DE1454585C - Ventilatorjalousie - Google Patents
VentilatorjalousieInfo
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- DE1454585C DE1454585C DE1454585C DE 1454585 C DE1454585 C DE 1454585C DE 1454585 C DE1454585 C DE 1454585C
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung der Erfindung nach dem Hauptpatent 1 295 785. Dieses
Patent betrifft eine Ventilatorjalousie mit Lamellen, die, aus Flachmaterial hergestellt, um eine Achse
schwenken und oberhalb ihrer Achsen eine kleinere Anströmfläche mit einem zusätzlichen Gewicht besitzen,
während die unter den Achsen liegenden Anströmflächen größer sind und im Verhältnis ein
kleineres Gewicht aufweisen. Dabei ist vorgesehen, daß die dünne, aus Kunststoff hergestellte Lamelle
oberhalb der Achse eine Tasche aufweist, in die eine stabilisierende und beschwerende Metalleinlage eingeschoben
. wird, welche gleichzeitig die darunter liegende Achse festlegt, oder es kann auch der obere
Teil der Lamelle aus einem spezifisch schwereren Werkstoff bestehen als der untere Teil.
Die Ventilatorjalousie nach dem Hauptpatent hat den großen Vorteil, daß die einzelnen Lamellen nicht
nur leicht und gut schließen, sondern auch bereits bei
sehr kleinem Öffnungsdruck in eine nahezu horizontale Stellung ausschwenken. Die aus Kunststoff bestehenden
Lamellen können ohne großen Arbeitsund Materialaufwand rasch und billig hergestellt
werden. Dabei ist es zweckmäßig, jedoch nicht unbedingt erforderlich, im oberen Teil der Lamellen
Metallteile einzubringen.
Obwohl die Ventilatorjalousie nach dem Hauptpatent zufriedenstellend funktioniert, hat sie den
Nachteil, daß die einzelnen Lamellen bei voller Öffnung in Luftstromrichtung frei beweglich sind, so daß
infolge des unvermeidlichen Bewegungsspiels ein Klappern der Lamellen auftritt. Diese Geräuschbildung
kann bei zahlreichen Anwendungen stören.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Ventilatorjalousie zu schaffen, bei der das Bewegungsspiel der Lamellen begrenzt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Ventilatorjalousie nach dem Hauptpatent durch die Erfindung dadurch
gelöst, daß der Tragrahmen der Jalousie mit parallel zueinander angeordneten Anschlägen versehen ist,
auf welchen die oberen. Teile der Lamellen anliegen, wenn sie in ' Luftstromrichtung voll geöffnet sind.
Derartige Anschläge ermöglichen eine feste Anlage des Oberteils jeder einzelnen geöffneten Lamelle, so
daß ihre weitere Bewegung unterbunden wird. Damit ist insbesondere ein Flattern der Lamellen nicht mehr
möglich, was nach der bisherigen Ausführung stets mit einem Klappergeräusch verbunden war.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Anschläge durch elastische Auflagen geräuschdämmend
ausgebildet, beispielsweise durch Schaumstoffpolster u. dgl.
So ausgeführte Anschläge bilden ebenfalls eine feste Anlage für.die Oberteile der einzelnen geöffneten
Lamellen, jedoch ist zusätzlich ein allmähliches und daher leises Anlegen der einzelnen Lamellen an
die Anschläge gewährleistet. Der Betrieb der Ventilatorjalousie ist dadurch praktisch völlig
geräuschlos, denn der Öffnungsvorgang verläuft außerordentlich leise, und im geöffneten Zustand ist
keine Bewegung möglich.
Zweckmäßig ist es auch, daß die Achsen der Lamellen oberhalb der Anschläge an gegenüberliegenden
Innenkanten des Tragrahmens gelagert sind.
Durch das Vorziehen der Achsen an die Kanten des Tragrahmens erreicht man nämlich in einfacher
Weise ein dichtes Abschließen der Ventilatorjalousie in geschlossenem Zustand. Die einzelnen Lamellen
hängen dadurch senkrecht übereinander und einander überlappend an einer Außenfläche des Tragrahmens.
Zweckmäßig besitzen die oberen Teile der Lamellen eine Breite von nahezu der lichten Weite des
Tragrahmens, die unteren Teile jedoch eine über die Innenkanten des Tragrahmens hinausreichende
Breite.
Durch diese Maßnahmen wird der dichte Abschluß der Ventilatorjalousie in geschlossenem Zustand noch
ίο weiter verbessert. Die Verbreiterung der unteren Teile
sichert eine noch bessere Abdeckung der zugeklappten Lamellen vor der Außenfläche des Tragrahmens,
ohne daß dadurch die freie Beweglichkeit der oberen Teile zwischen den Stützen des Tragrahmens im geringsten
beeinträchtigt würde.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, in der
perspektivisch ein Ausschnitt aus einer erfindungsgemäß ausgebildeten Ventilatorjalousie dargestellt ist.
Man erkennt in der Figur einzelne Lamellen 1 aus Kunststoff, deren Drehachse 2 verhältnismäßig nahe
an den Oberkanten 3 liegen. Die Achsen 2 sind in nicht gezeichneten Lagern des Tragrahmens 30 gelagert.
Sie können daher um diese Achsen schwenken, wenn ein Luftstrom in Richtung 8 auf die einzelnen
Lamellen wirkt. Dabei kommen die oberen Teile 16 der einzelnen Lamellen 1 zur Anlage auf Anschlägen
20, die parallel zueinander an den Seitenleisten des Tragrahmens 30 angeordnet sind.
Aus der Figur ist auch ersichtlich, daß die oberen Teile 16 in ihrer Breite so bemessen sind, daß sie
zwischen die seitlichen Leisten des Tragrahmens 30 passen. Dagegen ist die Breite der unteren Teile 15
der einzelnen Lamellen 1 so groß, daß die lichte Weite des Tragrahmens überschritten ist und die
unteren Teile 15 der Lamellen 1 in geschlossenem Zustand außen am Tragrahmen 30 anliegen. Dadurch
ist einerseits ein besonders dichter Abschluß der Ventilatorjalousie gewährleistet, ohne daß andererseits
die freie Beweglichkeit der oberen Teile 16 der Lamellen behindert würde.
Die Figur zeigt weiterhin eine Befestigungsmöglichkeit für den Tragrahmen 30. Dabei sind beispielsweise
metallische Buchsen 25 fest mit dem Tragrahmen verbunden, durch welche Schrauben oder Nägel hindurchgeführt
werden können.
Als Anwendung der Erfindung sind alle Möglichkeiten zu bezeichnen, durch Anordnung von Anschlägen
auf den Tragrahmen und durch geeignete Formung der Lamellen eine geräuschfrei arbeitende
Ventilatorjalousie zu schaffen, welche dicht schließt, leicht und billig herzustellen ist und bequem montiert
werden kann.
Claims (4)
1. Ventilatorjalousie mit Lamellen, die, aus Flachmaterial hergestellt, um jeweils eine Achse
schwenken und oberhalb der Achse eine kleinere Anströmfläche mit einem zusätzlichen Gewicht
besitzen, während die unter der Achse liegende Anströmfläche größer ist und im Verhältnis ein
kleineres Gewicht aufweist, wobei die dünnen, aus Kunststoff hergestellten Lamellen oberhalb
ihrer Achsen eine Tasche aufweisen, in die eine stabilisierende und beschwerende Metalleinlage
eingeschoben ist, welche gleichzeitig die darunter liegende Achse festlegt, oder wobei der obere
Teil der Lamellen aus einem spezifisch schwereren Werkstoff besteht als der untere Teil nach Patent
1295 785, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (30) mit parallel zueinander
angeordneten Anschlägen (20) versehen ist, auf welchen die oberen Teile (16) der Lamellen (1)
anliegen, wenn sie in Luftstromrichtung voll geöffnet sind.
2. Ventilatorjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (20) durch
elastische Auflagen geräuschdämmend ausgebildet sind.
3. Ventilatorjalousie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (2) der
Lamellen (1) oberhalb der Anschläge (20) an gegenüberliegenden Innenkanten des Tragrahmens
(30) gelagert sind.
4. Ventilatorjalousie nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Teile
(16) der Lamellen (1) eine Breite von nahezu der lichten Weite des Tragrahmens (30), die unteren
Teile (15) jedoch eine über die Innenkanten des Tragrahmens (30) hinausreichende Breite besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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