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DE1444591A1 - Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen

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Publication number
DE1444591A1
DE1444591A1 DE19621444591 DE1444591A DE1444591A1 DE 1444591 A1 DE1444591 A1 DE 1444591A1 DE 19621444591 DE19621444591 DE 19621444591 DE 1444591 A DE1444591 A DE 1444591A DE 1444591 A1 DE1444591 A1 DE 1444591A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
red
radical
general formula
contain
diazo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621444591
Other languages
English (en)
Inventor
Bender Dr Heinz
Fleischhauer Dr Richard
Zerweck Dr Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur AG filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur AG
Publication of DE1444591A1 publication Critical patent/DE1444591A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/44Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/443Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring the reactive group being alternatively specified
    • C09B62/447Azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

CASSEUA FARBWERKE MAINRUR AKTUNGESELtSCHAfT fief. 2598 FRANKFURT OfAIN)-FECHENHEIM
Aktenzeichen: P Ik hh 591.1
Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen.
Es wurde gefunden, daß man neue wertvolle monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
OH A2
(SO3H)n
wobei der Phenylkern der Diazokomponente noch weitere Substituenten enthalten kann,
A1 Wasserstoff oder den Acylaminorest -.N-X-Y-Z ,
R'
Ap den Aeylaminorest -ii-X-ΐ-Ζ oder einen anderen aliphatischen
A R1
oder aromatischen Acylaminorest,
η = 1 oder 2,
X = '6O2 oder GU,
Y eine gesättigte oder ungesättigte Alkylengruppe mit mehr als 1 C-Atom,
Z = SO2, 30, 0 oder S,
R=R1 oder Wasserstoff und · >
R1 einen Alkyl-, Aryl- Aralkyl-, Cycloalkyl- oder heterocyclischen Rest bedeuten,
und die mindestens einmal den Rest -N-X-Y-Z enthalten, erhält,
R R'
wenn man Diazoverbindungen von im Phenylkern gegebenenfalls noch weiter substituierten Aminobenzolen der allgemeinen Formel
809809/1049 /2
Unterfagen ca* 7 s, Ah,; ? IH. r..; -:.,,,, v,derungsg„. v. 4 9 -,„..
- 2 - Ref. 2598
2 mit Acyl-periaminonaphtholsulfonsäuren der allrtrj gemeinen Formel
OH . kr
kuppelt, wobei man die Diazo- und Kupplungskomponenten so auswählt, daß die fertigen Farbstoffe mindestens einmal den Rest -BT-X-Y-Z
R R1
enthalten, oder daß man auf Monoazofarbstoffe, die anstelle von kcylaminoresten der allgemeinen Formel -N-X-Y-Z freie Aminogruppen
R R1
aesitzen, Halogenide oder Anhydride von organischen Säuren, welche len Rest -X-Y-Z-R' enthalten, einwirken läßt, oder daß man Monoizofarbstoffe der allgemeinen Formel
OH NH2
(SO,H)
lit Anhydriden.oder Halogeniden aliphatischer oder aromatischer arbonsäuren acyliert.
Ie neuen Farbstoffe sind also dadurch charakterisiert, daß sie en Rest -N-X-Y-Z einmal in der Diazokomponente oder in der RR1
upplungskomponente oder in beiden je einmal enthalten. Steht der est -N-X-Y-Z in der Diazokomponente, dann kann die Acylamino-H H·1
ruppe der Kupplungskomponente auch einen beliebigen aliphatischen ier aromatischen Acylrest enthalten; ist der Rest -X-Y-Z-R1 dasgen an die Aminogruppe der Periaminonaphtholsulfonsäuren gejnden, dann braucht die Diazokomponente überhaupt keine Acylaminocuppe zu tragen. Das heißt, daß die Gruppe -N-X-Y-Z einmal oder
809809/tO49 * R' /3
Ref. 2598
zweimal im Farbstoffmolekül vorhanden sein kann.
Die zur Verwendung gelangenden Periaminonaphtholsulfonsäuren können
Mono- und Disulfonsäuren sein, wie
1-Amino-8-naphthol-4-sulfonsäure,
1- ti -8- η _5-
1- ,M -8- η -6- "
1- It -8- η -3,6-disulfonsäure
1- η -8- η -4,6- "
1- π -8- η -3,5-
Die Einführung dee Restes -N-X-ϊ-Ζ in die Periaminonaphtholsulfon-
R R1
säuren bzw. in die fertigen Monoazofarbstoffe mit freien Aminogruppen erfolgt nach bekannten Methoden durch Umsetzung mit den Carbonsäurehalogeniden, Sulfohalogeniden oder Garbonsäureanhydriden in wässriger Lösung.
Die neuen Farbstoffe können zum Färben von tierischen, pflanzlichen und synthetischen Fasern Verwendung finden; sie zeichnen sich insbesondere dadurch aus, daß man mit ihnen Cellulosefasern waschecht färben bzw. bedrucken kann, wenn man die Farbstoffe als lösung oder Suspension in Gegenwart von alkalisch wirkenden Mitteln, insbesondere bei höherer Temperatur, oder durch trockenes Erhitzen mit der Faser zur Reaktion bringt.
Man erhält nach dem Spülen und Seifen lebhafte rote bis violette oder blaue Färbungen.,
Die Farbstoffe zeichnen sich einerseits durch gute Beständigkeit gegen Alkali und andererseits trotzdem durch gute Fixierbarkeit aus, was nicht vorausgesehen werden konnte.
Beispiel Ii
38,4 kg 1-Amino-3-(ß-phenylsulfonylpropionylamino)-benzol-6-sulfonsäure werden mit dßr nötigen Menge Wasser und Soda gelöst. Dazu ,gibt man etwa 7,0 kg Natriumnitrit und läßt die Mischung bei etwa 15 - 20° in vorgelegte überschüssige verdünnte Salzsäure laufen.
■ 80 980 9/1049 /4
Ref. 2598 .
~ 4 * U44591
Die erhaltene Diazosuspension vereinigt man in Gegenwart von überschüssigem Natriumbicarbamat mit einer wässrigen Lösung des Natriumsalzes von 56 kg 1-(ß-Phenylsulfonylpropionyl)-amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure. !lach beendeter Kupplung wird mit Essigsäure schwach angesäuert und mit Kaliumchlorid ausgesalzen. Der Farbstoff bildet nach dem Filtrieren und Trocknen ein rotes wasserlösliches Pulver, das in Gegenwart von Soda und Alginatverdickung gedruckt, nach dem Dämpfen, Spülen und Seifen leuchtende blaustichig rote Drucke auf Baumwolle oder Regeneratcellulose liefert, die sehr gut naß- und lichtecht sind. Wolle oder Seide werden aus saurem Bad leuchtend scharlachrot gefärbt.
Verwendet man als Diazokomponente 1-Amino-4-(ß-phenylsulfonylpropionyl aminobenzol-2-sulfonsäure, so wird ein Farbstoff erhalten, der in vollen Rubintönen färbt.
Im folgenden ist noch- eine Reihe weiterer Farbstoffe angeführt, die mit dergleichen Kupplungskompohente, aber anderen Diazokomponenten erhalten wurden:
Diazokomponente Farbton
Anilin scharlachrot
3-Chloranilin · scharlachrot
4- " . rot ·
2-Toluidin blaustichig rot
3- " ' rot
4- " - blaustichig rot m-Xylidin rot
p- " rubin
6-Chlor-2-toluidin · rot
5- " -2- " * rubinrot 1-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol violett 2-AminobenzOesäure rot
2-Aminobenzolsulfonsäure "
809809/1049
Diazokomponente
-Amino-4-benzoylamino-2,5-dimethoxybenzol
« -4-acryloylaminobenzol I- n ^-acryloylamino^-methoxybenzol -Toluidin-4-sulfonsäure
-3-Chloranilin-6-sulfonsäure
Chlor-5-toluidin-4-sulfonsäure
» -4- « -5- » Sulfo-2-aminobenzoesäure
« _2- " (Cu-Verbindung)
Hitro-4-aulfo-2-aminophenol (Cu-Verbindung) Chlor-6- " -2- w (Gu-Verbindung)
Ref. 2598
Farbton
blau rotviolett violett rot blaustichig rot rot scharlachrot rot rot rot blaustichig rot
M Il
violett violett
4,6-Dinitro-6-sulfo-2-aminophenol (Cu-Verbindung) dunkel violett
Beispiel 2;
24,2 kg 1-Ämino-4-(ß-methylsulfonylpropionyl)-araino-benzol werden mit verdünnter Salzsäure unter Eiskühlung gelöst und durch Zugabe einer wässrigen Lösung von 6,9 kg Natriumnitrit diazotiert. Die Diazolösung läßt man in eine überschüssiges Natriumcarbonat enthaltende wässrige Lösung des Natriumsalzes von 44 kg 1-Benzoylamino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure einlaufen. Nach beendeter Farbstoffbildung wird angewärmt und„mit 10 ίί Kaliumchlorid ausgesalzen. Der Farbstoff bildet nach dem Filtrieren und Trocknen ein dunkelrotes wasserlösliches Pulver und liefert auf Baumwolle nach dem Druck- und ü€mpfverfahren in Gegenwart von Soda lebhafte volle rotviolette Töne .von sehr guten Naßechtheiten und guter Ätzbarkeit.
8098.09/1049
Ref. 2598
Den vorstehend; beschriebenen Farbstoff kann man auch in der Weise herstellen, daß man die in Absatz 1 genannte Diazolösung in Gegenwart von Natriumkarbonat mit einer Lösung des Natriumsalzes von l-Amino-e-oxynaphthalin-.}, 6-disulfonsäure vereinigt und den dabei erhaltenen Aminoazofarbstoff in Gegenwart von Natriumbikarbonat mit Benzotrichlorid acyliert.
Der entsprechende Farbstoff aus 1-Amino-4-(ß-äthylsulfonylpropionyl)-amino-benzol besitzt ähnliche Eigenschaften und führt ebenfalls zu lebhaften rotvioletten Tönen.
Verwendet man als Kupplungskomponenten die im folgenden genannten Acylperiamino-naphtholsulfonsäuren, so erhält man die nachstehend genannten Farbtöne
1-Acetylamino-8-naphthol-6-sulfonsäure
1- · " -8- " -4- "
1- " -8- " -5- "
1-ßenzoylamino-8-naphthol-4,6-disulfonsäure 1- " -8- " -3,5- "
!-(Benzolsulfonamido)-8-naphthol-3,6-disulfonsäure 1_(4'_Chlor-2',S'-dimethylbenzolsulfonamido)-8-
naphthol-3 >6-disulfonsäure
rubinrot rotviolett
It
rubinrot rotviolett r.ubin
rotviolett
809809/1049
- 7 - Ref· 2598
Beispiel 3*
25,6 leg 1-Amino-3-(ß-äthylsulfonylpropionyl)-amino-benzol werden in der im Beispiel 2 angeführten V/eise diazotiert. Die Diazolösung wird mit einer wässrigen Lösung des Natriumsalzes von 44 kg 1-Benzoylamino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure in Gegenwart von überschüssigem Natriumbicarbonat vereinigt. Nach dem Abscheiden, Filtrieren und Trocknen erhält man ein dunkelrotes wasserlösliches Pulver. Beim Drucken in Gegenwart von Soda erhält man nach dem Dämpfen, Spülen und Seifen volle lebhafte blaustichig rote Drucke von sehr guten iiaßechtheiten und guter Lichtechtheit und Ätzbarkeit.
Vereinigt man die gleiche Diazoverbindung mit einer Lösung von 1-(ß-Phenylsulfonylpropionyl)-amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure, so wird ein Farbstoff erhalten, der besonders volle blaustichig rote Farbtöne liefert.
Im folgenden sind noch einige weitere Farbtöne angegeben, die man mit den unten aufgeführten Diazo- und Kupplungskomponenten erhält:
Diazokomponente Kupplungskomponente Farbton
i-Benzoylamino-8-naphthol- blausti-3,"6-disulfonsäure chig rot
NH.CO.OH2.CH2.
809809/1049
Diazokomponente Kupplungskomponente
Ref. 2598
Farbton
SO,H
./ i-Chloracetylamino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure
blaustichig rot
i-Methoxyacetylamino-8-naphthol-3»6-disulfonsäure
1-(o—GhlorphenoxyacetylJ-amino-e-naphthol^ > 6-disulf onsäure
i-Äcetylainino-8-naphthol- rot . 4,6-disulfonsäure
NH.CO.GH2.CH2. ι
rot
1-Acetylamino-8-naphthol 3,6-disulfonsäure
rubin
NH,
. 3O2. CH2. CH2. ο 1-Benzoylamino-S-naphthol- rotviolett 3,6-disulfonsäure
Ή. CO. CH2. CH2
809809/1049
Eef. 259β - 9 -
Diaz okomponente Kupplungskomponente Farbton
Cl
JLma t-Acetylamino-S-naphthol- rot
f^j^ Z 3f6-disulfonsäure
BH.CO^CH2.CH2.
CH5
i-Benzoylamino-8-naphthol- rubin 3»6-disulfonsäure
m CO»CHo· CHr>· SOp· CH
1-(ß>Phenylsulfonylpro-
pionyl)-amino-8-naphthol 3t6-disulfonsäure
HH. CO. CH2. CH2.
MH?
" rotviolett
NH. CO. CH2. CH2. S02-/~\
blaustichig rot
CH2. CH2. SO2-C2H5
SH. CO . CH2. CH2. SO2. 0Η2-/~Λ
809809/1049
Ref. 2598
Diazokomponente Kupplungskomponente Farbton
CH -CH 2~
NH.CO.CH2.CH2.SO2.CH. 1-(ß-Phenylsulfo- blausti- <L 2\ nylpropionyl)-amino- chig rot
Oil,
CH0-CH,
. CO. CH2. CH2. S-/ N 8-naphthol-3,6-di-8μ1ίonsäure
l-Benzoylamino-8- blaustichig naphthol-3* 6-disulfon- rot säure
NH.
NH
.00.CH2-CH2-S-Z-N O
HO^S
NH,
rxx
. CO. CH=CH.
!I
NH,
. CO. CH=CH
. 0-Z N
H,
N CH
CH,
CO.CH2.CH2.SO2.C2H5
NH,
.CH0.CH0.SO0.CH 2 2 rubin
l-(ß-Chlorpropionylamino)-8-naphthol- >, 6-disulfonsäure
'^09809/1049
Diazokomponente
Ref. 2598
Kupplungskomponente . Farbton
00.CH2-CH2-SO2-CH,
CO.CH2.CH2.SO2
l-Acetylamino-8- blaustichig naphthol-.?* 6-disul- rot fonsäure
l-Benzoylamino-8- rubin naphthol-3* 6-disulfonsäure
Beispiel 4
15 kg l-Amino-4-acetyl-aminobenzol werden in üblicher Weise diazotiert. Die Diazolösung wird mit einer sodaalkalischen wässrigen Lösung von J2 kg l-Amino-8-naphthol-j5*6-disulfonsäure vereinigt. Die dabei erhaltene Färbstofflösung wird mit festem Natriumhydroxyd auf eine Konzentration von 5 % des letzteren eingestellt und anschließend 1 Stunde auf 95-100° erhitzt. Nach dem Neutralisieren mit Salzsäure wird der gebildete Monoazofarbstoff mit Steinsalz abgeschieden, abfiltriert und wieder in Wasser aufgelöst. Diese Lösung wird in Gegenwart von überschüssigem Natriumbikarbonat mit ednem Überschuss von ß-Phenyl-sulfonyl-propionsäurechlorid bei 10-20° so lange verrührt, bis keine diazotierbaren Aminogruppen mehr nachweisbar sind. Der so erhaltene Monoazofarbstoff wird mit Kaliumchlorid ausgesalzen und abfiltriert. Er bildet nach dem Trocknen ein dunkelrotes wasserlösliches Pulver und liefert auf Baumwolle nach dem Druck- und Dämpfverfahren in Gegenwart von Soda lebhafte, volle, rubinrote Töne von sehr guter Naßechtheit.
809809/10Λ9

Claims (1)

  1. - 12 - Kef. 2598
    Patentanspruch
    Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
    OH A2
    wobei der Phenylkern der Diazokomponente noch weitere Substituenten enthalten kann,
    A1 Wasserstoff oder den Acylaminorest -Ii-X-Y-Z ,
    ρ pt
    Α« den Acylaminorest -H-X-Y-Z oder einen anderen aliphatischen
    R Rr ·
    oder aromatischen Acylaminorest,
    η = Γ oder 2,
    X = SO2 oder CO,
    Y eine gesättigte oder ungesättigte Alkylengruppe mit mehr als 1 G-Atom,
    Z = SO2, 30, 0 oder i3,
    R-JR1 oder Wasserstoff und
    R'f einen Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Qycloalkyl- oder heterocyclischen
    Rest bedeuten,
    und die mindestens einmal den Rest -N-X-Y-Z enthalten, dadurch
    R R'
    gekennzeichnet, daß man Diazoverbindungen von .im Phenylkern gegebenen-" falls noch weiter substituierten Aminobenzolen der allgemeinen Formel.
    809809/1049
    . · fief. 2598
    - 13 -
    ** mit Acyl-periaminonaphtholsulfonsäuren der
    allgemeinen Formel
    OH A
    (SO3H)n
    kuppelt, wobei man die Diazo- und Kupplungskomponenten so auswählt, daß die fertigen Farbstoffe mindestens einmal den Rest -N-X-Y-Z
    R R1
    enthalten, oder daß man auf Monoazofarbstoffe, die anstelle von Acylaminoresten der allgemeinen Formel -N-X-Y-Z freie Aminogruppen
    RR1
    besitzen, Halogenide oder Anhydride von organischen Säuren, welche den Rest -Z-Y-Z-R' enthalten, einwirken läßt, oder daß man Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
    OH
    R· 1 <S03H)n
    mit Anhydriden oder Halogeniden aliphatischer oder aromatischer Carbonsäuren acyliert.
    809809/1049
DE19621444591 1962-02-02 1962-02-02 Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen Pending DE1444591A1 (de)

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CH (1) CH435496A (de)
DE (1) DE1444591A1 (de)
GB (1) GB961267A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2655625A1 (de) * 1976-12-08 1978-06-15 Bayer Ag Metallkomplexfarbstoffe
EP0024668A3 (en) * 1979-09-04 1981-03-18 Bayer Ag Reactive dyestuffs, their preparation and their use in dyeing and printing materials that contain hydroxyl groups and nitrogen
EP0043465A3 (en) * 1980-06-25 1982-08-11 Bayer Ag Reactive dyestuffs, process of their preparation and their use in dyeing and printing fibre materials containing hydroxyle groups or nitrogen
US6281339B1 (en) * 1999-09-16 2001-08-28 Ciba Specialty Chemicals Corporation Addition products of acryloylamino-substituted dyes, and the preparation and use thereof

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GB961267A (en) 1964-06-17
CH435496A (de) 1967-05-15

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