DE1449775A1 - Magnetbandsteuersystem - Google Patents
MagnetbandsteuersystemInfo
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- G11B20/00—Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
- G11B20/10—Digital recording or reproducing
- G11B20/12—Formatting, e.g. arrangement of data block or words on the record carriers
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Description
Die Erfindung betrifft ein zur Steuerung sowohl des Beginnes des Einschreibens
bzw. Lesens der einzelnen Angabeblöcke in bzw. aus einem Magnetband als auch
des Antriebsrades für das Magnetband vorgesehenes Magnetbandsteuersystem, dem Schreibbefehle, Lesebefehle und Schreibende- und Leseendebefehle zugeführt werden.
Bei der Erfindung wird von der statistischen Wahrscheinlichkeit ausgegangen,
daß der auf einen Lese- bzw. Schreibvorgang folgende Befehl dem vorhergegangenen
gleicht und daß dieser neue Befehl innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach Beendigung des vorhergehenden Lese- bzw. Schreibvorganges erfolgt· Unter
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Neue Unterlager* (*λ?|ια***νγ.ι
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dieser Annahme wird mit der Erfindung eine minimale Zugriffszeit mit einem
minimalen Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungsblöcken
auf dem Magnetband dadurch erzielt, daß eine Verriegelungsstufe nach
dem Ende des Einschreibens bzw. Lesens eines jeden Angabeblockes eine Schreibbzw·
Leseverzögerung einleitet, die ein oszillatorgesteuerter Zähler mißt, daß dieser Zähler zwei Zeitintervalle aufeinanderfolgend erzeugt, und daß beim Auftreten
eines neuen Schreib- bzw. Lesebefehles innerhalb des zuerst erzeugten
Intervalles ein den Elektromagneten der Kupplungen für das Banäantriebsrad zugeführtes
Signal aufrechterhalten bleibt, beim Nichtauftreten eines Befehles abfällt, jedoch beim Auftreten eines Befehles innerhalb des zweiten Intervalles wieder
aufgebaut wird, und daß beim Auftreten keines Befehles in dean zweitgenannten
Intervall ein weiteres Intervall erzeugt wird, innerhalb dessen ein auftretender
Befehl auf das ein Bandlauf signal erzeugende Schaltelement wirkungslos
bleibt.
Bei bekannten Magnetbandsystemen ist der Zwischenraum zwischen zwei auf einanderfolgenden
Auf Zeichnungsblöcken eine Funktion des zeitlichen iöistandes des
nächsten Schreibbefehles von dem vorhergehenden Aufzeichnung^alock. Bekannte
Systeme schalten das, das Kupplungsglied des Magnetbandantrie&srades betätigende
Signal sofort nach Beendigung des Schreibens bzw. Lesens eines Blockes ab;
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dieses Betätigungssignal wird beim Auftreten des nächsten Befehles wieder eingeschaltet.
Dieses Abschalten des Betätigungssignales wirkt sich auf die mechanische Charakteristik des Kupplungegliedes aus. Die dem Kupplungsglied anhaftende
Massenträgheit ermöglicht kein so schnelles Ansprechen desselben, wie elektrische Signale steuerbar sind. Das Betätigungssignal kann eine Zeitspanne,
beispielsweise 0, 3 Millisekunden, ausgeschaltet sein, ohne die für die Überwindung
der Trägheit erforderliche Zeit wesentlich zu beeinflussen, jedoch nach einer derartigen Zeitspanne wird das Band verzögert und durch eine Bremse zum
Stillstand gebracht. Es können auch unerwünschte Schwingungen durch die Periode,
in der das Betätigungs signal ausgeschaltet ist, hervorgerufen werden. Wenn ein neuer Befehl während einer Verzögerungsperiode auftritt, würde das Band wieder
beschleunigt werden. Der neue Befehl läßt eine Standard-Schreibverzögerung beginnen,
während der sofort nach dem Beginn des Schreibens bzw. Lesens des nächsten Blockes die Beschleunigung des Bandes erfolgt. Dementsprechend kann die
Größe des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Blöcken variieren entsprechend der Zeit, in der der nächste Befehl erscheint. Dadurch kann der
Zwischenraum 50 % größer als erforderlich werden. Eine 50 %ige Zunahme des
Zwischenraumes bedeutet eine Vergrößerung der Zugriffszeit um zwei oder drei Millisekunden. Dies erscheint zwar klein, jedoch summiert sich dieser Betrag zu
Minuten oder gar Stunden, wenn man berücksichtigt, daß auf einem Band bis zu 30 000 Zwischenräume zwischen Datenblöcken auftreten können.
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Neue Anrnel&iniiSi
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich, diese Verlustzeit
bzw. diesen Kapasitätsverlust des Bandes wesentlich zu schmälern,
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhand eines bevorzugten,
in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,■
Fig. 5 ein Bespiel eines Rollen-Aufbaues in einem Bandantrieb,
welcher durch die Erfindung gesteuert werden kann,
Fig. 6 Wellenforraen von Arbeitsbeispielen der Erfindung,
Fig. 7 grundsätzliche Zeitsteuerungs-Charakterlstiken und
Fig. 8 ein Aufzeichnungsband mit zwischen aufgezeichneten Angaben-Blocks
auftretenden AufzeichnungslUcken.
Rechenanlagen können elektronisch arbeiten und in relativ wenigen Mikrosekunden Angaben übertragen, aber im allgemeinen erfordern
die mechanischen Eingangs-Ausgangs-Einrichtungen Millisekunden zum Ansprechen. Es ist daher für eine mechanische Eingangs-Ausgangs-Einrichtung,
z.B. eine Band-Einheit, höchst erwünscht, daß sie so rasch als möglich anspricht. Sobald die mechanische Trägheit überwunden
1st, kann die Daten-Ausgangsgeschwindigkeit aus dem Band oft
der Rechnergeschwindigkeit angepaßt werden, so lange ein Block abgelesen oder geshrieben wird. Aber auoh wenn das Band mit voller
Geschwindigkeit bewegt wird, geht Zeit verloren bei der Bewegung über den Zwischenraum zwischen jeweils zwei benachbarten Blöcken,
die als "Zwischenaufzeichnungs-Lücken" bekannt sind, die vorgesehen
can müssen, um,nachdem irgendein Block geschrieben oder abgelesen
wurde, und nicht unmittelbar der nächste Block zu schreiben oder abzulesen ist, ein Anhalten des Bandes zu ermöglichen. Daher
wird die kürzeste Entfernung zum nächsten Datenblock durch das Nichtanhalten des Bandes (oder Korabsetzung der Vorschub-Geschwindigkeit)
während des Üborqucrens der Ableseküpfe einer Lücke zwischen
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nuliV rar,!·,.. -:? a ■;·- ΐ« ■- ί ^ -J »ί lkw -
zwei Datenblocks erreicht. Aber auoh in diesem Falle können beispielsweise
fünf Millisekunden an Zugangszeit für die überquerung
eier Aufzeichnungslücke durch die Köpfe zum nächsten Block benötigt
v/erden« Während dieser Zelt bleibt aie. Recheneinrichtung in manchen
Fällen untätig oder sie verv/endet eine zusammengesetzte Programmierung, urn einige andere Aufgaben während dieses Intervalles auszuführen.
Demgemäß ist die Zugangszelt zum nächsten Block bei voller Geschwindigkeit
direkt proportional zur Größe der Aufzeichnungslücke. Es ist äußerst schwierig, unter allen Arbeitsbedingungen
eine kleinste AufzeichnungslUcke zu erhalten.
Das Problem ist kompliziert durch die Arbeitsbedingungen des
Rechners, Vielehe erfordern können: 'daß (1) das Band in der Lücke angehalten wird nach dem Schreiben eines Blockes und
erneut gestartet wird, um den nächsten Block zu schreiben, oder dai3 (2) aie volle Bandgeschwindigkeit über der Aufzeichnungslücke beibehalten wird, oder daß (2) die Band-Geschwindigkeit in
der Aufzeiohnungslüoke herabgesetzt wird, bevor sum Schreiben
des nächsten Blockes das Band beschleunigt wird, wenn der Rechner einen neuen Schreibvorgang signalisiert, nachdem er vorher das
Anhalten signalisiert hat·
Im besonderen wird das Problem dadurch schwierig, daß der nächste Rechner-Befehl zum Ablesen oder Schreiben eines Blockes mit Bezug
auf die Vollendung des vorausgegangenen Blockes beliebig auftreten
kann. Somit kann einerseits der Rechner mit einem neuen Ablese- oder
Schreibbefehl fast unmittelbar nach der Vollendung des vorhergegangenen Blocks, also in Mikrosekunden, antworten, oder andererseits
kann der Rechner für eine wesentlich lange Zeitperiode, wie viele Minuten oder Stunden, nicht ansprechen. Bei den meisten Reohner-ProgramrBon
spricht der Rechner jedoch meistens auf neue Ableseoder
Schreibbefehle innerhalb von rund einer Millisekunde nach der
Vollendung des Blocks an· In den n-aisten Fällen kann der Rechner
so gemacht werden, um ohne Schwierigkeit in weniger als einer Millisekunde anzusprechen, da eine Millisekunde gioe.lange Zeitperiode in
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Neue
den Rechner-Arbeitsbedingungen sein kann. ;
Die Fig. 7 zeigt grundsätzlich, wie die Erfindung arbeitet mit
Bezug auf das Auftreten eines erneuten Befehles (des nächsten
Ablese- oder Schreibbefehles), und wie die Band-Steuersignale
während einer Zeitperiode nach Jeder Bloekvollendung beantwortet v/erden
müssen. Die Sache wird weiter dadurch kompliziert, daß der Bandantrieb
im allgemeinen besondere Ablese-Prüfko'pfe hat, während seine Schreibköpfe arbeiten. In einem solchen Falle ist das Schreiben einer Auf·?·
zeichnung nicht als vollendet zu betrachten, bis die Ableseprüfung
vollendet wurde. Dies kann in der Big. 8 gesehen werden, v/o die Anordnung der Ablese- und Schreibküpfe 120, 121 (gezeigt ist. Die
Pfeile 120, 121 stellen Je eine Kehr zahl paralleler Köpfe dar. In
der Fig. 8 hat der Schreibkopf gerade das Ende 123 des Blockes 1j53
erreicht und der Ablese-Prüf-Kopf 120 ist noch innerhalb des Blockes;
letzterer erx'elcht das Ende 12^ in einer Zeitspanne E. Beim Ablesen
des Bandes werden nur die Kopfe 120 verwendet.
Daher stellt in der Fig. 7 der Zeitpunkt 200 den Augenblick dar,
in weichem die Schreibköpfe 121 das Blockende 122 erreichen und
der Zeitpunkt 201 stellt die Zeit dar, inweIcher hierauf die Ableseköpfe 120 das Blockende 122 erreichen, während sich das Bund
noch mit der Morinalsesehwindigkeit bewegt. Die Zeitperiode E
zwischen den Zeitpunkten 200 und 20t stellt die zur Vollendung
der Ableseprüfung eines neu geschriebenen Blockes benotigte Zeit dar· --■--" ■,-... . . ,- ^,xbn^a ^
Bei der Fortsetzung der Bandbewegung mit normaler Geschwindigkeit ? «^
nach der Vollendung eines Blockes wird gemäß der Erfindung eine Lücke zwischen den Aufzeichnungen durch eine automatische Schrelbverztgerung
G erzeugt, welche von dem Zeltpunkt, in welchem der
Ablesekopf den frühren Block verläßt, bis zu dem Zeitpunkt dauert*
in welchem das Schreiben des nächsten Angabenblockeo beginnt» Die
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ι Neue AniMSduniisüRtenaqen
automatische Schreibverzogerung besteht daher während der Aufzoichnungolücke
zwischen den Zeiten 201 und 203. Es ist ein Merkmal vier
Erfindung, eine Schreibverzogerung automatisch zu beginnen, nachdem
jede Aufzeichnung geschrieben ist, beruhend auf der Theorie, viaß
der nächste Befehl wahrscheinlich ein anderer Schreibbefehl sein wird, weil in der Praxis festgestellt wurde, daß das Schreiben im
allgemeinen mit einer schnellen Folge von Schreibbefehlen auftritt·
Daher beginnt die Sohreibverzögerung automatisch nach der Vollendung
eines früheren Angabenblockes, ohne jede Kenntnis, wann der nächste Schreibbefehl eintreffen wird, oder auch ob dieser
Befehl ein anderer Schreibbefehl sein wird· Die automatische Verzögerung ist nur auf die Wahrscheinlichkeit abgestellt, daß der
nächste Schreibbefehl Innerhalb einer Zeitperiode auftritt, die in
der Fig. 7 als A + B definiert ist· Wenn kein Schreibbefehl bis zum Ende der Periode A + B (beginnend im Zeitpunkt 201 und endigend
im Zeitpunkt 205) auftritt, wird das Band für eine Stopp-Verzügerungsperiode
C (zwischen den Zeiten 205 und 206) angehalten. Ein neuer, während der Periode C empfangener Schrelb-befehl kann
nicht das Band starten bis nach dem Ablauf der Z-it C, eine Start-Schreib-Verzögerung
D im Zeitpunkt 206 beginnen und bis zum Start des Schreibens im Zeltpunkt 207 dauern. Wenn ein neuer Schreibbefehl
nach der Zeit 206 eintritt, wird die Start verzögerung D durch den
Befehl begonnen. Die Start-Schroibverzögerung D wird immer verwendet,
wenn das Band aus einem Ruhezustand gestartet wird.
Das Bandlauf signal wird in der in der Fig. 7 dargestellten Weise gesteuert. Das Laufsignal ist vorgesehen, um eine Rolleneinrichtung
zu betätigen, welche, wie in der Fig. 5 gezeigt. Magnete 52, 62 und 55 umfaßt, welche getrennt betätigt werden können, um irgend
eines der Reibräder. 33, 60 oder 34 gegen eine Reibscheibe 32 zu
bev/egen, welche mit der Bandantriebsrolle 16 gekoppelt ist, um die
das Band 100 gewickelt ist. Da sich die' Räder 33# 3^ ständig in
entgegengesetzten Richtungen drehen und das Rad 60 gestoppt wird,
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v/erden die Magneto 52, 66 oder 62 entsprechend betätigt.
Die PiG· 2 zeigt don Stromkreis für die Betätigung der Bewegungsmagnete
52, o2 oder 55 für die Steuerung der Bandbewegung. Das
Laufsignal wird an die Leitung 14 angelegt und wird immer zugeführt,
sooft entweder eine Vorwärts- oder RUokwärts-Bandbewegung
erforderlich ist, um entweder den Magnet 52 oder 55 au erregen.
Wenn das Laufsignal negativ ist, wird der Magnet 62 betätigt, um
das Banci abzubremsen und- in diesem Zeitpunkt wird keiner der
Magnete 52 oder 55 betätigte Ein Band-Richtungssignal wird an die Leitung 20 angelegt, um zu bestimmen, ob der Magnet 52 oder der
Magnet 55 su betätigen ist, wenn ein Laufsignal angelegt wird. Daher
bezeichnet ein positives Signal in der Leitung 20 eine Vorwärtsbewegung
des Bandes und ein negatives Signal eine Rückwärtsbewegung des Bandes.
Wenn die Signale in Jen beiden Leitungen 14 und 20 positiv sind,
erregt der Ausgangsimpuls der UIID-Sehaltung 152 den Magnet 52.
Wenn andererseits aas Signal in der Leitung 20 negativ und das Signal in der Leitung 14 positiv ist, kann nur die UND-Schaltung
.155 wegen des in die Leitung 20 gelegten Inverters 155 ein Ausgangssignal
erzeugen. Wenn in beiden Leitungen 14 und 20 ein negatives Signal vorhanden ist, sind beide UWD-Schaltungen 152
und 155 blockiert und es wird infolge der Anordnung dor Inverter 164 und 166 nur die UND-Schaltung 162 wirksam, um den Magnet 62 zu
betätigen.
Die Pig. 5 zeigt einen Stromkreis zur Steuerung, wenn das Schreiben
am Ende einer Schreib verzögerung beginnt. Ein Schreibbel'ehl vom
Rechner wird über die- Leitung 101 zur Vorbereitung der UND-Schaltung
172 angelegts die blockiert bleibt, bis an ihren anderen Eingang
ein positives Signal bei der Beendigung einer Schreibverzcgerung
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angelegt v/ird. Das Anlegen entweder eines Start-S^hrelb-Verzogerungssignales
an dio Leitung 17 oder eines automatischen Schreib-VersLcoruniSSSignales
an die Leitung 1β bewirkt ein Ausgangssignal der ODER-Schaltung 170, uurch welches die UND-Schaltung 172 am Ende
der Verzö£oruncsperiode wirksam wird. Durch das Ausgangssignal der
IRID-Schaltung 172 kann eine Schreibverriegelung (nicht gezeigt) zur
Steuerung des Schreibens auf dem Band eingestellt v/erden.
Die Band-Bewegungsarbelt für das Ablesen des Bandes gleicht der
Arbeit für das Beschriften des Bandes mit einer hauptsächlichen Ausnahme, nämlich, daß das Ablesen des Bandes nicht notwendigerweise
mit tier Beendigung der Ablese verzögerung beginnt· Der Ablauf der Ableseverzögerung setzt ,nur die Ablesefunktion der Bandeinrichtung
in Gang, Die Ableseverzögerung macht die Band-Ablesestroff^creise
während der Zeit unwirksam, in welcher der Ablesekopf über einen Teil einer AufzeichnungslUcke bewegt wird, so daß dann
keine Ablesungen erfolgen. Die Ablese-Verzö'gerungsperiode muß
beendet werden, bevor die Ableseköpfe den Beginn des nächsten Blockes
erreichen können. Aus diesem Grund ist die Ablese-Verzögerungaperlode
kurzer als die Schreibverzogerungsperiode.
Daher wird eine automatische Ableseverzögerung in der Zeit 201 in
der gleichen V/eise wie eine automatische Sohreibverzö'gerung gestartet,
aber die Ableseverzögerung wird früher, nämlich in der Zeit 202, beendigt und besteht für die Periode H. Die Periode E ist nicht
während einer Ablesung mit eingeschlossen, da nur ein einziger Kopf
in irgendeiner Spur eingeschlossen ist und der nächste Ablesebefehl kann vorgesehen werden, sobald der Ablesekopf das Ende des Blockes
verläßt. Die Ablese-Verzögerungs-Period© P beginnt im Zeitpunkt
mit einem nach der Zeit 205 während der Periode C gegebenen Ablese·
befehl, endigt aber in der Zeit 208 und ist kurzer als die Start«
Schreib-Verzoeerungsperiode D.
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Die Pig. 6 zeigt Beispiele von drei verschiedenen Zeiten, in denen
ein Schreibbefehl in bezug auf die Vollendung eines früheren Blockes in der Zeit 201 auftreten kann, wenn die Ableseprüfung vollendet ist.
Daa Laufsignal ist sowohl vor als auch unmittelbar nach dem Blockende·
Zeitpunkt 201 positiv.
Im Beispiel 1 tritt der nächste Schreibbefehl im Zeitpunkt 210 während der Periode A auf und dies hält das Laufsignal positiv
und hält die automatische Schreibverzogerung aufrecht bis das
Schreiben des nächsten Blockes im Zeitpunkt 2Oj5 beginnt.
Im Beispiel 2 tritt der nächste Schreibbefehl im Zeitpunkt 211
während der Periode B ein. Das Laufsignal fällt automatisch am Ende der Zeit A ab, weil der nächste Schreibbefehl noch nicht
empfangen wurde, aber das Laufsignal wird während der Periode
B durch den Befehl erneut auf ein© positive Höhe gebracht. Die Perlode B ist kurz genug, daß weder die Beharrungskraft des
mechanischen Laufrollen-Betätigers noch die Bandgeschwindigkeit durch das während der Periode B negative Laufsignal wesentlich
beeinflußt werden.
Wenn daher durch einen Befehl während der Periode B das Laufsignal
positiv wird, wird die automatische Schreib-Verzögerungs-Periode
G unwirksam und in der glichen V/eise wie im Beispiel 1 ausgeschaltet,
mit dem Ergebnis der gleich großen Aufzeichnungslücke.
Das Beispiel 3 in der Pig· 6 stellt einen nach dem Anhalten des
Bandes in der Zeit 2Oo im Zeitpunkt 212 auftretenden Befehl dar. Wie im vorhergegangenen Beispiel fällt das Laufsignal in der Zeit
204 ab, kann aber in diesem Falle erst wieder nach dem Ablauf der
Stopp-Verzögerungsperioäe C positiv werden. Das Laufsignal wird
daher erst in der nächsten Befehlssöit 212 positiv und das Schreiben
des nächsten Blookes beginnt im Zeitpunkt 212, nachdem das Band
auf seine normale Geschwindigkeit beim Ablauf der Start-Schreib-
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Neue
f'?
enorjsn
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Vcrao^erun^speriode D beschleunigt wurde. Wenn der Befehl während
dor Periode C aufgetreten ist, würde das Laufsignal im Zeitpunkt
positiv worden, und das Band würde im Zeitpunkt 207 zur Beschriftung
gestartet worden sein.
Die gleichen in der.Fig. 6 gezeigten grundsätzlichen Beispiele
sind für einen Band-Ablesevorgang anwendbar, außer, daß die Able se verzögerung kürzer ist. Daher ist die Ableceverzogerung im
Zeitpunkt 202 vorbei, so daß das Ablesen beginnen könnte, aber die Ablesung kann natürlich erst beginnen, bis die Ableseküpfe
uen Bandblock erreichen. Die kürzere Ableseverzögerung gestattet
eine starke Veränderung der Bandgeschwindigkeiten und der Laufrollen-Start-Stopp-Charakteristlken.
Auch wenn das Band wie im Beispiel 2 in der Fig. 6 im Zeitpunkt 212 gestartet wird, ist
die Ableseverzogerung in der Zeit 203 vorbei, so daß das Ablesen vor
der Zeit möglich ist, in welcher die Ablesoküpfo den nächsten
Bandblock erreichen.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, dargestellt
durch eine Schaltung zur Steuerung des Laufsignales, während die Ver- z. L gerunds peri öden in der vorher in Verbindung mit der in Fig. 7
bestimmten V/eise bemessen sind. Die Ausgangs leitungen aus der
Schaltung in der Fig. 1 sind* Die Leitung 14 zur Übertragung
dos Laufsignales zum Stromkreis in de"r Fig. 2, und die Leitungen
16, 17 und 18 für die Übertragung der entsprechenden Schreibund Ablese-Verzogerungen zu den Stromkreisen In den Fig. 3 und 4*
Ein Schreibbefehl wird von einer Recheneinrichtung als Impuls in
Uic Singangsloitung 10 gegeben. In ähnlicher Weise ersoheint ein
AblGüobefehl von der Recheneinrichtung als Impuls in der 2ingangs>leifcung
11. Das Ende des Schreibens eines Band-Angabenblockes ist im Ansprechen auf die Beendigung der Angaben-Übertragung aus der
Recheneinrichtung vorgesehen, und dies wird durch einen Impuls in
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Neue
'41
der Eingangsleitung 12 signalisiert, welcher Impuls auftritt, v?enn
der Schreibkopf das Ende eines Blockes erreicht hat, z.B., wenn der Schreibkopf 121 aas Ende 123 des Blockes 1^3 in der Fig. 3
erreicht hat. In analoger Weise wird eine Band-Ablesearbeit durch
einen Impuls in der Leitung 1j5 beendet und dies tritt ein, wenn der
Ablesekopf 120 das Blockende 122 während eines nur ablesenden Arbeitsvorganges
erreicht*
Eine Schreiherriegelung 21 wird durch einen Schreibbefehls-Irnpuls
eingestellt und eine Ableseverriegelung 22 wird durch einen Ablesebefchls-Impuls
eingestellt. Eine Prüf-Verzcgerungsverriegelung 25
wird durch einen ßchralbende-Impuls in der Leitung 12 eingestellt.
Die Aufgabe der Verriegelung 23 ist es, den Beginn der in der Fig.
gezeigten Periode E zu signalisieren, während welcher der Ablesekopf das Prüfen des gerade geschriebenen Band-Angabenblockes vollendet
hat. Die Verriegelung 2j5 wird am Ende der Periode E zurückgestellt,
wenn der Ablöse«Prüfkopf das Blookende 125 in der Fig. 8
verlassen hat, und dies erfolgt durch ein Signal vom Zähler 48·
Wenn das Band im Ruhezustand ist, wie vor dem Schreiben oder
Ablesen des ersten Blockes im Band, und ein Schreibbefehl gegeben wird, wird die Verriegelung 21 eingestellt. Die Verriegelung 21
sendet dann ein Ausgangssignal zu einer UND-Schaltung 26 (die noch blockiert ist) und zu einer ODER-Schaltung 42« Das sich
ergebende Ausgangssignal der ODER-Schaltung 42 läuft durch eine
UND>-5chaltung 4jJ und durch eine ODER-Schaltung 46, um eine Band<Laufverriegelung-44
einzustellen, welche das Laufsignal in der Leitung
14 erzeugt, die zur Schaltung in der Fig. 2 führt. Das Ausgangssignal
eier UND-Schaltung 4j>
wird auch durch eine ODER-Schaltung 77 zu einer UiJD-Sohaltung yj übertragen, die mit der Durchßchleusung
der impulse von einem freisehwlngenden Ossiilator 66 zu.
einer ODER-Schaltung 67 beginnt, um den Zahler 43 anzutreiben, aer
vorher im gelöschten Zustand war· Da in diesem Zeitpunkt eine ODER-Schaltung
24 kein Eingangssignal empfängt, ist aas vom Inverter >3 ·
an einen Eingang der UND-Schaltung 37 angelegte Signal positiv.
■■■""' . BAD ORIGINAL
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Das Signal in der Ausgangsleitung 17 bleibt für die Start-Verzogerungsperiode
negativ, die mit der Einstellung der Band-Laufverriegelung 44 begonnen hat.
Am Ende dor Start-SehreibverzOgerungsperiodo (wie beispieleweiße
3,5 Millisekunden) wird das Ausangssignal von einer Zähler-UND-Stromkrelsmatrix
71 in der Leitung 72 positiv, und daher erzeugt die UIiD-Schaltung 2o ein Ausgangssignal zur Einstellung der Verriegelung
27, welche die Schreibverzcgerung durch ein positives
Sign*! in eier Aus gangs leitung 17 beendigt· Dieses Signal läuft durch
die ODZH-Schaltung 170 und die UND-Schaltung I72 in der Pig. 3, um
den Start zum Schreiben im Band zu ermöglichen. Das Ausgang3signal
der Verriegelung 27 wird auch zur ODER-Sohaltung 24 geleitet, durch
dessen Ausgangßsignal über den Inverter 38 die UND-Schaltung 37
blockiert und die Übertragung der Oszillatorimpulse zum Zähler 48
beendet wird.
Unmittelbar nachdem das Schreiben des Angabenblockes beendet ist,
erscheint ein Schreibende-Impuls in der Leitung 12, durch welchen der Zähler 43 über die ODER-Schaltung 47 gelöscht und die Prüverzcgerungs-Verrlegölung
23 eingestellt wird. Durch das Ausgangaslgnal der Verriegelung 23 wird die UND-Schaltung 73 zur Durchleitung der
Oszillator-Impulse durch die ODER-Schaltung zum Antrieb des Zählers 48 befähigt. Wenn der Zähler 43 den Ablauf der Perlode E anzeigt,
sendet die Zähler-Matrix 71 ein positives Signal in die Leitung zur Rückstellung der Verriegelung 23 und zur Beendigung der Periode
E. Durch die Rückstellung der Verriegelung 23 wird die UND-Schaltung
73 wieaer blockiert und der ZählVorgang beendigt.
Durch diu Rückstellung der Verriegelung 23 wird auch ein Impuls durch
den Impulsformer 36'erzeugt, welcher Impuls durch die ODER-Schaltung
71 und über die Leitung 29 der Recheneinrichtung die Bereitschaft
für den nächsten Befehl anzeigt und gleichzeitig den Zähler 48 durch
die ODER-Schaltung 47 löscht. Am Ende der Periode E stellt der Impuls
in der Leitung 29 auoh die Ablese- und Schreib-Verriegelungen 21 und
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UtU V i
zurück, um den früheren Bofehl zu vollenden und diese Verriegelunge»
für den nächsten Befehl empfangsbereit zumachen. Außerdem werden durch den Impuls in der Leitung 29 die Ablese- und Schreib«
Vorzugerungsverriegelungen 63, 27 und 82 zurückgestellt, um die
UND-Schaltungen 172 und 174 in den Flg. 2 und 4 zu- blockieren und
alle Ablese- und Schreib-Punktionen zu verhindern.
Schließlich wird der Impuls in der Leitung 29 zu einer Verzögerungseinrichtung
99, die eine Verzögerung von nur wenigen Mikrasekunden
erzaust, geleitet, um eine Bewegungs-Steuerverriegelung 41 einzustellen
und dadurch die vorher definierte Periode A zu beginnen. Die Periode A beginnt mit dein durch die ODER-Schaltung 77 geleiteten
ÄusgangsirapulEj der Verriegelung 41', durch welchen die= UlJD-Schaltung
37 für den Durchgang der Oszillator-Impulse zum Zähler 48 befähigt
wird und der Zähler mit der Zählung für die Periode A beginnt,
Wie vorher erläutert, wurde die Band-Umlaufsverriegelung 44 vor dem
Schreiben des vorherigen Blockes von Angaben eingestellt und wurde nicht zurückgestellt» Daher ist die Verriegelung 44 über die ganze
Periode E eingestellt und die Bandbewegung dauert mit normaler Geschwindigkeit
aru Der Rückstelleingang der Verriegelung 44 ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 87 verbunden, welcher während der
Periode E nicht wirksam wird* ua diese UND-Schaltung 87 vom Inverter
39 blockiert ist, welcher während der Periode E das Anfangssignal
von der eingestellten Schreibvorriogelung 21 empfängt. Die Verzcgerung
99 stellt sicher, daß der Zähler 43 zurückgestellt.wird,
bevor die Verriegelung 41 eingestellt wird* so daß kein Ausgangs-
\S-3.nd
signal der UHD-Sohaltung Bj erzeugt werden kann* um die\ Laufverriegelung
44 zurückzustellen,
\-{Gxm ein Befehl während der Periode A auftritt, wird die Verriegelung
21 oder 22 eingestellt und dadurch ein Ausgangeimpuls der ODER-Schaltung
42 vorgesehen» Dieser Ausgangsimpuls wird vom Inverter 39 umpolarisiert,
um die UND-Schaltung 80 und 87 zu blockieren, wodurch
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auch die Rückstellung der Band-Umlaufverriegelung 44 und der Bev/osungG-Stcuerverriegelung
41 blockiert wird, welche sonst am Ende der Periode A (0,7 ms) bzw. am Ende der Perlode B (1,0 ms) elntreton
D-her v.'irci beim Empfang eines Befehles während der Periode A oder B
eine automatische Schreibverzügerungsperiode fortgesetzt, bis die
üUD-Schaltung 31 zur Einstellung der Verriegelung 82 durch ein
Zähler-Ausgangssignal (rait 2,6 ms) in.der Leitung 83 wirksam wird,
die üurcf:i das Aus gangs signal der Schroibverriegelung 21 in der
Leitung 101 und durch das Ausgangssignal vom Bewegungs-Steuer·
verriegelungckreis 41 in der Leitung 79 bereits vorbereitet ist. Das AuGgangGslgnal Jer eingestellten Verriegelung 82 bewirkt über
die- ODER-Schaltung 24 und den Inverter ^8 die Blockierung der UND-Schaltung
yj und somit die Beendigung der automatischen Vorzogerungspariouß
G, welche am Beginn der Periode A eingeleitet wurde.
vfährend der Periode A kein Befehl auftritt, iat das Signal
in der Leitung 84 am Ende der Periode A positiv (für beispielsweise
0,7 Millisekunden der Z8hlerze.it) und läuft durch die UND-Schaltung
87 zur Rückstellung der Band-Umlaufverriegelung 44, so
daG aas Laufsignal in der Leitung 14 negativ wirde Damit beginnt
die Periode B.
V/enn. während der Periode B ein Befehl auftritt, läuft dieser von
der Verriegelung 21 oder 22 durch die ODER-Schaltung 42 und durch
die UND-Schaltung 93 (die in diessni Zeitpunkt durch den' Verriege-.
lungsstroiülcreis 41 vorbereitet ist), um die Band-Umlaufsverriegelung
44 einzustellen und das positive Lauf signal in der Leitung
zu erzeugen,
v.'önn kein neuer 23fehl vrährend. der Periode B eintritt, v?ird das
^ Siip^al in dor Leitung 46 der Zählermati*lx am Ende der Periode B
σ> ijo^itiv (1,0 ΏΖ der Zohlorzeit) und lauft durch die UND-Schaltung
7Io zur Iliickstelluns der Bcwegungs-Steuerverriogelung 41. Dadurch
v;ird acc an der ODER-Schaltung 77 liegende positive Signal beendete
und der ZUhlcr 43 gectopptj dies beendigt die automatische Verzt»gerungt
X uii:l «ic* UiD-Schaltung yj wird blockiert
BAD ORIGINAL
COPY
11 V» ti \t ΓΙ S 5 : '■: ϊ" -■ s ^r: 5λ E"". - -«UViiUF ".«
Der andere Eingang der UND-Schaltung 30 war vom Inverter 39 infolge Ue3
1'"WhISr1S eines Ablese- oder Schreib-Befehlssignales vorbereitet. £La
I,cx"ehi während der Periode B bewirkt daher die Blockierung dor UlD-Schaltung
30 durch den inverter 29 und die Verriegelung 41 kann am
Ende der Periode B nicht zurückgestellt werden. Dadurch wird dio
automatische Ablese- oder Schreibverzügerung fortgesetzt, bis die Verriegelung 68 oder 82 zurückgestellt wird.
Die Rückstellung der Bewegungs-Steuerverriegelung 41 leitet die vorher
definierte Stopp-Verzogerungsperiode C durch die Betätigung dos Univibrators
92 für die Periode C (für beispielsweise 2,7 Millisekunden)
ein. Der Ausgangsimpuls vom Univibrator 92 wird zum Inverter 93
geleitet, um die UIiD-Schaltung 4j5' zu blockieren und dadurch die Einstellung
der Banduralauf-Verriegelung 44 während der Perlode C circh
einen neuen Befehl zu verhindern. Während dieser Periode wird auch die UND-Schaltung 98 durch die im Rückstellzustand befindliche Bewegungs-Steuerungsverriegelung
41-blockiert· Daher kann kein Befehl während der Stopp-yersügerung3periode C die Eand-Uralaufverriegelung
44 betätigen, so daß das Laufsignal für die Dauer der Stopp-Versugerungsperiode
negativ bleiben muS.
Ein Befehl während der Periode C stellt, die Verriegelung 21 ocier
22 ein. Nach dem Ablauf des Ausgangssignale3 vom Univibrator 92 der
Periode C läuft das Befehlssignal durch die UlID-Schaltung 4j5 zur Einstellung
der Umlaufverriegelung 44. Wenn es ein Schreibbefehl war,
wird eine Star'c-Schrelbverzögerung eingeleitet und in der vorher
erläuterten V/eise ausgeführt. War es ein Ablese-Befehl, Jann leitet
die UlfO-Schaltung 57 den Zänlvorgang in der gleichen W^ise wieein
Sehreibbefehl ein, aber am Hndo der Ablese-Verzügcrung erscheint
ein Ausgangssignal in der Leitung 70 (bei 2,0 ms), das über die UND-Schaltung
66 die Verriegelung 63 einstellt und dio UND-Schaltung 174
in der Fig. 4 wirksam macht, die auh das Ablese-Befehlsolgnal von der
Verriegelung 22 empfängt, um den Beginn der Bandablesung .zu erlauben.
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Dor gleiche Vorgang tritt für einen nach dem Ende aer Periode C
empfangenen Befehl ein, ua dieser unmittelbar duroh die UND-Schaltung
42 geleitet wird und die Band-Üralaufvörriegelung 44 einstellen'
',■!ami und ob ein nächster Bö fehl eintritt und weloher Art er ist,
cinci Funktionen der Hechner-ProgramiBarbelt· Demgemäß hat die
:.üi£notis>chö Banü-Einriehtung nach der vollendeten Ausführung
eines Bofehles lccino den nächsten Befehl betreffende Kenntnis,
unu die Erfindung benutzt eine statistische Erfahrung, daß mit
einer Wahrscheinlichkeit ein ähnlicher Befehl innerhalb der folgenden Perioden A oder B eintreten wird·
Dio Programme für die Arbeit von Rechnern können im allgemeinen so
aufgestellt werden, urn zu veranlassen, daß die meisten der nächsten
Bifehlo rund 1 Millisekunde nach der Bereitschaft des Bandantri«bes
für einen neuen Befehl auftreten. Dies würde erfordern, daß die
Cuiiisic der Perioden A und B mindestens 1 Millisekunde ist·
Um eino festliegende minimale Große dor Aufzeiohnungslücken während
ier normalen Bandgeschwindigkeit zu erzeugen, 1st der maximale
Wort fUr «iie Suwr>;e der Perioden A und B die automatische Schreibveraögorungspöriodö
(v;slche 2,ο Millisekunden sein könnte). Hingegen
wird, falls es notwendig ist, die.Bandbewegung während der
Kr^ou;jung einer Aufzeichnungslücke anzuhalten, diese Lücke größer
als ο ie Minimalgroße um das Ausmaß der Band, bewegung bei normaler
Geschwindigkeit über die Perioden A plus B gemacht· Dieso Charakteristiken
verwendend, kann die Perlode A sehr leicht verändert werden. Iiingogc-n kann, wenn es notwendig ist, das Band während der Erzeugung
öinor Aufzeichnungslüoke aufzuhalten, die Aufzeichnungslüoke niemals
konstant gehalten v/erden· (Auf Kosten der vergrößerten Zuwaohsseit).
BAD ORIGINAL 809901/0285
VKnn das Band bei Aufrechterhaitung der normalen Geschwindigkeit abgelesen
wird, muß der maximale Wort dor Perioden A und B bei der
Arboit mit einer MinlmalgröSe der Aufaeiehnungslücko betrachtet
v/er ti on, und daher sollte er nicht größer sein al« die automatische
Ablese-Verzogerungaperiode. Er kann Jedoch die Ablese-Verzögerungsperiode
überschx^eiten, aber nicht die Schreib-Verzögerungsperiode,
Wenn eine, wie in der Fig. 5 gezeigte Lauf rollenanordnung verwendet
wi^Ld, ist es erwünscht, das Band zum Stillstand zu bringen, bevor
ein neuer Anlauf erlaubt wird, wenn die Periode B ohne einen reuen Befehl beendet wurde. In diesem Falle ist die Antriebskraft des
Magneten und des Botätigungsarmes für das Had 3} oder J>h auf
einen Punkt angestiegen, daß das Laufsignal hernach nicht aufgebaut
v/erden kann, ohne daß für das' Rad ~y$ oder >'* ein Verlust der
Berührung mit der Seheibe 22 eintritt rcit dem Ergebnis einer Vorlangsamung
der Bandbewehrung und des Startens des Stopprades 60
gegen die Scheibe j52. Wenn das Laufsignal aufgebaut wird mit einem
neuen Befehl nach der Periode B1 und das Band verlangsamt (dadurch
die Beendigung der Stopp-Verzögerung bewirkend) und die Start-Schreibverzogerung
verwendet wird, wird die Aufzeichnungslücke langer als die minimale Größe werden und sich entsprechend verändern, wenn
innerhalb' der Verlangsaraung der Bandgeschwindigkeit der nächste
Schreibbefehl auftritt. Dies ist unter manchen Verhältnissen zulässig,
weil üie Schreib-Zugangszeif geringer iot·
Sooft geschrieben wird, ohne die gleichzeitige Arbeit der Ablese-Prüf
köpfe zu benutzen, können die Prüf-Verriegelting -23, die UND-Schaltung
73 und die Periode E aus der beschriebenen Ausführungsform
eliminiert werden, welche dann auf den Sehreibende-Irnpuls in der
Leitung 12 in der gleichen Weise anspricht, wie sio auf den Ablece-Endimpuls
in der Leitung 12 anspricht.
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Claims (4)
1. Zur Steuerung sowohl des Beginnes des Einschreibens bzw. Lesens der einzelnen
Angabeblöcke in bzw. aus einem Magnetband als auch des Antriebsrades
für das Magnetband vorgesehenes Magnetbandsteuersystem, dem Schreibbefehle, Lesebefehle und Schreibende- und Leseendebefehle züge- ·
führt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsstufe (41)
nach dem Ende des Einschreibens bzw. Lesens eines jeden Angabeblockes eine Schreib- (G) bzw. Leseverzögerung (H) einleitet, die ein oszillatorgesteuerter
Zähler (48) mißt, daß dieser Zähler zwei Zeitintervalle (A, B) aufeinanderfolgend erzeugt, und daß beim Auftreten eines neuen Schreib-
bzw. Lesebefehles innerhalb des zuerst erzeugten Intervalles (A) ein den Elektromagneten (52, 55, 62) der Kupplungen (33, 34, 60) für das Bandantriebsrad
(16) zugeführtes Signal aufrechterhalten bleibt, beim Nichtauftreten
eines Befehles abfällt, jedoch beim Auftreten eines Befehles innerhalb des zweiten Intervalles (B) wieder aufgebaut wird, und daß beim Auftreten keines
Neue Unterlagen (Art. 7 g l Abs. 2 Nr. l Satz 3 des ÄncierungSflss. v. 4 s. .
80990 1/028 5 BAD 0RIGINAL
Befehles in dem zweitgenannten Intervall (D) ein weiteres Intervall (C) erzeugt
wird, innerhalb dessen ein auftretender Befehl auf das ein Bandlaufsignal erzeugende
Schaltelement (44) wirkungslos bleibt.
2. Magnetbandsteuer sy stern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
nach dem Ende des Einschreibens eines Blockes erscheinende Schreibende-Impulü
den Zähler (48) löscht und eine Verzügerungs- Verriegelungsstufe (23)
einstellt, deren Ausgangs signal eine Und-Schaltung (73) zur Durchleitung von
von einem Oszillator (66) erzeugten Impulsen zum Zähler (48) freigibt, der nach Ablauf eines Zeitintervalle β (E), innerhalb dem die Ableseprüfung des
ebon geschriebenen Blockes erfolgt, ein Signal der Aus-Seite der genannten
Verriegelungsetufe (23) zuführt, wodurch die genannte Und-Schaltung (73)
wieder blockiert wird und das, das Schreibende anzeigende Ausgangstaignal
der Verriegelungsstufe (23) sowohl den Zähler (48) als auch weitere Schaltelemente
zurückstellt, damit ein neues Einochreiben beginnen kann.
3. Magrtetbandßteuersystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgangsleitung (29) der Vcjrzögerungs-Verriegelungestufe (2 3) mit einer
Verzögerungseinrichtung (99) verbunden ist, deren Ausgang an die die Schreibbnw.
Leseverzögerung einleitende Vcrriegelungsstufe (41) angeschlossen ist.
4. Magnetbandsteuer sy stern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangslcitung der die Schreib- bzw. Leseverzögerung einleitenden Vcrric-
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Neue Anmelduniisunterloijen
gelungsstufe (41) an eine Und-Schaltung (81) angeschlossen ist, deren zweiter
Eingang mit dem, einen entsprechend der Schreibverzögerung verzögerten
Impuls führenden Ausgang dee Zählere (48) und deren dritter Eingang mit
einer einen Schreib- bzw. Lesebefehl führenden Leitung (lOi) verbunden ist
und deren Ausgang sowohl mit Schaltelementen (170, 172) zur Steuerung des
Schreibens auf dem Band als auch über einen Inverter (53) mit einer Und-Schaltung (37) verbunden ist, deren zweiter Eingang an dem Oszillator (66) und deren
Auegang an dem Zähler (48) angeschlossen iat.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US291458A US3325796A (en) | 1963-06-28 | 1963-06-28 | Apparatus for reducing magnetic tape inter-record gap |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1449775A1 true DE1449775A1 (de) | 1969-01-02 |
Family
ID=23120372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641449775 Pending DE1449775A1 (de) | 1963-06-28 | 1964-06-26 | Magnetbandsteuersystem |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3325796A (de) |
| DE (1) | DE1449775A1 (de) |
| GB (1) | GB1066600A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934064A1 (de) * | 1979-08-23 | 1981-04-09 | Papst-Motoren Kg, 7742 St Georgen | Anordnung zur verriegelung von steuerungen |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3710358A (en) * | 1970-12-28 | 1973-01-09 | Ibm | Data storage system having skew compensation |
| BE792641A (fr) * | 1971-12-16 | 1973-03-30 | Ibm | Procede et systeme permettant d'obtenir des enregistrements magnetiquespouvant etre mis a jour |
| DE2841106B1 (de) * | 1978-09-21 | 1979-11-29 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verkuerzen der Informationsblockluecken des Magnetbandes bzw. zum Verringern der Belastung des Antriebssystems in Magnetbandgeraeten |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL236625A (de) * | 1958-03-03 | |||
| US3136465A (en) * | 1961-12-20 | 1964-06-09 | Potter Instrument Co Inc | Tape back-space device |
-
1963
- 1963-06-28 US US291458A patent/US3325796A/en not_active Expired - Lifetime
-
1964
- 1964-06-23 GB GB25911/64D patent/GB1066600A/en not_active Expired
- 1964-06-26 DE DE19641449775 patent/DE1449775A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934064A1 (de) * | 1979-08-23 | 1981-04-09 | Papst-Motoren Kg, 7742 St Georgen | Anordnung zur verriegelung von steuerungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3325796A (en) | 1967-06-13 |
| GB1066600A (en) | 1967-04-26 |
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