DE1454462C - Selbsttätige Steuerung eines Saugzug oder eines Unterwindventilators an Heizkes sein - Google Patents
Selbsttätige Steuerung eines Saugzug oder eines Unterwindventilators an Heizkes seinInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Steuerung eines Saugzug- oder Unterwindventilators
an Heizkesseln für feste Brennstoffe, deren Abgasoder Frischluftklappen durch einen Stellmotor angetrieben
werden.
Es ist bekannt, Kessel mit einem Hilfssaugzug oder einem Unterwindgebläse auszurüsten, die bei ungenügendem
Schornsteinzug oder bei einer bestimmten Kesselbelastung eingeschaltet werden. Außerdem
ist es zur Erzeugung konstanter Zugverhältnisse be- ίο
kannt, den Unterwindventilator eines Heizkessels selbsttätig zu steuern, wobei die Rauchgasklappen
von einem Stellmotor angetrieben werden und der Stellmotor seine Schaltimpulse über einen Regler von
einem im Vorlauf angeordneten Thermostaten erhält und der Ventilator in dem Reglerstromkreis liegt.
Ferner ist auch eine Steuerung des Unterwindventilators in Abhängigkeit von einem Vorlaufthermostaten
und einem Abgasthermostat bekannt. Der Abgasthermostat bewirkt, daß der Unterwindventilator mit
einer etwa 15%igen Luftleistung läuft, wenn eine bestimmte Abgastemperatur unterschritten wird.
Schließlich ist eine Regelung des Heizkessels in Abhängigkeit von der Außentemperatur bekannt. Dabei
wird die Stellung der Zugluftklappe des Heizkesseis und damit die Kesselwassertemperatur verändert.
Vorteilhafter ist es aber, wie an sich bekannt, die Wärmebedarfsschwankungen nicht durch eine Veränderung
der Kesselwassertemperatur, sondern durch eine Beimischung von kälterem Rücklaufwasser zum
Vorlaufwasser auszugleichen.
Diese Beimischung ist einfacher und genauer durchzuführen als die Regelung der Kesselwassertemperatur.
Außerdem bedingen variable Kesseltemperaturen eine unregelmäßige Verbrennung, die
wiederum eine schlechte Schlackenbildung und in geringem Maß einen erhöhten Brennstoffverbrauch mit
sich bringen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steuerung der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, die mit einfachen Mitteln die an sich bekannte Konstanthaltung der Kesselwassertemperatur
ermöglicht, wobei der schwankende Wärmebedarf durch die an sich bekannte Beimischregelung berücksichtigt
wird. Diese Aufgabe soll dadurch gelöst werden, . daß ein Kesselvorlaufthermostat über einen
Schaltschütz den Stromkreis des Ventilators schließt und daß ein zweiter Kesselvorlaufthermostat über
einen Regler den Stellmotor der Abgas- oder Frischluftklappe betätigt, welche über einen Schalter den
Stromkreis des Ventilators unterbrechen kann.
Die Erfindung ist eine Kombination von an sich nichterfinderischen Merkmalen.
Wird die Vorlauftemperatur oder der Dampfdruck um ein bestimmtes Maß unterschritten, so ist dies ein
Zeichen dafür, daß die durch den natürlichen Schornsteinzug erreichbare Kesselleistung nicht mehr ausreicht,
um den Wärmebedarf zu decken. In diesem Moment wird der Saugzugventilator über die Kesselvorlauftemperatur
eingeschaltet, die einen einstellbaren Kesselvorlaufthermostaten beeinflußt und gegebenenfalls
über Verzögerungsrelais das Schaltschütz bedient, das den Stromkreis des Ventilators
schließt. Ist auf diese Weise der Wärmebedarf nach entsprechender Zeit gedeckt, so daß der natürliche
Schornsteinzug wieder ausreicht, dann schließen, gesteuert durch den Stellmotor, die Abgas- und/oder
Frischluftklappen. Erfindungsgemäß ist eine dieser Klappen mechanisch mit einem Schalter, der im
Stromkreis des Saugzugventilators liegt, gekuppelt, der bei einer den Verhältnissen entsprechend eingestellten
Klappenstellung, gegebenenfalls über ■ ein Verzögerungsrelais, den Stromkreis unterbricht. Somit
wird der Saugzugventilator nur im tatsächlichen Bedarfsfall ein- oder ausgeschaltet.
In der schematischen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist
ein Kesselvorlaufthermometer bezeichnet, der seine Impulse über den Regler 2 an den Stellmotor 3 gibt,
der die Abgas- 5 oder Frischluftklappe 4 bedient. Ebenfalls in der Kessel vorlauf leitung ist der Kesselvorlaufthermostat
6 angeordnet, der seine Impulse über Verzögerungsrelais 7, 11 dem Schaltschütz 8
mitteilt, von dem der Stromkreis des Saugzugventilators 9 geschlossen wird. In diesem Stromkreis ist ein
Schalter 10 angeordnet, der mechanisch entweder mit der Frischluft- 4 oder Abgasklappe 5 gekuppelt ist,
so daß bei entsprechender Einstellung der mechanischen Kupplung der Stromkreis des Saugzugventilators
9 über den Schalter 10 von der zugehörigen Frischluft- oder Abgasklappe unterbrochen wird.
Selbstverständlich kann diese Schaltung auch für Dampfkessel angewendet werden, wobei an Stelle des
Vorlaufthermostaten 6 ein Druckanzeigegerät od. dgl. verwendet wird.
Claims (2)
1. Selbsttätige Steuerung eines Saugzug- oder Unterwindventilators an Heizkesseln für feste
Brennstoffe, deren Abgas- oder Frischluftklappen durch einen Stellmotor angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kesselvorlaufthermostat
(6) über einen Schaltschütz (8) den Stromkreis des Ventilators (9) schließt und daß ein zweiter Kesselvorlaufthermostat (1) über
einen Regler (2) den Stellmotor (3) der Abgasoder Frischluftklappe (4, 5) betätigt, welche über
einen Schalter (10) den Stromkreis des Ventilators (9) unterbrechen kann.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Thermostaten (6) und
dem Schaltschütz (8) ein Verzögerungsrelais (7) angeordnet ist.
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