DE1441799C - Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine Antennenleitung - Google Patents
Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine AntennenleitungInfo
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Description
3 4
Die Erfindung betrifft ein Leitungsnetzwerk zum an die zur Antenne führenden Leitung angeschlosse-
Einfügen in eine Antennenleitung einer in einem nen Arm gegenüberliegt, ein Absorber angeschlos-
Frequenzband als Sende-, in einem anderen Fre- sen ist.
quenzband als Empfangsantenne betriebenen An- Ein dritter Lösungsweg ist dadurch gekennzeich-
tenne, bestehend aus zwei Leitungsstücken, die an 5 net, daß die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem
ihren einander entsprechenden Enden über je eine freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung
Verzweigungsschaltung verbunden sind, deren eine gemeinsame, zu den Geräten führende Leitung ange-
mit ihrem freien Arm an die für Sende- und Emp- schlossen ist, daß die beiden Verzweigungsschaltun-
fangsrichtung gemeinsame, zur Antenne führende gen als bloße Leitungsverzweigungen ausgebildet
Leitung angeschlossen ist. io sind, daß das im Sendeweg liegende Leitungsstück in
Es ist bekannt, im Mikrowellenbereich eine An- Senderichtung der Reihe nach ein auf das Sendetenne
für mehrere Sender und Empfänger auszunut- frequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter, eine in
zen. Eine vollständige Anpassung für alle beteiligten Senderichtung übertragende Einwegleitung und ein
Frequenzen ist hierbei unmöglich. Infolgedessen muß zweites auf das Sendefrequenzband abgestimmtes
man besondere Maßnahmen für die Echounterdrük- 15 Bandpaßfilter enthält und daß das im Empfangsweg
kung vorsehen. liegende Leitungsstück in Empfangsrichtung der
Die deutsche Auslegeschrift 1059 056 beschreibt Reihe nach ein auf das Empfangsfrequenzband abgeein
Leitungsnetzwerk der eingangs genannten Art, stimmtes Bandpaßfilter, eine in Empfangsrichtung
das eine Echounterdrückung der Sendewelle verwirk- übertragende Einwegleitung und ein weiteres auf das
licht. Dieses Leitungsnetzwerk wird auch als Sende- ao Empfangsfrequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter
Empfangs-Weiche ausgenutzt. Die Empfangswelle enthält und daß jedes Bandpaßfilter von der nächstwird
bei diesem Netzwerk bereits unmittelbar hinter liegenden Abzweigfläche der ihm benachbarten Leider antennenseitigen Verzweigungsschaltung abge- tungsverzweigung eine Leitungslänge entfernt ist, die
zweigt. Dieses Leirungsnetzwerk ist also dort brauch- für die im Sendeweg liegenden Bandpaßfilter ein ganzbar, wo im wesentlichen ein Sender und ein Empfän- 35 zahliges Vielfaches der halben Leitungswellenlänge
ger mit einer Antenne zusammenwirken und wo der Mittenfrequenz des Empfangsfrequenzbandes, für
außerdem die Empfangsleistung in der Nähe der An- die im Empfangsweg liegenden Bandpaßfilter ein
tenne aus dem Leitungsnetzwerk abgezogen werden ganzzahliges Vielfaches der halben Leitungswellenkann.
länge der Mittenfrequenz des Sendefrequenzbandes
In vielen Fällen ist jedoch die Antennenleitung 30 beträgt.
sehr lang, in der sowohl die Sendeleistung als auch Ein vierter Lösungsweg schließlich ist dadurch ge-
die Empfangsleistung übertragen werden muß. Ins- · kennzeichnet, daß die andere Verzweigungsschaltung
besondere bei Anwendung mehrerer Sender und mit ihrem freien Ann an die für Sende- und Emp-
Empfänger genügt dann die Unterdrückung des fangsrichtung gemeinsame, zu den Geräten führende
Sendeechos nicht. 35 Leitung angeschlossen ist, daß die beiden Verzwei-
Aufgabe der Erfindung ist es, durch ein Leitungs- gungsschaltungen als magische T ausgebildet sind,
netzwerk die Reflexionsanteile sowohl der Sende- als deren magnetischer Arm jeweils als der genannte
auch Empfangswelle auszuschalten. »freie Arm« dient und deren beide symmetrischen
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung Arme an die einander entsprechenden Enden der
verschiedene Lösungswege vor. Ein erster Lösungs- 40 zwei Leitungsstücke angeschlossen sind, welche Leiweg
ist dadurch gekennzeichnet, daß die andere Ver- tungsstücke je zwei auf das eine Frequenzband abgezweigungsschaltung
mit ihrem freien Arm an die für stimmte Bandpaßfilter und zwischen denselben eine
Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zu den in Ausbreitungsrichtung dieses Frequenzbandes überGeräten
führende Leitung angeschlossen ist, daß die tragende Einwegleitung enthalten, daß die elektrische
beiden Verzweigungsschaltungen als dreiarmige Zir- 45 Wegdifferenz zwischen dem Zentrum.eines jeden makulatoren
ausgebildet sind, daß das im Sendeweg gischen T und den Kurzschlußebenen der benachbarliegende
Leitungsstück ein auf das Sendefrequenz- ten Bandpaßfilter ein ungeradzahliges Vielfaches
band abgestimmtes Bandpaßfilter und in Senderich- einer Viertelwellenlänge der Mittenfrequenz des antung
gesehen im Anschluß daran eine in Senderich- deren Frequenzbandes ist und die elektrischen Läntung
übertragende Einwegleitung und das im Emp- 50 gen der beiden Leitungsstücke für das erste Frequenzfangsweg
liegende Leitungsstück ein auf das Emp- band gleich sind oder sich um ganze Wellenlängen
fangsfrequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter und unterscheiden, und daß ein drittes Leitungsstück, das
in Empfangsrichtung gesehen im Anschluß daran eine eine in Ausbreitungsrichtung des anderen Frequenzin
Empfangsrichtung übertragende Einwegleitung bandes übertragende Einwegleitung enthält, die elekenthält.
55 trischen Arme der magischen T miteinander ver-
Ein zweiter Lösungsweg ist dadurch gekennzeich- bindet.
net, daß die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem Die Reflexionsanteile werden damit innerhalb der
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung Antennenzuleitung unterdrückt, so daß eine Einwirgemeinsame,
zu den Geräten führende Leitung ange- kung auf die Sendestufe oder auf die Antenne ausgeschlossen
ist, daß die geräteseitige Verzweigungs- 60 schaltet ist. Das Leitungsnetzwerk nach der Erfindung
schaltung als dreiarmiger Zirkulator und die antennen- arbeitet zwar nicht als Sende-Empfangs-Weiche, erseitige
Verzweigungsschaltung als vierarmiger Zirku- möglicht jedoch auch eine Unterdrückung der Echolator
ausgebildet sind, daß das im Sendeweg liegende wellen, die an dem Leitungsnetzwerk ausgelöstwerden.
Leitungsstück ein auf das Sendefrequenzband abge- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
stimmtes Bandpaßfilter und das im Empfangsweg lie- 65 erläutert. Die Fig. 1 bis 4 zeigen verschiedene Lögende Leitungsstück ein auf das Empfangsfrequenz- sungswege nach der Erfindung,
band abgestimmtes Bandpaßfilter enthält und daß an Das Leitungsnetzwerk nach F i g. 1 weist einen Gedenjenigen Arm des vierarmigen Zirkulators, der dem räteanschluß 101 und einen Antennenanschluß 121
band abgestimmtes Bandpaßfilter enthält und daß an Das Leitungsnetzwerk nach F i g. 1 weist einen Gedenjenigen Arm des vierarmigen Zirkulators, der dem räteanschluß 101 und einen Antennenanschluß 121
auf. Dreiarmige Zirkulatoren 105 bzw. 125 weisen
jeweils einen mit dem Geräteanschluß 101 bzw. Antennenanschluß 121 verbundenen Arm 102 bzw. 122
und ferner die Arme 103 bzw. 123 sowie die Arme 104 bzw. 124 auf. Die Arme sind jeweils um 120°
versetzt angeordnet. Die vom Arm 102 bzw. 122 empfangene Welle wird nur über den Arm 103 bzw.
123 weitergeleitet. Die über die Arme 104 bzw. 124
empfangenen Mikrowellen gelangen hingegen nur auf die Arme 102 bzw. 122. Bandpaßfilter 111 und 112
sind mit den Armen 103 bzw. 123 des Zirkulators 105 verbunden. Die Durchlaßbereiche dieser Filter sind
f1±Af1 bzw. f2±df2 beiderseits der jeweiligen Mittenfrequenz
Z1 und /2. Eine Einwegleitung 113 ist zwischen
dem Filter 111 und dem Arm 124, eine Einwegleitung 114 zwischen dem Filter 112 und dem
Arm 104 angeordnet. Diese Einwegleitungen bewirken, daß vom Filter 111 zum Arm 124 bzw. vom
Filter 112 zum Arm 104 laufende Mikrowellen keine wesentliche Dämpfung erleiden, daß jedoch Mikrowellen
entgegengesetzter Fortpflanzungsrichtung stark gedämpft werden.
Im folgenden soll die Wirkungsweise des Leitungsnetzwerks der F i g. 1 erläutert werden. In der
Antennenleitung, in die das Netzwerk eingefügt ist, pflanzen sich sowohl die Sende- als auch die Empfangswellen
der Mittenfrequenzen Z1 und Z2 in den
Frequenzbändern Z1 ± Δ Z1 und Z2 ± Δ Z2 fort. Auch die
reflektierten Wellenanteile breiten sich in dieser Leitung aus. Über den Geräteanschluß 101 gelangen in
das Netzwerk Mikrowellen des Sendefrequenzbandes F1 und reflektierte Wellen F2' des Empfangsfrequenzbandes F2. Über den Antennenanschluß 121
erhält das Netzwerk Mikrowellen der Frequenz F2 und die an der Antenne reflektierten Wellen F1' des
Sendefrequenzbandes F1. Die Sendewellen des Frequenzbandes
F1 gelangen über den Anschluß 101 und den Zirkulator 105 zum Zirkulatorarm 103. Nachdem
sie das Bandpaßfilter 111 und die Einwegleitung 113 durchlaufen haben, gelangen sie über den Arm 124
des Zirkulators 125 auf dessen Arm 122. Die Mikrowellen werden dann über den Anschluß 121 und die
Antennenleitung zur Antenne geführt.
Andererseits wird die reflektierte Welle F1' über
den Anschluß 121 zurückgeführt. Die reflektierte Welle F1' gelangt dann über den Arm 123 zum Bandpaßfilter
112, dessen Durchlaßfrequenz von der Frequenz der Welle F1' verschieden ist, und wird zu dem
Zirkulator 125 reflektiert, um über den Zirkulatorarm
124 in die Einwegleitung 113 zu gelangen und von dieser absorbiert zu werden. Die Empfangswelle der
Frequenz F2 gelangt über den Anschluß 121 und den
Arm 123 des Zirkulators 125 auf das Bandpaßfilter 112, die Einwegleitung 114, den Arm 104 des Zirkulators
105 und dessen Arm 103 auf den Anschluß 101. In ähnlicher Weise treten die reflektierten Wellen
F2' des Empfangsbandes in das Netzwerk über den Anschluß 101 ein und gelangen über den Arm
103 des Zirkulators 105 auf das Bandpaßfilter 111, von dem sie auf den Arm 103 zurückgeworfen werden.
Der Zirkulator 105 leitet dann die Signale vom Arm 103 zu dem Arm 104, damit sie in der zweiten
Einwegleitung 114 absorbiert werden.
Die gleiche Wirkung wird bei einem etwas modifizierten
Ausführungsbeispiel erzielt. Dabei ist die Einwegleitung 114 weggelassen und das Filter 112 direkt
mit dem Arm 104 des Zirkulators 105 verbunden. Bei diesem abgeänderlen Ausführungsbeispiel wird die
reflektierte Welle F2' des Empfangsbandes F2 durch
das Filter 111 reflektiert und dann auf den Arm 104 des Zirkulators 105 weitergeleitet. Sie wird dann
über das Filter 112 und den Arm 123 an den Arm 124 des Zirkulators 125 geleitet, wo sie durch die
Einwegleitung 113 absorbiert wird. Praktisch läßt die Einwegleitung 113 in Sperrichtung Mikrowellenleistungen
in der Größenordnung von 10~3 ~ 10~4 Watt
Leistung durch. Diese Abwandlung mit nur einer Einwegleitung ist deshalb gegenüber dem in der F i g. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel hinsichtlich ihrer Fähigkeit, reflektierte Wellen zu unterdrücken, entsprechend
schlechter.
In F i g. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei ist die Einwegleitung 113 und der Zirkulator 125 der F i g. 1 durch einen vierarmigen Zirkulator 201 ersetzt. Ein Arm 202 dieses Zirkulators ist mit dem zu einer Antenne 5 führenden Anschluß 121 verbunden, der Arm 203 mit dem Bandpaßfilter
In F i g. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei ist die Einwegleitung 113 und der Zirkulator 125 der F i g. 1 durch einen vierarmigen Zirkulator 201 ersetzt. Ein Arm 202 dieses Zirkulators ist mit dem zu einer Antenne 5 führenden Anschluß 121 verbunden, der Arm 203 mit dem Bandpaßfilter
so 112, der Arm 204 mit einem Absorber 206 und der
Arm 205 mit dem Bandpaßfilter 111. Der Anschluß 121 seinerseits ist mit der Antenne verbunden. Der
vierarmige Zirkulator 201 leitet eine Welle von einem Arm zu dem jeweils im Uhrzeigersinn benachbarten
Arm. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der F i g. 2 ist es offensichtlich, daß sich sowohl die Sende- als
auch die Empfangswellen der FrCqUCnZF1 bzw. F2
genauso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel fortpflanzen. Bezüglich der reflektierten Wellen gilt, daß
der reflektierte Anteil F1' der Sendewelle F1 dem Anschluß
121 zugeführt wird und dann den vierarmigen Zirkulator 201 zum Arm 203 durchläuft, um von dem
Bandpaßfilter 112 reflektiert zu werden. Diese vom Bandpaßfilter 112 reflektierten Wellen werden dann
über den Zirkulator zu dem Arm 204 geleitet und im Absorber 206 absorbiert. Andererseits wird die reflektierte
Welle F2' des Empfangsbandes F2, die über
den Anschluß 101 vom Sende-Empfangsgerät 4 aus an das Netzwerk gelangt, über den Zirkulator 105
und dessen Arm 103 an das Bandpaßfilter 111 geführt, von wo sie zum Zirkulator 105 zurückgeworfen
wird und über dessen Arm 104, das Bandpaßfilter 112 und den Arm 203 des vierannigen Zirkulators
201 den Arm 204 erreicht, um im Absorber 206 absorbiert zu werden.
Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel besteht aus einem ersten und einem zweiten Anschluß
301 bzw. 321. Dabei sind eine erste und eine zweite Serienverzweigung, Parallelverzweigung oder symmetrische
Hohlleiterverzweigung 305 und 325 vorgesehen. Diese Leitungsverzweigungen weisen die Arme
302 bzw. 322 auf, die mit dem Anschluß 301 bzw.
321 verbunden sind und von denen jeweils die Arme
303 und 304 bzw. die Anne 323 und 324 symmetrisch
abzweigen. Ferner sind in dem einen Leitungsstück die Bandpaßfilter 311 und 312 vorgesehen, von
denen jedes einen der Sendefrequenz F1 entsprechenden Durchlaßbereich f1 + Δ Z1 hat. Diese Filter sind
jeweils an die Arme 303 und 323 der Leitungsverzweigungen 305 und 325 so angeschlossen, daß die
durch gestrichelte Linien angedeuteten Flächen 306 bzw. 326 von den Stempeln der entsprechenden Hohlleiterfilter
in einem Abstand angeordnet sind, der ungefähr einem Vielfachen der halben Hohlleiterwellenlänge
Ag2 der Mittenfrequenz Z2 des Empfangsfrequenzbandes F2 entspricht. Dadurch werden die
Flächen 306 und 326 für das Empfangsband F2 zu
Kurzschlußflächen.
In dem anderen Leitungsstück sind weitere Bandpaßfilter
313 und 314 vorgesehen. Diese beiden FiI-. ter weisen einen gemeinsamen Durchlaßbereich
/2 ± Λ /2 auf, der genau das EmpfangsfrequenzbandF2
einschließt. Diese Filter sind an die Arme 304 und 324 der Leitungsverzweigungen 305 bzw. 325 so angeschlossen,·
daß die Endflächen 307 bzw. 327 der abzweigenden Arme 304 und 324 der Verzweigungen
in einem Abstand von den Filtern 313 und 314 angeordnet sind, der im wesentlichen einem Vielfachen
einer halben Wellenlänge Xg1 der Sendewelle F1 gleich ist. Dadurch wird erreicht, daß die
Flächen 307 bzw. 327 für die Sendewelle F1 als Kurzschlußflächen
wirken. Die Einwegleitungen 315 und 316 sind zwischen den Filtern 311 und 312 bzw. zwischen
den Filtern 313 und 314 angeordnet. Diese Einwegleitungen sind umgekehrt zueinander ausgerichtet.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: In dem Maße, wie jedes Filter 311 und 312 für die
Empfangsfrequenz F2 und andere außerhalb des
Sendefrequenzbandes liegende Frequenzen einen Kurzschluß darstellt, werden die empfangenen Mikrowellen
der Frequenz F2 durch die Kurzschlußfläche
326 auf der Seite des Armes 325 vom Anschluß 321 zu dem Arm 324 der Leitungsverzweigung 325 geleitet.
Das Empfangsfrequenzband F2 wird dann über das Filter 314, die Einwegleitung 316 und das Filter
313 zu dem Arm 304 der Verzweigung 305 geleitet. Die Welle wird dann durch die Kurzschlußfläche 306
in den Arm 302 reflektiert und anschließend über den Anschluß 301 zum Gerät geleitet. Die reflektierte
Welle F2' wird über die bereits erwähnte Kurzschlußfläche
306 der Hohlleiterverzweigung 305 in deren Arm 304 geleitet und in der Einwegleitung 316 absorbiert.
Die Sendewelle F1 und die reflektierte Welle F1' werden in entsprechender Weise durch die Kurzschlußflächen
307 und 327 reflektiert. Die reflektierte Welle F1' wird von dem Anschluß 321 zu dem Arm
323 der Hohlleiterverzweigung 325 geleitet und dann durch die Einwegleitung 315 absorbiert.
In F i g. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Von den zwei magischen T
403 und 423 ist jeweils der magnetische Arm 402 bzw. 422 mit dem Anschluß 401 bzw. 421 verbunden.
Vier Bandpaßfilter 411 bis 414 sind alle auf das gleiche Frequenzband, entweder auf das Sendefrequenzband
F1 oder auf das Empfangsfrequenzband F2
abgestimmt und mit den entsprechenden Armen 404, 405, bzw. 424, 425 der magischen T 403 bzw. 423
verbunden. Zwei Einwegleitungen 415 und 416 liegen zwischen den Filtern 411 und 413 bzw. 412 und 414.
Der Richtungssinn dieser beiden Einwegleitungen ist der gleiche. Eine weitere Einwegleitung 417 liegt zwischen
den Armen 406 und 426 der beiden magischen T 403 und 423, mit gegenüber den beiden erstgenannten
Einwegleitungen entgegengesetzter Durchlaßrichtung. Die Wegdifferenz vom Mittelpunkt 407 des magischen
T 403 zu den Kurzschlußebenen der beiden Filter 411 und 412 und vom Mittelpunkt 427 des magischen
T 423 zu den Kurzschlußebenen der beiden anderen Filter 413 und 414 ist gleich einem ungeraden
Vielfachen der Viertelwellenlänge der Mittenfrequenz desjenigen Frequenzbandes, das nicht durch
die Filter 411 bis 414 passieren kann. Der Unterschied der beiden Wege zwischen den Mittelpunkten
407 und 427 der magischen T 403 und 423, der eine Weg über das Leitungsstück, das die Einwegleitung
415, der andere Weg über das Leitungsstück, das die Einwegleitung 416 enthält, ist gleich Null oder gleich
einem Vielfachen der Hohlleiterwellenlänge der Mikrowelle, die die Filter 411 bis 414 passieren
kann.
Wenn der gemeinsame Durchlaßbereich der Filter 411 bis 414 gleich dem Empfangsfrequenzband F2 ist
und wenn die Durchlaßrichtung der Einwegleitungcn
415 und 416 vom magischen T 426 zum magischen
ίο T 403 gerichtet ist, dann wird dieses Leitungsnetzwerk
so in die Antennenleitung eingefügt, daß der Anschluß 401 zum Sende-Empfangsgerät führt.
Ein magisches T sendet bekanntlich die über den magnetischen Arm empfangenen Mikrowellen über
is beide symmetrische Arme mit gleicher, die über den
elektrischen Arm aufgenommenen mit entgegengesetzter Phase aus. Die über die symmetrischen Arme
empfangenen Wellen werden nur über den magnetischen Arm ausgesandt, wenn die Mikrowellen in
Phase sind, und nur über den elektrischen Arm, wenn sie um 90° zueinander phasenverschoben sind.
Deshalb gelangt die über den Anschluß 401 ankommende
Welle F1 gleichphasig auf die Arme 404 und 405 des magischen T 403. Diese Mikrowellenanteile
werden durch die äquivalente Kurzschlußebene zu dem Verzweigungspunkt 407 des magischen T 403
zurückreflektiert. Die so reflektierten Mikrowellen erreichen den Punkt 407 wegen des Wegunterschiedes
von einer halben Hohlleiterwellenlänge Xg1II, der
zwischen den beiden Ausbreitungswegen besteht, mit einer Phasenverschiebung von 90°. Infolgedessen gelangt
die Sendewelle F1 dann auf den elektrischen Arm 406. Diese Welle wird dann über die Einwegleitung
417 und den elektrischen Arm 426 zu dem magischen T 423 geführt und gelangt von dort mit
einer Phasenverschiebung von 90° auf die beiden symmetrischen Arme 424 und 425. Die Mikrowellenanteile
werden dann durch die elektrischen Kurzschlußebenen der Filter 414 und 413 reflektiert und
erreichen den Mittelpunkt 427 des magischen T 423 phasengleich, so daß sie aus dem magnetischen Arm
422 austreten. Auf diese Art erreicht die Sendewelle F1 den Anschluß 421.
Die reflektierte Sendewelle F1', die das Netzwerk
über den Anschluß 421 erreicht, gelangt auf das magische T 423 über den magnetischen Arm 422 und
über einen dem eben geschilderten ähnlichen Weg auf den elektrischen Arm 426, um durch die Einwegleitung
417 absorbiert zu werden.
Andererseits gelangt die über das magische T 423 und den Anschluß 421 empfangene Mikrowelle F2
phasengleich auf die beiden symmetrischen Arme 424 und 425 und von dort auf zwei Wegen zum magischen
T 403. Der erste Weg umfaßt das Filter 413 und die Einwegleitung 415 sowie das Filter 411. Der andere
Weg besteht aus dem Filter 414, der Einwegleitung
416 und dem Filter 412. Die Welle der Frequenz F2
in den beiden Wegen vereint sich dann im Mittelpunkt 407 des magischen T 403. Diese Anteile sind
in dem Verzweigungspunkt 407 zueinander in Phase, weil die Längen der beiden Wege gleich sind oder
sich um ein Vielfaches einer Wellenlänge Xg0 unterscheiden.
Infolgedessen tritt die empfangene Welle F2 am magnetischen Arm 402 aus und wird über den
Anschluß 401 ausgesandt. Die reflektierte Welle F2'
der Empfangswelle F2 wird durch die beiden Einwegleitungen
415 bzw. 416 absorbiert.
Durch das erfindungsgemäßc Netzwerk lassen sich
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alle Reflexionen vermeiden, die Verzerrungen innerhalb der Zuleitung zur Antenne verursachen würden.
Was nun den Sendeverlust eines derartigen Netzwerkes betrifft, so beträgt er nur etwa 1 db und kann infolgedessen
fast vernachlässigt werden, besonders in Anbetracht der Tatsache, daß man Verzerrungen dadurch
vollkommen vermeiden kann. Durch die Verwendung mehrerer Netzwerke gemäß der Erfindung
in einer Zuleitung anstatt nur eines einzigen, wird der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt
10
wesentlich erhöht. Mit der Erfindung wird demnach· die Einschränkung für die Länge der Zuleitung aufgehoben.
Obwohl bei den dargestellten Ausführungsbeispielen jeweils nur eine Sende-Empfangseinrichtung vorgesehen
ist, sei darauf hingewiesen, daß die Verwendung mehrerer Sende-Empfangseinrichtungen möglich
ist. In einem solchen Fall sind die Durchlaßbereiche der Bandfilter auf das resultierende Sende-ίο
bzw. Empfangs-Frequenzband eingestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine Antennenleitung einer in einem Frequenzband als
Sende-, in einem anderen Frequenzband als Empfangsantenne betriebene Antenne, bestehend aus
zwei Leitungsstücken, die an ihren einander entsprechenden Enden über je eine Verzweigungsschaltung verbunden sind, deren eine mit ihrem
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zur Antenne führende Leitung
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung
gemeinsame, zu den Geräten führende Leitung angeschlossen ist, daß die beiden Verzweigungsschaltungen als dreiarmige Zirkulatoren
(105, 125) ausgebildet sind, daß das im Sendeweg liegende Leitungsstück ein auf das
Sendefrequenzband (F1) abgestimmtes Bandpaßfilter (111) und in Senderichtung gesehen im Anschluß
daran eine in Senderichtung übertragende Einwegleitung (113) und das im Empfangsweg liegende
Leitungsstück ein auf das Empfangsfrequenzband (F2) abgestimmtes Bandpaßfilter (112)
und in Empfangsrichtung gesehen im Anschluß daran eine in Empfangsrichtung übertragende
Einwegleitung (114) enthält (F i g. 1).
2. Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine Antennenleitung
einer in einem Frequenzband als Sende-, in einem anderen Frequenzband als Empfangsantenne
betriebenen Antenne, bestehend aus zwei Leitungsstücken, die an ihren einander entsprechenden
Enden über je eine Verzweigungsschaltung verbunden sind, deren eine mit ihrem freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung
gemeinsame, zur Antenne führende Leitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung
gemeinsame, zu den Geräten führende Leitung angeschlossen ist, daß die geräteseitige Verzweigungsschaltung
als dreiarmiger Zirkulator (105) und die antennenseitige Verzweigungsschaltung als vierarmiger Zirkulator (201) ausgebildet
sind, daß das im Sendeweg liegende Leitungsstück ein auf das Sendefrequenzband (F1) abgestimmtes
Bandpaßfilter (111) und das im Empfangsweg liegende Leitungsstück ein auf das Empfangsfrequenzband
(F2) abgestimmtes Bandpaßfilter (112) enthält und daß an denjenigen Arm (204)
des vierarmigen Zirkulätors (201), der dem an die zur Antenne führende Leitung angeschlossenen
Arm (202) gegenüberliegt, ein Absorber (206) angeschlossen ist (F i g. 2).
3. Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine Antennenleitung einer in einem Frequenzband als
Sende-, in einem anderen Frequenzband als Empfangsantenne betriebenen Antenne, bestehend aus
zwei Leitungsstücken, die an ihren einander entsprechenden Enden über je eine Verzweigungsschaltung verbunden sind, deren eine mit ihrem
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zur Antenne führende Leitung
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zu den Geräten führende Leitung
angeschlossen ist, daß die beiden Verzweigungsschaltungen als bloße Leitungsverzweigungen
(305, 325) ausgebildet sind, daß das im Sendeweg liegende Leitungsstück in Senderichtung
der Reihe nach ein auf das Sendefrequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter (311), eine in
Senderichtung übertragende Einwegleitung (315) und ein zweites auf das Sendefrequenzband abgestimmtes
Bandpaßfilter (312) enthält und daß das im Empfangsweg liegende Leitungsstück in Empfangsrichtung
der Reihe .nach ein auf das Empfangsfrequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter
(314), eine in Empfangsrichtung übertragende Einwegleitung (316) und ein weiteres auf das
Empfangsfrequenzband abgestimmtes Bandpaßfilter (313) enthält und daß jedes Bandpaßfilter
(311 bis 314) von der nächstliegenden Abzweigfläche (306, 307, 326, 327) der ihm benachbarten
Leitungsverzweigung (305, 325) eine Leitungslänge entfernt ist, die für die im Sendeweg liegenden
Bandpaßfilter (311, 312) ein ganzzahliges Vielfaches der halben Leitungswellenlänge der
Mittenfrequenz des Empfangsfrequenzbandes (F2), für die im Empfangsweg liegenden Bandpaßfilter
(314, 313) ein ganzzahliges Vielfaches der halben Leitungswellenlänge der Mittenfrequenz des
Sendefrequenzbandes (F1) beträgt (F i g. 3).
4. Leitungsnetzwerk zum Einfügen in eine Antennenleitung einer in einem Frequenzband als
Sende-, in einem anderen Frequenzband als Empfangsantenne betriebenen Antenne, bestehend aus
zwei Leitungsstücken, die an ihren einander entsprechenden Enden über je eine Verzweigungsschaltung verbunden sind, deren eine mit ihrem
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zur Antenne führende Leitung
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Verzweigungsschaltung mit ihrem
freien Arm an die für Sende- und Empfangsrichtung gemeinsame, zu den Geräten führende Leitung
angeschlossen ist, daß die beiden Verzweigungsschaltungen als magische T (403, 423) ausgebildet
sind, deren magnetischer Arm (402, 422) jeweils als der genannte »freie Arm« dient und
deren beide symmetrischen Arme an die einander entsprechenden Enden der zwei Leitungsstücke
angeschlossen sind, welche Leitungsstücke je zwei auf das eine Frequenzband abgestimmte Bandpaßfilter
(411, 413 bzw. 412, 414) und zwischen denselben eine in Ausbreitungsrichtung dieses
Frequenzbandes übertragende Einwegleitung (415, 416) enthalten, daß die elektrische Wegdifferenz
zwischen dem Zentrum eines jeden magischen T und den Kurzschlußebenen der benachbarten
Bandpaßfilter ein ungeradzahliges Vielfaches einer Viertelwellenlänge der Mittenfrequenz des anderen
Frequenzbandes ist und die elektrischen Längen der beiden Leitungsstücke für das erste
Frequenzband gleich sind oder sich um ganze Wellenlängen unterscheiden und daß ein drittes
Leitungsstück, das eine in Ausbreitungsrichtung des anderen Frequenzbandes übertragende Einwegleitung
(415) enthält, die elektrischen Arme (406, 426) der magischen T miteinander verbindet.
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