr- zylinder zwischen Fahrgestell 1 und Schaufel 8 in gestells angeordnet sind, so daß sich die Beschrei- einer gemeinsamen vertikalen Ebene. Alle Kräfte bung auf einen Hubarm und ein Kippgestänge be- werden daher in dieser Ebene übertragen, so daß schränken kann. sich eine einfache Belastung der Gelenke ohne Quer-
Das Fahrgestell 1 weist auf jeder Seite einen durch 10 kräfte oder Quermomente ergibt.
etwa lotrechte Platten 2 und 3 gebildeten kasten- Gemäß F i g. 1 ist der Hubzylinder 10 im ab-
förmigen Hohlkörper auf. Jeder Hubarm 4 ist mittels gesenkten Zustand der Hubarme 4 vollständig in dem
einer Querachse 5 an dem Hohlkörper 2, 3 angelenkt kastenförmigen Hohlkörper 2, 3 aufgenommen, der
und weist im rückwärtigen Bereich den Hubarm nach Kippzylinder liegt gleichzeitig teilweise in dem kasten-
unten wesentlich verbreiternde Seitenteile 6 auf. An i5 förmigen Hohlkörper und teilweise zwischen den
seinem vorderen Ende ist an den Hubarm eine um nach unten verbreiterten Seitenteilen 6 der Hubarme,
die Querachse 7 schwenkbare Schaufel 8 angelenkt. Diese geschützte Lage der Zylinder wird auch, wie
Der. dem Hubarm zugeordnete Hubzylinder 10 ist die Fig. 3 und 4 zeigen, bei angehobenen Hubin dem kastenförmigen Hohlkörper 2, 3 um die Quer- armen 4 aufrechterhalten, da der Hubzylinder 10 in achse 9 schwenkbar gelagert, während seine Kolben- 20 dem kastenförmigen Hohlkörper verbleibt, während stange bei 11 am unteren Bereich der Seitenteile 6 der Kippzylinder 13 zwischen den Seitenteilen 6 aufdes Hubarms gelenkig angreift. genommen ist. Auch die ausgefahrenen Kolben-
Ein Kippzylinder 13 ist zwischen den herab- stangen der Zylinder sind, zumindest nach oben, gezogenen Seitenteilen 6 des Hubarmes 4, und zwar weitgehend geschützt, wobei die Kolbenstange des oberhalb der Angriffsstelle 11 der Kolbenstange des 25 Hubzylinders 10 unter dem Kippzylinder zu liegen Hubzylinders 10, aufgenommen und mit seinem kommt, während die ausgefahrene Kolbenstange des rückwärtigen Ende im kastenförmigen Hohlkörper Kippzylinders durch den darüberliegenden Hubarm bei 12 schwenkbar gelagert. Die Kolbenstange des und das zugehörige Kippgestängehebelpaar 15 nach Kippzylinders 13 greift bei 14 an dem nach unten oben abgedeckt ist. Damit ist die Gefahr, daß die weisenden Arm eines zweiarmigen, bei 16 am Hüb- 30 Zylinder durch herabstürzende Teile während des Bearm schwenkbar gelagerten Kippgestängehebelpaares triebes beschädigt werden, nahezu vollständig ausgelenkig an. Der nach oben weisende Arm dieses geschlossen. Gleichzeitig tritt auch eine wesentlich Hebels 15 ist mit einem Verbindungslenker 17 bei 18 geringere Verschmutzung der Kolbenstange während gelenkig verbunden, der bei 19 an der Schaufel 8 ge- des Arbeitens auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrbarer Schaufellader mit einer Ladeschvvinge, deren Hubarme einerseits am Fahrgestell angelenkt und im rückwärtigen Bereich mit die Hubarme nach unten wesentlich verbreiternden Seitenteilen versehen sind, während die Hubarme andererseits gelenkig eine Schaufel tragen, an der oberhalb der Anlenkachse Kippgestänge angreifen, die aus an ;"den Hubarmen gelagerten zweiarmigen Hebeln, Verbindungslenkern und Kippzylindern bestehen, die in der gleichen Vertikalebene wie die an den Hubarmen angreifenden, etwa waagerecht verlaufenden Hubzylinder angeordnet sind, die am Schaufellader abgedeckt untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange jedes in einem kastenförmigen Hohlkörper (2,3) des Fahrgestells (1) gelagerten Hubzylinders (10) am unteren Ende der Seitenteile (6) des Hubarmes (4) angreift, die zwischen sich den Kippzylinder (13) aufnehmen, der über dem Hubzylinder liegend mit seinem rückwärtigen Ende ebenfalls im Hohlkörper gelagert ist und mit seiner Kolbenstange an dem nach unten weisenden Arm des zweiarmigen Kippgestängehebels (15) ansetzt.
DE19661456775 1965-11-11 1966-11-10 Fahrbarer Schaufellader mit Ladeschwin Expired DE1456775C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2497965 1965-11-11
IT2497965 1965-11-11
DEP0040772 1966-11-10

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1456775A1 DE1456775A1 (de) 1969-06-12
DE1456775C true DE1456775C (de) 1973-07-05

Family

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