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DE132494C - - Google Patents

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Publication number
DE132494C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bristles
traction means
traction
catch surface
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT132494D
Other languages
English (en)
Publication of DE132494C publication Critical patent/DE132494C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine schaufelartig wirkende Schutzvorrichtung für Strafsenbahnwagen, deren Fangfläche an ihrer vorderen Begrenzung mit einer Schnur, Kette oder dergl. versehen ist. Die Zweckmäfsigkeit einer derartigen nachgiebigen Begrenzung ergiebt sich aus folgender Ueberlegung (vergl. hierzu Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung):
Wird ein zwischen den Punkten \ % ziemlich schlaff befestigtes, leicht biegsames, nicht allzu leichtes Zugmittel Z in Richtung der Pfeile derart bewegt, dafs es über den Boden hinschleift, so wird es sich, ohne an vorstehenden Steinen hängen zu bleiben, allen Unebenheiten des Bodens anschmiegen und sich unter einem in seinem Bewegungsbereich liegenden, genügend schweren Körper K hinwegziehen lassen, wobei weder ein Einklemmen des Körpers zwischen Boden und Zugmittel noch auch ein Fortschieben des Körpers zu gewärtigen ist. Ist nun mit dem Zugmittel ein schmiegsames Tuch T verbunden, so wird dieses bei dem beschriebenen Vorgang den Körper K sicher aufnehmen.
Aus der Anwendung dieser Beobachtung efgiebt sich eine Schutzvorrichtung, welche sich im Gegensatz zu anderen schaufelartig, wirkenden Vorrichtungen mit starrer, wenn auch elastisch (mit Borsten oder Gummi) bekleideter Aufnahmekante leicht an eine unebene Strafsenoberfläche anschmiegt, ohne dafs ein Hängenbleiben der aufnehmenden Kante an vorspringenden Steinen eintritt.
Die Schutzvorrichtung wird unter oder vor der Plattform so angebracht, dafs die Fangfläche und damit auch das Zugmittel für gewöhnlich den Boden nicht berührt und sich erst im Falle der Gefahr nach Auslösung durch den Führer oder durch eine besondere Tastvorrichtung auf die Strafsenoberfläche senkt.
Die Fig. 1 bis 3 stellen eine Ausführungsform mit im Ganzen schmiegsamer Fangfläche T dar. Die Enden des Zugmittels Z, als welches eine vom Saum des Tuches T umhüllte Kette dient, sind an den geschweiften, mit seitlichen Schutzwehren versehenenWangen 3 angebracht, so dafs die Befestigungsstellen bei herabgelassener Vorrichtung möglichst dicht über dem Boden liegen. Die bei gehobener Vorrichtung nach unten und unter dem Zuge des Tuches T nach hinten durchhängende Kette Z ist so schlaff, dafs sie sich in der Gebrauchsstellung der Strafsenoberfläche auflegt (Fig. 2). Das Gestell pendelt um eine hintere Querstange 2, an welcher auch das hintere Ende des Tuches T befestigt ist.
Nach den Fig. 4 und 5, die. eine andere Ausfuhrungsform zeigen, besitzt das Zugmittel Z eine in einzelne Abschnitte 9 und 10 gegliederte Umhüllung, welche mit theils nach vorn, theils nach unten und hinten gerichteten Borsten besetzt ist. Die letzteren Borsten sollen, indem sie das Zugmittel gleichsam als federnde Füfse
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tragen, unbeschadet der Anpassungsfähigkeit das Hüpfen und Schleudern des Zugmittels verhindern. Die nach vorn gerichteten Borsten aber sollen sich nadelartig, doch ohne wesentliche Verletzungen hervorzurufen, gegen die Bekleidung oder die Haut der gefährdeten Person stemmen und dadurch das Hinwegklettern des Zugmittels über schlanke Körpertheile (Hand, Fufs) verhindern. Eine ähnliche Wirkung kann man durch keilförmige Gestaltung der Glieder des'Zugmittels oder durch keilförmige Gestaltung seiner Umhüllung, auch durch eine elastische Umhüllung mit sehr rauher Oberfläche erreichen.
Der vordere Theil der Fangfläche besteht bei der hier behandelten Ausführungsform aus Gurten oder Riemen 7, welche einerseits die Umhüllungsglieder 9 bilden, andererseits mit einer Querstange 6 verbunden sind. Den hinteren Theil der Fangfläche bilden geschweifte Metallbänder 5, die einerseits von der Querstange 4, andererseits von der als Achse dienenden Querstange 2 gehalten werden und zwischen den Gurten 7 liegen. Um unbeschadet der Schmiegsamkeit und Anpassungsfähigkeit des vorderen Theiles der Fangfläche dem aufgenommenen Körper einen glatten, reibungsfreien Uebergang zum hinteren Theil der Fangfläche zu gewähren, sind auf die Gurte 7 die Keile 8 aufgelegt, welche auf der Querstange 4 etwas verschiebbar sind.
Weil die Befestigungspunkte \ des Zugmittels immerhin etwas über der Strafsenoberfläche liegen, und weil die Gestellwangen 3 Verletzungen des Gefährdeten herbeiführen könnten, finden die Gestellwangen ihren Abschlufs nach vorn in borstenbesetzten Walzen W, welche' mit Borstenbüscheln 14 auch in die Spurrinnen eingreifen. Diese Walzen verdecken gegenüber einem vor ihnen liegenden Körper die Aufhängepunkte \ und drängen den Körper, auf den sie treffen, je nach seiner Lage entweder nach der Mitte der Aufnahmekante hin oder nach aufsen und folglich aus dem Gefahrenbereich heraus. Die nach unten gerichteten Borstenbüschel 14 schliefsen die Spurrinne ab und verhindern das Einklemmen der Hände oder anderer schlanker Körpertheile.
Die Achsen der Walzen W sind an ihrem oberen Ende zu Oesen 1 5 ausgebildet, die auslösbar in Haken 16 hängen, welche in bekannter Weise mit einer Tastvorrichtung in Verbindung stehen.
Das Zugmittel im Sinne der vorliegenden Erfindung braucht nicht immer ein besonderer Körper (Kette, Seil oder dergl.) zu sein; es kann unter Umständen auch von dem genügend starken und schweren . (nötigenfalls künstlich beschwerten) Saum der schmiegsamen Fangfläche gebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Eine schaufelartig wirkende, auf die Strafsen-. oberfläche senkbare Schutzvorrichtung für Strafsenbahnwagen mit einer im . Ganzen oder wenigstens im vorderen Theile schmiegsamen Fangfläche, deren vordere Begrenzung durch ein Zugmittel (Schnur, Kette oder dergl.) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs das Zugmittel (%) länger ist als der Abstand der dasselbe haltenden Seitenwangen (3), so dafs die Vorderkante der Fangfläche bei gesenkter Schutzvorrichtung mit Durchhang auf der Strafsenoberfläche schleift und sich deren Unebenheiten anzuschmiegen vermag, zu dem Zweck, das Hindernifs leichter auf die Fangfläche aufzunehmen.
    2. Eine Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs auf das Zugmittel keilförmige Glieder (9, 10) aufgereiht sind, die an der Vorderkante mit wesentlich horizontal nach vorn gerichteten Borsten, am hinteren Theile mit nach unten gerichteten Borsten oder dergl. versehen sind, wobei sich die nach vorn gerichteten Borsten flach auf die Fahrbahn legen und unter den gefährdeten Körper schieben sollen, um das Aufklettern des Zugmittels auf schlanke Körpertheile zu verhindern und ein sicheres Aufnehmen des gefährdeten Körpers zu bewirken, während die nach unten gerichteten Borsten die keilförmigen Glieder unter Verhütung des Schleuderns und Springens elastisch tragen und durch Heben des hinteren Theiles den vorderen Theil mit den horizontalen Borsten in der zum Angriff geeigneten Stellung erhalten sollen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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