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DE1445648C - Homopiperazindenvate - Google Patents

Homopiperazindenvate

Info

Publication number
DE1445648C
DE1445648C DE1445648C DE 1445648 C DE1445648 C DE 1445648C DE 1445648 C DE1445648 C DE 1445648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
compound
parts
given above
meaning given
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 6000 Frankfurt Schuler Wilhelm Alfons Dr 6380 Bad Homburg Beschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft Homopiperazinderivate der a) eine Verbindung der allgemeinen Formel allgemeinen Formel
IO
20
(I)
35
in der die beiden Reste R je ein Wasserstoffatom oder zusammen eine C—C-Bindung bedeuten, und ihre Salze.
Die neuen Verbindungen sind pharmakodynamisch bzw. pharmakotherapeutisch wirksam und können beispielsweise als Psychopharmaka verwendet werden. Insbesondere besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen eine antidepressive Wirkung.
Die antidepressive Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen wird tierexperimentell durch die Messung der Verstärkung der Wirkung von Noradrenalin und Adrenalin (Blutdruckanstieg) durch Bestimmung der zentralen änticholinergischen Wirkung sowie Bestimmung des Bulbocapnin-Antagonismus nachgewiesen. Bei diesen Versuchen wurden gleichzeitig die entsprechenden Werte für die beiden Handelspräparate 5-[3-(N-oxyäthyl-piperazino)-propyl-(l)]-iminostilben (Dihydrochlorid) und N-[3-Dimethylamino-propyl-(l)]-iminodibenzyl (Hydrochlorid) bestimmt. Der Vergleich zeigt die deutlich bessere pharmakologische Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen. '
Ebenso sind die erfindungsgemäßen Verbindungen hinsichtlich ihrer Toxizität besser zu beurteilen als die beiden bekannten Mittel.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen kann dadurch erfolgen, daß man in an sich bekannter Weise entweder
(Π)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
Hai
(CH2)3
H2C CH2
CH2 (IH)
H2C CH2
CH2-CH2OH
in der Hai ein Halogenatom bedeutet, umsetzt, oder ν
b) eine Verbindung der allgemeinen Formel RR CH
(CH2)3 Hai
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel H
H2C CH2
CH2
H2C CH2
(V)
CH2 — CH2OH
in der R und Hai die oben angegebene Bedeutung haben, umsetzt, oder
c) eine Verbindung der allgemeinen Formel
(VI)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit einem /S-Halogenäthylalkohol umsetzt, oder
d) eine Verbindung der allgemeinen Formel
Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z. B. Natriumamid, durchgeführt werden. Um die Umsetzung zu erleichtern, kann ein organisches Lösungsmittel zugegen sein.
Das Verfahren c) wird zweckmäßig bei erhöhter Temperatur in Gegenwart säurebindender Mittel unter Verwendung eines inerten Lösungsmittels durchgeführt.
Die überführung in die Salze erfolgt nach den hierfür bekannten Methoden.
Beispiel 1
N-[3-(N-Oxyäthyl-homopiperazino)-propyl-(l)]-t iminostilben
25 Gewichtsteile N - [3 - Homopiperazino) - propyl-(l)]-iminostilben werden in 200 Gewichtsteilen Butanol mit 12 Teilen Pottasche und 7 Teilen Äthylenchlorhydrin 6 Stunden unter. Rückfluß gekocht.
Nach dem Absaugen wird im Vakuum destilliert.
Man erhält 23 Teile N-[3-(N-Oxyäthyl-homopiperazino)-propyl-(l)]-iminostilben vom Kp.o 3 219 bis 2240C. Das Fumarat schmilzt bei 136 bis 137°C.
Die Ausgangsverbindung wird wie folgt hergestellt:
Eine Lösung von 19,3 Teilen Iminostilben in 100 Teilen Toluol wird mit 3,9 Teilen Natriumamid versetzt und unter Rückfluß gekocht. Hierauf wird eine Lösung von 22,1 Teilen N-(y-Brompropyl)-homopiperazin in Toluol innerhalb von 20 Minuten, zugetropft und dann noch 5 Stunden unter Rückfluß gekocht. Danach wird der Ansatz auf Eis gegossen, die Toluolschicht mit Salzsäure bei einem pH-Wert von 4 extrahiert, der Extrakt alkalisch gemacht, mit Äther wieder extrahiert und im Vakuum destilliert.
Bei Kp<,5 216 bis 2220C gehen 25 Teile N-[3-Homopiperazin'o-propyl-(l)]-iminostilben über.
(VII)
CH2 — CH, — OH
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert, worauf man gegebenenfalls die erhaltene Base in ein Salz überführt.
Bei dem Verfahren a) wird vorzugsweise eine Verbindung der Formel III verwendet, in der das Halogenatom Chlor oder Brom ist. Zweckmäßig kann dieses Verfahren bei erhöhter Temperatur und in
Beispiel-2
N-[3-(N-Oxyäthyl-homopiperazino)-propyl-(l)]-iminodibenzyl
22 Gewichtsteile N - [3 - Homopiperazino - propyl-(l)]-iminodibenzyl werden in 100 Teilen Butano( mit 6 Teilen Äthylenchlorhydrin und 12 Teilen Pottasche 4 Stunden zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann mit Wasser und Äther versetzt, die organische Schicht abgetrennt, getrocknet und destilliert. Bei Kp.t 225 bis 2300C gehen 21 Teile, N - [3 - (N - Oxyäthyl - homopiperazino) - propyl - (1)]-iminodibenzyl über. Das Dihydrochlorid wird aus Isopropanol mit isopropanolischer Salzsäure erhalten, F. 212 bis 2140C. Das Difumarat schmilzt bei 119 bis 121°C.
Die Ausgangsverbindung wird wie folgt hergestellt:
Eine Lösung von 19,5 Teilen Iminodibenzyl in 100 Teilen Toluol wird mit einer Toluol-Suspension von 3,9 Teilen Natriumamid versetzt. Nach beendeter Gasentwicklung wird innerhalb einer halben Stunde eine Lösung von 22,1 Teilen N-(y-Brompropyl)-homo-
piperazin in Toluol zugetropft. Der Ansatz wird nun 6 Stunden unter Rückfluß gekocht, gekühlt und auf Eis gegossen. Die toluolische Schicht wird dann mit verdünnter Salzsäure extrahiert, die saure Schicht alkalisch mit Äther aufgearbeitet. Der Ätherextrakt wird getrocknet, eingedampft und der Rückstand im Vakuum destilliert. Man erhält 22 Teile N - [3 - Homopiperazino - propyl - (I)] - iminodibenzyl vom Kp.j 215 bjs" 22O0C.

Claims (2)

Palentansprüche:
1. Homopiperazinderivate der allgemeinen Formel
R R
b) eine Verbindung der allgemeinen Formel
(I)
CH2OH 3°
in der die beiden Reste R je ein Wasserstoffatom oder zusammen eine C—C-Bindung bedeuten, und ihre Salze.
2. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen 35 gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) eine Verbindung der allgemeinen Formel
RR 40
(Π)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
Hai
(CH2)3
H2C
H5C
/N\
CH2 CH2 CH2
(III)
CH2 — CH2OH
in der Hai ein Halogenatom bedeutet, umsetzt, oder
(IV)
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel i
/N\
H2C CH2
CH2 H2C CH2
(V)
CH2 — CH2OH
in der R und Hai die oben angegebene Bedeutung haben, umsetzt oder
c) eine ,Verbindung der allgemeinen Formel
(VI)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit einem /J-Halogenäthylalkohol umsetzt, oder
d) eine Verbindung der allgemeinen Formel
(VII)
CH2 — CH2 — OH
in der R die oben angegebene Bedeutung hat, mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert, worauf man gegebenenfalls die erhaltene Base in ein Salz überführt.
109 543/391

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