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DE132703C - - Google Patents

Info

Publication number
DE132703C
DE132703C DENDAT132703D DE132703DA DE132703C DE 132703 C DE132703 C DE 132703C DE NDAT132703 D DENDAT132703 D DE NDAT132703D DE 132703D A DE132703D A DE 132703DA DE 132703 C DE132703 C DE 132703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
friction
runs
bearing
axes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT132703D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE132703C publication Critical patent/DE132703C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/321Bearings or seals specially adapted for propeller shafts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/321Bearings or seals specially adapted for propeller shafts
    • B63H2023/325Thrust bearings, i.e. axial bearings for propeller shafts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 132703 KLASSE 65«.
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Drucklager für Schraubenschiffsmaschinen hat den bekannten, mit Kammlagern gegenüber den grofsen Vortheil, dafs die gleitende Reibung in rollende Reibung fast vollständig übersetzt und so bedeutend an Kraft gespart wird. Es wird nämlich hier die Flächenreibung des bisherigen Kammlagers in rollende Reibung mit Hülfe von Rollen übertragen. Derartige ähnliche Anordnungen sind zwar bereits bekannt; jedoch haben dieselben den Uebelstand, dafs die Reibungsarbeit in den Zapfen der Rollen wegen der grofsen Umdrehungsgeschwindigkeit sehr erheblich wird.
Vorliegende Erfindung besteht nun darin, diese Reibungsarbeit zu verkleinern, dadurch, dafs in an und für sich bekannter Weise die Rollen fortgesetzt je mit der Achse auf dem Umfange der nächstfolgenden Rolle gelagert sind, so dafs schliefslich nur ein geringer Arbeitsaufwand an Reibung erforderlich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 die Kopfansicht eines solchen Drucklagers, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Theiles der Schraubenwelle mit aufgekeilter Laufrolle; Fig. 3 und 4 zeigen Innen- und Oberansicht eines Laufrollensatzes.
In dem Traglager α sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die drei Laufrollensätze I, II, III winklig zu einander angeordnet.
Die Laufrollensätze sind in je einem Gehäuserahmen b angeordnet. Das gröfste Rollenpaar c c ist mit seiner Achse h in. den festen Lagerböcken d d gelagert. Auf dem Umfange dieses Rollenpaares c c läuft die in Seitennuthen/y frei verschiebbare Achse ζ-mit Laufrollen r, auf deren Umfang dann wieder die Achse des vorgelagerten Rollenpaares k k abläuft. Die letzte Achse / trägt nur eine Laufrolle m und läuft zwischen zwei kleineren Laufrollenpaaren η η. Auch die Achse des z\veiten Laufrollenpaares kann statt in Lagernuthen/' zwischen Laufrollen 0 0 laufen. Die Rollen η η bezw. ο ο dienen zur Verkleinerung der durch den weiter unten erläuterten geringen seitlichen Druck entstehenden Zapfenreibung.
Die äufsersten Berührungspunkte der drei Laufrollen m liegen in einer Ebene.
Auf der Schraubenwelle ρ ist eine eventuell konische Rolle q aufgekeilt, welche, gegen die Laufrollen m gedrückt, letztere in Drehung versetzt. Diese Drehung wird dann durch die verschiedenen Laufrollenpaare auf das letzte festgelagerte Rollenpaar cc übertragen und hierbei ganz bedeutend verlangsamt, so z. B., dafs die letzten Rollen
eine Umdrehung machen.
Die ganze Reibung ist eine rein rollende mit Ausnahme der Zapfenreibung der Achse h des festgelagerten, sich sehr langsam drehenden Rollenpaares c c.
Ein solches Drucklager erfordert nur äufserst wenig Schmierung.
Es sind stets zwei solcher Drucklager, eins für den Vorwärts- und eins für den Rückwärtsgang der Maschine, nöthig.
Es könnte, noch eingewendet werden, dafs die Rollen nicht genau zur Scheibe q verticalen Druck erhalten und daher seitliche Zapfenreibung an ihren Lagerzapfen erzeugen. Jedoch zeigt eine einfache Ueberlegung, dafs diese
binnen einigen Tagen nur
seitliche Zapfenreibung nur eine ganz verschwindend geringe sein kann. Man kann den Seitendruck der Zapfen thatsächlich mit einem Finger halten. Findet doch hier das umgekehrte Princip des an beiden Enden in festgelagerten Drehpunkten gestützten, in der Mitte seiner Länge mit einem Gelenk ausgerüsteten Balkens statt. Bei einem solchen genügt bekanntlich ein minimaler Druck auf das Mittelgelenk, um im Stabe unendlich grofse Zugspannungen hervorzurufen. Umgekehrt kann unendlich grofsen Druckspannungen im Stabe mit einer minimalen Kraft im Mittelgelenke das Gleichgewicht gehalten werden.
Auch in der Tischlerei findet dies Princip Anwendung, und zwar, wenn Fournierholzplatten an ihren Schmalseiten geleimt und zusammengeprefst werden. Es genügt da, auf jede Leimfuge nur ein ganz kleines Gewicht zu legen, um das Hochkippen der Plattenenden unter Einwirkung des ungeheuren seitlichen Schraubstockdruckes zu verhindern.
Uebrigens sind zur Herabminderung auch dieses Seitendruckes noch seitlich die Rollen« angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCH :
    Drucklager für Schiffsschraubenwellen, bei dem die Kammlagerreibung mit Hülfe von Rollen in rollende Reibung verwandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf der Welle (p) festgekeilter Bund (q) auf Rollen (m) läuft, die in an und für sich bekannter Weise so gelagert sind, dafs ihre Achse auf Rollen läuft, die wiederum mit ihren Achsen auf weiteren Rollen (o) laufen u. s. f., derart, dafs die einfach gelagerten Achsen der letzten Rollen (c) sich nur langsam drehen und daher wenig Reibungsarbeit absorbiren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT132703D Expired DE132703C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE132703C true DE132703C (de) 1900-01-01

Family

ID=400951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT132703D Expired DE132703C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE132703C (de)

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