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DE1447969A1 - Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen Einrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen Einrichtung

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Publication number
DE1447969A1
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Authority
DE
Germany
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letter
writing
tube
scanning
letters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19651447969
Other languages
English (en)
Other versions
DE1447969B2 (de
Inventor
Mcintosh Ronald Campbell
Skimpans Welham Green
Purdy Haydn Victor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Purdy and Mcintosh Electronic Developments Ltd
Original Assignee
Purdy and Mcintosh Electronic Developments Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Purdy and Mcintosh Electronic Developments Ltd filed Critical Purdy and Mcintosh Electronic Developments Ltd
Publication of DE1447969A1 publication Critical patent/DE1447969A1/de
Publication of DE1447969B2 publication Critical patent/DE1447969B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/28Control, indicating, or safety devices for individual operations or machine elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B19/00Photoelectronic composing machines
    • B41B19/01Photoelectronic composing machines having electron-beam tubes producing an image of at least one character which is photographed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B21/00Common details of photographic composing machines of the kinds covered in groups B41B17/00 and B41B19/00
    • B41B21/16Optical systems
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Description

Purdy & Mclntosh
Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen
Einrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen Einrichtung zur rasterweisen Abtastung eines Originals, einer durch diese Einrichtung gesteuerten Schreibröhre zur rasterweisen Belichtung einer bewegbaren fotoempfindlichen Reproduktionsfläche sowie einer Einrichtung zur Synchronisierung der Relativbewegung zwischen Schreibröhre und Reproduktionsfläche mit den die Abtasteinrichtung und die Schreibröhre steuernden elektrischen Signalen.
Eine bekannte derartige Vorrichtung arbeitet einerseits mit relativ verschiebbaren Schlitzmasken zur Ausblendung der jeweiligen Zeilen,
und andererseits erfolgen die Abtastung des Originals und die raster- "
weise Reproduktion mittels der Schreibröhre auf übliche Art durch eine zweidimensionale Rasteroperation, was einen verhSltnismässig komplizierten elektrischen Schaltungsaufwand zur Steuerung der Röhren und der Strahlablenkungen erfordert. Ausserdem ist bei dieser bekannten Vorrichtung eine weitere Kontrollröhre erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung des genannten Typs derart zu verbessern und zu vereinfachen, dass zur fotoelektrischen Reproduktion von Textzeilen die Schreibröhre nur eine feststehende lineare Schreibspur, also eine Linearablenkung quer zur Richtung der zu reproduzierenden Zeile aufzuweisen braucht,
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wahrend die Zusammensetzung der Zeile aus diesen linearen Schreibspuren durch eine geeignete Bewegung eines optischen Systems erfolgt. Auf diese Weise kann die Schaltung der Schreibröhre einfacher als bei einer bisher üblichen, notwendigen zwei» dimensionalen Ablenkung des Schreib Strahles aufgebaut sein, und es lassen sich höhere Reproduktionsgeschwindigkeiten erzielen als mit konventionellen Systemen.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art ist die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe gekennzeichnet durch eine die Schreibröhre steuernde Schaltung, mit welcher eine Folge von linearen, quer zu der zu reproduzierenden Zeile gerichteten, auf dem Röhrenschirm feststehenden Schreibspuren erzeugbar ist, sowie durch ein zwischen Schreibröhre und Reproduktionsfläche angeordnetes, in Zeilenrichtung linear bewegliches optisches System, durch dessen Bewegung die Folge der linearen Schreibspuren auf der feststehenden Reproduktionsfläche eine ununterbrochene Zeile aus parallel nebeneinanderliegenden, vertikalen Linien bildet.
Dadurch lassen sich nicht nur die erforderlichen elektrischen Schaltungen vereinfachen und die Reproduktionsgeschwindigkeiten erhöhen, sondern es ist vorteilhafterweise auch möglich, die Buchstaberi- und Wortabstände durch dieselben," zur Reproduktion dienenden, jedoch dunkelgesteuerten linearen Schreibspuren automatisch zu reproduzieren, ohne dass, wie bisher, die Wortabätände getrennt bestimmt werden müssten. Zweckmässigerweise besteht das Original aus einer Buchstabenmatrix, wobei zur Abtastung einer Buchstabenfolge nacheinander entsprechende rechteckförmige, auch die Buchstabenabstände einschliessende Buchstabenbereiche auswählbar sind.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, dass auf einfache Weise Massstabs- und Formänderungen der
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zu reproduzierenden Buchstaben vorgenommen werden können.
Diese Möglichkeit betreffende und weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Vorrichtung zur Reproduktion von in Form von Transparentbildern auf einer Matrix angeordneten Buchstaben, die entsprechend einem vorgegebenen Programm in bestimmter Reihenfolge zur Erzeugung einer Textreproduktion abgetastet werden, wobei die sukzessive Abtastung der Buchstaben in vertikaler Richtung Linie für Linie erfolgt und die so gewonnenen elektrischen Impulse zur Erzeugung eines entsprechend modulierten Lichtstrahles verwendet werden, der auf einem fotografischen Film eine Druckseite erzeugt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Abtasteinrichtung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der gesamten Vorrichtung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Reproduktionsein
richtung mit dem optischen System und der Einrichtung zur Synchronisierung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des optischen Systems in
der Einrichtung nach Fig. 3 , in vergrössertem Mas s stab,
Fig. 5 eine Einzelheit der Einrichtung nach Fig. 3 in Seitenansicht,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Transportvorrichtung
für den fotografischen Film,
Fig. 7 eine weitere Einzelheit der Einrichtung nach Fig. 3,
Fig. 8 eine Teilansicht der Buchstabenmatrix, und
Fig. 9 ein Blockschaltbild zur Steuerung des Abtastrasters
und der Linienabstände.
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Das Abtastsystem hat die Aufgabe, den Lichtstrahl einer als Leseröhre dienenden Kathodenstrahlröhre durch ein Linsensystem auf einen oder auf eine Anzahl von Druckbuchstaben zu richten, die als Transparent- oder Glasbild auf einer opaken Unterlage aufgedruckt sind; der von diesem Bild ausgehende modulierte Strahl wird wiederum durch ein Linsensystem auf einen Fotovervielfacher gerichtet, während der Buchstabe mittels eines Rasters durch die Röhre abgetastet wird» Die vom Fotovervielfacher gelieferte elektrische Impulsfolge wird dann dazu benutzt, eine Schreibröhre zu steuern, die den Buchstaben in Rasterform auf einen fotografischen Film reproduziert.
Unter Verwendung eines für Setzmaschinen gebräuchlichen, kodierten Bandes, das über die Tastatur eines Bedienungspultes zur Steuerung der Buchstabenfolge und des sogenannten Lay-out programmiert wurde, lässt sich auf diese Weise eine fotografische Druckseite in Form eines Transparentbildes herstellen. Theoretisch könnte ein einzelner Abtaststrahl über ein geeignetes Linsensystem auf jeden der insgesamt beispielsweise 64 Buchstaben gerichtet werden, die nach einem geeigneten Koordinatenschema auf einem einzigen Glasbild angeordnet sind. Dazu müsste jedoch eine verhältnismäsaig komplizierte Index-Leseröhre, bei welcher die Strahlverzerrung bei grösseren Winkeln ausgeschaltet sein müsste, verwendet werden; es ist daher zweckmässiger, bestimmte Teile des Le se systems mehrfach zu installieren.
Noch praktischer ist es jedoch, das die Gesamtheit der Buchstaben ent» haltende Original in mehrere Bereiche zu unterteilen, beispielsweise in vier Transparentbilder, die jeweils mit 16 Buchstaben versehen sind; jedem dieser Bilder ist dann eine besondere Abtaströhre sowie ein entsprechendes Linsensystem zugeordnet.
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Andererseits kann eine Leseröhre auch derart angeordnet sein, dass sie jeden einer Anzahl von in Koordinatenform angeordneten Raster auf ihrem Schirm abtastet, und entsprechende Gruppen von Buchstaben den individuellen Rasterbereichen auf dem ROhrenschirm zugeordnet sind.
Auf Fig. 1 ist eine bevorzugte Anordnung des elektrooptischen Abtastsystems dargestellt, bei welchem eine Buchstabenmatrix CM 256 verschiedene Buchstaben als Transparentbild auf einem opaken Untergrund aufweist. Je 16 Buchstaben sind in einem quadratischen Feld CG zusammengefasst und alle 16 Felder sind in Form eines quadratischen Koordinatenschemas angeordnet, das die Gesamtbuchstabenmatrix CM bildet.
Eine einzelne Kathodenstrahlröhre CRT wird derart gesteuert, dass sie einen Raster abtastet, dessen Grosse einem Sechzehntel der Röhrenschirmfläche entspricht, und dass in Abhängigkeit von der Steuerung durch das programmierte Speicherband der Raster auf einen beliebigen der sechzehn in Koordinatenform auf dem Röhren· schirm angeordneten Bereiche anwendbar ist. Der fliegende Lichtpunkt der Kathodenstrahlröhre wird auf ein System LA von sechzehn Linsen gelenkt, deren optische Achsen vorzugsweise mit der Achse der Kathodenstrahlröhre ausgerichtet sind oder aber auch im optischen Weg eines geeigneten Spiegelsystems liegen. Das Linsensystem ist derart aufgebaut, dass das Licht vom fliegenden Punkt der Kathodenstrahl röhre , gleichgültig, welche der sechzehn möglichen Rasterstellungen auf der Kathodenstrahlröhre verwendet werden, über jede Linse auf einen entsprechenden der sechzehn im Koordinatenschema angeordneten Buchstabenbereiche jeder CG-Gruppe übertragen wird.
Jeder Buchstabengruppe CG auf der Buchstabenmatrix CM ist ein Fotovervielfacher PM zugeordnet, der diesen Buchstabenbereich CG
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überwacht und auf den, einen ausgewählten Buchstaben der ihm zugeordneten Buchstabengruppe CG überstreichenden Lichtpunkt anspricht. Es wird zwar ein Buchstabe in jeder Buchstabengruppe abgetastet, jedoch wird nur ein einzelner der sechzehn Fotovervielfacher PM unter der Steuerung des programmierten Bandes für den Betrieb ausgewählt, um diesen durch das Programm auf dem Speicherband angegebenen, abgetasteten Buchstaben selektiv zu erfassen.
Die ersten vier Binärziffern einer aus insgesamt acht Ziffern bestehenden Binärzahl, die auf dem Steuerband gespeichert ist und welche einen auszuwählenden Buchstaben identifiziert, steuern also die Auswahl der Rasterstellung, während die letzten vier Ziffern dieser Binärzahl die Auswahl eines Fotovervielfachers steuern.
Die auf Fig.2 dargestellte Registriereinrichtung weist eine Schreibröhre 21 auf, auf deren Schirm der Elektronenstrahl unveränderbare horizontale Kurven synchron mit den vertikalen Rasterlinien auf dem Schirm der Leseröhre 61 beschreibt. Die Helligkeit des Lichtpunktes auf dem Schirm der Röhre 21 wird durch die Ausgangs signale des einen der sechzehn Fotovervielfacher PM nach Fig. 1 gesteuert und auf diese Weise gemäss der Form des besonderen, gerade abgetasteten Buchstabens moduliert.
Die Steuerung der Röhre 21 wird später erklärt werden.
In axialer Ausrichtung mit der Röhre 21 ist eine Kollimatorlinse 5 angeordnet, hinter welcher sich die eigentliche Kamera 1-9 befindet. Diese Kamera weist eine auf Fig. 6 dargestellte Transportvorrichtung zur stufenweisen Bewegung des Films 3 (Fig. 2) um eine bestimmte Länge auf, wobei der Filmvorschub unter rechtem Winkel zur hin- und hergehenden Bewegung des Wagens 1 (Fig. 2-4) erfolgt. Dieser
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hin- und hergehende Wagen 1 trägt einen geneigten Spiegel 4 zur Reflektion des horizontalen, von der Linse 5 herkommenden Lichtstrahls um 90 in das Linsensystem 6, von welchem das Licht auf den Film 3 fällt.
Durch später noch näher beschriebene Mittel wird durch die mit hoher Geschwindigkeit stattfindende Bewegung des Wagens 1 eine elektrische Impulsfolge erzeugt, welche die Horizontal spulen 2b
der Röhre 21 derart steuern, dass der Elektronenstrahl synchron g
mit der Bewegung des Wagens 1 abgelenkt wird. Die Lichtspur auf denn Schirm der Röhre 21 wird von eire m der Fotovervielfacher PM nach Fig. 1 in der Helligkeit moduliert, die entsprechende Steuerleitung ist auf Fig. 2 mit BML bezeichnet. Der so modulierte Lichtpunkt wird durch das beschriebene Linsen- und Spiegelsystem auf den Film 3 projiziert und beschreibt dort unter entsprechender Belichtung des Films quer zu diesem eine Linie.
Der Wagen 1 wird längs der Führungsschienen 2 geführt, wobei während seiner Bewegung eine elektrische Impulsfolge erzeugt wird. Zu diesem Zwecke ist ein System vorgesehen, das ein festes Gitter auf der Kameragrundplatte, ein mit diesem zusammenarbeitendes Gitter auf dem Wagen 1 und einen ebenfalls auf dem Wagen angeordneten fotoelektrischen Impulsgenerator 9 umfasst. Die Ausgangsimpulse des Generators 9 gelangen über einen Verstärker 10 in einen Schmitt-Trigger 11, der die Rechteckimpulse erzeugt und an einen monostabilen Multivibrator 12 weiterleitet. Beim Verstärker 10 handelt es sich um einen wechselstromgekoppelten Verstärker, so dass Aenderungen im Ausgangsniveau des fotoelektrischen Generators 9 nur einen geringen Effekt aui den Ausgang de» aus Verstärker 10 und Trigger 11 bestehenden Systems haben.
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Der Multivibrator 12 wird von den positiven Flanken der Ausgangsimpulse des Triggers 11 gesteuert, so dass irgend welche Aenderungen "■τι Zeichen-Zwischenraumverhältnis nur einen vernachlässigbaren Effekt auf die Beziehung der Zeitachse zur Stellung des Schlittens 1 haben.
Die Ausgangsimpulse des monostabilen Multivibrators werden auf einen Konstantstromgenerator 13 gegeben, durch den ein Kondensator 14 linear solange aufgeladen wird, bis eine vorgebbare Spannung erreicht ist, auf welcher der Kondensator mittels einer Blockierungsschaltung gehalten wird. Die Entladungsgeschwindigkeit sowie das Niveau der Haltespannung sind derart bemessen, dass die lineare Aufladungs·· zeit des Kondensators etwas geringer als die Dauer der vom monostabilen Multivibrator kommenden Impulse ist. Wenn der Ausgang wieder seinen normalen Ruhewert erreicht, dann wird der Konstantstromgenerator 13 abgeschaltet und ein anderer Konstantstromgenerator 15 eingeschaltet. Dieser zweite Generator 15 liefert einen Strom umgekehrter Polarität auf den Kondensator, der auf diese Weise wiederum linear entladen wird. Diese Entladung dauert solange, bis die Spannung am Kondensator einen zweiten vorgebbaren Grenzwert erreicht, der dann wiederum aufrechterhalten wird. Die Entladung s ze it des Kondensators ist derart bemessen, dass sie gleich der Aufladungs zeit ist.
Wenn daher die gesamte, aus den Baueinheiten 10 - 15 bestehende Schaltungsanordnung mit einer Folge von Impulsen aus dem fotoelektrischen Generator 9 gespeist wird, dann wird eine Folge von linear positiv und linear negativ ansteigenden Impulsen erzeugt, zwischen denen sich kurze Pausen befinden und von denen jeder einzelne ansteigende Impuls einer Gitterlinie entspricht.
Die Spannung am Kondensator 14 wird in eine Anzahl von Emitterfolgestufen eingespeist, von denen auf Fig. 2 nur eine mit 16 bezeichnete
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dargestellt ist und welche eine Hochimpedanz-Niedrigimpedanz Umformung liefern.
Der Ausgang der Emitter-Folge stufe 16 wird auf die Basen von Leistungstransistoren 50 gegeben, in deren Kollektorkreisen die Ablenspulen 51 liegen, welche der Kathodenstrahlabtaströhre 61 zugeordnet sind, während in den Emitterkreisen feste Widerstände angeordnet sind.
Der Ausgang des monostabilen Multivibrators 12 wird aut eine Tor-Schaltung 52 gegeben, die in später noch beschriebener Weise gesteuert wird und deren Ausgang an einen ähnlichen Konstantstromgenerator 58 angeschlossen ist. Hinter diesen Generator 58 ist ein zweiter Kondensator 59 gegen Erde geschaltet, dessen Aufladungsgeschwindigkeit b ebenfalls linear ist und welcher im gleichen Augenblick wie der Kondensator 14 blockiert wird. Eine hinter den Kondensator 50 geschaltete Emitter-Folgestufe 60 arbeitet mit einem Siliziumtransistor zusammen, um eine hinreichend hohe Ausgangsimpedanz derart zu erzielen, dass eine Drift des Spannungsniveau am Kondensator 59 während einer Zeitperiode verhindert wird, die vergleichbar mit einer Kippschwingungs- bzw. Zeitablenkperiode ist.
Die Zeitablenkung der Leseröhre 61 wird durch den rnonostabilen Multivibrator 12 gestartet. Um den höchstmöglichen Grad von Lagegenauigkeit zu erzielen, ist über jedem Buchstaben ein auf Fig. 8 dargestellter horizontaler Bezugsstab 85 angeordnet, durch welchen eine Startlage für die Kippschwingung der Schreibröhre 21 erzeugt wird. Die Anordnung ist so getroffen, dass die erste Kippschwingung bei jeder Buchstabenablesung oberhalb dieses Bezugsstabes beginnt und in vertikaler Richtung verläuft. In dem Augenblick, an welchem der abtastende Strahl die Ueberquerung des Be-sugsstabes auf der Matrixplatte CM beendet hat, gibt der ausgewählte Fotovervielfacher
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ein positives Signal ab, durch welches die Torschaltung 52 erregt wird. Ausgehend von einem unabhängigen Blockierungsniveau, veranlasst daraufhin die negativ ansteigende, lineare Kippspannung am Kodensator 59 eine Ablenkung des Strahls der Schreibröhre 21 derart, dass der Lichtpunkt von einer Position ausgeht, die der unteren Kante des Bezugsstabes oberhalb des abgetasteten Buchstabens entspricht. Die diesen Bezugsstab repräsentierende Helligkeitsmodulation an der Röhre 21 würde auf einen Punkt des .Leuchtschirms fallen und wird daher zweckmässigerweise unterdrückt.
Die positiv ansteigende Kippspannung am Kondensator 59 wird immer zur gleichen Zeit wie die entsprechende Kippspannung am Kondensator 14 gestartet, und der Lichtpunkt der Schreibröhre 21 kehrt entsprechend in seine ursprüngliche vorgegebene Lage zurück. Für eine kurze anschliessende Periode wird der positive Anstieg der die Zeitablenkung an der Röhre 61 steuernden Spannung des Kondensators 14 noch fortgesetzt, bis diese Spannung ihr vorgegebenes Blockierungsniveau erreicht, was der Abtastlage oberhalb des Bezugsstabes entspricht.
Die Unterdrückung der Helligkeitsmodulation ist nur dann wirksam, wenn der Lichtpunkt der Rohre 21 statriiär ist. In ähnlicher Weise kann mit Hilfe eines geeigneten Ausblendgatters der Lichtpunkt an beiden Enden der Abtaststrecke dex· Röhre hl während des erwähnten Blockierungszustandes unterdrückt werden, um eine Beschädigung bzw. ein Ausbrennen der Leuchtschicht auf dem Schirm zu vermeiden.
Der Ausgang der Emitter-Folgestufen 60 wird auf die Basen von Leistungstransistoren 18 gegeben, in deren Emitterkreisen einsteilbare Widerstände 17 und in deren Kollektorkreisen die Ablerikspiilen der Schreibröhre 2i angeordnet sind. Die Schaltungsanordnung ist dex*art dimensioniert, dass der Koilektorstrom einen Wert besitzt,
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der etwa dem Quotienten aus Basiseingangsspannung dividiert durch Kmitterwiderstand entspricht, vorausgesetzt, dass die Rück-EMK der Kollektorlast kleiner als die zur Verfügung stehende Kollektorspeisespannung ist.
Der Ausgangs strom der Leistungstransistoren 18 besteht daher aus linear positiv und linear negativ ansteigenden Impulsen, deren Amplitude durch den Wert der eingefügten Emitterwiderstände IY
bestimmt ist. Diese Emitterwiderstände sind derart dimensioniert, g
dass geeignete Amplituden zur Zeitablenkung der Kathodenstrahlröhre entsprechend der Höhe der zu reproduzierenden Buchstaben ausgewählt werden können. Die Rasterlinien auf der Schreibröhre 21 liegen horizontal zu den Vertikalen der abgetasteten Buchstaben, so dass die Länge der Linie mit der Punktgrösse variiert.
Wenn die Reproduktion von Druckbuchstaben zwischen 6 und 12 Punkten (ungefähr Vl2 bis Vl6 Zoll) gewünscht wird, dann verwendet man vorteilhafterweise eine Röhre 21, welche einen Bereich von Rasterlinienlängen liefert, die ein Vielfaches der Punktgrössen sind, und führt ferner einen Reduktionsfaktor in das optische System derart ein, dass die auf den Film 3 gedruckte Linie die korrekte Punktgrösse hat. Diese Reduktion ist eine Bildverkleinerung, wobei sowohl die Linienbreite als auch die Linienlänge derart reduziert werden, dass'die Linienbreite auf der Kathodenstrahlröhre keiner Feinjustierung bedarf und dass irgend eine Fehlstelle auf der Röhrenfläche ohne Bedeutung ist.
In der Praxis hat sich eine Reduzierung von 12 ; 1 als befriedigend erwiesen, so dass also eine Rasterlinienlänge von 1 bis 2 Zoll auf der Röhre 21 erforderlich und eine Rasterlinienbreite von 0,012 Zoll oder weniger geeignet ist. Ein gewisser Schwärzungsumfang wird durch die Fähigkeit der sogenannten Lith-Filme erreicht, sehr eng benachbarte Bildlinien zu füllen und auch irgend welche Beugungs-
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effekte oder einen Farbsaum der abgetasteten Linie zu unterdrücken, da diese Effekte nicht die Schwärzungs schwelle des Films übersteigen. Bei der Reproduktion von unter schnittenen oder überstehenden Buchstaben, wie sie insbesondere bei verschiedenen Schrägschrifttypen vorkommen, müssen Mittel vorgesehen sein, die es erlauben, dass die rechte obere Ecke eines Buchstabens über der linken unteren Ecke des folgenden Buchstabens überhängt. Das wird, wie auf Fig. 2 gezeigte dadurch erreicht, dass man einen kleinen Teil des durch die Hauptablenkspulen 31 fliessenden Stroms über einen Schalter 25 und einen Verstärker 28 in ein zweites System vom Ablenkspulen 26 schickt, die im rechten Winkel zu den Hauptablenkspulen 31 orientiert sind. Durch Wahl einer geeigneten Grosse dieses die Ablenkspulen Zb beaufschlagenden Stroms erreicht man, dass benachbarte Bilder entsprechend geneigt werden. Die Grosse dieses Stromes muss stufenweise mit der Hauptspannung variiert werden; zu diesem Zwecke sind strombestimtnende Widerstände für den Verstärker 28 an einen Schalter 27 angeschlossen und werden selektiv zur selben Zeit wie die Widerstände 17 für den Hauptstromverstärker 18 mittels der Gruppenschalter 27, 29 eingeschaltet.
Der Kippstrom verläuft nur in einer Richtung, so dass der Lichtpunkt auf dem Schirm der Schaltröhre 21 vom Zentrum nach einer Seite abgelenkt wird, es sei denn, es wird in das Ablenksystem eine Vorspannung eingeführt. Ueber ein weiteres System von Spulen 30, die parallel zu den Hauptablenkspulen 31 liegen, wird ein steter Strom geleitet, wobei das Feld der Spulen 30 entgegengesetzt zu dem der Hauptablenkspulen 31 polarisiert ist. Auf diese Weise kann die gesamte Breite des Tubenschirms ausgenutzt werden. Die Grosse dieses Vormagnetisierungsstromes wird proportional zur Amplitude des Hauptablenkstromes variiert, und zwar mit Hilfe eines dritten Gruppenschalters 19, welcher geeignete Widerstände auswählt, die zur Steuerung eines Verstärkers 20 für den Vormagnetisierungsstrom dienen.
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Ein vierter Gruppenschalter 57, der nur bei der Reproduktion von unterschnittenen Buchstaben in Funktion tritt, steuert die Vormagnetisierung der Spule 26 über einen Leistungsverstärker 5b derart, dass dieser Vormagnetisierungsstrom dem Ablenkstrom entgegengesetzt gerichtet ist, wodurch die unterschnittenen Buchstaben körperlich nicht nach links verschoben werden.
Dieses Zeitablenksystem ist vorteilhafter als mehrere normale Einwegabtastsysteme, da ein rascher Strahlrücklauf nicht erforderlich ist. Das erleichtert die Lösung des Problems, die Ablenkspulen durch Transistoren mit ihrer begrenzten Kollektor spannung zu speisen. Allerdings weist dieses System den Nachteil auf, dass sich die Abtastungen an ihren Enden überlappen, anstatt, wie bei einem normalen Einwegabtastsystem parallel zu legen, jedoch lässt sich dieser Fehler, wenn er irgend welche sichtbaren Effekte auf dem verkleinerten Bild erzeugen sollte, durch einen kleinen Strom beheben, welcher dem differenzierten Ausgang des monostabilen Multivibrators entspricht und der zur Speisung eines Systems von Spulen verwendet wird, die parallel zu denen für die llKursivlt-Ablenkung liegen.
Die unter der Kontrolle des Gitters erzeugte Zeitablenkung wird dazu benutzt, das abgetastete Raster der Index-Röhre 61 zu steuern, so dass die Leseröhre 61 und die Schreibröhre 21 beide mit der Wagenbewegung gekoppelt sind.
Die horizontale Abtastung der Buchstaben durch die Indexröhre 61 kann durch ähnliche elektrische Kreise gesteuert werden, wie die beschriebene Vertikalabtastung. Der Abtastvorgang für einen neuen Buchstaben durch die Leseröhre 6lbeginnt auf der linken Seite eines vertikalen Bezugsstabes 8b (Fig. 8), und die Schreibröhre 21 wird dunkel gesteuert, während die Röhre 61 über die Verstärker 54 eine rasche Horizontalablenkung synchron mit der Vertikal-
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ablenkung durch den Verstärker 50 erfährt. Wenn die auf diese Weise erzeugte Diagonalabtastung einen vertikalen Bezugsstab 86, der jeweils links jedes Buchstabens angeordnet ist, überquert hat, wird die schnelle Horizontalablenkung durch ein Gatter 55 unterbrochen, und die dieser Lage des Abtaststrahls entsprechende Spannuag,, die dann gerade an der Röhre liegt, wird in einem Kondensator gespeichert. Diese horizontale Verschiebung oder Lage des Rasters auf dem Schirm der Leseröhre kann für eine Zeitperiode gespeichert werden, die gleich der für den breitesten Buchstaben erforderlichen Zeitspanne ist. Diese Speicherung erfolgt mittels der oben beschriebenen Baueinheit 60. Alle weiteren, der ersten Abiastlinie folgenden vertikalen Abtastlinien, welche Bereiche des Buchstabens überqueren, bewirken eine Helligkeitsmodulation der Schreibröhre 21. Auf Fig. 8 ist derjenige Momentanzustand dargestellt, in welchem die erste, einen neuen Buchstaben abtastende Diagonallinie zunächst den horizontalen Bezugsstab 85 oberhalb des vorangehenden Buchstabens und anschliessend den senkrechten Bezugsstab 86 des neu abzutastenden Buchstabens überquert. Um die vertikalen Bezugsstäbe von den horizontalen unterscheiden zu können, wird aweckmässigerweise die Dicke der Vertikalstäbe 86 doppelt so gross wie die der Horizontalstäbe 85 gewählt, und das Gatter 55 ist derart eingerichtet, dass es auf die kürzer dauernden Signale, wie sie bei der Ueberquerung eines Horizontalstabs 85 durch den Abtaststrahl erzeugt v/erden, nicht anspricht.
Der Ausgang des monostabilen Vibrators 12 (Fig» 2) steht zur Speisung eines Zäüers 208 über eine Teilerschaltung 207 zur Verfügung, wenn eine Zählung der Gitteriinien zum Zwecke der Gewinnung einer Positionierungsanzeige gewünscht wird. Um für jede Linie des Rasters einen ganzen Zähl schritt in die Teilerschaltung einzuspeisen, können sowohl die Vorder- als auch die Rückflanke jedes Impulses vom Multivibrator differenziert und gezählt werden.
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Die Funktion der T eiler schaltung 207 besteht darin, nach jeweils N-Eingangsimpulsen einen Ausgangsimpuls zu liefern; zu diesem Zwecke kann der gewünschte Teiler N mittels eines Wählschalters 209 von Hand ode.r auf andere Weise eingestellt werden. Durch eine geeignete Wahl der Abstände der Gitterlinien, beispielsweise durch Wahl von 1.300 Linien je Zoll, kann der Teiler N die Grosse eines "Punktes" des typografischen Punktsystems erhalten. In diesem Falle entspricht dem Ausgang der T eiler schaltung genau ein Impuls für den achzehntel Teil eines "Em" (als typografische Masseinheit verwendete Quadrat-Type) in einer
beliebigen Punktgrosse. Auf diese Weise lässt sich das fotoelektrische "
Druckeystem nach der Erfindung bequem auch Setzausrüstungen anderer Art anpassen.
Bei der Ablesung der Buchstaben von einem Bandablese ge rät TPR (Fig. 2) wird jeder Buchstabenkode erneut in einer Einheit 34 (Fig. 4) gespeichert und auf einen Buchstabenbreite-Speicher 210 gegeben, welcher die Breite in "Em^-Einheiten im Zähler 208 registriert.
Die Gitterimpulse aus der fotoelektrischen Gittereinheit 7, 8, 9» welche wie erwähnt auf die untersetzende Teilerschaltung 207 gegeben werden,
rühren von der Bewegung des Kameraschlittens 1 quer zum Film 3 |
her; eine Anzahl derartiger Impulse entspricht einer Buchstabenbreite.
Wenn die von der T eiler schaltung 207 abgegebenen Impulse die im Zähler 208 registrierte Breitenzahl ausgezählt haben, wird ein Signal an den Speicher 34 zum Abruf des nächsten Buchstabens gegeben.
Je kleiner die Punktgrösse ist, desto kleiner ist der durch Einstellung des Schalters 209 bestimmte Divisor, so dass die Breitenzahl im Zähler mit einer entsprechend grösseren Geschwindigkeit abgezählt wird.
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Der Speicher 34, welcher den zu reproduzierenden Buchstaben speichert, steuert auch die Auswahl des innerhalb der Gruppe PM .erregten Fotovervielfachers; ferner steuert der Speicher 34 die X- und Y-Rasterkontrolleinheiten 211 und 212 (Fig. 2), mit deren Hilfe der Strahl der Röhre 61 auf den gewünschten der sechzehn .Rasterpositionen auf dem Schirm der Röhre 61 gerichtet wird.
Die Schieibröhre 21 erzeugt eine Folge von modulierten linearen Kurven, welche seitlich nebeneinanderliegend auf den Film 3 projiziert werden. Die Buchstabenmatrix enthält nur jeweils eine Grossbuchstaben- und eine Kleinbuchstabendarstellung jedes Buchstabens, so dass die Maschine diese einzelne Darstellung entsprechend der Punktgrösse modifizieren muss, was eine gleichartige Veränderung sowohl der Höhe als auch der Breite eines Buchstabens einschliesst.
Was die LeserÖhre 6l anbelangt, so schliessen Aenderungen in der Buchstaben4iöhe Aenderungen der Länge der individuellen linearen Kurven ein, hinsichtlich der Buchstabenbreite jedoch muss derselbe Buchstabe beispielsweise mit der nur halb so grossen Anzahl von linearen Spuren für einen Sechspunkt-Buchstaben rekonstruiert werden, als sie für den entsprechenden Zwölfpunkt-Buchstaben erforderlich ist. Die Röhre 61 muss also eine Buchstabenbreite mit einer entsprechend der Punktgrösse variierenden Zahl von vertikalen Linien abtasten. Diese Bedingung macht eine Modifizierung der horizontalen, von den Verstärkern 54 gesteuerten Ablenkschritte erforderlich.
Ein geeigneter, dem Verstärker 54 zugeordneter Steuerkreis, mit dem die ob ige Forderung erfüllt werden kann, ist auf Fig. 9 dargestellt.
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Danach werden die Gitterimpulse GP auf einen Schnellimpulsgenerator gegeben, welcher eine sehr hohe Impulsfolgefrequenz zu liefern vermag. Beispielsweise erzeugt dieser Generator 90 eine Million P Impulse je Sekunde, während die Gitterimpulse lediglich eine Impulsfolgefrequenz von ungefähr zehntausend Impulsen je Sekunde haben. Jeder einzelne Gitterimpuls GP löst also im Generator 90 eine schnelle Impulsserie aus, die auf einen Mehrstufen-Binärteiler 91 gegeben wird, dessen aufeinanderfolgende Stufen jeweils individuelle Impulsfolgefrequenzen liefern, die YZ, V 4 usw. der eingegebenen Impulsfolgefrequenz entsprechen.
Diese individuellen Stufenausgänge des Teilers 91 sind mit individuellen Schaltern 92 ausgerüstet, die über eine Leitung 97 mit einer Teilerschaltung 93 verbunden sind, von welcher eine Leitung 94 zurück zum Generator 90 führt. Mit Hilfe der Teilerschal tung 93 wird durch einen Ausgangsimpuls des Zählers 91 ein Stoppimpuls erzeugt, welcher die im Generator 90 erzeugte Impulsserie abbricht, wobei dieser Stoppimpuls selber aus dieser Impulsserie abgeleitet wurde.
Der Mehrstufenteiler 91 hat ferner einen Ausgang 95 seiner letzten Stufe, welche mit einem Positions zähler 96 verbunden ist.
Während eines vollständigen Zyklus des Mehrstufenteilers 91 fallen zeitlich nie zwei Impulse aus den verschiedenen Stufen dieses Teilers zusammen, so dass die Zahl der auf die Mehrfachleitung 97 gegebenen Impulse gleich der Summe derjenigen Impulse ist, welche über die geschlossenen Schalter 92 gelangen. Natürlich haben diese Impulse keine gleichen zeitlichen Abstände voneinander.
Die Beziehung zwischen den Impulsfolgefrequenzen und den Teilverhältnissen ist derart gewählt, dass selbst für die grösste Punktgrosse wenigstens drei Impulse für jeden einzelnen Gitterimpuls in den Zähler gelangen.
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Wenn die schnellste Impulsfolgefrequenz mit f bezeichnet wird, dann stehen an den Aus galgen des Teilers 91» also an den aufeinanderfolgenden Kontakten der Schalter 92, beginnend m von links, folgende Impulsfolgefrequenzen (bzw, Punktgrössenzuordnungen) zur VerfÜgungJ V2f (8 Punkte}; V 4f (4 Punkte); ^Sf (2 Punkte) yi6f (1 Punkt) usw.. Für beispielsweise 6 (4 + Z) Punkte hat also die Impulsfolgefrequenz auf der Leitung 97 den Wert (V* + V«) f = 3/8f; Für 12 (8 + 4) Punkte hat die Impulsfolgefrequenz auf der Leitung 97 den Wert (Vz + V A) £ = 3/4f, usw. .
Die Teilerschaltung 93 liefert an den Generator 90 einen einzelnen Stop-Impuls für jeweils eine gegebene Anzahl, beispielsweise 16, von empfangenen Impulsen, so dass auf diese Weise eine geeignete Minimallänge einer Impulsserie gewährleistet ist.
Der Positionszähler 96 steuert einen Leistungsverstärker 99» dessen Ausgangsstromniveau mit dem Wert der im Zähler 96 registrierten Zahl ansteigt und durch welchen die horizontalen Ablenkspulen 53 der Leseröhre 61 über den Horizontalverstärker 54 (Fig. 2) derart gesteuert werden, dass der Abstand der vertikalen Abtastkurven in Uebereinstimmung mit der Punktgrösse ist. Die vom Zähler 96 zu erfassende Maximalzahl für eine Buchstabenbreite kann beispielsweise 2,048 betragen, jedoch hat die Gesamtzahl, die im Zähler 96 für eine kleine Punktgrösse eines engen Buchstabens registriert wird, beispielsweise nur den Wert 400.
Am Ende des Druckes bzw. der Filmbelichtung jedes Buchstabens wird der Positionszähler 96 rückgestellt.
Andererseits lässt sich auch eine Stufenwellenform um einen Faktor verstärken, der in analoger Weise von der Punktgrösse gesteuert wird.
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Um für jede Linie des Rasters nur einen Zählimpuls in die Teilerschaltung einzuspeisen, werden die Vorder- und die Rückflanke jedes Impulses aus dem Multivibrator differenziert und gezählt.
Im Folgenden sollen die zeitlichen Verknüpfungen und die Steuervorgänge des gesamten Systems betrachtet werden. Ein fotoelektrisches Drucksystem nach der Erfindung wird üblicherweise durch ein für automatische Setzmaschinen bestimmtes Speicherband gesteuert, auf welchem die Linie für Linie zu druckenden Informationen in geeigneter Weise registriert sind. Der Film 3 muss in Querrichtung unter Wahrung geeigneter Abstände mit der gewünschten Buchstabenfolge für jede Linie einer Seite belichtet werden, wie sie in Kodeform auf dem Speicherband registriert ist. Während einer Bewegung des Schlittens 1 (Fig. Z) quer zum Film 3 muss also eine Anzahl von Buchstaben mit geeigneten Abständen voneinander aufgenommen werden, wobei jeder Buchstabe aus einer Anzahl von dicht benachbarten vertikalen Linien besteht, deren jede von einer einzelnen Zeitablenkung des Lichtpunktes der Schreibröhre 21 herrührt. Der Lichtstrahl vom Schirm der Röhre bewegt sich parallel zu sich selbst über den Spiegel 4 auf dem Schlitten 1, so dass der in vertikaler Richtung vom Spiegel reflektierte Strahl als modulierter Lichtpunkt in Längsrichtung des Films 3 verläuft und auf diesem individuelle, parallele Belichtungslinien erzeugt, von denen eine schematisch auf Fig. 6 gezeigt ist und welche eine Folge von Buchstaben in einer Reihe quer zum Film 3 erzeugen, während der Schlitten 1 auf seinen Führungen eine Vorschubbewegung ausführt.
Es sei im Folgenden angenommen, dass die kodierte Information für die nächste zu reproduzierende Zeile von einem Band abgelesen wird und der Kode, welcher dem ersten Buchstaben entspricht, im Speicher 34 zur Verfügung steht. Dieser Kode wird dazu benutzt, denjenigen Fotovervielfacher PM auszuwählen, welcher dem gewünschten Buchstaben zugeordnet ist, und den Strahl der Leseröhre auf die richtige
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- 20 -der sechzehn Rasterstellungen für diesen Buchstaben zu richten.
Die Breite des ersten Buchstabens wird ausserdem durch die Schaltungsanordnung 207 - 210 in eine entsprechende Gitterimpulszahl umgewandelt.
Nach der Beendigung der Abzählung jedes Buchstabens wird der nächste ausgewählte Buchstabe mit einem durch die Schaltungsanordnung nach Fig. 9 bestimmten Gitterabstand abgetastet und reproduziert, während der Zähler die erforderliche Anzahl von Impulsen zählt.
Die Auszählung der Abstände und der Buchetabenbreiten dauert an, während der Schlitten seine Vorschubbewegung ausführt und die Reihe der Buchstaben zusammengesetzt wird.
Auf den Figuren 3-7 ist das auf Fig. 2 mit 1-9 und 21-23 bezeichnete elektrooptische Schreibsystem dargestellt; dieses System ist auf einer Grundplatte 32 montiert, welche auch das Netzgerät 33 zur Speisung der elektrischen Ausrüstung trägt. Die Schreibröhre 21, das Periskop 22 und das optische System 1-6 sind in parallel zueinander liegenden , unmittelbar aneinandergrenzenden parallelen Kanälen auf der Platte 32 angeordnet, wobei das Periskop den Lichtstrahl vom Schirm der Röhre 21 um vier aufeinanderfolgende rechte Winkel auf die Kollimatorlinse 5 lenkt, welche den sich seitlich bewegenden Strahl auf die Fläche des Spiegels 4 richtet, der seiners-eits diesen Strahl in vertikaler Richtung über das Linsensystem 6 in einer Längslinie auf den Film 3 nach Fig. reflektiert. Die Periskopweglänge ist gleich der Brennweite des Kollimators. Der bewegliche Schlitten 1 ist auf einem starren mit Kugellager versehenen Gleitstück 34 montiert, das in genau ausgerichteten, konkaven Führungsflächen 2 auf beiden Seiten eines flachen Stahlprofils 35 ruht. Das als Führungsschiene dienende Stahlprofil 35 ist genau parallel zum Film 3 orientiert und trägt direkt das Glasgitter 8. Auf
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dem Schlitten. 1 ist der Spiegel 4 montiert, der den von der Kollimatorlinse 5 herrührenden Strahl durch die Projektionslinse 6 auf den Film wirft.
Andererseits ist es auch möglich, wie auf Fig. 2 gezeigt, die Schreib·· röhre 21 und den Spiegel 3 axial ausgerichtet zueinander anzuordnen, ohne ein umlenkendes optisches System zu verwenden; in diesem Falle genügt die Anordnung nur einer Kollimatorlinse zwischen Röhre und Spiegel. Der Spiegel 4 kann auch derart angeordnet sein, dass er den Strahl in eine horizontale Ebene lenkt.
Der Schlitten trägt ferner ein kurzes Index-Gitter 7, eine Lichtquelle 36, eine fotoelektrische Zelle 37 und einen Transistorvorverstärker 38. Die Lichtquelle ist in einem hinreichenden Abstand relativ zum Abstand der beiden gegenüberliegenden Gitterflächen, der 4 bis 0,002" betragen kann, angeordnet, so dass die Divergenz des durch die Gitter fallenden Lichts nur einen minimalen Effekt hat.
Der Ausgang der fotoelektrischen Zelle, bei der es sich um eine Silizium-Fotozelle handeln kann, wird durch den erwähnten Vorverstärker 38 verstärkt und in einen eine Zeitablenkung erzeugenden Generator eingespeist; die Aenderungen des Ausgangs sind ausreichend gros&, um für eine genaue Impulserzeugung zu sorgen.
Die Lichtquelle 36 und die Fotozelle 37 sind oberhalb bzw. unterhalb der Gitter auf dem Schlitten derart angeordnet, dass der Lichtstrahl das Index-Gitter 7 und das feststehende Gitter 8 passieren kann und dass auf diese Weise ein Moire-Interferenzbild erzeugt wird, das auf die Fläche der Fotozelle fällt.
Der Winkel, den die Linien des Index-Gitters 7 mit den Linien des festen Gitters einschliessen, ist klein und konstant. Das vollständige
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Beugungsbild, das O, 125" oder mehr breit sein kann, fällt in bekannter Weise für jede, vom Lichtstrahl überquerte feste Gitterlinie auf die Fotozelle.
Auf diese Weise entsprechen die Maxima der Modulation des Fotozellenausgangs den Gitterintervallen. Diese Modulationsmaxima werden verstärkt und derart umgeformt, dass Rechteckimpulse gebildet werden, die nach weiterer Verstärkung und Umformung zur Ablenkung des Elektronenstrahls der Kathodenstrahlröhre dienen. Die Zeitperiode des auf dem Film erzeugten Rasterbildes wird wohlgemerkt vollständig durch die Gitter anordnung gesteuert ; insbesondere kann für jede Linie des Gitters eine Vorwärtslinie oder eine Rückwärtslinie des Rasters erzeugt werden.
Der Schlitten 1 wird durch zwei Motoren 39 und 40 nach Fig. 3 angetrieben, die über Kupplungen mit einem nicht-elastischen, am Schlitten 1 befestigten Riemen verbunden sind. Diese Riemen passieren die Riemenscheiben 42 und 43, die von den Motoren 39 bzw. 40 angetrieben werden. Die beiden Motoren sind wechselweise derart kuppelbar, dass der eine den Schlitten in Vorwärtsrichtung während der Modulation des Raster- und Buchstabenbildes antreibt, während der andere Motor den Schlitten zur Vorbereitung der folgenden Zeile rückwärtsbewegt. Vorzugsweise ist die Rückwärtsbewegung des Schlittens schneller als die Vorwärtsbewegung , und während der Rückbewegung des Schlittens wird der Film 3 durch ein geeignetes Schrittschaltwerk jeweils stufenweise weiterbewegt, damit er die zur Belichtung der nächsten Linie erforderliche Stellung einnimmt.
Andererseis kann auch zum Antrieb des Schlittens ein einziger Motor verwendet werden, der über geeignete Schaltkupplungen bzw. Umkehrgetriebe kinematisch mit den beiden Riemenscheiben 42 und 43 verbunden ist. Zum Wechsel der· Bewegungsrichtung des Schlittens wird
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dann jeweils die Antriebsbewegung von der einen auf die andere Riemenscheibe umgeschaltet, wobei das Geβchwindigkeitsverhältnis beispielsweise 1:3 betragen kann.
Eine Steuerung der Umkehrbewegung des Schlittens 1 derart, dass der Schlitten in beiden Richtungen um eine exakt konstante Strecke bewegt wird, ist auf Fig. 7 veranschaulicht. Dieser Umkehrsteuermechanismus weist gleitbar auf einer Führungsstange 54 montierte Hülsen 44 auf, die je mit einem Ringkragen 45 versehen sind. Diese beiden Ringkragen
45 der im Abstand voneinander auf der Stange 54 sitzenden Hülsen sind ä
mit einer Feder 46 verbunden, welche das Bestreben hat, die beiden Kragen 45 aufeinanderzu zu bewegen. Eine parallel zur Stange 54 angeordnete Schraubenspindel 47 weist zwei einstellbare Muttern 48 auf , die in einem vorgebbaren Abstand voneinander derart angeordnet werden, dass sie zwischen den beiden Ringkragen 45 liegen und damit Anschlage für diese Kragen 45 bilden. Der Schlitten 1 wird unterhalb und parallel zur Führungsstange 54 hin·· und herbewegt und trägt an jedem Ende je einen Endkontakt 50,51, der mit einem an jedem Kragen befestigten anderes. Kontakt 52 bzw. 53 zusammenarbeitet. Zu diesem Zwecke befinden sich die Kontakte 52 und 53 in der Bewegungsbahn der
Schlittenkontakte 50 und 51.
In der auf Fig. 7 dargestellten Lage hat der Schlitten 1 gerade seine extreme linke Stellung erreicht, so dass die Kontakte 50 und 52 ge schlossen sind. Auf diese Weise wird über die leitenden Elemente 50,52,45 und 48 ein Stromkreis geschlossen.
Das Schliessen dieser beiden Kontakte 50 und 52 bewirkt über eine entsprechende Schaltungsanordnung die Stillsetzung des Motors 39 nach Fig. 3 und die gleichzeitige Inbetriebsetzung des Motors 40, der nun»
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mehr den Schlitten nach rechts bewegt. Diese Bewegung des Schlittens dauert solange an, bis der Schlittenkontakt 51 auf den festen Kontakt trifft, was eine Stillsetzung des Motors 40 und eine gleichzeitige erneute Inbetriebsetzung des Motors 39 bewirkt.
Die federnde Verbindung zwischen den beiden Ringkragen 45 erlaubt einen gewissen Ueberlauf des Riemens, ohne dass jedoch dadurch die Kontrolle der Schlittenbewegungen beeinträchtigt würde.
Anstelle mechanischer Endschalter können auch vorzugsweise fotoelektrische Schalter an beiden Enden des Schlittens angeordnet sein, welche die Umsteuerung der Motoren vornehmen.
An demjenigen Schlittenende, an welchem der der Schreibbewegung entsprechende Schlittenhub beginnt, wird der Schlitten immer durch einen fotoelektrischen Schalter umgesteuert; am anderen Ende wird die Bewegungsumkehr durch elektrische Schalter gesteuert, welche am Ende jeder geschriebenen Linie betätigt werden; der fotoelektrische Detektor arbeitet als Sicherheitsvorrichtung.
Im beschriebenen Ausführungebeispiel können beispielsweise eintausend Rasterlinien je Zoll auf dem Film erzeugt werden. Wenn der Schlitten mit einer Geschwindigkeit von 10 Zoll je Sekunde bewegt wird, dann muss die Frequenz der zugeordneten elektrischen Schaltungsanordnung 10 kHz betragen. Da heute Leuchtstoffe mit einer Abkling zeit von einer Mikrosekunde ohne weiteres erhältlich sind, sind mit einem derartigen Leuchtstoff ausgerüstete Kathodenstrahlröhren für die obigen Bedingungen verfügbar, wobei sich die rasche Abklingzeit des Leuchtstoffes auch gut mit den Eigenschaften der Lithographischen Schnellemulsionen vom "Lith"-Typ verträgt, das heisst, die Abklingzeit des Schirmbildes ist hinreichend kurz, um sichtbare Unscharfen des fotografischen Bildes zu vermeiden, insbesondere dann, wenn man die
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normalerweise zur Erzeugung dichter, extrem scharfer Bilder für grafische Zwecke verwendeten Kontrastemulsionen benutzt.
Die Buchstabenmatrizen für verschiedene Typenarten haben verschiedene Breiten, obwohl diese Breiten nicht mit der Punktgrösse innerhalb derselben. Typenart variieren. Aus diesem Grunde ist für jede Typenart ein Buchstabenbreitenspeicher 210 vorgesehen, welcher gewechselt wird» wenn die Buchstabenmatrix zur Reproduktion einer anderen Typenart geändert wird.
Für dieselbe Typenart ist jedoch auf der Buchstabenmatrix für jeden Buchstaben nur eine Darstellung angegeben, so dass der reproduzierte Schriftgraf bzw. die Punktgrösse während der Raster-Abtastung des Buchstabens durch die Röhre vorgegeben bzw. eingeführt werden muss. Daher sind zwei Steuer schaltungen für die Ablenkspulen 53 vorgesehen. Der Breitenzähler zählt die Zeitperiode, die für die Abtastung eines Buchstabens erforderlich ist, und die Punktgrössensteuerung kontrolliert die Abstände der festen Zahl vertikaler Linien, so dass entsprechende Aenderungen in der Breite jedes gedruckten Buchstabens erzeugbar sind.
Das Arbeitsprinzip des beschriebenen Drucksystems besteht also darin, eine Anzahl von linearen Spuren zu drucken, die auf dem Schirm der Schreibröhre in einer unveränderten linearen Lage nebeneinander mit einem unveränderten Abstand in einer zur Bildung einer Zeile maximalen Zahl erzeugt werden. Das ganze Schreibsystem selbst trägt nicht zur Gruppierung der linearen Spuren zur Bildung von Buchstaben und Worten bei. Während die Wortabstände durch eine entsprechende Sperrung der Schreibröhre für eine geeignete Zeitperiode erzeugbar sind, ist es einfacher, einen Zwischenraum genauso wie einen Buchetaben zu behandeln, und zu diesem Zwecke sind die Buchetabenmatrizen mit einem "Lückenbuchstaben11 bzw. Leerschritt
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versehen» dessen Abtastung eine entsprechende Anzahl von linearen Leerspuren bzw. Dunkelspuren auf dem Schirm der Schreibröhre erzeugt.
Für jeden Typ eines Alphabets hat jeder "Buchstabe" eine einzelne Darstellung, dessen Punktgrösse und -breite auf elektrische "Weise in der Gesamtfolge der einzelnen die Auswahl und Abtastung der "Buchstaben11 darstellenden Operationen berücksichtigt werden, woraus die Folge der linearen Spuren resultiert, welche den Druck einer Zeile steuern.
Diejenigen Punkte der Schaltung , an denen die verschiedenen Steuersignale zur Erzielung einer gewünschten Form der Reproduktion eingespeist werden, lassen sich natürlich im Rahmen der Erfindung mannigfaltig variieren, so dass das ganze .Drucksystem sehr anpassungsfähig
Es ist beispielsweise möglich, die Lage der linearen Spur auf dem Schirm der Schreibröhre zu bewegen, wobei die Wirkung einer sehr langsamen stetigen Bewegung der Spurlage parallel zu sich selbst in einer entsprechenden leichten Ausdehnung oder Kontraktion der parallelen, auf dem Film reproduzierten Anordnung der Bildlinien besteht.
Die Möglichkeit einer derartigen Bewegung kann im beschriebenen Drucksystem vorgesehen sein.
Eine derartige Bewegung verhindert das Ausbrennen des Röhrenschirms infolge der konstanten Benutzung der gleichen linearen Lage des Strahls, jedoch dürfte eine derartige Gefahr einer Beschädigung der Leuchtschicht kaum bestehen.
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Aus der vorangehenden Beschreibung geht hervor, dass der Winkel der linearen Kurve nicht immer der gleiche ist; bei der Reproduktion von Kursivbuchstaben beispielsweise kann dieser Winkel veränderlich sein. Derartige WinkelÄnderungen jedoch treten im allgemeinen nur bei natürlichen Unterbrechungen oder Absetzen im Text der Reproduktion auf , so dass in der Regel jeweils eine Folge paralleler linearer Spuren unter jweils einem konstanten Winkel reproduziert wird.
Die Art und Weise, in der lineare Kurven erzeugt und auf eine foto- Λ
empfindliche Fläche parallel nebeneinander projiziert werden können, lSsst sich im Rahmen der Erfindung beliebig variieren.
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Claims (1)

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    PATENTANSPRUECHE :
    1. Vorrichtung zur fotografischen Reproduktion mit einer fotoelektrischen Einrichtung zur rasterweisen Abtastung eines Originals, einer durch diese Einrichtung gesteuerten Schreibröhre zur rasterweisen Belichtung einer bewegbaren fotoempfindlichen Reproduktionsfläche sowie einer Einrichtung zur Synchronisierung der Relativbewegung zwischen Schreibröhre und Reproduktionsfläche mit den die Abtasteinrichtung und die Schreibröhre steuernden elektrischen Signalen, gekennzeichnet durch eine die Schreibröhre (21) steuernde Schaltung, mit welcher eine Folge von linearen, quer zu der zu reproduzierenden Zeile gerichteten, auf dem Röhrenschirm feststehenden Schreibspuren erzeugbar ist, sowie durch ein zwischen Schreibröhre (21) und Reproduktionsfläche (3) angeordnetes, in Zeilenrichtung linear bewegliches optisches System (1 - 6), durch dessen Bewegung die Folge der linearen Schreibspuren auf der feststehenden Reproduktionsfläche (3) eine ununterbrochene Zeile aus parallel nebeneinanderliegenden, vertikalen Linien bildet.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Original aus einer Buchstabenmatrix (CM) besteht und zur Abtastung einer Buchstabenfolge nacheinander entsprechende rechteckförmige, auch die BuchstabenabstSnde einschliessende Buchstabenbereiche (Fig. 8) auswählbar sind.
    3. Vorrichtung nach An spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchstabenmatrix (CM) in Buchstabengruppen (CG) unterteilt und jeder Gruppe ein Fotodetektor system (FM) zugeordnet ist, der Abtaststrahl über ein Linsensystem (LA) oder ein Spiegelsystem jeweils auf gleiche Bereiche aller Buchstabengruppen (CG) projiziert wird und die den zu reproduzierenden Buchstaben enthaltende Buchstabengruppe
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    ■ durch Einschaltung nur des dieser Buchstabengruppe zugeordneten Fotodetektorsystems auswählbar ist.
    4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche optische System (1-6) auf einem linear verschiebbaren Schlitten (2) montiert ist; welcher zur Erzeugung einer Zeile mit einer vorgegebenen, der Abtastgeschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeit in der einen Richtung und anschliessend, während die Reproduktionsfläche (3) um einen Zeilenabstand vorgeschoben wird, mit vorzugsweise grösserer Geschwindigkeit in die Anfangslage zurückbewegt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche optische System einen Spiegel (4) aufweist, durch welchen der Strahl der Schreibröhre (21) im rechten Winkel auf die Reproduktionsfläche (3) umgelenkt wird.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisierungseinrichtung aus einem fotoelektrischen Gittersystem (7, 8, 36, 37) mit einem festen Gitter (8), dessen Länge dem maximalen Verschiebungsweg des beweglichen optischen Systems entspricht, und mit einem vor diesem angeordneten, am beweglichen optischen System befestigten Gitter (7) zur Erzeugung von Interferenzbildern sowie aus einem durch diese Interferenzstrahlung gesteuerten Impulsgenerator (9) zur Erzeugung äquidistanter Steuerimpulse zur Steuerung der Ablenkspannungen für die Abtasteinrichtung (61) und die Schreibröhre (21) besteht.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (36) des Gitter systems vom benachbarten Gitter einen Abstand hat, der grössenordnungsmässig um einige hundertmal grosser als der Abstand der beiden Gitter (7,8) ist.
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    8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Zähler (207) zur Zählung aufeinanderfolgender, von der Synchronisierungseinrichtung abgegebener Steuerimpulsgruppen, welche die Breite einzelner Buchstaben einschliessuch deren Abständen definieren, durch eine Hinrichtung (209) zur Einstellung der Grosse dieser Impulsgruppen sowie durch ein Vergleichsglied (208), in dem die in einem Buchstabenbreitespeicher (210) gespeicherte Breite des zu reproduzierenden Buchstabens mit der Zahl der Impulsgruppen verglichen wird und welches ein Signal an die Einrichtung (134) zur Steuerung der Buchstabenfolge zum Abruf des nächsten Buchstabens liefert.
    9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schaltung (29) zur Aenderung der die Höhe der zu reproduzierenden Buchstaben definierenden Länge der Schreibspuren der Schreibröhre (21).
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6-9, gekennzeichnet durch eine von den äquidistanten Steuerimpulsen (GP) gesteuerte Rechenschaltung (Fig. 9) zur automatischen Aenderung des Abstandes der Rasterlinien der Abtasteinrichtung (61) und damit der einen Abtastbereich konstanter Grosse, insbesondere einen Buchstabenbereich des Originals, definierenden Anzahl der Rasterlinien als Funktion der gewünschten zu reproduzierenden Buchstabenbreite bei gleichzeitiger entsprechender Aenderung der Länge der Schreibspuren der Schreibröhre (21) zur Reproduktion von Buchstaben vorgebbarer Punktgrösse.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die abzutastende Buchstabenmatrix (CM) Bezugs stäbe (85, 86) zur Definition der Rasterlagen für die Buchstabeiilhereiche aufweist und zwischen Schreibröhre (21) und Abtasteinrichtung (61) eine Kontroll-
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    schaltung angeordnet ist, die den Beginn der Reproduktionsbewegung des Schreibstrahles erst dann auslöst, wenn der die Buchstabenmatrix abtastende Strahl die in bezug auf die Richtung dieses Strahles hintere Kante eines Bezugsstabes (86) passiert.
    IZ. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollschaltung zu Beginn der Abtastung eines Buchstabenbereiches sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Zeitablenkung des Abtaatstrahles bewirkt, bis dieser nach Passieren eines seitlich neben dem abzutastenden Buchstabenbereich angeordneten Bezugsstabs (86) dessen dem Buchstabenbereich zugewandte Kante erreicht, woraufhin die Horizontalablenkung unterbrochen wird und die vertikale Abtastung des Buchstabenbereiches, ausgehend von der erreichten Horizontalstellung beginnt (Fig. 8).
    13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (26, 27) für die Ablenkspulen der Schreibröhre (21) zur Erzeugung einer der horizontalen Ablenkung proportionalen vertikalen Ablenkung zur Reproduktion von unterschnittenen oder überhängenden Buchstaben sowie einer Korrekturschaltung zur Verhinderung einer körperlichen Verschiebung von unter schnitten en oder überhängenden Buchstaben.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Massstab der linearen Schreibspuren zur Reproduktion unterschnittener oder überhängender Buchstaben einstellbar ist.
    15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Schreibröhre (21) eine stetige "Vorspannung zur Verlegung des Startpunktes der linearen Schreibspur auf die eine Seite des Röhren Schirms anlegbar ist.
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