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DE13257C - Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen

Info

Publication number
DE13257C
DE13257C DENDAT13257D DE13257DA DE13257C DE 13257 C DE13257 C DE 13257C DE NDAT13257 D DENDAT13257 D DE NDAT13257D DE 13257D A DE13257D A DE 13257DA DE 13257 C DE13257 C DE 13257C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
deflector
air
ceiling
sucking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13257D
Other languages
English (en)
Original Assignee
D. GROESBECK in New-York
Publication of DE13257C publication Critical patent/DE13257C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

1880.
Klasse 20.
DAVID GROESBECK in NEW-YORK. Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. September 1880 ab.
Fig. ι ist der Längenschnitt eines mit der Einrichtung versehenen Eisenbahnwagens,
Fig. 2 der Querschnitt eines solchen, während
Fig/ 3 die Vorrichtung von oben gesehen darstellt.
Ueber dem Dache des Eisenbahnwagens befindet sich parallel mit der Fahrrichtung ein Kanal A von rechteckigem Querschnitt, an beiden Enden offen. In der Mitte der oberen Wandung hat A eine rechteckige Oeffnung 0 und halb in letzterer, halb in A befindet sich die bewegliche, umwendbare und verstellbare Querwand B, ihre untere Kante verlängert sich in zwei Zapfen, welche in verticalen Führungen laufen, so dafs ,es möglich ist, der Wand B1 dem »Deflector«, wie sie Erfinder nennt, jeden beliebigen Neigungswinkel zu geben und dadurch zu bewirken, dafs der Apparat mehr oder weniger Luft aufsaugt.
Im Boden des Waggons befindet sich nun eine Oeffnung, von der aus Kanäle F nach oben führen und in einen Raum C über A, am besten von dreieckigem Querschnitt, münden.
Die Einmündung der verticalen Kanäle F in den Raum C findet von der Seite her, Fig. 3, und über A statt. A und C communiciren durch die Oeffnung 0 mit einander.
Ein durch A ziehender, durch, die Bewegung des Wagens hervorgerufener Luftstrom saugt nun die verdorbene Luft am Boden des Wagens durch die Kanäle F und die Oeffnung 0 an und befördert sie ins Freie. Die Oeffnungen L, welche von F aus direct durch die Seitenwände in A münden, erhöhen die Wirksamkeit des Apparats.
Je nachdem der Deflector B mehr oder weniger steil steht, oder je nachdem seine untere Kante tiefer oder höher steht und er somit den Querschnitt von A weniger oder mehr versperrt, ist die Wirkung des Apparates eine mäfsige oder erhöhte.
Die Wirksamkeit läfst sich nun leicht reguliren, und zwar durch die Passagiere im Wagen selbst. Von der unteren Kante von B geht eine Stange R herab, welche an einem Ende des zweiarmigen, an der Decke des Wagens aufgehängten Hebels L' drehbar befestigt ist; das andere Ende des Hebels trägt die Handhabe und läfst sich leicht in seiner jeweiligen Lage feststellen.
Das Umwenden des Deflectors B in die in Bezug auf R symmetrische Lage wird bei jeder anderen Zugrichtung oder Windrichtung (von denen es vorherrschend immer nur zwei giebt) nöthig. Zu diesem Zweck wird die Oberkante von B mit einer Schnur verbunden, welche über zwei Rollen / läuft und deren Enden c c vom Innern des Wagens aus leicht erreichbar sind; durch Ziehen an dem einen oder dem anderen Ende der Schnur wird B in die eine oder die andere Lage gebracht, wobei die obere Kante von B um die untere einen Kreis beschreibt.
Bei Schiffen kann diese Einrichtung weggelassen werden, da dieselben stets nur in einer Richtung fahren.
Der zweite Theil der Ventilationseinrichtung dient zum Eintritt der frischen Luft und wird am Ende des Wagens in der Nähe der Decke angeordnet; derselbe besteht aus einer Kammer D, welche nach aufsen hin offen ist, so dafs die Luft durch die Oeffnung 0 eintreten kann.
Die Decke »S von D ist von eigentümlicher Construction; sie besteht aus einem starken Holzrahmen, auf welchem oben und unten durchlöcherte Bleche oder weitmaschige Drahtsiebe d befestigt werden; zwischen diesen Sieben d befindet sich in kleine Stücke gerissener gewöhnlicher Schwamm, derart, dafs der Zwischenraum zwischen den Sieben gleichförmig ausgefüllt ist.
Indem nun die äufsere Luft in der Richtung der Pfeile ins Innere strömt, passirt sie diese Schicht von Schwamm, durch welche etwaiger Regen, Schnee, auch Rauch (von der Locomotive) und alle sonstigen Verunreinigungen der Luft zurückgehalten werden. Nebenbei hat auch die Decke .S den Zweck, die einströmende Luft möglichst zu vertheilen, so dafs die Insassen des Wagens nie durch einen kalten, concentrirten Luftstrom belästigt werden können.
Die oben beschriebene Ventilationseinrichtung bewirkt also ■ ein rasches Entfernen der . ver-
brauchten Luft aus dem Innern, wobei die Menge der zu entfernenden Luft leicht regulirt werden kann, und die einströmende frische Luft wird möglichst vertheilt und von allen unangenehmen Beimengungen befreit.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. An der neuen Ventilationseinrichtung die Vorrichtung zum Ansaugen der verbrauchten Luft aus dem Innern des betreffenden Raumes durch die Kanäle F, bestehend aus dem über der Decke des Raumes in der Richtung des Windes oder Zuges laufenden Kanäle A, welcher durch die Oeffnung ο mit dem Raum C communicirt. In C und auch in A münden die Kanäle F und innerhalb A befindet sich die bewegliche, umwendbare und verstellbare Platte B, der sogenannte »Deflector«, durch welchen der durch A ziehende, aufsaugende Luftstrom leicht regulirt werden kann.
2. Die Einrichtungen, um vermittelst des Deflectors B den saugenden Luftstrom in A zu regulifen, darin bestehend, dafs die mit Zapfen in verticalen Führungen gleitende Unterkante von B vermittelst der Stange R und dem Stellhebel L' auf- und abgeschoben und in seiner jeweiligen Lage festgestellt werden kann, wodurch die Durchgangsöffnung in A verändert wird.
3. Die Vorrichtungen, den Deflector in die symmetrische Lage umzuklappen, bestehend aus der an der Oberkante von B befestigten, über die Röllchen r läufenden und in die Handhaben c endigenden Schnur, vermittelst welcher man B um seine untere Kante drehen kann.
4. An der Einlafskammer D für die frische Luft die Decke S, bestehend aus zwei durchlöcherten Blechen oder Drahtsieben d, zwischen welchen sich Schwamm in kleinen Stücken gleichförmig vertheilt befindet, so dafs Regen, Schnee, Rauch etc. nicht ins Innere des Raumes gelangen können und zugleich der eintretende Luftstrom gleichmäfsig vertheilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13257D Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen Active DE13257C (de)

Publications (1)

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DE13257C true DE13257C (de)

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DENDAT13257D Active DE13257C (de) Ventilationseinrichtung für Eisenbahnwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE13257C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1181043B (de) * 1963-07-11 1964-11-05 Agfa Ag Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive fuer Kopiergeraete
DE1234122B (de) * 1964-04-21 1967-02-09 Marcel Louis Alexandre Delplan Geraet zur Herstellung fotografischer Kopien mit einem endlosen Foerderband

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1181043B (de) * 1963-07-11 1964-11-05 Agfa Ag Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive fuer Kopiergeraete
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