DE1451466C - Gasbrenner mit mittig ange ordneter Zündung - Google Patents
Gasbrenner mit mittig ange ordneter ZündungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gasbrenner mit mittig angeordneter Zündung, mit diese konzentrisch umgebenden,
durch ineinander gelagerte Hülsen gebildeten Ringräumen zur Gas- und Luftzufuhr sowie mit an
der Brennermündung einen axialen Gas- und Luftaustritt bewirkende Ringöffnnungen, wobei in der
den außenliegenden, der Luftzufuhr dienenden Ringraum begrenzenden inneren Hülse öffnungen vorhanden
sind, die in den stromab an den durch eine Querwand mit Durchtrittsöffnungen abgeschlossenen
Ringraum für die Gaszufuhr angrenzenden ringförmigen Mischraum führen.
Ein derartiger Gasbrenner ist in dem Hauptpatent 668 beschrieben. Die Brennerleistung eines solchen
Gasbrenners ist jedoch bei Forderung einer kurz brennenden Flamme begrenzt.
Aus der schweizerischen Patentschrift 345 407 ist eine Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige
Brennstoffe bekannt, die einen Ringraum für die Gaszufuhr aufweist, in den mindestens zwei mit jeweils
einer Regulierklappe ausgerüstete Gasleitungen führen.
Ferner gehen aus der schweizerischen Patentschrift 361 879 mehrere parallelgeschaltete Gas-Öl-Brenner
hervor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zur Anwendung in Heizungsanlagen vorgesehenen
ίο Gasbrenner der eingangs angegebenen Art zu schaffen, dessen Brennerleistung ohne wesentliche Beeinflussung
der Flammenlänge stufenweise steigerbar ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß in den Ringraum für die Gaszufuhr mindestens zwei Gasleitungen führen, die jeweils mit einem
Ventil ausgerüstet sind und in innerhalb dieses Ringraumes koaxial angeordneten, durch jeweils eine
Zwischenhülse voneinander getrennten ringförmigen, mit dem Mischraum in Verbindung stehenden Gaskammern
münden.
Der durch eine derartige Ausbildung erzielbare technische Fortschritt besteht darin, daß die Brennerleistung
des Gasbrenners der eingangs genannten Art auf einfache Weise unter Beibehaltung einer kurzen,
geräuscharmen Flamme vervielfacht werden kann. Die verschiedenen Gasleitungen können je nach Bedarf
von Hand oder selbsttätig zugeschaltet werden. Für die Luftzufuhr kann ein Gebläse mit einer
Luftklappe auf der Saugseite vorgesehen sein, deren öffnungswinkel durch einen Stellmagneten in zwei
Stufen veränderbar ist.
Ferner kann an der Luftklappe ein Stellstift vorgesehen sein, mit dem der öffnungswinkel in dem zwischen
den beiden Stellungen des Stößels des Stellmagneten befindlichen Bereich veränderbar ist.
Schließlich kann dem Gasbrenner mindestens ein gleichartiger Gasbrenner parallel geschaltet sein, und
es können diese Gasbrenner aneinandergrenzen, ihre Brennräume und ihre stromauf den der Luftzufuhr
dienenden Ringräumen vorgeschalteten Luftzufuhrräume jeweils mit Verbindungsöffnungen im Gehäuse
versehen sein und ihre Luftzufuhrräume jeweils eine Regelklappe aufweisen.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dar, und zwar zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine Brennereinrichtung, F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Gasbrenner
der Brennereinrichtung nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 einen Querschnitt durch das Gehäuse des Gasbrenners,
F i g. 4 zwei Gasbrenner in Parallelschaltung, teilweise im Schnitt,.
F i g. 5 die Vorderansicht der Gasbrenner nach F i g. 4 und
F i g. 6 und 7 die Vorderansicht von drei bzw. vier Gasbrennern in Parallelschaltung.
Der Gasbrenner weist" ein zylindrisches Gehäuse 2 mit einem Abschlußdeckel 3 und einem Befestigungsflansch
4 auf und ist mit Gebläsemotor 5, Gebläse 6, Steuergerät 7, Gasanschluß 8, Gasdruckfühler 9,
elektromagnetischem Ventil 10, elektromagnetischem Zündventil 11, Zündleitung 12, Gasleitung 13,
Brennerdüse 31 und Brennraum 34 versehen. Im Innern des Gehäuses 2 sind zentrisch die Hülse 20 und
die darüberliegende Zwischenhülse 52 untergebracht, welche die innere Gaskammer 62 bilden, in der die
Gasleitung 13 endet. Die ein- oder zweiteilige Hülse
20 bildet die in den Zündflammenraum 35 übergehende Vorkammer 16 mit der Zündelektrode 15 und
dem Zündrohr 48, das an die Zündleitung 12 angeschlossen ist und an seinem äußeren Ende das Thermoelement
19 aufnimmt.
Die Zwischenhülse 52 ist von einer Hülse 24 konzentrisch umgeben, wodurch die äußere Gaskammer
51 entsteht, an der die Gasleitung 53 angeschlossen ist. Die beiden konzentrisch übereinanderliegenden
Gaskammern 62 und 51 sind durch die Ringdüsen 22 mit dem Mischraum 30 verbunden, der außerdem
über eine Lochhülse 39 in Verlängerung der Hülse 24 mit dem der Luftzufuhr dienenden Ringraum 25 verbunden
ist. Der Ringraum 25 steht über dem Luftaustritt 33 mit dem Brennraum 34 in Verbindung, in
den auch der Mischraum 30 und der Zündflammenraum 35 münden.
Der Gasanschluß 8 teilt sich in die Gasleitungen 13 und 53; letztere enthält ein elektromagnetisch betätigtes
Ventil 50. Dem Gebläse 6 ist ein Luftdruckfühler 49 zugeordnet.
Die erste (innere) Brennstufe geht von der inneren Gaskammer 62 aus, während die zweite (äußere)
Brennstufe von der äußeren Gaskammer 51 gespeist wird. Für beide Brennstufen ist nur eine Zündflamme
notwendig.
Die Luft wird von dem Gebläse 6 über den Gehäuseansatz 63 (F i g. 3) angesaugt, an dem zur Regelung
der Luftzufuhr eine Luftklappe 54 üblicher Art angebracht ist, deren Öffnungswinkel eingestellt werden
kann. Mittels eines von Hand schaltbaren oder z. B. von dem Steuergerät 7 gesteuerten Stellmagneten 57
mit einem Stößel 58 läßt sich der Öffnungswinkel der Luftklappe 54 entsprechend den Brennstufen in zwei
Stufen verändern. Der Öffnungswinkel kann zusätzlieh in dem zwischen den beiden Stellungen des Stößels
befindlichen Bereich durch einen verdrehbaren, schräg abgewinkelten Stellstift 56 verändert werden.
Die beiden parallelgeschalteten Gasbrenner nach F i g. 4 grenzen aneinander; ihre Brennräume 34 bzw.
ihre Luftzufuhrräume weisen Verbindungsöffnungen 59 bzw. 60 im Gehäuse 2 auf. In den Luftzufuhrräumen
sind Regelklappen 61 eingebaut, um die Luftzufuhr für jeden einzelnen Gasbrenner von Hand oder
selbsttätig regeln zu können. Jeder Gasbrenner hat zweckmäßigerweise ein eigenes Gebläse 6, da ein gemeinsames
Gebläse einen zu hohen Energiebedarf haben würde. Außerdem ist die Luftzufuhr für jeden
Gasbrenner einzeln festzulegen. Wie aus F i g. 6 und 7 hervorgeht, können auf die gleiche Art und
Weise auch drei und vier Gasbrenner parallel geschaltet sein.
Claims (4)
1. Gasbrenner mit mittig angeordneter Zündung, mit diese konzentrisch umgebenden, durch
ineinander gelagerte Hülsen gebildeten Ringräumen zur Gas- und Luftzufuhr sowie mit an der
Brennermündung einen axialen Gas- und Luftaustritt bewirkenden Ringöffnungen, wobei in der
den außenliegenden, der Luftzufuhr dienenden Ringraum begrenzenden inneren Hülse öffnungen
vorhanden sind, die in den stromab an den durch eine Querwand mit Durchtrittsöffnungen
abgeschlossenen Ringraum für die Gaszufuhr angrenzenden ringförmigen Mischraum führen,
nach Patent 1 264 668, zur Anwendung in Heizungsanlagen, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Ringraum für die Gaszufuhr mindestens zwei Gasleitungen (13, 53) führen, die jeweils
mit einem Ventil (10, 50) ausgerüstet sind und in innerhalb dieses Ringraumes koaxial angeordneten,
durch jeweils eine Zwischenhülse (52) voneinander getrennten ringförmigen, mit dem Mischraum (30) in Verbindung stehenden
Gaskammern (62, 51) münden.
2. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Luftzufuhr ein Gebläse
(6) mit einer Luftklappe (54) auf der Saugseite vorgesehen ist, deren öffnungswinkel durch einen
Stellmagneten (57) in zwei Stufen veränderbar ist.
3. Gasbrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Luftklappe (54) ein
Stellstift (56) vorgesehen ist, mit dem der öffnungswinkel in dem zwischen den beiden Stellungen
des Stößels (58) des Stellmagneten (57) befindlichen Bereich veränderbar ist.
4. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihm mindestens ein gleichartiger
Gasbrenner parallel geschaltet ist und daß diese Gasbrenner aneinandergrenzen, ihre Brennräume
(34) und ihre stromauf den der Luftzufuhr dienenden Ringräumen (25) vorgeschalteten Luftzufuhrräume
jeweils mit Verbindungsöffnungen (59, 60) im Gehäuse (2) versehen sind und ihre Luftzufuhrräume jeweils eine Regelklappe (61)
aufweisen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962M0052125 DE1264668B (de) | 1962-03-14 | 1962-03-14 | Gasbrenner mit mittig angeordneter Zuendung |
| DEM0055783 | 1963-02-14 | ||
| DEM0055783 | 1963-02-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1451466A1 DE1451466A1 (de) | 1968-12-19 |
| DE1451466B2 DE1451466B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE1451466C true DE1451466C (de) | 1973-03-08 |
Family
ID=
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