DE2615383A1 - Avr-empfaenger - Google Patents
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Description
It 3591
SONY CORPORATION Tokyo / Japan
AVR-Empfänger
Die Erfindung betrifft allgemein einen Empfänger und insbesondere einen Empfänger mit verbesserten AVR-Eigenschaften.
Es ist bekannt, daß ein Empfänger für amplitudenmodulierte Signale üblicherweise eine AVR-Einrichtung hat,
die das Ausgangssignal des Empfängers trotz Änderungen
der Signalgröße an der Antenne des Empfängers relativ konstant hält. Die AVR-Einrichtung ermöglicht es, von
einem schwachen Signal zu einem starken Signal durchzustimmen, ohne daß das Audio-Ausgangssignal außergewöhnlich
laut wird. Dies bedeutet, daß es bei einem Empfänger wichtig ist, seine Verstärkung derart automatisch
zu ändern, daß er ein schwaches Signal mit hoher Empfindlichkeit, jedoch ein starkes Signal mit geringer Empfindlichkeit
empfängt.
Im allgemeinen führt eine AVR-Einrichtung, die bei einem
bekannten Empfänger vorhanden ist, die automatische Verstärkungsregelung durch Gleichrichten eines Audiosignals
und Steuerung der Verstärkung z.B. des RF-Signalverstärkers
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oder des ZF-Signalverstärkers mit dem gleichgerichteten
Audiosignal durch. Bei einem transistorisierten Empfänger wird dieses gleichgerichtete Ausgangssignal dem Basis-Vorspannungskreis
des Transistors zugeführt, der einen Verstärker bildet, um die Basisvorspannung des Transistors
zu ändern und die Verstärkung des Verstärkers zu regeln.
In einer ZF-Stufe, in der zwei Transistoren einen Differentialverstärker
bilden, wird ein Verstärkungssteuersignal auf die Basis der beiden Transistoren oder auf die
Basis eines Transistors gegeben, der eine Konstantstromschaltung
bildet. In vielen Fällen jedoch ist an die Eingangsseite des Verstärkers, dessen Verstärkung geregelt
werden soll, ein Widerstand angeschlossen, der zusammen mit dem veränderbaren Impedanzelement einen Spannungsteiler
bildet, dessen Impedanz sich ändert, wenn das Verstärkungsregelsignal auf die Eingangsseite des Verstärkers
gegeben wird. Wenn eine automatische Verstärkungsregelung nicht durchgeführt wird, sollte der
Widerstand weggelassen werden, da er einen unerwünschten Leistungsverbrauch und einen unerwünschten Signalverlust
hervorruft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Empfänger mit einer neuen AVR-Einrichtung zu schaffen.
Durch die Erfindung wird ein AVR-Empfanger geschaffen, an
dessen Eingangsseite ein Widerstand mit niedrigem Widerstandswert angeschlossen ist, dessen eine Seite zur Bildung
einer Spannungsteilerstufe mit.einem veränderbaren
Impedanzelement verbunden ist.
Weiterhin wird durch die Erfindung ein Empfänger mit mehreren veränderbaren Impedanzelementen, die Impedanzen
haben, die durch ein Verstärkungsregelsignal geändert
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werden, und mit mehreren Widerständen, die Spannungsteilerkreise bilden, so daß der AVR-Bereich erweitert wird, geschaffen.
Auch wird durch die Erfindung ein Empfänger geschaffen, bei dem ein AVR-Kreis aus einem Widerstand und einem Transistor
gebildet ist, dessen Impedanz zwischen dem Emitter und dem Kollektor durch ein Verstärkungsregelsignal geändert
wird;ein solcher Empfänger ist von Vorteil, wenn ein integrierter Schaltkreis verwendet wird.
Durch die Erfindung wird außerdem ein Empfänger mit einer
AVR-Einrichtung geschaffen, die einen Verstärkungsregelbereich
hat, der durch eine einfache Schaltung erweitert werden kann.
Des weiteren wird durch die Erfindung ein Empfänger geschaffen, bei dem eine Kombination eines Widerstandes
mit niedrigem Widerstandswert und eines Transistors, deren Impedanz durch ein Verstärkungsregelsignal geändert
wird, mit der Eingangsstufe eines Differentialverstärkers verbunden ist, der aus zwei Transistoren gebildet ist.
Ein Eingangssignal einer Antenne wird dem vorherigen Widerstand über den Differentialverstärker zugeführt,
der auch ein Signal aus einem überlagerungsoszillator erhält.
Die AVR-Einrichtung ist so ausgebildet, daß sie auch für einen integrierten Schaltkreis geeignet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 und 2 beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 ein Schaltbild einer Ausführungsform eines AVR-Verstärkers gemäß der Erfindung, und
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Figur 2 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
Anhand der Fig. 1 wird nun eine Ausführungsform des AVR-Empfängers
gemäß der Erfindung beschrieben.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 besteht ein Antennenabstimmkreis
aus einem Antennenabstimm-Varikon (veränderbarer
Kondensator) 11 und einer Eingangsspule 12A einer Antennenabstimmspule 12. Diese Antennenabstimmspule 12
hat eine Ausgangsspule 12B/ die mit einem Mischer 2 verbunden ist. Der Mischer 2 ist bei dem gezeigten Beispiel
aus einem Differentialverstärker 20 gebildet. Die Emitter zweier Transistoren 21 und 22 sind mit dem Kollektor eines
Transistors 23 als Konstantstromquelle verbunden, der Emitter des Transistors 23 ist über einen Widerstand 2 4
geerdet und der Kollektor des Transistors 21 ist mit einem Spannungsquellenanschluß 25 einer Spannung +ν_ρ
verbunden, um den Differentialverstärker 20 zu bilden. Ein Ende der Ausgangsspule 12B ist mit der Basis des
Transistors 21 über Widerstände 84 und 85 verbunden, die später beschrieben werden, während das andere Ende der
Ausgangsspule 12B mit der Basis des Transistors 22 verbunden ist. Zwischen den Anschluß 25 und Erde ist eine
Reihenschaltung aus einem Widerstand 26 und Dioden 27A, 2 7B, 27C und 27D geschaltet. Der Verbindungspunkt zwischen
dem Widerstand 26 und der Diode 27A ist mit der Basis des Transistors 22 verbunden, und der Verbindungspunkt zwischen
den Dioden 27B und 27C ist über einen Widerstand 28 mit
der Basis des Transistors 23 verbunden. Der Kollektor des Transistors 22 ist mit dem Anschluß 25 über einen ZF-Transformator
41 eines ZF-Kreises 4 verbunden. Ein Überlagerungsoszillator 3 ist vorgesehen, dessen Schwingungsausgangssignal
zur Basis des Transistors 23 übertragen wird. Der überlagerungsoszillator 3 hat einen Resonanzkreis
31, der mit dem Varikap 11 gekuppelt ist.
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Das empfangene Signal, das von dem Anfeennenabstimmkreis
1 gewählt wird, wird von dem Mischer 2 mit dem Überlagerungsschwingungssignal
des Überlagerungsoszillators 3 in der Frequenz in ein ZF-Signal geändert. Das erzeugte
ZF-Signal wird von dem ZF-Transformator 41 über ein
Keramikfilter 42 einem Verstärker 43 zur Verstärkung zugeführt und das verstärkte Signal wird dann einem
Demodulator 5 zur Demodulation zugeführt. Das demodulierte Ausgangssignal des Demodulators 5 wird an einen
Ausgangsanschluß 51 abgegeben.
In der in Fig. 1 gezeigten Schaltung ist ein AVR-Kreis vorgesehen, der hauptsächlich aus drei Transistoren 81,
82 und 83 besteht. Die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 81 ist parallel zu der Ausgangsspule 12B
geschaltet, eine Reihenschaltung aus dem Widerstand 84 und der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 82
ist parallel zu der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 81 geschaltet, eine Reihenschaltung aus dem
Widerstand 85 und der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 83 ist parallel zu der Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 82 geschaltet, und der Kollektor des Transistors 83 ist mit der Basis des Transistors 21
verbunden. Das demodulierte Ausgangssignal des Demodulators 5 wird außerdem einem Tiefpaßfilter 6 zugeführt,
das ein Gleichstromsignal bzw. ein Gleichstromsignal mit einem Pegel entsprechend dem Eingangspegel des Rundfunksignals
(Empfangspegel) in dem demodulierten Ausgangssignal erzeugt. Das Gleichstromsignal des Tiefpaßfilters
6 wird einem Verstärker 7 zugeführt und das verstärkte Signal wird den Basen der Transistoren 81 bis 83 als
AVR-Signal zugeführt. Der Widerstandswert der Widerstände 84 und 85 ist so gewählt, daß der Leistungsverlust im
Hinblick auf Wechsel- und Gleichströme verringert wird, wenn die Transistoren 81 bis 83 gesperrt sind (z.B. 100SL)
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Bei dem in der obigen Weise aufgebauten Empfänger der Erfindung wird, wenn der Eingangspegel des Rundfunksignals
hoch wird, der Pegel des Gleichstromsignals des Tiefpaßfilters 6 hoch und die Impedanzen zwischen den Kollektoren
und den Emittern der Transistoren 81 bis 83 werden niedrig. Infolge der drei Dämpfungsstufen, die durch die
Ausgangsimpedanz der Spule 12B, die Widerstände 84 und und die Transistoren 81 bis 83 gebildet sind, wird der
Pegel des empfangenen Signals, das auf die Basen der Transistoren 21, 22 gegeben wird, niedrig, und daher
wird der Pegel des demodulierten Ausgangssignals, das an den AusgangsanSchluß 51 abgegeben wird, unabhängig
von dem Eingangspegel konstant.
Bei dem Empfänger der Erfindung, der in Fig. 1 gezeigt ist, sind Dämpfungsglieder in drei Stufen zur Regelung
des Pegels des empfangenen Signals vorhanden, so daß der Bereich der automatischen Verstärkungsregelung ausreichend
weit gemacht werden kann. Wie die Versuche zeigen, kann der Bereich der automatischen Verstärkungsregelung
der Erfindung um 10 bis 20 dB im Vergleich zu dem Fall erweitert werden, bei dem nur der Transistor
81 vorhanden bzw. die Widerstände 84 und 85 weggelassen sind. Da die Schaltung eine einfache Kombination von
Widerständen und Transistoren ist, ist sie für einen Empfänger, der als integrierter Schaltkreis aufgebaut
wird, sehr zweckmäßig.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
wobei die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 die gleichen Bauteile bezeichnen.
Bei dem Empfänger der Erfindung, der in Fig. 2 gezeigt ist, ist ein Teil der Eingangsspule 12A der Antennenabstimmspule
12 als Ausgangsspule 12B verwendet. Die AVR-Einrichtung
ist die gleiche wie in Fig. 1 und ist auch
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bei diesem Beispiel entsprechend angepaßt. Außerdem ist es möglich, einen Widerstand gleich den Widerständen
84 und 85 zwischen die Ausgangsspule 12B und den Kollektor des Transistors 81 zu schalten, wenn dies nötig
ist.
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Claims (5)
- Ansprüche\ 1.IAVR-Empfänger, bestehend aus einer Antennenschaltung mit einem Resonanzkreis, der ein elektrisches Signal in Abhängigkeit von einem Rundfunksignal erzeugt, einerAVR-Einrichtung, die mit dem Resonanzkreis verbunden ist,
und einerVerstärkungs- und Demodulationsschaltung, die mit der AVR-Einrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die AVR-Einrichtung aus einem Spannungsteiler mit mehreren, in Reihe geschalteten Widerstandselementen und mehreren parallel geschalteten Impedanzelemten besteht, von denen jedes mit einem Ende der
Widerstandselemente verbunden ist, und daß die Verstärkungs- und Modulationsschaltung mit den veränderbaren
Impedanzelementen verbunden ist, um ein AVR-Signal zuzuführen und deren Impedanzwert zu ändern. - 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungs- und Demodulationsschaltung zwei Transistoren, deren Emitter verbunden sind, und eine Einrichtung für die Zufuhr eines Signals eines Überlagerungsoszillators zu den verbundenen Emittern aufweist, und daß jedes der veränderbaren Impedanzelemente ein
Transistor mit Emitter, Basis und Kollektor ist, wobei die Emitter-Kollektor-Strecken der Transistoren der
veränderbaren Impedanzelemente zwischen die Basen der
beiden Transistoren geschaltet sind und das AVR-Signal den Basen der Transistoren zugeführt wird, die die veränderbaren Impedanzelemente bilden. - 3. AVR-Empfanger, bestehend aus einer Empfangsschaltung zur Erzeugung eines elektrischen Signals an einem Ausgang, einer Dämpfungseinrichtung, die mit der Empfangsschaltung verbunden ist, einer Verstärkungs- und Demodulationseinrichtung, die mit der Dämpfungseinrichtung verbunden ist,609843/0868und einem Tiefpaßfilter, das mit der Verstärkungs- und Demodulationseinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungseinrichtung aus wenigstens zwei in Re'ihe geschalteten Spannungsteilerstufen besteht, von denen jede eine feste Impedanz in Reihe zu dem Empfangsschaltungsausgang und eine veränderbare Impedanz parallel zu dem Empfangsschaltungsausgang hat, und daß das Filter ein AVR-Signal zur Änderung des Impedanzwertes der veränderbaren Impedanzen erzeugt.
- 4. Empfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinrichtung aus einem Differentialverstärker mit zwei Eingängen besteht, die mit den beiden Ausgangsanschlüssen der Dämpfungseinrichtung verbunden sind.
- 5. Empfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungseinrichtung aus zwei elektrischen Strecken besteht, von denen die eine zwei in Reihe geschaltete Impedanzen besteht, und daß drei veränderbare Impedanzen parallel über die beiden Strecken geschaltet sind, wobei je eine der veränderbaren Impedanzen mit einem Ende der festen Impedanzen verbunden ist und den Eingängen der veränderbaren Impedanzen gemeinsam das AVR-Signal des Filters zugeführt wird.'0868JtOLeerseite
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| JP50043033A JPS51117816A (en) | 1975-04-09 | 1975-04-09 | Receiver |
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