DE1448305B1 - Selbstanpassender Flugregler - Google Patents
Selbstanpassender FlugreglerInfo
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Description
Die' Erfindung betrifft einen selbstanpassenden Flugregler, bei dem die zwischen dem Fluglage-Istwert
und einem errechneten Fluglage-Sollwert bestehende Abweichung periodisch fortlaufend aus der Istwertmessung
in der betrachteten Periode und aus den in einem Speicher enthaltenen Sollwerten in einem ersten
Rechengerät ermittelt, und aus der Abweichung sowie aus dem veränderlichen Verstärkungsfaktor des Flugreglers
die Stellgröße in einem zweiten Rechengerät durch Multiplikation gebildet wird.
Es ist bekannt, daß das Ansprechverhalten des Flugzeuges beim Betätigen eines Ruders mit einer
bestimmten Stellgröße von den dynamischen Eigenschaften des Flugzeuges selbst und auch von äußeren
Störgrößen, z. B. dem Atmosphärendruck und der Fluggeschwindigkeit, abhängig ist. Um das Ansprechverhalten
des Flugzeuges konstant zu halten, ist es erforderlich, daß die Stellgröße zur Betätigung beispielsweise
des Ruders des Flugzeuges abhängig von Veränderungen der äußeren Störgrößen und im Hinblick
auf die dynamischen Eigenschaften des Flugzeuges erzeugt wird. Solche Berechnungen führen
Flugdatenrechner aus, für deren Betrieb eine große Anzahl von Daten notwendig ist, um die äußeren
Störgrößen zu erfassen. Außerdem ist eine genaue Kenntnis der dynamischen Eigenschaften des Flugzeuges
erforderlich. Trotzdem können die von den Flugdatenrechnern ermittelten Ergebnisse nur Näherungswerte
sein, deren Genauigkeit mit zunehmender Flugzeuggeschwindigkeit durch Veränderung der
äußeren Störgrößen sehr stark nachläßt.
Dies trifft insbesondere bei Raketen und Flugkörpern zu, bei denen die Störgrößen infolge der hohen
Geschwindigkeiten und zurückgelegten Wege sehr stark unterschiedlich sind. So schließt der Flug einer
Rakete die Erdatmosphäre sowie den luftleeren Raum, sehr hohe Beschleunigungen als auch völliges Nichtvorhandensein
einer Beschleunigung ein. Darüber hinaus ist das statische Verhalten von Raketen oder
Raumschiffen im Flug außerhalb der Atmosphäre nicht stabil. Außer den hohen Geschwindigkeiten
und langen Flugstrecken ist noch der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu berücksichtigen, der mit
großer Genauigkeit erfolgen soll, und die Notwendigkeit das Raumschiff bei kleinen und großen Beschleunigungswerten
von Hand zu steuern. Die bekannten Flugregler sind diesen Aufgaben nicht gewachsen.
Diesbezüglich sind nun sich selbstanpassende Flugregler bekannt (Control Engineering, März 1959, S. 22
bis 24). Dementsprechend ist es bekannt, den die Fluglage darstellenden Istwert einem Modell zuzuführen
und daraus eine Ist-Soll-Wertabweichung zu errechnen. An das Modell ist eine Schaltung angeschlossen,
die den Zweck hat, die Ist-Soll-Wertabweichung auf einem Minimum zu halten. In dem
Modell sind die dynamischen Charakteristiken des Flugzeuges gespeichert. Ferner ist es bekannt die
Stellgröße durch Änderung des Verstärkungsfaktors zu verändern. Der Nachteil dieses Flugreglers besteht
darin, daß nur bereits vorhandene gegenwärtige Abweichungen ausgeregelt werden sollen.
Es ist ferner eine selbsttätig arbeitende Einrichtung bekannt (USA.-Patentschrift 2829 322), um die Totzeit
von Regeleinrichtungen zu steuern, d. h. die Zeit, die zwischen dem Auslösen eines Korrekturvorganges
und dem Abtasten der Auswirkung dieses Korrekturvorganges verstreicht. Ferner ist eine Steuereinrichtung
bekannt (USA.-Patentschrift 2 842 311), um Zustandsgrößen
zu regeln, wobei diese Einrichtungen parallel zu dem zu regelnden Prozeß mit einem
Modell arbeiten. Diese Steuereinrichtung weist einen Rechner auf, der getrennte Ausgangsabschnitte für
ein minimales Ausgangssignal, das Sollsignal und ein maximales Signal hat. Schließlich ist eine optimierende
Steuereinheit bekannt (USA.-Patentschrift 2 972447),
bei der mehrere selbsttätig rückstellende Zeitgeber, polarisierte Relais und ein Sperrelais Verwendung
ίο findet. Die zeitliche Abfolge der Regelschritte wird durch eine weitere Steuereinheit geregelt. Nach einer
gewissen Zeitverzögerung, in der sich das geregelte System stabilisieren kann, beginnt die Folge der
Regelvorgänge wieder bei Schritt 1. Die gesamte Schrittfolge wird so periodisch immer von neuem
durchlaufen.
Demgegenüber besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, die Steuereinrichtung so auszubilden,
daß eine Vorausberechnung erfolgt, die Angaben über das zukünftige Verhalten des Flugzeuges
liefert. Ferner soll die Istwertmessung einer großen Anzahl von Störgrößen und Flugdaten sowie
die genaue Berücksichtigung der dynamischen Eigenschaften des zu steuernden Flugkörpers entfallen.
wodurch eine Vereinfachung der sehr komplizierten Flugdatenrechner und eine höhere Genauigkeit erzielt
werden soll.
Diese Aufgabe ist bei der Einrichtung der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß aus der Istwertmessung in der betrachteten Periode t„ und den gespeicherten Sollwertdaten eine
Ist-Soll-Wertabweichung £„+1 für die nächstfolgende
Periode r„+1 unter der Voraussetzung vorausberechnet
wird, daß in der Zwischenzeit kein Stellvorgang erfolgt ist, und daß die Stellgröße 1 Xn für die betrachtete
Periode t„ durch Multiplikation der vorausberechneten
Ist-Soll-Wertabweichung £„+1 mit dem während
der vorhergehenden Periode t„_! berechneten Verstärkungsfaktor
Kdn^1 gebildet wird, und daß der
Verstärkungsfaktor Kdn zur Bildung der Stellgröße
Ιλ',,+, in der nächstfolgenden Periode tn+1 aus dem
Quotienten der Stellgröße in der vorhergehenden Periode IJf11-I und der Differenz zwischen der Ist-Soll-Wertabweichung
En in der betrachteten Periode r„
und der in der vorhergehenden Periode^,,-, vorausberechneten
Ist-Soll-Wertabweichung En ermittelt
wird.
Damit ist es unnötig, daß die äußeren Störgrößen ständig gemessen und errechnet werden. Dadurch
entfallen viele der bekannten Schwierigkeiten und Ungenauigkeiten.
Ferner ist es überflüssig, die dynamischen Eigenschaften des zu steuernden Flugzeuges mit Genauigkeit
zu ermitteln, da die erfindungsgemäß errechnete Stellgröße unmittelbar von der Stellgröße in der
vorhergehenden Periode abhängig ist. Dadurch ist die Genauigkeit vergrößert und die Einrichtung vereinfacht.
Ferner ist es von Vorteil, daß die Dauer jeder Periode nicht konstant, sondern vielmehr unterschiedlich
ist, da die Zeitdauer jeder Periode von der Einrichtung'selbst bestimmt wird, die nur dann eine
Stellgröße liefert, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Gerade bei hohen Fluggeschwindigkeiten ist das
Vorausberechnen der Ist-Soll-Wertabweichung zur Ermittlung der Stellgrößen von großem Vorteil.
Wie bereits erwähnt, wird in einer bestimmten, nämlich der betrachteten Periode bei der Erfindung
die auf den Flugkörper einwirkende Stellgröße von
der in der vorhergehenden Periode zur Einwirkung gebrachten Stellgröße abgeleitet. Die Stellgröße IX11
für den Zeitpunkt der betrachteten Periode tn wird
aus der Multiplikation der Ist-Soll-Wertabweichung JSn+1 für die nächstfolgende Periode r„+1 mit dem
Verstärkungsfaktor Kdn-I für die vorhergehende Periode
f,,_! gebildet. Dies drückt folgende Gleichung
aus:
■ \X„ = En+1 ■ Kdn^1 .
Der Verstärkungsfaktor für die betrachtete Periode t„ ist gleich dem Quotienten aus der Stellgröße
Ιλ',,_! für die vorhergehende Periode^,,-! und der
Differenz der Ist-Soll-Wertabweichung En in der vorhergehenden
Periode f„_, und der Ist-Soll-Wertabweichung
En in der betrachteten Periode f„. Hierfür
gilt demnach folgende Gleichung:
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fi g. 1 ein Blockschaltbild des gesamten Flugregelkreises,
F i g. 2 ein Blockschaltbild des in F i g. 1 mit 10 bezeichneten selbstanpassenden Reglers,
Fi g. 3 ein Schaltbild des Reglers nach Fig. 2,
F i g. 4 ein Zeitablaufdiagramm der Programmiereinheit nach F i g. 2 und 3,
F i g. 5 eine Tabelle, welche als Beispiel Verstärkungswerte verschiedener Stufen der digitalen Zählvorrichtung
und der zugehörigen Gatter zeigt,
F i g. 6 ein Teildiagramm der in den F i g. 2 und 3 LiIs Block 19 bezeichneten Torschaltung.
In F i g. 1 ist die Zelle eines Flugzeuges symbolisch ils Block 7 dargestellt, wobei angenommen ist, daß
Jas Verhalten oder die Schräglage der Zelle 7 um ;ine seiner Hauptachsen geregelt werden soll. Die
Regelung kann auch um zwei oder alle drei Achsen ;tattfinden, wobei dann ähnliche Vorrichtungen wie
lie zu beschreibenden für diese Achsen zur Verwendung kommen und einige der Teileinheiten für die
cwei oder drei Achsen gemeinsam verwendet werden cönnen.
Die Zelle trägt einen Lotkreisel Ic, der die Verinderungen
im Verhalten um die Nickachse mißt ind ein elektrisches Signal 1 (-) abgibt, das die Ändeung
des Längsneigungswinkels der Zelle um diese Vchse innerhalb einer Periode darstellt. Mittels der
On Hand betätigten Steuervorrichtung Td kann das
>ignal 1 (■) für die Abweichung in der Winkelstellung
luf Wunsch von Hand eingeführt werden, um eine ;ewünschte Änderung der Lage zu verursachen.
Ein von der Zelle getragener Geschwindigkeits- :reisel Ib mißt die Winkelgeschwindigkeit der Lagenderung
um die gewählte Achse. Diese Geschwinligkeit, die das Ansprechen des Flugzeuges auf den
rährend einer vorhergehenden Periode übertragenen iteuerbefehl bestimmt, wird mit Θ bezeichnet.
Ein Befehlssignal Bc wird auf ein Modell 8 überragen,
welches ein Signal (jm erzeugt, das die geränschte
Geschwindigkeit der Lageänderung gemäß len in dem Modell 8 gespeicherten Sollwerten darteilt,
insbesondere gemäß einer erwünschten natürchen Ansprechfrequenz und einem gewünschten
)ämpfungsfaktor. Das Modells kann ein an sich
bekannter Analogrechner sein, der die erwünschten Werte der natürlichen Frequenz und der Dämpfung
nachahmt.
Somit stellt das von dem Modell 8 entwickelte Signal (-),„ den Wert dar, der der Geschwindigkeit
der Lageänderung der Zelle entspricht, wenn angenommen wird, daß die eigentümliche dynamische
Betriebskennlinie der Zelle die vorgeschriebenen Werte hat (wobei diese Annahme nicht unbedingt stimmt)
und wenn angenommen wird, daß die äußeren Faktoren, wie z. B. die Höhe, die Fluggeschwindigkeit
und die Beschleunigung ständig gleichbleibende Werte haben (wobei diese Annahme nicht richtig ist).
Die beiden Signale für die Änderungsgeschwindigkeit, nämlich der Istwert θ und der Sollwert (-),„,
werden beide auf eine Voraussageeinheit 9 übertragen, welche mittels allgemein bekannter selbsttätiger Rechenvorgänge
zwei weitere Signale ableitet, nämlich die Ist-Soll-Wertabweichung En, welche den Unterschied
zwischen dem Istwert und dem Sollwert des Flugzeuges in der unter Betracht stehenden Periode (f„)
darstellt und die vorausberechnete Ist-Soll-Wertabweichung En+1, welche den Unterschied darstellt,
welcher unter der Voraussetzung, daß in der Zwischenzeit kein Stellvorgang auf die Zelle übertragen worden
ist, in der nächstfolgenden Periode (fn+1) zwischen
Soll- und Istwert auftritt.
Die beiden Signale werden dann auf den selbstanpassenden Regler 10 übertragen. Der Regler entwickelt_durch
Multiplikation der Ist-Soll-Wertabweichung En+1 mit einem veränderlichen Verstärkungsfaktor
Kä, dessen Wert in der vorhergehenden Periode
errechnet worden ist, ein Signal IXn für die Stellgröße. Dieses Signal, das z. B. die Form einer elek-Irischen
Spannung hat, wird auf einen Stellmotor la, dem in diesem Falle ein Stellgeschwindigkeitsservos
zugeordnet ist, übertragen, welcher auf das entsprechende Ruder (oder den Strahlablenker) des Flugzeuges
wirksam ist. Jede Stellgröße IXn addiert sich zur vorhergehenden Stellgröße, so daß die Summe
Σ ! Xx entsteht, was zu einem bestimmten Ruderausschlag
<\.c führt.
Der Regler 10 verwendet außerdem den Unterschied zwischen der Ist-Soll-Wertabweichung En und
der in der vorherigen Periode in_j vorausberechneten
Ist-Soll-Wertabweichung En, um einen neuen Wert
des Faktors Kd zu errechnen, so daß das Produkt des neuen Verstärkungsfaktors und des Unterschiedes
gleich der vorhergehenden Stellgröße lX„-t ist, welche
während der vorhergehenden Periode übertragen wurde. Auf diese Weise wird der Verstärkungsfaktor
in jeder Periode abhängig von dem Ansprechen des Flugzeuges auf die Stellgröße korrigiert, welche während
der voraufgegangenen Periode übertragen wurde, um so die Änderungsgeschwindigkeit der Fluglage
auf einem vorgeschriebenen Wert zu halten, der im wesentlichen durch die Voreinstellung des Modells 8
und nicht durch die eigene dynamische Betriebskennlinie der Zelle und die in starkem Maße veränderlichen
äußeren Bedingungen bestimmt ist.
Die Theorie dieser Betriebsweise wird durch eine mathematische Analyse verständlich gemacht.
Während einer Periode t, welche in dem n-ten Abtastaugenblick
beginnt und in dem nächsten oder (n+l)-ten Abtastaugenblick endet (tm<t<tm+l), bleibt
der Ruderanschlag öec auf einen konstanten Wert,
der gleich der Summe der vorher übertragenen Stellgrößenzuwachsraten, d.h. gleich (EXX)n, ist.
Daher ist während eines Zeitraumes
/β+Μ<ί
< »„+„+ι
der konstante Wert An. gleich
der konstante Wert An. gleich
U" IAl+11, = (Σ ix).
ia)„+j,
r-li-ii
(2)
worin »m« wiederum die Gesamtzahl der Perioden
bezeichnet, die obere Bezeichnung »/« eine Veränderliche von I bis zur y-ten Ableitung darstellt und l'(
gleich VUnim — '„+,« ,·) ist. Wenn in einer Periode f„
£—. = A1 (3)
erforderlich ist, worin »/»i« wiederum die Gesamtzahl
der Perioden, »/« wiederum eine Veränderliche von 1 bis y bezeichnet, »y« kleiner als oder gleich />
+ 1 ist. »ρ« die Größenordnung der Differentialgleichung des Systems und A1 eine konstante Veränderliche ist.
dann wird die Gleichung (2) für die erforderlichen Größen ( IA)1,, ( IA)11+1 ... ( lAV-,-ι gelöst. Zur
Erläuterung dieser Lösung wird auf ein einfaches dynamisches System verwiesen, dessen La Place-
Ubergangsfunktion den anfänglichen Ruhe-
J] ο ι 1
zustand darstellt.
Es wird angenommen, daß das Ansprechverhalten die Größe A hat. Dann gilt die öbergangsfunklion
Null aufrechtzuerhalten, nimmt die Gleichung (3) die folgende Form an:
A1 =0
IX)0U1.
Da η = 0, in = 1, / = 1, / = 1, Ε{ύ) = A1 und
F,((" = 0 ist, wird
(IA)0= ^x-.
worin >>/"« eine Veränderliche mit einem Wert zwischen
1 und m, »ηκ< die Gesamtzahl der Perioden
ist, und ( lA)„+i eine Zuwachsgröße ist, die zu der
Summe {Σ lk)H+Jl| in dem Zeitpunkt f„+J- addiert
wird.
Die folgenden Gleichungen lassen sich vereinfachen, indem ein Unterschied gemacht wird zwischen Systemfehler
zu dem Zeitpunkt J11+11, mit und ohne zusätzlicher
Größe ( IA) nach dem Zeitpunkt f„. Mit zusätzlicher Größe (IA) werden Systemfehler und deren
Ableitungen mit Ε«"'Μ, £«Vm · · · £«+«■ und ohne zusätzliche
Größe mit F^ „, F'V« - · · F^n, bezeichnet,
worin »hi« die Gesamtzahl der Perioden, die obere Bezeichnung »y« die y-le Ableitung bezeichnet und
E((" gleich E ist. U1 ist eine Maßeinheit für das gesamte
Ansprechen der Zelle gegenüber einer gesamten Eingangsgröße ( 1 A)1. Wenn in einer Periode t„
für eine Zelle, die durch eine Reihe linearer Differentialgleichungen dargestellt werden kann, die Abweichungen
F.+„, F*V« · - - Fi+„ vorausberechnet
werden, dann trifft folgende allgemeine Gleichung zu:
Angenommen, daß das System das Ansprechverhalten von einer Gleichgewichtslage aus für eine
Periode »/« aufrechterhalten soll, die gleich zwei Abis tastperioden 2 T mit f() = 0 ist, dann lautet die Gleichung
(3):
A1 = () + ( IA)0(Z2+ ( IA)1I/,; (8)
0 = 0 + ( IA)0L1J" + ( IA)1 U1 . (9)
0 = 0 + ( IA)0L1J" + ( IA)1 U1 . (9)
Da η = 0, m = 2, E1"" = A1, E1'11 = 0, F1"" = 0 und
F1" > = 0 ist. wird
(IA)0=
und
1 -e7·
1 -e7·
(10)
(11)
Die Lösung erfordert, daß das normale Ansprechverhalten,
die vorausberechnete und die betrachtete Ist-Soll-Wertabweichung sowie deren Ableitungen für
die Periode»!« bekannt sind, wobei »f« gleich einer einzelnen Abtastperiode T und zweier Abtastperioden
2 T ist.
Die Beträge für das gesamte Ansprechverhalten des Systems und die Ableitungen V1. I/,'1'. V2, l'j" usw.
können in der folgenden Weise bestimmt werden. Es sei angenommen, daß zu dem Zeitpunkt Tn _, ein
Satz Zuwachsgrößen ( IA)„,„,__,· berechnet werden
soll, wobei der Wert >>/« auf Grund unberichtigter
Werte von U1/ " von 1 bis m beträgt und »1« eine
Veränderliche zwischen 1 und y ist und der Wert »/« zwischen 1 und in liegt. Zu dem Zeilpunkt f„ wird
die Abweichung sowie ihre Ableitungen En, E^" usw.
gemessen. Die richtigen Werte des gesamten Ansprechverhaltens der Anlage und deren Abkömmlinge
müssen gegeben werden durch
ΐ.·(ι Π /.Mi 1)
*-« ~ * Ii
*-« ~ * Ii
MAV,
(4)
[5)
worin »i« wiederum eine veränderliche Ableitung von 1 bis y ist und ( IA'),,-, nicht gleich Null ist.
Inter Anwendung der Gleichung (12) in dem Zeitpunkt
In+ m errechnet sich das gesamte Ansptechverhalten
wie folgt:
/.-ti η _ i:U li_ : m _ ι ι 1 Vi IMi
'" -
(LY)11
worin »T« die Abtastperiode und e die Basis des <·5
natürlichen Logarithmus ist.
Unter der Annahme, daß es erwünscht ist. am worin »i« wiederum eine veränderliche Ableitung
Ende einer jeden Abtastperiode T eine Abweichuni; \on 1 bisy ist und »111« sich /wischen 1 und Λ/ bewegt.
Die Beschreibung richtet sich auf die allmähliche Verminderung nur der Abweichung. Wenn eine Regelung
der Fehlerableitungen erforderlich wäre, dann würden bei den entsprechenden Berechnungen Ergänzungsverfahren
ähnlich denjenigen, die zu behandeln sind, zur Anwendung kommen. Es ist_ zu
beachten, daß die vorausberechne^ Abweichung E,,+1
von F1, abgeleitet ist, das gleich JSn ist. Demzufolge
sind jetzt alle Bezeichnungen erfaßt und mathematisch abgeleitet worden, abgesehen von dem veränderlichen
Verstärkungsfaktor K1,. Der Verstärkungsfaktor K1.
wird im Regler 30 so eingestellt, daß er die Veränderung des normalen Ansprechverhaltens U1 der Zelle
infolge von Veränderungen in den Flugbedingungen verhindert und kann wie folgt errechnet v/erden:
Ul
(14)
worin C eine Konstante ist, die in den folgenden Abhandlungen mit —1 angenommen wird. Da En,
En und ( IX)11-! bekannt sind, wenn die Gleichungen
(12) und (14) zur Anwendung kommen, errechnet sich
Kd wie folgt:
(15)
" En -En
und der gewünschte Verstärkungsfaktor Kd wird erreicht,
wenn zu dem Zeitpunkt tn
K11(En-En) = (
(16)
Es wird jetzt auf die F i g. 2 Bezug genommen, in der der Regler IO aus sieben Blöcken, nämlich Ein-
und Ausgangsabtaster 112 und 14 zum Abtasten und Speichern unter Verwendung von kapazitiven Speichervorrichtungen,
einer logischen Schaltung O, einem Nullspannungsmeßkreis IS, einem Verstärlcungsrechner
16, einer Programmeinheit 18 und einem Gatter 19, das auf Rechnen oder Nichtrechnen geschaltet
werden kann, besteht. Wie aus F i g. 4 hervorgeht, weist der Regler I© zwei Betriebsarten A und JS auf,
die je eine Arbeitsablauffolge von etwa 30 Millisekunden Dauer haben. Der Regler wechselt alle
100 Millisekunden von einer Betriebsart auf die andere.
Die logische Schaltung 13 muß in den letzten beiden Intervallen einer Betriebsweise zwei Kriterien genügen,
bevor der Rechner 16 in der folgenden Betriebsweise arbeitet. Das erste Kriterium wird erfüllt,
wenn der Unterschied zwischen dem absoluten Wert der vorausberechneten Abweichung für die betrachtete
und die folgende Periode minus dem absoluten Wert der gegenwärtigen Abweichung mal der Konstante ;
größer ist als Null. Dieses wird durch Έη+ι\ — ξΈη\
> 0 dargestellt. Dieses Kriterium macht die vorausberechnete Abweichung En+1 gültig, indem es einen ausreichenden
erwünschten Unterschied zwischen den vorausberechneten Abweichungen Έη und Έη+Ϊ anzeigt.
Das zweite Kriteriumjvird erfüllt, wenn der absolute
Wert der Abweichung En+1 weniger als der maximal
zulässige Wert und mehr als der zulässige Mindestwert beträgt. Dieses Kriterium wird durch
ι ,
£„„-„
dargestellt. Das zweite Kriterium ist zweiseitig, indem bei einem Wert von Emax>\En+l die Abweichung
En+, sich unterhalb der Sättigung befindet und bei
einem Wert von Έ,,., > U11111, eine ausreichende Abweichung
vorhanden ist, um einen neuen Wert für Kd genau zu errechnen. Zur Erfüllung beider Kriterien
sollte der_absolute Wert der Abweichungen En+1
und/oder En benutzt werden.
Der in den F i g. 3 und 4 gezeigte Regler 10 vermittelt
allgemein eine Stellgröße ( \X)„ Für die nicht
dargestellte Servoeinrichtung. In der Betriebsweise A leitet ein Synchronisierungsimpuls SP von der Programmeinheit
118 zu den Ein- und Ausgangsabtastern
ίο 12 und 14 ein Synchronisierintervall SI ein, das von
. 0 bis 30 Millisekunden andauert. Während des Intervalls SI wird ein Speicher Ci des Eingangsabtasters
12 bis zu dem Wert der Abweichung En und ein
weiterer Speicher C 2 auf den Wert der vorausberech-' neten Abweichung bei der nächsten Periode En+1
aufgeladen. Die vorausberechnete Abweichung En+1
wird ebenfalls auf den Rechner 16, der während der vorigen Betriebsweise eingestellt wurde, übertragen,
mit dem vorhandenen Verstärkungsfaktor Kd multipliziert
und als KdE„+1 auf_den Ausgangsabtaster 14
übertragen. Das Signal /QE11+1 wird durch ρ modifiziert,
das der Bruch der zu korrigierenden Abweichung darstellt, und das entstehende Signal ρ Kd E11+1
oder ( 1 X)n wird in einem Speicher CS in der Ausgangsschaltung
14 gespeichert. Die gesamte Aufzeichnung von Informationen in den" Schaltungen 12 und
14 wird durch Speicher erreicht, die in der bevorzugten Ausführungsform als Kondensatoren dargestellt
sind. Der Regler 10 bleibt von 10 bis 11 Milli-Sekunden
auf einem Nullwert, bis die Programrneinheit IS ein Befehlsübertragungsintervall CTI beginnt,
wobei auf die Schaltung 14 ein Befehlsübergabeimpuls CTP übertragen wird.
Von 11 bis 13 Millisekunden wird die gespeicherte
Stellgröße (IX)n, die während der Synchronisierperiode
Si auf die Schaltung 14 übertragen wurde, in Antwort auf Befehlsübergabeimpuls auf die Servoeinrichtung
la übertragen und zu den vorigen Stellgrößen addiert, um das Signal (Σ.\Χ)α zu bilden;
die Größe oec stellt die Summe der auf das Ruder
wirkenden Stellgrößen (EAX)n dar. Das Intervall
CTI ist die einzige Periode während beider Betriebsweisen, das von der einen Betriebsweise zur anderen
so unveränderlich wie möglich gehalten werden muß.
Dieses ist erforderlich, da der Stellgeschwindigkeitsservo von dem Wert jeder Stellgröße (AX)n und ihrer
Ubertragungszeit abhängig ist.
Bei 13 Millisekunden endet das Intervall CTI, und der Regler kehrt in die Nuilage zurück.
Bei 16 Millisekunden tritt in die Schaltungen 12 und 14 von der Programmeinheit 18 ein Rechenimpuls
CPl ein und gestattet dem Gatter 19 .die Einleitung des Berechnungsintervalls C/. Die Schaltung
12 führt jetzt die Abweichungen En und En dem
Rechner IO zu, wo sie addiert und mit Kd multipliziert
werden, urn ein Signal Kd (En — En) abzuleiten,
das auf den Nullspannungsmeßkreis 15 übertragen wird. Gleichzeitig überträgt die Schaltung 14 die
Größe (AX)n^1 der vorherigen Betriebsweise nach 15,
wo die Signale &<, (En-En) und (AX)n^1 addiert
werden. Das Gatter 19, welches während der Intervalle CCI0 und CCIb der Rechenkriterien qualifiziert
wurde, führt den Rechenimpuls CPl zu dem Nullspannungsmeßkreis 15 und dem Rechner 16. Der
Rechner 16 weist eine Zählschaltung 63 (s. F i g. 3) auf, die durch den Rechenimpuls CPl eingestellt
wird, sowie eine Verzögerungsschaltung 64, die einen verzögerten Rechenimpuls CP2 bildet, um ein Gatter
909543/1
72 /u aktivieren. Die Programmeinheit 18 führt
gleichzeitig mit dem Rechenimpuls CPl Impulse TP zur Zeiteinstellung an die Zahlschaltung 63 des Rechners
16 heran. Die Zeiteinstellimpulse TP werden durch das Gatter 72 weitergeführt, um die Zählschaltung
63 zu betätigen und den Wert Kd zu bilden. Wenn der Wert Kd derart ist, daß die Summe der
Signale K11(En - En) - ( IAV, - 0 ist, dann erzeugt
15 einen Stopimpuls SCP, welcher auf den Rechner 16 übertragen wird, um den Wert Kd konstant zu halten.
Der Stopimpuls CSP wird immer vor dem Ablauf von 25 Millisekunden erzeugt, vom Beginn einer
solchen Betriebsweise aus gerechnet, und beendet das Rechenintervall CI.
Nach Ablauf von 25 Millisekunden leitet die Programmeinheit 18 das erste Rechenkriterienintervall
CCI11 ein, indem es den Rechenkriterienimpuls CCPl
auf die Schaltung 12 und auf das Gatter 19 überträgt. In Antwort auf den Impuls CCPl addiert die
Stufe 12 die gespeicherten Abweichungen E11+, und
En, die gleichzeitig mit der übertragung der gespeicherten
Abweichung Έη durch sich selbst auf die
logische Schaltung 13 übertragen werden. Die logische Schaltung 13 modifiziert die Summe der Abweichungen
E11 + 1 - En mit der Konstante S und leitet is
den absoluten Wert gleichzeitig mit der_ Ableitung des absoluten Wertes der Abweichung En ab. Die
beiden abgeleiteten absoluten Signalwerte werden addiert, um ein Signal Ld zu bilden, das gleichzeitig
mit dem Rechenkriteriumimpuls CCPl übertragen wird, um das Gatter 19 teilweise zu aktivieren, nur
wenn das Signal L1, das Rechenkriterium
erfüllt. Ι,,μ-Ε,,Ι- i£„i>()
Bei etwa 28 Millisekunden beendet die Programmeinheit 18 das Rechenkriteriumintervall CCI11 und
leitet mit einem zweiten Rechenkriteriumimpuls CCP2 ein zweites Rechenkriteriumintervall CCIh ein, das
bei 30 Millisekunden beendet wird, indem auf die Schaltung 12 und das Gatter 19 ein Rechenkriteriumimpuls
CCP2 übertragen wird. In Antwort auf_den Impuls CCP2 wird die gespeicherte Abweichung En fl
von der Schaltung 12 auf die logische Schaltung 13 übertragen, wo sein absoluter Wen abgeleitet und
mit einem zulässigen Höchstwert E11111x und einem
Mindestwert Emin verglichen wird, um die Signale
Lml und L111, zu bilden. Die Signale L1111 und L111,
werden gleichzeitig mit dem Impuls CCP2 auf das
Gatter 19 übertragen. Nachdem das Gatter 19 durch das Signal Ld teilweise aktiviert worden ist, wird es 5c
vollständig aktiviert, wenn die Signale L111, und L111,
das zweite Kriterium Emux
> \ Έ,, H | > £„„„ erfüllen.
Die in der F i g. 4 dargestellten Impulse SP, CTP, CPl, CCPl und CCP2 steuern verschiedene Diodengatter,
die unterhalb der Zeitlinie in den zugehörigen Betriebsintervallen aufgeführt sind. Die Betriebsweise
B ist die gleiche wie die Betriebsweise A, abgesehen davon, daß abwechselnd Speicher verwendet
werden, um Ts11 H in der Schaltung 12 und '.'K,, En ,,
oder ( I.Y)„ in der Schaltung 14 zu speichern. («'
In dem in der F i g. 3 gezeigten Regler weist die Schaltung 12 leitungen 20 und 21 auf, welche die
Abweichung En bzw. die vorausberechnete Abweichung
E1,,, empfangen. Die leitung 20 weist zwei in
Reihen gesihaltete Diodengattei Gl und (H und "^
eine Kondensator- oder eine Speichervorrichtung CI auf, die / ivi-. ι hrti den GuIHtii und mit ι iiuui Punkt
mit dir Spannung Mull vribundi-ii .iiul
Die Leitung 21 weist ein Diodengatter G 3 und zwei Kondensatoren als Speicher C2 und C3 auf, die durch
die Diodengatter G4 bzw. G5 mit dem Ausgang des Gatters G3 und mit einem Punkt mit der Spannung
Null verbunden sind. Der Eingang eines Diodengatters G6 ist zwischen dem Kondensator C2 und
dem Gatter G4 verbunden, wobei der Ausgang an den Ausgang eines Diodengatters G 7 angeschlossen
ist, dessen Eingang zwischen dem Kondensator C3
und dem Gatter G5 angeschlossen ist.
Die logische Schaltung 13 ist mit zwei phasenunempfindlichen Demodulatoren 30 und 31 versehen,
um die darauf übertragenen absoluten Signalwerte abzuleiten. Der Eingang des Demodulators 30 wird
an dem Ausgang des Gatters G3 mit der Leitung 21 verbunden, und der Eingang des Demodulators 31
ist durch ein Potentiometer 32 an die miteinander verbundenen Ausgänge der Gatter G6 und G7 angeschlossen.
Das Potentiometer 32 liefert ein Signal (.E11+I — E11) I,; an den Demodulator 31. Die Ausgänge
der Demodulatoren 30 und 31 sind an Addierstufen 33 angeschlossen, deren Ausgang mit dem
Gatter 19 verbunden ist, um die Signale Ld zu übertragen.
Der Ausgang des Demodulators 30 ist ebenso mit einer Addierstufe 34 verbunden, die an ^ine
Signalquelle 36 angeschlossen ist, die das Signal £,„„,.
erzeugt, das den höchstzulässigen Wert der vorausberechneten Abweichung E11+1 darstellt. Ferner ist
ein Anschluß zu einer Addierstufe 35 vorhanden, die mit_ der Signalquelle 37 verbunden ist, die ein
Signal £,„„, erzeugt, das den zulässigen Mindestwert
darstellt. Die Ausgänge der Addierstufe 34 und 35 werden an das Gatter 19 angeschlossen, um die
Signale L1111 bzw. L1112 zu übertragen.
Die Eingangsleitung 40 der Schaltung 14 ist an den Rechner 16 angeschlossen, um während des Synchronisierintervalls
S/ ein Signal K,, E11+1 zu empfangen.
Die Ausgangsleitung 41 dieser Schaltung ist so angeschlossen, um die Stellgröße ( IA)1, während des
Befehlsübergabeintervalls CTI auf die Servoeinrichtung 7« zu übertragen. Die Eingangsleitung 40 weist
ein Potentiometer 42 auf, um das Signal « Kd En+1
zu bilden und ist durch zwei in Reihe geschaltete Diodengatter G8 und G9 mit der Ausgangsleitung 41
verbunden. An die Verbindung zwischen den Gattern G8 und G9 sind zwei Kondensatoren C4 und C5
angeschlossen, die außerdem durch Diodengatter GlO bzw. GIl an einen Punkt mit der Spannung
Null angeschlossen sind.
Die Verbindung zwischen den Gattern G8 und G9 ist außerdem an eine Addierstufe 50 des Nullspannungsmeßkreises
15 angeschlossen, um während des Rechenintervalls Cl die Stellgrße ( IA)11^1 zu bilden.
Der Ausgang dieser Addierstufe ist mit dem Eingang eines Diodengatters G12 verbunden, das durch eine
Flip-Flop-Schaltung FFl gesteuert wird, und dessen Ausgang durch einen Verstärker 51 mit einer Flip-Flop-Schaltung
FF2 verbunden ist. Sämtliche erwähnten I lip-Flop-Sehaltungen sind mit Transistoren versehene
bistabile Multivibratoren und sind durch mit dem Vorzeichen FF versehene Bezugszeichen gekennzeichnet.
Die Flip-Flop-Schaltuiig FF2 weist zwei,
Ausgangsleitungen 52 und 53 einschließlich RC-Gliedern
56 und 57 auf, wobei die negativen Übertragungsdioden 58 und 59 an die Verbindungen der /ugehöiiLvn
Kondensatoren und Widerstände der Glieder ni"i-.i Ιιΐο,,,-η .lind. Die Dioden 58 und 59 verbinden
du- I -iiuiiivn 61 hn\. 53 in Parallelschaltung mit der
Leitung 54, die mit dem Rechner 16 und der Riickstel!verbindung
der Flip-Flop-Schaltung FFl verbunden ist.
Der NuIIspannungsmeßkreis 15 erzeugt einen Stopimpuls
SCP, wenn die Summe der Signale Kd (£„ — E11)
von dem Rechner 16 und ( 1 A-Jn.-1 von der Schaltung
14 gleich Null ist. Dies wird in der folgenden .Weise erreicht: Wenn an dem Eingang der Flip-Flop-Schaltung
FFl ein Signal K11(En - E11) - { IAV1 vorhanden
ist, dann befindet sich eine der Leitungen 52 oder 53 auf einem positiven und die andere auf
einem negativen Potential. Die Kondensatoren der Glieder 56 und 57 lassen einen Impuls durch, wenn
eine Gleichspannung auf sie übertragen wird, während jede Diode 58 und 59 nur positive Impulse sperrt.
Wenn das auf den Eingang der Flip-Flop-Schaltung FF2 übertragene Signal seine Polarität wechselt,
dann kehren sich die Potentiale der Ausgangsleitungen 52 und 53 um, und die eine Leitung, die sich von
positiv auf negativ ändert, überträgt einen negativen Stopimpuls SCP auf die Leitung 54, um die Flip-Flop-Schaltung
FFl neu einzustellen und den Rechner 16 anzuhalten, was im folgenden beschrieben
wird.
Der Rechner 16 besitzt eine Addierstufe 60, die an einen Verstärker angeschlossen ist und Signale von
den Leitungen 20 und 21 der Schaltung 12 empfängt. Eine Ausgangsleitung 62 des Verstärkers 61, die zwei
in Reihe geschaltete Widerstände R1 und R2 aufweist,
ist mit der Eingangsleitung 40 der Schaltung 14 verbunden sowie mit der Addierstufe 50 des Nullspannungsmeßkreises
15. Zwei Widerstände R3 und R4 sind mit der Leitung 62 zwischen den Widerständen
Rl und Rl und durch Diodengatter G13 bzw. G14
mit dem Spannungswert Null verbunden. Ein Widerstand R5 ist zwischen dem Widerstand Rl und der
Verbindung der Leitung 62 mit der Leitung 40 und der Addierstufe 50 sowie mit der Leitung 62 und durch
ein Diodengatter G15 mit dem Spannungswert Null verbunden. Außerdem verbindet ein Nebenschlußwiderstand
R6 den Widerstand R5 mit dem Spannungswert
Null. Die Diodengatter G13, G14 und G15
werden durch den Zähler 63 gesteuert und bilden mit den Widerständen Rl bis R6 ein veränderliches
Spannungsteilemetz oder eine Stufendämpfung zur Errechnung des Verstärkungsfaktors Kd.
Der Zähler 63 besteht aus Kaskaden-Flip-Flop-Schaltungen FF3, FF4, FF5, die die Diodengatter
G13, G14 und G15 steuern, und zwar in Abhängigkeit von den Zeiteinstellimpulsen TP während des Rechenintervalls
Cl. Die Flip-Flop-Schaltungen FF3, FF4, FF5 sind durch die Leitungen 70 und 71 verbunden,
so daß die Flip-Flop-Schaltung FF4 ausgelöst wird, wenn die Flip-Flop-Schaltung FF3 sich
von 1 nach 0 bewegt, und die Flip-Flop-Schaltung FF5 wird ausgelöst, wenn sich die Flip-Flop-Schaltung
FF4 von 1 nach 0 bewegt. Der Zähler 63 umfaßt auch ein UND-Gatter 72, welches mit der Auslösung
der Flip-Flop-Schaltung FF3 verbunden ist, und es läßt Impulse TP von der Ausgangsleitung 80 der
Programmeinheit 18 durch, wenn diese durch eine Spannung von der Ausgangsleitung 65 einer Füp-Flop-Schaltung
FF6 in dem Rechner 16 aktiviert wird. Eine Ausgangsleitung 90 von dem Gatter 19
überträgt den Impuls CPl und ist durch ein Ver- '■>
/ögerungsnet/werk 64 mit der Riickstellverbindung tier Hip-Flop-Schaltiunren FFX Fl I. FF5 der Vuslöscverbiiuliiiig
der I lip-Flup-Sehnluiiur /FI i
der Auslöseverbindung der Flip-Flop-Schaltung FF6 verbunden. Der Impuls CPl wird auf das Verzögerungsnetzwerk
64 übertragen. Zur gleichen Zeit stellt er die Flip-Flop-Schaltungen FF3, FF4 und FF5 mit
dem ersten Zeiteinstellimpuls, der auf das UND-Gatter 72 übertragen wird, zurück. Das Verzögerungsnetzwerk
64 überträgt einen verzögerten Rechenimpuls CPl in Abhängigkeit von dem Impuls CPl,
um die Flip-Flop-Schaltung FF6 auszulösen und an das UND-Gatter 72 eine Spannung heranzuführen,
nachdem der erste Zeiteinstellimpuls TP gesperrt worden ist, um sicherzustellen, daß die Flip-Flop-Schaltungen
FF3, FF4 und FF5 vor ihrem Umschalten eingestellt werden.
Um ~Kd zu verändern, werden die Ubertragungszustände
der Gatter G13, G14 und G15 durch die
Füp-Flop-Schaltungen FF3, FF4 bzw, FF5 auf vorbestimmte
Muster geändert. Der Wert Kd beträgt 1,000, wenn sich die Gatter G13, G14 und G15 nicht
im Ubertragungszustand befinden, da die Füp-Flop-Schaltungen FF3, FF4 und FF5 in der Null-Stellung
sind. Dieser Wert nimmt über die Werte 0,616, 0,380, 0,232, 0,146, 0,089 und 0,055 allmählich auf 0,000 ab,
wenn alle drei Gatter übertragen, weil sich alle FÜp-Flop-Schaltungen
in der Stellung 1 befinden. Dieses wird bei einer Betrachtung der F" i g. 5 besser verständlich,
die eine Tabelle der Gatter G13, G14 und
G15, sowie ihrer zugehörigen Füp-Flop-Schaltungen FF3, FF4 und FF5 zeigt. Wenn ein 0-Zustand gegeben
ist, dann wird die Füp-Flop-Schaltung »zurückgestellt«,
und das zugehörige Gatter überträgt nicht. Umgekehrt, wenn ein 1 -Zustand gegeben ist, dann
wird die Füp-Flop-Schaltung »ausgelöst« und gestattet dem zugehörigen Gatter eine übertragung.
Die Programmeinheit 18 ist ein Impulsgenerator, der gemäß F i g. 4 durch seine Ausgangsleitung 80
Zeiteinstellimpulse TP zu dem UND-Gatter 72, Rechenimpulse CPl durch seine Ausgangsleitung 81 an
das Gatter 19, Synchronisierimpulse SP, Befehlsübertragungsimpulse
CTP sowie Rechenkriteriumsimpuke CCPl und CCP 2 an die verschiedenen Gatter Gl
bis G8 durch die Leitungen 84, Synchronisierimpulse SP, Befehlsübertragungsimpulse CTP und Rechenimpulse
CPl durch die Ausgangsleitung 85 und Rechenkriteriumsimpulse CCPl und CCPl ebenfalls an
das Gatter 19 durch Leitungen 82 bzw. 83 heranführt.
Die F i g. 6 zeigt das Gatter 19, das den Rechenvorgang veranlaßt, weist zwei UND-Gatter 91 und 92
auf, deren Ausgänge mit der Einstellseite der entsprechenden Flip-Flop-Schaltungen FF7 und FF8
verbunden sind und deren entsprechende Ausgänge 94 und 95 wiederum beide mit ein.em UND-Gatter 97
verbunden sind. Die Rückstellseiten der Füp-Flop-Schaltungen FF7 und FF8 sind über ein RC-Glied 98
mit der Leitung 81 verbunden, wodurch Rechenimpulse CPl erzeugt werden, wobei das RC-GÜed 98 den
Impuls CPl verzögert und den verzögerten Impuls CP3 überträgt. Die Leitung 81 ist außerdem an das
UND-Gatter 97 angeschlossen. Während des Rechenkriteriumsintervalls CCI11 werden das Signal Ld und
die Impulse CCPl von der Leitung 82 übertragen, um das UND-Gatler 91 zu aktivieren, um so einen Impuls
auf die Füp-Flop-Schaltung FF7 zur Einstellung der selben /ii übertragen und damit eine Spannung an
das UNI)-Gattt-r97 heranzuführen. Während des
Redienkiilei iumsiiitervalls CCI1, wird von der Leitung
83 der Impuls (CPl auf das UND-Gatter 92
BAD
rtragen, welches gleichzeitig die Signale Lml und
.ml erhüll und durch diese aktiviert wird. Das aktivierte
Gatter 92 überträgt einen Impuls zur Iiinstellung der Flip-Flop-Schallung FFS und versorg!
das UND-Gatter 97 mit Spannung. Hei der über» s
tragung einer Spannung von den beiden Flip-FIop-Schaltungen
FFl und /78 wird das UND-Gatter 97 aktiviert, um einen KcclK-nimpuls CPl durchzulassen,
wenn dieser durch die Leitung 81 während des Rechenintervalls (7 darauf übertragen wird. Der
Rechenimpuls CPl wird gleichzeitig durch die Leitung 81 über das /?C-Glicd 98 als verzögerter Impuls
CP3 auf die Rückstell-Flip-Flop-Schaitungen FF7
und FF8 übertragen
Wenn beide Flip-Flop-Schaltungen FF7 und FF8 is
nicht durch die Aktivierungssignale Ld, Lml und L„a
»eingestellt« sind, dann wird das Gatter 97 nicht aktiviert, und es wird kein Rechenimpuls CPi durch
das Gatter 19 übertragen. Jedoch stellt der verzögerte Rechenimpuls CP3 über das Glied 98 entweder
die Flip-Flop-Schaltung FF7 oder FF8 zurück, die vorher eingestellt war.
Der sich selbsttätig anpassende Regier, der bei einem Flugzeug zur Anwendung kommt, erhält während
des Fluges die Lageänderung von dem Lotkreisel 7c, von der Handsteuerung Id oder von anderer
Stelle, um ein Signale zu bekommen, das auf das
Modell 8 übertragen wird, um den Sollwert (')„, abzuleiten.
Der Sollwert wird in der Vorhersageeinrichtung 9 zu dem Istwert der Lageänderungsgeschwindigkeit
(■> addiert, der von dem Geschwindigkeitskreisel Th erhalten wird, um die Ist-Soll-Wertabweichung
En zu errechnen, welche über die Leitung 20
dem Regler 10 zugerührt wird. Die Vorhersagevorrichtung 9 benutzt die Abweichung En auch, um die
Abweichung E11 + 1 voraus zu berechnen, welche durch
die Leitung 21 dem Regler 10 zugeführt wird.
Bei Beginn einer jeden Arbeitsweise A liefert die Programmeinheit 18eincn Synchronisierimpuls SP, um
die Diodengattcr Gl, Gl und G4 in der Schaltung 12 und die Gatter G 8 und GU in der Schaltung 14 zu
öffnen. Der Synchronisierimpuls SP leitet das Synchronisierintervall S/ in der Arbeitsweise A ein, das
bei 10 Millisekunden endet. Wenn sich das Diodengatter G1 im Ubertragungszustand befindet, führt die
Leitung 20 die Abweichung EK, um den Kondensator
Gl zu laden. Wenn sich die Diodengatter G3 und G4 im Leitzustand befinden, wird auf der Leitung 21 die
Abweichung E.+1 geführt, um den Kondensator C2
zu laden und gleichzeitig das Signal zu der Addierstufe 60 des Rechners 16 übertragen. Die Abweichung
wird durch den Verstärker 61 von der Addierstufe 60 auf die Leitung 62 mit ihren zugeordneten
Widerständen Ri und R6 übertragen, wo es mit K-multipliziert
und auf die Leitung 40 der Strfel4 übertragen wird. Die Leitung 40 enthält ein Potentiometer
42 zur Multiplikation des Signals KjEn+1
mit ρ, dem Bruchteil der zu korrigierenden Abweichung,
und wenn sich die Diodengatter G8_und GH im Leitzustand befinden, dann lädt ο K1, En+, oder fo
(I X). den Kondensator CSauf. Bei 10 Millisekunden,
dem Ende des Synchronisierintervalls S/, schließen die Diodengatter Gl. G3, G4 und G8 und GH. und
die aufgeladenen Kondensatoren Cl. C2 und C5 speichern die Größen En. E11+, bzw. » K-En^1 oder
Von 10 bis Il Millisekunden befindet sich der
Regler 10 in der Nullage. und die Programmeinheil 18 übertragt einen ßefehlsübcriragungsimpuls CTP, um
die Diodengattcr G9 und GIl zu öffnen und die
Befehlsübertragung CTl einzuleiten, die bei 13 Millisekunden
endet. Wenn die Gatter G9 und GH geöffnet sind, wird die gespeicherte Größe «Kd E11+1
oder { LY)1, durch die Ausgangsieilung 41 auf die
Servoeinrichtung 7« übertragen, zu der vorhergehenden Stellgröße addiert, so daß die gesamte Stellgröße
(3.' LY)n das Ruder betätigt, dessen Ausschlag
Λ,., gleich (V LY)n isi. Die Zelle 7 spricht auf die neue
Stellgröße (Σ IX)1, an, und die Kreisel Ib und Ic
liefern die Isiwertsignale (-) bzw. W-A Die Dauer des
Befchlsübertragungssignals CT7 von einer Betriebsweise
zur anderen muß so unveränderlich wie nur irgend möglich gehalten werden, da die stellgeschwindigkeitsabhüngige
Servoeinrichtung und deren Betätigung sowohl auf den Wert als auch auf die Dauer
der Stellgröße ( IX)n ansprechen.
Der Regler 10 befindet sich von 13 bis 16 Millisekunden in der N.:llage, und die Programineinheit 18
überträgt einen Rechenimpuls CP1 zur Öffnung der Diodengatter G2 und GS in der Schallung 12 und GIO
in der Schallung 14. Der Rechenimpuls CPl wird
gleichzeitig auf das Gatter 19 übertragen, welches sich auf Rechnen oder Nichtrechnen einstellen läßt,
und das während der Rechenkriteriumintervalle CCI11
und CCIh der vorigen Arbeitsweise aktiviert war. den
Rechenimpuls CPl durch die Leitung 90 auf den Nullspannungsrneßkieis 15 und den Rechner 16 zu
übertragen, um das Rechenintervall CI einzuleiten. Der Kondensator C3 wurde während der vorigen
Arbeitsweise durch die vorausberechnete Abweichung En+1 aufgeladen; daher ist die gespeicherte Abweichung
in der gegenwärtigen Arbeitsweise En. Wenn die Gatter G2 und GS geöffnet sind, werden die Abweichung
En. die im Kondensator Cl gespeichert ist.
und die vorausberechnete Abweichung E11, die im
Kondensator C3 gespeichert ist. auf die Addierstufe 60 übertragen und addiert. Das addierte Signal
En - En wird durch den Verstärker 61 auf die Leitung
62 mit ihren zugeordneten Widerständen Kl bis R6
übertragen, wo es mit Kd multipliziert wird. Das
SIgHaIK-(En-En) wird auf die Addierstufe 50 des
Nullspannungsmeßkreises 15 übertragen. Wenn das Gatter 10 der Schaltung 14 geöffnet ist, wird die
Stellgröße (IAT)n der vorigen Arbeitsweise, welche im
Kondensator C4 gespeichert ist und jetzt gleich { \ X)„-i ist, auf die Addierstufe 50 übertragen, wo sie
zum Signal K-(En-En) addiert wird, um das resultierende
Signal K-(En-En) - ( lÄ")„_i zu bilden.
Gleichzeitig wird der von dem Gatter 19 durchgelassene
Rechenimpuls CPl auf die Rückstell-Füp-IHop-Schaltungen
FF3, FF4 und FF5 des Rechners
63 und auf die Auslös-FHp-Flop-Schahung FFl des
Nullspannungsmeßkreises 15 übertragen, um das Gatter G12 zu öffnen. Wenn das Gatter G12 geöffnet
ist, wird das Signal K- (En - En) - (1X)„_, durch den
Verstärker 51 auf die Flip-Flop-Schaltung FF2 übertragen.
Der von der Programmeinheit 18 durch die Leitung 81 auf das Gatter 19 übertragene Rechenimpuls
CPI wird ebenso auf das Glied 98 übertragen, das den verzögerten Rechenimpuls CP3 liefert, um
die Flip-Flop-Schaltungen FF7 und FF8 rückzustellen und die Aktivierung des Gatters 19 aufzuheben.
Die Leitung 90 überträgt auch den Rechenimpuls CPl auf das Verzögerungsnetzwerk 64. welches den verzögerten
Impuls CP2 liefert, um die Flip-Flop-Schaltung
FF6 auszulösen, und die Aktivierungsspannung
BAD ORIGINAL
an das UND-Gatter 72 heranführt. Wenn bei 16 Millisekunden
die Programmeinheit 18 den Rechenimpuls CP1 liefert, liefert sie zunächst Zeiteinstellimpulse TP
an die Ausgangsleitung 80, die durch das UND-Gatter 72 so lange geschlossen ist, bis dieses durch die Spannung
von der Flip-Flop-Schaltung FF6 in Abhängigkeit von dem verzögerten Impuls CP 2 aktiviert wird.
Diese Verzögerung verhindert eine Auslösung der Flip-Flop-Schaltungen FF3, FFj und FFS in Abhängigkeit
von den Zeiteinstellimpulsen TP, bevor diese durch den Rechenimpuls CPl vollständig eingestellt
sind.
Die Flip-Flop-Schaltung FF3 ändert sich zwischen 0 und 1 in Abhängigkeit von den Zeiteinsteliungsimpulsen
TP, die durch das aktivierte UND-Gatter 72 auf seine Auslösungsvorrichtung übertragen werden.
Die Flip-Flop-Schaltung FF4, spricht auf. die
Impulse der Leitung 70 an, wenn sich die Flip-Flop-Schaltung FF3 von ihrer !-Stellung in die O-Stellung
bewegt; sie ist daher abhängig von jedem zweiten Zeiteinslellimpuls TP. Auf ähnliche Weise spricht
die Flip-Flop-Schaltung FFS jedesmal dann auf Impulse
von der Leitung 71 an, wenn sich die Flip-Flop-Schaltung
FF4 vora ihrer !-Stellung in ihre O-Stellung
bewegt; sie spricht daher auf jeden vierten Zsitein-Stellungsimpuls
TP an. Eine Veränderung des Ubertragungszustandes
der Biodengatter G13, G24 und
GIB durch die Flip-Flop-Sdialtungen FF3, FF4 und
FFS des Zählers <§3 veräsiäsrt die Größg des Wertes Kä,
der von dem SpasinusigsieiJeraetz des Rechners 25
erzeugt wird. Wenn der Wert Kd derart ist, daß das
Signal Kd (En - E;i) - (. i K)a-i an der Flip-FIop-Schaltung
FF 2 gleich 0 ist, daaa kehren sich die Polaritäten
der FÜp-Flop-ÄusgangsIeitungen S2- und S3 um,
und die negative Leitung mit ihrem zugehörigen* Netz
und ihrer Diode überträgt an die Leitung S4 einen Stopimpuls SCP. Der Stopimpuls SCP wird zur Rückstellung
der Flip-Flop-Sslialtaiig FFB und zum Sperren
des Gatters 6312 soivie gleichzeitig zur Rückstellung
dei- Flip-Flop-Schaltung FFSi übertragen,
um die auf das UND-Gatter 72 übertragene Aktiviefunggspanfiutig
zu beenden. Dann werden aie Zeiteinsteliimpulss
TP von der Programmeinheit 18 gesperrt,
und der lieetaer M mit seiner Zählschaltung
63 kommt in eine Rultelage. Das Ende des Rechenirctervalls
Cl wird durch den Siopimjsuls SCP be
stimmt, der immer vor dem Ablauf vom 2S Millisekunden
erzeugt ward.
Der Regler 1® kommt in Abhängigkeit von dem
Slopimpuls SCP bis zum Ablauf von 25 Millisekunden
zum Stillstand, wenn die Programmeinheit IS das
erste Rechenkriteriumintervall CCla einleitet, indem
sie den Rechenkriteriumimpuls CCTl zur öffnung der DiodengaUer GS und G § der Schaltung 12 and
auf das UND-Gatter!?! des Gatters 19 zur EM- mnd
Ausschaltung des Reehenvorganges überträgt. Wenn die Gatter GS und G6 geöffnet sind, werden die
gespeicherten Signale En+, von dem Kondensator C 2
und die Signale En von dem Kondensator C3 addiert,
auf das Potentiometer 32 übertragen und mit ξ multiplaziert,
um ein Signal (En+1 -En) I/i zu erzeugen,
welches auf das Netzwerk 31 mit dem Absolutwert übertragen wird. Gleichzeitig wird die gespeicherte
Abweichung En von dem Kondensator C3 unmittelbar
auf das Netzwerk SD mit dem Absolutwert übertragen. Der Ausgang JEn+1 —Έ,,\! "ί des_Netzwerks 35
wird durch Mittel 33 zum Ausgang [£„| des Netzwerks 30 zuaddiert, und das entstehende Signal Ld
wird durch das UND-Gatter 91, welches gleichzeitig den Impuls CCPl durchläßt, geleitet, um die Flip-Flop-Schaltung
FF7 auszulösen und teilweise das UND-Gatter 97 des Gatters 19_zu aktivieren, wenn
das Signal Ld das Kriterium |£„_i — E„\ — ξΈη\>
Ο erfüllt.
Die Programmeinheit 18 leitet das zweite Rechenkriteriumintervall CCIb etwa bei 28 Millisekunden
ein, indem sie den Rechenkriteriumimpuls CCP 2 überträgt, um das Diodengatter G 4 zu öffnen und
teilweise das UND-Gatter 92 des Gatters 19 zu aktivieren.
Dann wird die in dem Kondensator C2 gespeicherte Abweichung En+1 auf das Netzwerk 30
übertragen, um den Absolutwert Έη +I zu bilden, welcher
auf die Mittel 34 und 35 übertragen und mit dem maximal zulässigen Wert Έηιαχ von der Quelle 36 zur
Bildung des Signals Lml und mit dem zulässigen
Mindestsignal Emfn von der Quelle 37 zur Bildung des
Signals Lm2 addiert wird. Die Signale Lml und Lm2
werden gleichzeitig mit dem Rechenkriteriumimpuls CCF2 übertragen, um das UND-Gatter 93 zu aktivieren,
wenn die Signale das Kriterium
£maz>\E„+i\>
Emi„
erfüllen. Es ist-zu bsachien, daß ein ähnliches Aktivieren
des Gatters W zum Durchlassen des Rechenirapulses
CPl zur Einleitung des Recheaiiitervalfs CI
in der gegenwärtigen Arbeitsweise^ Ehrend der
Rechenkriieriumintervalls CCla usid CCI1, 'der ?oriierigen
Arfestewslss vorgesehen war. Das «zweite
RedsenEcrüieriiMiiiJafei^/all CCl endet bsi 30 MiIIiceisusidsö,
laid die Steuervorrichtung W verbleibt bis
zura Ablauf von 10*0 MiHisekundea in der Nullage,
zt! welciiem Zeitpunkt die Arbeitsweise B bsgiassi.
Die Arbsitsweise B ist die gleiche '»vie die Arbeitsweise
A, abgesehen davoa, daß die Koadensatcren
im Wechsel mit Itsforsiiationen aufgeladen iverdeo und
diese spsiehern. Wahrend des Syndironisieriatervalis
Sl der Arbsitsxveiss A werden die ICondensaiorett C 2
end CS bis auf fei Weri. 'iSB+1 bzw. [AX)n aafgeladeii,
die den Wertes ISn raad (J Jjf)e-i in der gegenwärtigen
Arbeitsweise B gatispfsdiesi. In der vorliegenden Ar«
beitsvyeiss τ/erdea die lioödeasatoren C3 und C4
durch 'die Werte Sn+I bzw. CiX)n aufgeladen and
spdcliera diess. Demzufolge- sißd während des verblelbgödem
teervaSle der Arbeitsweise B die Dleden-'
gatter weclisshvefce geäSfaet, uai die erwünschte ge-.
speicherte InforaiEiioa zu vermittels, wie aus einem
Vergleich der Arbeitsweisen A und B in Fig. 4 hervorgeht
Claims (6)
1. Selbstanpassender Flugregler, bei dem die zwischen dem Fluglage-Istwert und einem er«
reeliüeien. Ftoglage-Sollwert bestehende Abweichung
periodisch fortlaufend aus der Istwertmessung ie der betrachteten Periode und aus den.
in einem Speicher enthaltenen Sollwerten in einem ersten Rechengerät ermittelt, und aus der Abweichung
sowie aus dem veränderlichen Ubertragufflgsfaktor
der Einrichtung die Stellgröße in eiaem zweiten Rechengerät durch Multiplikation
gebildet wird, dadurch gekenn^eicline
t, dai aus der istwertmessusig in der betrachteten
Periode (£„) und den gespeicherten Sollwertdaten
eine Ist-Soll-Wertabweichung (En+1) für
die nächstfolgende Periode (fH+i) unter der Voraussetzung
vorausberechnet wird, daB m der
909543/1
BAD ORIGINAL
Zwischenzeit kein Stellvorgang erfolgt ist, und daß die Stellgröße (ΛΧ)Η für die betrachtete
Periode (f„) durch Multiplikation der_ vorausberechneten Ist-Soll-Wertabweichung (En+1) mit
dem während der vorhergehenden Periode (i„-i)
berechneten Verstärkungsfaktor (Kdn^1) gebildet
wird und daß der Verstärkungsfaktor (Kd)n zur Bildung der Stellgröße ( IXn+1) in der nächstfolgenden
Periode (I11+1) aus dem Quotienten der
Stellgröße in der vorhergehenden Periode (AXn^1) ι ο
und der Differenz zwischen der Ist-Soll-Wertabweichung (En) in der betrachteten Periode (t„) und
der in der vorhergehenden Periode (In _j) vorausberechneten
Ist-Soll-Wertabweichung (En) ermittelt wird.
2. Flugregler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (7c) zum Messen der
Lageänderung ( \θ) des Flugkörpers, eine Einrichtung (8), die in Abhängigkeit von der gemessenen
Lageänderung und den gespeicherten Sollwerten den Sollwert der Änderungsgeschwindigkeit
(ΘΜ) der Fluglage festlegt, eine Einrichtung
(7b), die den Istwert der Änderungsgeschwindigkeit (Θ) der Fluglage mißt, und eine Einrichtung
(9), die aus dem Ist- und Sollwert der Änderungsgeschwindigkeit der Fluglage die Ist-Soll-Wertabweichung
(En) in der betrachteten Periode und die Ist-Soll-Wertabweichung in der nächstfolgenden
Periode festlegt.
3. Flugregler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Mittel (13, 19) zum Sperren der
Datenverarbeitung, falls die für die nächstfolgende Periode_vorausberechnete Ist-Soll-Wertabwcichung
(JE,,+,) während der betrachteten Periode
sich nicht von der in der vorhergehenden_vorausberechneten Ist-Soll-Wertabweichung (En) ausreichend
unterscheidet und daß ihr Absolutwert innerhalb der Grenzen
liegt.
4. Flugregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch Speicher (Cl . ..CS) zum
Speichern während zweier Perioden der Ist-Soll-Wertabweichungen in der betrachteten und der
nächstfolgenden Periode und der Stellgröße und durch Gatter (Gl ... GIl) zum Steuern der Speicher
durch elektrische Impulse.
5. Flugregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher (C1...C5) aus
Kondensatoren bestehen.
6. Flugregler nach einem der Ansprüche 4 oder 5, gekennzeichnet durch paarweise Speicher (C 2 — C 3,
C4 — C5) zum Speichern de£ vorausberechneten Ist-SoH-Wertabweichungen (En, Έη+1) in der betrachteten
und der nächstfolgenden Periode und zum Speichern der Stellgrößen ( \X„-i, IAfn) in
der vorhergehenden und der betrachteten Periode.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US56033A US3230351A (en) | 1960-09-14 | 1960-09-14 | Self-adaptive control system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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