DE1441378C - Vorrichtung zum Absaugen von festen, flussigen und gasförmigen Bestandteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Absaugen von festen, flussigen und gasförmigen BestandteilenInfo
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Description
1 44i 378
Die. Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen und gasförmigen
Bestandteilen wie Blut, Speichel, Knochen- und Metallteilchen,
Staub, Luft usw. für chirurgische und zahnärztliche Zwecke.
Es ist bereits eine als Verdichter oder Vakuumpumpe arbeitende Drehkolbenmaschine mit im Rotor
radial gleitenden Metallflügeln bekannt, die durch Einspritzen von Wasser in den Arbeitsraum an einer
zwischen Eintritt und Austritt gelegenen Stelle geschmiert wird. Das zur Schmierung dienende Wasser
wird durch Abkühlen aus den ausgestoßenen Gasen gewonnen. Für eine gründliche Reinigung der Drehkolbenmaschine
ist diese Wassermenge zu gering. Wenn die Drehkolbenmaschine stehen bleibt, aber
die Schmierwasserpumpe weiterläuft, kann Schmierwasser in die Saugleitung der Pumpe gelangen.
Bei einer bekannten rotierenden Pumpe besteht der mit Flügeln versehene, rotierende Kolben aus
einem elastischen Material und ist konzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse gelagert, das in
der Drehrichtung des Kolbens gesehen hinter der Aiislaßleitiing und vor der Einlaßleitung mit einem
Einsatz versehen ist, der ein Einwärtsbiegen der Flügel bewirkt.. In das Pumpengehäuse wird an einer
Stelle, die in Drehrichtung des Kolbens gesehen nach der Einlaßleitung, liegt, Wasser eingespritzt, das unter
Zwischenschaltung eines Siebes aus einem aus der Druckleitung gespeisten Behälter entnommen wird.
Ferner ist eine Pumpe mit einem exzentrisch gelagerten,
mit Flügeln ausgestatteten, rotierenden Kolben aus Gummi bekannt. Da jegliche Schmierung
fehlt, ist die Pumpe zur Förderung von Luft oder Gasen nicht geeignet.
Bei einem bekannten Kompressor mit rotierendem Kolben werden ein in der Saugleitung vorgesehener
Absperrschieber und der Antriebsmotor in Abhängigkeil vom Druck in der Druckleitung geregelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bei chirun;isclien Eingriffen und zahnärztlicher Tätigkeit
brauchbare Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen und gasförmigen Bestandteilen wie Blut,
Speichel, Knochen- und Metallteilchen, Staub, Luft usw. zu schallen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Absaugvorrichtung aus einer an sich bekannten Rotationspumpe
mit Schmierwassereinspritzung und ferner aus einem an eine Druckwasserleitung angeschlossenen
Mundstück besteht, aus dem Druckwasser durch die Pumpcnauslaßleitung gegen den Piimpenrotor
spritzt.
Dadurch wird ein kontinuierliches und wirksames Schmieren und Reinigen des Rotors und desPumpengehäüses
bewirkt. Des weiteren wird dadurch der Vorteil erzielt, daß der Eintritt von Schmierwasser in
die Saugleitung der Rotationspumpe mit Sicherheit vermieden wird, so daß keine Infektion der an die
Rotationspumpe angeschlossenen Operationsstelle eintreten kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Pumpe in an sich bekannter Weise
aus einem mit radialen Flügeln versehenen Rotor aus einem elastischen Material, der konzentrisch in einem
zylindrischen Piunpengehäuse gelagert ist, das im Drehsinn der Pumpe hinler der Auslaßleitung, jedoch
vor der i'iiiilaßleilting, mit einem Einsatz versehen
ist, d^r ein liiiiwärlsbicgen der Flügel bewirkt.
Bei einer anderen bevorzugten Ausfiilmingsforni
der Erfindung besteht die Pumpe aus einem in an sich bekannter Weise mit radialen Flügeln versehenen
Rotor aus einem elastischen Material, der, wie an sich bekannt, exzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse
gelagert ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist an die Druckwasserleitung vor dem Mundstück
ein Druckschalter angeschlossen, der den Pumpenmotor einschaltet, wenn der Wasserdruck vor dem
ίο Mundstück einen bestimmten Wert erreicht hat. Dadurch
wird vermieden, daß die Pumpe in Betrieb genommen werden kann, wenn der Wasserdruck zv
niedrig ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist in die Druckwasserleitung vor dem Mundstück
ein Sieb eingesetzt. Dadurch wird eine Verstopfung der Austrittsöffnung des Mundstückes vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben,
die den Schnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zeigt.
In der Zeichnung bezeichnet 1 ein Pumpengehäuse, in dem ein Rotor 2 aus elastischem Material lagert,
der mit Flügeln 3 versehen ist, die die Saugwirkung der Pumpe dadurch bewirken, daß sie bei Drehung
des Rotors während des größeren Teiles einer Umdrehung leicht gegen die Innenwand des Pumpengehäuses
drücken und während des restlichen Teiies der Umdrehung kräftig einwärts umgebogen werden,
indem sie gegen einen im Pumpengehäuse angebrachten Einsatz 4 gedrückt werden, der in Rotationsrichtung
des Rotors hinter der Auslaßleitung 5 der Pumpe, aber vor ihrer Einlaßleitung 6 liegt. Die Einlaßleitung
der Pumpe ist für den Anschluß an beispielsweise ein oder mehrere Saugmundstücke vorgesehen,
die in weitem Abstand von der Pumpe angeordnet sein können. In dem dargestellten Beispiel ist
an die Auslaßleitung 5 eine Zweigleitung 7 angeschlossen, die mit einem oberen vertikalen Zweigrohr
8 und einem unteren Zweigrohr 9 versehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird Flüssigkeit auf der Auslaßseite der Pumpe durch ein
im unteren Zweigrohr 9 angeordnetes Mundstück K) zugeführt, das an eine Druckwasserleitung Il angeschlossen
ist und aus einem an einen Enden verschlossenen Rohr besteht, das mit einem oder mehreren
kleinen Löchern 12 versehen ist, die derart gerichtet sind, daß feine Wasserstrahlen durch die Aus-Iaßleitung5
der Pumpe gegen den Rotor 2 eingespritzt werden, wenn die Druckwasserzufuhr eingeschaltet
ist.
Um stets sicher zu sein, daß die Pumpe Flüssigkeit erhält, ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zwischen dem Mundstück 10 und der Wasserleitung 11 ein Druckschalter 13 eingeschaltet, der so angeordnet
ist, daß er den Motor der Pumpe erst dann in Betrieb setzt, wenn am Mundstück 10 zweckmäßiger
Wasserdruck herrscht, und daß er die Pumpe anhält, sobald der Wasserdruck auf einen niedrigeren Druck
gesunken ist. Die ganze Anlage läßt sich also dadurch starten, daß man ganz einfach einen Hahn in
der Druckwasserleitung Il ölTnet.
Um zu gewährleisten, daß sieh das Loch 12 nicht durch Dichtungsabfälle od. dgl. verstopfen kann,
können zwischen dem Mundstück und der Wasserleitung ein oder mehrere Siebe eingesetzt werden.
In der Zeichnung ist hinter dem Schalter 13 ein
In der Zeichnung ist hinter dem Schalter 13 ein
Sieb 14 gezeigt. Es ist jedoch auch möglich, das Sieb vor dem Schalter oder sowohl vor als auch hinter
dem Schalter je ein Sieb anzuordnen.
Die Erfindung ist nicht auf das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise ist es
möglich, eine andere Pumpe als die vorstehend beschriebene zu verwenden, so z. B. eine Pumpe, die
aus einem mit radialen Flügeln versehenen Rotor aus einem elastischen Material besteht, der exzentrisch in
einem 2ylindrischen Pumpengehäuse gelagert ist. Auch der Anwendungsbereich der Pumpe ist nicht
darauf begrenzt, was vorstehend ausgeführt wurde. Die Pumpe kann auch für andere Fälle verwendet
werden, wo es gilt, Flüssigkeit, Luft und feste Teilchen gleichzeitig abzusaugen.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen und gasförmigen Bestandteilen wie Blut, Speichel, Knochen- und Metallteilchen, Staub, Luft usw. für chirurgische und zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Rotationspumpe (I bis 4) mit Schmierwassereinspritzung und ferner aus einem an eine Druckwasserleitung (11) angeschlossenen Mundstück (10) besteht, aus dem Druckwasser durch die Pumpenauslaßleitung (5) gegen den Pumpenrotor (2) spritzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe aus einem mit radialen Flügeln (3) versehenen Rotor (2) aus einem elastischen Material besteht, der konzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse (1) gelagert ist, das im Drehsinn der Pumpe hinter der Auslaßleitung (5), jedoch vor der Einlaßleitung (6), mit einem Einsatz (4) versehen ist, der ein Einwärtsbiegen der Flügel (3) bewirkt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe aus einem mit radialen Flügeln (3) versehenen Rotor (2) aus einem elastischen Material besteht, der, wie an sich bekannt, exzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse gelagert ist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Druckwasserleitung (11) vor dem Mundstück (10) ein Druckschalter (13) angeschlossen ist, der den Pumpenmotor einschaltet, wenn der Wasserdruck vor dem Mundstück (10) einen bestimmten Wert erreicht hat.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Druckwasserleitung (11) vor dem Mundstück (10) ein Sieb (14) eingesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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