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DE1449775A1 - Magnetbandsteuersystem - Google Patents

Magnetbandsteuersystem

Info

Publication number
DE1449775A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
write
delay
circuit
tape
writing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641449775
Other languages
English (en)
Inventor
Otto William Bernard
Cunnigham Barry Edward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1449775A1 publication Critical patent/DE1449775A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/12Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers
    • G11B20/1201Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers on tapes
    • G11B20/1202Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers on tapes with longitudinal tracks only
    • G11B20/1205Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers on tapes with longitudinal tracks only for discontinuous data, e.g. digital information signals, computer programme data
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein zur Steuerung sowohl des Beginnes des Einschreibens bzw. Lesens der einzelnen Angabeblöcke in bzw. aus einem Magnetband als auch des Antriebsrades für das Magnetband vorgesehenes Magnetbandsteuersystem, dem Schreibbefehle, Lesebefehle und Schreibende- und Leseendebefehle zugeführt werden.
Bei der Erfindung wird von der statistischen Wahrscheinlichkeit ausgegangen, daß der auf einen Lese- bzw. Schreibvorgang folgende Befehl dem vorhergegangenen gleicht und daß dieser neue Befehl innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach Beendigung des vorhergehenden Lese- bzw. Schreibvorganges erfolgt· Unter
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dieser Annahme wird mit der Erfindung eine minimale Zugriffszeit mit einem minimalen Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken auf dem Magnetband dadurch erzielt, daß eine Verriegelungsstufe nach dem Ende des Einschreibens bzw. Lesens eines jeden Angabeblockes eine Schreibbzw· Leseverzögerung einleitet, die ein oszillatorgesteuerter Zähler mißt, daß dieser Zähler zwei Zeitintervalle aufeinanderfolgend erzeugt, und daß beim Auftreten eines neuen Schreib- bzw. Lesebefehles innerhalb des zuerst erzeugten Intervalles ein den Elektromagneten der Kupplungen für das Banäantriebsrad zugeführtes Signal aufrechterhalten bleibt, beim Nichtauftreten eines Befehles abfällt, jedoch beim Auftreten eines Befehles innerhalb des zweiten Intervalles wieder aufgebaut wird, und daß beim Auftreten keines Befehles in dean zweitgenannten Intervall ein weiteres Intervall erzeugt wird, innerhalb dessen ein auftretender Befehl auf das ein Bandlauf signal erzeugende Schaltelement wirkungslos bleibt.
Bei bekannten Magnetbandsystemen ist der Zwischenraum zwischen zwei auf einanderfolgenden Auf Zeichnungsblöcken eine Funktion des zeitlichen iöistandes des nächsten Schreibbefehles von dem vorhergehenden Aufzeichnung^alock. Bekannte Systeme schalten das, das Kupplungsglied des Magnetbandantrie&srades betätigende Signal sofort nach Beendigung des Schreibens bzw. Lesens eines Blockes ab;
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dieses Betätigungssignal wird beim Auftreten des nächsten Befehles wieder eingeschaltet. Dieses Abschalten des Betätigungssignales wirkt sich auf die mechanische Charakteristik des Kupplungegliedes aus. Die dem Kupplungsglied anhaftende Massenträgheit ermöglicht kein so schnelles Ansprechen desselben, wie elektrische Signale steuerbar sind. Das Betätigungssignal kann eine Zeitspanne, beispielsweise 0, 3 Millisekunden, ausgeschaltet sein, ohne die für die Überwindung der Trägheit erforderliche Zeit wesentlich zu beeinflussen, jedoch nach einer derartigen Zeitspanne wird das Band verzögert und durch eine Bremse zum Stillstand gebracht. Es können auch unerwünschte Schwingungen durch die Periode, in der das Betätigungs signal ausgeschaltet ist, hervorgerufen werden. Wenn ein neuer Befehl während einer Verzögerungsperiode auftritt, würde das Band wieder beschleunigt werden. Der neue Befehl läßt eine Standard-Schreibverzögerung beginnen, während der sofort nach dem Beginn des Schreibens bzw. Lesens des nächsten Blockes die Beschleunigung des Bandes erfolgt. Dementsprechend kann die Größe des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Blöcken variieren entsprechend der Zeit, in der der nächste Befehl erscheint. Dadurch kann der Zwischenraum 50 % größer als erforderlich werden. Eine 50 %ige Zunahme des Zwischenraumes bedeutet eine Vergrößerung der Zugriffszeit um zwei oder drei Millisekunden. Dies erscheint zwar klein, jedoch summiert sich dieser Betrag zu Minuten oder gar Stunden, wenn man berücksichtigt, daß auf einem Band bis zu 30 000 Zwischenräume zwischen Datenblöcken auftreten können.
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Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich, diese Verlustzeit bzw. diesen Kapasitätsverlust des Bandes wesentlich zu schmälern,
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhand eines bevorzugten, in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,■
Fig. 5 ein Bespiel eines Rollen-Aufbaues in einem Bandantrieb, welcher durch die Erfindung gesteuert werden kann,
Fig. 6 Wellenforraen von Arbeitsbeispielen der Erfindung, Fig. 7 grundsätzliche Zeitsteuerungs-Charakterlstiken und
Fig. 8 ein Aufzeichnungsband mit zwischen aufgezeichneten Angaben-Blocks auftretenden AufzeichnungslUcken.
Rechenanlagen können elektronisch arbeiten und in relativ wenigen Mikrosekunden Angaben übertragen, aber im allgemeinen erfordern die mechanischen Eingangs-Ausgangs-Einrichtungen Millisekunden zum Ansprechen. Es ist daher für eine mechanische Eingangs-Ausgangs-Einrichtung, z.B. eine Band-Einheit, höchst erwünscht, daß sie so rasch als möglich anspricht. Sobald die mechanische Trägheit überwunden 1st, kann die Daten-Ausgangsgeschwindigkeit aus dem Band oft der Rechnergeschwindigkeit angepaßt werden, so lange ein Block abgelesen oder geshrieben wird. Aber auoh wenn das Band mit voller Geschwindigkeit bewegt wird, geht Zeit verloren bei der Bewegung über den Zwischenraum zwischen jeweils zwei benachbarten Blöcken, die als "Zwischenaufzeichnungs-Lücken" bekannt sind, die vorgesehen can müssen, um,nachdem irgendein Block geschrieben oder abgelesen wurde, und nicht unmittelbar der nächste Block zu schreiben oder abzulesen ist, ein Anhalten des Bandes zu ermöglichen. Daher wird die kürzeste Entfernung zum nächsten Datenblock durch das Nichtanhalten des Bandes (oder Korabsetzung der Vorschub-Geschwindigkeit) während des Üborqucrens der Ableseküpfe einer Lücke zwischen
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zwei Datenblocks erreicht. Aber auoh in diesem Falle können beispielsweise fünf Millisekunden an Zugangszeit für die überquerung eier Aufzeichnungslücke durch die Köpfe zum nächsten Block benötigt v/erden« Während dieser Zelt bleibt aie. Recheneinrichtung in manchen Fällen untätig oder sie verv/endet eine zusammengesetzte Programmierung, urn einige andere Aufgaben während dieses Intervalles auszuführen.
Demgemäß ist die Zugangszelt zum nächsten Block bei voller Geschwindigkeit direkt proportional zur Größe der Aufzeichnungslücke. Es ist äußerst schwierig, unter allen Arbeitsbedingungen eine kleinste AufzeichnungslUcke zu erhalten.
Das Problem ist kompliziert durch die Arbeitsbedingungen des Rechners, Vielehe erfordern können: 'daß (1) das Band in der Lücke angehalten wird nach dem Schreiben eines Blockes und erneut gestartet wird, um den nächsten Block zu schreiben, oder dai3 (2) aie volle Bandgeschwindigkeit über der Aufzeichnungslücke beibehalten wird, oder daß (2) die Band-Geschwindigkeit in der Aufzeiohnungslüoke herabgesetzt wird, bevor sum Schreiben des nächsten Blockes das Band beschleunigt wird, wenn der Rechner einen neuen Schreibvorgang signalisiert, nachdem er vorher das Anhalten signalisiert hat·
Im besonderen wird das Problem dadurch schwierig, daß der nächste Rechner-Befehl zum Ablesen oder Schreiben eines Blockes mit Bezug auf die Vollendung des vorausgegangenen Blockes beliebig auftreten kann. Somit kann einerseits der Rechner mit einem neuen Ablese- oder Schreibbefehl fast unmittelbar nach der Vollendung des vorhergegangenen Blocks, also in Mikrosekunden, antworten, oder andererseits kann der Rechner für eine wesentlich lange Zeitperiode, wie viele Minuten oder Stunden, nicht ansprechen. Bei den meisten Reohner-ProgramrBon spricht der Rechner jedoch meistens auf neue Ableseoder Schreibbefehle innerhalb von rund einer Millisekunde nach der Vollendung des Blocks an· In den n-aisten Fällen kann der Rechner so gemacht werden, um ohne Schwierigkeit in weniger als einer Millisekunde anzusprechen, da eine Millisekunde gioe.lange Zeitperiode in
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den Rechner-Arbeitsbedingungen sein kann. ;
Die Fig. 7 zeigt grundsätzlich, wie die Erfindung arbeitet mit Bezug auf das Auftreten eines erneuten Befehles (des nächsten Ablese- oder Schreibbefehles), und wie die Band-Steuersignale während einer Zeitperiode nach Jeder Bloekvollendung beantwortet v/erden müssen. Die Sache wird weiter dadurch kompliziert, daß der Bandantrieb im allgemeinen besondere Ablese-Prüfko'pfe hat, während seine Schreibköpfe arbeiten. In einem solchen Falle ist das Schreiben einer Auf·?· zeichnung nicht als vollendet zu betrachten, bis die Ableseprüfung vollendet wurde. Dies kann in der Big. 8 gesehen werden, v/o die Anordnung der Ablese- und Schreibküpfe 120, 121 (gezeigt ist. Die Pfeile 120, 121 stellen Je eine Kehr zahl paralleler Köpfe dar. In der Fig. 8 hat der Schreibkopf gerade das Ende 123 des Blockes 1j53 erreicht und der Ablese-Prüf-Kopf 120 ist noch innerhalb des Blockes; letzterer erx'elcht das Ende 12^ in einer Zeitspanne E. Beim Ablesen des Bandes werden nur die Kopfe 120 verwendet.
Daher stellt in der Fig. 7 der Zeitpunkt 200 den Augenblick dar, in weichem die Schreibköpfe 121 das Blockende 122 erreichen und der Zeitpunkt 201 stellt die Zeit dar, inweIcher hierauf die Ableseköpfe 120 das Blockende 122 erreichen, während sich das Bund noch mit der Morinalsesehwindigkeit bewegt. Die Zeitperiode E zwischen den Zeitpunkten 200 und 20t stellt die zur Vollendung der Ableseprüfung eines neu geschriebenen Blockes benotigte Zeit dar· --■--" ■,-... . . ,- ^,xbn^a ^
Bei der Fortsetzung der Bandbewegung mit normaler Geschwindigkeit ? «^ nach der Vollendung eines Blockes wird gemäß der Erfindung eine Lücke zwischen den Aufzeichnungen durch eine automatische Schrelbverztgerung G erzeugt, welche von dem Zeltpunkt, in welchem der Ablesekopf den frühren Block verläßt, bis zu dem Zeitpunkt dauert* in welchem das Schreiben des nächsten Angabenblockeo beginnt» Die
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automatische Schreibverzogerung besteht daher während der Aufzoichnungolücke zwischen den Zeiten 201 und 203. Es ist ein Merkmal vier Erfindung, eine Schreibverzogerung automatisch zu beginnen, nachdem jede Aufzeichnung geschrieben ist, beruhend auf der Theorie, viaß der nächste Befehl wahrscheinlich ein anderer Schreibbefehl sein wird, weil in der Praxis festgestellt wurde, daß das Schreiben im allgemeinen mit einer schnellen Folge von Schreibbefehlen auftritt·
Daher beginnt die Sohreibverzögerung automatisch nach der Vollendung eines früheren Angabenblockes, ohne jede Kenntnis, wann der nächste Schreibbefehl eintreffen wird, oder auch ob dieser Befehl ein anderer Schreibbefehl sein wird· Die automatische Verzögerung ist nur auf die Wahrscheinlichkeit abgestellt, daß der nächste Schreibbefehl Innerhalb einer Zeitperiode auftritt, die in der Fig. 7 als A + B definiert ist· Wenn kein Schreibbefehl bis zum Ende der Periode A + B (beginnend im Zeitpunkt 201 und endigend im Zeitpunkt 205) auftritt, wird das Band für eine Stopp-Verzügerungsperiode C (zwischen den Zeiten 205 und 206) angehalten. Ein neuer, während der Periode C empfangener Schrelb-befehl kann nicht das Band starten bis nach dem Ablauf der Z-it C, eine Start-Schreib-Verzögerung D im Zeitpunkt 206 beginnen und bis zum Start des Schreibens im Zeltpunkt 207 dauern. Wenn ein neuer Schreibbefehl nach der Zeit 206 eintritt, wird die Start verzögerung D durch den Befehl begonnen. Die Start-Schroibverzögerung D wird immer verwendet, wenn das Band aus einem Ruhezustand gestartet wird.
Das Bandlauf signal wird in der in der Fig. 7 dargestellten Weise gesteuert. Das Laufsignal ist vorgesehen, um eine Rolleneinrichtung zu betätigen, welche, wie in der Fig. 5 gezeigt. Magnete 52, 62 und 55 umfaßt, welche getrennt betätigt werden können, um irgend eines der Reibräder. 33, 60 oder 34 gegen eine Reibscheibe 32 zu bev/egen, welche mit der Bandantriebsrolle 16 gekoppelt ist, um die das Band 100 gewickelt ist. Da sich die' Räder 33# 3^ ständig in entgegengesetzten Richtungen drehen und das Rad 60 gestoppt wird,
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v/erden die Magneto 52, 66 oder 62 entsprechend betätigt.
Die PiG· 2 zeigt don Stromkreis für die Betätigung der Bewegungsmagnete 52, o2 oder 55 für die Steuerung der Bandbewegung. Das Laufsignal wird an die Leitung 14 angelegt und wird immer zugeführt, sooft entweder eine Vorwärts- oder RUokwärts-Bandbewegung erforderlich ist, um entweder den Magnet 52 oder 55 au erregen. Wenn das Laufsignal negativ ist, wird der Magnet 62 betätigt, um das Banci abzubremsen und- in diesem Zeitpunkt wird keiner der Magnete 52 oder 55 betätigte Ein Band-Richtungssignal wird an die Leitung 20 angelegt, um zu bestimmen, ob der Magnet 52 oder der Magnet 55 su betätigen ist, wenn ein Laufsignal angelegt wird. Daher bezeichnet ein positives Signal in der Leitung 20 eine Vorwärtsbewegung des Bandes und ein negatives Signal eine Rückwärtsbewegung des Bandes.
Wenn die Signale in Jen beiden Leitungen 14 und 20 positiv sind, erregt der Ausgangsimpuls der UIID-Sehaltung 152 den Magnet 52. Wenn andererseits aas Signal in der Leitung 20 negativ und das Signal in der Leitung 14 positiv ist, kann nur die UND-Schaltung .155 wegen des in die Leitung 20 gelegten Inverters 155 ein Ausgangssignal erzeugen. Wenn in beiden Leitungen 14 und 20 ein negatives Signal vorhanden ist, sind beide UWD-Schaltungen 152 und 155 blockiert und es wird infolge der Anordnung dor Inverter 164 und 166 nur die UND-Schaltung 162 wirksam, um den Magnet 62 zu betätigen.
Die Pig. 5 zeigt einen Stromkreis zur Steuerung, wenn das Schreiben am Ende einer Schreib verzögerung beginnt. Ein Schreibbel'ehl vom Rechner wird über die- Leitung 101 zur Vorbereitung der UND-Schaltung 172 angelegts die blockiert bleibt, bis an ihren anderen Eingang ein positives Signal bei der Beendigung einer Schreibverzcgerung
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angelegt v/ird. Das Anlegen entweder eines Start-S^hrelb-Verzogerungssignales an dio Leitung 17 oder eines automatischen Schreib-VersLcoruniSSSignales an die Leitung 1β bewirkt ein Ausgangssignal der ODER-Schaltung 170, uurch welches die UND-Schaltung 172 am Ende der Verzö£oruncsperiode wirksam wird. Durch das Ausgangssignal der IRID-Schaltung 172 kann eine Schreibverriegelung (nicht gezeigt) zur Steuerung des Schreibens auf dem Band eingestellt v/erden.
Die Band-Bewegungsarbelt für das Ablesen des Bandes gleicht der Arbeit für das Beschriften des Bandes mit einer hauptsächlichen Ausnahme, nämlich, daß das Ablesen des Bandes nicht notwendigerweise mit tier Beendigung der Ablese verzögerung beginnt· Der Ablauf der Ableseverzögerung setzt ,nur die Ablesefunktion der Bandeinrichtung in Gang, Die Ableseverzögerung macht die Band-Ablesestroff^creise während der Zeit unwirksam, in welcher der Ablesekopf über einen Teil einer AufzeichnungslUcke bewegt wird, so daß dann keine Ablesungen erfolgen. Die Ablese-Verzö'gerungsperiode muß beendet werden, bevor die Ableseköpfe den Beginn des nächsten Blockes erreichen können. Aus diesem Grund ist die Ablese-Verzögerungaperlode kurzer als die Schreibverzogerungsperiode.
Daher wird eine automatische Ableseverzögerung in der Zeit 201 in der gleichen V/eise wie eine automatische Sohreibverzö'gerung gestartet, aber die Ableseverzögerung wird früher, nämlich in der Zeit 202, beendigt und besteht für die Periode H. Die Periode E ist nicht während einer Ablesung mit eingeschlossen, da nur ein einziger Kopf in irgendeiner Spur eingeschlossen ist und der nächste Ablesebefehl kann vorgesehen werden, sobald der Ablesekopf das Ende des Blockes verläßt. Die Ablese-Verzögerungs-Period© P beginnt im Zeitpunkt mit einem nach der Zeit 205 während der Periode C gegebenen Ablese· befehl, endigt aber in der Zeit 208 und ist kurzer als die Start« Schreib-Verzoeerungsperiode D.
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Die Pig. 6 zeigt Beispiele von drei verschiedenen Zeiten, in denen ein Schreibbefehl in bezug auf die Vollendung eines früheren Blockes in der Zeit 201 auftreten kann, wenn die Ableseprüfung vollendet ist. Daa Laufsignal ist sowohl vor als auch unmittelbar nach dem Blockende· Zeitpunkt 201 positiv.
Im Beispiel 1 tritt der nächste Schreibbefehl im Zeitpunkt 210 während der Periode A auf und dies hält das Laufsignal positiv und hält die automatische Schreibverzogerung aufrecht bis das Schreiben des nächsten Blockes im Zeitpunkt 2Oj5 beginnt.
Im Beispiel 2 tritt der nächste Schreibbefehl im Zeitpunkt 211 während der Periode B ein. Das Laufsignal fällt automatisch am Ende der Zeit A ab, weil der nächste Schreibbefehl noch nicht empfangen wurde, aber das Laufsignal wird während der Periode B durch den Befehl erneut auf ein© positive Höhe gebracht. Die Perlode B ist kurz genug, daß weder die Beharrungskraft des mechanischen Laufrollen-Betätigers noch die Bandgeschwindigkeit durch das während der Periode B negative Laufsignal wesentlich beeinflußt werden.
Wenn daher durch einen Befehl während der Periode B das Laufsignal positiv wird, wird die automatische Schreib-Verzögerungs-Periode G unwirksam und in der glichen V/eise wie im Beispiel 1 ausgeschaltet, mit dem Ergebnis der gleich großen Aufzeichnungslücke.
Das Beispiel 3 in der Pig· 6 stellt einen nach dem Anhalten des Bandes in der Zeit 2Oo im Zeitpunkt 212 auftretenden Befehl dar. Wie im vorhergegangenen Beispiel fällt das Laufsignal in der Zeit 204 ab, kann aber in diesem Falle erst wieder nach dem Ablauf der Stopp-Verzögerungsperioäe C positiv werden. Das Laufsignal wird daher erst in der nächsten Befehlssöit 212 positiv und das Schreiben des nächsten Blookes beginnt im Zeitpunkt 212, nachdem das Band auf seine normale Geschwindigkeit beim Ablauf der Start-Schreib-
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Vcrao^erun^speriode D beschleunigt wurde. Wenn der Befehl während dor Periode C aufgetreten ist, würde das Laufsignal im Zeitpunkt positiv worden, und das Band würde im Zeitpunkt 207 zur Beschriftung gestartet worden sein.
Die gleichen in der.Fig. 6 gezeigten grundsätzlichen Beispiele sind für einen Band-Ablesevorgang anwendbar, außer, daß die Able se verzögerung kürzer ist. Daher ist die Ableceverzogerung im Zeitpunkt 202 vorbei, so daß das Ablesen beginnen könnte, aber die Ablesung kann natürlich erst beginnen, bis die Ableseküpfe uen Bandblock erreichen. Die kürzere Ableseverzögerung gestattet eine starke Veränderung der Bandgeschwindigkeiten und der Laufrollen-Start-Stopp-Charakteristlken. Auch wenn das Band wie im Beispiel 2 in der Fig. 6 im Zeitpunkt 212 gestartet wird, ist die Ableseverzogerung in der Zeit 203 vorbei, so daß das Ablesen vor der Zeit möglich ist, in welcher die Ablesoküpfo den nächsten Bandblock erreichen.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, dargestellt durch eine Schaltung zur Steuerung des Laufsignales, während die Ver- z. L gerunds peri öden in der vorher in Verbindung mit der in Fig. 7 bestimmten V/eise bemessen sind. Die Ausgangs leitungen aus der Schaltung in der Fig. 1 sind* Die Leitung 14 zur Übertragung dos Laufsignales zum Stromkreis in de"r Fig. 2, und die Leitungen 16, 17 und 18 für die Übertragung der entsprechenden Schreibund Ablese-Verzogerungen zu den Stromkreisen In den Fig. 3 und 4*
Ein Schreibbefehl wird von einer Recheneinrichtung als Impuls in Uic Singangsloitung 10 gegeben. In ähnlicher Weise ersoheint ein AblGüobefehl von der Recheneinrichtung als Impuls in der 2ingangs>leifcung 11. Das Ende des Schreibens eines Band-Angabenblockes ist im Ansprechen auf die Beendigung der Angaben-Übertragung aus der Recheneinrichtung vorgesehen, und dies wird durch einen Impuls in
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der Eingangsleitung 12 signalisiert, welcher Impuls auftritt, v?enn der Schreibkopf das Ende eines Blockes erreicht hat, z.B., wenn der Schreibkopf 121 aas Ende 123 des Blockes 1^3 in der Fig. 3 erreicht hat. In analoger Weise wird eine Band-Ablesearbeit durch einen Impuls in der Leitung 1j5 beendet und dies tritt ein, wenn der Ablesekopf 120 das Blockende 122 während eines nur ablesenden Arbeitsvorganges erreicht*
Eine Schreiherriegelung 21 wird durch einen Schreibbefehls-Irnpuls eingestellt und eine Ableseverriegelung 22 wird durch einen Ablesebefchls-Impuls eingestellt. Eine Prüf-Verzcgerungsverriegelung 25 wird durch einen ßchralbende-Impuls in der Leitung 12 eingestellt. Die Aufgabe der Verriegelung 23 ist es, den Beginn der in der Fig. gezeigten Periode E zu signalisieren, während welcher der Ablesekopf das Prüfen des gerade geschriebenen Band-Angabenblockes vollendet hat. Die Verriegelung 2j5 wird am Ende der Periode E zurückgestellt, wenn der Ablöse«Prüfkopf das Blookende 125 in der Fig. 8 verlassen hat, und dies erfolgt durch ein Signal vom Zähler 48·
Wenn das Band im Ruhezustand ist, wie vor dem Schreiben oder Ablesen des ersten Blockes im Band, und ein Schreibbefehl gegeben wird, wird die Verriegelung 21 eingestellt. Die Verriegelung 21 sendet dann ein Ausgangssignal zu einer UND-Schaltung 26 (die noch blockiert ist) und zu einer ODER-Schaltung 42« Das sich ergebende Ausgangssignal der ODER-Schaltung 42 läuft durch eine UND>-5chaltung 4jJ und durch eine ODER-Schaltung 46, um eine Band<Laufverriegelung-44 einzustellen, welche das Laufsignal in der Leitung 14 erzeugt, die zur Schaltung in der Fig. 2 führt. Das Ausgangssignal eier UND-Schaltung 4j> wird auch durch eine ODER-Schaltung 77 zu einer UiJD-Sohaltung yj übertragen, die mit der Durchßchleusung der impulse von einem freisehwlngenden Ossiilator 66 zu. einer ODER-Schaltung 67 beginnt, um den Zahler 43 anzutreiben, aer vorher im gelöschten Zustand war· Da in diesem Zeitpunkt eine ODER-Schaltung 24 kein Eingangssignal empfängt, ist aas vom Inverter >3 · an einen Eingang der UND-Schaltung 37 angelegte Signal positiv.
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Das Signal in der Ausgangsleitung 17 bleibt für die Start-Verzogerungsperiode negativ, die mit der Einstellung der Band-Laufverriegelung 44 begonnen hat.
Am Ende dor Start-SehreibverzOgerungsperiodo (wie beispieleweiße 3,5 Millisekunden) wird das Ausangssignal von einer Zähler-UND-Stromkrelsmatrix 71 in der Leitung 72 positiv, und daher erzeugt die UIiD-Schaltung 2o ein Ausgangssignal zur Einstellung der Verriegelung 27, welche die Schreibverzcgerung durch ein positives Sign*! in eier Aus gangs leitung 17 beendigt· Dieses Signal läuft durch die ODZH-Schaltung 170 und die UND-Schaltung I72 in der Pig. 3, um den Start zum Schreiben im Band zu ermöglichen. Das Ausgang3signal der Verriegelung 27 wird auch zur ODER-Sohaltung 24 geleitet, durch dessen Ausgangßsignal über den Inverter 38 die UND-Schaltung 37 blockiert und die Übertragung der Oszillatorimpulse zum Zähler 48 beendet wird.
Unmittelbar nachdem das Schreiben des Angabenblockes beendet ist, erscheint ein Schreibende-Impuls in der Leitung 12, durch welchen der Zähler 43 über die ODER-Schaltung 47 gelöscht und die Prüverzcgerungs-Verrlegölung 23 eingestellt wird. Durch das Ausgangaslgnal der Verriegelung 23 wird die UND-Schaltung 73 zur Durchleitung der Oszillator-Impulse durch die ODER-Schaltung zum Antrieb des Zählers 48 befähigt. Wenn der Zähler 43 den Ablauf der Perlode E anzeigt, sendet die Zähler-Matrix 71 ein positives Signal in die Leitung zur Rückstellung der Verriegelung 23 und zur Beendigung der Periode E. Durch die Rückstellung der Verriegelung 23 wird die UND-Schaltung 73 wieaer blockiert und der ZählVorgang beendigt.
Durch diu Rückstellung der Verriegelung 23 wird auch ein Impuls durch den Impulsformer 36'erzeugt, welcher Impuls durch die ODER-Schaltung 71 und über die Leitung 29 der Recheneinrichtung die Bereitschaft für den nächsten Befehl anzeigt und gleichzeitig den Zähler 48 durch die ODER-Schaltung 47 löscht. Am Ende der Periode E stellt der Impuls in der Leitung 29 auoh die Ablese- und Schreib-Verriegelungen 21 und
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zurück, um den früheren Bofehl zu vollenden und diese Verriegelunge» für den nächsten Befehl empfangsbereit zumachen. Außerdem werden durch den Impuls in der Leitung 29 die Ablese- und Schreib« Vorzugerungsverriegelungen 63, 27 und 82 zurückgestellt, um die UND-Schaltungen 172 und 174 in den Flg. 2 und 4 zu- blockieren und alle Ablese- und Schreib-Punktionen zu verhindern.
Schließlich wird der Impuls in der Leitung 29 zu einer Verzögerungseinrichtung 99, die eine Verzögerung von nur wenigen Mikrasekunden erzaust, geleitet, um eine Bewegungs-Steuerverriegelung 41 einzustellen und dadurch die vorher definierte Periode A zu beginnen. Die Periode A beginnt mit dein durch die ODER-Schaltung 77 geleiteten ÄusgangsirapulEj der Verriegelung 41', durch welchen die= UlJD-Schaltung 37 für den Durchgang der Oszillator-Impulse zum Zähler 48 befähigt wird und der Zähler mit der Zählung für die Periode A beginnt,
Wie vorher erläutert, wurde die Band-Umlaufsverriegelung 44 vor dem Schreiben des vorherigen Blockes von Angaben eingestellt und wurde nicht zurückgestellt» Daher ist die Verriegelung 44 über die ganze Periode E eingestellt und die Bandbewegung dauert mit normaler Geschwindigkeit aru Der Rückstelleingang der Verriegelung 44 ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 87 verbunden, welcher während der Periode E nicht wirksam wird* ua diese UND-Schaltung 87 vom Inverter 39 blockiert ist, welcher während der Periode E das Anfangssignal von der eingestellten Schreibvorriogelung 21 empfängt. Die Verzcgerung 99 stellt sicher, daß der Zähler 43 zurückgestellt.wird, bevor die Verriegelung 41 eingestellt wird* so daß kein Ausgangs-
\S-3.nd
signal der UHD-Sohaltung Bj erzeugt werden kann* um die\ Laufverriegelung 44 zurückzustellen,
\-{Gxm ein Befehl während der Periode A auftritt, wird die Verriegelung 21 oder 22 eingestellt und dadurch ein Ausgangeimpuls der ODER-Schaltung 42 vorgesehen» Dieser Ausgangsimpuls wird vom Inverter 39 umpolarisiert, um die UND-Schaltung 80 und 87 zu blockieren, wodurch
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auch die Rückstellung der Band-Umlaufverriegelung 44 und der Bev/osungG-Stcuerverriegelung 41 blockiert wird, welche sonst am Ende der Periode A (0,7 ms) bzw. am Ende der Perlode B (1,0 ms) elntreton
D-her v.'irci beim Empfang eines Befehles während der Periode A oder B eine automatische Schreibverzügerungsperiode fortgesetzt, bis die üUD-Schaltung 31 zur Einstellung der Verriegelung 82 durch ein Zähler-Ausgangssignal (rait 2,6 ms) in.der Leitung 83 wirksam wird, die üurcf:i das Aus gangs signal der Schroibverriegelung 21 in der Leitung 101 und durch das Ausgangssignal vom Bewegungs-Steuer· verriegelungckreis 41 in der Leitung 79 bereits vorbereitet ist. Das AuGgangGslgnal Jer eingestellten Verriegelung 82 bewirkt über die- ODER-Schaltung 24 und den Inverter ^8 die Blockierung der UND-Schaltung yj und somit die Beendigung der automatischen Vorzogerungspariouß G, welche am Beginn der Periode A eingeleitet wurde.
vfährend der Periode A kein Befehl auftritt, iat das Signal in der Leitung 84 am Ende der Periode A positiv (für beispielsweise 0,7 Millisekunden der Z8hlerze.it) und läuft durch die UND-Schaltung 87 zur Rückstellung der Band-Umlaufverriegelung 44, so daG aas Laufsignal in der Leitung 14 negativ wirde Damit beginnt die Periode B.
V/enn. während der Periode B ein Befehl auftritt, läuft dieser von der Verriegelung 21 oder 22 durch die ODER-Schaltung 42 und durch die UND-Schaltung 93 (die in diessni Zeitpunkt durch den' Verriege-. lungsstroiülcreis 41 vorbereitet ist), um die Band-Umlaufsverriegelung 44 einzustellen und das positive Lauf signal in der Leitung zu erzeugen,
v.'önn kein neuer 23fehl vrährend. der Periode B eintritt, v?ird das ^ Siip^al in dor Leitung 46 der Zählermati*lx am Ende der Periode B σ> ijo^itiv (1,0 ΏΖ der Zohlorzeit) und lauft durch die UND-Schaltung 7Io zur Iliickstelluns der Bcwegungs-Steuerverriogelung 41. Dadurch v;ird acc an der ODER-Schaltung 77 liegende positive Signal beendete und der ZUhlcr 43 gectopptj dies beendigt die automatische Verzt»gerungt
X uii:l «ic* UiD-Schaltung yj wird blockiert
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Der andere Eingang der UND-Schaltung 30 war vom Inverter 39 infolge Ue3 1'"WhISr1S eines Ablese- oder Schreib-Befehlssignales vorbereitet. £La I,cx"ehi während der Periode B bewirkt daher die Blockierung dor UlD-Schaltung 30 durch den inverter 29 und die Verriegelung 41 kann am Ende der Periode B nicht zurückgestellt werden. Dadurch wird dio automatische Ablese- oder Schreibverzügerung fortgesetzt, bis die Verriegelung 68 oder 82 zurückgestellt wird.
Die Rückstellung der Bewegungs-Steuerverriegelung 41 leitet die vorher definierte Stopp-Verzogerungsperiode C durch die Betätigung dos Univibrators 92 für die Periode C (für beispielsweise 2,7 Millisekunden) ein. Der Ausgangsimpuls vom Univibrator 92 wird zum Inverter 93 geleitet, um die UIiD-Schaltung 4j5' zu blockieren und dadurch die Einstellung der Banduralauf-Verriegelung 44 während der Perlode C circh einen neuen Befehl zu verhindern. Während dieser Periode wird auch die UND-Schaltung 98 durch die im Rückstellzustand befindliche Bewegungs-Steuerungsverriegelung 41-blockiert· Daher kann kein Befehl während der Stopp-yersügerung3periode C die Eand-Uralaufverriegelung 44 betätigen, so daß das Laufsignal für die Dauer der Stopp-Versugerungsperiode negativ bleiben muS.
Ein Befehl während der Periode C stellt, die Verriegelung 21 ocier 22 ein. Nach dem Ablauf des Ausgangssignale3 vom Univibrator 92 der Periode C läuft das Befehlssignal durch die UlID-Schaltung 4j5 zur Einstellung der Umlaufverriegelung 44. Wenn es ein Schreibbefehl war, wird eine Star'c-Schrelbverzögerung eingeleitet und in der vorher erläuterten V/eise ausgeführt. War es ein Ablese-Befehl, Jann leitet die UlfO-Schaltung 57 den Zänlvorgang in der gleichen W^ise wieein Sehreibbefehl ein, aber am Hndo der Ablese-Verzügcrung erscheint ein Ausgangssignal in der Leitung 70 (bei 2,0 ms), das über die UND-Schaltung 66 die Verriegelung 63 einstellt und dio UND-Schaltung 174 in der Fig. 4 wirksam macht, die auh das Ablese-Befehlsolgnal von der Verriegelung 22 empfängt, um den Beginn der Bandablesung .zu erlauben.
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Dor gleiche Vorgang tritt für einen nach dem Ende aer Periode C empfangenen Befehl ein, ua dieser unmittelbar duroh die UND-Schaltung 42 geleitet wird und die Band-Üralaufvörriegelung 44 einstellen'
',■!ami und ob ein nächster Bö fehl eintritt und weloher Art er ist, cinci Funktionen der Hechner-ProgramiBarbelt· Demgemäß hat die :.üi£notis>chö Banü-Einriehtung nach der vollendeten Ausführung eines Bofehles lccino den nächsten Befehl betreffende Kenntnis, unu die Erfindung benutzt eine statistische Erfahrung, daß mit einer Wahrscheinlichkeit ein ähnlicher Befehl innerhalb der folgenden Perioden A oder B eintreten wird·
Dio Programme für die Arbeit von Rechnern können im allgemeinen so aufgestellt werden, urn zu veranlassen, daß die meisten der nächsten Bifehlo rund 1 Millisekunde nach der Bereitschaft des Bandantri«bes für einen neuen Befehl auftreten. Dies würde erfordern, daß die Cuiiisic der Perioden A und B mindestens 1 Millisekunde ist·
Um eino festliegende minimale Große dor Aufzeiohnungslücken während ier normalen Bandgeschwindigkeit zu erzeugen, 1st der maximale Wort fUr «iie Suwr>;e der Perioden A und B die automatische Schreibveraögorungspöriodö (v;slche 2,ο Millisekunden sein könnte). Hingegen wird, falls es notwendig ist, die.Bandbewegung während der Kr^ou;jung einer Aufzeichnungslücke anzuhalten, diese Lücke größer als ο ie Minimalgroße um das Ausmaß der Band, bewegung bei normaler Geschwindigkeit über die Perioden A plus B gemacht· Dieso Charakteristiken verwendend, kann die Perlode A sehr leicht verändert werden. Iiingogc-n kann, wenn es notwendig ist, das Band während der Erzeugung öinor Aufzeichnungslüoke aufzuhalten, die Aufzeichnungslüoke niemals konstant gehalten v/erden· (Auf Kosten der vergrößerten Zuwaohsseit).
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VKnn das Band bei Aufrechterhaitung der normalen Geschwindigkeit abgelesen wird, muß der maximale Wort dor Perioden A und B bei der Arboit mit einer MinlmalgröSe der Aufaeiehnungslücko betrachtet v/er ti on, und daher sollte er nicht größer sein al« die automatische Ablese-Verzogerungaperiode. Er kann Jedoch die Ablese-Verzögerungsperiode überschx^eiten, aber nicht die Schreib-Verzögerungsperiode,
Wenn eine, wie in der Fig. 5 gezeigte Lauf rollenanordnung verwendet wi^Ld, ist es erwünscht, das Band zum Stillstand zu bringen, bevor ein neuer Anlauf erlaubt wird, wenn die Periode B ohne einen reuen Befehl beendet wurde. In diesem Falle ist die Antriebskraft des Magneten und des Botätigungsarmes für das Had 3} oder J>h auf einen Punkt angestiegen, daß das Laufsignal hernach nicht aufgebaut v/erden kann, ohne daß für das' Rad ~y$ oder >'* ein Verlust der Berührung mit der Seheibe 22 eintritt rcit dem Ergebnis einer Vorlangsamung der Bandbewehrung und des Startens des Stopprades 60 gegen die Scheibe j52. Wenn das Laufsignal aufgebaut wird mit einem neuen Befehl nach der Periode B1 und das Band verlangsamt (dadurch die Beendigung der Stopp-Verzögerung bewirkend) und die Start-Schreibverzogerung verwendet wird, wird die Aufzeichnungslücke langer als die minimale Größe werden und sich entsprechend verändern, wenn innerhalb' der Verlangsaraung der Bandgeschwindigkeit der nächste Schreibbefehl auftritt. Dies ist unter manchen Verhältnissen zulässig, weil üie Schreib-Zugangszeif geringer iot·
Sooft geschrieben wird, ohne die gleichzeitige Arbeit der Ablese-Prüf köpfe zu benutzen, können die Prüf-Verriegelting -23, die UND-Schaltung 73 und die Periode E aus der beschriebenen Ausführungsform eliminiert werden, welche dann auf den Sehreibende-Irnpuls in der Leitung 12 in der gleichen Weise anspricht, wie sio auf den Ablece-Endimpuls in der Leitung 12 anspricht.
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Claims (4)

DocKet PATENTANSPRÜCHE
1. Zur Steuerung sowohl des Beginnes des Einschreibens bzw. Lesens der einzelnen Angabeblöcke in bzw. aus einem Magnetband als auch des Antriebsrades für das Magnetband vorgesehenes Magnetbandsteuersystem, dem Schreibbefehle, Lesebefehle und Schreibende- und Leseendebefehle züge- · führt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsstufe (41) nach dem Ende des Einschreibens bzw. Lesens eines jeden Angabeblockes eine Schreib- (G) bzw. Leseverzögerung (H) einleitet, die ein oszillatorgesteuerter Zähler (48) mißt, daß dieser Zähler zwei Zeitintervalle (A, B) aufeinanderfolgend erzeugt, und daß beim Auftreten eines neuen Schreib- bzw. Lesebefehles innerhalb des zuerst erzeugten Intervalles (A) ein den Elektromagneten (52, 55, 62) der Kupplungen (33, 34, 60) für das Bandantriebsrad (16) zugeführtes Signal aufrechterhalten bleibt, beim Nichtauftreten eines Befehles abfällt, jedoch beim Auftreten eines Befehles innerhalb des zweiten Intervalles (B) wieder aufgebaut wird, und daß beim Auftreten keines
Neue Unterlagen (Art. 7 g l Abs. 2 Nr. l Satz 3 des ÄncierungSflss. v. 4 s. .
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Befehles in dem zweitgenannten Intervall (D) ein weiteres Intervall (C) erzeugt wird, innerhalb dessen ein auftretender Befehl auf das ein Bandlaufsignal erzeugende Schaltelement (44) wirkungslos bleibt.
2. Magnetbandsteuer sy stern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Ende des Einschreibens eines Blockes erscheinende Schreibende-Impulü den Zähler (48) löscht und eine Verzügerungs- Verriegelungsstufe (23) einstellt, deren Ausgangs signal eine Und-Schaltung (73) zur Durchleitung von von einem Oszillator (66) erzeugten Impulsen zum Zähler (48) freigibt, der nach Ablauf eines Zeitintervalle β (E), innerhalb dem die Ableseprüfung des ebon geschriebenen Blockes erfolgt, ein Signal der Aus-Seite der genannten Verriegelungsetufe (23) zuführt, wodurch die genannte Und-Schaltung (73) wieder blockiert wird und das, das Schreibende anzeigende Ausgangstaignal der Verriegelungsstufe (23) sowohl den Zähler (48) als auch weitere Schaltelemente zurückstellt, damit ein neues Einochreiben beginnen kann.
3. Magrtetbandßteuersystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsleitung (29) der Vcjrzögerungs-Verriegelungestufe (2 3) mit einer Verzögerungseinrichtung (99) verbunden ist, deren Ausgang an die die Schreibbnw. Leseverzögerung einleitende Vcrriegelungsstufe (41) angeschlossen ist.
4. Magnetbandsteuer sy stern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangslcitung der die Schreib- bzw. Leseverzögerung einleitenden Vcrric-
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Neue Anmelduniisunterloijen
gelungsstufe (41) an eine Und-Schaltung (81) angeschlossen ist, deren zweiter Eingang mit dem, einen entsprechend der Schreibverzögerung verzögerten Impuls führenden Ausgang dee Zählere (48) und deren dritter Eingang mit einer einen Schreib- bzw. Lesebefehl führenden Leitung (lOi) verbunden ist und deren Ausgang sowohl mit Schaltelementen (170, 172) zur Steuerung des Schreibens auf dem Band als auch über einen Inverter (53) mit einer Und-Schaltung (37) verbunden ist, deren zweiter Eingang an dem Oszillator (66) und deren Auegang an dem Zähler (48) angeschlossen iat.
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