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DE60034124T2 - Eine Steckverbinderanordnung in einem Elektroniksystem - Google Patents

Eine Steckverbinderanordnung in einem Elektroniksystem Download PDF

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DE60034124T2
DE60034124T2 DE60034124T DE60034124T DE60034124T2 DE 60034124 T2 DE60034124 T2 DE 60034124T2 DE 60034124 T DE60034124 T DE 60034124T DE 60034124 T DE60034124 T DE 60034124T DE 60034124 T2 DE60034124 T2 DE 60034124T2
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DE
Germany
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connector
port
hybrid
signal
connection
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DE60034124T
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Magnus Olsson
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/12Coupling devices having more than two ports
    • H01P5/16Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port
    • H01P5/18Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers
    • H01P5/181Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers the guides being hollow waveguides
    • H01P5/182Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers the guides being hollow waveguides the waveguides being arranged in parallel

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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Waveguides (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)
  • Transceivers (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbinderanordnung und eine Verbindereinheit für ein Elektroniksystem, das vorzugsweise bei Hochfrequenz arbeitet.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Eine Mobilfunkbasissenderempfängerstation umfasst normalerweise eine Anzahl von Senderempfängern, typischerweise um zehn bis zwanzig Einheiten. Jede Senderempfänger-Einheit führt das Senden und Empfangen von Hochfrequenzsignalen durch, die einem Abwärtsstreckenverbindungskanal bzw. Downlink-Kanal und einem Aufwärtsstreckenverbindungskanal bzw. Uplink-Kanal zugeordnet sind. Mit Hilfe eines Kombinierers können die Senderempfänger-Einheiten eine gemeinsame Antenneneinheit teilen.
  • Um Flexibilität zu erhalten, sind die Senderempfänger-Einheiten trennbar mit den anderen Teilen des Basis-Senderempfängersystems verbunden. Ein Senderempfänger-Karteneinschubplatz kann demnach leer sein. Dies ermöglicht es, dass Senderempfänger-Einheiten hinzugefügt werden oder entfernt werden, um die Systemkapazität zu erhöhen oder reduzieren. Dies ermöglicht zudem das rasche Ersetzen einer defekten Senderempfänger-Einheit ohne erforderliches Unterbrechen der durch andere Senderempfänger-Einheiten ausgeführten Übertragungsprozesse.
  • Wenn ein Senderempfängereinschubplatz leer ist, werden jedoch Funkfrequenzsignale, die in Richtung des Verbinders des Einschubplatzes wandern, zurück in Richtung des Systems reflektiert und sie können Störungen verursachen. Daher ist es eine normale Prozedur, eine angepasste Abschlussschaltung in jedem leeren Einschubplatz anzuordnen. Die Abschlussschaltung absorbiert im Wesentlichen alle kommenden Signale zumindest in einem relevanten Frequenzband. Demnach werden Reflektionen verhindert.
  • Das Einfügen von Abschlussschaltungen ist jedoch kostenintensiv und manchmal beschwerlich. Die Verwendung einer Abschlussschaltung ist demnach keine zu bevorzugende Lösung.
  • Zudem, wenn eine Senderempfänger-Einheit durch eine Abschlusseinheit ersetzt wird, wenn die Basisstation in Betrieb ist, werden noch während einer kurzen Zeitdauer Reflektionen auftreten, da das Trennen und Verbinden normalerweise nicht simultan vorgenommen werden können. Dasselbe gilt, wenn beispielsweise eine erste Senderempfänger-Einheit, die vielleicht defekt sein kann, durch eine zweite Senderempfänger-Einheit ersetzt wird.
  • RESÜMEE DER ERFINDUNG
  • In Übereinstimmung mit einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein Ziel demnach, in einer Hochfrequenzausrüstung eine Anordnung mit einer verbesserten Hochfrequenz-Leistungsfähigkeit zum trennbaren Verbinden eines ersten Verbinders, der mit einer Einheit in der Ausrüstung verbunden ist, mit einem zweiten Verbinder, der mit einer anderen Einheit in der Ausrüstung verbunden ist, bereitzustellen.
  • Ein anderes Ziel ist es, eine Verbinderanordnung bereitzustellen, die leicht zu verwenden ist und nicht teuer zu bauen.
  • Diese Ziele werden durch eine Verbinderanordnung für das trennbare Verbinden eines ersten Leiters mit einem zweiten Leiter erreicht, wobei der erste Leiter mit einem Anschluss eines ersten Hybridelements verbunden ist und der zweite Leiter mit einem Anschluss eines zweiten Hybridelements verbunden ist. Jedes der Hybridelemente ist so entworfen, dass ein an dem Anschluss von dem Leiter eingegebenes Signal in gleicher Weise aufgespalten und zu zwei anderen Anschlüssen des jeweiligen Hybrids übermittelt wird. Das zu einem dieser Anschlüsse übermittelte Signal ist um ein ungeradzahliges Vielfaches von 90° mehr phasenverschoben als das an dem anderen Anschluss erscheinende Signal. Dasselbe gilt in der umgekehrten Richtung, da das Hybridelement reziprok ist. Diese vier Anschlüsse sind jeweils mit Verbinderelementen verbunden.
  • Die Verbinderelemente des ersten Hybrids paaren sich mit den Verbinderelementen des zweiten Hybrids in solcher Weise, dass ein von dem ersten zu dem zweiten Leiter wanderndes Signal in Signalkomponenten aufgespalten wird, die in-Phase bei dem zweiten Leiter addiert werden.
  • Wenn die Verbinderelemente getrennt sind und ein Signal von dem ersten Leiter eingegeben wird, werden an den Verbinderelementen reflektierte Signale zu dem Anschluss des Verbinders um 90° phasenverschoben zurückgeführt und demnach wird keine reflektierte Energie den Verbinder erreichen. Stattdessen wird diese Energie in einem Widerstandselement in oder nahe bei dem Hybridelement abgeschlossen.
  • Diese Technik führt zu einer Verbinderanordnung, bei der keine getrennte Abschlussschaltungen verwendet werden müssen und bei der Reflektionen trotzdem vollständig in dem relevanten Frequenzband vermieden werden. Von dem ersten Leiter betrachtet, wird die Verbinderanordnung angepasst unabhängig davon, ob der zweite Verbinder verbunden ist oder nicht.
  • Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Hybridelemente 90°-Hybridschaltungen. Dies führt zu einer einfachen Verbinderanordnung mit geeigneter Bandbreite, die mit Hilfe nicht teurer Standardkomponenten realisierbar ist.
  • Es ist auch vorzugsweise, wenn das erste Hybrid- und/oder das zweite Hybridelement einen vierten Anschluss mit einem Widerstandselement verbunden hat, das jedwede an den Verbinderelementen reflektierte Signale abschließt. Dies ermöglicht es, die reflektierte Energie entfernt von dem Hybridelement zu absorbieren.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste oder zweite Hybridelement als Mikrostreifen-Verzweigungsleitungshybrid ausgebildet. Dies führt zu einer kosteneffizienten Anordnung, die relativ einfach herzustellen ist.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist das erste oder das zweite Hybridelement als Streifenleiter-Verzweigungsleitungshybrid ausgebildet. Eine solche Schaltung strahlt sehr wenig Energie an umgebende Schaltungen ab.
  • In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind das erste oder das zweite Hybridelement als ein Wellenleiterhybrid ausgebildet. Dies ermöglicht es, dass die Anordnung bei hohen Frequenzen und mit geringen Dämpfungen verwendet werden kann.
  • In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist das erste Hybridelement als ein Wilkinson-Teiler ausgebildet mit einem Aufspalter- bzw. Splitter-Eingang und zwei Aufspalter- bzw. Splitter-Ausgängen, wobei der Splitter-Eingang mit dem ersten Anschluss verbunden ist, ein erster Splitter-Ausgang mit einem zweiten Anschluss verbunden ist und der zweite Splitter-Ausgang mit einem dritten Anschluss über eine λ/4-Phasenverschiebungseinheit verbunden ist. Eine solche Anordnung erfordert wenig Raum und repräsentiert sehr geringe Dämpfungen, solange die Verbindung angepasst ist.
  • In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt der Erfindung ist es ein Ziel, eine Verbindereinheit mit verbesserten Funkfrequenzeigenschaften bereitzustellen.
  • Dieses Ziel wird durch eine Verbindereinheit zum trennbaren Verbinden eines Leiters mit einer Funktionseinheit gelöst, die ein Hybridelement einbezieht mit ersten, zweiten und dritten Anschlüssen. Ein Hochfrequenzsignal innerhalb eines vorbestimmten Frequenzbandes, das an dem ersten Anschluss eingegeben wird, wird mit im Wesentlichen gleicher Signalstärke an dem zweiten Anschluss und an dem dritten Anschluss abgegeben. Das an dem dritten Anschluss abgegebene Signal ist um ein Vielfaches von 90° mehr phasenverschoben als das an dem zweiten Anschluss abgegebene Signal, wenn der Leiter mit der Funktionseinheit verbunden ist und an sie angepasst ist. Der erste Anschluss ist mit dem Leiter verbunden, der zweite Anschluss ist mit einem ersten Verbinderelement verbunden und der dritte Anschluss ist mit einem zweiten Verbinderelement verbunden. Die ersten und zweiten Verbinderelemente paaren sich mit Verbindern der Funktionseinheit. Dies führt zu einer Verbindereinheit, die automatisch Reflektionen abschließt, wenn sie getrennt wird. Die Verbindereinheit ist vom Verbinder aus gesehen angepasst, unabhängig davon, ob sie mit einer anderen Einheit verbunden ist oder nicht.
  • Die Verbinderanordnung ist gekennzeichnet wie sie aus den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 bis 7 erscheint.
  • Die Verbindereinheit ist dann gekennzeichnet wie aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 8 ersichtlich.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigt:
  • 1 eine Anzahl von zu einem Basisstationssystem verbundenen Senderempfänger-Einheiten gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 mit einem Basisstationssystem verbundene Senderempfänger-Einheiten gemäß der Erfindung;
  • 3 einen Mikrostreifen-Verzweigungsleitungsentwurf einer 90°-Hybridschaltung;
  • 4 schematisch einen als eine 90°-Hybridschaltung ausgebildeten Wilkinson-Teiler; und
  • 5 einen Wellenleiterentwurf einer 90°-Hybridschaltung.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt eine Anzahl von Senderempfänger-Einheiten zu einem Basisstationssystem gemäß dem Stand der Technik verbunden. Die Senderempfänger-Einheiten sind an ein gemeinsames Kombinierernetz 102 gekoppelt und können demnach eine gemeinsame Antenneneinheit 103 teilen, wie im Stand der Technik wohlbekannt ist. In dieser Darstellung ist das Kombinierernetz 102 entworfen, um sieben Senderempfänger-Einheiten aufzunehmen. Da nur sechs Einheiten 101a101f benötigt werden, ist ein Senderempfängereinschubplatz stattdessen mit einer Abschlusseinheit 104 versehen, die über eine Verbinderanordnung 105 verbunden ist.
  • 2 zeigt schematisch zwei Senderempfänger-Einheiten 201a, 201b zu einem Basisstationssystem 202 mit Hilfe einer Verbinderanordnung in Übereinstimmung mit der Erfindung verbunden. Eine Verbinderanordnung in Übereinstimmung mit der Erfindung sowie eine für eine solche Verbinderanordnung geeignete Verbindereinheit sind für viele Hochfrequenzanwendungen nützlich, bei denen ein Verbinder trennbar mit einer Funktionseinheit verbunden ist und bei denen Reflektionen vermieden werden sollten.
  • In einer Situation, bei der ein Signal von einem in dem Basisstationssystem 202 befindlichen ersten Leiter 203 zu einem in einer Senderempfänger-Einheit 201a befindlichen zweiten Leiter 204 gesendet wird, kann die Verbinderanordnung als vollständig reziprok angesehen werden und funktionieren demnach ähnlich, wenn die Richtung des Sendens umgekehrt wird. Dem Ausdruck Leiter sollte im Schutzbereich dieser Erfindung eine breite Interpretation verliehen werden. Ein Leiter ist dann allgemein ein Mittel zum Übertragen elektrischer Energie wie z.B. ein Kabelpaar, ein Koaxialkabel, ein Mikrostreifen, ein Streifenleiter oder ein Wellenleiter.
  • Der erste Leiter 203 ist dann mit einem ersten Anschluss 205 eines ersten Hybridelementes 206 verbunden. Das derart angelegte Signal wird in gleicher Weise aufgespalten und übertragen zu zweiten und dritten Anschlüssen 207, 208 des ersten Hybridelementes 206. Da das Hybridelement in diesem Fall eine 90°-Hybridschaltung ist, wird das an dem dritten Anschluss 208 des Hybridelementes 206 erscheinende Signal um λ/4 – 90° mehr phasenverschoben sein gegenüber dem Eingangssignal als das Signal, das an dem zweiten Anschluss 207 erscheint. Dann ist λ die Wellenlänge des Eingangssignals, die innerhalb eines Frequenzbandes liegt, für das das Hybridelement 206 entworfen ist.
  • Obwohl dies eine bevorzugte Ausführungsform ist, sind andere Ausführungsformen vorstellbar, bei denen eine Phasenverschiebung zwischen den Ausgängen ein anderes ungeradzahliges Vielfaches von 90° wie z.B. 270° ist. Dies wird jedoch zu einer Bandbreitenreduzierung führen.
  • Der zweite Anschluss 207 ist mit einem ersten Verbinderelement 209 verbunden, welches sich mit einem dritten Verbinderelement 211 paart, das zu einer Senderempfänger-Einheit 201a gehört. Der dritte Anschluss 208 ist mit eine zweiten Verbinderelement 210 verbunden, das sich in ähnlicher Weise mit einem vierten Verbinderelement 212 paart, das zu derselben Senderempfänger-Einheit 201a gehört.
  • Ein zweites Hybridelement 213 ist in der Senderempfänger-Einheit 201a angeordnet. Es hat einen ersten Anschluss 214 mit dem zweiten Leiter 204 verbunden, einen zweiten Anschluss 215 mit dem vierten Verbinderelement 212 verbunden und einen dritten Anschluss 216 mit dem dritten Verbinderelement 211 verbunden. An den zweiten und dritten Anschlüssen 215, 216 eingegebene Signale werden bei dem ersten Anschluss 214 zueinander addiert. Bevor dies passiert, werden sie jedoch phasenverschoben. Das von dem dritten Anschluss 216 stammende Signal ist um 90° mehr phasenverschoben als das von dem zweiten Anschluss 212 stammende Signal.
  • Demnach wird ein an den ersten Anschluss 205 des ersten Hybridelementes 216 eingegebenes Signal in gleicher Weise aufgespalten in zwei Signalkomponenten, die über zwei getrennte Zweite übertragen werden und die in-Phase bei dem ersten Anschluss 214 des zweiten Hybridelementes addiert werden. Ein erstes Widerstandselement 217 ist mit einem vierten Anschluss 218 des ersten Hybridelements 206 verbunden und ein zweites Widerstandselement 219 ist mit einem vierten Anschluss 220 des zweiten Hybridelementes 213 verbunden. In diesem Fall jedoch, wenn Impedanzen in der Schaltung angepasst sind, wird keine Energie in den Widerstandselementen 217, 219 abgeschlossen. Wie gezeigt werden wird, gibt es Ausführungsformen, bei denen solche Widerstandselemente in das Hybrid integriert sind, was zu einem Drei-Anschlusshybrid führt.
  • In 2 dargestellt ist ebenfalls ein Fall, bei dem ein Senderempfängereinschubplatz 221 leer ist. Dann wird ein Signal von einem dritten Leiter 222 zu einem ersten Anschluss 223 eines dritten Hybridelementes 224 eingegeben. Das Signal wird in gleicher Weise aufgespalten und zu den zweiten und dritten Anschlüssen 225, 226 übertragen, wo es vollständig bei den zugeordneten Verbinderelementen 227, 228 reflektiert wird. Am ersten Anschluss 223 werden diese Reflektionen außer Phase addiert, da die Differenz in der Phase zwischen ihnen nun 180° ist. Demnach wird keine reflektierte Komponente zu dem dritten Leiter 222 übertragen. Bei einem vierten Anschluss 230 jedoch werden die reflektierten Komponenten in-Phase addiert und die reflektierte Energie wird demnach in einem Widerstandselement 228, das mit diesem Anschluss verbunden ist, abgeschlossen.
  • 3 zeigt einen Mikrostreifen-Verzweigungsleitungsentwurf einer 90°-Hybridschaltung 300. Die Schaltung wird dann als ein geätztes Muster auf einem dielektrischen Medium ausgebildet. Auf der gegenüberliegenden Seite dieses dielektrischen Mediums ist eine Masseebene ausgebildet. Diese Hybridschaltung 300 ist reziprok. Aus Gründen der Klarheit ist es jedoch nützlich, einen Anschluss 301 des Hybrids als Eingangsanschluss zu definieren. Wenn die Schaltung in einer Weise in Übereinstimmung mit der Erfindung verwendet wird, ist ein erster Ausgangsanschluss 302 mit einem ersten Verbinderelement (nicht dargestellt) wie oben erwähnt verbunden. In ähnlicher Weise ist ein zweiter Ausgangsanschluss 303 mit einem zweiten Verbinderelement (nicht dargestellt) verbunden. Ein isolierter Anschluss 304 sollte über ein Widerstandselement 305 mit Masse verbunden sein.
  • Um in einer abgestimmten Weise zu arbeiten, sollten die Anschlüsse eine Breite derart angepasst haben, dass sie eine charakteristische Impedanz z0 in Entsprechung zu der charakteristischen Impedanz von zugeordneten Übertragungsleitungen haben. Ein erstes Brückenelement 306 verbindet die ersten und zweiten Anschlüsse 301, 302 und ein zweites Brückenelement 307 verbindet die dritten und vierten Anschlüsse 303, 304. Diese Elemente sollten irgendwie breiter sein, so dass ihre charakteristische Impedanz z0 – √2 ist. Sie sollten eine Länge in Entsprechung zu λ/4 haben, wobei λ die Wellenlänge des zu übertragenden Signals ist. Ein drittes Brückenelement 308 verbindet die ersten und vierten Anschlüsse 301, 304 und ein viertes Brückenelement 309 verbindet die dritten und vierten Anschlüsse 303, 302. Diese Elemente sollten eine solche Breite haben, dass ihre charakteristische Impedanz z0 ist. Sie sollten eine Länge in Entsprechung zu λ/4 haben. Wenn ein Signal mit einer Wellenlänge λ am Eingangsanschluss 301 eingegeben wird, erscheint dieses Signal an beiden Ausgängen 302, 303. Das an dem zweiten Ausgang 303 ausgegebene Signal ist jedoch in der Phase um λ/4 mehr verschoben als das Signal, das bei dem zweiten Ausgang 302 ausgegeben wird.
  • Eine solche Mikrostreifenschaltung ist relativ einfach herzustellen. Es ist auch möglich, eine Verzweigungsleitungsschaltung in Streifenleitertechnik zu erzeugen, was zu einer sehr geringen von der Schaltung während des Betriebs abgestrahlten Energie führt. Dies bezieht unter anderem das Einfügen einer zusätzlichen Masse-Ebene in die Schaltung ein wie es Fachleuten wohlbekannt ist.
  • 4 zeigt schematisch einen Wilkinson-Teiler, der als eine 90°-Hybridschaltung 400 ausgebildet ist. Diese Ausführungsformen beziehen einen Splitter-Eingangsanschluss 401 ein, einen ersten Splitter-Ausgangsanschluss 402 und einen zweiten Splitter-Ausgangsanschluss 403. Ein Verzögerungselement 404 wird an dem ersten Ausgangsanschluss 402 angewendet, das hindurch verlaufende Signale um 1/4 der Wellenlänge phasenverschiebt. Ein Innenwiderstand 405 ist zwischen den Zweigen des Teilers verbunden, um den Teiler abgestimmt zu machen. Wenn ein Wilkinson-Teiler in einem Verbinderelement in Übereinstimmung mit der Erfindung verwendet wird, schließt dieser Widerstand 405 die gesamte reflektierte Energie ab, wenn die Verbinderelemente getrennt sind.
  • 5 zeigt ein Wellenleiter-Design einer 90°-Hybridschaltung 500. Um die Beschreibung dieser Ausführungsform zu erleichtern, ist eine Öffnung oben an dem Hybrid vorgesehen. Der Hybrid bezieht einen Eingangsanschluss 501 ein, einen ersten Ausgangsanschluss 502 und einen zweiten Ausgangsanschluss 503. Um eine gleichmäßige Energieverteilung zwischen den Ausgangsanschlüssen zu erzielen, sind Ausnehmungen 504, 505 in den jeweiligen Wellenleitern ausgebildet und die Wand 506 zwischen ihnen beinhaltet eine Öffnung 507. Ein abgeschlossener Anschluss 508 ist mit einem Widerstandselement 509 versehen, irgendwelche an den Ausgängen reflektierte Energie absorbierend. Der Hybrid ist ebenfalls mit einem Verbinder 510 an den Ausgangsanschlüssen 502, 503 versehen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile detailliert beschrieben worden sind, sollte verstanden werden, dass verschiedene Änderungen, Ersetzungen und Abwandlungen darin vorgenommen werden können ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie er durch die beiliegenden Ansprüche definiert ist. Andere Ausführungsformen sind denkbar, beispielsweise solche, bei denen die verwendeten Leiter Koaxialkabel sind. Andere Hybridschaltungen wie Lange-Koppler, die in Streifenleiter- oder Mikrostreifentechnik aufgebaut sein können, sind im Stand der Technik bekannt und können in Verbindung mit der Erfindung verwendet werden. Dasselbe gilt für Niederfrequenz-Hybridanordnungen, die durch diskrete Induktanzen und Kapazitäten gebildet sind.

Claims (8)

  1. Verbinder, angeordnet zum trennbaren Verbinden eines ersten Leiters (203) mit einem zweiten Leiter (204), gekennzeichnet durch – ein erstes Hybridelement (206) mit einem ersten Anschluss (205), angepasst für die Eingabe eines Hochfrequenzsignals innerhalb eines vorbestimmten Frequenzbands, einen zweiten (207) und einen dritten (208) Anschluss, angepasst zum Ausgeben des Hochfrequenzsignals mit gleicher Signalstärke an den zweiten Anschluss (207) und den dritten Anschluss (208), und angepasst zum Ausgeben des Signals an den dritten Anschluss (208) phasenverschoben um ein ungeradzahliges Vielfaches von 90° mehr in Bezug auf das Eingangssignal, das an dem zweiten Anschluss (207) ausgegeben wird; wobei der erste Anschluss (205) mit dem ersten Leiter (203) verbunden ist, der zweite Anschluss (207) mit einem ersten Verbinderelement (209) verbunden ist und der zweite Anschluss (208) mit einem zweiten Verbinderelement (210) verbunden ist; – ein zweites Hybridelement (213) mit einem ersten (214), einem zweiten (216) und einem dritten Anschluss (215), angepasst zum Hinzufügen von Hochfrequenzsignalen innerhalb eines vorbestimmten Frequenzbands, die bei den zweiten und dritten Anschlüssen (215, 216) eingegeben werden und zum Ausgeben des resultierenden Signals an dem ersten Anschluss (214), wobei das in den zweiten Anschluss (216) eingegebene Signal um ein ungeradzahliges Vielfaches von 90° mehr phasenverschoben ist als das Signal, das an dem dritten Anschluss (215) eingegeben wird; wobei der erste Anschluss (214) mit dem zweiten Leiter (204) verbunden ist, der zweite Anschluss (216) mit einem dritten Verbinderelement (211) verbunden ist und der dritte Anschluss (215) mit einem vierten Verbinderelement (212) verbunden ist; wobei das erste Verbinderelement (209) angepasst ist um sich mit dem dritten Verbinderelement (211) zu paaren und wobei das zweite Verbinderelement (210) angepasst ist, um sich mit dem vierten Verbinderelement (212) zu paaren, so dass ein von dem ersten zu dem zweiten Leiter übertragenes Signal über zwei getrennte Zweige übertragen wird.
  2. Verbinderanordnung nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Hybridelemente 90°-Hybridschaltungen sind.
  3. Verbinderanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das erste Hybridelement (206) einen vierten Anschluss (218) mit einem ersten Widerstandselement (217) verbunden hat, das irgendwelche an den ersten und zweiten Verbinderelementen (209, 210) reflektierten Signale abschließt und/oder wobei das zweite Hybridelement (213) einen vierten Anschluss (220) mit einem zweiten Widerstandselement (219) verbunden hat, das irgendwelche an den dritten und vierten Verbinderelementen (211, 212) reflektierten Signale abschließt.
  4. Verbinderanordnung nach Anspruch 3, wobei das erste oder das zweite Hybridelement als ein Mikrostreifen-Verzweigungsleitungshybrid ausgebildet ist.
  5. Verbinderanordnung nach Anspruch 3, wobei das erste oder das zweite Hybridelement als ein Streifenleiter-Verzweigungsleitungshybrid ausgebildet ist.
  6. Verbinderanordnung nach Anspruch 3, wobei das erste oder das zweite Hybridelement als ein Wellenleiterhybrid ausgebildet ist.
  7. Verbinderanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das erste Hybridelement als ein Wilkinson-Teiler mit einem Aufspalter-Eingang und zwei Aufspalter-Ausgängen ausgebildet ist, wobei der Aufspalter-Eingang mit dem ersten Anschluss verbunden ist, ein erster Aufspalter-Ausgang mit dem zweiten Anschluss verbunden ist und der zweite Aufspalter-Ausgang mit dem dritten Anschluss über eine λ/4-Phasenverschiebungseinheit verbunden ist.
  8. Verbindereinheit zum trennbaren Verbinden eines Leiters mit einer Funktionseinheit, gekennzeichnet durch – ein Hybridelement (206) mit einem ersten (205) Anschluss, der angepasst ist für die Eingabe eines Hochfrequenzsignals innerhalb eines vorbestimmten Frequenzbands, einem zweiten (207) und einem dritten Anschluss (208), angepasst zum Ausgeben des Hochfrequenzsignals mit gleicher Signalstärke bei dem zweiten Anschluss (207) und bei dem dritten Anschluss (208), und angepasst zum Ausgeben des Signals bei dem dritten Anschluss (208) um ein ungeradzahliges Vielfaches von 90° mehr in Bezug auf das Eingangssignal phasenverschoben als das Signal, das an dem zweiten Anschluss (207) abgegeben wird, wenn der Leiter mit der Funktionseinheit verbunden und an sie angepasst ist; wobei der erste Anschluss (205) mit dem Leiter (203) verbunden ist, der zweite Anschluss (207) mit einem ersten Verbinderelement (209) verbunden ist und der dritte Anschluss (208) mit einem zweiten Verbinderelement (210) verbunden ist und die ersten und zweiten Verbinderelemente angepasst sind, um sich mit Verbindern der Funktionseinheit zu paaren.
DE60034124T 1999-06-22 2000-06-16 Eine Steckverbinderanordnung in einem Elektroniksystem Expired - Lifetime DE60034124T2 (de)

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