DE1443562A1 - Verfahren zur Herstellung von Olefinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von OlefinenInfo
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Description
HA3562
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Olefinen aus Aluminium-Alkyl-Verbindun«eneTn einer Einsieht bezieht sie sich auf die Abspaltung von Olefinen aur. einem Aluminium-Alkyl-"Wuchsprodukt11 bei erhöhter Temperature
Kin Verfahren zur Herstellung von 01efinen,besonders von sol
chen mit höherem Molekulargewicht,verwendet die Reaktion von Aluminium-Alkyl-Verbindunften,wie z.Be Triethylaluminium,mit einem Olefin niederen Molekulargewichts,wie z.B. Äthylen,zu einem Aluminium-Mkyl-"WuchsT)rodukt" ,in
dessen Alkyl gruppen die Zahl der Kohlenstoffatome innerhalb eines weiten
Bereichs variiert·
Das so gebildete V/uchsproduict wirrt rso^nnn nur Absnaltnn^ höherer Olefine mit Äthylen umgesetzt.Die Olefine werden aur, dem Renktions -gemisch abgetrennt.Bei einem diener AbsTialtverfnhren wird das Wuchsprodukt
mit Olefin in Gegenwart eines Metallkatalysators in feiner Verteilung,wie
ζ·Β· Nickel,umeje-etzt.Gewöhnlich werden bei diesem Verfahren Temperaturen
zwischen fco und 120 0C und Drucke zwischen 1*f,1 und 282 atü bei einer
Reaktionszeit zwischen 0,5 bis 2 Stunden angewendet.Dieses katalysierte
Abß-naltverfahren ist zwar in Bezug auf die 01efine;ewinnung sehr wirkunsjsvoll,besitzt .-jedoch den Nachteil,dass der Kntalynntor schwierig von der
Aluminium-Alky]-Verbindung zu trennen ist und dar? letztere Material nicht
wieder für den "Wuchsprozess" verwendet werden kann.Auch bedingt die Anwesenheit des Katalysators bei der Trennung der pebildeten Olefine von
der Aluminium-Alkyl-Verbindunp; oft unerwünschte Nebenreaktionen,z.B. bei der
Trennung durch Destillation«So kann die Abspaltreaktion rückläufig einsetzen und eine Isomerisierung der Olefine eintreten··
Ebenso gibt en ein Abspaltverfahren bei erhöhter Temperatur unter Ausschluss einen Kntalysatore.Di.eRes Verfahren ist sehr wirkungsvoll,
wenn es bei angemessenen Temperaturen und Druoken mit extrem geringen Reaktionszeiten durchgeführt wird.Jedoeh hat sich herausgestellt,dass die erforderlJehen erhöhten Temperaturen eine Zersetzung der Aluminium-Alkyl-Verbindunr» vorursachen können,mit dem Ergebnis,dass der normalerweise röhrenförmige Renl-tor durch Aluminium verschmutzt und schon nach relativ kurzer Be-
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triebndauer voll irr verstopft wirdeDas hat zur Folge ,das? die Menge an Trinthylaluroinium,welche aus der Abspaltreaktion zurückerhalten v/erden kann,'
verringert wird und 7.URfitzlich,da.«5s dar. metallische Aluminium Nebenreaktionen verursacht ,welche das normale «^-Olefin -Produkt zerstören·
Gegenstand dieser Erfindung 3Bt ein verbessertes Verfahren
zur Herstellung· von 01 e fin en β
Weiterhin ist Gegenstand diener Erfindung ein verbessertes
Verfahren zur nichtkatalytischen thermischen Abspaltung· von Olefinen aus
Alum-i η-ium-AlWl-Verbin düngen·
Weiterer Gerenstand dieser Erfindung ist ein verbessertes
Verfahren zur nichtkatalytischen thermischen Abspaltung von Olefinen aus
Aluminium-Alkyl-Verbindungen,bei welchem eine Zersetzung von Alkylaluminium zu elementarem Aluminium verhindert wird«.
Diese und andere Gegenstände d r Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und Erörterung ersichtlich»
Weitp-efasst besteht das erfindungsp-sinpsse Verfahren darin,
dass eine Aluminium—Alkyl—Verbindung zur Abspaltung von Olefin mit einem
at-Olefin niederen Molekulargewichts umgesetzt wird,wobei die Reaktion unter Bedingunsren,einschliesslich einer erhöhten Temper»tür,bei welcher sich
die Aluminium-Alkyl-Verbindung normalerweise zu elementarem Aluminium zersetzt ,ausgeführt wird,diese Zersetzung aber vermieden wird,dadurch,dass
man die Abspalt reaktion in Gegenwart eines Kohlenw«»siterstoff-Verdünnune;.smittels ausführt,welches unter den Bedingungen dieser Reaktion in flüssigem Zustand verbleibt·
Jn einer Hinsicht richtet sich diese Erfindung auf ein Verfahren,bei welchem die Aluminium-/U ky!-Verbindung zur Abspaltung von Olefin
während des Passierens einer röhrenförmigen Beaktionszone mit einem«<-03e-
CO fin niederen Molekuler^ewichtß umgesetzt wird·
co
v^ Das erfinflungsgemässe Verfahren kann weitgehende Anwendung
~* bei der Verarbeitung- sowohl einzelner Aluminium-Alkyl—Verbindungen als
ί*> von solche Verbindungen enthaltenden Gemj sehen finden.Pesonders anwendbar
ist das Verfahren jedoch bei der Verarbeitung von Aluminiura-Alkyl-Verbindungen,welche aus der Reaktion einer Aluminium-Alkyl-Verbindung wi· Tri-
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äthylaluminiuiB mit einem Mono-1-Olefin niederen Molekulargewichts,wie Äthylen,
erhalten werden.Diese Reaktion kann durch folgende Gleichung ausgedrückt
werden!
CH2-CH (1) Al-CH-CH + η
-CH?-CH
Al-(CF0-CH0) -CH0-CH,
? 2 y 2 3
(CH0-CH0) -CH--CH,
worin x,y«z ganze Zahlen zwischen 0 und 1*f (im Mittel 3 bis 7) bedeuten
und χ + y + ζ « η ist»
Dd e vorstehende Reaktion wird ausgeführt,indem man,vorzugsweise
in Gegenwart eines Verdünnungsmittels,Triäthylaluminium mit Äthylen
durchleiteteDie Heaktionsbedingungen können innerhalb eines weiten Bereiche
variierenoFür die Reaktionstemperatur gilt ein Bereich von 65 bis ^,vorzugsweise
von 91 bin 121 °C,für den Heaktionsdruck ein Bereich von 1*f biß
352,vorzugsweise von 71 bis ZkS atüeAnetelle von Triäthylnluminium als
Trialkylalurainium-Ausgangeprodukt können andere Aluminium-Alkyl-Verbindungen
mit Alkylresten niederen"Molekulargewichts ( C2 bis C^ ) verwendet werden,
wie TripropylaluminiunijTriisobutylaluminiuinjTributyleluminiumjDiäthylaluminiumhydridtÄthylaluminiumdihydrid
und andere«Anstelle von Äthylen können andere Mono-1-Olefine niederen Molekulargewichts,wie Propylen,Buten
und ähnliche eingesetzt werdeneAllgemein werden Olefine mit 2 bis ^ Kohlenntoffatomen
bevorzugte
Das Wuchnprodukt wird der Abspaltung durch Reaktion mit Äthy-J
en bei einer Temperatur zwischen 260 und 31^|Vorzugsweise zwischen 282
und 301 C unterworfen.Für den Reaktionsdruck gilt der Bereich von 15,9 bis
?1 Htü.Die Reaktionszeit liegt bei 0,6 bis 0,7 Sekunden.Dns molare Mischungs·
verhältnis von Äthylen zu Aluminiumverbindung1 beträgt zwischen 15 und 50·
Die Wuchsreaktion wird gewöhnlich in einem Verdünnungsmittel
ein Paraffin,ein Cycloparaffin oder ein aromatischer Koh-]
pnv/noHerntof f nein kannaAls Bei npiele seien aufgeführttIsooctan,Cyclohexan0
Jionzol,Xylol und ähnHche.Dne Verdünnunrramittel erleichtert die Regelung der
Temperatur wKhrend der Wuchsrenkti on,welclie exotherm verläuft,und dient
nl η Lösun^Hnjttel für das Wuchsprodukt.Gleicherweise wurrto die Abspaltreak-Uon,ob
k-il.'Oytdcrh oder tliernrt ach, in Gegenwart eines Vordünnunp;nmitt»le,
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- If*.
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gewöhnlich in dem gleichen,das für die Wuchereaktion verwendet wurde,durch-
^pführt.Wie schon zuvor ausgeführt,fand das Problem der Zersetzung der Alu»
miniumverbindung bielang keine Betrachtung bei der katalytiechen Abspaltung,
da dieses Verfahren,zumindest mit den zur Zeit bekannten Katalysatorentbei
relativ niedrigen Temperaturen durchgeführt wurde»Wird andererseits dl·
thermische Abspaltung bei erhöhter Temperatur verwendet,eo eind die normalhin angewendeten Drucke nioht ausreichend,um die teilweise oder manchmal ·
völlige Verdampfung der gewöhnlieh bei der Wuchs- und Abspaltreaktion wr·
wendeten Lösungsmittel zu verhindern.Das Problem der Aluminiumalkylzerset·
zung trat auf und wurde erstmalig entdeckt bei Versuchen,in Gegenwart der
zuvor bei der Wuchs- und Abspaltreaktion verwendeten Verdünnungsmittel aus Wuchsprodukt thermisch Olefine abzuspalten«Nach beträchtlicher Bearbeitung dieses Problems konnte ausgesagt werden,dase die Zersetzung der AIuminiumalkylverbindung erst auftrat«nachdem ein wesentlicher Teil des Verdünnungsmittels verdampft war und sein Anteil am Gemisoh auf weniger als
6 % (Gew.) der Aluminium-Alkyl-Verbindung gesunken war«Nachdem das Problem
und seine Ursachen erkannt warwn,konnte ermittelt werden,dass die Zersetzung der Aluminiumverbindung zu vermeiden ist,indem man entweder ander·
Lösungsmittel als die zuvor benutzten oder aber andere physikalisch· Reaktionsbedingungen anwendet,beziehungsweise,indem man diese beiden Maßnahmen
kombiniert«Obwohl bei der Wahl von Reaktionsdruek und Reaktionstemperatvr
eine gewisse Flexibilität möglich ist,liegt die erstrebenswertere Lösung
des Probleme darin,Lösungs- oder Verdünnungsmittel mit höheren Siedepunkt
als die bislang verwendeten zu finden.Den Vorzug verdient «in Verfahren«
welches den für eine hohe Ausbeute an Olefinprodukt maximalen Druck bei optimaler Temperatur in Kombination mit einem Lösungsmittel,welches einen ausreichend hohen Siedepunkt besitzt,um eine geeignete Verdünnung der
Aluminium-Alkyl-Verbindung während der Abspaltreaktion zu gewährleiste»**·!*·
wendet·
Ist das Verfahren auf die Abspaltreaktion tob Alkylaluainiua·
Wuoheprodukt mit Äthylen gerichtet,wobei die oben aufgezeigten Bedingungen
vorgegeben sind,so wird die Verwendung ein·· Lösungs- oder Verdttnnungs«·
mittels vorgezogen,welches bei atmosphärischem Drupk eines Si*i«punkt von
13β 0G oder höher besitzt.Zu den geeigneten Verdünnungsmitteln fehbren Par«
affin-Kohlenwass«rstoffe mit 9 oder aehr Kohlenstoffatomen,wie »»B. Nonan,
Deoan,Dodeoan und Hhnliohe,aromatische Kohlenwaes«rstoff«,lrdBlfraktion«a
im geeignetes Siedebereich,wie Kerosin ,Naphtha u.s.w..Es ist erfor4erllonf
dass während der Abspaltreaktion eine Minimaikonzentration des Verdünnung·«·
mitteln gewahrt bleibt.Dies· Konzentration liegt bei etwa 6 dew.-#,belogen
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auf die Aluminium-Alkyl-Verbindung.Erwünscht ist eine grosser· Konzentration von zumindest etwa 10,vorzugsweise aber von mindestens 20 Gewe-96.Die Ursachen für die Zersetzung der Aluminiumverbindung bei erhöhter Temperatur
während der thermischen Abspaltung sind nicht genau bekannt,dooh scheint
es,dass dieser unerwünschte Effekt dann eintritt,wenn die Verbindung über
einen ausgedehnten Zeitraum an der Reaktorwand festgehalten wird.Auch wenn
.das HeAktionsgemisch in grossen Mengen der Reaktion unterworfen wird,welches gewöhnlieh so geschieht,dass man das Reaktionsgemisch mit sehr grosser
Geschwindigkeit durch eine röhrenförmige Reaktionszone leitet,bewegt sich
die Flüssigkeit längs der Reaktorwand mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit als der innere Hauptstrom des Materials.Die Zersetzung findet bei
unzureichender Konzentration des Verdünnungsmittels in der Reaktionszone ganz augenscheinlich an den Wandungen statt»Mit grösseren Mengen an Verdünnungsmitteln wird die Aluminium-Alkyl-Verbindung,selbst an der Röhrenwand, so ausreichend verdünnt,dass eine Zersetzung verhindert wird,wie dies
schon zuvor ausgeführt wurde und durch die nachfolgenden Beisoiele noch weiter erläutert wird·
In den Beispielen wurde Aluminium-Alkyl-Wuchsprodukt in Gegenwart von Äthylen und einem flüssigen Verdünnungsmittel bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck der thermischen Abspaltreaktion unterworfen·
Die Reaktion wurde in einer röhrenförmigen Reaktionszone durchgeführt,welche Ton einem eine erhitzte Flüssigkeit enthaltendem Kesnel umschlossen
wurde. Die Erhitzung der-,/Flüssigkeit erfolgte mit elektrischen Heizkörpern.
Wuchsprodukt und Äthylen wurden am Kopf des Reaktors vermischt und durchströmten abwärtsflieesend den Reaktor.Daβ den Reaktor nach Beendigung der
Reaktion verlassende Gemisch wurde unmittelbar folgend in einem Kühler abgeschreckt und dann in einem Wärmeaustauscher auf 37,7 bis A-3,3 °C abgekühlt «Da β Äthylen wurde vom Reaktionsgemisch in einer Flüssigkeit-Gas-Trennkammer getrennt und in den Reaktor zurückgegeben.Das Produkt wurde
mittels G„L.P.C. (gas-liquid phase chromatography) chromatographiech analysiert.
Das in den Beispielen verwendete Wuchsprodukt wurde aus der Reaktion von Triäthylaluminium mit Äthylen in Char«renaneätzen bei einem
Druok von 105 atü und einer Temperatur von 115 bis 120 °C erhalten.
Die verwendeten spezifischen Bedingungen zeigt Tabelle I :
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1U3562
Ansatz Nr*
Wuchs-LÖRungsm.
188,190) Isooctan
MEK-11O8-(t>,23,24,28,29) p-Xylol
MBK-11O8-(69,7O) p-Xylol
Verweilzeit Temperatur 'W-Wert Min. C
150
157 148
| 116,6 | 2,8 |
| 117,7 | 4,0 |
| 117,2 | 3,28 |
| 117,7 | '4,0 |
Der 'W-Wert
<^ibt die ^aM der pro AlkyD-Aluminium-Bindung addierten Äthylen-Einheiten·
Die Bedingungen und Ergebnisse der Abspaltreaktj on werden in
Tabelle II wiedergegeben.
In Tabelle II zeigen die Beispiele 1,2 und 3,dass eine wesentliche Zersetzung der Aluminium-Alkyl-Verbindung eintritt,wenn die Reaktionsbβdingungen so gewählt sind,dass dae Wuchs-Lösungsmittel verdampft. Bei diesen Ansätzen erreichte die flüssige Phase an der Röhrenwandung eine Konzentration von 95 bis 100 % an Alkylaluminium.Nach 19 Betriebsstunden war der
Reaktor völlig mit Aluminiummetall verstopft«
Die Beispiele 4 bis 9 zeigen,dass die Anwesenheit von Aluminiummetall im Reaktorroht (aus der .Zersetzungsreaktion) schädliche Nebenreak·
tionen verursacht.Die normalen/,-Olefine werden dabei in innere oder verzweigte umgewandelt.Beispiele 4 bis 6 wurden in Reaktorröhren auegeführt,
in denen durch Zersetzung von Alkylaluminium ausreichend Aluminium abgeschieden war,um die Reaktorröhre wesentlich mit Aluminium zu kühlen.In den Beispielen 7 bis 9 war das Reaktoirrohr anfänglich frei von Aluminiumablagerungen »Der Vergleich dieser Ansätze zeigt,dass unter den gleichen Abspalt-Bedingungen die Umwandlung zu n-vC-C.g -Olefinen in den Beispielen 7 bis 9 wesentlich höher ist als in den Beispielen 4 bis 6,
Die Beispiele 10 und 11 zeigen,dass ein grösserer prozentualer molarer Überschuss von Äthylen im Reaktorrohr die Zersetzungsreaktion
bei sonst gleichen Bedingungen nicht aussohlieeet·
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Beispiel 12 zeigt,dass dd e Zersetzung von Alkylaluminium zu
metallischem Aluminium verhindert wird,wenn ein Lösungsmittel Verwendung
findet,welches unter den Reaktionsbedingungen nicht völlig verdampft,d.h,,
wenn flüssiges Lösungsmittel in ausreichender Menge zurückbleibt,um die
Zersetzung zu verhindern»Bei diesem Beispiel wurde das CodJmerisationeprodukt aus Propylen und Triäthylaluminium in einem Xylol-Lösungsmittel hergestellt »Dazu wurden 50 Gew.-% entechwefeltes Kerosin gegeben,welches einen
Siedepunkt besass,der ausreichend hoch war,damit das Lösungsmittel während
der Reaktion im flüssigen Zustand verblieboBei diesem Beispiel deutete
nichts auf eine Zersetzung der Aluminium-Verbindung hin·
Beispiel 13 illustriert,dass in Gegenwart von Xylol eine Zersetzung dann stattfindet,wenn das Xylol unter den ReaktionsbedJngungen siedet ,Auch bei diesem Beispiel betrug die Konzentration von Alkylaluminium
an don Wandungen des Reaktorrohre wieder 95 bis 100 %„
In den Beispielen 1*t bis 17 waren die Bedingungen so gewählt,
dass der Siedepunkt des Xylole nicht überschritten wurde und das Lösungsmittel so in flüssigem Zustand verblieb.Bei diesen Ansätzen trat keine
Zersetzung der Aluminium-Verbindung ein.
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Claims (1)
- PatentansprücheUA3562<}„ Verfahren zur Herstellung von Olefinen durch Abspaltung auseiner Aluminium-Alkyl°Verbindung bei deren Umsatz mit einem«C«Olo£in nie= deren Molekulargewichts unter Bedingungen,ainsohliosslioh der einer erhöhten Temperatur ,bei welcher sich die Aluminiua-Alkyl»V©rbindung zu mechanischem Aluminium zersetzt,dadurch gekennzeichnet,dass die Urasetung in Ge» genwart eines während dieser Reaktion im flüssigen Zustand verbleibenden KohlenwasserstoffoVerdünnungsmittele ausgeführt wird und weiter dadurch gekennzeichnet,dass das Verdünnungsmittel in einer Meng© zugesetzt wi?ö0 die ausreicht j die Zersetzung der Aluminium«Verbindung zu verhinderst»2„ Nichtkatalytisches Verfahren nach Anspruch 1 ,,dadurch gekenn=»zeichnet0dass eine Reaktionstemperatur zwischen 255 und 315 C angewendet wird und dass das Verdünnungsmittel in einer Menge «on mindestens 6 G©w©=# der Aluminium-Alkyi-Verbindung zugesetzt wirdo3ο Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dass alsAluminium-Alkyl=*Verbindung ein Gemisch von Aluminium~Alkyl~Varbindungon höheren Molekulargewichts,welches man aus dem Umsatz von Tria'thylaluminium mit Äthylen erhält,verwendet wird und weiter dadurch gekennzeichnet,dass als <-Ölefin niederen Molekulargewichte Äthylen verwendet wird und dass das Verdünnungsmittel in einer Menge von mindestens 20 G©we-?6 dar Aluminium» Alkyl-Verbindung zugesetzt wirde^e Kiehtkatalytischös Verfahren nach Anspruch 3odadureh gskßna«zeichnettdasB eine Beaktionetemperatu? zwieehsn 255 und 315 0G asgewesiäote wird und dass das Verdünnungsmittel in oiner Menge von mindestens 6 Gquo=>5^ der Aluminium«Alkyl-Verbindung zugosetzt wirdo5ο Verfahren nach Anspruch 3ο dadurch gekennzeichnet;, dstss dastionBgeraisch dureh ein© röhrenförmige Reaktionazono geleitet wiräjuobei dao VerdünnungsEittQ.l in einer Menge BUgoestet wirö0wolch© eino Konsontrati®» an Verdünnungsmittel von mindestens 6 Get7e<»# dop ergibto6o NiehtkatalytiBohsE) Verfahren naeh Anapruoh Jzeichnet,daas· in dor röhrenförmigen ReaktiönQi?.one eine Toraperatus· voa 255 bis 315 C,ein Bs>uek von 1^91 bis 15O8 atü angewendet σοίΡοΙοϋΐ unä uoito^ <S dureh gekenneeichnetedass die DurehloitROsehwindig-koit no goaa'hlt1U3562die Verweilzeit des Reaktionsgemische.«; in der Reaktionszone 0,5 bis 1,0 Sekunden, beträgt·7. Verfahren nach Anspruch ?,k und 6,dadurch gekennzeichnet, daj)8 das Verdiinnungemittel in einer Menge von mindestens 20 Gewe-% der ΑΠuminium-Alkyl-Verbindung zugesetzt wird.8. Verfahren nach Anspruch 2,dadurch ■■•ekennzeichnet ,dass als otp-Olefi'n niederen- Molekulargewichts ithyDen vorwendet wird.9» Verfahren nach Anspruch 7 und 8,dadurch gekennzeichnet,dassals Kohlenwasserstoff-Verdünnungsmittel p~Xylol verwendet wird.1Oo Verfahren nach Anspruch 7 und 8,dadurch gekennzeichnet,dassals Kohlenwasserstoff-Verdünnungsmittel Kerosin verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US106163A US3277203A (en) | 1961-04-28 | 1961-04-28 | Process for reaction of aluminum alkyls to form olefins |
Publications (1)
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| DE1443562A1 true DE1443562A1 (de) | 1969-03-27 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621443562 Pending DE1443562A1 (de) | 1961-04-28 | 1962-04-21 | Verfahren zur Herstellung von Olefinen |
Country Status (3)
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1962
- 1962-04-19 GB GB15268/62A patent/GB938650A/en not_active Expired
- 1962-04-21 DE DE19621443562 patent/DE1443562A1/de active Pending
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Legal Events
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