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DE1452775B - Schwenkbiegemaschine - Google Patents

Schwenkbiegemaschine

Info

Publication number
DE1452775B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheek
bending
hinge
sheet metal
bending machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Marsh, Walter Gamble, Detroit, Mich (V St A )

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Schwenkbiegemaschine für Bleche, bei welcher das Blech zwischen einer festen Unterwange und einer gegen die Unterwange spannbaren Oberwange eingeklemmt ist und durch Schwenkung einer Biegewange um eine in der Oberwange befestigte Biegeleiste gebogen wird, wobei die Biegewange mittels einer aus ineinandergreifenden Scharnierlappen bestehenden Scharniergelenkverbindung an der Unterwange befestigt ist.
Bekannte Vorrichtungen weisen in der Regel getrennte Gelenkteile auf, die an den Biegewangen angeschraubt sind. Abgesehen von den Schwierigkeiten, die eine präzise Anbringung der Gelenke an den Biegewangen bei der Herstellung der Maschine verursacht, wobei sich eine genaue Längsausrichtung in der Regel picht erreichen läßt, bereitet auch die Erzielung einer. genauen scharfen Bicgekanle Schwierigkeilen. Insbesondere die Maßnahmen, die zu einer genauen Ausfluchtung getroffen werden müssen, sind aufwendig und zeitraubend. Darüber hinaus läßt sich durch herkömmliche Scharnierkörper eine Beeinträchtigung des zu biegenden Bleches nicht vermeiden. Das Blech wird zwischen dem Wangenkörper und den Umfangslinicn der Scharnierkörper Verformungen ausgesetzt, die ein exaktes Umbiegen verhindern. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schwenkbiegemaschine verfügbar zu machen, bei der in wenig aufwendiger Weise eine exakte Biegelinie über die gesamte Länge der Biegekante gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Drehachse der Biegewange in an sich bekannlcr Weise unterhalb der Arbeitsfläche der Unlerwangc angeordnet ist, daß .vieh die Scharniergelenkverbindung über die gesamte Länge erstreckt und daß die Scharnierlappen mit Arbeitsflächen versehen sind, die in einer Lbene mit den Arbeitsflächen der Unterwange b/w. Biegewange liegen und ohne Unterbrechung in diese übergehen.
:.:■ Auf diese Art und Weise werden sämtliche Maßnahmen zur Erzielung einer Ausbuchtung-längs der Biegekantc überflüssig, da hierfür die Fluchtung des Gelenks selbstverantwortlich ist und durch das Übergehen der Arbeitsflächen der Scharnierlappen die Arbeitsflächen der entsprechenden Wangen ist eine zwangläufige Führung des Bleches während des Biegevorganges gewährleistet und andere Verformungen treten nicht auf, so daß eine einwandfrei saubere und fluchtende Biegekante ohne technische Hilfsmittel erzielt wird.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Schwenkbiegemaschine besteht darin, daß die beiden Wangen aus vorzugsweise gezogenen Profilen mit einseitig offenem Querschnitt, zweckmäßig O-Profilen, bestehen. --r/A.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Schwenkbiegemaschine in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Scharniergelenkverbindung der Schwenkbiegemaschine nach.Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilschnittansicht durch die Scharniergelenkverbindung der Schwenkbiegemaschine nach Fig. 1.
Die Schwenkbiegemaschine nach Fi g. 1 ruht auf zwei U-förmigen Schienen 10, 11, welche aus gezogenem Aluminium bestehen, und in Längsrichtung weist die Maschine in Abstand voneinander angeordnete C-förmige Glieder 13 auf, die auf den Schienen 10 und 11 befestigt sind. Jedes der Glieder 13 hat einen unteren Schenkel 14, der mittels Schrauben auf den Schienen 10, 11 befestigt ist, und einen oberen Schenkel 15, der sich über den unteren Schenkel 14 erstreckt.
Eine Unterwangclö in ,..Form einer gezogenen Aluminiumschiene mit U-Profil ist auf dem unteren Schenkel 14 befestigt, und eine Biegewange 17, ebenfalls . U-förmig, aus gezogenem Aluminium istscharnierartig an der Unterwange 16 angebracht.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Unterwange 16 und die Biegewange 17 mit Scharnierlappen 18 bzw. 19 versehen, die an den Längskanlen abwechselnd ineinandergreifend ausgebildet sind. Die Ausbildung ist derart, daß die Arbeitsflächen 18« bzw. 19 α der Scharnierlappen in einer Ebene mit den Arbeitsflächen der Unlerwange 16 und der Biegewangc 17 liegen und ohne Unterbrechung in diese übergehen. Die Scharnierlappen sind mit Bohrungen 20, 21 versehen, die beim Ziehen der Wangen 16, 17 gebildet werden und beim Ineinanderfügen der Scharnierlappen 18, 19 miteinander fluchten. Ein Scharnierzapfen 22 erstreckt sich durch die öffnungen 22,21 über die ganze Länge. Damit ist die Biegewange 17 längs einer genauen Achse an der Unterwange 16 angelcnkt.
Mit dem Stegleil 24 der Unterwange 16 arbeitet eine Widerlagerschicne 23 zusammen, die oberhalb der Unlerwange 16 so angeordnet ist, daß mit ihrer Hilfe ein Stück Blech gegen die Oberfläche des Slcgtcils24 gedruckt werden kann, wje, es Fig. 3 veranschaulicht. Die Widerlagerschicn.e23 besitzt eine scharfe, an dem Blech .V anliegende Kante 25 und eine von der Kante 25 wegführende Schrägfläche 26.
Ks ist eine Vorrichtung für das wahlweise Festklemmen der Widerlagerschicne 23 vorgesehen. Die Vorrichtung besieht aus einer Klemmplatte 27, auf welcher unterhalb der oberen Schenkel 15 der Glieder
13 liegende Keile 28 befestigt sind. Die Schiene 27 ist lose oberhalb der Widerlagerschiene angebracht und kann längs dieser bewegt werden. Dazu ist ein Hebel 29 vorgesehen, welcher an einem Block der Schiene 27 angelenkt ist. Das untere Ende des Hebels 29 ist mittels eines Gelenks 31 mit dem unteren Schenkel 14 des Gliedes 13 verbunden. An den oberen Schenkeln 15 der Glieder 13 sind Federplatten 32 angebracht, welche unter die Winkelstücke 33 greifen, die ihrerseits an der Widerlagerschiene 23 befestigt sind und das Bestreben haben, die Klemmplatte 27 zu lüften, wenn die Teile 28 mit Bezug auf Fig. 1 nach rechts verschoben werden und dabei den auf die Widerlagerschiene 23 wirkenden Klemmdruck aufheben, is
Soll ein Stück Blech gebogen werden, so wird der Hebel 29 so verschwenkt, daß der Klemmdruck aufgehoben wird und die Klemmplatte 27 sich abhebt. Das Blech wird dann zwischen die Unterwange 16 und die Widerlagerschiene 23 eingeschoben, und der Hebel 29 wird so betätigt, daß das Blech eingeklemmt wird.
Danach wird mittels der Handgriffe 35 die Biegewange 17 nach oben verschwenkt und das Blech bis zu der gewünschten Abwinkelung (Fig. 3) gebogen.
Dank der Ausbildung des besonderen Scharniers an der Unterwange 16 und der Biegewange 17 wird eine genaue Biegung des Bleches erzielt, ohne daß die Oberfläche einer etwaigen Beschichtung des Bleches Schaden leidet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schwenkbiegemaschine für Bleche, bei welcher das Blech zwischen einer festen Unterwange und einer gegen die Unterwange spannbaren Oberwange eingeklemmt ist und durch Schvvcn-, kung einer Biegewange um eine in der Oberwange befestigte Biegeleiste gebogen wird, wobei die Biegewange mittels einer aus ineinandergreifenden Scharnierlappen bestehenden Scharnicrgelenkverbindung an der Unterwange befestigt ist,, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Biegewange in an sich bekannter Weise unterhalb der Arbeitsfläche der Unterwange (16) angeordnet ist, daß sich die Scharniergelenkverbindung über die gesamte Länge erstreckt und daß die Scharnierlappen (18, 19) mit Arbeitsflächen (18a, 19 a) versehen sind, die in einer Ebene mit den Arbeitsflächen der Unterwange (16) bzw. Biegewange (17) liegen und ohne Unterbrechung in diese übergehen.
2. Schwenkbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wangen (16, 17) aus vorzugsweise gezogenen Profilen mit einseitig offenem Querschnitt, zweckmäßig U-Profilen, bestehen.

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