DE1452838C - Maschine zum Verbinden von Blechta fein durch Falzen - Google Patents
Maschine zum Verbinden von Blechta fein durch FalzenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrilTt eine Maschine zum Falzen zunächst um 90° umgebogen, und erst dann ermög-
des von einer Blechtafel senkrecht abgebogenen licht das Anheben der unterhalb der Blechtafeln
Randflansches um den Rand einer oder mehrerer gelegenen Auflageplatte das völlige Umlegen des
Blechtafeln, wobei das Vorfalzen und Falzzudrücken Randes. Dies führt zu einer regelmäßigen Falzlinie,
durch ein einziges Umlegewerkzeug erfolgt. 5 unabhängig von örtlichen Verschiedenheiten der
Eine bekannte Maschine zum Umbiegen und mechanischen Eigenschaften der Blechtafel.
Andrücken des von einem Blechteil senkrecht abge- Dagegen erfolgen bei der obenerwähnten FaIz-
bogenen Randflansches um den Rand eines zweiten maschine mit einem einzigen, an einem Hebel be-
Blcchteils, benötigt zum Umbördeln zwei Werkzeuge. festigten und einen Kreisbogen beschreibenden FaIz-
Das eine Werkzeug bewirkt bei seinem Senken io werkzeug die Vorgänge ■ des Umbiegens und des
zunächst ein ■ Einwärtsbiegen des Blechrandes um Umlegens des Randes der einen Blechtafel gleich-
45°, weicht dann gegen den Druck von Federn zeitig durch das gegen die Kante des Blechrandes
seitlich aus und gibt dem zweiten Werkzeug die drückende Falzwerkzeug. Dies ergibt eine ungleich-
Möglichkeit, die Kante um weitere 45° zu biegen und mäßige Eindrückung des Blechrandes, die gegebenen-
damit den Bördelvorgang zu vollenden. 15 falls zu seiner unerwünschten Vorformung und zu
Eine andere bekannte Umbördelungsmaschine Unregelmäßigkeiten der Falzlinie führen kann. Die
arbeitet gleichfalls mit zwei getrennten Werkzeugen, angemeldete Falzmaschine vermeidet diese Nachteile,
nämlich einem Hebel zum Vorfalzen und einem wie oben dargelegt worden ist.
Stempel zum Endpressen. Nachfolgend wird eine beispielsweise Ausführungs-
Ferner ist eine Maschine zum Falzen des senkrecht 20 form einer Maschine nach der Erfindung unter
abgebogenen Randfiansches einer ersten Blechtafel Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, und
mit dem abgestuften Randflansch einer zweiten zwar zeigt :
Blechtafel bekannt, bei der zuerst durch ein waage- Fig. ί eine Schnittansicht, welche die erfindungs-
reehl bewegliches Vorformwerkzeug der Randflansch gemäße Maschine in schematischer Weise darstellt,
der ersten Blechtafel in eine schräge Lage vorgefalzt 25 Fig. 2 eine Schnittansicht mit näheren Einzelhei-
iind dann durch ein lotrecht bewegliches Falzwerk- ten eines Teils der Maschine.
zeug der schrägliegcnde Randflansch auf den abge- Die schematisch in Fig. 1 dargestellte Maschine
stuften Randfiansch der zweiten Blechtafel umgelegt ermöglicht das Einfalzen von zwei gepreßten BIe-
wird. Es ist auch der Vorschlag bekannt, dieses Vor- clien 1 und 2 zwischen sich. Die beweglichen EIe-
fonnen und Falzen der Randflansche der zu verbin- 3° mente dieser Maschine sind an einem Gestell 3
denden Blechtafeln mittels nur eines einzigen Werk- angclenkt bzw. auf diesem gleitbar. Das schematisch
zeugs durchzuführen, das zuerst durch einen ersten als aus einem Stück bestehend dargestellte Gestell 3
Arbeitszylinder zur Ausführung des Vorformvorgan- kann aus so vielen Teilen bestehen, als zur Erleichte-
ges in horizontaler Richtung und sodann durch einen rung seiner Herstellung sowie der Anordnung der
zweiten Arbeitszylinder zur Ausführung des Falz- 35 beweglichen Organe notwendig ist.
Vorganges in vertikaler Richtung verschoben wird. · Den unteren Teil des Gestells 3 umgebend und.
Schließlich ist eine Maschine zum Zusammen- senkrecht gleitbar auf dem letzteren, mit Hilfe von
falzen der Ränder von zwei Blechtafeln bekannt, die GIcitführungen 4 angeordnet, ruht ein Steuerglied 5
mit einem einzigen Falzwerkzeug arbeitet, das an mittels Schultern auf dem beweglichen Organ 6 von
einem Hebel befestigt ist und sich bei der Falz- 4° Anhebevorrichtungen auf, von denen "eines bei 7
bewegung auf einem Kreisbogen bewegt. Dabei findet dargestellt ist.
eine Art von Walzen und kein freies Biegen des Das Steuerglied 5 weist mindestens zwei An-
Blechcs statt, was sich besonders beim Falzen runder schlage 8 und 9 an seiner Oberseite sowie Steuer-
Blechtafcln nachteilig auswirkt. Der gesamte Anpreß- flächen 10 auf, von denen nur eine dargestellt ist.
druck des Falzwerkzeugs muß von dem Lager des das 45 Mit ihrer Arbeitsfläche zur Innenseite der Maschine
Falzwerk/eug tragenden Hebels aufgenommen wer- gerichtet, sind Umlegewerkzeuge 11 und 12 in Form
den. Die Antriebsbewegung erfolgt.über Kniehebel von dicken Stahlbändern an Umlegewerkzeughaltern
und Verbindungsstaiigen, wodurch zahlreiche Lager- 13 und 14 angebracht, deren Zahl von der Zahl, dem
stellen notwendig werden, die ein schädliches Spiel Umriß und der Länge der umzulegenden Ränder ab-
verursachen. 5° hängt und die in waagerechter oder schräger Rich-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine lung auf dem Gestell gleitbar sind.
Maschine zum Falzen des von einer Blechtafel senk- Der auf der rechten Seite der Fig. 1 dargestellte
recht abgebogenen Randilansches um den Rand einer Umlegcwerkzcughalter 13 ist waagerecht gleitbar. An
oder mehrerer Blechtafeln zu schaffen, deren Aufbau der Maschine ist ein bzw. sind mehrere Halter für
und Antrieb besonders einfach sind und die nur wenig 55 eine geneigte Bewegungsrichtung vorgesehen, wie
Lagerstellen aufweist, die eine bequeme Justier- beispielsweise auf der linken Seite der Fi g. ί darge-
barkeit der verschiedenen Teile der Maschine ermög- stellt, wenn ein Teil des zu falzenden Randes der
liehen. · Bleche mit Bezug auf deren Hauptebene oder mit
Hierzu schlägt die Erfindung vor, daß bei der ein- Bezug auf die Richtung der anderen Teile des Randes
gangs beschriebenen Bauart einer Falzmaschine das 6o geneigt ist.
Umlcgewerkzeug im Maschinengestell geradlinig ver- Jede Steuerfläche wirkt mit einem Schwinghebel
schiebbar ist, und daß zum Falzzudrücken eine unter- zusammen, der am Gestell angelenkt ist und der auf
halb der .miteinander zu verbindenden Blechtafcln einen der Umlcgcwerkzeughaltcr wirkt. Ein solcher
gelegene Auflageplatte anhebbar ist, die die Rand- Schwinghebel 15 ist auf der rechten Seite der Fig. 1
flansche der BlechlafcJn gegen das Umlegewerkzcug 5 dargestellt. Dieser Schwinghebel ist bei 16 am
preßt. Gestell 3 schwenkbar, und das Ende seines unteren
Durch die geradlinige Verschiebung des Umlege- Armes 17 befindet sich im Weg des Hubes, der
Werkzeugs wird der Rand der einen Blechtafel Schräg- bzw. Steuerfläche des Kurvenelementes 10,
so daß i.l;is letztere bei seiner Anhebung den Arm 17
von der Maschine wegbewegt. Der obere Arm 18 des Schwinghebels wird in Richtung zur Innenseite gegen
einen Anschlag 19 angedrückt, der an der Außenfläche eines Umlegewerkzeughalters vorgesehen ist.
Auf dem Gestell 3 sind Riickführvorrichtungen, wie beispielsweise bei 20 gezeigt, angeordnet, welche
die Umlegewerkzeughalter nach Beendigung des Bearbeitungsvorganges von den Blechen wegbewegen.
Die- Maschine ist mit einer unteren Pressenplatte 21 und einer oberen Pressenplatte 22 ausgerüstet,
welche eine den miteinander zu vereinigenden Blechen 1 und 2 angepaßte Form haben, damit diese
während der Einfalzvorgänge in der erforderlichen Weise gehalten werden können. Die obere Platte 22
ist auf der Stange 23 eines Arbeitszylinders angeordnet, der seinerseits auf einem mit dem Gestell·3 fest
verbundenen Pressenholm 24 befestigt ist. Die untere Platte 21 ist im Inneren des Gestells gleitbar angeordnet
und weist Ränder 25 auf, welche Gegenhaltewerkzeuge bilden, auf deren Oberseite die Fläche
des Randes des unteren Bleches 1 auf einer Breite zur Auflage kommt, die mindestens derjenigen der Falzung
entspricht, und zwar mindestens an den Stellen, an denen die Einfalzung vorgenommen werden soll.
Auf ihrer Unterseite weist die untere Platte 21
mindestens zwei Anschläge 26, 27 auf, von denen jede dem Angriffspunkt der Gegenhaltekraft eines
entsprechenden Gegenhalte-Anhebehebels zugewandt ist. In Fig. 1 sind zwei Anhebehebel 28 und 29 dargestellt.
Sie sind am Gestell 3 durch Achsen 30 und 31 angelenkt, und ihr freies Ende 32 bzw. 33 befindet sich
in der Bahn des Hubes der entsprechenden Anschläge 8 und 9, die an dem Steuerglied 5 vorgesehen
sind. ·..■-
Ein Ausheber 34, dessen Form derjenigen des unteren Bleches 1 angepaßt ist, ist auf der Stange
eines senkrechten Arbeitszylinders 35 angeordnet, der sich durch einen für diesen Zweck in der unteren
Platte 21 vorgesehenen Durchlaß 36 erstreckt. Dieser Ausheber wirkt mit der unteren Platte zusammen, um
das Blech 1 zu halten, wenn sich dieses in einer geeigneten, in der unteren Platte vorgesehenen Ausnehmung
befindet, ermöglicht das Anheben der eingefalzten Bleche zur Entnahme aus der Maschine und
erleichtert infolge seiner Form das richtige Einlegen neuer zu falzender Bleche.
Außer mit den vorangehend beschriebenen Hauptvorrichtungen
ist die beispielsweise dargestellte Maschine noch mit zusätzlichen Organen ausgerüstet,
beispielsweise mit Führungsstangen oder -säulen 37 und 38 für die obere Platte und den Ausheber 34.
Außerdem weist die Maschine Regel- und Hubbegrenzungseinrichtungen
auf, die nachstehend näher beschrieben werden, sowie bauliche Einzelheiten, die
in F i g. 2 dargestellt sind, jedoch nur beispielsweise gezeigt sind und im Rahmen der Erfindung verschiedene
Abänderungen erfahren können.
Wie sich aus F i g. 2 ergibt, besitzt das Gestell einen Sockel 39, dessen Bodenplatte im Boden verankert
ist, einen Träger 40 für die Falz- und Einspann- oder Gegenhalteyorrichtungen, die Lagerungen 41 für die
Achse 30 den Anhebehebel 29, die Lagerungen 42
für die Achse der. Schwinghebel und Ständer, von denen nur einer bei 43 gezeigt ist, welche Teile miteinander
verschraubt sind.; Die Umlegewerkzeuge, die Anschläge und die Gleitführungen sind ebenfalls auf
ihren Halterungen durch Schrauben angebracht und befestigt. Die Kiirvenelemente 10 sind auf dem
Steuerglied 5 gleitbar angeordnet, das unterhalb der Kiirvenelemente einen waagerechten Flansch 44 aufweist.
Ein Gewindebolzen 45, dessen eines linde in das jeweilige Kurvenelement eingeschraubt ist und
dessen anderes Ende sich in dem Flansch abstützt, !Ermöglicht eine Regelung der Höhe der Kurvehelementc
mit Bezug auf des Steuerglied 5. Schrauben 46 ermöglichen die Feststellung der Kiirvenelemenle
ίο in der Stellung, die eine geeignete Winkelbewegung
der Schwinghebel ergibt.
Das untere Ende 17 dieser, Hebel liegt gegen die Schrägfläche 47 der Kiirvenelemente mittels einer
Rolle 48 an. Der Abstand zwischen dem oberen Ende 18 der Schwinghebel und den Umlegewerkzeugen
kann ebenfalls mit Hilfe eines Druckbolzens 49 geregelt werden, der gegen den Anschlag 19 anliegt und
dessen Gewindeschaft mehr oder weniger tief in das obere F.nde des Schwinghebels eingeschraubt und
festgestellt werden kann.
!F.in dem Druckbogen 49· im wesentlichen ähnlicher
Druckbolzen 50 ist in das freie Ende der Anhebehebel gegenüberliegend den Anschlägen 8 des Steuergliedes
5 eingeschraubt und ermöglicht die Regelung des Hubes des letzteren, von dem ab es auf die Anhebchcbel
wirkt.
Die Anhcbehebel ruhen auf dem Träger 40 mittels
eines regelbaren Anschlages 51 auf, der in die Anhebchebel eingeschraubt und in der gleichen Weise
wie die Druckbogen 49 und 50 ausgebildet ist. Dieser
regelbare Anschlag ermöglicht die Regelung der Höhe der unteren Platte 21 mit Bezug auf den Träger
40 und damit der Höhe der Ränder 25 der unteren Platte 21 mit Bezug auf die Unterseite der Umlegewerkzeuge.
Diese Regelung geschieht in Abhängigkeit von der Dicke der miteinander zu vereiniuenden
Bleche. .
Gleitführungen 52 gewährleisten die einwandfreie Bewegung der unteren Platte 21 .im Träger 40 und
verringern die Reibungserscheinungen.
Weitere Gleitführungen und Auflageflächen 53 gewährleisten
mit den Umlegewerkzeugen eine einwandfreie Führung der Umlegewerkzeughalter auf dem Träger 40. * ι.
Die Arbeitsweise der in Fig. 1 und 2 beispielsweise
dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist wie folgt: . >v
Wenn sich die Platte 22 in ihrer oberen Stellung und der Ausheber 34 in der in Fig. 1 mit gestrichclten
Linien dargestellten Stellung befinden, werden das Blech!', dessen umzulegende Ränder vorher nach
unten gebogen worden sind, und das Blech 2 auf dem Blech I aufliegend auf den Ausheber aufgelegt.
Sodann werden die Stangen der Arbeitszylinder 23
und 35 abgesenkt, bis die Bleche zwischen den Platten
21 und 22 so gehalten werden, daß sich die umzulegenden Ränder in der Höhe der Unterkante der
Umlegewerkzeuge 11 und 12 befinden. Wenn nun die Anhebevorrichtungen 7 betätigt werden, wird das
Steuerglied 5 mit seinen Kurveiielementen K) angehoben,
in dem die Schwinghebel 15 verscrnvenkt werden,
die Umlegewerkzeughalter.. 13'und 14 zu den Blechen vorbewegt werden, so daß die Werkzeuge 11
und 12 den Rand des Bleches Γ auf den des Bleches 2 umlegen.
Da das Steuerglied seinen Hub fortsetzt, werden durch dessen Anschläge 8 und 9 die Anhebehebel 28
und 29 angehoben, weiche mittels der Anschläge 26
und 27 die Ränder 25 der unteren Platte 21 gegen die
l'iilerseite des Bleehrandes drücken.
Der Rand des Bleches I, der auf denjenigen des Iileches 2 umgelegt worden ist. wird daher zwischen
den Rändern 25 der Platte und der Unterseite der Unilegewerkzeuge festgespannt. wodurch der Einfalzvorgang
abgeschlossen wird. Es genügt sodann, die Stangen 6 der Hebevorrichtungen 7 abzusenken
und die Rückstellvorrichtungen 20 zu betätigen, damit
das Steuerglied 5 abgesenkt wird und sich die I'mlegeweikzeughalter 13 und 1.4 von den Blechen
entfernen. Nach der Freigabe der Bleche können diese von dem Ausheber 34 angehoben und aus der
Maschine entnommen werden, nachdem die obere Platte vorher nach oben zurückgeführt worden ist.
Die erlindungsgemäUc Maschine ermöglicht die
rasche Vereinigung mehrerer Bleche durch Einfalzen der Ränder auf ihrem vollen Umfang.
lüii weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der
Leichtigkeit, mit welcher der Arbeitszyklus, ausgehend von der anfänglichen Betätigung eines Hand:
bedicnungsorgans. selbsttätig gemacht werden kann. Eine geringe Anzahl von elektrischen, hydraulischen
oder Druckliil'tsteuerorganen, wie Mikroschalter,
Ventile oder Verteiler, ermöglichen das Erreichen dieses Ziels. Die Druckbogen. Stangen oder Steuerhebel
werden für diesen Zweck, wie sich aus Fig. 1
ergibt, in der Hubbahn der verschiedenen beweglichen
Elemente oder der auf diesen Elementen vorgesehenen Steuerflächen angeordnet. .
Bei einer Maschine, die beispielsweise mit Druckluftarbeitszylindern ausgerüstet ist, sind der Arbeitszyklus
und die Wechselwirkung der Steuerorgane und der beweglichen Elemente wie folgt: Nachdem die
Bleche aufgelegt worden sind, bewirkt die Betätigung
eines nicht dargestellten Handbedienungsorgans die Abwärtsbewegung der Stangen der Druckluftzylinder
23 und 35 sowie das Einspannen des einen Bleches auf dem anderen zwischen der oberen Platte 22 und
der unteren Platte 21. Ein am oberen Teil der Stange des Druckluftzylinders 35 vorgesehenes Kurvenelement
betätigt ein Hubendeventil 54, welches die Stange des Druckluftzylinders 35 in ihrer unteren
Stellung hält. Nachdem die obere Platte 22 ihre tiefste Stellung erreicht hat. betätigt ein am oberen Teil der
Führungssäule 37 befindliches Kurvenelement ein Ventil 55. welches die Anhebung der Stange des
Druckluftzylinders 6 steuert. Das Steuerglied 5 wird sodann angehoben, und die Falzung und Einspannung
der Blechränder geschieht, wenn dieses Glied seine obere Stellung erreicht. In dieser Stellung betätigt es
ein Ventil 56. welches die Rückführung der Stange 6 des Druckluftzylinders 7 und das Arbeiten der Druckluflrückführungszylinder
20 für die Umlegewerkzeughaltcr bewirkt. In ihrer zurückgezogenen Stellung
betätigen die Halter ein Ventil 57. welches die Anhebung der Stangen der Druckluftzylinder 23 und 35.
steuert; Ein .am unteren Teil der Stange des Druckluftzylinders
35 vorgesehenes Kurvenelement betätigt zuerst ein Ventil 58, welches die Aufwärtsbewegung
der Stange bei einer gegebenen Höhe zum Stillstand bringt, worauf ein weiteres am unteren Teil der Führungssäule
37 vorgesehenes Kurvcnelement ein Ventil 59 betätigt, welches die Bewegung der Stange des ·
Drnckluftzylindcrs 23 in einer bestimmten Höhe zum Stillstand bringt, so daß die obere Platte 22 und der
Ausheber 34 in Absland voneinander gehalten werden, um die Entnahme der miteinander vereinigten
Bleche und das Einlegen neuer cinzufalzender Bleche zu ermöglichen. .
Claims (7)
1. Maschine zum Falzen des von einer Blechtafel senkrecht abgebogenen Randflansches um
den Rand einer oder mehrerer Blechtafeln, wobei das Vorfalzen und Falzzudrücken durch ein einziges
Umlegewcrkzeug erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Umlegewerkzeug (11, 12) im Maschinengestell (3) geradlinig verschiebbar ist und daß zum Falzzudrücken eine
unterhalb der miteinander zu verbindenden^, Blechtafeln (1, 2) gelegene Auflageplatte (21) anhebbar
ist, die die Randflansche der Blechtafeln gegen das Umlegewerkzeug (11, 12) preßt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell (3) mit
Rückführungsorganen, wie Arbeitszylindern (20), Federn und angelenkten Gegengewichten ausgerüstet
ist, welche die Rückführung des Umlegewerkzeughalters (13) bzw. der Umlegewerkzeughalter(13,
14) in ihre Ruhestellung ermöglichen.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch "gekennzeichnet,
daß das untere Ende eines Schwinghebels (15) eine Rolle (48) trägt, die an
der Steuerfläche eines verschiebbaren Kurvenelcmentes (10) anliegt, während der obere Arm
(18) des Schwinghebels (15) an einem Anschlag
(19) des Umlegewerkzeughalters (13) mittels eines Druckbolzens (49) anliegt, dessen Länge regel-. ,
bar ist und der in diesem Arm (18) eingeschraubt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch \gein
kennzeichnet, daß die Anhebehebel.(29) für die Auflageplatte (21) auf dem Gestell (3) mittels
eines in den Anhebehebel eingeschraubten Anschlages (51). .von regelbarer Länge auf ruhen.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das.das'verschiebbare Kurvenelement
(10) tragende Steuerglied (5), der Umlegewerkzeughalter (13) und die untere Auflageplatte
(21) auf dem Gestell (3) mittels Gleitführungen und geeigneten Auflageflächen gleitbar
sind. .. .-■■■,·
6. Maschine :iiach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausheber (34), durch den
die Bleche (1, 2) zwischen ihm und der oberen Pressenplatte (22) während der Einfalzvorgänge
gehalten und nach der Beendigung dieser Vorgänge aus der unteren Auflegeplatte (21) herausgehoben
werden können, an dem Ende der Stange einer Anhebevorrichtung (35) angeordnet ist, die'
sich durch einen in der unteren Platte (22) vorgesehenen Durchlaß (36) erstreckt.
7. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Huberide-Steuerorgane (54 bis 59), wie
Schalter, Ventile und Verteiler, die so angeordnet sind, daß sie nach jeder Arbeitsphase der Maschine
der Wirkung der oberen Platte (22), des: Aushebers (34), des Steuergliedes (5) und des Umlcgewcrkzeughalters
(13) bzw. der Umlegewerkzeughalter (13, 14) ausgesetzt sind, wobei die erwähnten Stcuerorgane je das Auslösen der folgenden
Arbcjtsphase bewirken und so angeordnet
sind, daß sie die Arbeitsweise der_ Maschine zumindest teilweise selbsttätig machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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