DE1303331B - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung aufzuschweißen, und zwar mit einer außerordentzum
Anschweißen von Reliefzeichen auf eine Ziffer- liehen Präzision in der Positionierung der Marken
blattplatte für eine Kleinuhr unter Verwendung eines und ohne Beschädigung der Oberflächen der beiden
Ultraschall übertragenden Stabes auf eines der zu- zu verschweißenden Teile. Dabei war das Hauptsammengedrückt
zu verschweißenden Teile. 5 gewicht auf eine außerordentlich präzise Positionie-
Zifferblätter für Kleinuhren mit aufgesetzten kör- rung der beiden Teile zu legen, die von ausschlagperlichen
Marken, sogenannte »Appliques-Zifferblät- gebender Bedeutung für die praktische Verwenter«,
bei denen Material, Schnitt und Farbe der Marke dungsmöglichkeit der Einrichtung war, da bereits
nicht durch das Material und die Farbe der Ziffer- kleinste Abweichungen einer körperlichen Marke
blattplatte bestimmt sind, werden im allgemeinen so io von ihrer Sollage auf dem Zifferblatt auffallen und
hergestellt, daß die getrennt von der Zifferblattplatte die ästhetische Wirkung des Zifferblattes beeinträchhergestellten
Reliefzeichen bzw. Marken, darunter tigen. Die größte zulässige Abweichung beträgt nur
werden die Stundenniarken oder Motivelemente ver- 0,02 bis 0,03 mm.
standen, durch Schrauben, Nieten oder durch KIe- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
ben, neuerdings auch vermittels elektrischer Wider- 15 Einrichtung zu scharfen, mit welcher Relief zeichen
stands-Buckelschweißung auf der Zifferblattplatte, unter Berücksichtigung der oben angegebenen ToIebefestigt
werden. Alle diese Herstellungsverfahren ranzen auf eine Zifferblattplatte praktisch gratfrei
erfordern Vorbereitungsarbeiten an den Reliefzeichen aufgeschweißt werden können,
bzw. Marken und/oder an der Zifferblattplatte, da Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfin-
jede Marke jeweils mit Füßchen, Spitzen, Gewinden 20 dungsgemäß die Reliefzeichen in einer Fassung am
oder Klebstoff versehen werden muß. Rande des Stabes in Richtung der Schwingbewegung
Das Kleben der Marken mittels Klebstoff hat sich parallel zur Zifferblattplatte mit der Schwingungsbis
heute nicht durchsetzen können, einmal weil ge- amplitude angepaßtem Spiel, aber mit Reibung geklebte
Marken beim Altern des Klebstoffs sich unter haltert sind.
extremen klimatischen Bedingungen gerne lösen, 25 Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Einzum
anderen aber auch weil es sich fast nicht ver- richtung wird u. a. der Vorteil erreicht, daß das Abmeiden
läßt, daß beim Aufsetzen der Marken auf die reißen eines bereits angeschweißten Reliefzeichens
Zifferblattplatte Klebstoff neben der Marke hervor- bei nicht rechtzeitiger Beendigung der Schwingungen
quillt und unsaubere Wülste bildet und/oder die vermieden wird.
Oberflächen der Zifferblattplatte angreift. 30 Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Beim Schweißen der Marken mittels der Wider- Erfindung ist in den Stab ein die Relief zeichen trastands-Buckelschweißung
kommt es oft vor, daß gender Halter eingesetzt. Der Halter kann aus einem Funken oder geschmolzenes Metall von einem der senkrecht in den Stab einsetzbaren, gegebenenfalls
beiden miteinander zu verbindenden Teilen um das mit Stiften versehenen Kegel od. dgl. bestehen.
Zeichen herum heraustreten und einen sichtbaren 35 Der Stab und/oder der Halter liegt zweckmäßiger-Wulst
oder Grat bilden, selbst wenn, wie schon vor- weise auf einer beim Schweißvorgang dienenden
geschlagen wurde, auf der einen der zwei miteinan- Gleitschicht aus abriebfestem Material auf.
der in Kontakt kommenden Flächen eine Erhebung, Bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen
deren Kontaktfläche kleiner ist als die Grundfläche Einrichtung für das Anschweißen länglicher Reliefdes
zu befestigenden Elementes, und in der anderen 40 zeichen können im Halter die Reliefzeichen mit ihrer
Fläche eine Ausnehmung vorgesehen ist und zwi- Längsrichtung parallel zur Schwingungsrichtung ansehen
der Erhebung und der Ausnehmung ein seit- geordnet sein.
liches Spiel belassen wird, das den während des Auch kann die die Relief zeichen tragende Fläche
Schweißens sich bildenden Grat aufnehmen soll. des Halters geriefelt oder gerändelt sein und aus
Solche Maßnahmen sind zudem arbeitsaufwendig 45 einem korrosionsfesten Material bestehen,
und wirken sich daher verteuernd auf die Herstellung Bevorzugterweise sind mehrere die Reliefzeichen
der Zifferblätter aus. Nicht zuletzt haftet auch dem aufnehmende Halter auf oder in den freien Enden
Widerstands-Buckelschweißen der Nachteil an, daß von karussellartig angeordneten elastischen Armen
die zu verbindenden Teile elektrisch leitend sein angeordnet und jeweils nacheinanderfolgend mit
müssen, was seine Anwendung für die Herstellung 50 einem Lager am oder im Stab in Eingriff bringbar,
von Zifferblättern, bei denen die Marken oder die Schließlich können die Reliefzeichen hintereinan-
Zifferblattplatte mit einer elektrisch nichtleitenden der in einem gegebenenfalls biegsamen Transport anSchicht
bedeckt sind, ausschließt. geordnet sein.
Es sind auch Einrichtungen zum Verbinden mit- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh-
tels Ultraschall von großflächigen, gleich dünnen 55 rungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung mit
Blechen bekannt, längs einer Kante, an welcher sich verschiedenen Abwandlungen dargestellt. Es zeigt
die zu verbindenden Bleche überlappten. Die Lage F i g. 1 eine Vorderansicht der Einrichtung,
der Schweißung war bei diesen bekannten Einrich- Fig. 2 eine Vorderansicht im vergrößerten Maßtungen
von untergeordneter Bedeutung, so daß diese stab des Oberteiles der Einrichtung der F i g. 1,
Einrichtungen auch keine Mittel aufzeigten, um die 60 F i g. 3 eine Seitenansicht der in F i g. 2 dargestellgegenseitige
Lage der zu verbindenden Teile zu ten Teile, sichern. F i g. 4 eine Draufsicht auf den die Zifferblatt-
Demgegenüber müßte eine Einrichtung zum An- platte tragenden Support,
schweißen von Reliefzeichen auf die Zifferblattplatte F i g. 5 eine Draufsicht im größeren Maßstab des
einer Kleinuhr in der Lage sein, kleine Teile mit einer 65 Werkzeuges zur Aufnahme einer Marke,
Dicke von 1 mm oder mehr, nämlich die Relief- F i g. 6 und 7 eine Seiten- bzw. Draufsicht einer
zeichen, auf Platten mit einer Stärke von etwa Hilfseinrichtung zum voll- oder halbautomatischen
4/10 mm, nämlich auf übliche Zifferblattplatten, Instellungsbringen der zu schweißenden Marken.
3 4
F i g. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht Weitere Ausführungsformen von Haltern, welche
einer Variante der Hilfseinrichtung gemäß F i g. 6, zur Aufnahme einer Marke S geeignet sind, werden
F i g. 9 in Draufsicht eine weitere Variante einer später mit Bezug auf die F i g. 6 bis 8 beschrieben.
Markenzuführung und Die bis dahin beschriebene Einrichtung dient da-Fig. 10 und 11 in Seitenansicht bzw. im Schnitt 5 zu, eine auf dem Halter mit ihrer Schweißfiäche nach das fertige Zifferblatt einer Kleinuhr. oben frei tragend angeordnete Marke S mit Ultrain der Zeichnung bezeichnet 1 die Arbeitsplatte schallfrequenz in Vibration zu versetzen, wobei die eines Tisches oder Werkbank, welche die Einrichtung Schwingungen vom Stab 12 über den Halter 13 der zum Befestigen von körperlichen Marken auf eine Marke übermittelt werden, wenn der Ultraschall-Zifferblattplatte für Kleinuhren mittels Ultraschall- io generator in Betrieb genommen wird. Die Schwinschweißung trägt. Ein Transduktor 2 ist auf der Ar- gungen sind axial zum Stab 12 gerichtet, wie in den beitsplatte 1 entweder fest oder, wie in Fig. 1 ge- Fig. 1 und 2 durch den Pfeil 17 angedeutet ist. Die strichelt gezeichnet, auf einem Schlitten befestigt, über Frequenz und die Stärke der Schwingungen kann in welchen mittels einer Stellschraube 3 die Lage des bekannter Weise durch die Organe 8, 9 und 11 des Transduktors 2 auf der Arbeitsplatte 1 verstellt wer- 15 Schaltbrettes 4 geregelt werden. Zudem erlaubt das den kann. An der Platte 1 ist ein Schaltbrett 4 zur Zeitelement 10 des gleichen Schaltbrettes das Ein-Kontrolle und Steuerung des Betriebes eines Ultra- stellen der Schwingungsdauer vom Zeitpunkt der Inschallgenerators aufgehängt. Dieses Schaltbrett 4 betriebnahme des Generators an.
trägt Signallampen 5 und 6, ein Amperemeter 7, Zur Erzielung einer Schweißung ist es unumgängeinen Leistungsregler 8, einen Abstimmungsregler 9, 20 lieh, die zwei miteinander zu verbindenden Teile geein Zeitelement 10 zur Einstellung der Arbeitsdauer geneinander zu pressen, während der erste relativ des Generators und einen Umschalter 11. Am Trans- zum anderen mit Ultraschallfrequenz in Vibration duktor 2 ist ein Übertragungsstab 12 befestigt, des- versetzt wird. Im folgenden wird die Vorrichtung besen Durchmesser so abgestuft ist, daß die Schwin- schrieben, durch welche eine Zifferblattplatte, auf gungsamplitude am freien Ende der Welle vergrößert 25 welcher die Marke 5 befestigt werden soll, festgehalist. Dieser Stab, welcher aus Weichstahl, gehärtetem ten, relativ zur Marke geführt und in der für die Stahl oder Monellmetall bestehen kann, wirkt als Schweißung korrekten Stellung gegen die Marke ge-Schwingungsverstärker. Die erste Stufe des Stabes 12 preßt werden kann.
Markenzuführung und Die bis dahin beschriebene Einrichtung dient da-Fig. 10 und 11 in Seitenansicht bzw. im Schnitt 5 zu, eine auf dem Halter mit ihrer Schweißfiäche nach das fertige Zifferblatt einer Kleinuhr. oben frei tragend angeordnete Marke S mit Ultrain der Zeichnung bezeichnet 1 die Arbeitsplatte schallfrequenz in Vibration zu versetzen, wobei die eines Tisches oder Werkbank, welche die Einrichtung Schwingungen vom Stab 12 über den Halter 13 der zum Befestigen von körperlichen Marken auf eine Marke übermittelt werden, wenn der Ultraschall-Zifferblattplatte für Kleinuhren mittels Ultraschall- io generator in Betrieb genommen wird. Die Schwinschweißung trägt. Ein Transduktor 2 ist auf der Ar- gungen sind axial zum Stab 12 gerichtet, wie in den beitsplatte 1 entweder fest oder, wie in Fig. 1 ge- Fig. 1 und 2 durch den Pfeil 17 angedeutet ist. Die strichelt gezeichnet, auf einem Schlitten befestigt, über Frequenz und die Stärke der Schwingungen kann in welchen mittels einer Stellschraube 3 die Lage des bekannter Weise durch die Organe 8, 9 und 11 des Transduktors 2 auf der Arbeitsplatte 1 verstellt wer- 15 Schaltbrettes 4 geregelt werden. Zudem erlaubt das den kann. An der Platte 1 ist ein Schaltbrett 4 zur Zeitelement 10 des gleichen Schaltbrettes das Ein-Kontrolle und Steuerung des Betriebes eines Ultra- stellen der Schwingungsdauer vom Zeitpunkt der Inschallgenerators aufgehängt. Dieses Schaltbrett 4 betriebnahme des Generators an.
trägt Signallampen 5 und 6, ein Amperemeter 7, Zur Erzielung einer Schweißung ist es unumgängeinen Leistungsregler 8, einen Abstimmungsregler 9, 20 lieh, die zwei miteinander zu verbindenden Teile geein Zeitelement 10 zur Einstellung der Arbeitsdauer geneinander zu pressen, während der erste relativ des Generators und einen Umschalter 11. Am Trans- zum anderen mit Ultraschallfrequenz in Vibration duktor 2 ist ein Übertragungsstab 12 befestigt, des- versetzt wird. Im folgenden wird die Vorrichtung besen Durchmesser so abgestuft ist, daß die Schwin- schrieben, durch welche eine Zifferblattplatte, auf gungsamplitude am freien Ende der Welle vergrößert 25 welcher die Marke 5 befestigt werden soll, festgehalist. Dieser Stab, welcher aus Weichstahl, gehärtetem ten, relativ zur Marke geführt und in der für die Stahl oder Monellmetall bestehen kann, wirkt als Schweißung korrekten Stellung gegen die Marke ge-Schwingungsverstärker. Die erste Stufe des Stabes 12 preßt werden kann.
ist mittels eines Silberlotes am Transduktor befestigt. Zu diesem Zweck ist an der Arbeitsplatte 1 ein
Die folgenden Stufen des Stabes 12 sind mit der 30 Arm 18 befestigt, dessen Lage in der Horizontalersten
durch eine Weichschweißung verbunden. Die ebene durch Kreuzschienen mittels zueinander senk-Länge
der Stufen des Stabes 12 entspricht einem rechter Stellschrauben 19 und 20 genau einstellbar
Viertel der Wellenlänge. Die Arbeitsstelle muß um ist. Dieser Arm 18(Fi g. 3) trägt an seinem freien
eine Viertelwellenlänge von der letzten Stufe entfernt Ende eine pneumatische Presse 21, welche unter der
sein. An dieser Stelle ist ein Halter für einen Werk- 35 Wirkung von durch eine Leitung 22 von einer nicht
stückteil angeordnet. Wenn beispielsweise die WeI- dargestellten äußeren Quelle zugeführter Druckluft
lenlänge der Resonanzfrequenz des Transduktors im einer Spindel 23 eine Abwärtsbewegung entgegen der
Material des Stabes 12 240 mm beträgt, haben die Wirkung einer nicht dargestellten Feder erteilt. Diese
Stufen des Stabes je eine Länge von 60 mm, und die Feder ist im Gehäuse der Presse 21 angeordnet und
Arbeitsstelle, d.h. das Werkzeug 13, ist 60mm von 40 sie bringt die Spindel23 jedesmal in ihre Oberlage
der letzten Stufe entfernt angeordnet. zurück, wenn die Druckluftzufuhr unterbrochen und
Bei der in den F i g. 1, 2, 3 und 5 dargestellten die Presse 21 entlüftet wird. Eine hohle Stellschraube
Ausführungsform ist der Halter vom Stab 12 unab- 24, deren Kopf 25 eine Skala 26 aufweist, ermöglicht
hängig und daher auswechselbar. Er besteht aus eine genaue Einstellung des vertikalen Hubes der
einem Kegel 13 od. dgl., der in eine Konusbohrung 45 Spindel 23. Ein bei 28 am Hebel 18 angelenkter
14 an der Arbeitsstelle des Stabes 12 (F i g. 2 und 3) Handhebel 27 gestattet das Betätigen der Spindel 23
hineinpaßt und auf einer Seite radial aus dem Stab entgegen der Federwirkung unter Umgehung der
.12 vorragt. Die oben gelegene Kegelgrundfläche ist Druckluftbetätigung. Zu diesem Zweck wirkt der
mit Stiften 15 (Fig. 5) versehen, welche eine prak- Hebel 27 auf einen Bolzen 29, welcher mit dem Koltisch
sechseckige Fläche begrenzen, die zur freitra- 50 ben der Presse 21 verbunden ist und durch einen
genden Aufnahme einer körperlichen Marke S senkrechten, als Führung dienender Schlitz 30 aus
dient. Zwischen den Stiften und der gelegten Marke dem Gehäuse austritt. Am vorderen Ende der Spinist
ein Spielraum frei gelassen, dessen Größe der del 23 ist ein Block 31 befestigt, welcher einen um
Schwingungsamplitude angepaßt ist, um Schwin- eine zur Achse der Spindel 23 senkrecht stehenden
gungen zwischen der Marke und dem Halter zu er- 55 Achse drehbaren Kopf 32 trägt. Auf diesem Kopf 32
möglichen, wenn die Marke schon festgeschweißt ist, sitzt ein auswechselbarer Support 33 zur Aufnahme
der Halter aber noch vibriert. Um ein Anfressen der und zum lösbaren Festhalten einer Zifferblattplatte C
Marke am Halter 13 beim Schweißen zu verhindern, (F i g. 2). Die Fläche des Supports 33, an welcher die
kann die Kegelgrundfläche mit einer Chromschicht Zifferblattplatte C anliegt, besitzt die Form des Zifversehen
sein. Natürlich kann zum gleichen Zweck ein 60 ferblattes, sie wird daher bombiert seih, wenn sie
ganz aus einem nicht fressenden Metall hergestell- ein bombiertes Zifferblatt aufnehmen muß, und sie
ter Halter verwendet werden. Weiterhin hat es sich weist Öffnungen 34 (F i g. 4) zum Aufnehmen der
gezeigt, daß eine Riefelung der tragenden Fläche des üblichen Füßchen der Zifferblattplatte auf. Die Zif-Halters
das Mitnehmen der Marke durch den Halter ferblattplatte C wird mit ihrer Außenfläche nach
erleichtert. An seinem der tragenden Fläche gegen- 65 unten dem Halter 13 zugewendet, mittels Unterdruck
überliegenden Ende besitzt der Halter 13 ein Innen- am Support 33 gehalten, der von einer unter der Argewinde
zur Aufnahme einer Feststellschraube 16, beitsplatte 1 befindlichen Unterdruckpumpe 35
mittels welcher der Halter am Stab 12 arretierbar ist. (F i g. 1) erzeugt wird, die über eine Leitung 37 mit
5 6
Ausgangsöffnungen 36 (Fig. 4) des Supports 33 bierte Zifferblattplatte C, beschränkt sich darauf, in
verbunden ist. In der Leitung-37 befindet sich ein der Konusbohrung 14 des Stabes einen Halter 13 zu
Entlüftungsventil 98, das, durch einen Betätigungs- befestigen, bei welchem die Anordnung der Stifte 15
knopf 99 betätigt, den Unterdruck an den Ausgangs- so ist, daß die Marke S mit dem richtigen Spiel geöffnungen
36 unterbricht, um die Wegnahme des 5 führt ist. Natürlich könnte an Stelle der Stifte 15 in
Zifferblattes C vom Support zu ermöglichen. Der der Grundfläche des Halters 13 eine Mulde zur Äuf-Support33
ist drehbar im Kopf 32 festgehalten und nähme einer Marke S vorhanden sein. Vorzugsweise
ist mit einem zwölf Positionen aufweisenden Rasten- wird der Halter 13, wie in den Figuren dargestellt, so
rad 38 verbunden. Diese Positionen sind axiale, in am Stab 12 angebracht, daß bei länglichen Marken
gleichen Abständen angeordnete Nuten 42, in welche io die Längenausdehnung der Marke S parallel zur
nacheinander eine Stange 39 einraste^ die von einer SchwingÜngsrichtung und somit zur Achse des 'Stain
einer Führung 41 'befindlichen Feder 40 axial und bes 12 verläuft. Daraufhin wird auf dem drehbaren
radial zum Rad 38 beaufschlagt ist. Die Richtung des Kopf 32 der Support der Zifferblattplätte C befestigt
Kopfes 32, d. h. die Neigung der Drehachse des Sup- und mittels der Schraube 43 wird die Richtung des
ports 33 in bezug auf die Achse der Spindel 23 ist 15 Kopfes, d.h. die Neigung der Zifferblattplätte so
durch eine Stellschraube 43 einstellbar. Endlich trägt eingestellt, daß, wenn der die 'Zifferblattplatte C
der Block 31 einen verstellbaren Anschlag 44, wel- tragende Support mit der Märke S auf /dem Halter
eher zu einem später beschriebenen Zweck beim Ab- in Berührung kommt, diese Märke genau die Lage
wärtshüb der Spindel einen Schalter 45 (F i g. 1) be1 und die Richtung einnimmt, die sie auf dein fertigen
tätigt. .',.., 20 Zifferblatt haben muß. Unter Umständen erfordert
Die Bewegung der Spindel 23 und damit des Blök- diese Voreinstellung 'ein Verschieben des Tränsdukkes
31 und des Kopf es 32 mit seinem Support 33 ist tors 2 und/oder des Armes,18, was mittels der Stellin
der Verlängerung der Achse der Spindel '23 jen- schrauben 3, 19 und 20 ohne weiteres möglich ist.
seifs des Blockes 31 in eirier Führung 46 geführt, Im folgenden sei angenommen; daß der Drück, mit
Welche eirie vertikale mit der Arbeitsplatte 1 und mit 25 welchem die zu schweißendeii Werkstückteile gegendem
Support des Armes 18 verbundene Säule 47 und einanüergepreßt werden müssen und die Schwinein
Kugellager 48 umfaßt, das in einer mit dem gungsfrequehz für alle Zifferblatt- und Markenärten
Block 32 ,verbundenen Führungshülle 49 verschieb- gleich sind. Selbstverständlich können der eine Und
bar ist. Da der Support 33 des Zifferblattes C in der andere Parameter Verändert werden. _
bezug auf die .Hubbewegung der Spindel 23 exzen- 30 . Nach Beendigung dieser Voreinstellung ist die Eiritrisch
ausgebildet ist, könnte eine Durchbiegung der richtung bereit zur Arbeitsaufnahme. t)ie Vakuum-Spindel
und eine relative Verschiebung zwischen der pumpe 35 wird iii Betrieb gesetzt, und eine mit öder
Zifferbblattplätte C und der Marke auf dem Halter ohne Schutzschicht versehene Zifferbiattplatte C
eintreten, wenn die zwei Werkstückteile zum Schwei1 wird auf dem Support 33 gelegt, wobei die Füße der
ßen, wie nachstehend beschrieben1, aufeinanderge- 35 Platte in die Öffnungen 34 des Supportes 33 ragen,
preßt werden. Sobald die Äüsgangsöffnungen 36 des Supportes 33
Um Risiken dieser Art auszuschließen, ist eine durch die aufgelegte Zifferbiattplatte C geschlössen
zweite, der Führung 46 ähnliche Führung 50 in bezug sind, wird die Platte C hängend am Support festgeauf
die Achse der Spindel 23 gegenüber dem Sup- halten.
port 33 angeordnet. Diese Führung 50 umfaßt eben- 40 Nun wird eine Marke S so auf den Halter aufgelegt,
falls eine feste, vertikal am Support des Armes 18 daß seine zu schweißende Fläche nach oben der gebefestigte
Säule 51 sowie ein Kugellager, welches genüberliegenden Zifferbiattplatte zugewendet ist.
axial zwischen der Säule 51 und einer an der Unter- Nachdem die zwei miteinander zu verbindenden
seite des Blockes 31 befestigten Hülse 52 verschieb- Werkstückteile in die richtige Schweißstellung gebar
ist. 45 brächt worden sind, betätigt die Bedienungsperson Unter der Arbeitsplatte 1 sind Regulier- Und Be- einen an der Arbeitsplatte 1 befestigten und von einer
tätigungsvorrichtüngen untergebracht, durch welche Feder in der in F i g. 1 gezeichneten Stellung gehalte'-die
Einrichtung voll- öder halbautomatisch betri'e- nen Hebel 59. Durch das Niederdrücken dieses
ben werden kann. Sinn und Zweck dieser Vorrich- Hebels werden verschiedene zur Schweißürig erfdrtungen
werden später im Zusammenhang mit der 50 derliche Arbeitsvorgänge ausgelöst, so daß die BeBeschreibung
der Arbeitsweise der Einrichtung er- dienühgsperson von diesem Augenblick an keine
läutert: Es sind dies neben dein Schalter 45, dem andere Manipulation mehr aüszüführ'eii hat, bis die
Ventil 98 und der Vakuumpumpe 35, ein Dreiweg- Organe der Einrichtung wieder die iri F i g. 1 gezeigte
ventil 53, ein Mengenregler 54, ein elektrisches Stellung einnehmen, nachdem die Märke ärn Ziffer-Klemmbrett
55, ein Zeitrelais 56, ein Solenoidven- 55 blatt befestigt worden ist.
til 57 und ein Pfäzisiohsdruckredüzierventil 58. Durch Hinunterdrücken "des Hebels 59 wird über
Nachstehend werden der Arbeitslauf und die Ar- eine Stange 60 ein Dreiwegveiitii 53 so betätigt, daß
beitsweise der dargestellten Einrichtung zur Herste!- Druckluft, welche durch eine Leitung M von einem
lüng eines. Appliques-Zifferblattes, d. h. eines Ziffer- nicht dargestellten Kompressor durch ein Drückblattes
mit körperlichen Marken S, gemäß den 60 reduzierventil 58 herbeigeführt wird; zur Presse
Fig. 10 und 11 beschrieben. Es handelt sich dabei gelängt, iiideni sie Vorn Dreiwegveiitii 53 eine Leiüiii
eirie bombierte Zifferbiattplatte, welche rriit tting 62, dereii Mengenregler 54 und eine Leitung
zwölf gleichen Stundehmarken versehen werden durchströmt: Die in die Presse 21 gelangende Druck-Soll,
luft bewirkt das Senken der Spindel 23, welche "den
Die Vorbereitung der Einrichtung auf die Schwei- 65 Block 31, den schwenkbaren Kdfif 32, den Support
ßüng eines bestimmten Markentyps, z. B. der 33 und den verstellbaren Anschlag '44 mitnimmt, bis
Marke S; äüf eine Zifferblättplatte von bestimmter die Zifferbiattplatte rriit ihrer zu schweißenden Fläche
Form, Größe und Abmessung, z. B. auf die bom- gegen die Schweißfläche der vom Halter 13 getrage-
Claims (8)
- 7 8nen Marke S gedrückt wird. Im Augenblick, wo die Transduktors 2 läßt eine gewisse HöhenverschiebungZifferblattplatte gegen das Zeichen gedrückt wird, des die Marke tragenden Halters als Folge des Druk-betätigt der sich mit der Spindel 23 senkende An- kes der Presse 21 zu. Um eine solche ohne Dämpfungschlag 44 den Schalter 45, welcher den Kreis des der Vibrationen zu vermeiden, ist als Widerlager einUltraschallgenerators zum Transduktor 2 schließt 5 verstellbarer mit einer Gleitschicht 66 (F i g. 2) ausund gleichzeitig die Zeitrelais 56 und 10 auslöst. einem abriebfesten Kunststoff, wie z. B. dem unterWährend der Laufzeit des Zeitrelais 10 wird die auf dem Handelsnamen »Teflon« bekannten Stoff ver-dem Stab 12 befindliche Marke S in Richtung der sehener Keil 65 unter dem Halter 13 angebracht.Pfeile 17, d. h. in Richtung seiner Länge und parallel Die Marke S kann auch auf eine Erhebung deszur Ebene der von der Presse 21 gegen das Zeichen io Stabes 12 angebracht werden, welche Erhebung diegepreßten Zifferblattplatte C mit Ultraschall vibriert. gleichen Eigenschaften wie der auswechselbare HaI-Es erfolgt eine Reinigung der zwei in Berührung ter 13 aufweist.stehenden Flächen, die Entfernung einer allfälligen, In den F i g. 6 bis 9 sind Varianten gezeigt, mittelsan dieser Stelle vorhandenen Schutzschicht und das welchen die Automatisation der Einrichtung nochVerschweißen der zwei sich berührenden Teile unter 15 weiter getrieben werden kann.dem von der Presse 21 ausgeübten statischen Druck. Gemäß den F i g. 6 und 7 trägt ein Karussell 67 Nach Ablauf des zur Schweißung genügenden Zeit- zwölf aus einem elastischen Material bestehende Intervalls unterbricht das Zeitrelais 10 die Vibra- Arme 68. Am freien Ende jedes Armes 68 befindet tion der Marke, und unmittelbar darauf betätigt das sich ein Werkstückteilhalter 69, der mit einer Vertiedementsprechend eingestellte Zeitrelais 56 das Sole- 20 fung zur Aufnahme und zum Festhalten einer noidventil 57, welches den Rückwärtshub der Presse Marke S in ähnlicher Weise wie die Stifte 15 des 21 unter der Wirkung ihrer Feder freigibt, indem es Halters 13 versehen ist. Auf der der Marke gegenein Dreiwegventil 53 so betätigt, daß die Druckluft überliegenden Seite jedes Werkstückteilhalters befinaus der Presse 21 entweichen kann. Die Spindel det sich eine konische Bohrung 70, welche mit einem kehrt in die in F i g. 1 dargestellte Lage zurück, wo- 25 konischen, am freien Ende des Stabes 12 befindlichen durch das Zeitrelais 45 unterbrochen wird. Lager 71 zusammenwirkt. Dieses Karussell ist so an-AlIe Organe sind nun wieder in der Ausgangsstel- geordnet, daß es bei seiner Betätigung die die Marken lung bereit zu einem neuen Schweißvorgang. Dazu tragenden Halter nacheinander zum Lager 71 des muß die Bedienungsperson nur an Stelle der nun an Stabes 12 heranführt. Dieses Karussell kann gleichder Zifferblattplatte angeschweißten Marke eine neue 30 zeitig mit dem Rasterrad 38, das die Zifferblattplatte Marke S auf den Halter 13 auflegen und das Rad 38 dreht, von Hand betätigt werden oder kann zugleich um eine Position weiterdrehen, um der neuen Marke mit dem Rad 38 beim Aufwärtshub der Spindel 23 eine neue Position der Zifferblattplatte darzubieten. betätigt werden, wie für den Support 32 beschrieben Sobald diese Manipulation beendet ist, kann die Be- worden ist.dienungsperson durch Betätigen des Hebels 59 eine 35 Statt den Stab 12 mit einer Erhebung 71 als Lagerneue, der soeben beendeten, analoge Schweißopera- und den Halter 69 mit einer Vertiefung 70 zu ver-tion auslösen. Nachdem die zwölf oder die erforder- sehen, kann im Stab 12 eine konische Bohrung undliehe Anzahl Zeichen befestigt sind, wird das fertig- auf dem Halter eine konische Erhebung vorhandengestellte Zifferblatt durch ein neues ersetzt, indem sein, welche genau in die Bohrung hineinpaßtdas Vakuum in der Leitung37 durch Betätigung des 40 (Fig. 8). Die Arbeitsweise ist hier die gleiche wieDruckknopfes 99 unterbrochen wird, so daß das bei den F i g. 6 und 7.Zifferblatt leicht abgenommen werden kann. Eine vollkommene Automatisierung der Herstel-Das Rasterrad 38 könnte natürlich nach jeder lung des Zifferblattes kann mittels der Zuführvor-Schweißung statt von Hand automatisch betätigt wer- richtung für die Marken gemäß Fi g. 9 erreicht werden, z. B. mittels einer geeigneten elektromagneti- 45 den, wo eine Reihe den Werkstückteilhaltern 69 ähnschen oder mechanischen Vorrichtung, welche das liehe Halter nacheinander auf einem biegsamen Rasterrad bei jedem Aufwärtshub der Spindel um Transportband 72 aufgebracht sind. Die Marken köneine Zwölfteldrehung weiterschaltet. Der aus einer nen in der Schneidvorrichtung, in welcher sie aus solchen Automatisierung hervorgehenden Gefahr, einem Metallband ausgeschnitten werden, direkt in daß zwei Marken an der gleichen Stelle des Ziffer- 50 der richtigen Stellung auf die Halter gebracht werden, blattes angeschweißt werden, wenn z. B. vergessen und das Transportband kann schrittweise quer zum würde, ein fertiges Zifferblatt zu entfernen, kann Stab 12 bewegt werden, so daß für jeden Schweißdurch eine solche Einstellung des Anschlages 44 be- Vorgang eine neue Marke auf den Stab gelangt. Der gegnet werden, daß dieser den Schalter 45 in einem Vorschub dieses Bandes kann mit der Drehung der solchen Fall nicht betätigt. 55 Zifferblattplatte synchronisiert werden, und es kann Die Regulierung des Schweißdruckes erfolgt durch z. B. auch ein automatisches Anhalten nach zwölf das im Druckluftkreis befindliche Druckreduzierven- Schweißvorgängen zwecks Auswechslung der Ziffertil 58. Um einen präziseren Druck zu erhalten, kann blattplatte vorgesehen sein.dieses Reduzierventil durch ein zweites, am Eintritt Es ist ebenfalls möglich, einen Halter zur Aufder Presse 21 angeordnetes Druckreduzierventil er- 60 nähme mehrerer körperlicher Marken, z. B. zwölf, gänzt werden. vorzusehen, so daß gleichzeitig mehrere Marken auf Um die bei der Schweißung in der Zifferblattplatte die Zifferblattplatte aufgeschweißt werden können, entstehenden Schwingungen zu dämpfen, ist ein ringförmiger Teil A aus Kautschuk oder aus einem ähnlichen Material (Fig. 5) so neben dem Halter ange- 65 Patentansprüche:
bracht, daß er während des Schweißens fest am Zifferblatt anliegt. 1. Einrichtung zum Anschweißen von Relief-Die Elastizität des Stabes 12 und des Supports des zeichen auf eine Zifferblattplatte für eine Klein-uhr unter Verwendung eines Ultraschall übertragenden Stabes auf eines der zusammengedrückt zu verschweißenden Teile, dadurch gekennzeichnet, daß die Relief zeichen (S) in einer Fassung am Ende des Stabes (12) in Richtung der Schwingbewegung parallel zur Zifferblattplatte (G) mit der Schwingungsamplitude angepaßtem Spiel, aber mit Reibung gehaltert sind. - 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stab (12) ein die Relief- ίο zeichen (S) tragender Halter (13) eingesetzt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (13) als ein senkrecht in den Stab (12) einsetzbarer, gegebenenfalls mit Stiften (15) versehener Kegel od. dgl. ausgebildet ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (12) und/ oder der Halter (13) auf einer beim Schweißvorgang dienenden Gleitschicht aus abriebfestem so Material aufliegt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende für das Anschweißen länglicher Reliefzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß im Halter (13) die Reliefzeichen (S) mit ihrer Längsrichtung parallel zur Schwingungsrichtüng angeordnet sind.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgeöde, dadurch gekennzeichnet, daß die die Reliefzeichen (S) tragende Fläche des Halters (13) geriefelt oder gerändelt ist und aus einem korrosionsfestem Material besteht
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere die Reliefzeichen (S) aufnehmende Halter auf oder in den freien Enden von karussellartig angeordneten elastischen Armen (68) angeordnet und jeweils nacheinanderfolgend mit einem Lager (71) am oder im Stab (12) in Eingriff bringbar sind.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Reliefzeichen (S) hintereinander in einem gegebenenfalls biegsamen Transportband (72) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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