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DE1449634C - Anordnung zur Aufzeichnung von Zeichen Ausscheidung aus R25262 - Google Patents

Anordnung zur Aufzeichnung von Zeichen Ausscheidung aus R25262

Info

Publication number
DE1449634C
DE1449634C DE1449634C DE 1449634 C DE1449634 C DE 1449634C DE 1449634 C DE1449634 C DE 1449634C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
gate
characters
line
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Keith Gordon London Huntley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Aufzeichnung von Zeichen, in der ein feste Zeichen tragendes Standardbild im wesentlichen zugleich mit variablen Zeichen auf diesen variablen Zeichen zugeordnete, in Bezug zu den festen Zeichen liegende Stellen einer lichtempfindlichen Fläche projiziert wird.
Es ist bereits bekannt, die bei digitalen Rechenmaschinen ausgangsseitig erscheinenden Größen in entschlüsselter Form auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre darzustellen und diese Darstellung durch eine Optik auf eine rotierende xerographische Trommel zu übertragen, um dadurch einen bleibenden xerographischen Druck auf einem fortlaufenden Papierstreifen zu erhalten, welcher dauernd in Berührung mit der Trommel steht. Der Hauptvorteil eines derartigen Verfahrens gegenüber den üblichen elektromechanischen Druckern ist die sehr viel höhere Druckgeschwindigkeit infolge der Vermeidung mechanischer Teile.
Bei den bekannten Anordnungen ist eine zellenförmige Aneinanderreihung von Schriftzeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre möglich, wenn diese Schriftzeichen durch bestimmte verschlüsselte Eingangsinformationen ausgewählt werden. Eine Anordnung zur Erzeugung vom Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre auf eine ständig bewegte lichtempfindliche Fläche projizierte Schriftzeichenbilder ist beispielsweise durch »Review of Input and Output Equipment«, März 1953, S. 115, bekannt. Es ist ferner bereits bekannt (USA.-Patentschrift 2 790 103), zur Darstellung eines Schriftzeichenbildes in jeder gewünschten Zeile oder Spalte einer Projektionsfläche Steuersignale zu erzeugen, die von entsprechend den Schriftzeichen verschlüsselten Eingangssignalen abgeleitet werden. Durch die verschlüsselten Eingangssignale können beispielsweise solche Steuersignale erzeugt werden, die den darzustellenden Schriftzeichen entsprechende, paarweise zusammengehörige elektrische Leitungen ansteuern. Durch eine Folge von Ansteuervorgängen können zellenförmige Anordnungen von Schriftzeichen verwirklicht werden, die in vertikaler Richtung gestaffelt sind. Eine solche Staffelung erfolgt beispielsweise abhängig von der Eintreffgeschwindigkeit der Eingangssignale und der Bewegungsgeschwindigkeit eines lichtempfindlichen Aufzeichnungsträgers, auf den die Schriftzeichen projiziert werden. Dadurch entstehen zueinander parallele Schriftzeichenzeilen, welche in vorgegebener Lage, d. h. ohne Neigung, auf dem Aufzeichnungsträger erscheinen. Hierzu können in bekannter Weise Synchronisationssignale verwendet werden, welche entweder eine vertikale Versetzung der Schriftzeichen oder die Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers steuern.
Eine Anordnung der eingangs genannten Art ermöglicht nun das gleichzeitige Ausdrucken eines feste Zeichen tragenden Standardbildes zusammen mit variablen Zeichen. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise durch die USA.-Patentschrift 2 549 150 bekannt. Mit ihr ist es möglich, beispielsweise ein Formular auszudrucken, auf das gleichzeitig an vorbestimmten Stellen variable Informationen, also z. B. Zahlenkolonnen und ähnliche Darstellungen, aufgedruckt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung dieser bekannten Art derart zu verbessern, daß eine beliebige Auswahl zwischen mehreren Standardbildern getroffen werden kann, so daß die variablen Zeichen mit bestimmten Zuordnungsinformationen versehen werden können, die bewirken, daß ein bestimmtes Standardbild aus mehreren Standardbildern ausgewählt wird. Auf diese Weise soll es möglich sein, eine Auswahl aus mehreren Formularen zu treffen und in das jeweils ausgewählte Formular die ihm zugedachten variablen Zeichen einzutragen.
ίο Eine Anordnung der eingangs genannten Art ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß die veriablen Zeichen — wie an sich bekannt — mittels Eingangssignalen ausgewählt und nach Maßgabe dieser Eingangssignale erzeugt werden und daß das Standardbild mittels eines weiteren Eingangssignals aus einer Anzahl in einem Speicher befindlicher Standardbilder ausgewählt wird.
Die Erfindung ermöglicht also beispielsweise ein Drucken variabler Informationen auf mit festen Informationen versehene Schriftstücke, z. B. auf Formulare, die aus in einem Speicher vorgesehenen Standardmustern auswählbar sind. Damit ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß durch einfache Ansteuerung des Speichers mit Eingangssignalen das jeweils vorgegebene Standardbild ausgewählt werden kann. Die zu druckenden variablen Informationen können zur Erzeugung der das Standardbild auswählenden Eingangssignale kodiert werden. Ihre Kodierung erfolgt also nicht nur hinsichtlich ihres Informationsgehaltes, sondern auch gleichzeitig hinsichtlich des auszuwählenden Standardbildes. Dadurch kann also mit einer einzigen Steuermaßnahme das jeweils gewünschte Standardbild ausgespeichert und die Aufzeichnung der ihm zugedachten variablen Zeichen eingeleitet werden. Ein nach diesem Prinzip aufgebauter Drucker arbeitet extrem vielseitig, denn einerseits ermöglicht er die Auswahl mehrerer Standardbilder, andererseits werden diese Standardbilder unabhängig von der Anzahl der Ausdruckvorgänge immer mit gleichbleibender Genauigkeit ausgedruckt, da sie hinsichtlich ihrer Ausbildung durch fest eingespeicherte Informationen bestimmt sind.
Für ein Standardbild, das z. B. ein auszufüllendes Formular ist, gibt es bestimmte Stellen, an denen variable Zeichen eingetragen werden können. Zum Bedrucken eines solchen Standardbildes kann eine Anordnung nach der Erfindung vorteilhaft derart weiter ausgebildet sein, daß jedem Standardbild eine Gruppe von den Aufzeichnungsstellen der variablen Zeichen zugeordneten Abbildungsadressensignalen zugeordnet ist und daß die die Standardbilder auswählenden Signale zugleich die jedem Standardbild zugeordnete Gruppe von Abbildungsadressensignalen auswählen. Dadurch ergibt sich eine weitere Vereinfachung der Steuervorgänge beim gleichzeitigen Ausdrucken eines Standardbildes und variabler Zeichen, Beim Ausspeichern eines Standardbildes erfolgt nämlich gleichzeitig eine Ausspeicherung der jedem Standardbild zugeordneten ,Gruppe von Adressensignalen, die diejenigen Stellen des Standardbildes bestimmen, an denen die variablen Zeichen einzusetzen sind.
Bei Verwendung eines fortlaufend bewegten Aufzeichnungsträgers mit lichtempfindlicher Fläche zum Drucken der Standardbilder und der variablen Zeichen kann eine Anordnung nach der Erfindung in der zuletzt genannten Ausführungsform ferner derart ausgeführt sein, daß die variablen Zeichen in paral-
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lelen Zeilen quer zur Bewegungsrichtung der licht- Schriftzeichenauswahlmatrix 5 gewählten Schriftempfindlichen Fläche aufgezeichnet werden, daß der zeichens bewirkt.
Ort eines jeden aufzuzeichnenden variablen Zeichens Der Fortlaufimpuls setzt die Fortschaltung des durch ein einer Zeile entsprechendes Vertikal- Impulsfolgegenerators in Lauf, und zwar mit einem adressensignal und durch ein einer bestimmten Lage 5 zeitlichen Verlauf, der durch einen Zeitgeber 17 beauf der Zeile entsprechendes Horizontaladressensi- stimmt ist. Der Zeitgeber 17 ist über ein bistabiles gnal definiert wird und daß diese Adressensignale aus Element 18 angeschlossen. Ein Gatter 19 sorgt dafür, den Abbildungsadressensignalen abgeleitet sind. So- daß das bistabile Element 16 nicht gerade in dem mit ist also bei der Ausspeicherung der Abbildungs- Zeitpunkt zurückgestellt wird, in dem der Fortlaufadressensignale sofort eine Information darüber ge- ίο impuls erscheint.
geben, an welcher Stelle der parallelen Zeilen ein je- Der Zeitgeber, der zweckmäßig ein Multivibrator
weiliges variables Zeichen auszudrucken ist. ist, setzt auch den Zeitpunkt fest, zu dem der Elek-
Weitere Ausführungsformen und Weiterbildungen tronenstrahl in der Bildschirmröhre gleichzeitig mit
der Erfindung sowie deren Vorteile ergeben sich aus der Erzeugung der X- und Y-Ablenkimpulse für
der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung. 15 einen Bildpunkt eingeschaltet werden muß. Das Zeit-
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel geberausgangssignal gelangt durch einen Impuls-
der Erfindung. former und ein Verzögerungsglied 20, 21 umfassen-
Es stellt dar des Gatter zusätzlich auch nach UND-Gattern 22, 23.
Fig. 1 ein Funktionsschema der verschiedenen lo- Die Ausgangssignale dieser UND-Gatter gelangen auf
gischen Elemente des Druckers, 20 ein gemeinsames ODER-Gatter 24; Das Ausgangs-
F i g. 2 ein Funktionsschema einer Tabuliereinrich- signal des ODER-Gatters 24 bestimmt den Augen-
tung, blick, in dem der Y-Ablenkimpuls, der einem Dar-
F i g. 3 eine Detaildarstellung zu F i g. 2, Stellungspunkt entspricht, über ein UND-Gatter 25
Fig. 4 das Funktionsdiagram weiterer logischer den Elektronenstrahl einschalten kann, z. B. dadurch,
Elemente des Druckers, 25 daß er das Gitter der Kathodenstrahlröhre über einen
Fig. 5 ein Funktionsdiagram einer Korrektur- Verstärker 26 über eine bestimmte Sperrvorspan-
einrichtung des vertikalen Darstellungsortes auf- nung anhebt,
einanderfolgender Schriftzeichen. Die X- und Y-Ablenkimpulse erscheinen an
Die in F i g. 5 dargestellten Maßnahmen werden ODER-Gattern 27 und 28.
zuletzt beschrieben, da sie mit den eigentlichen lo- 30 Die Y-Impulse werden also über das ODER-Gat-
gischen Elementen des Druckers nichts zu tun haben ter 28 abgezweigt und nicht nur dem Ablenkverstär-
und im übrigen für alle Ausführungsformen der Er- ker3 zugeführt, sondern dienen auch zur Steuerung
findung gleichermaßen gelten. . des Elektronenstrahles. Das ODER-Gatter 27 gibt
In F i g. 1 ist ein an sich bekannter Schriftzeichen- nur dann einen Ausgangsimpuls, wenn der Eingangsgenerator 1 dargestellt. Dieser Schriftzeichengenera- 35 impuls einen bestimmten Wert übersteigt. Infolgetor liefert X- und Y-Ablenkimpulse nach einer Ka- dessen werden Störsignale ingnoriert.
thodenstrahlröhre 2, und zwar über Ablenkverstärker Die Schriftzeichenauswahlmatrix 5, weiche in 3 und 4. Zur Auswahl der Schriftzeichen dient eine Fig. 1 dargestellt ist, ist z. B. aus Magnetkernen auf-Schriftzeichenauswahlmatrix 5, welcher digital ver- gebaut," weiche einen Schaltimpuls erfordern. Der schlüsselte Eingangsinformationen- auf Eingangs- 40 Schaltimpuls wird durch die beiden ersten Stufen des leitungen 6 zugeführt werden. Die Eingangsinforma- Impulsfolgegenerators über ein ODER-Gatter 29 und tionen können z. B. Ausgangsinformationen einer einen Verstärker 30 geliefert.
Rechenmaschine sein. - . . · . im vorstehenden ist unter Bezugnahme auf F i g. 1
Sämtliche. Schriftzeichen werden aus einer Reihe angegeben, wie der Zeilenschaltimpuls auf der Leivon Lichtpunkten zusammengesetzt, und zwar mit 45 tung 14 den Impulsfolgegenerator 7 auslöst. Der Hilfe eines Impulsfolgegenerators 7; diese Schrift- Impulsfolgegenerator 7 bewirkt, daß an den Gattern zeichen werden in einer mindestens einzeiligen Dar- 27 und 28 die Ablenkimpulse erscheinen, welche stellung sichtbar gemacht und durch ein optisches den durch die verschlüsselte Information am EinSystem 8 auf eine xerographische Walze 9 projiziert; gang der Schriftzeichenauswahlmatrix 5 bestimmten die dabei entstehenden elektrostatischen Bilder wer- 50 Schriftzeichen entsprechen. Der zeitliche Ablauf der den anschließend entwickelt und auf eine Druck- Fortschaltung ist durch den Zeitgeber 17 festgelegt, fläche, etwa einen Papierstreifen, nach bekannten welcher auch den Zeitpunkt der Elektronensirahlxerographischen Verfahren übertragen. Auftastung bestimmt.
In der Fig. 1 ist mit 10 ein horizontaler Dar- Der von der letzten Stufe des Impulsfolgegenera-
stellungsortsspeicher bezeichnet und mit 11 ein ver- 55 tors 7 kommende Impuls, welcher dann erscheint,
tikaler Aufzeichnungsortsspeicher. Mit der xerogra- wenn die Punktdarstellung eines Schriftzeichens be-
phischen Trommel ist ein Impulstachometer 12 ge- endet ist, wird dem horizontalen Därstellungsorts-
kuppelt, welcher seine Impulse nach einem Impuls- speicher 10 zugeführt, welcher aus sechs bistabilen
zähler 13 liefert. Stufen besteht. Der horizontale Darstellungsorts-
Wenn sich beide Ortsspeicher in ihrem Nullzustand 60 speicher 10 ändert also seinen Zustand 000 00(X
befinden, kommt ein Zeilenschaltimpuls auf eine Lei- d. h. den Zustand, welcher dem ersten horizontalen
tung 14. Dieser Zeilenschaltimpuls rührt von einem Darstellungsort entspricht, in den Zustand 000(KJl,
Zeilenstartsignal auf der Leitung 15 her, dessen Her- welcher dem zweiten horizontalen Darstellungsort
kuhft noch zu besprechen sein wird. Der Zeilen- entspricht. Das diesem Zustand entsprechende Aus^
schaltimpuls läuft durch ein bistabiles Element 16 65 gangssignal wird einem Digital-Analog-Umsetzer 31
und bewirkt, daß ein Fortlaufimpuls durch den zugeführt, dort wird es in ein Analog-Potential ver-
Impulsfolgegenerator 7 läuft, welcher in Abwesen- wandelt, welches über den Ablenkverstärker 4 der
heit eines Sperrsignals die Darstellung des in die Kathodenstrahlröhre zugeführt wird und dort die er-
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forderliche Verschiebung des Elektronenstrahles in Stellimpuls nach allen Speichern sendet; die Mar-
•horizontaler Richtung nach dem zweiten Darstellungs- kierung fällt mit dem Anfang oder dem Ende einer
crt vornimmt. " · Seite oder eines Formblattes zusammen. Der Taster
Der aus der letzten Stufe des Impulsfolgegenera- kann natürlich auch mechanisch oder magnetisch
tors kommende Impuls wird außerdem über einen 5 wirken.
Impulsformer 32 ein monostabiles Element 33 einem Die Kathodenstrahlröhre kann für doppelzeilige UND-Gatter 34 ist aber so lange nicht gesperrt, wie Aufzeichnung der Schriftzeichen gebaut sein. In diefert am Ende eines Impulses ein Ausgangssignal; das sem Falle sind die beiden Zeilen übereinander anmonostabile Element 33 besitzt eine gewisse Lauf- geordnet. Die Verschiebung von der unteren nach zeit. Wenn das UND-Gatter 34 nicht gesperrt ist, io der oberen Zeile und umgekehrt wird durch zusätztrifft der von ihm kommende Impuls auf das bista- liehe Anbringung einer bistabilen Stufe 40 in einem bile Element 16, und es wird ein neuer Impuls durch Speicher 10 bewerkstelligt. Wenn die erste Zeile der die Stufen des Impulsfolgegenerators hindurch- doppelzeiligen Darstellung beendet ist, tritt ein Imgeschickt, und zwar in derselben Weise, als ob ein puls aus dem Speicher 10 in das bistabile Element 40 Zeilenschaltimpuls angekommen wäre. .15 ein. Dadurch wird an der Kathodenstrahlröhre das Solange also das UND-Gatter 34 nicht gesperrt ist, erforderliche Verschiebungspotential angelegt, welwerden nacheinander Schriftzeichen dargestellt. Das ches eine Verschiebung des Elektronenstrahles nach UND-Gatter 34 ist aber so lange nicht gesperrt, als der zweiten Zeile der doppelzeiligen Darstellung besieh der horizontale Darstellungsortsspeicher 10 in wirkt. Das Verschiebungspotential wird über eine einem anderen Zustand befindet als in dem Zustand 20 Leitung 41 an dem Y-Verstärker 3 angelegt. Gleich-000 000. Da von dem horizontalen Darstellungsorts- zeitig leitet das bistabile.Element40 über das Gatter speicher 10 Leitungen nach einem ODER-Gatter 35 35 eine weitere Darstellungsperiode ein, in deren führen, bestimmen dessen Ausgangsignale den Zu- Verlauf die Schriftzeichen in der unteren Zeile darstand des UND-Gatters 34. Der Zustand 000 000 gestellt werden. Die zusätzliche Stufe 40 wird abtritt am Ende einer Zeile ein, wenn der Speicher von as geschaltet, wenn die zweite Zeile beendet ist. Es sind selbst in seinen Ausgangszustand zurückkehrt. Die dann wieder die Zustände hergestellt, unter denen die nächste Zeile beginnt nicht, solange nicht ein neuer Darstellung der oberen Zeile erfolgte.
Zeilenschaltimpuls empfangen wird. Die beiden Zeilen werden auf die xerographische Bevor die nächste Zeile gedruckt werden kann, Walze nebeneinander projiziert, so daß sie eine einmuß der notwendige Zeilenabstand hergestellt wer- 30 zige Zeile von Schriftzeichen ergeben. Gegenüber der den. Dies geschieht mit Hilfe eines Impulstacho- einzeiligen Darstellung hat die zweizeilige Darstellung meters 12 -und eines Impulszählers 13. Der Impuls- den Vorteil einer besseren Ausnutzung der Bildtachometer 12 liefert eine bestimmte Zahl von Im- schirmbreite des Kathodenstrahlrohres und der zur pulsen pro Einheit der Winkelverdrehung der xero- Verfügung stehenden Lichtausbeute,
graphischen Walze. Ein Impuls entspricht also einem 35 In dem nun folgenden Abschnitt der Beschreibung bestimmten Einheitszeilenabstand. ist dargestellt, wie man Schriftzeichen an beliebigen Der Tachometer 12 kann natürlich durch einen Orten, etwa entsprechend voraus aufgestellten Vor-Taster, z. B. einen photoelektrischen Taster, ersetzt Schriften, drucken kann.
sein, welcher mit Markierungen auf dem Walzen- Der Ausgangsimpuls des Zählers 13 liefert nicht
umfang in Wechselwirkung steht; diese Markierungen 40 nur das Zeilenstartsignal, er löst zusätzlich auch den
können auch auf der Druckfläche oder auf einem vertikalen Darstellungsortsspeicher 11 aus; dieser
von der Walze angetriebenen Glied angebracht sein. zählt die Zeilen; in dem dargestellten Ausführungs-
Schließlich kann der Taster auch noch ein magneti- beispiel umfaßt er sieben bistabile Stufen. Am Ende
scher Taster sein. der ersten Zeile von Schriftzeichen ändert dieser
Die Zahl der einem Zeilenabstand entsprechenden 45 Speicher seinen Zustand 000 000 0 in 000 0001.
Impulse ist im vorliegenden Beispiel sechzehn. Der Die Zustandsänderung am Ende einer jeden Zeile
Zähler 13 zählt diese Impulse und sendet nach sech- setzt sich so lange fort, bis eine Rückstellung herbei-
zehn Tachometerimpulsen ein Signal aus. Das Aus- geführt wird.
gangssignal der vierten Stufe des Zählers 13 liefert Von jeder Stufe der beiden Darstellungsortsspeidas Zeilenstartsignal, sobald der Einheitszeilen- 50 eher 10 und 11 führt eine Leitung A bzw. B weg. abstand erreicht ist, d. h., sobald sich die Walze um Jede Kombination von Ausgangssignalen auf diesen den notwendigen Winkel gedreht hat. Das Zeilen- Leitungen legt einen bestimmten horizontalen Darstartsignal läuft über ein Element 36. Der Drucker, stellungsort und einen bestimmten vertikalen Darsoweit er hier beschrieben ist, ist imstande, gleich- stellungsort fest.
mäßig beabstandete Zeilen zu drucken; Abstände 55 In Fig. 2 führen die Leitungen Λ nach einer
innerhalb der Zeilen werden dadurch erzeugt, daß Koinzidenzschaltung 50. Dieser Koinzidenzschaltung
die verschlüsselten Informationen 000 000 nach werden auch vorgewählte Kombinationen auf einer
der Schriftzeichenauswahlmatrix 5 gegeben werden. ebenso großen Anzahl von Leitungen von einem hori-
Dies hat zur Folge, daß eine nicht angeschlossene^, h. zontalen Darstellungsortsgeber 51 her zugeführt. Bei keine Schriftzeichen liefernde Leitung wirksam wird 60 Koinzidenz zwischen der auf der Leitung A austre-
urid deshalb kein Schriftzeichen nach der Kathoden- tenden Kombination und der in 51 erzeugten Kom-
strahlröhre gelangt. bination wird in der Koinzidenzschaltung 50 ein Im-
Es muß natürlich eine Seitenmarkierung vor- puls erzeugt.
gesehen werden, wenn auf ein fortlaufendes Schreib- In ähnlicher Weise ist den Leitungen B eine Koinband gedruckt wird, das etwa aus einer Reihe von 65 zidenzschaltung 52 und ein vertikaler Darstellungs-
Geschäftsformularen besteht. Hierzu dient ein photo- ortsgeber 53 zugeordnet.
elektrischer Taster 39, welcher mit Markierungen auf Wenn keine Steuerung in Abhängigkeit von in den
dem Schreibband zusammenwirkt und einen Rück- Darstellungsortsgebern 51 und 53 vorgewählten
Kombinationen erforderlich ist — dies ist der Fall, wenn volle Zeilen mit einheitlichem Zeilenabstand gedruckt werden —, so findet eine einfache zellenförmige Aneinanderreihung von Schriftzeichen statt; das Gatter 54 ist nicht gesperrt und läßt es zu, daß durch einen Auslöseimpuls aus dem Impulsfolgegenerator die Einspeisung des nächstfolgenden, verschlüsselten Schriftzeichens in den Eingang 55 der Schriftzeichenauswahlmatrix bewirkt wird.
In der Ausführungsform der F i g. 1 erscheint dieser Auslöseimpuls auf der Leitung 38.
Will man die Schriftzeichendarstellung steuern, so wird einem bistabilen Element 56 in Abhängigkeit von im voraus aufgestellten Vorschriften ein Impuls zugeführt, der über ein ODER-Gatter 57 das Gatter 54 sperrt und somit verhindert, daß weitere verschlüsselte Schriftzeichen in die Schriftzeichenauswahlmatrix eingespeist werden, so lange, bis ein Impuls von der Koinzidenzschaltung 50 das bistabile Element56 zurückstellt.. Ähnliches gilt für eine Steuerung des vertikalen Aufzeichnungsorts. Dabei muß aber beachtet werden, daß nur vielfach Zeileneinheitsabstände vorgewählt werden können. Die Einheit 59 ist das Gegenstück zur Einheit 56.
In Fig. 2 sind die logischen Elemente der Fig. 1 in einem Block 58 zusammengefaßt. Wenn Tabulierbefehle unabhängig von im voraus aufgestellten Vorschriften ausgeführt werden sollen, brauchen die Darstellungsortsgeber 51 und 53 nur als Form von Binärspeichern ausgebildet sein; die am Eingang des Druckers gegebenen Tabulierbefehle enthalten in diesem Fall in binärer Darstellung eine Information, welche den Darstellungsort bezeichnet.
Im voraus aufgestellte Vorschriften hinsichtlich des Darstellungsortes sind im allgemeinen dann von Wert, wenn beim Drucken von genormten Formblättern bestmimte horizontale und vertikale Tabulatorgruppierungen gewünscht werden. In diesem Falle werden die Darstellungsortsgeber aufgebaut, wie in F i g. 3 dargestellt. Die F i g. 3 bezieht sich auf die vertikale Darstellungsortsfestlegung, ist aber in gleicher Weise auch auf die horizontale Darstellungsortsfestlegung anwendbar.
Fig. 3 stellt den Darstellungsortsgeber 53 der Fig. 2 im einzelnen dar, dieser soll in Abhängigkeit von Tabulierbefehlen arbeiten, welche z. B. zusammen mit den im Druck darzustellenden Informationen vom Eingang des Druckers kommen. Jeder Tabulierbefehl umfaßt eine binäre Impulskombination, welche über Leitungen 61 einer Entschlüsseluhgseinheit60 zugeführt wird; bei jeder Eingangskombination tritt nur auf einer Ausgangsleitung der Entschlüsselungseinheit ein Ausgangssignal auf. In dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel sind vier Eingangsleitungen gezeichnet. Infolgedessen gibt es 24= 16 Ausgangsleitungen 62. Jede Ausgangsleitung repräsentiert einen vertikalen Tabulierbefehl und wird einer Kontaktstöpseltafel 63 zugeführt; auf dieser Kontaktstöpseltafel können die Leitungen 62 mit irgendeiner von 128 Zeilen entsprechenden Leitungen verbunden werden.
Die Leitungen 64 führen zu einer vertikalen Ortsverschlüsselungseinheit 65. Diese Einheit 65 ist von eineT Matrix gebildet, welche ein binäres Ausgangssignal auf etwa sieben Leitungen 66 erzeugt. Bei Erregung einer der 128 von der Kontaktstöpseltafel ausgehenden Leitungen wird eine Binärimpuls-Kombination erzeugt, welche am Ausgang der Verschlüsselungseinheit zur Verfügung steht. Diese verschlüsselte Information wird einem Speicher 67 zugeführt, in dem diese binäre Kombination gespeichert wird, um der Koinzidenzeinheit 52 der F i g. 2 zugeführt zu werden. Wenn der Tabulierbefehl eine von sechzehn Leitungen 62 trifft, welche nicht mit einer der • 128 Leitungen verbunden ist, so findet in der Koinzidenzschaltung 52 keine Koinzidenz statt, wobei natürlich angenommen ist, daß der Speicher 67 rechtzeitig zurückgestellt wird, wie noch im einzelnen zu beschreiben sein wird. Wenn aber keine Koinzidenz stattfindet, so ist die Schriftzeichenerzeugung ge-, sperrt. Es wird also jede Information, welche vom Eingang des Druckers her kommt und einen Dar-Stellungsort verlangt, der auf der Kontaktstöpseltafel nicht angeschlossen ist, ignoriert. Dies bedeutet, daß Informationen, welche einer bestimmten vorgewählten Tabulatoreinstellung entsprechen, gedruckt werden, während die übrigen ignoriert bleiben. Der Drucker ist also einer Auswahl fähig. Dieses Merkmal ist dann besonders wichtig, wenn vorgedruckte Formblätter bedruckt werden sollen.
Eine weitere Verbesserung kann noch dadurch erzielt werden, wenn man zwischen mehreren vorbestimmten Querverbindungskombinationen wählen kann, je nach dem Formblatt, das man gerade verwendet. ■'·■;''
Eine ähnliche Anordnung,-wie an Hand von Fig. 3 zu vertikalem Tabulieren beschrieben, kann auch zum horizontalen Tabulieren verwendet werden. Im Falle der horizontalen Tabulierung ist es aber auch möglich, die logischen Elemente derart anzuordnen, daß die horizontalen Darstellungsorte direkt erzeugt werden. .
Nach den bisherigen Ausführungen werden alle möglichen Schriftzeichendarstellungsorte erzeugt; tabuliert wird dadurch, daß die Schriftzeichendarstellung dort verhindert wird, wo kein Druck erscheinen soll. Es ist natürlich vorteilhaft, wenn es gelingt, den Kathodenstrahl die nicht benutzten horizontalen Darstellungsorte einfach ignorieren zu lassen und ihn direkt zu dem durch den Tabulator bestimmten Darstellungsort zu führen.
Wendet man die Anordnung der Fi g. 3 zum horizontalen Tabulieren an, so wird eine dem Tabulierbefehl entsprechende Information in jedem Augenblick am Ausgang der für die horizontale Ortsbestimmung vorgesehenen Verschlüsselungseinheit 65 erscheinen. Die an diesem Ausgang erscheinende Information kann direkt dem Speicher 10 der F i g. 1 eingespeist werden, welcher dann den dieser Information entsprechenden Zustand, d. h. die entsprechende Binärkombination, annimmt. Diese Möglichkeit stellt eine Alternative zu dem Verfahren dar, bei dem der Speicher nacheinander von der Endstufe des Impulsfolgegenerators der F i g. 1 her Impulse empfängt. Die Folge ist, daß der Digital-Analog-Umsetzer, wie der in der Fig. 1 dargestellte, in jedem Augenblick das für die direktre Ablenkung des Elektronenstrahles nach einem beliebigen Darstellungsort notwenige Ausgangssignal liefert.
Bei Darstellung einer z. B. alphabetischen Schriftzeichengruppe, d. h. bei jedem Wort, wird der Ort des ersten Schriftzeichens direkt erzeugt, während die folgenden Schriftzeichen stufenweise erzeugt werden.
Die horizontalen Tabuliermögliclikeiten ent-. sprechen zweckmäßig einem gewissen Prozentsatz der Gesamtzahl der Schriftzeichenorte in einer Zeile. In
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dem Ausführungsbeispiel der F i g. 3 gibt 'es sowohl gnetisierte Zonen aufweisen, zwischen denen ein endin vertikaler als auch in horizontaler Richtung sech- licher Abstand liegt. Wenn eine Information etwa zehn verschiedene Tabuliermöglichkeiten, d. h. Orte. dann verarbeitet werden müßte, wenn ein Abstand Wenn ein Druckblatt mit höchstens 128 Druckzeilen erscheint, so würde man keine Informationen erhal- und ebenso vielen Schriftzeichen in einer Zeile zu 5 ten oder jedenfalls nur sehr schwache und undeutdrucken ist, so bedeutet dies, daß irgendwelche sech- liehe.
zehn Zeilen von den 128 Zeilen und irgendwelche In der Ausführungsform der Fig.4 werden die
sechzehn Schriftzeichenorte von den 128 Schrift- Informationen, welche nach einem sechsstelligen Di-
zeichenorten einer Zeile durch Tabulieren vorgewählt gital-System verschlüsselt sind, in den Drucker ein-
werden können. Die Wahl erfolgt durch die Herstel- io gespeist, und zwar auf zwölf Leitungen 100, welche
lung der Verbindungen etwa mit Hilfe von Kontakt- zu komplementären Leitungspaaren zusammengefaßt
stöpseln. sind: Die binären Zahlen 0 und 1 werden dabei auf
Wenn die horizontalen Tabulierorte direkt erzeugt der einen bzw. auf der anderen Leitung jedes Leiwerden, so kann auf die Koinzidenzschaltung 50 der tungspaares dargestellt. Die HiIfS-- oder Zeitgeber-F i g. 2 verzichtet werden, da die für die horizontale 15 impulse kommen auf eine Leitung 101.
Ortsbestimmung vorgesehene Verschlüsselungseinheit In der Praxis werden Informationen satzweise einihre Ausgangsinformation direkt dem horizontalen gespeist. Jeder Informationssatz stellt den Inahlt Darstellungsortsregister 10 der F i g. 1 zuführt, jedes- einer Druckzeile dar. Das Band wird am Beginn einer mal, wenn ein durch die Verbindungswahl innerhalb Zeile in Lauf gesetzt' und am Ende einer Zeile geder Kontaktstöpselreihe bestimmter Darstellungsort 20 stoppt. Dies bedeutet, daß sich das Band zwischen aufgerufen wird. Die Koinzidenzschaltung 52 anderer- zwei Zeilen aufhalten muß. Bei dem heutigen Stand seits wird nach wie vor benötigt, denn es muß ab- der technischen Entwicklung braucht jedoch die Vergewartet werden, bis die Walze 9 der Fig. 1 sich in weilzeit nicht langer zu sein als 1 Millisekunde,
die befohlene Stellung verdreht hat, bevor das Aus- Die Stopp- und Startsignale, welche dem Ableselösesignal übermittelt wird. Wenn die Walze keine 35 kopf zugeführt werden, kommen über eine Leitung Trägheit hätte, so wäre es theoretisch möglich, sie 102; hierauf wird im Verlauf der Beschreibung noch augenblicklich derart zu verdrehen, daß der befoh- näher eingegangen. Die zeitliche Reihenfolge dieser lene vertikale Darstellungsort eintritt, etwa dadurch, Signale trägt der Tatsache Rechnung, daß das Madaß man ein Analogsignal erzeugt, wie man es auch gnetband in Bewegung sein muß, bevor es Inforbei der horizontalen Ortsbestimmung tut, und daß 30 mationssignale liefern kann; infolge seiner Trägheit man dieses Signal zur Verdrehung der Trommel um kann es aber nicht augenblicklich auf seine Abspieleinen bestimmten Winkel heranzieht. Die direkte Er- geschwindigkeit beschleunigt bzw. auf seine Ruhezeugung der horizontalen .Tabuliierorte ist möglich lage verlangsamt werden. Deshalb müssen etwa wegen der Trägheitslosigkeit des Elektronenstrahles 1,3 cm unbespielte Bandlänge zwischen aufeinder Kathodenstrahlröhre. 35 anderfolgenden Informationsgruppen eingeschaltet
Die nun folgenden Abschnitte beziehen sich auf werden.
die in F i g. 4 dargestellten Ausführungsformen, in Die Informationssignale oder Informationsimpulse, der die eingangs angegebenen Möglichkeiten 1 bis 8 welche von dem Ablesekopf kommen, werden zuverwirklicht sind. nächst in einen Impulsspeicher 103 eingespeist, und
Der Drucker der F i g. 4 kann sowohl nach einem 4° zwar jeweils eine Information gesteuert durch den von einem Übertragungsspeicher vorgeschriebenen zugehörigen Fortschaltimpuls. Die Aufgabe des zeitlichen Programm arbeiten, welches durch einen Impulsspeichers ist es, sicherzustellen, daß die EinZeitgeber des Übertragungsspeichers oder durch gangsimpulse dem Drucker zu einem durch einen Fortschaltimpulse des Übertragungsspeichers vor- inneren Zeitgeber des Druckers festgesetzten Zeitgeschrieben wird, oder nach einem inneren Zeitgeber 45 punkt eingespeist werden, nämlich dann, wenn ihr des Druckers. Es wird zunächst die erste Möglichkeit Informationsinhalt ausgewertet werden soll,
besprochen. Der Impulsspeicher ist etwa aus Flip-Flop-Elemen-
Zur Signaleinspeisung dient ein Magnetband, wel- ten aufgebaut, deren Zahl gleich der Stellenzahl des ches rasch zum Stehen und ebenso rasch auch wieder angewandten Digitalsystems ist, d. h. im vorliegenzum Laufen gebracht werden kann. Auf dem 5° den Beispiel sechs. Nach der Ablesung werden also Magnetband befinden sich ebenso viele Magnetspu- die Flip-Flop-Elemente jeweils in den Zustand verren wie die verwendete Digitalverschlüsselung Stel- setzt, der dem ankommenden Informationssignal len hat; eine Information ist dargestellt durch in entspricht. Der Fortschaltimpuls, durch den die Abtransversaler Richtung miteinander fluchtende magne- lesung eingeleitet worden ist, bewirkt außerdem eine tisierte Zonen, von denen jeweils eine einer Magnet- 55 Zustandsänderung eines bistabilen Elements 104. spur angehört. Außerdem sind auf dem Magnetband Von diesem wird ein Impuls nach einem UND-Gatter in gleichen Abständen Fortschaltmagnetisierungen 105 gesandt, welches nach Erregung durch einen von angebracht, welche jeweils mit einer Informatipn zu- einem Zeitgeber 17 über ein bistabiles Element 107 sammenfallen. Das Magnetband läuft durch einen kommenden Impuls ein Ausgangssignal erzeugt, wel-Ablesekopf, welcher Gruppen von Signalen liefert. 60 ches über einen Impulsformer 109 auf ein bistabiles Jede Signalgruppe repräsentiert in digitaler Darstel- Element 108 gelangt. Das Ausgangssignal des bistalung eine Information. Gleichzeitig mit diesen Signa- bilen Elements 108 kommt auf ein UND-Gat.ter 110, len wird ein Fortschaltimpuls erzeugt. Der Fortschalt- gleichzeitig mit einem von dem Zeitgeber 17 komimpuls bestimmt den Zeitpunkt, in welchem die zu- menden Impuls. Das Ergebnis dieser logischen Vorgehörige Information weiter verarbeitet wird. Die 65 gänge ist es, daß kurz nach dem Eintreffen des Fort-Notwendigkeit für einen solchen Fortschaltimpuls schaltimpulses ein Auswertungsimpuls erzeugt wird, liegt auf der Hand, wenn man bedenkt, daß die Ma- welcher mit dem inneren Impulsgeber 17 des gnetspuren bestimmte magnetisierte und nicht ma- Druckers synchronisiert ist, wobei die Synchronisie-
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ODER-Tor 222 auch ein Signal von einem Karten- UND-Tore 316 und 317. Ein Eingang des UND-zufuhr-Flipflop 224 erhält, das entweder manuell Tores 316 ist an den Einstellausgang des vorherdurch Niederdrücken der Kartenzufuhrtaste 195 oder gehenden Spalten-Flipflop Cl geschaltet, während automatisch durch Schließen eines Schalters 230 von der andere Eingang mit dem erwähnten Ausgang des einem Impuls aus dem Zähler eingestellt wird, wenn 5 Spalten-Flipflop C 2 verbunden ist. Ein Eingang des der letztere die ersten 80 Spalten durchlaufen hat. Der UND-Tores 317 ist an den Einstellausgang des Spal-Schalter230 ist an das UND-Tor 231 geschaltet. Die ten-Flipflop C 2 gelegt, während der andere Eingang Kartenzufuhrtaste 195 und der Ausgang des UND- zum Einstellausgang des nächstfolgenden Spalten-Tores 231 führen über das ODER-Tor 232 zum Ein- Flipflop C 3 führt. Ein dritter Eingang zum ODER-stelleingang des Kartenzufuhr-Flipflop 224. Das Kar- io Tor 315 kommt von der Eingangsklemme 303.
tenzufuhr-Flipflop 224 wird durch ein Signal der Die erste Zählerstufe mit dem Spalten-Flipflop C1 Nocke 225 auf der Schrittwerkswelle (nicht darge- weicht von der Stufe mit dem Spalten-Flipflop C 2 stellt) gelöscht. Sein Ausgangssignal wird über das dadurch ab, daß die Eingangsklemme 303 an das ODER-Tor 210 dem Vorrang-Flipflop 211 zugeführt, ODER-Tor 311 und nicht an das ODER-Tor 315 gedessen Einstellausgang an einen Inhibiteingang des 15 schaltet ist, da der Zähler nicht bis zum Wert 0 son-Schmitt-Triggers 142 und an das UND-Tor 226 ge- dem bis zum Wert 1, d. h. bis zur Spalte 1 des Maschaltet ist, welches über das ODER-Tor 227 mit trixspeichers 101 gelöscht wird,
dem Sperr-Flipflop 207 verbunden ist. Das Sperr- Die Weiterschaltsignale für die Gruppen-Flipflops Flipflop 207 ist.mit seinem Einstellausgang an einen Gl bis G9 und GO werden von einem UND-Tor 321 Inhibiteingang eines UND-Tores 228 geschaltet, da- *o abgezweigt. Ein Eingang des UND-Tores 321 ist an ; mit dieses das Weiterschalten des Zählers verhindert. die Eingangsklemme 301 geschaltet, während der Das Vorrang-Flipflop 211 ist mit dem Löscheingang andere Eingang zum Einstellausgang des Spaltenan den Ausgang des ODER-Tores 230a geschaltet, Flipflop CO verläuft. UND-Tore 321 und 320 liefern dessen einer Eingang zum Löschausgang des Sprung- die Weiterschalt- oder Rückstell-Impulse für die speicher-Flipflop 204 und dessen anderer Eingang as Gruppen-Flipflops Gl bis G 9 und GO.
zum Ausgang des UND-Tores 231a führt, welches Der Aufbau der Stufen mit den Gruppen-Flipmit einem Eingang an dem normalerweise geschlos- flops Gl bis G 9 und GO entspricht demjenigen der senen Schalter 211a des Stanzwerkes (nicht därge- . Stufe mit dem Spalten-Flipflop C 2; andererseits stellt) liegt. Der andere Eingang des UND-Tores entspricht der Aufbau der Stufe mit dem Gruppen-231a ist mit dem Löschausgang des Kartenzufuhr- 30 Flipflop Gl demjenigen der Stufe mit dem Spalten-^ Flipflop 224 verbunden. Deshalb kann das Vorrang- Flipflop Cl. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist' Flipflop nur dann gelöscht werden, wenn keine Kar- das ODER-Tor 311 an die Eingangsklemme 303 getenzufuhr oder Stanzoperation stattfindet. schaltet, was darauf zurückzuführen ist, daß alle
Die Löschtaste 196 dient zur Löschung des Sperr- Spalten-Flipflops bei der Stellung des Zählers auf die
Flipflop 207. Sie ist daher an den Löscheingang des 35 Spalte 1 gelöscht werden müssen,
letztexen geschaltet. Der Einstellausgang des Spalten-Flipflop C1 und
Der in Fig. 2 dargestellte Zähler umfaßt zehn der Einstellausgang des Gruppen-FlipflopG9 sind an
Spalten-Flipflops Cl bis C 9 und CO, um die zehn das UND-Tor 322 angeschlossen. Der Ausgang
Spaltendrähte 104 jeder Gruppe I bis VIII des Ma- dieses UND-Tores liegt an einer Klemme 304 und
trixspeichers 101 zu steuern, und zehn Gruppen-Flip- 4° steuert die Zurückschaltung des Zählers, wenn die
flops Gl bis G 9 und GO. ersten 80 Spalten durchlaufen sind, sowie die Kar-
Eine Eingangsklemme 301 ist an den Ausgang des tenzufuhr, wenn die Maschine unter automatischer
ODER-Tores 229 geschaltet, das die Signale der bei- Kontrolle arbeitet.
den UND-Tore 206 und 228 erhält, weiche das Wei- Beim Löschen des Zählers werden das Spaltenterschaltsignal zur schrittweisen Weiterschaltung des 45 Flipflop Cl und das Gruppen-Flipflop Gl gesetzt. Zählers liefern. Der Zähler-Rückstelleingang 302 ist Durch ein Signal vom Einstellausgang des Spaltenan den Ausgang des Schmitt-Triggers 221 zur Auf- Flipflop Cl und vom Weiterschaltsignal WS an der nähme eines Rückstellsignals BS geschaltet, welches Eingangsklemme 301 wird das UND-Tor 312 des erforderlich ist, um den Zähler um einen Schritt zu- Spalten-Flipflop C 2 angesteuert und das Spaltenrückzustellen. Eine weitere Eingangsklemme 303 ist 50 Flipflop C 2 eingestellt. Da das Spalten-Flipflop Cl an das Rücklauf-Flipflop 223 gelegt, das ein Lösch- noch eingestellt ist, macht das Signal vom Einstellsignal für die Einstellung des Zählers auf die ausgang des Spalten-Flipflop C 2 das UND-Tor 317 Spalte 1 liefert. Jede Zählerstufe ist mit zwei Aus- wirksam und löscht das Spalten-Flipflop C1. In den nahmen auf dieselbe Weise aufgebaut, und nur die Gruppenzählstufen ändert sich nichts. Nach, Eingang mit dem Spalten-Flipflop C 2 verbundenen Schalt- 55 des ersten Weiterschaltsignals WS wird das Spaltenkreise werden beschrieben. Der Einstelleingang des Flipflop C 2 und das Gruppen-Flipflop Gl eingestellt. Spalten-Flipflop C 2 führt über das ODER-Tor 311 Mit dem nächsten Weiterschaltsignal WS wird das zum Ausgang der beiden UND-Tore 312 und 313. Spalten-Flipflop C 3 auf ähnliche Weise eingestellt Die beiden Eingangsklemmen des UND-Tores 312 und das Spalten-Flipflop C 2 gelöscht. Bei jedem folsind an die Eingangsklemme 301 für das Weiter- 60 genden Weiterschaltsignal WS wird das nächstfolschaltsignal WS und an die Einstellausgangsklemme gende Spalten-Flipflop angesteuert, bis das Spaltendes vorhergehenden Spalten-Flipflops Cl geschaltet. Flipflop C 9 eingestellt ist. Dann macht das nächst-Die beiden Eingangsklemmen des UND-Tores 313 folgende Weiterschaltsignal WS das UND-Tor 321 sind an den Rückstelleingang 302 für das Rückstell- wirksam, und das Gruppen-Flipflop G 2 wird über signal BS und an den Einstellausgang des nächstfol- 65 das UND-Tor 312 eingestellt, da das Gruppen-Flipgenden Spalten-Flipflop Cl angeschlossen. flop Gl noch eingestellt ist und den zweiten Eingang
Der Löscheingang des Spalten-Flipflop C 3 führt an das UND-Tor 312 legt. Bei eingestelltem Grupüber das ODER-Tor 315 zu den Ausgängen der pen-Flipflop G 2 ist am UND-Tor 317 des Gruppen-
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Flip-Flop G1 ein Signal vorhanden. JJa das Gruppen- Für die Maschine wird z, B. die in F i g. 3 darge-
Flipflop Gl noch eingestellt ist, gibt es ein Wirk- stellte Programmkarte verwendet. Diese Karte entsignal an den anderen Eingang des UND-Tores 317 hält Informationen, die dazu dienen, Sprung- und ab, welches dann über das ODER-Tor 315 ein Lösch- Duplizieroperationen oder den Umschaltvorgang von signal liefert, das das Gruppen-Flipflop G1 löscht. 5 numerischen zu alphabetischen Werten oder umge-
Bei eingestelltem Gruppen-Flipflop G 2 und ge- kehrt zu steuern. Die Löcher 12 in der oberen Zeile löschtem Gruppen-Flipflop Gl ist das Spalten-Flip- der Programmkarte zeigen an, daß diese Spalten entflopCl eingestellt und das Spalten-Flipflop C 0 ge- weder übersprungen oder dupliziert werden sollen, löscht. Deshalb sind zu diesem Zeitpunkt das Falls in den übrigen Zeilen Löcher fehlen, so muß Spalten-Flipflop Cl und das Gruppen-Flipflop G 2 10 entweder die Sprung- oder Dupliziertaste gedrückt eingestellt. Die Zählung geht auf diese Weise weiter, werden, um in dem mit α gekennzeichneten Feld das bis das Spalten-Flipflop Cl und das Gruppen-Flip- Überspringen oder Duplizieren einzuleiten. Eine auflop G9 eingestellt sind. Der Eiristellausgang dieser .tomatische Sprungoperation, wie im Feld b in Fig. 3 Flipflops macht das UND-Tor 322 wirksam, welches dargestellt, kann mit einem Loch 11 in der zweiten das Rücklauf-Flipflop 223 einstellt, das seinerseits 15 Zeile von oben eingeleitet werden. Eine automatische das Löschsignal an die Eingangsklemme 303 zur Lö- Duplizieroperation wird im Felde der Fig. 3 mit schung des Zählers legt. Dadurch werden sämtliche dem Loch 0 begonnen. Soll schließlich in bestimmten Spalten-Flipflops C 2 bis C 9 und CO und sämtliche Spalten eine alphabetische Information gestanzt wer-Gruppen-Flipflops G 2 bis G 9 und GO gelöscht und den, dann sind für diese Spalten in der untersten das Spalten-Flipflop C1 und das Gruppen-Flipflop ao Zeile (Feld d) der Programmkarte Löcher erforder-Gl eingestellt. lieh- Diese Codes für die Programmierung sind bei
Die Rückstellung des Zählers erfolgt auf folgende Kartenlochern und Lochprüfern allgemein bekannt. Weise. Es wird davon ausgegangen, daß der Zähler Für das Lesen einer Programmkarte wird der Proauf der. Speicherstelle steht, in die die Information grammschalter 181 geschlossen. Dieser kann zu nicht für die Kartenspalte 10 eingespeichert werden soll. 25 dargestellten Steuermitteln gehören, die für den Start In diesem Falle sind das Spalten-Flipflop CO und des Kartenlesers 120 verwendet werden. Der Kartendas Gruppen-Flipflop1 G 2 eingestellt. Durch einen leser 120 liest die Programmkarte spaltenweise und Rückstellimpuls am Rückstelleingang 302 wird das schaltet auch den Kommutator 124 weiter. Da sich UND-Tor 320 angesteuert, das das zweite Eingangs- der Kommutator 124 in der Spalte 1 befindet, betäsignal von dem noch eingestellten Spalten-Flipflop 30 tigt der Synchronisations-Impuls SYNl den Strom-CO erhält. Das Ausgangssignal des UND-Tores 320 treiber 125, so daß über den Spaltentreiberdraht 105 macht das UND-Tor 313 des Gruppen-Flipflop Gl ein Signal zur Löschung der Kerne in dieser Spalte wirksam, dessen zweiter Eingang am Einstellausgang gegeben wird. Danach betätigt der Synchronisationsdes Gruppen-Flipflop G 2 liegt, das noch eingestellt Impuls SYN 2 den Stromtreiber 126, deF einen Halbist. Da die Gruppen-Flipflops G 2 und. Gl nun ein- 35 strom an denselben Spaltentreiberdraht 105 gibt. Der gestellt sind, wird das ODER-Tor 315 des Gruppen- Synchronisations-Impuls SYiV 2 steuert auch die Flipflop G2 angesteuert und gelöscht. UND-Tore 183 an, die vom Kartenleser 120 ein Si-
Zu derselben Zeit, da das Rückstellsignal BS an gnal erhalten. Deshalb steuern sämtliche wirksamen das UND-Tor 320 für die Gruppenzählstufen gelegt - UND-Tore 183 über das ODER-Tor 184 den entwird, wird es außerdem an das UND-Tor 313 des 40 sprechenden Zeilentreiber 131, der über den X-FlipflopC9 gegeben. Zu diesem Zeitpunkt ist das Schreibdraht 111 einen Halbstrom liefert. Somit wer-Spalten-Flipflop CO noch eingestellt, und das UND- den die Kerne 114 im Schnittpunkt des Spaltentrei-Tor 313 wird angesteuert, um das Spalten-Flipflop berdrahtes 105 und der angesteuerten JT-Schreib-C 9 über das ODER-Tor 311 einzustellen. Wenn nun drähte 111 'eingestellt. Dies wiederholt sich für jede auch die Spalten-Flipflops CO und C 9 eingestellt 45 der 80 Spalten.
sind, wird das UND-Tor 316 des Spalten-Flipflop Die Einspeicherung des Inhalts der .Duplizierkarte
CO angesteuert, und über das ODER-Tor 315 wird in den Datenteil 102 erfolgt auf analoge Weise. In ein Signal zur Löschung des Spalten-Flipflop CO ge- diesem Fall muß der Duplizierschalter 180 geschlosgeben. Deshalb werden nun nach Anlegen des Rück- sen werden. Wenn daher ein oder mehrere Informastellimpulses an den Rückstelleingang 302 das Spal- 50 tionssignale vom Kartenleser 120 gegeben sind, werten-Flipflop C 9 und das Gruppen-Flipflop G1 ein- den ein oder mehrere UND-Tore 182 (nur eins ist gestellt. Dies zeigt die Speicherstelle an, die der dargestellt) angesteuert. Ein Ausgangssignal vom Spalte 9 der Karte entspricht. Auf ähnliche Weise UND-Tor 182 wird über das ODER-Tor 174 an den stellt ein.weiteres Rückstellsignal das Spalten-Flip- Zeilentreiber 130 gegeben, welcher den .Y-Schreibflop C 8 und ein weiteres Rückstellsignal das Spalten- 55 draht 109 steuert. Da auch der Spaltentreiberdraht Flipflop C 7 ein, bis der Zähler gelöscht ist, d.h. bis 105 angesteuert wird, werden die Kerne 114 im das Spalten-Flipflop Cl und das Gruppen-Flipflop Schnittpunkt des Spaltentreiberdrahtes 105 und der G1 eingestellt sind. gesteuerten .ST-Schreibdrähte 109 eingestellt. Dies
Zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen wiederum wiederholt sich für jede der 80 Spalten der Schaltung soll nun die Arbeitsweise der Maschine be- 60 Duplizierkarte.
schrieben werden. Wie bereits dargelegt, muß die In- Zunächst wird an Hand des Impulsdiagramms der
formation, die in die Karte gestanzt werden soll, zu- F i g. 4 der Fall betrachtet, in dem eine Information nächst in den Datenteil 102 eingegeben werden. Es in die erste Spalte des Speichers durch Niederdrükdürfte aber genügen; in der Beschreibung der Ar- ken einer Taste auf der Tastatur 121 eingegeben wird, beitsweise der Maschine nur die Eingabe der Infor- 65 Wenn eine Taste niedergedrückt wird, liefert die Comation in die richtige Spalte des Matrixspeichers dier-Matrix 122 zwei Signale, nämlich ein Signal, das näher in Betracht zu ziehen und diese durch eine anzeigt, daß eine Taste gedrückt wurde, und ein oder kurze Beschreibung der Stanzoperation zu ergänzen. mehrere Signale, welche die in die Kartenspalte zu
Während sich die Walze um den dem gewünschten vertikalen Darstellungsort entsprechenden Winkel dreht, muß nicht nur das Drucken verhindert werden, sondern es muß auch verhindert werden, daß weitere Informationen eingespeist werden, d. h., das Magnetband muß zum Stillstand gebracht werden. Dies erreicht man durch Erregen eines ODER-Gatters 151, welches das bistabile Element 150 schaltet und dadurch das Tonband zum Stehen bringt. Das ODER-Gatter 151 wird unter .anderem dann erregt, wenn das bistabile Element 128 auf Null geschaltet wird. Das bistabile Element 128 wird aber nur dann auf Null geschaltet, wenn ein Signal an der vertikalen Darstellungsortsverschlüsselungseinheit erscheint. An der vertikalen Signalverschlüsselungseinheit erscheint so lange kein Signal, wie nicht ein vertikaler Tabulierbefehl gegeben wird, der auf der Kontaktstöpseltafel 63 eine Verbindung findet. Wenn also beim Eintreffen eines vertikalen Tabulierbefehles die vertikale Darstellungsortsverschlüsselungseinheit 65 einen Impuls liefert, der das bistabile Element 128 auf Null schaltet, so wird ein Magnetbandstoppsignal durch das bistabile Element 150 erzeugt und das Magnetband so lange angehalten, bis die xerographische Walze sich um den richtigen Winkel verdreht hat, worauf das Magnetband wieder zu laufen beginnt infolge des bereits beschriebenen Zeilenstartsignals. Da ein vertikaler Tabulierbefehl eine Sperrung aller übrigen Befehle zur Folge hat, können vom Eingang her Informationen in den Drucker eintreten, so lange, bis der vertikale Tabulierort, der durch die Schaltung der Kontaktstöpseltafel bestimmt ist, am Eingang verlangt wird.
Für die horizontale Tabulierung sind ähnliche Maßnahmen getroffen. Die horizontale Darstellungsortsverschlüsselungseinheit 141 erzeugt ein Signal, welches nach dem bistabilen Element 123 gelangt. Hier besteht jedoch nicht die Notwendigkeit, das Magnetband zum Stillstand zu bringen, da die Erzeugung des horizontalen Darstellungsortes äugenblicklich erfolgt. Die Sperrung aller übrigen Befehle erfolgt über die Leitung 153.
Unter Umständen will man die Seitenlänge der Druckfläche variieren. Der vertikale Zeilenzähler 11 wird dann durch ein auf der Leitung 154 ankommendes Rückstellsignal zurückgestellt.
Der horizontale Darstellungsortsspeicher 10 wird normalerweise von selbst zurückgestellt, und zwar bei dem nächsten Schritt nach der Kombination 111111, wobei wiederum eine sechsstellige Verschlüsselung angenommen ist. Zusätzlich kann aber eine Rückstellung vorgesehen werden in Verbindung mit einem Zeilenvorschub- und Wagenrücklaufbefehl, welcher im folgenden Abschnitt zu beschreibenist. ,
Aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich, daß dasjenige Element, welches letztlich das Anlaufen und Anhalten des Magnetbandes bestimmt, das bistabile Element 150 ist. Es ist nicht möglich, das System in jedem beliebigen Augenblick von Hand anlaufen zu lassen, sondern nur dann, wenn in der Koinzidenzschaltung 145 Koinzidenz vorliegt. Es kann deshalb auf der Leitung 155 von Hand ein Signal erzeugt werden, welches über ein bistabiles Element 156 auf das UND-Gatter 149 trifft. Dadurch wird das bistabile Element auf Null geschaltet und gibt das wirksame Startsignal erst, wenn in 145 Koinzidenz eintritt. Wenn Koinzidenz eingetreten ist, ist der Zeitpunkt des effektiven Startsignals bestimmt durch das Zeilenstartsignal auf der Leitung 147.
Die übrigen Befehle, denen die Abschnitte 122 c, bis 122 g der Befehlsentschlüsselungseinheit 122 zugeordnet sind, sind im folgenden erläutert.
Der Abschnitt 122 c ist für den Zeilenvorschub- und Wagenrücklaufbefehl reserviert. Die Notwendig-. keit für diesen Befehl ergibt sich, wenn keine Tabulierbefehle gegeben werden. Wenn der Druck bis zum Ende einer Zeile fortgeschritten ist und wenn die nächste Zeile gedruckt werden soll, so muß die nächste vertikale Position gewählt werden.
Der Zeilenvorschubbefehl muß bewirken, daß der vertikale Darstellungsortsspeicher 67 um eine Stufe fortgeschaltet wird, während der Wagenrücklaufbefehl gleichzeitig die Rückstellung des horizontalen Darstellungsortsspeichers 10 in seiner Nullstellung bewirken muß. Außerdem müssen zwei weitere Forderungen ebenfalls gleichzeitig erfüllt werden: Es muß die Schriftzeichenerzeugung gesperrt und es muß der Magnetbandvorschub gestoppt werden. Für die Übermittlung des Zeilenvorschubsignals ist zwischen dem Abschnitt 122 c und dem vertikalen Darstellungsortsspeicher 67 eine Verbindung vorgesehen. Diese Verbindung führt weiter zu dem horizontalen Darstellungsortsspeicher 10, welcher den Wagenrücklaufbefehl ausführt.
Die beiden anderen Forderungen werden auf folgende Weise ausgeführt: Die Sperrung der Schriftzeichenerzeugung erfolgt über ein bistabiles Element 157, ein ODER-Gatter 158 und das ODER-Gatter 126; das Inhibit-Gatter 121 steuert, wie bereits festgestellt wurde, den Trigger-Impuls nach dem Impulsfolgegenerator 7. Der Stillstand des Magnetbandes wird erreicht durch eine Verbindung mit dem ODER-Gatter 151, dessen Wirkungsweise bereits beschrieben worden ist.
Wenn der Zeilenvorschubbefehl ausgeführt ist und die Walze sich um den notwendigen Winkel verdreht hat, tritt in der Koinzidenzschaltung 145 eine Koinzidenz ein, und es geht ein Zeilenstartsignal von 145. Dieses Signal setzt das System wieder in Betrieb und stellt gleichzeitig das bistabile Element 157 zurück.
Die Abschnitte 122 d und 122 e sind für Ziffern-Buchstaben-Umschaltbefehle und Buchstaben-Ziffern-Umschaltbefehle vorgesehen. Die Wirkung dieser Befehle ist die, den Zustand des bistabilen Elements 159 zu ändern, dessen Ausgangssignal einer weiteren, nicht eingezeichneten Stufe des Speichers 113 zugeführt wird. Die Anzahl der bei einer bestimmten Eingangsinformation möglichen Schriftzeichen ist dadurch verdoppelt. Eine fünfstellige Verschlüsselung wird bei Anwendung dieser Maßnahme annähernd gleichwertig einer sechsstelligen Verschlüsselung, bei der diese Maßnahmen nicht getroffen sind. Wie auch bei anderen Befehlen ist die Sperrung der Schriftzeichenerzeugung notwendig. Dies erfolgt über ein ODER-Gatter 160, ein bistabiles Element 161, ein ODERTGatter 125, ein ODER-Gatter 126 und das Steuergatter 121. Das bistabile Element 161 wird durch das bistabile Element 135 zurückgestellt; das bistabile Element 135 wird durch einen Fortschaltimpuls oder durch einen von einem inneren Zeitgeber herrührenden Impuls betätigt.
Der Abschnitt 122/ ist für die Ausführung des Anhaltebefehles reserviert. Dieser Befehl muß natürlich nur zwei Forderungen erfüllen: Er muß die Schriftzeichendarstellung sperren und das Magnetband stop-
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pen. Die erste Forderung wird über das bistabile Verbindung mit einem optischen System. Da der
Element 156, das ODER-Gatter 126 und das Steuer- Formblattwechselbefehl normalerweise gegeben wird,
gatter 121 erfüllt, die zweite über das ODER-Gatter wenn auch ein neues Tabulierschema zur Anwendung
151 und das bistabile Element 150. .. gebracht wird, dadurch, daß die Kontaktstöpseltafeln
Der Abschnitt 122 g ist für den Druckverbotsbefehl 5 140 und 142 umgeordnet werden, wird der Rückstell-
reserviert, welcher bewirkt, daß das Magnetband ab- impuls für das bistabile Element 162 zweckmäßig
läuft, ohne daß Schriftzeichen dargestellt werden. Der von dem ersten vertikalen Tabulierbefehl hergeleitet,
Abschnitt 122 g wird durch eine bestimmte Informa- der auf einen Formblattwechsel folgt. Es ist deshalb
tion etwa die Kombination 000 000 wirksam. Über der Abschnitt 122 b der Befehlsentschlüsselungs-
das ODER-Gatter 160, das bistabile Element 161, io einheit 122 mit dem bistabilen Element 162 ver-
das ODER-Gatter 125, das ODER-Gatter 126 und bunden.
das Gatter 121 wird dann die Schriftzeichenerzeu- Der Formblattwechselbefehl kann auch dazu
gung unterdrückt. herangezogen werden, eine bestimmte Kontaktanord-
Ein weiterer Befehl kommt hinzu, wenn die auf nung auf der Kontaktstöpseltafel herbeizuführen,
dem Magnetband aufgezeichnete Information zur Er- 15 In dem Funktionsschema der F i g. 4 ist eine Anzeugung eines Druckes herangezogen wird, der einem zahl von Impulsformern eingezeichnet. Der Buch-Standarddruck überlagert ist; letzterer kann z. B. stäbe E innerhalb eines Rings ist das Zeichen für durch Projektion auf der xerographischen Platte er- solche Impulsformer. Ein Paar Impulsformer 171, zeugt werden. Ein solcher Fall tritt z. B. dort ein, wo 172 sind im Zusammenhang mit der horizontalen und veränderliche Informationen in eine Reihe von ge- so der vertikalen Tabulierung dargestellt. Ein weiterer normten Formblättern eingefügt werden sollen. Diese Impulsformer 173 liegt im Wege des Zeilenstart-Formblätter können etwa von photgraphischen Dia- signals nach dem UND-Gatter 148. Schließlich ist positiven auf die Walze optisch übertragen werden. ein Impulsformer 174 in der Rückstelleitung des bi-Durch Befehle wird eine Auswechselung der Dia- stabilen Elements 137 vorgesehen,
positive und damit der Formblätter eingeleitet. as Man erkennt in der Darstellung der F i g. 4 ferner
Ähnlich wie die Tabulierbefehle bestehen auch die eine Anzahl von Verzögerungsleitungen 175 und 176, Formblattänderungsbefehle aus zwei Informationen und zwar in dem Stromkreis des Zeilenstartsignals, in der jeweils angewandten Verschlüsselung. Die eine Die Impulsformer und die Verzögerungsleitungen erInformation wirkt auf Leitungen 112 d und bewirkt, füllen keine logischen Funktionen, sondern dienen daß das bistabile Element 162 auf 1 geschaltet wird. 30 nur der richtigen Verarbeitung und zeitlichen Reihen-Das Ausgangssignal des bistabilen Elements 162 wird folge der Impulse.
über die ODER-Gatter 124, 125 und ' 126 dem Ein Zeilenabteilregister 183 ist das Gegenstück zur
Steuergatter 121 zugeführt. Sie wirkt gleichzeitig auf Stufe40 der Fig. 1. Es soll ermöglichen, daß zwei
das Mehrfachgatter 163 ein; dieses Mehrfachgatter in vertikaler Richtung beabstandete Zeilen von
163 läßt zu, daß die zweite Information des Form- 35 Schriftzeiclien auf der xerographischen Walze durch blattänderungsbefehles, welche auf der Leitung 112 e eine geeignete Optik zu einer Zeile vereinigt werden, erscheint, auf einer Gruppe von bistabilen Elementen Bei den bisherigen Ausführungen zu F i g. 4 wurde
164 bis 168 trifft, sobald von dem bistabilen EIe- angenommen, daß der Drucker durch die Fortschaltment 137 ein Signal ankommt. Es erhält ein solches impulse zeitlich gesteuert wird, welche von dem Signal dann, wenn das bistabile Element 137 einen 40 Übertragungsspeicher, d. h. also von dem Magnet-Fortschaltimpuls über das UND-Gatter 136 und das band, erzeugt werden. Diese Art der Steuerung bebistabile Element 135 zugeführt erhält. Die bistabilen dingt eine obere und eine untere Grenze der Infor-Elemente 164 bis 168 speichern die binär verschlüs- matiohseinspeisungsgeschwindigkeit. Das Band darf selte, kennzeichnende Information für das jeweils ge- nicht schneller sein als die Wiederholungsfrequenz wählte Formblatt, denn die zweite Information des 45 des Schriftzeichengenerators. Die Geschwindigkeit Befehles ist eine binäre Zahl, durch welche ein be- darf aber auch nicht unter einem gewissen Mindeststimmtes Formblatt gekennzeichnet ist. Die Aus- wert liegen, bei dem noch eine volle Zeile von Schriftgangssignale der bistabilen Elemente werden einer zeichen erzeugt wird.
Formblattauswahlentschlüsselungseinheit 169 zu- In dem Drucker, der in F i g. 4 dargestellt ist, begeführt, z. B. einer einfachen Relaisentschlüsselungs- 50 steht auch noch die Möglichkeit, für eine andere Beeinheit, welche jedesmal ein einziges Ausgangssignal triebsart. Hierzu braucht nur ein Schalter 177 in die liefert, das das gewählte Formblatt kennzeichnet. gestrichelt eingezeichnete Stellung umgeschaltet zu Dieses Ausgangssignal kann dazu verwendet werden, werden. Diese zweite Betriebsart beruht auf einem um das entsprechende Diapositiv auszusuchen. inneren Zeitgeber, der durch die Elemente 104, 105,
Sollte der Befehl, das Formblatt zu wechseln, an- 55 109,108,120, ein UND-Gatter 178, ein ODER-Gatkommen, solange ein vorangehendes Formblatt noch terl79 und einen Impulsformer 180 gebildet ist. nicht fertig bedruckt ist, so muß natürlich die Form- Diese verschiedenen Schaltelemente bilden zusammen blattauswahlentschlüsselungseinheit 169 gesperrt wer- eine geschlossene Schleife. Der innere Zeitgeber wird den, so lange, bis ein Signal auf der Leitung 170 er- zusammen mit einem eingangsseitigen Pufferspeicher scheint, welches das Ende der Formblattbedruckung 60 verwendet, der nicht eingezeichnet ist. In diesem anzeigt, ein Signal, welches etwa von dem Dia- Speicher werden die Signale von dem Magnetband positiv-Träger hergeleitet wird. Der Diapositiv-Trä- eingespeist und können bei Bedarf aus ihm herausger ist zweckmäßig ein drehbarer transparenter Zy- gelassen werden, so daß eine große Anzahl von Inlinder, welcher von innen heraus beleuchtet ist und formationen, welche einem vorbestimmten Tabuliermit einer Drehzahl rotiert, die im richtigen Verhält- 65 schema nicht entsprechen, rasch abgewiesen werden nis zur Drehzahl der xerographischen Walze steht. können, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche Die Auswahl eines bestimmten Diapositivs erfolgt weit größer ist als die Wiederholungsfrequenz des dabei durch Selektivbetätigung von Lichtblenden in Schriftzeichengenerators. Der innere Zeitgeber wird
ausgelöst unter folgenden Umständen:
a) wenn ein Zeilenstartsignal gegeben wird,
b) wenn das bistabile Element 123 der horizontalen Tabulierverschiebung zurückgestellt wird,
c) am Ende einer Periode des Impulsfolgegenerators, wenn die Schriftzeichenerzeugung nicht gesperrt ist.
Der Auslöseimpuls, ganz gleich woher er kommt, wird immer durch das ODER-Gatter 179 zugeführt. Der von dem bistabilen Element 123 kommende Auslöseimpuls läuft über eine Impulsverzögerungsleitung 181. Ob der innere Zeitgeber mehrere Perioden durchläuft oder nicht, hängt von dem UND-Gatter 178 ab, welches durch das ODER-Gatter 125 erregt wird, wenn einer der Abschnitte 122 a, 122 b, 122 d, 122 e, 122 g in Betrieb ist oder wenn Formblattauswec'hselbefehle gegeben werden. Durch das UND-Gatter 178 wird die Unterbrechung der geschlossenen Schleife eingeleitet. Wenn die Schleife einmal unterbrochen ist, so ist ein weiterer Auslöseimpuls durch das ODER-Gatter 179 erforderlich, um den inneren Zeitgeber wieder in Betrieb zu setzen.
Im allgemeinen wird die Schleife nicht unterbrochen, wenn eine Information zurückgewiesen wird, da sie keinem bestimmten Tabuliersehema entspricht. Solange dieser Zustand anhält, werden die bistabilen Elemente 123 und 128 von den horizontalen und vertikalen Darstellungsortsverschlüsselungseinheiten 129 und 60 nicht zurückgestellt, das Gatter 125 bleibt erregt, weshalb auch das UND-Gatter 178 der Schleife wirksam bleibt.
Die Wiederholungsfrequenz der Schleife bestimmt die Geschwindigkeit, mit der ankommende Informationen zurückgewiesen werden können. Diese Frequenz kann sehr hoch sein, etwa 50 kHz, bei einer Sc'hriftzeichendarstellungsfrequenz von 5 kHz.
In jeder Periode der Schleife muß ein Speicherableseimpuls erzeugt werden. In der F i g. 4 ist dieser Impuls gleichbedeutend mit dem Ausgangsimpuls des bistabilen Elements 108 und ist auf der Leitung 182 wirksam. Der Speicherableseimpuls bewirkt, daß eine Gruppe von Signalen aus dem Pufferspeicher entnommen und in den Impulsspeicher 103 eingespeist wird, um in bereits beschriebener Weise weiter verarbeitet zu werden.
Die Aufeinanderfolge der einzelnen Vorgänge ist die: Ein Impuls vom Gatter 149, welcher einen Zeilenstart bedeutet, bewirkt, daß das Gatter 179 einen Auslöseimpuls nach dem Zeitgeber gibt. Nach einer durch die Zeitkonstante des Zeitgebers bestimmten Verzögerungszeit erscheint auf der Leitung 182 ein Speicherableseimpuls, um aus dem Pufferspeicher Signale in den Impulsspeicher 103 einzuspeisen. Nach einer weiteren Verzögerung kommt ein Auswertimpuls aus dem Gatter 110, um den Impulsspeicher auszulesen und den Schriftzeichenspeicher 113 zu laden. Nach einer weiteren Verzögerung erzeugt das bistabile Element 120 einen Impuls, welcher das Gatter 121 erregt. Dadurch wird der Impulsfolgegenerator 7 getriggert, und es wird das in dem Speicher 113 gespeicherte Schrifzeichen dargestellt. Wenn es sich um einen verschlüsselten Befehl handelt und nicht ium ein verschlüsseltes Schriftzeichen, so ,wird einer der Abschnitte der Befehlsentschlüsselungseinheit 122 ; erregt, oder es wird ein Formblattauswechselungsbefehl wirksam. Von den Abschnitten der Befehlsentschlüsselungs-
einheit der F i g. 4 müssen der Zeilenvorschub- und Wagenrücklaufabschnitt 122 c und der Halteabschnitt 122/ so geschaltet sein, daß eine Sperre der Schriftzeichendarstellung eintritt. Diese Abschnitte sind daher in der Lage, das Gatter nach dem Impulsfolgegenerator zu sperren, haben aber keine Wirkung auf das Gatter 178, welche die Schleife steuert. Was den Haltebefehl anbelangt, so liegt der Grund für diese Forderung offen auf der Hand. Was den Zeilenvorschub- und Wagenriicklaufbefehl anbelangt, so ist der Grund der, daß die Einspeisung der nächsten Gruppe von Informationen durcTi ein Zeilenstartsignal ausgelöst werden muß. Andererseits müssen die Abschnitte 122 α und 122 b in der Lage sein, den Zeitgeber auszulösen, sobald der richtige Tabulierbefehl erkannt ist, während die Abschnitte 122 e und 122 g einen Auslöseimpuls unmittelbar nach ihrer Erregung liefern. Diese drei letzten Abschnitte arbeiten daher mit einem gemeinsamen ODER-Gatter zusammen.
Zu beachten ist die besondere Funktion des Gatters 125, welches ermöglicht, daß die Schleifenschließung bewirkende Impulse von den Entschlüsselungsabschnitten dem Gatter 178 zugeführt werden; zu beachten ist auch das Gatter 126, welches die Wirkung nur derjenigen Sctiriftzeicherisperrimpulse zusammenfaßt, welche in der Lage sind, das Gatter 121 außer Betrieb zu setzen.
Die im vorstehenden beschriebene Schleife kann auch in anderer Weise zusammengestellt sein und in anderer Weise die Zeitgeberimpulse im richtigen Augenblick erzeugen. Wesentlich ist, daß eine schnelle Ablesegeschwindigkeit mittels des inneren Zeitgebers und eine geringe Ablesegeschwindigkeit mit Hilfe der Fortschaltimpulse möglich ist, welche als äußere Zeitgeber aufgefaßt werden können.
Der in Fig. 4 dargestellte Drucker verarbeitet sowohl verschlüsselte alphabetische Schriftzeichen als auch verschlüsselte Befehle. Er unterscheidet zwiscrien ihnen in der Weise, daß die alphabetischen Schriftzeichen nacheinander dargestellt werden, wenn nicht ein Befehl empfangen wird; wird ein solcher Befehl empfangen, so wird die Schriftzeichenerzeugung gesperrt und der Befehl ausgeführt. Anschließend findet dann die weitere Ablesung aus dem Speicher statt.,
Die in Fig. 5 dargestellten Maßnahmen sind auf alle erfindungsgemäßen Drucker anwendbar. Um des besseren Verständnisses willen sind analöge Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen wie in den F i g. 1 bis 4. Man erkennt wiederum eine xerographische Walze 9 in Abstand von einer Kathodenstrahlröhre 2; den Ablenkgeräten der Kathodenstrahlröhre 2 werden auch hier X- und Y-Ablenkimpulse durch Verstärker 4 und 3 zugeführt. Die Ablenkgeräte können wieder elektrostatischer oder elektromagnetiscer Natur sein.
Die Darstellung der Schriftzeichen auf dem Bildschirm wird auf die Walze durch ein Linsensystem 8 projiziert. Mit der Walze ist ein Tachometer 12 gekuppelt. ·■··;.· :·■■·.■:.-·■-
Nehmen wir an, die auf dem Bildschirm dargestellten Schriftzeichen sollen auf die Walzenfläche längs einer Zeile projiziert werden, welche parallel zur Rotationsachse der Walze ist. Beim Eintreffen eines Zeilenstartsignals wird das erste Schriftzeichen dargestellt, und es wird an einer bestimmten Stelle auf der Walzenfläche ein elektrostatisches Bild dieses
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Schriftzeichens erzeugt. Die übrigen Schriftzeichen bis 4 ist klar zum Ausdruck gebracht, daß die loeiner Zeile werden in der gleichen Weise dargestellt gischen Elemente des elektronischen Druckers eine und projiziert. Infolge der Zeit, welche für die Dar- Darstellung der Schriftzeichen an Orten gestatten, stellung benötigt wird, dreht sich aber die Walze von welche unabhängig von den diese Schriftzeichen Schriftzeichendarstellung zu Schriftzeichendarstel- S identifizierenden Informationen sind. Die einzige Auflung, um einen bestimmten Winkel weiter, wenn diese gäbe der verschlüsselten Schriftzeicheninformationen Verschiebung in Y-Richtung nicht durch eine gegen- ist es also, einen Kreis des Druckers auszuwählen, läufige Verschiebung des Kathodensträhls in .Sf-Rich- welcher die Erzeugung des zugehörigen Schrifttung kompensiert wird. zeichens bewirkt. Die Schriftzeichenverschlüsselung Wenn Kompensation fehlt, so hat die Relativ- io hat keinerlei Einfluß auf den Ort, an dem ein Schriftbewegung zwischen Walze und Bildschirmdarstellung zeichen dargestellt wird, und hat auch keinen Eindie Folge, daß die Schriftzeichen in zur Achsrichtung fluß auf den Zeitpunkt, zu dem diese Darstellung geneigten Zeilen gedruckt werden und nicht senk- erfolgt.
recht zur Bewegungsrichtung der Druckfläche ver- Betrachten wir z. B. die Ausführungsform der laufen. 15 Fig. 1 und nehmen wir an, es werde Zeile für Zeile In F i g. 5 sind diejenigen Maßnahmen dargestellt, gedruckt, wobei die Abstände zwischen einzelnen die zur Kompensation dieses unerwünschten Effektes Schriftzeichengruppen, z. B. Worten, durch eine vordienen. Von dem Tachometer 12 wird ein Ge- bestimmte Eingangsinformation, die für diesen Zweck schwindigkeitssignal in eine Integrierschaltung 200 reserviert ist, gebildet werden. Man erkennt, daß die (s. auch Fig. 4) eingespeist. Diese Integrierschaltung 20 Erzeugung des Darstellungsortes durch die Wirkung liefert ein Ausgangssignal, welches linear auf einen eines Impulses ausgelöst wird, der von der letzten Maximalwert ansteigt. Der Maximalwert wird er- Stufe des Impulsfolgegenerators kommt; dieser Imreicht. wenn eine bestimmte Anzahl von Tachometer- puls schaltet den horizontalen Darstellungsortsspeiimpulsen zugeführt worden ist. Die Anstiegsgeschwin- eher um eine Binärstufe weiter, während in dem digkeit ist durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit 25 Impulsfolgegenerator eine weitere Periode eingeleitet der die Impulse ankommen. Nachdem dieses Maxi- wird, solange keine Schriftzeichensperre wirksam mum erreicht ist, fällt das Ausgangssignal des Inte- wird; auch am Ende dieser weiteren Periode wird grierkreises sehr rasch ab, so daß ein sägezahnförmi- die Erzeugung des nächsten horizontalen Darger Verlauf entsteht. Das Ausgangssignal der Inte- Stellungsortes ausgelöst. Es wird also jeder der aufgrierschaltung wird den Y-Ablenkgeräten der Ka- 30 einanderfolgenden horizontalen Darstellungsorte mit thodenstrahlröhre über Y-Verstärker 3 zugeführt. Ausnahme des ersten Darstellungsortes innerhalb Der .Integrierkreis 200 wird gespeist durch das auf einer Zeile durch ein Gerät bestimmt, welches zeitder Leitung 201 erscheinende Zeilenstartsignal, dessen lieh unabhängig von den Schriftzeicheninformatio-Ursprung bereits weiter oben beschrieben worden ist. nen geschaltet wird. Der Impulsfolgegenerator beWenn ein Zeilenstartsignal dem Integrierkreis zu- 35 stimmt nämlich den Zeitpunkt, zu dem die Einspeigeführt wird, so wird das erste Schriftzeichen einer sung eines verschlüsselten Schriftzeichens in den EinZeile dargestellt. Bej dem ersten Schriftzeichen liegt gang der Schriftzeichenauswahlmatrix bewirkt wird, natürlich noch keine Y-Verschiebung vor. Dieses durch einen Auslöseimpuls auf der Leitung 38. Dies erste Schriftzeichen entspricht daher in dem Integrier- bedeutet, daß die höchste Geschwindigkeit, mit der kreis dem Anstiegsbeginn des Ausgangssignals. Wenn 40 Schriftzeichen dargestellt werden können, durch die das zweite Schriftzeichen dargestellt wird, hat sich Wiederholungsfequenz des Schriftzeichengenerators die Walze bereits um eine kleine Strecke verdreht, bestimmt ist und nicht durch die Fequenz, mit der und es ist daher eine Y-Verschiebung notwendig, die Schriftzeicheniformationen ankommen,
welche Proportional der Drehgeschwindigkeit der Ähnliches gilt, wenn tabuliert wird. Die Tabulier-Walze ist. Das gleiche gilt für alle folgenden Schrift- 45 befehle bestimmen nur den horizontalen und den zeichen einer Zeile, so lange, bis das letzte Schrift- vertikalen Ort des ersten Schriftzeichens einer zeichen dargestellt ist. Die Verschiebung erfolgt also Gruppe von Schriftzeichen. Die horizontalen Darin einer Reihe von Stufen, deren Zahl gleich der Stellungsorte der folgenden Schriftzeichen werden Höchstzahl der in einer Zeile auftretenden Schrift- Schritt für Schritt durch den Impulsfolgegenerator zeichen ist. 50 erzeugt, unabhängig von den eingangsseitig zuWenn der Integrierkreis also das bei einer be- geführten Schriftzeicheninformationen,
stimmten Geschwindigkeit für die Korrektur not- Die in der Ausführungsform der Fig. 4 vorgesewendige Ausgangssignal liefert, so ändert sich dieses henen diskriminierenden Schaltungen, welche zwi-Ausgangssignal auch im richtigen Maße bei einer sehen Schriftzeicheninformationen und Befehlsinfor-Änderung der Walzengeschwindigkeit. 55 mationen zu unterscheiden haben, befinden sich aus-Die in F i g. 5 dargestellten Maßnahmen sind un- schließlich zwischen dem Eingang des Druckers und abhängig von der Eintrittsgeschwindigkeit der Ein-. den den Darstellungsort bestimmenden Schaltungen, gangssignale und sind auch unabhängig von der Ge- In dem Ausführungsbeispiel dient zur Unterscheischwindigkeit, mit der die Signale auf dem Bild- dung die Befehlsentschlüsselungseinheit. Zwischen schirm dargestellt werden, ganz gleich, ob die Dar- 60 dem Eingang und dem Schriftzeichengenerator bestellungsgeschwindigkeit groß oder klein ist; die finden sich keine diskriminierenden Schaltungen. Es Schriftzeichen, welche auf dem Bildschirm er- werden also alle Eingangsinformationen, ganz gleich, scheinen, werden schrägefrei bei jeder Walzen- ob es sich um Schriftzeichen- oder Befehlsinformageschwindigkeit gedruckt. Die Walzengeschwindig- tionen handelt, in den Schriftzeichengenerator einkeit wird entsprechend den drucktechnischen Er- 65 gespeist, werden aber nicht wirksam, wenn die Befordernissen geregelt, so daß der Drucker sehr an- fehlsentschlüsselungseinheit festgestellt hat, daß es passungsfähig ist. sich bei einer Information um eine Befehlsinforma-In der bisherigen Beschreibung zu den Fi g/l tion handelt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Aufzeichnung von Zeichen, in der ein feste Zeichen tragendes Standardbild im wesentlichen zugleich mit variablen Zeichen auf diesen variablen Zeichen zugeordnete, in Bezug zu den festen Zeichen liegende Stellen einer lichtempfindlichen Fläche projiziert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die variablen Zeichen — wie an sich bekannt — mittels Eingangssignalen ausgewählt und nach Maßgabe dieser Eingangssignale erzeugt werden und daß das Standardbild mittels eines weiteren Eingangssignals aus einer Anzahl in einem Speicher befindlicher Standardbilder ausgewählt v/ird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Standardbild eine Gruppe von den Aufzeichnungsstellen der variablen Zeichen zugeordneter Abbildungsadressensignalen zugeordnet ist und daß die \die Standardbilder auswählenden Signale zugleich die jedem Standardbild zugeordnete Gruppe von Abbildungsadressensignalen auswählen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die variablen Zeichen in parallelen Zeilen quer zur Bewegungsrichtung der lichtempfindlichen Fläche aufgezeichnet werden, daß der Ort eines jeden aufzuzeichnenden variablen Zeichens durch ein einer Zeile entsprechendes Vertikaladressensignal und durch ein einer
bestimmten Lage auf der Zeile entsprechendes Horizontaladressensignal definiert wird und daß diese Adressensignale aus den Abbildungsadressensignalen abgeleitet sind.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle möglichen Abbildungsadressensignale in fortlaufender Wiederholung erzeugt und einer Logikschaltung zugeführt werden und daß die die Standardbilder auswählenden Signale die ihnen zugeordneten Abbildungsadressensignale durch Steuerung der Logikschaltung aussondern.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildungsadressensignale bei Koinzidenz zwischen vorgegebenen, sie repräsentierenden Signalkombinationen und identischen Kombinationen wirksam werden, die durch vom Eingang oder der Logikschaltung kommende, die variablen Zeichen indentifizierende, Datensignale enthaltende Abbildungsbefehlssignale bestimmt sind.
6. Anordnung nach einem der vorangegehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignale von einem Aufzeichnungsmedium abgenommen werden, die etwa einem Magnetband oder einem Lochband oder einer Lochkarte, und zwar mit einer Folge-Geschwindigkeit, die durch von dem Aufzeichnungsmedium ebenfalls abgenommene Signale gesteuert ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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