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DE1442C - Selbsttätiger Abschneideapparat für Ziegel-. Braunkohlen- und Torfmaschinen - Google Patents

Selbsttätiger Abschneideapparat für Ziegel-. Braunkohlen- und Torfmaschinen

Info

Publication number
DE1442C
DE1442C DE000000001442DA DE1442DA DE1442C DE 1442 C DE1442 C DE 1442C DE 000000001442D A DE000000001442D A DE 000000001442DA DE 1442D A DE1442D A DE 1442DA DE 1442 C DE1442 C DE 1442C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cut
carriage
curve
roller
attached
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE000000001442DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Muegge Eisengiefserei und Maschf
Original Assignee
G Muegge Eisengiefserei und Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1442C publication Critical patent/DE1442C/de
Application filed by G Muegge Eisengiefserei und Maschf filed Critical G Muegge Eisengiefserei und Maschf
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

1877.
GUSTAV MÜGGE in PLAGWITZ bei LEIPZIG. Selbstthätiger Abschneideapparat für Ziegel-, Braunkohlen- und Torfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1877 at>.
Der Apparat hat den Zweck, den continuirlich aus einer Ziegel-, Braunkohlen- oder Torfpresse austretenden Strang in bestimmte, bei Thon also zumeist durch das Ziegelformat bedingte Stücke zu · zerschneiden, welche alsdann abgenommen und auf Transportwagen nach den Trockenplätzen verfahren werden. Der Schnitt wird durch zwei oder mehrere Stahldrähte in der Weise bewirkt, dafs dieselben am oberen Theil eines in Führungen gleitenden Rahmens übergespannt, bei dem Herabziehen des letzteren den Strang durchschneiden. Um nun die abgeschnittenen Stücke oder Steine bequem fassen und abheben zu können, ist es nöthig, dafs zwischen diesen und dem nachrückenden Strang ein Zwischenraum von ca. 100 mm geschaffen wird, was dadurch erreicht wird, dafs der vordere Theil, der durch Rollen gebildeten Auflaufebene auf Räder gesetzt ist und den in der Zeichnung mit C bezeichneten Wagen bildet, welcher auf Schienen eine Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung gestattet und welcher nach erfolgtem Schnitt vorgeschoben werden mufs, um den erwähnten Zwischenraum herzustellen. Nach Wegnahme der Steine wird nun der Rahmen, um die Drähte wieder oberhalb des Stranges zu bringen, in die Höhe gehoben und in dieser Stellung der Wagen wieder zurückgeschoben, bis der Strang soweit wieder vorgerückt ist, dafs durch erneuertes Herabziehen des Rahmens bezw. der Drähte wiederum Steine abgeschnitten werden können. Diese Bewegungen, nämlich das Herabziehen des Rahmens bezw. der Drähte behufs Durchschneidung des Stranges, das Vorwärtsschieben des Wagens, dann das Aufheben des Rahmens und Zurückschieben des Wagens an seinen Ausgangspunkt, welche jetzt durch Menschen ausgeführt werden, soll dieser Apparat selbstthätig ausführen, wodurch einestheils eine Verminderung der die Maschine bedienenden Mannschaft eintritt, anderenteils aber auch die Leistungsfähigkeit der Maschine, welche theil- - weise von dem guten Willen der Arbeiter oder deren Geschicklichkeit abhängig ist, bedeutend erhöht wird. Diese Aufgabe wird nun in folgender Weise gelöst.
Bei dem continuiflichen Vorwärtsschieben des Stranges auf der Rollebene trifft dieser am Ende des Wagens C auf eine dort angebrachte bewegliche Klappe Ca und wird, da dieselbe durch den am Klappenlenker C c befindlichen Ansatz C b und die Führung G b in senkrechter Stellung gehalten wird, eine Vorwärtsbewegung des Wagens C veranlassen. Hierdurch wird jedoch auch der ebenfalls am Wagen C befestigte Lenker D b und mit diesem der Hebel D in Mitleidenschaft gezogen und zwar derart, dafs dessen unteres, eine Ausrückgabel bildendes Ende D c von einem, von beiden Seiten entsprechend verzahnten Kupplungstheil Ea abgezogen wird, so dafs die zwischen diesem und dem Stirngetriebe E c gelagerte Spiralfeder E b in Wirksamkeit tritt und E α in das ihm analoge, jedoch mit der Antriebswelle fest verbundene Kupplungsstück Ed drückt, wodurch die Kupplung als geschlossen erscheint und E a die durch Ed bedingte Rotation machen mufs. Da nun aber das Stirngetriebe Ec mit Ea ebenfalls eine Zahnkupplung bildet, welche jedoch durch die seitliche Verschiebung von Ea nicht aufser Eingriff kommt, so mufs auch das Getriebe E c der von E d ausgehenden und durch E α übertragenen Bewegung folgen. Durch dieses wird ein Stirnrad A in Bewegung gesetzt, welches angegossen auf einer Seite eine Curvenscheibe Ac, Ad, Aa und A b zur Bewegung des Abschneiderahmens trägt, während sich auf der anderen Seite eine Schraubenscheibe B befindet, welche die weiteren Bewegungen des Wagens regelt. Bei dem Beginn der Rotation von A wird nun die bisher auf der, mit dem Stirnrad concentrischen Curve A d ruhende Rolle O α durch einen am Ende dieser Curve befindlichen Vorsprung A α in die Höhe gehoben, und, da diese fest mit dem Hebel O und dieser wiederum dem Lenker Fa mit dem Abschneiderahmen F verbunden ist, letzterer ebenfalls. Den unteren Theil des Rahmens bilden zwei Winkelschienen F b, welche an ihrem oberen Rande, also dem Strang zugekehrt, schwache, über die ganze Breite des Wagens gehende Messer Fc tragen, letztere dringen bei dieser aufwärtsgehenden Bewegung des Rahmens in den oben aufliegenden Strang ca. 5 mm tief ein, und zwar genau auf denselben Stellen, wo später die von oben durchschneidenden Drähte austreten werden, so dafs hierdurch der Gegenschnitt ausgeführt wird, welcher verhindert, dafs die unteren Kanten des Stranges beim Durchschneiden mitgerissen werden, was bei

Claims (1)

  1. den jetzt bestehenden derartigen Apparaten thatsächlich mehr oder minder der Fall ist. Nach diesem Vorgang"tritt, sofort die abwärts gehende Bewegung der. Rolle ■; O α ein, da diese bei der weiteren Umdrehimg von A die Curve A b passirt, wodurch aber auch der Rahmen und mit ihm die Drähte genöthigt werden, ebenfalls diese Bewegung mitzumachen und hierdurch den Strang durchzuschneiden. Nach erfolgtem Durchschnitt und während der Abschneiderahmen in seiner niedrigsten Stellung verbleibt, wird die Vorwärtsbewegung des Wagens C, der diese bis jetzt gröfstentheils durch den Druck des vorrückenden Stranges erhielt, von der Schraubenscheibe B aufgenommen, indem die aufsteigende Curve derselben mit der am Hebel D befestigten Rolle D e in Berührung kommt, diese zurückdrückt und die dadurch hervorgebrachte Vorwärtsbewegung des oberen Hebelarmes mittelst des Lenkers D b dem Wagen C mitgetheilt und diese derart regelt, dafs zwischen den abgeschnittenen Stücken und dem Strang der Zwischenraum von ca. ioo mm entsteht. Durch dieses Verschieben des Wagens gleitet aber auch dessen Klappenlenker Cb über die Gleitfläche G b hinweg, während zu gleicher Zeit der an dem Gleitbock befestigte Zapfen G a in einen, unter 45 ° geneigten Führungsschlitz Cc des Klappenlenkers eingreift, wodurch eine Drehung der Klappe Ca bewirkt wird, so dafs diese horizontal zu liegen kommt und der Abnahme der Steine nicht hinderlich ist, welche Situation bei einviertel der Umdrehung des Stirnrades A ' erreicht ist. Während der Zeit, welche das Stirnrad braucht, um dreiviertel seiner Umdrehung zu vollenden, mufs nun die Abnahme der Stücke erfolgt sein; denn in diesem Moment trifft die Curve A c der Curvenscheibe auf die, die Bewegungen des Abschneiderahmens vermittelnde Rolle O α und hebt diese und mit derselben durch O und F α auch den Abschneiderahmen schnell in die Höhe, in welcher er dann durch den Auflauf der Rolle O α auf der centrischen Curve A d erhalten wird, während zu gleicher Zeit die Rolle D e am Hebel D den höchsten Curvenpunkt der Schraubenscheibe B erreicht und die abfallende Curve passirt, so dafs ein ebenfalls am Hebel D angebrachtes Gewicht D α in den Stand gesetzt wird, den Wagen C in der durch die abfallende Curve geregelten Geschwindigkeit an seinen Ausgangspunkt zurückzuziehen. Kurz vor Ankunft an diesem oder vor einmaliger Umdrehung des Stirnrades A wird aber auch die Ausrückgabel D c wieder mit dem Kupplungstheil E a in Berührung kommen und dieses nach E c zu seitlich verschieben und so den Kupplungsschlufs mit Ed aufheben, so dafs dadurch der. ganze Mechanismus zum Stillstand kommt, bis durch den Druck des Stranges auf die Klappe Ca die Ausrückgabel wiederum von Ea abgezogen wird, worauf die eben beschriebenen Vorgänge von neuem stattfinden.
    Um die den Strang durchschneidenden Drähte von den sich bei jedem Schnitt ansetzenden Fasern etc. zu reinigen, ist aufserdem über dem Arbeitsrahmen eine Bürste H angebracht, welche die Drähte bei der Rückwärtsbewegung des Wagens, wo sie sich in ihrer höchsten Stellung befinden, passiren müssen.
    Patent-Ansprüche: Ein selbsttätiger Abschneide -Apparat mit senkrechtem Schnitt und Gegenschnitt, dessen Wagen durch eine Schraubenscheibe und dessen Abschneidevorrichtung durch eine Curvenscheibe mit theilweise concentrischer Bahn bewirkt wird, wodurch der Anschnitt von unten, sowie der Durchschnitt von oben geschieht. Eine Vorrichtung, die Abschneide-Drähte vor jedem Schnitte zu reinigen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE000000001442DA 1877-11-21 1877-11-21 Selbsttätiger Abschneideapparat für Ziegel-. Braunkohlen- und Torfmaschinen Expired - Lifetime DE1442C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1442T 1877-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1442C true DE1442C (de)

Family

ID=70766818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000001442DA Expired - Lifetime DE1442C (de) 1877-11-21 1877-11-21 Selbsttätiger Abschneideapparat für Ziegel-. Braunkohlen- und Torfmaschinen

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DE (1) DE1442C (de)
  • 1877

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