DE14418C - Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung einer Welle auf eine andere oder auf sonstige Maschinentheile - Google Patents
Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung einer Welle auf eine andere oder auf sonstige MaschinentheileInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/46—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions
- F16H21/48—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides with movements in three dimensions for conveying rotary motions
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Maschinenteile.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1881 ab.
Die Uebertragung der Bewegung einer Welle auf eine andere geschieht entweder unverändert
oder nur der Richtung nach verändert oder der Richtung und der Art und Weise selbst
nach verändert.
Die Bewegungsübertragung geschehe beispielsweise zwischen Wellen, deren Axen in einer
Ebene, aber unter 90° geneigt liegen, Fig. 1 und 2; die Kurbeln der Fig. 2 sind um 90 °
gegen die der Fig. 1 gedreht. Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt der Fig. 1. Die
Wellen A und B sind in einem Gestell gelagert und tragen an den inneren Enden die
gleich grofsen Kurbeln α und b, auf der anderen Seite der Lager je einen Bund- oder
Stellring. Die Kurbeln α und b tragen Kugellager,
in denen die Kugeln der Zapfen e und / arbeiten, während der cylindrische Theil derselben
in der Bohrung der' Ansätze d und g des Gleitstückes C gleiten kann. Das Gleitstück
C kann auf der im Gestell festen Stange D der Vorgelegewelle sich sowohl drehen als auch
gleiten.
. Sobald A gedreht wird, zieht sich der Zapfen e aus dem Ansatz d etwas heraus und dreht und
hebt dabei das Gleitstück C bis in die durch Fig. 2 dargestellte Lage. Dabei dreht der
zweite Ansatz g vermittelst des Zapfens f die Kurbel e und damit die Welle B. Bei weiterer
Drehung der Welle A dreht sich die Welle B weiter, und zwar in derselben Weise wie A.
Fig. 3 zeigt die beiden Enden der Stange D mit Kappen/ und k umgeben, die als Luftpuffer
für die cylindrischen Enden des Gleitstücks C dienen, um etwaige Stöfse zu vermeiden
und sein Beharrungsmoment beim Bewegungswechsel rascher aufzuheben.
Das wesentliche der Erfindung besteht darin, dafs die umlaufende Bewegung der Welle A in
eine zusammengesetzte (schwingende und schiebende) des Gleitstückes C und diese in eine
umlaufende der Welle B verwandelt wird, und zwar mit Hülfe des auf der Vorgelegewelle D
sich bewegenden Gleitstückes C, der in den Ansätzen d und g nachgebenden Zapfen e und/"
und der Kurbeln α und b.
Die Zwischentheile können auf verschiedene Weise ausgeführt werden, ferner können durch
die Lage der beiden Wellen A und B zu einander sehr verschiedene Wirkungen erreicht
werden, die wiederum Veränderungen in der Form und Construction der ganzen Vorrichtung
zur Folge haben.
Statt die Zapfen in den Ansätzen d und g beweglich zu machen, kann man, Fig. 4 und 5,
dieselben auch in ihnen feststellen und die Kurbeln α und b durch Drehgelenke an die
Wellen A und B anschliefsen, so dafs sie bei
der Drehung genügend nachgeben können, um der Bewegung der Kugeln der Zapfen e und /
zu folgen. Statt das Gleitstück C auf der Stange D beweglich zu machen, kann ersteres
auf der Stange fest sein, in welchem Falle letztere oben und unten in Führungen läuft,
Fig. 6 punktirt. Auch kann eins von diesen Lagern fortgelassen bezw. die Stange D nur
an einem Ende befestigt werden, Fig. 6, unter angemessener Veränderung der Construction des
Gestelles. Ferner können die Zapfen e und f, statt in den Höhlungen der Ansätze d und g
zu arbeiten, derart construirt sein, dafs die Ansätze voll und die Zapfen als runde oder andere
Röhren gestaltet sind, die auf die Zapfen passen, Fig. 7. Das Kugellager in den Kurbeln α und e
besteht nach Fig. 1 aus zwei Theilen, von denen der eine in eine passende Aussparung
der Kurbel von hinten her eingesetzt, der zweite dagegen geschraubt und durch eine Gegenmutter
gesichert ist.
Die Uebertragung der Bewegung der Welle A auf die Welle B findet in dem besprochenen
Fall nach derselben Richtung und gleichartig statt; wenn sich also A gleichförmig dreht, so
dreht sich auch B gleichförmig. Diese Eigenschaft besitzen die durch vorliegende Vorrichtung
bewegten Wellen auch dann, wenn ihre Axenwinkel beliebig mehr oder weniger als 90° betragen,
und ferner, so lange die Axen in parallelen, auf der Axe der Stange D normalen
Ebenen liegen. Für Fälle letzterer Art liegt der Ansatz d in der Ebene der Welle A, der
Ansatz g in der der Welle B, und für alle Fälle ist der Winkel, den die Äxen der Ansätze
d und g mit einander bilden, dem der Axen der Wellen A und B gleich, Fig. 8 und 9.
Fig. 10 zeigt, wie durch die Bewegung der Welle A ein Schieber E in hin- und hergehende
Bewegung gesetzt werden kann, indem mit dem zweiten Zapfen das untere Ende der am
Schieber E schwingenden Kurbel b (Pleuelstange) in kreisförmige Bewegung gesetzt wird; die Bewegung
einer Welle kann also auch auf andere Maschinentheile übertragen werden.
Liegt die Ebene der Welle B nicht normal zur Axe der Vorgelegewelle D, so wird die
erstere ebenfalls eine mit der Welle A übereinstimmende Drehung annehmen, indessen ist
die Uebertragung der Bewegung dann in gewisse Grenzen eingeengt, die von den verschiedenen
Verhältnissen abhängen und für jeden Fall einzeln bestimmt werden müssen.
Claims (6)
- Patent-AnSprüche:ι . Die Uebertragung der Bewegung einer Welle auf eine andere vermittelst Kurbeln, die durch nachgebende Zapfen mit einem Gleitstück auf einer Vorgelegewelle oder Stange verbunden sind, so dafs die umlaufende Bewegung der Treib welle in eine zusammengesetzte (schwingende und schiebende) des Gleitstücks und diese in die gewünschte der getriebenen Welle umgesetzt wird.
- 2. Die gezeichneten und beschriebenen Anordnungen, um die Bewegung einer Welle auf eine andere zu übertragen, bestehend aus einer Vorgelegewelle D mit Gleitstück C, welches die Ansätze d und g hat, den Zapfen e und f und den Kurbeln α und b auf den Wellen AB.
- 3. In Verbindung mit der Vorgelegewelle oder Stange D und dem Gleitstück C, welches durch die Zapfen ef mit den Kurbeln a b der Wellen A B verbunden ist, die Kappen//^, welche als Luftpuffer dienen.
- 4. Die Construction des Kugellagers in den Kurbeln α oder b, wie es in Fig. 1 und 3 gezeigt und besonders beschrieben ist.
- 5. Die in Fig. 4 und 5 gezeichnete und in der Beschreibung erklärte Construction der Kurbeln der Wellen A oder B in Verbindung mit den Zapfen ef und dem Gleitstück C.
- 6. Die Anwendung der Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung einer umlaufenden Welle auf andere hin- und hergehende oder schwingende Maschinentheile, oder umgekehrt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14418C true DE14418C (de) |
Family
ID=291503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14418D Active DE14418C (de) | Vorrichtung zur Uebertragung der Bewegung einer Welle auf eine andere oder auf sonstige Maschinentheile |
Country Status (1)
| Country | Link |
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