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DE1456568C - Vorrichtung zum Gleichlegen von run den Verschlußdeckeln mit einseitig ring artig vorstehendem, beispielsweise nach außen gerolltem Randvorsprung - Google Patents

Vorrichtung zum Gleichlegen von run den Verschlußdeckeln mit einseitig ring artig vorstehendem, beispielsweise nach außen gerolltem Randvorsprung

Info

Publication number
DE1456568C
DE1456568C DE1456568C DE 1456568 C DE1456568 C DE 1456568C DE 1456568 C DE1456568 C DE 1456568C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
guide
cover
shaped
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Glanville Rugby Warwick Davies (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomas Hunter Ltd
Original Assignee
Thomas Hunter Ltd
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Gleichlegen von runden Verschlußdeckeln mit einseitig ringartig vorstehendem, beispielsweise nach außen gerolltem Randvorsprung, in welchen die mit beliebiger Seitenorientierung zwischen Führungen aufrecht stehend anrollenden Verschlußdeckel durch Schwerkraft längs beidseitigen Führungen von am Einlauf U-schienenförmiger und in Richtung des Auslaufes in ein rundrinnenartiges Profil übergehender Form geführt werden, welche sie allmählich unter Kippung im einen bzw. im entgegengesetzten Sinne um führungsparallele Achsen in horizontale, seitenmäßig gleichorientierte Lage bringen.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 564 143 beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung sind in dem U-schienenförmigen Führungsbereich in den Nutecken der in diesem Bereich die Führung bildenden U-Schiene Leisten angeordnet, die einerseits bewirken, daß die obere Dekkelkante der wegen ihres Randvorsprunges ohnehin ao bereits in schräger Hochkantlage anrollenden Deckel nicht ganz bis an die betreffende U-Schienenwange heranlaufen kann und andererseits wegen des gewählten Leistenabstandes der Deckelrandvorsprung auf der jeweils gegenüberliegenden Leiste läuft, so daß die Deckel in eine noch stärkere Kipplage geraten. An den U-schienenförmigen Führungsabschnitt schließt sich bei der bekannten Vorrichtung ein rundrinnenartiger Führungsabschnitt an, dessen Sohle tiefer liegt als die Sohle des U-schienenförmigen Führungsabschnittes. Die ablaufenden Deckel erleiden infolgedessen an der Übergangsstelle jeweils einen Stoß, welcher ihre weitere Kippung bewirkt, die außerdem noch durch den Umstand unterstützt wird, daß in dem rundrinnenförmigen Führungsabschnitt die Dekkelkanten keine scharf begrenzte Führung mehr haben. Der rundrinnenförmige Führungsabschnitt der bekannten Vorrichtung geht sodann wiederum in einen breiteren, U-schienenförmigen Führungsabschnitt über, in welchem die Deckel eine bereits der Horizontallage stark angenäherte Schräglage einnehmen und von welchem sie an ein Förderband abgegeben werden, auf welches sie sich sodann gleichgerichtet in horizontaler Lage auflegen.
Diese Bauart der bekannten Vorrichtung hat zur Folge, daß die darauf abrollenden Deckel insbesondere in dem ersten U-schienenförmigen Führungsabschnitt und in dem sich daran anschließenden rundrinnenförmigen Führungsabschnitt praktisch nahezu unabgestützt in labilem Gleichgewicht dahinrollen und infolgedessen bei Stauungen in dem zweiten U-schienenförmigen Führungsabschnitt ein »Entgleisen« der nachkommenden Deckel eintritt, wodurch die ganze Einrichtung unwirksam wird. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, daß die Eckleisten des ersten U-schienenförmigen Führungsabschnittes abstandsmäßig genau auf die Dekkelhöhe ausgerichtet sein müssen, so daß mit der bekannten Einrichtung nur Deckel ganz bestimmter Höhe gleichgelegt werden können.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, mit Vorrichtungen der. eingangs dargelegten Art Randvorsprungdeckel verschiedener Höhenabmessungen gleichlegen zu können und außerdem einen von etwaigen Stauungen am Auslaß unabhängigen gleichmäßigen und störungsfreien Deckeldurchsatz sicherzustellen.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung zum Gleichlegen von runden Verschlußdekkeln mit einseitig ringartig vorstehendem Rand vorsprung der eingangs dargelegten allgemeinen Bauart gemäß der Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet:
a) Am Einlauf sind in an sich bekannter Weise zwischen der einen und der anderen der beiden Wangen der U-schienenförmigen Führung und einem zwischen und parallel zu diesen Wangen verlaufenden Bodenlängsvorsprung der U-Schiene gebildete Rillen vorgesehen, deren innere Führungswangen in Richtung zum Auslauf hin fortschreitend weiter seitlich von der Führungsmitte weg nach außen abweichen.
b) Eine der beiden Rillen entspricht in Breite und Tiefe den Abmessungen des Randvorsprunges der gleichzulegenden Deckel plus einem gewissen Arbeitsspiel.
c) Die Rillen grenzen spätestens im Bereich des Übergangs des Führungsprofils von der U-Schienenform in die Rundrinnenform an die Deckel zunächst einseitig und dann beidseitig unten abstützende Längsführungselemente an bzw. gehen in solche über.
d) Es sind an sich bekannte, die Deckel in der Nähe des Einlaufes etwa in Deckelmittenhöhe beidseitig abstützende Längsführungselemente vorgesehen, die in Richtung zum Auslauf hin fortschreitend beidseitig nach außen hin zurücktreten und an der Stelle endigen,' an welcher die Deckel beidseitig von den erstgenannten Längsführungselementen von unten her unterstützt werden.
Aus der USA.-Patentschrift 1 053 634 ist bereits eine Vorrichtung zum Gleichlegen von Kronenkorkendeckeln bekannt, bei welcher an der Sohle einer in ihrem Querschnittsprofil genau dem jeweiligen Kipplagenumriß der gleichzulegenden Kronenkorken angepaßten Röhre ein zunächst schienenförmiger und sich dann zu einem etwa prismatischen und fortschreitend höher werdenden Kippkörper erweiternder Ablenkkörper angeordnet ist, welcher eine Kippung der durch die Röhre zunächst rollenden und dann gleitenden Kronenkorkendeckel in horizontale Lage derart bewirkt, daß danach ihre Konkavseite oben liegt. Diese bekannte Vorrichtung ist nur zum Gleichlegen von Kronenkorkendeckeln geeignet und hat wiederum zur Voraussetzung, daß sie hinsichtlich ihrer Abmessungen sehr genau auf die gleichzulegende Deckelart abgestimmt sein muß. Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren der jeweils sinnrichtigen Abzweigung der anrollenden Kronenkorken an dem die Abzweigstelle bestimmenden schienenförmigen Abschnitt des Ablenkkörpers ist die bei Kronenkorken im unverformten Zustand übliche kegelartig verlaufende Deckelrandgestalt, die den aufrecht stehend rollenden Kronenkorkendeckeln das Bestreben zum Kurvenlauf verleiht. Die Deckel neigen infolgedessen zum Aneinandervorbeilaufen, weshalb die Führungen sehr eng gehalten werden müssen und weshalb insbesondere auf Grund des Umstandes, daß in dem sich unmittelbar an den Kippkörper anschließenden Führungsabschnitt der Vorrichtung die Kronenkorkendeckel sich übereinanderschieben können, schwer zu beseitigende Verstopfungen auftreten können. Die seit etwa einem halben
Jahrhundert bekannte Einrichtung hat dem Fachmann keine Anregung gegeben, zum Gleichlegen von mindestens ebenso lange bekannten Runddeckeln mit nach außen gerolltem Rand zwei Rillenführungen im Sinne der erfindungsgemäßen Einrichtung anzuwenden und dabei durch Auseinanderführen der die Dekkelränder führenden Rillen eine zwangläufige sinnrichtige Weiterführung der Deckel an der Abzweigstelle zu erzielen.
Aus der USA.-Patentschrift 3 029 918 ist eine Vorrichtung zum Gleichlegen von Runddeckeln ohne Randvorsprung bekanntgeworden, bei welcher ebenfalls von dem Prinzip einer Führungsnutverzweigung Gebrauch gemacht wird. Bei dieser bekannten Gleichlegevorrichtung sind am Einlauf zwischen der einen und der anderen der beiden Wangen der U-schienenförmigen Führungen und einem zwischen und parallel zu diesen Wangen verlaufenden Bodenlängsvorsprung der U-Schiene gebildete Vertiefungen als Rillen vorgesehen, deren innere Führungswangen in Richtung zum Auslauf hin fortschreitend weiter seitlich von der Führungsmitte weg nach außen abweichen. Die Breite dieser Rillen ist gleich der Höhe der gleichzulegenden Deckel plus einem gewissen Arbeitsspiel. Damit diese Vertiefungen die angestrebte Gleichlegewirkung ausüben können, sind ihnen Vorrichtungen vorgeschaltet, die ein richtiges Einlaufen der Deckel jeweils in die eine oder in die andere Rille bewirken, je nachdem, ob die Deckelöffnung der aufrecht ankommenden Deckel nach der einen oder nach der anderen Seite weist. Zu diesem Zweck dient entweder ein um eine vertikale Achse drehbares, die Deckelfläche abtastendes Sternrad, oder es werden sich an die Deckel beiderseits anlegende, federnd gelagerte, um vertikale Achsen drehbare Führungsroilen vorgesehen, oder es werden auf die Deckel einwirkende Leitmagnete angewendet. Die erstgenannten beiden Anordnungen sind zur Handhabung der heute allgemein bevorzugten, sehr weichen und sehr dünnen Aluminiumdeckel ungeeignet, da diese durch das Sternrad bzw. durch die federnden Rollen beschädigt würden, und die letztgenannte Anordnung eignet sich nur zur Einwirkung auf Deckel aus magnetischem Material. Aus der gleichen USA.-Patentschrift geht hervor, daß es bekannt ist, die aufrecht anrollenden Deckel in der Nähe des Einlaufes etwa in Mittenhöhe beidseitig durch Längsführungselemente abzustützen. Im übrigen gibt diese Druckschrift dem Fachmann jedoch keine Lehre im Sinne der ernndungsgemäßen Lösung der oben dargelegten Aufgabe, wonach die Rillen dazu dienen, die Randvorsprünge der Deckel aufzunehmen und so automatisch die Deckel jeweils in die Rillen einzuführen, die eine sinnrichtige Kippung zum Zwecke des angestrebten Gleichlegens herbeiführen.
In der österreichischen Patentschrift 214 858 ist eine Vorrichtung zum Trennen von ineinandergeschachtelten Deckeln mit Randvorsprung beschrieben, bei weicher mit dem Randvorsprung der voneinander zu trennenden Deckel zusammenwirkende Schienen vorgesehen sind, längs welcher die Deckel entlangrollen und die auf Grund ihrer besonderen Form jeweils das Abtrennen eines Deckels von einem Stapel ineinandergeschachtelter Deckel bewirken. Diese Druckschrift gibt jedoch dem Fachmann keinerlei Lehre zur Losung der Aufgabe des Gleichlegens von aufrecht mit verschiedener Seitenorientierung ankommenden Deckeln mit Randvorsprung, da bei der darin beschriebenen Vorrichtung die Deckel auch wieder mit verschiedener Seitenorientierung abgegeben werden.
Die bekannten Anordnungen legen im übrigen auch in ihrer Gesamtheit dem Fachmann nicht die erfindungsgemäße Merkmalskombination zur Lösung der zugrunde gelegten Aufgabe nahe.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bringt gegenüber den bekannten Vorrichtungen einschlägiger Art den sehr erheblichen technischen Fortschritt, daß eine völlig sichere, einwandfreie Gleichlegewirkung unabhängig davon erzielt wird, ob der Deckeldurchsatz groß oder gering ist, daß weiter Deckel aus dem heute allgemein bevorzugten weichen und biegsamen Aluminiummaterial gehandhabt werden können, daß außerdem keine beweglichen Teile in der Vorrichtung vorhanden sind und schließlich die Konstruktion der Vorrichtung denkbar einfach und folglich auch billig ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit Rille und Vertiefung hat die den Randvorsprung der jeweils in entgegengesetzter Seitenorientierung ankommenden Deckel aufnehmende Vertiefung die Form einer im Querschnitt V-förmigen Rinne, deren eine Wange die genannte andere, vertikale U-Schienenwange bildet und deren andere Wange eine von der die genannte Rille begrenzenden Kante des Bodenlängsvorsprunges zu der genannten anderen, vertikalen U-Schienenwange hin abfallende, als Nutgrund dienende Schrägfläche bildet.
Diese letztgenannte Anordnung ist insbesondere dann besonders zweckmäßig, wenn die Deckel aus sehr dünnem und leicht biegsamem Material gefertigt sind und folglich die Abmessungen der Deckel nicht in engen Toleranzen gehalten werden können.
Die Erfindung wird nunmehr nachstehend unter Bezug auf die Zeichnungen an Hand einiger Ausführungsbeispiele in ihren Einzelheiten beschrieben. In den Zeichnungen stellt dar
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gleichlegevorrichtung,
F i g. 2 eine Aufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Gleichlegevorrichtung,
Fig. 3 bis 11 Querschnitte jeweils längs der Ebenen A-A, B-B, C-C, D-D, E-E, F-F, G-G, H-H und /-/ in F i g. 1 und
Fig. 12 bis 18 Querschnitte durch eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung, die jedoch wiederum den Querschnittsebenen A-A, B-B, C-C. D-D, E-E, F-F und G-G der Ausführungsform gemäß F i g. 1 der Zeichnungen entsprechen.
Zunächst wird die in den Fig. 1 bis 11 der Zeichnungen dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gleichlegevorrichtung beschrieben. Diese Vorrichtung weist einen ersten Förderabschnitt auf, der in den F i g. 1 und 2 der Zeichnungen links erscheint. In diesem Förderabschnitt wird ein Gefäßdeckel 1. dessen Deckelrand an seiner Unterkante nach außen gerollt bzw. mit einem Randwulst2 versehen ist, indem or beispielsweise unter Wirkung seiner Eigenschwere längs der Vorrichtung rollt, zwischen übereinanderliegenden, einander zugekehrten U-Schicncn 3 und 4 geführt. Der Deckelrandwulst 2, der an der axial äußersten Kante des Deckelrandes liegt, stellt ein Asymmetrieelement dar, welches bei
der hier zu beschreibenden Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dazu benutzt wird, zwischen Deckeln zu unterscheiden, die sich mit nach verschiedenen Seiten weisenden Oberflächen in der Vorrichtung vorwärts bewegen. Zu diesem Zweck ist in der U-Schiene 4 eine Sortiereinrichtung angeordnet, die im wesentlichen aus einem Führungsschienenpaar 5, 6 besteht, welches in der U-Schienen-Nutmitte angeordnet ist. Dieses Schienenpaar berührt den Bereich des Deckelrandes, der sich unmittelbar neben dem Randwulst 2 befindet, wobei dieser Bereich entweder rechts oder links liegen kann, je nachdem, ob der betreffende Deckel nach rechts oder links ausgerichtet ist. Dieser Förderabschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist aus F i g. 4 ersichtlich. Wie F i g. 5 zeigt, laufen die beiden Schienen 5 und 6 mit fortschreitendem Förderweg auseinander und bilden so zwei getrennte Führungen. Die Führung 5 dient dazu, wie F i g. 5 zeigt, den in voll ausgezogenen Linien gezeichneten Deckel im Uhrzeigersinn zu kippen, während die Führung 6 dazu dient, einen in entgegengesetztem Sinn ausgerichteten Deckel, der in F i g. 5 in strichpunktierten Linien gezeichnet ist, entgegen dem Uhrzeigersinn zu kippen. Wie nacheinander aus den F i g. 6 bis 11 ersichtlich ist, enden diese Führungen 5 und 6 in einem weiter vorgeschrittenen Abschnitt des Förderweges, und die nunmehr unter ihrem Eigengewicht kippenden Deckel werden in dieser sich über etwa 90° erstreckenden Kippbewegung durch Längsführungselemente 7 und 10 bzw. 8 und 9 je nach ihrem jeweiligen Kippsinn unterstützt. Eine Mittelschiene 11 stellt sicher, daß die aus irgendwelchen Gründen nicht kippenden Deckel umgestoßen werden, so daß auch sie die Kippbewegung durchmachen.
Die mit den Führungsschienen 5, 6 ausgerüstete Gleichlege-Vorrichtung unterscheidet also zwischen Deckeln, die oberflächenmäßig in dem einen Sinn ausgerichtet sind und solchen, die oberflächenmäßig im entgegengesetzten Sinn ausgerichtet sind. Im Zuge fortschreitenden Förderweges dienen die Führungsmittel dazu, die nacheinander über sie hinweglaufenden bzw. hinweggleitenden Deckel so lange zu kippen, bis dieselben stark genug geneigt sind, um nunmehr auf Grund ihres Eigengewichtes auf die jetzt voneinander entfernt liegenden Stützschienen 7, 8, 9, 10 zu fallen, wobei sie gleichzeitig — unter Begrenzung ihrer Seitenbeweglichkeit durch eine zu einem rundrinnenartigen Profil gebogene Seitenwand 9 a — in die gleiche Lage gebracht werden.
Die Gleichlegevorrichtung ist in den F i g. 1 und 2 in ungefähr horizontaler Lage dargestellt. In Wirklichkeit neigt sich der Weg der Förderbahn in zunehmendem Maße, und zwar in einem Winkelbereich von beispielsweise etwa 15 bis 30°. so daß die zu fördernden Gefäßdecke! unter der Wirkung ihrer eigenen Schwerkraft die Förderbahn entlangrollen bzw. entlanggleiten und gleichzeitig unter der Wirkung ihrer eigenen Schwerkraft in eine mit ihrer offenen Seite nach aufwärts weisende Lage kippen.
Bei der in den Fig. 12 bis 18 dargestellten Ausführungsform einer Gleichlegevorrichtung nach der Erfindung sind die Führungsschienen 5 und 6 durch eine profilierte Führungsschiene 21 ersetzt. In dem in Fig. 12 der Zeichnungen dargestellten Förder-Streckenabschnitt weist diese Führungsschiene 21 eine Rille 22 auf. die mit ihrer innenwand in gleicher Weise wirksam ist wie die zuvor mit Bezu<j auf die Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 1 bis 11 beschriebene Einzelschiene5. Neben dieser Rille befindet sich jedoch bei der jetzt zu beschreibenden Ausführungsform eine nach der von der Rille 22 abgewandten Seite des Führungsweges abfallende Schrägfläche der Rille 23, deren Neigungstiefe ungefähr dem Maß entspricht, um welches der Randwulst 2 über den Deckelrand der zu fördernden Deckel 1 übersteht. Durch beiderseits an die Profilschiene 21 angesetzte U-Schienenwangen 24 wird oberhalb der Führungsschiene 21 wiederum eine U-schienenförmige Gesamtführung gebildet. Aus F i g. 12 ist weiter ersichtlich, daß die obere U-Schiene 3 der zuvor mit Bezug auf die F i g. 1 bis 11 beschriebenen Ausführungsform bei der nunmehr zu beschreibenden Ausführungsform durch eine sich bereits in den obersten Förderstreckenbereich verlängernde Fortsetzung der Mittelschiene 11 ersetzt ist.
Aus Fig. 13 ist ersichtlich, daß sich der U-förmige Querschnitt der Rille 23 allmählich zu einer bogenförmig begrenzten Rille verändert und daß die seitliche U-Schienenwange 24 in diesem Abschnitt des Förderweges in Fortfall kommt. Dadurch kann der Randwulst 2 des gemäß der Darstellung in F i g. 13 nach rechts weisenden Deckelrandes allmählich längs der bogenförmig verlaufenden Wange 23 α nach unten und nach rechts rollen, während der Oberteil des betreffenden Deckels von der Führungsschiene 11 freikommt. In dieser Stellung ruht der betreffende Deckel einerseits auf der rechten, im Querschnitt bogenförmig gekrümmten Seitenwand 26 der Gleichlegevorrichtung und andererseits auf dem linken Längsführungselement 27. Die F i g. 14 zeigt, daß sich das Querschnittsprofil der Führungsschiene 21 mit fortschreitendem Förderweg weiter ändert und daß in diesem Förderwegabschnitt die Innenwand der Rille 22 durch eine geneigte Fläche ersetzt ist, was auch für die andere., zuvor bei 23 α bogenförmig verlaufende Führungsfläche gilt, so daß nunmehr die Führungsschiene 21 an ihrer Oberkante ein dachartiges Profil aufweist. In diesem Förderwegabschnitt ist nunmehr auch die linke U-Schienenwange 24 weggelassen. Beide Deckel ruhen also nunmehr einerseits auf den im Querschnitt bogenförmig gekrümmten Seitenwänden 26 und 28 der Förderstrecke und andererseits auf den ihnen jeweils zugeordneten Längsführungselementen 27 und 29.
Fig. 15 zeigt, daß sich diese Dachform der Führungsschiene 21 mit fortschreitendem Förderweg weiter erhöht und verbreitert und daß in diesem Förderabschnitt nunmehr die Mittelschiene 11 genau auf Mitte ausgerichtet ist.
Aus den Fig. 16 bis 18 der Zeichnungen ist ersichtlich, daß mit fortschreitendem Förderweg die Seitenwände 26, 28 weiter nach oben gezogen sind und die seitlichen Längsführungselemente 27 und 29 in Fortfall kommen. Dafür weist nunmehr die profilierte mittlere Führungsschiene 21 sowohl eine mittlere Führungskante 30 als auch zwei seitliche Längsführungselemente 31 auf, deren gegenseitiger Abstand sich mit fortschreitendem Förderweg ebenso vergrößert wie auch deren Höhenlage mit fortschreitendem Förderweg mit Bezug auf die mittlere Führungskante 30 fortschreitend zunimmt, so daß die sich auf diesen Führungskanten abstützenden Deckel allmählich um die Führungskante 30 herum in horizontale Lage gekippt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Gleichlegen von runden Verschlußdeckeln mit einseitig ringartig vorstehendem, beispielsweise nach außen gerolltem Randvorsprung, in welcher die mit beliebiger Seitenorientierung zwischen Führungen aufrecht stehend anrollenden Verschlußdeckel durch Schwerkraft längs beidseitigen Führungen von am Einlauf U-schienenförmiger und in Richtung des Auslaufes in ein rundrinnenartiges Profil übergehender Form geführt werden, welche sie allmählich unter Kippung im einen bzw. im entgegengesetzten Sinn um führungsparallele Achsen in horizontale, seitenmäßig gleichorientierte Lage bringen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Am Einlauf sind in an sich bekannter Weise zwischen der einen und der anderen der beiden Wangen der U-schienenförmigen Führung (4 bzw. 24) und einem zwischen und parallel zu diesen Wangen verlaufenden Bodenlängsvorsprung (Führungsschiene 5, 6 bzw. 21) der U-Schiene gebildete Rillen (z. B. 22, 23) vorgesehen, deren innere Führungswangen in Richtung zum Auslauf hin fortschreitend weiter seitlich von der Führungsmitte weg nach außen abweichen.
b) Eine der beiden Rillen (z.B. 22, 23) entspricht in Breite und Tiefe den Abmessungen des Randvorsprunges der gleichzulegenden Deckel plus einem gewissen Arbeitsspiel.
c) Die Rillen (22, 23) grenzen spätestens im Bereich des Überganges des Führungsprofils von der U-Schienenform in die Rundrinnenform (Seitenwände 9 α bzw. 26, 28) an die Deckel (1) zunächst einseitig und dann beidseitig an unten abstützende Längsführungselemente (7, 8) an (Fig. 1 bis 11) bzw. gehen in solche (31, 31) über (F i g. 12 bis 18).
d) Es sind an sich bekannte, die Deckel (1) in der Nähe des Einlaufes etwa in Deckelmittenhöhe beidseitig abstützende Längsführungselemente (9, 10 bzw. 27, 29) vorgesehen, die in Richtung zum Auslauf hin fortschreitend beidseitig nach außen hin zurücktreten und an der Stelle endigen, an welcher die Deckel beidseitig von den erst-
35 genannten Längsführungselementen (7, 8 bzw. 31) von unten her unterstützt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der U-schienenförmige Führungsbereich (4, 5, 6) sich in Richtung zum Auslaß hin allmählich verzweigt und von zwei U-förmigen Schienen (4, 5, 4) gebildet wird, deren Nuten die Rillen bilden und deren in der Nähe des Einlasses aneinander angrenzende U-Schenkel (5, 6) den Bodenlängsvorsprung bilden (Fig. 1 bis 11).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Randvorsprung (2) der jeweils in entgegengesetzter Seitenorientierung ankommenden Deckel (1) aufnehmende Vertiefung (Nutgrund 23) die Form einer im Querschnitt V-förmigen Rinne hat, deren eine Wange die genannte andere, vertikale U-Schienenwange (24) bildet und deren andere Wange eine von der die genannte Rille (22) begrenzenden Kante des Bodenlängsvorsprunges (21) zu der genannten anderen, vertikalen U-Schienenwange hin abfallende, als Nutgrund (23) dienende Schrägfläche bildet (Fig. 12 bis 18).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die von dem Bodenlängsvorsprung (21) gebildete seitliche Begrenzung der Rille (22) als auch die den Nutgrund (23) bildende Schrägfläche der V-förmigen Rinne jeweils in Richtung zum Auslaß hin fortschreitend in symmetrische Seitenflächen übergehen, die den in gleicher Richtung fortschreitend höher werdenden Bodenlängsvorsprung begrenzen, und daß dieser Bodenlängsvorsprung in Richtung zum Auslaß hin fortschreitend zunächst eine dachartig dreieckige (Fig. 14), eine trapezförmige (Fig. 15), dann eine etwa kreuzförmige (Fig. 16 und 17) und zuletzt eine T-förmige (Fig. 18) Querschnittsform annimmt, derart, daß die Endkanten (30, 31) der Kreuz- bzw. T-Schenkel die Längsführungselemente bilden, welche die Deckel (2) im Zuge ihrer Kippbewegung zunächst einseitig und dann beidseitig von unten her unterstützen (Fig. 12 bis 18).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine oberhalb der Längsführungselemente (9, 10 bzw. 27, 29) angeordnete, nach unten ragende Führungsschiene (11), deren Unterkante sich in Richtung zum Auslaß hin fortschreitend nach Maßgabe der fortschreitenden Deckelkippung in ihrer Höhenlage der Führungsmitte nähert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 1095Π/105

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