[go: up one dir, main page]

DE1445111B - 1 (4 Ammo 5 pynmidylmethyl) pipe razine und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

1 (4 Ammo 5 pynmidylmethyl) pipe razine und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1445111B
DE1445111B DE1445111B DE 1445111 B DE1445111 B DE 1445111B DE 1445111 B DE1445111 B DE 1445111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amino
acid
piperazine
preparation
ether
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Long Wöodbridge; Rogers Edward Franklin Middletown; NJ. Clark (V St.A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck and Co Inc
Original Assignee
Merck and Co Inc

Links

Description

l-(4-Amino-5-pyrimidyImethyl)-piperazine der allgemeinen Formel
NH,
N
ι
in der R und R1 Alkylgruppen mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, und deren Säureadditionssalze haben sich bei der vorbeugenden Bekämpfung der Geflügelcoccidiose dem l-(2-n-Propyl-4-amino-5-pyrimidylmethyl) - 2 - methylpyridiniumchlorid - Hydrochlorid gegenüber als überlegen erwiesen.
Diese Verbindungen werden dadurch hergestellt, daß man in an sich bekannter Weise ein entsprechendes 4-Amino-5-halogenmethylpyrimidin oder dessen Hydrohalogenid mit einem entsprechenden Piperazin umsetzt und gegebenenfalls die so erhaltene Piperazinverbindung mit Säuren in ihre Salze überführt. Vorzugsweise bedeutet in der allgemeinen Formel R eine Äthyl- oder Propylgruppe und R1 eine Äthyl- oder Isopropylgruppe.
Die Säureadditionssalze können bis zu 3 Mol Säure enthalten. Beispiele sind Salze mit Mineralsäuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure und Salze mit organischen Säuren, wie Citronensäure, Weinsäure und Naphthalindisulfonsäure. Wenn man einen Überschuß an Säure verwendet, so bildet sich das dreisäurige Salz; bei einem Unterschuß an Säure erhält man Gemische aus ein-, zwei- und dreisäurigen Salzen.
Die Halogenmethylpyrimidine werden normalerweise in Form ihrer zweisäurigen Additionssalze hergestellt, und es ist vorteilhaft, derartige Salze als Ausgangsstoffe zu verwenden. Aus diesem Grunde wird die Verwendung einer anorganischen Base oder eines Überschusses an Piperazin zur Neutralisierung des Säureüberschusses bevorzugt. Ein Überschuß an Piperazin oder an einer anorganischen Base ist jedoch nicht erforderlich, wenn das 4-Amino-5-halogenmethylpyrimidin in Form seiner freien Base eingesetzt wird.
Die Umsetzung wird vorteilhaft in einem inerten Lösungsmittel durchgeführt. Gegebenenfalls kann man einen Überschuß an flüssigem Piperazin als Reaktionsmedium verwenden. Die Umsetzung verläuft zufriedenstellend bei Raumtemperatur, kann jedoch auch bei höheren oder niedrigeren Temperaturen durchgeführt werden, ohne daß das Verfahren dadurch nachteilig beeinflußt wird. Da sich als Reaktionsprodukt 1 Mol Halogenwasserstoff bildet, entsteht ein Säureadditionssalz, falls nicht ein Überschuß an Piperazin oder eine anorganische Base, wie Natrium- oder Kaliumcarbonat, anwesend ist, um die Säure zu neutralisieren. Das entstehende l-(4-Amino-2-alkyl-5-pyrimidyImethyl)-piperazin wird zweckmäßig durch Eintragen des Reaktionsgemisches in Wasser und Extrahieren mit einem organischen Lösungsmittel, wie Chloroform, Benzol oder Äther, gewonnen. Da sich die freien Basen leichter reinigen lassen als die Säureadditionssalze, wird es bevorzugt, das Gemisch nach Beendigung der Umsetzung stark alkalisch zu machen und die Verbindungen in Form der freien Basen zu gewinnen. Sie können dann leicht in jedes gewünschte Säureadditionssalz übergeführt werden, indem man sie mit einem Überschuß der betreffenden Säure in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol oder Äther, versetzt.
Bei der Verwendung zur Vorbeugung gegen Coccidiose werden diese Verbindungen normalerweise dem Geflügel als Bestandteil des Futters zugeführt; sie können jedoch auch in Lösung oder Suspension im Trinkwasser dargereicht werden.
ίο Beispiell
l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidylmethyl)-4-äthylpiperazin
74 g N-Äthylpiperazin werden unter Rühren zu einer Suspension von 125 g wasserfreiem Natriumcarbonat in 750 ml Acetonitril zugesetzt. Das Gemisch wird mit 246 g 4-Amino-2-äthyl-5-brommethylpyΓimidin-dihydrobromid im Verlaufe von 1 Stunde versetzt. Das so erhaltene Gemisch wird 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann sorgfältig mit 500 ml Wasser versetzt. Die erhaltene klare Lösung wird im Vakuum eingeengt, um das Acetonitril abzutreiben. Die als Rückstand hinterbleibende stark alkalische Lösung wird viermal mit je 250 ml Chloroform extrahiert. Die Chloroformextrakte werden vereinig! und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der feste Rückstand wird in 500 ml Äther gelöst und die Ätherlösung mit Entfärbungskohle behandelt. Nach dem Abfiltrieren der Kohle wird die Ätherlösung auf etwa 200 ml eingeengt und mit dem gleichen Volumen an Petroläther versetzt. Es kristallisiert praktisch reinei l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidylmethyl)-4-äthylpiper azin aus, welches nach dem Umkristallisieren a.ui einem Gemisch von Äther und Petroläther einen Schmelzpunkt von 90 bis 91° C aufweist.
Die Verbindung kann auch auf folgende Weise ge wonnen werden:
Ein Gemisch aus 0,55 g l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidylmethyl)-piperazin und 0,4 g Äthyljodid in 10 ml
Äthanol wird 2 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wird das Äthanol abgedampft und der Rückstand mit verdünnter wäßriger Natronlauge stark alkalisch gemacht. Diese wäßrige Lösung wird mi einem gleichen Volumen Äther extrahiert und der
Ätherextrakt im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man erhält praktisch reines l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidylmethyl)-4-äthylpiperazin; F. 900C.
Beispiel 2
l-(4-Armno-2-n-propyl-5-pyrimidylmethyI)-
4-äthylpiperazin
1 Mol 4-Amino-2-n-pΓopyI-5-chlormethylpyΓimidin dihydrochlorid liefert bei der Umsetzung mit 3 Mc N-Äthylpiperazin l-(4-Amino-2-n-propyl-5-pyrimidyi methyl)-4-äthylpiperazin,welchesnachdemUmkristai lisieren aus einem Gemisch von Äther und Petroläthe einen Schmelzpunkt von 126 0C aufweist.
Beispiel 3 l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidylmethyl)-
4-isopropylpiperazin
1 Mol 4-Amino-2-äthyl-5-chloΓrnethylpyrimid^n-d. hydrochlorid liefert bei der Umsetzung mit 3 M< N-Isopropylpiperazin l-(4-Amino-2-äthyl-5-pyrimidy methyl)-4-isopropylpiperazin, welches nach dem Urr kristallisieren aus einem Gemisch von Äther ur Petroläther einen Schmelzpunkt von 82 bis 84° aufweist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. l-(4-Amino-5-pyrimidyImethyl)-piperazine der allgemeinen Formel
NH, 5
—R,
10
in der R und R1 Alkylgruppen mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeuten, und deren Säureadditionssalze.
2. Verfahren zur Herstellung von l-(4-Amino-5-pyrimidylmethyl)-piperazinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise ein entsprechendes 4-Amino-5-halogenmethylpyrimidin oder dessen Hydrohalogenid mit einem entsprechenden Piperazin umsetzt und gegebenenfalls die so erhaltene Piperazinverbindung mit Säuren in ihre Salze überführt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2503815C2 (de) Indazol-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel
DE2205815A1 (de) Piperazinderivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE60035109T2 (de) Verfahren zur herstellung von thiamethoxam
DE2505239A1 (de) Verfahren zur herstellung tetracyclischer verbindungen
AT200578B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Aminoalkylderivaten von Azepinen
DE1445111C (de) l-(4-Amino-5-pyrimidylmethyl)-piperazine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH573925A5 (en) Tetracyclic piperazine derivs - biologically active
DE1445111B (de) 1 (4 Ammo 5 pynmidylmethyl) pipe razine und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1543328B2 (de) Verfahren zur herstellung von aminimiden
EP0001760B1 (de) Alpha-aminomethylen-beta-formylaminopropionitril, Verfahren zu seiner Herstellung sowie Verwendung zur Herstellung von 2-Methyl-4-amino-5-formylaminomethyl-pyrimidin
DE2538095A1 (de) Neue organische verbindungen, ihre herstellung und verwendung
DE2823712C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Pleuromutilin-Derivaten
DE2128905A1 (de) Verfahren zur aminoalkylierung tertiaerer amine
DE1543288A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenylaminen
DE960191C (de) Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Vinylaethern
DE1643458C3 (de) N-(2-Alkoxybenzoyl)-p-aminobenzoesäure-aminoalkylester sowie deren quartäre Methylammoniumderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT242143B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Piperazinverbindungen
AT208869B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-substituierten Azepinen
DE1543511C3 (de) Dimethylaminoäthoxy-dihalogenanlllne und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE825840C (de) Verfahren zur Herstellung substituierter Piperazine
DE69028922T2 (de) Verfahren zur herstellung von pyridazinonderivaten
CH451961A (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxamsäureestern
DE1670607C3 (de) l-(Xanthen-9-carbonyD-4- (ß- [piperazine yl] äthyl ) -piperazine
AT256874B (de) Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Guanidinverbindungen bzw. ihrer Säureadditionssalze
DE881662C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkylaethern von Diarylcarbinolen